Archiv 2017

Pater Thomas verlässt Heede im September
(Bericht der Ems-Zeitung vom 16.08.2017)

Pater Thomas wird die Pfarreiengemeinschaft Dörpen-Dersum-Heede wieder verlassen. Foto: Archiv/Jürgen Eden

Der aus Indien stammende Karmeliter-Pater Thomas Puduppulliparamban Anthappan wird die Pfarreiengemeinschaft Dörpen-Dersum-Heede zum 1. Oktober dieses Jahres verlassen. Wie der leitende Pfarrer Johannes Hasselmann in den Pfarrnachrichten der Gemeinschaft bekannt gab, wird Pater Thomas von seinem Ordensoberen wieder auf die Dozentenlaufbahn geschickt. Er wird aus Deutschland abberufen und ein Doktorandenstudium in Oregon in den USA aufnehmen.
„Gute Gemeinschaft, schönes Team"
Pater Thomas erklärte auf Anfrage unserer Redaktion, dass ein Schwerpunkt seiner Studien in Amerika die organisatorische Verwaltung in Bildungseinrichtungen sein wird. Sein großer Dank gilt indes der Pfarreiengemeinschaft, in der er sich sehr wohl gefühlt habe. „Das ist eine gute Gemeinschaft und ein schönes Team. Ich danke dafür, hier gewesen sein zu dürfen“, so Pater Thomas.
Er wird zum 1. Oktober bereits mit seinen Studien beginnen und dementsprechend schon im September die Pfarreiengemeinschaft und seinen Wohnhort Heede verlassen. „Wir werden ihn vermissen“, so Pfarrer Hasselmann in den Pfarrnachrichten. Wann seine Verabschiedung sein wird, befindet sich noch in der Planung. Was die Nachfolge des Paters anbetrifft, ist das Bistum zurzeit auf der Suche.


Seniorenfahrt der Gemeinde Heede

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Teilnahme an der diesjährigen Seniorenfahrt am Donnerstag, den 07. September 2017 lädt die Gemeinde Heede herzlich ein. Die Einladung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die in diesem Jahr 65 Jahre alt werden oder älter sind, sowie deren Ehegatten bzw. Ehefrauen.

Programmablauf und weitere Informationen finden Sie hier! (PDF)


Rot-Weiß Heede will Verantwortung breiter verteilen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 11.08.2017)


Neu aufgestellt: Die Vorstandsmannschaft des SV Rot-Weiß Heede mit Günter Bruns (vordere Reihe, Vierter von links) an der Spitze. Foto: Anna Heidtmann

Mit dem Ziel, die Verantwortung auf mehrere Köpfe zu verteilen, haben die Mitglieder des Sportvereins Rot-Weiß Heede auf ihrer Generalversammlung einer Satzungsänderung mehrheitlich zugestimmt und eine neue Führungsmannschaft für die kommenden zwei Jahre gewählt.
Den geschäftsführenden Vorstand bilden künftig vier gleichberechtigte Hauptspartenleiter. Deren Sprecher und damit erster Vorsitzender ist der bisherige Vereinschef Heinz-Günter Bruns.Das neue Führungskonzept sieht ein eigenständiges Handeln der Verantwortlichen in insgesamt sieben Sparten vor, wobei der jeweilige Spartenleiter von weiteren Vorstandsmitgliedern der Abteilung unterstützt wird. Die Leiter der Teams der nachfolgenden vier Hauptsparten bilden den geschäftsführenden Vorstand.

Zahlreiche Spartenleiter
Der Bereich Herrenfußball inklusive A-Jugend wird von Spartenleiter Rainer Andrees geführt. Ihm zur Seite stehen Friedhelm Hilgefort, Matthias Schwarte und Stephan Bahns. In der Sparte Jugend- und Damenfußball steht Günter Bruns an der Spitze. Seinem Team gehören Michael von Hebel, Heinz Specker und Lukas Püschel an. Zudem wurde Bruns von der Versammlung zum Spartensprecher und somit ersten Vorsitzenden ernannt.

Erweiteter Vorstand gebildet
Die Verantwortung für die Abteilung Finanzen übernimmt Margret Bögemann mit Unterstützung von Laura Bögemann und Detlef Püschel. Für den Bereich Bau- und Instandhaltung ist Stefan Runde zuständig. Unterstützt wird er von Helmut Schulte, Sebastian Andrees, Martin Schulte und Werner Kässens. Dem erweiterten Vorstand gehören weiterhin die Vertreter der Nebensparten Tischtennis mit Hermann-Josef Kässens als Leiter, Tennis mit Spartenleiter Marco Dierich und Unterstützer Bernd Runde sowie der Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Spartenleiter Thomas Flint und Jens Eilers an.
Zweite Herren steigt auf
Insgesamt solide Leistungen in allen Sparten ergab der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Während die Fußballer der ersten Herrenmannschaft in der 1. Kreisklasse auf dem siebten Tabellenplatz landeten, gelang der zweiten Herrenmannschaft der Aufstieg in die 2. Kreisklasse. „Das ist für diese Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren eine ganz tolle Leistung“, lobte Trainer Rainer Andrees.

Flüchtlinge ins Vereinsleben eingebunden
Als eher nebensächlich bezeichnete er den 11. Tabellenplatz in der 4. Kreisklasse der im vergangenen Jahr neu gegründeten dritten Herrenmannschaft. „Flüchtlinge gehören in dieser Mannschaft zu den tragenden Säulen“ teilte Andrees mit. Sie würden wesentlich zum Erhalt des Spielbetriebes beitragen. Dass die Einbindung von Flüchtlingen in den aktiven Sport ebenso wie die Jugendarbeit „Vorzeigecharakter“ habe, unterstrich Bürgermeister Antonius Pohlmann. „Ich gratuliere zu dieser vorbildlichen Arbeit. Sie ist über Jahre ein Aushängeschild für unsere Gemeinde.“ Bezüglich einer neuen Turnhalle in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes zeigte sich der Bürgermeister optimistisch, dass im kommenden Frühjahr mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann.
Treue Mitglieder geehrt
Während der Versammlung standen zudem Ehrungen langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung. Eine Auszeichnung für seine 50-jährige Treue zum Verein erhielt Wilhelm Thesing. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Wilma Karels, Hans-Hermann Brockmann, Andreas Dähling, Michael Karels, Michael Dettmer, Stefan Tiaden, Johannes Assies, Gerhard Bahns, Hans-Hermann Mauer, Margret Meyer und Peter Meyer geehrt.

Tausende Besucher beim „Heeder See in Flammen“
(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.08.2017)


Zum „Heeder See in Flammen“ kamen tausende Besucher. Foto: Sophia Buse

Der Heeder Badesee rund um die Wasserski-Anlage wurde am Samstag wieder von tausenden Besuchern in eine Partymeile verwandelt. Acht Bühnen und fünf verschiedene Zelte boten eine Bandbreite an Musik, zu der die feierlustigen Gäste die Nacht zum Tag machten.
Begonnen hat das Event mit verschiedenen Darbietungen der Wasserski-Läufer, die den See mit Fackeln und Tuchakrobatik in Flammen setzten. Auch das große Feuerwerk um 23 Uhr ließ den See in bunten Farben erleuchten und war symbolisch der Startschuss für die große Party.
Zu unterschiedlichen Stilrichtungen wie House, Hip-Hop, Schlager oder Pop haben die Besucher in den verschiedenen Festzelten und vor den Bühnen bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Dafür sorgte eine Live- Band und verschiedene DJs wie DJ Fuego, Maik und Sascha oder DJ Rage.
Die Sommerparty an der – nach Angaben des Veranstalters – längsten Strandpromenade im Emsland lockt jedes Jahr auch Besucher aus den umliegenden Landkreisen wie Ammerland, Cloppenburg oder sogar dem Münsterland an.

Fußwallfahrt nach Heede am 26. August
(Quelle: EL-Kurier vom 16.08.2017)



Die 16. Heeder Fußwallfahrt mit Generalvikar Theo Paul aus Osnabrück findet am 26. 8. (Sa.) unter dem Leitwort: „Jesus fragt: Für wen hältst du mich“ (Mt, 16,15) statt. Das Ziel ist die Gebetsstätte in Heede. Die Wallfahrt beginnt um 6 Uhr in Fehndorf, St. Gerhard-Majella mit dem Reisesegen durch den geistlichen Begleiter der Wallfahrt, Pater Joseph Mundanchirayil. Weitere Pilger schließen sich auf dem 36 Kilometer langen Weg der Guppe an. Geplant ist, dass die Pilgerschar in Rütenbrock um 7.15 Uhr ankommt, in Altenberge um 7.40 Uhr, in Erika um 8.30 Uhr, in Sustrum um 14.20 Uhr und in den Emswiesen bei Dersum um 15.55 Uhr. Alle, die an der letzten Wegstrecke teilnehmen möchten – besonders alle Kommunionkinder –, werden mit dem Bus um 14.55 Uhr bei der Kirche in Rütenbrock und um 15.05 Uhr bei der Kirche in Erika abgeholt. Anmeldungen für die Fahrt nach Dersum sind unter Tel. 0 59 34/92 43 15 möglich. Um 16.45 Uhr ist der feierliche Einzug in Heede mit Banner- und Fahnenabordnungen ab dem Hof Hunfeld bei der Emsbrücke über die Bundesstraße B 401. Die festliche Eucharistiefeier mit Generalvikar Theo Paul beginnt um 18.30 Uhr in der Marienkirche. Nach dem anschließenden gemeinsamen Abendessen erfolgt um 20.45 Uhr die Rückfahrt mit Bussen. Für Getränke und Gepäck wird ein Fahrzeug mit Anhänger zur Verfügung gestellt. Für Verpflegung und die Rückfahrt mit dem Bus zahlen Erwachsene 20 Euro, Kinder und Jugendliche 5 Euro. Infos und Anmeldung bis 16. 8. (Mi.) bei Wilhelm Kramer unter Tel. 0 59 34/14 62, Gisela Müller unter Tel. 0 59 34/14 28, Maria Tieben unter Tel. 0 59 34/12 30 sowie Anna Mensen unter Tel. 0 59 34/ 70 46 44.  Hillmann-Foto


Musik auf acht Bühnen - Heeder See in Flammen startet am Samstag
(Bericht der Ems-Zeitung vom 02.08.17)



Eine Sommerparty am Badestrand gibt es am Wochenende beim Heeder See in Flammen. Archivfoto: Anna Heidtmann

Am Samstag, 5. August 2017, steht der Heeder See in Flammen. Auf insgesamt acht Bühnen und in fünf Zelten rund um den Badesee gibt es viel Musik und ein Feuerwerk.
Bereits ab 18 Uhr startet das Programm. Unter anderem steht der Weltrekordhalter des ersten deutschen Wasserski-Teams auf seinen Brettern und führt seine Kunststücke auf dem Wasser auf. Hinzu kommen Wasserski-Läufer mit Fackeln und freischwebende Tuchakrobatik.
Auf den Bühnen und in den Festzelten wird für die Besucher Musik unterschiedlicher Stilrichtungen von Pop über Schlager bis zu House und Hip-Hop aufgelegt.
Unter anderem dabei sind im Schlagerzelt an der Strandpromenade Maik & Sascha. Direkt am Strand des Sees werden auf einer LED-Wand aktuelle Social-Media-Beiträge der Besucher angezeigt. Auf der Bühne legen DJ Rage und DJ Thomas P. Black-Music, Hip-Hop und Dance-Musik auf.
Im Strandzelt tritt DJ Breakpoint mit „Party Rocket Flying Passenger“ auf. Überdacht durch ein Zelt – aber ohne Zeltboden – entsteht Beach-Party-Atmosphäre. Ab 23 Uhr steht der See mit einem Höhenfeuerwerk sprichwörtlich in Flammen.
Karten für die Veranstaltung gibt es an der Abendkasse.


Heeder See in Flammen: Programm auf acht Bühnen rund um Heeder See
(Quelle: EL-Kurier vom 15.07.2017)



Die Werbetrommel für die größte und längste Strandpromenade im Emsland beim Heeder See in Flammen am 5. 8. (Sa.) rührten in der vergangenen Woche (v. l.) Wilfried Kemker, Hans-Hermann Kemker und Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann mit dem Aufstellen der Werbebanner. Als besonderes Highlight gilt den Organisatoren zufolge eine Wasserski-Show und freischwebende Tuchakrobatik. Ab 18 Uhr beginnt das Programm in fünf Festzelten und auf insgesamt acht Bühnen. Um 23 Uhr wird über dem Heeder See ein Feuerwerk gezündet. Kemker-Foto


U23 des SV Meppen gewinnt Rot-Weiß-Heede-Cup
(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.07.2017)


Eine Siegprämie erhielten die sechs ersten Mannschaften des Rot-Weis-Heede-Cup. Foto: Anna Heidtmann

Die U-23-Mannschaft des SV Meppen hat den vom SV Rot-Weiß Heede erstmals ausgerichteten Rot-Weiß-Heede-Cup gewonnen. Das Team besiegte im Endspiel am Samstag die Mannschaft vom TuS Weener mit 3:0 und sicherte sich damit den Wanderpokal sowie eine Siegprämie von 700 Euro.
Sechs Teams starteten in zwei Dreiergruppen in das Endrunden-Turnier. Zuvor hatten 16 Mannschaften aus der Bezirksliga bis in die Kreisklasse an insgesamt fünf Spieltagen teilgenommen. Der Sieg der Meppener war keine große Überraschung, denn bereits im Vorfeld wurden sie als Favorit gehandelt. Nach einer offenen ersten Halbzeit, in der die ostfriesischen Gäste gut mithielten, fiel die Entscheidung zugunsten der Meppener im zweiten Durchgang. Die Tore erzielten Emmanuelle Badou, Julian Püschel und Marvin Rohe.
Beim Spiel um Platz drei unterlag die Mannschaft des TuS Aschendorf dem Team von Blau-Weiß Dörpen mit 1:4. Platz fünf machten die Mannschaften von Rot-Weiß Heede und Eintracht Papenburg im Elfmeterschießen unter sich aus. Dabei konnte sich der Gastgeber mit 5:3 gegen die Fehnstädter durchsetzen.
Nachdem in Heede in den vergangenen sieben Jahren der vom Papenburger Finanzdienstleister Tecis unterstützte Tecis-Cup ausgerichtet worden war, hat der Verein mit dem „Rot-Weiß-Heede-Cup“  jetzt neue Wege eingeschlagen und vorwiegend ortseigene Unternehmen mit ins Boot genommen. „Wir wollten mal neuen Schwung in die Sache bringen“, erklärte der Vereinsvorsitzende Günter Bruns und freute sich, dass 16 Firmen das Projekt unterstützten. „Insgesamt werden Siegprämien von 1600 Euro ausgespielt. Das zeigt, dass unsere Unternehmen hinter uns stehen“, sagte Bruns.
Den ersten Preis überreichte das Ehepaar Heiner und Hildegard Rehnen in Vertretung für alle beteiligten Sponsoren an die Siegermannschaft. Seinen Dank richtete der Vereinsvorsitzende Bruns weiterhin an die Schiedsrichter des Turniers sowie die zahlreichen Helfer, die seit Anfang des Jahres mit den Vorbereitungen und der Organisation der Veranstaltung befasst waren.


Sanierung der B401 bei Dörpen auf 2018 verschoben

Die Sanierung der Bundesstraße (B) 401 bei Dörpen ist auf das Frühjahr 2018 verschoben worden. Das hat die Landesstraßenbaubehörde in Lingen mitgeteilt.


Gemeinde Heede will Ferienbetreuung auch in Zukunft
(Bericht der Ems-Zeitung vom 20.07.2017)

Die Gemeinde Heede will das Angebot einer Ferienbetreuung auch in Zukunft vorhalten. In diesem Jahr hatte sie kurzfristig auf Elternwünsche reagiert.
„Vor den Ferien sind viele Eltern an mich herangetreten“, sagte Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung, in der er den Sachverhalt in der Samtgemeinde (SG) Dörpen schilderte. Die halte ein Angebot vom Familienzentrum vor. Für die Sommerferien wurde eine Betreuung in den letzten zwei Ferienwochen angeboten, heißt es in der Beschlussvorlage dazu. Dort aber sei die Nachfrage gering gewesen, weshalb eine Betreuung dort in der 30. Kalenderwoche, also ab dem 24. Juli 2017, in der Grundschule Dörpen vormittags stattfindet. Dafür zahlen die Eltern einen Eigenanteil von 25 Euro. Weitere Zuschüsse gebe es vom Landkreis und einer Stiftung, teilte Pohlmann weiter mit.
Das bestehende Angebot entsprach nicht den Wünschen der Eltern in Heede, so Pohlmann. Dort ist in der Grundschule Heede kurzfristig in den ersten beiden Ferienwochen ein Angebot geschaffen worden. Die verfügbaren zehn Plätze seien in der ersten Woche ausgebucht gewesen. Manchen Eltern musste abgesagt werden. Für die zweite Woche habe es sechs Anmeldungen gegeben. Das Angebot soll nach weiteren Angaben des Bürgermeisters aufgrund der hohen Nachfrage auch in künftigen Ferien vorgehalten werden und auch seitens der Gemeinde organisiert werden, falls es nicht möglich sein sollte, ein entsprechendes Angebot mit dem Familienzentrum oder anderen Einrichtungen zu schaffen. Der Rat nahm dies zustimmend zur Kenntnis.


Stephan Bahns neuer Schützenkönig in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 19.07.2017)


Der Schützenthron des Bürgerschützenvereins Heede mit seinem neuen Königspaar Stephan Bahns und Laura Bögemann (Bildmitte). Foto: Anna Heidtmann

Stephan Bahns ist neuer König des Bürgerschützenvereins Heede. Bei einem hart umkämpften Ringen um die Königswürde setzte er sich am Schützenfestmontag gegen seine Mitbewerber durch.
Der neue Regent tritt die Nachfolge von Heiner Rehnen an. Gemeinsam mit Laura Bögemann als Königin an seiner Seite führt er das Heeder Schützenvolk durch die kommenden zwölf Monate. In den Hofstaat beriefen die Majestäten Bernd und Margret Bögemann, Florian Soring und Nadine Küpker, Christian Mauer und Elisabeth Bögemann, Christoph Flint und Friederike Haken, Christoph Andrees und Julia Westhoff, Christian Kleemann und Stefanie Wimberg, Thomas Fischer und Andrea Specker, Kristin Kleemann und Rainer Sinningen, Christina Pieper und Markus Andrees, Vanessa Schulte und Stefan von Hebel, Cathrin und Thomas Dettmer, Katja Kremer und Stefan Runde, Rita und Günther Bruns, Anita und Gerd Bahns, Matthias Flint und Cora Schlömer, Marilen Flint und Gerold Anneken, Robert Neuenstein und Lena Gerswilken sowie Helmut und Annette Schulte.



Spielerisches Feuerwehr-Camp begeistert Kinder in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 16.07.2017)

Wie bei den Feuersteins: Mit den Beinen trieben die Heeder Feuerwehrmänner das eigens gebaute Feuerwehrauto aus Holz während des Camps voran. Foto: Jens Sievers

Erstmals hat die Feuerwehr Heede ein „Fire-Camp“ zur Nachwuchsförderung durchgeführt. Dafür wurde ein eigenes Lager auf dem Camping-Park von Feuerwehrmitglied Bernd Eden errichtet.
Mit einem gemeinschaftlichen Frühstück aller Familienangehörigen wurde das Camp offiziell eröffnet. Im Anschluss bemalten die Kinder das Camp-Banner und die Zelte wurden aufgebaut. Eine besondere Aktion überlegte sich das Organisationsteam. In mühseliger Kleinarbeit bauten die Teilnehmer ein Feuerwehrauto aus Holz. Anstatt eines Motors wurde das Gefährt mit den Beinen der Besatzung angetrieben. Unter Blaulicht „fuhr“ das Holzauto auch gleich zu seinem ersten Übungseinsatz. Auf dem Campplatz musste ein brennendes Holzhaus gelöscht werden. Das Szenario sah vor, dass sich noch ein Kind in dem Gebäude aufhielt und gerettet werden musste. Spielerisch und mit viel Humor zeigten die Einsatzkräfte dabei ihr Können. Mit einem lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Teilnehmer für die gelungene Showeinlage.

Neuauflage geplant
Der Abend endete mit einem Beisammensein am Lagerfeuer. Ein Großteil der Campbewohner übernachtete in den errichteten Zelten. Nach einem Frühstück am nächsten Morgen startete eine Spieleolympiade. Dabei mussten die Jungen und Mädchen an verschiedenen Stationen ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit unter Beweis stellen. An einer Station galt es beispielsweise mit einem Feuerwehhelm einen Schlauch zu befüllen. Im Anschluss wurden die Sieger der „Feuerwehr-Olympiade“ geehrt und das Camp mit einem abschließenden Mittagessen beendet. Ortsbrandmeister Reiner Wegmann und Hans Kopp sowie das Organisationsteam waren mit dem Ablauf des zweitägigen „Fire-Camps“ sehr zufrieden und kündigten eine Wiederholung an.


Heede senkt Beiträge für Anlieger bei Markplatz-Sanierung
(Bericht der Ems-Zeizung vom 15.07.2017)


Der gesamte Marktplatz in Heede, die Straße „Am Markt“ und Teile der Vinkestraße werden derzeit erneuert. Foto: Maike Plaggenborg

In seiner Sitzung hat der Gemeinderat Heede einstimmig beschlossen, dass die Beiträge der Anlieger des Marktplatzes, der Straße Am Markt und der Vinkestraße zur Sanierung des Areals von 40 auf 20 Prozent fallen. Die Gemeinde übernimmt entsprechend 80 Prozent.
Per Beschluss hat der Gemeinderat damit die bestehende Satzung über die Erhebung von Beiträgen gemäß Kommunalabgabengesetz um eine Sondersatzung ergänzt. „2009 ist die eigentliche Satzung verabschiedet worden“, erklärte Jens von Hebel, Bauamtsleiter in der Samtgemeindeverwaltung in der Sitzung. Demnach seien Beiträge zu erheben. Wegen der zentralen Lage und der überörtlichen Bedeutung sowie der Zentrumsfunktion solle der Anteil der Gemeinde an den für die Sanierung des Marktplatzareals anfallenden Kosten auf 80 Prozent erhöht werden. Ohne die Änderung hätte er bei 60 Prozent gelegen, was dem Höchstsatz entspricht, sagte Antonius Pohlmann (CDU), Bürgermeister der Gemeinde im Nachgang zur Sitzung. Fälschlicherweise war in der Sitzung ein vorheriger Satz von 70 Prozent genannt worden.
In der Regel variiere der Gemeindeanteil zwischen 50 und 55 Prozent, sagte Pohlmann weiter auf Anfrage. Die betroffenen drei Straßen Am Markt, Vinkestraße und der Marktplatz selbst hätten allerdings eine „besondere Charakterstellung bezogen auf die Nutzung der Allgemeinheit“, so Pohlmann, der weiter angab, dass allein der Marktplatz oft für Hochzeiten, die Kirmes oder weitere Veranstaltungen der Gemeinde genutzt werde. Zusätzlich hätten die Straßen eine hohe verkehrliche Bedeutung. Otto Flint, Fraktionsvorsitzender der CDU, verwies außerdem auf die Bushaltestelle, die in der Vinkestraße neu angelegt wird. Der Fraktionsvorsitzende der SPD/FDP-Gruppe Hermann Krallmann zielte ebenfalls auf die hohe Öffentlichkeit der Straßen ab und sprach sich dafür aus, den Anliegern „etwas Gutes“ zu tun.
Beschwerden seitens der Anlieger hatte es bisher nicht gegeben, in keinem der Bauabschnitte der Dorferneuerung, wie er auf Anfrage versicherte. Ohnehin sei bei Info-Veranstaltungen für betroffene Anwohner immer „klar mit dem Thema umgegangen“ worden. In einer Versammlung mit den Anwohnern am 31. Juli würden diese genauer über das Projekt Marktplatz informiert. Aber: „Wir gehen da nicht auf den Betrag ein“, sagte Pohlmann.
Mit den Kosten müssten die Anwohner letztlich leben, so Pohlmann. Ihre Objekte erführen durch die erneuerten Straßen allerdings auch eine Wertsteigerung.


„Steinerbude“ in Heede an Vereine übergeben
(Bericht der Ems-Zeitung vom 10.07.2017)


Offizielle Übergabe: Matthias Steinhoff und Sven Bünting übergeben den symbolischen Schlüssel für die neue „Steinerbude“ in Heede an Klaus Frenzel, Antonius Pohlmann, Wilfried Kleemann und Hermann Wocken (vorne, von links). Fotos: Insa Pölking

Das Architekturbüro „3ing“ aus Aurich hat offiziell den symbolischen Schlüssel der grundsanierten „Steinerbude“ in Heede an den örtlichen Schützen- sowie Heimatverein übergeben. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 250.000 Euro.
Pfarrer Johannes Hasselmann weihte die sanierte „Steinerbude“. „Das Gebäude wird den Nutzern ganz bestimmt eine große Freude sein“, sagte Hasselmann. Auch Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) lobte das vollendete Projekt. „Die „Steinerbude“ fügt sich in das Ensemble an Gebäulichkeiten, die wir hier bereits haben, sehr gut ein“, so der Bürgermeister. „Heede ist dadurch noch schöner geworden“, fügte Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU) hinzu.
Künftig soll das Haus dem Schützen- sowie Heimatverein zur Verfügung stehen. „Schon damals hat sich der Schützenthron in dem alten Gebäude zusammengefunden“, berichtete Pohlmann. „Das soll ab sofort wieder so sein.“ Darüber hinaus wurde das Gebäude erweitert, um auch dem Heimatverein einen Raum für ihre Tätigkeiten zu schaffen.
Die „Steinerbude“ wurde den bereits bestehenden Gebäulichkeiten optisch angepasst. Das besondere sei dem Bürgermeister zufolge die Wiederverwertung einiger Baumaterialien. „Ein altes Gehöft wurde in Heede vor einiger Zeit abgerissen“, so Pohlmann. „Von diesem Gebäude konnten die Dachziegel und das Gründungsmauerwerk aufgerüstet und neu verwertet werden.“ Nach Worten des Architekten Sven Bünting, sei die Sanierung der früheren Fischerhütte ein recht anspruchsvolles Projekt gewesen. „Vor allen Dingen deswegen, weil das alte Gebäude damals ohne Fundament erbaut wurde“, erklärte Bünting.
Begonnen hatte die Gemeinde mit dem Bau im November 2016. Gut acht Monate später konnte nun die offizielle Übergabe an den Heimatverein und den Schützenverein erfolgen. Das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) unterstützte die Gemeinde mit einem Zuschuss in Höhe von knapp 119.000 Euro. Gut 131.000 Euro wurden durch eigene Mittel finanziert. Die Sanierung der „Steinerbude“ war ein Projekt im Rahmen der Dorferneuerung in Heede. Das nächste Ziel sei der Gemeinde zufolge die Fertigstellung des örtlichen Marktplatzes.


Marktplatz in Heede wird aufwendig saniert
(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.07.2017)


Die Arbeiten am Heeder Marktplatz dauern bis zum Herbst an. Foto: Maike Plaggenborg

Die Arbeiten zur Sanierung des Marktplatzes in Heede sind in vollem Gange. Ob das Areal bis zum Schützenfest am dritten Juliwochenende fertig wird, ist noch unklar, bis jetzt allerdings geplant.
Dass der Heeder Marktplatz nach seinem Bau in den 1960er Jahren ein Ort des Handels war, soll nach seiner Sanierung in diesem Jahr, 2017, wieder erkennbar sein. Nach Angaben von Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) soll eine Skulptur aus einer neun Meter hohen und einen Meter breiten Eiche dort platziert werden, wo einst eine Viehwaage stand. Der Loruper Künstler Stefan Hempen wird aus dem Holz einen Landwirt und mehrere Tiere schnitzen. Die Figur soll auf einem Podest inklusive Beleuchtung im Pflaster stehen, und eine Infotafel soll über die Geschichte des Platzes aufklären.
Eine Anekdote aus der Vergangenheit nimmt Pohlmann bereits vorweg und berichtet, dass die Arbeiter auf dem Marktplatz damals ihren Lohn an der Waage bekommen und diesen gleich in einer Kneipe dort umgesetzt hätten. Später wandelte sich die Klientel dort. Dann seien es die Ehefrauen der Männer gewesen, die das Geld sicherheitshalber in Obhut nahmen.

Die Bauarbeiten auf dem Heeder Marktplatz vorgestellt haben Hermann Wocken (von links), Hermann Krallmann, Antonius Pohlmann und Alexander von Hebel. Foto: Maike Plaggenborg

Automatische Straßenbeleuchtung
Neben dem Platz selbst, der komplett neu gepflastert wird, wird auch die Straße „Am Markt“ erneuert. Optisch werde sie an die bereits sanierte Hauptstraße angeglichen, so Pohlmann. Dort werde auch eine Verkehrsinsel eingefügt, damit die Geschwindigkeit der Autos geringer werde. Viele, die von Norden in Richtung Marktplatz fahren, sind „subjektiv zu schnell“, so Pohlmann.
Auch das Lichtkonzept der Hauptstraße soll sich auf dem fertigen Platz wiederfinden. „Das System wollen wir dort fortsetzen.“ Die Leuchten auf dem Platz und der Straße sollen zentral in einem Netz gesteuert werden. Je nach Lichtstärke dimmen sie sich automatisch. Das System gehe an den Start, sobald die Leuchten vollständig installiert und miteinander verbunden sind, erklärte der Bürgermeister weiter.

Neue Bushaltestelle in der Vinkestraße
Weiteres Element der Sanierung ist die Vinkestraße. Dort wird zum einen eine neue Bushaltestelle errichtet. Zweite Neuerung dort werden sieben Parkplätze für Feuerwehrleute gegenüber dem Feuerwehrhaus sein. Auf dem Marktplatz entstehen 32 Parkplätze, die auch optisch erkennbar sein sollen, so Pohlmann. Das Ende der Arbeiten ist für den Herbst vorgesehen, der Platz aber solle möglichst zum Schützenfest am 16. und 17. Juli 2017 nutzbar sein. Das Antreten ist dort geplant. „Wir müssen gucken, wie weit wir dann sind“, sagte Pohlmann. Ansonsten werde es auf einer Hälfte des Platzes zumindest stattfinden.
Die Sanierung des Marktplatzes ist Teil eines umfassenden Dorferneuerungsprojekts, das in vier Abschnitten seit März 2011 angegangen wurde. Die Erneuerung des Marktplatzes kostet circa 720.000 Euro. Die Gemeinde bekommt dafür Fördermittel gemäß der ZILE-Richtlinie in Höhe von rund 334.000 Euro.


Die Gemeinde informiert

Aufgrund der aktuellen Sommerferien fällt die Sprechstunde des Bürgermeisters Antonius Pohlmann bzw. seines Stellvertreters Otto Flint in der Zeit vom 27.06.2017 bis einschließlich dem 01.08.2017 aus.
(Siehe Bekanntmachungen)


Festtage am 16. und 17. Juli
Heeder Schützen suchen Nachfolger von König Heiner Rehnen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 11.07.2017)


Beim Schützenfest in der eigenen Gemeinde wird natürlich auch der Musikverein Heede dabei sein. Foto: Hermann-Josef Tangen

In der Gemeinde Heede übernehmen am kommenden Wochenende wieder die Grünröcke das Zepter. Zum Schützenfest am 16. und 17. Juli, das auf dem historischen Gelände der 1000-jährigen Linde stattfindet, laden der Bürgerschützenverein und Festwirt Kemker ein.
Eröffnet wird das zweitägige Fest am Sonntag um 14 Uhr auf dem Marktplatz mit dem Antreten der Schützen. Traditionsgemäß nehmen hieran auch die Jugend- und Damenschießgruppe sowie die Kompanien der befreundeten Nachbarvereine aus Dersum und Neurhede teil.

Geänderte Marschroute
Nach der Begrüßung durch Oberst Antonius Pohlmann präsentiert sich das amtierende Königspaar Heiner und Hildegard Rehnen mitsamt seinem Throngefolge der Bevölkerung in einem großen Festumzug durch die Gemeinde. Die geänderte Marschroute führt über die Dörpener Straße bis zur Ecke Kirchstraße. Von dort geht es anders als in den Vorjahren um das Hotel „Zur Linde“ zurück auf die Dörpener Straße und weiter auf der Hauptstraße in Richtung Schützenplatz. Musikalisch begleitet wird der Festzug, an dem auch die älteren Schützenbrüder auf dem Seniorenwagen teilnehmen, durch den Musikverein Heede und dem Spielmannszug Papenburg.

Adlerschießen bei der Steinerbude
Auf dem Schützenplatz erwartet die Besucher ein buntes Treiben mit Autoskooter, Kinderkarussell sowie verschiedenen Buden und Ständen. Für Senioren wird im Festzelt Kaffee und Kuchen angeboten. Während des Nachmittags sorgen die Musikkapellen aus Papenburg und Heede für Unterhaltung. Bei der Steinerbude haben die Besucher erstmals seit Jahren wieder die Möglichkeit, am traditionellen Adlerschießen teilzunehmen. Beim abendlichen Königsball ab 20 Uhr spielt die Musikband „Südwind“.

Schützenhochamt in der Marien-Kirche
Der Montag beginnt um 8.30 Uhr mit dem Schützenhochamt in der Marien-Kirche. Im Anschluss versammeln sich der Musikverein Heede, die Schützenkompanie und der noch amtierende Thron auf dem Parkplatz vor der Marienkirche, von wo sie gemeinsam zum Ehrenmahl marschieren. Dort wird bei einer Kranzniederlegung der gefallenen Schützenbrüder und aller anderen Opfer beider Weltkriege gedacht. Der weitere Marsch führt zum Festzelt auf dem Schützenplatz.

Proklamation am Montagmittag
Nach einem gemeinsamen Frühstück mit anschließendem Frühschoppen beginnt um 10.30 Uhr das Königsschießen. Um 11 Uhr findet eine Kinderbelustigung statt. Gegen 12 Uhr beginnt das Stechen um die Königswürde. Die Bekanntgabe des neuen Königs wird gegen 12.30 Uhr erwartet. Ab 16 Uhr versammeln sich die Schützen und die Festgemeinde bei der 1000-jährigen Linde zur Proklamation der neuen Majestäten. Anschließend erfolgt der Festumzug durch den Ort. Am Abend findet ab 20 Uhr der große Krönungsball mit der Tanzband „Cadillac“ im Festzelt statt.


Neuer Premium-Radweg zwischen Herbrum und Heede eingeweiht
(Bericht der Ems-Zeitung vom 29.06.2017)

Es rollt: Hermann Wocken, Thomas Witolla, Reinhard Winter, Ulrich Nehe, Bernd Busemann und Antonius Pohlmann (von links) haben den nächsten Teilabschnitt der Radwanderroute entlang des Dortmund-Ems-Kanals zwischen der Schleuse Bollingerfähr und der Schleuse Herbrum eingeweiht. Foto: Lea Becker

Der nächste Teilabschnitt der Radwanderroute entlang des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) ist fertig. Am Mittwochvormittag wurde die Sechs-Kilometer-Strecke, deren Ausbau rund 690.000 Euro kostete, zwischen Herbrum und Heede offiziell freigegeben. „Das hier ist ein Eldorado für Radfahrer“, freute sich CDU-Landtagsabgeordneter und Landtagspräsident Bernd Busemann bei der Einweihung in Herbrum. Das Emsland verfüge über eine wunderbare Naturlandschaft, die aufgrund der guten Erschließung entspannt mit dem Fahrrad erkundet werden könne. „Hier gibt es garantiert keine Berge“, sagte Busemann. Nur der Wind müsse mit einberechnet werden. Fertigstellung 2020 Von der Schleuse Bollingerfähr bis zur Schleuse Herbrum können die Radfahrer nun über einen frisch asphaltierten Weg rollen. Ausgenommen ist noch ein 300 Meter langes Teilstück, wo Sicherungsarbeiten der Deichanlage durchgeführt werden mussten. Aber auch dieses Stück soll nach Angaben von Landrat Reinhard Winter (CDU) noch in diesem Jahr mit einer Deckschicht versehen werden. Die Baukosten werden mit 360.000 Euro aus Mitteln des Niedersächsischen Gemeindefinanzierungsgesetztes bezuschusst. Den Restbetrag bringen der Landkreis Emsland und die Anrainergemeinden auf. Seit 2013 wird der Radweg gemeinsam mit Anrainergemeinden und in Kooperation mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Meppen Schritt für Schritt saniert. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung hat dafür Betriebswege mit einer Gesamtlänge von rund 65 Kilometern zur Verfügung gestellt. Mit dem jetzt fertiggestellten Teilstück konnten davon bisher über 45 Kilometer ausgebaut werden. Insgesamt stellen der Landkreis und die Anrainergemeinden etwa 4,6 Millionen Euro für den Ausbau bereit. Die Arbeiten sollen bis 2020 abgeschlossen sein.

Bürgerinformation

In letzter Zeit haben sich die Beschwerden über Hunde und Hundehalter sowie Pferdehalter drastisch erhöht.
Lesen Sie hierzu die aktuelle Bürgerinformation (PDF-Datei)


Emsbrücke an der B 401 wird gesperrt
(Quelle: Ems-Zeitung vom 28.06.2017)

Von Freitag, 9 Uhr, bis Montag, 7 Uhr, wird die Bundesstraße (B) 401 im Bereich der Emsbrücke Bollingerfähr bei Heede für Autos und Lkw voll gesperrt. Grund für die Sperrung ist die Sanierung der Übergangskonstruktionen und Bewegungsfugen in der Brücke, heißt es von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke während der Sperrung passieren

Neubau der Volksbank-Filiale in Heede gestartet
(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.06.2017)


Vor knapp zwei Wochen ist der Neubau der Volksbank-Filiale in Heede angelaufen. Das Vorhaben stellten am Freitagnachmittag die am Bau beteiligten Vertreter vor. Foto: Christian Belling

Die ersten Steine sind gesetzt: Der Neubau der Filiale der Emsländischen Volksbank (EVB) in Heede hat begonnen. Wenn alles nach Plan läuft, zieht die Bank noch in diesem Jahr in die neuen Räume. „Mit dem Neubau rücken wir noch näher in die Ortsmitte“, freut sich Vorstandsmitglied Klaus Krömer. Gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde, des Architekturbüros sowie mit Investor Uwe Kröger stellte er am Freitagnachmittag das Bauprojekt vor. Wie Kröger mitteilte, entsteht an der Ecke Hauptstraße/Marschstraße ein zweigeschossiges Haus, das sich optisch in die ortstypische Bauweise einfügt. Die EVB wird sich im Erdgeschoss auf rund 150 Quadratmetern niederlassen. Im Obergeschoss sollen zwei Wohnungen mit jeweils 75 Quadratmetern entstehen. Kröger: „Wenn wirklich alles gut mitläuft, ist eine Fertigstellung noch in diesem Jahr möglich.“ Beratung als Schwerpunkt Bankvorstand Krömer zufolge wird die neue Filiale zukunftsorientiert aufgestellt und modernen Ansprüchen gerecht. Bei der räumlichen Aufteilung werde der Schwerpunkt auf die Beratung gesetzt. So sollen drei abgetrennte Beratungszimmer mit je rund 15 Quadratmetern geschaffen werden. Für die drei festen Mitarbeiter wird nach Angaben Krögers ein etwa 25 Quadratmeter großes Teambüro entstehen, in dem man sich unter anderem auf Termine vorbereiten könne. Zudem wird es einen zentralen Bereich geben, in dem sich Selbstabholer einfach zurechtfinden sollen. Der persönliche Kontakt soll wie gehabt halbtags möglich sein. Fünf Kundenparkplätze und ein barrierefreier Zugang zu den Kundentoiletten wird ebenfalls geschaffen. Kröger: „Mit den Innovationen kann Heede Vorreiter für bauliche Veränderungen bei unseren weiteren 15 Filialen von Rhede bis Groß Hesepe sein.“ „Wir haben gekämpft wie die Löwen“ Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) lobte den engen Dialog zwischen allen Beteiligten. Besonders hob er das Engagement der Heeder für den Erhalt der EVB-Filiale im Ort hervor. „Wir haben darum gekämpft wie die Löwen und es Hand in Hand geschafft.“ Anfang 2015 hatte die EVB angekündigt, Heede und vor allem das veraltete Gebäude am Ortsrand aufzugeben. Im Dialog mit dem Finanzunternehmen hatte Pohlmann ausgehandelt, welche Bedingungen für die Standortsicherung nötig seien. Die Antwort: Mit 250 Neukunden würden sich ein Umzug und der Betrieb rechnen. Die Bank startete im März 2015 in einer Bürgerversammlung einen Aufruf, mit dem sie Neukunden animieren wollte. Dieser verlief erfolgreich.


Heeder Schützen bestätigen Vorsitzenden im Amt
(Bericht der Ems-Zeitung vom 01.06.2017)


Ehrungen langjähriger Mitglieder standen bei der Generalversammlung des Bürgerschützenvereins auf der Tagesordnung. Das Foto zeigt (von links) Frank Kleemann, Hermann von Hebel, Heiner Rehnen (amtierender Schützenkönig), Alois Soring, Wilhelm Tellmann, Hermann Brand und Wilfried Kleemann. Foto: Anna Heidtmann

Wilfried Kleemann bleibt Vorsitzender des Bürgerschützenvereins Heede. Bei der Jahreshauptversammlung haben ihn die Mitglieder einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Damit steht er für weitere vier Jahre an der Vereinsspitze. Ebenfalls in seinem Amt bestätigt wurde Oberst Antonius Pohlmann. In seinem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende an herausragende Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres. Ein besonderes Erlebnis sei wie immer das traditionelle Schützenfest mit einer ähnlich guten Besucherzahl wie in den Vorjahren gewesen. Zu den weiteren Aktionen gehörten Kleemann zufolge die Teilnahme am Weihnachtsmarkt, das Plakettenschießen zum Jahreswechsel mit einer sehr guten Beteiligung sowie das ebenfalls gut besuchte Winterfest. Auch ein Kameradschaftsabend mit allen uniformierten Mitgliedern sowie das mit dem Musikverein Heede und der Freiwilligen Feuerwehr gemeinsam organisierte Osterfeuer und die Teilnahme an den Schützenfesten der befreundeten Nachbarvereine blieben in Erinnerung.
Musikkapelle fällt weg Das zum zweiten Mal durchgeführte Kompanieschießen, an dem sich auch Nichtmitglieder beteiligen können, soll laut Kleemann künftig ein fester Bestandteil des Vereinslebens sein. „Das ist eine gute Sache und fördert das Miteinander im gesamten Ort“, so der Vorsitzende. Ihm zufolge wird es aufgrund des Wegfalls einer langjährig vertretenen Musikkapelle beim Ablauf des diesjährigen Schützenfestes einige Änderungen geben. Kleemann richtete seinen besonderen Dank an den Musikverein Heede für dessen Zusage, die hierdurch entstehende Lücke an beiden Schützenfesttagen zu schließen.
Zahlreiche Ehrungen Im weiteren Verlauf der Sitzung folgten neben dem durchweg positiven Bericht der Schießsportgruppe durch Otto Schulte die Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder. Für ihre 25-jährige Treue zum Verein wurden Heiner Ahrens, Gerhard Behrens, Wilhelm Brinkmann, Antonius Brockmann, Günther Geißler, Heinrich Junker, Hermann von Ohr, Josef Runde, Georg Scheel, Heinz Schulte, Aloys Terhorst, Johannes Terhorst und Hans-Peter Wilkens ausgezeichnet. Seit 40 Jahren und mehr sind Hermann Ahrens, Hermann Brand, Martin Soring und Wilhelm Tellmann Vereinsmitglieder. Eine besondere Anerkennung erhielt Alois Soring für seine 25-jährige Mitgliedschaft sowie seine jahrelange Arbeit im Vorstand. Wegen eines bevorstehenden Wohnsitzwechsels hatte er im vergangenen Jahr das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden abgegeben.


Geothermieprojekt in Heede verschiebt sich auf 2019
(Bericht der Ems-Zeitung vom 01.06.2017)

Die ersten Bohrungen für das im Heeder Green Energy Park geplante Geothermiekraftwerks verschieben sich nun auf etwa Mitte 2019. Zuletzt war dafür Anfang 2018 angedacht. Hintergrund ist die Aufstellung eines Masterplans, innerhalb dessen zwei weitere Projekte unterstützt werden. Neben dem Projekt in Heede sind zwei weitere Kraftwerke in Emsbüren und Emden Teil des Plans, der das Ergebnis eines runden Tisches aus Forschungs- und Genehmigungsbehörden sowie Versicherern ist. Oliver Kugland, Ideengeber des Projekts, zufolge handelt es sich dabei um ein Expertengremium. „Das gab es so noch nicht.“ Ziel des Masterplans ist ein einheitliches Genehmigungsverfahren für die drei Vorhaben, die allesamt auf der Ems-Dollart-Achse liegen. Der Plan gibt, so Kugland, zudem die Reihenfolge der Projekte vor. Zunächst starte die Emsflower Gmbh in Emsbüren mit Bohrungen, auf die ein Kraftwerksbau folgt. Als Zweites beginnen die Arbeiten in Heede, als Drittes schließt sich ein Geothermieprojekt der Stadtwerke in Emden an. „Die Bohranlage von Emsbüren kommt nach Heede“, sagt Kugland zum Ablauf. Das spare Kosten und in Heede könnten die Erfahrungen der ersten Bohrungen genutzt und Risiken minimiert werden.
Masterplan ist noch nicht abgeschlossen Im Green Energy Park sind zwei gegenläufige Bohrungen, vergleichbar mit den Umrissen einer Flasche, in fünf Kilometer Tiefe geplant. Bohrungen dieser Dimension habe es in Deutschland bisher nicht gegeben, so Kugland. Durch sie wird Wasser gleitet, das die Erdwärme aufnimmt. Gelangt das Wasser wieder an die Oberfläche, wird ihm dort die Hitze entzogen, im Kraftwerk verarbeitet und energetisch genutzt. Gemeinsam mit der Emsbürener Emsflower GmbH habe die Gruppe das Gremium ins Leben gerufen, das von der Landesregierung unterstützt wird. „Wir wollen Sicherheit in den Rahmenbedingungen“, erklärt Kugland die Motiviation. Der Masterplan ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Ende 2017 aber könne das der Fall sein. „Wenn der Plan fertig ist, kann es in Emsbüren losgehen“, sagt Kugland. Den Zeitpunkt aber kann Kugland bisher nicht festlegen und schätzt ihn auf Ende 2018.
Unternehmen, Kommunen, Banken und ausländische Investoren sind Projektpartner Das Heeder Projekt wird mit Kosten von 48 bis 50 Millionen Euro veranschlagt. Projektpartner sind derzeit die Kanne Group aus Dersum, der Landkreis Emsland, die Samtgemeinde Dörpen und die Papenburger Hanrath-Gruppe. Nach weiteren Angaben Kuglands gebe es Gespräche mit der Sparkasse Emsland, der Oldenburgischen Landesbank und der Ostfriesischen Volksbank. Auch eine ausländische Investorengruppe gehöre dazu.


Bekanntmachung

Bezüglich der Förderung von Privatmaßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung Heede lesen Sie bitte folgende Bekanntmachung (PDF-Dokument).



Bürgerinformation

In letzter Zeit haben sich die Beschwerden über Hunde und Hundehalter sowie Pferdehalter drastisch erhöht. Lesen Sie hierzu die aktuelle Bürgerinformation (PDF-Dateii)


Ferienbetreuung für Schulkinder in Heede

Die Gemeinde Heede beabsichtigt, in den Sommerferien vom 26.06.17 bis zum 07.07.2017 eine Ferienbetreuung für Grundschulkinder in der Grundschule Heede anzubieten.

Dafür werden geeignete Betreuungskräfte gesucht.

Wenn Sie Interesse an dieser Tätigkeit haben und Erzieherin, Tagesmutter, Sozialassistent/in der Fachschule für Erziehung, Heilerziehungspfleger/in sind oder über eine andere geeignete Ausbildung verfügen, bewerben Sie sich gerne unter:

Gemeinde Heede Samtgemeinde Dörpen
Am Markt 6 Fachbereich Personal
26892 Heede Hauptstraße 25
  26892 Dörpen
  Per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Betreuungszeiten sind jeweils von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Bewerbungen bitte kurzfristig schriftlich oder per Mail an die oben genannten Adressen. Rückfragen bitte an die Samtgemeinde Dörpen, Fachbereich Personal (Telefon 04963- 402 211)
Heede, den 24.05.17
i.A. gez. A. Hövelmann


Über 350 Besucher bei Tag der offenen Tür
Umspannwerk Heede ab 2018 komplett in Betrieb
(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.05.17)


Der dritte und größte Konverter (links) des Umspannwerks in Heede soll im kommenden Jahr in Betrieb gehen. Foto: Tennet

Mehr als 350 Besucher haben am Wochenende die voraussichtlich letzte Gelegenheit genutzt, im Rahmen eines Tages der offenen Tür einen Blick in das Umspannwerk Heede an der Autobahn 31 zu werfen. Der dritte und bis auf Weiteres letzte Konverter soll dort 2018 in Betrieb gehen. Generalstabsmäßig hat der Stromnetzbetreiber Tennet den Besuchertag vorbereitet. Nichts wird dem Zufall überlassen, Sicherheit wird großgeschrieben. Wie bei der bis dato letzten Veranstaltung dieser Art vor zwei Jahren pendelt ein Bus zwischen Platz beim Restaurant Kanneloni im Gewerbegebiet Green-Energy-Park und dem Umspannwerk, in dem mit bislang zwei Konvertern Strom aus Windparks in der Nordsee ins Hochspannungsnetz eingespeist wird. Der erste ging Mitte 2015, der zweite im vergangenen Jahr in Betrieb. Für die Einspeisung des „offshore“, wie es im Fachjargon heißt, erzeugten Stroms nehmen die Konverterstationen Tennet zufolge als Knotenpunkte eine wichtige Funktion ein. In den drei Konverterstationen für die Offshore-Projekte DolWin1, 2 und 3 können demnach zwischen 800 und 900 Megawatt Windstrom aus den Nordsee-Windparks von Windparkbetreiberunternehmen wie Dong Energy und der EWE von Gleich- in Drehstrom umgewandelt und in das deutsche Stromnetz eingespeist werden. Auch für DolWin3 wurde eine 160 Kilometer lange Verbindung in Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstechnik (HGÜ) von der Nordsee bis nach Heede geschaffen – 80 Kilometer Seekabel und 80 Kilometer Landkabel, das komplett in der Erde steckt, im Meeresboden bis zu zwei Meter tief und an Land etwa 1,80 Meter. Tennet-Sprecher Mathias Fischer beziffert das Gesamtinvestitionsvolumen für DolWin3 auf Nachfrage unserer Redaktion auf zwischen 1,3 und 1,5 Milliarden Euro. In kleinen Gruppen und mit Warnwesten und Sicherheitshelmen ausgestattet, werden die Besucher von Tennet-Mitarbeitern über das Gelände geführt. Fotografieren ist streng verboten. So wolle es das Unternehmen GE, dem dieser Teil der Anlage gehöre, wie Fischer erklärt. Aus Sicherheitsgründen ist es Tennet zufolge zudem nicht möglich, alle elektrotechnischen Anlagen von innen zu besichtigen. Besondere Einblicke gibt es trotzdem – auch von oben. Mithilfe einer Gondel hievt ein Schwerlastkran der Firma Gertzen aus Kluse die Besucher in fast 40 Meter Höhe. Von dort ist ein Blick aus der Vogelperspektive nicht auf das Umspannwerk, sondern in alle Himmelsrichtungen möglich. Auf dem Boden gehen Mitarbeiter wie Thomas Goldberg und Sven Faehse auf die Fragen der Besucher ein. Dabei sind Netzanbindungen für Windparks auf See ebenso Thema wie Netzausbau an Land. Physik pur. Wie Goldberg und Faehse ausführen, beträgt der Gesamtverlust bei der Stromumwandlung maximal drei Prozent – jeweils eines beim Wechsel von Dreh- in Gleichstrom auf der Umspannstation auf See vor Borkum, durch das Kabel selbst sowie beim erneuten Umspannen von Gleich- in Drehstrom in Heede.
So kommt der Windstrom von der See an Land und ins Netz. Quelle: Tennet – Grafik: NOZ/Heiner Wittwer
Wie komplex die Technik im Umspannwerk ist, erschließt sich derweil auch dem Laien beim Blick in die Räume der Kühl-, Pump- und Schaltanlagen sowie der Kontroll- und Eigenversorgungsräume. Das Kühlmittel in einem geschlossenen System besteht Faehse zufolge aus einem 50 Kubikmeter umfassenden Gemisch aus Glykol und destilliertem Wasser. Während das Brummen der Transformatoren der Konverter DolWin 1 und 2 beim Rundgang deutlich zu hören ist, sind aus der dritten Konverterhalle bislang nur Lüftungsgeräusche zu vernehmen. Aktuell sind zwischen 20 und 30 Menschen auf der Baustelle beschäftigt. Wenn das Umspannwerk in Betrieb ist, wird die Anlage unbemannt arbeiten. Zentral gesteuert werde sie aus Lehrte bei Hannover, erklärt Tennet-Sprecher Fischer. Im Störungsfall rücken Techniker beispielsweise aus Oldenburg oder Leer an. Mit den ersten beiden Konvertern habe es bislang aber keine Störung gegeben, sagt Fischer auf Nachfrage. Das Umspannwerk hält aber auch Einsatzkräfte vor Ort auf Trab. So wurde die Freiwillige Feuerwehr Heede nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr zu insgesamt elf Fehlalarmen durch eine Brandmeldeanlage im Umspannwerk alarmiert. Im Ernstfall bliebe den ehrenamtlichen Einsatzkräften nach den Worten von Fischer aber ohnehin nicht viel, als vor dem Werk zu verharren, auf das Abschalten der Anlage sowie auf einen Techniker zu warten. Außerhalb des Umspannwerks lief der Betrieb indes nicht immer störungsfrei. So machte beispielsweise das Starkstrom-Erdkabel für DolWin2, das drei große Nordsee-Windparks mit Heede verbindet, große Probleme. Die Leitung wurde in Teilen wieder freigelegt, um allein im nördlichen Emsland an mindestens 15 verschiedenen Stellen Muffen auszutauschen, die die einzelnen Teile des riesigen Kabels miteinander verbinden. Steuerlich hat die Gemeinde Heede derweil weniger als erhofft von der gigantischen Anlage an der Autobahn. Nachdem ihr der Stromnetzbetreiber Tennet in den Jahren 2014 bis 2016 ungewöhnlich hohe Gewerbesteuereinnahmen im zweistelligen Millionenbereich beschert hatte, müssen in diesem Jahr knapp 10 Millionen Euro erhaltene Vorauszahlungen zurückerstattet werden. Hintergrund ist ein bestimmter Verteilschlüssel auf Grundlage verschiedener Betriebsstätten des Unternehmens. Die Besucher des Tages der offenen Tür machen einen zufriedenen Eindruck. In einem Zelt stehen vor oder nach den Führungen außer Tennet-Mitarbeitern Fachleute der beteiligten Firmen ABB, GE und Matthäi Rede und Antwort. Viele Gäste nutzen die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto vor dem Bild einer Konverterplattform auf See schießen zu lassen und es direkt mit nach Hause zu nehmen.


Gemeinde Heede stellt Stationen mit Hundekot-Beuteln auf
(Bericht der Ems-Zeitung vom 20.05.17)

In der Gemeinde Heede werden für Hundehalter modellhaft an zwei Stellen Stationen mit Abfalltüten und Mülleimern aufgestellt. Hintergrund sind zunehmende Beschwerden über Hundekot auf und an öffentlichen Wegen. Aufgrund der Beschwerden hatte die CDU-Fraktion einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, nach Lösungen zu suchen. Die damit beauftragte Verwaltung schlug vor, testweise einen Beutelspender mit Mülleimer an der Geeren Straße aufzustellen. Auf Anregung der SPD-Fraktion entschloss sich der Gemeinderat einstimmig dazu, zugleich auch eine zweite Station an dem landläufig als Nonnenpad bezeichneten Verbindungsweg aufzustellen, der in der Verlängerung der Kirchstraße zur Ems führt. Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) bezeichnete diese Maßnahme, die pro Station etwa 400 Euro kosten wird, als einen Appell an Hundehalter. „Wir werden schauen, ob es funktioniert, und dann vielleicht weitere Stationen aufstellen.“


Jagdgenossenschaft Heede

Die Jahresjagdgenossenschaftsversammlung findet am Donnerstag den, 01.06.2017 um 19:00 Uhr im Cafe Am Turm / A. Buten, Kirchstraße, in Heede statt. Die Tagespunkte und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung (PDF-Dokument).


Neues Konzept für die Heeder Kirmes im Rat vorgestellt
(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.05.17)

Das neue Konzept für die „Heeder Müggenkärmse“ ist zwar noch nicht beschlossene Sache, doch es wird in diesem Jahr deutliche Veränderungen geben. Das wurde während der Sitzung des Gemeinderates deutlich. Auf Basis von Befragungen der Veranstalter und der Heeder Bürger haben vier Studentinnen der Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Marketing an der Hochschule Osnabrück im Zuge einer Projektarbeit Vorschläge für eine attraktivere Gestaltung der Markt- und Kirmestage erarbeitet und im Januar während einer Bürgerversammlung die Ergebnisse ihrer Befragungen und ihre Vorschläge vorgestellt. „Wir haben uns lange mit dem neuen Konzept befasst“, stellte Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) während der Ratssitzung fest. Zusammen mit dem Marktausschuss und dem Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) habe man in den vergangenen Wochen und Monaten einen neuen Ablauf der Kirmes abgestimmt.

Weiterhin an drei Tagen Kirmes

Vorgesehen ist nun, den Kirmesmontag fallen zu lassen. Das Programm auf zwei Tage zu straffen, ist laut Pohlmann aber nicht gelungen, weil sich der Seniorennachmittag als fester Bestandteil nicht in ein zweitägiges Programm einbauen ließ. Dieser soll daher in diesem Jahr am Freitag, 13. Oktober 2017, ab 15 Uhr am Beginn der Kirmestage stehen. An allen drei Tagen soll es im Festzelt einen Bauernmarkt geben. Die offizielle Eröffnung der Müggenkärmse soll am Freitagabend um 18 Uhr erfolgen mit einer anschließenden Feier bis gegen 1 Uhr.
Am Samstag, 14. Oktober, würde nach dem aktuellen Planungsstand ab 9 Uhr ein Frühstück angeboten und ab 11 Uhr sei Frühschoppen mit Bauernmarkt, Losverkauf durch den HHG und einer Live-Band, die tagsüber für Musik sorge.
Am Sonntag, 15. Oktober, soll Pohlmann zufolge die morgendliche Messe in das Haus des Bürgers geholt werden. Danach sei wieder Frühschoppen im Festzelt mit Bauernmarkt, Mittagsessen und der Ziehung der Gewinner der HHG-Verlosung um 14 Uhr. Danach werde Kaffee und Kuchen angeboten und gegen 17 Uhr ende die Kirmes.

Finale Abstimmung steht noch an

Nach Darstellung des Bürgermeisters soll im Vorfeld der Kirmes „eine sehr umfangreiche und professionelle Werbung“ stattfinden. Vorgesehen sei via Internet, durch Banner und Handzettel für einen Besuch in Heede zu werben. Für den Konzeptentwurf stehe jetzt aber noch die finale Abstimmung mit den Beteiligten an.


Heeder Grundschüler lernen verschiedene Kulturen kennen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 15.05.2017)


Eine Projektwoche unter dem Motto „Wir sind Kinder einer Welt!“ absolvierten die Kinder der Grundschule Heede. Foto: Grundschule Heede

Die Grundschule Heede hat eine Projektwoche unter dem Motto „Wir sind Kinder einer Welt!“ veranstaltet. Das teilte die Schule mit. Alle Schüler meldeten sich für drei Projektgruppen an, um Neues über verschiedene Kulturen, Spiele, Sportarten oder Köstlichkeiten aus aller Welt zu erfahren. Die Kinder konnten dabei laut Mitteilung der Schule erfahren, wo Schokolade herkommt und dabei eine echte Kakaobohne unter die Lupe nehmen und überlegen, wie Kakao geerntet wird. Für musikalische Kinder gab es die Möglichkeit, eine Trommel zu bauen und darauf zu spielen. Sportliche Kinder lernten Spiele und neue Sportarten aus aller Welt kennen. Eine Projektgruppe baute Weltkugeln aus Pappmaschee, eine weitere lernte etwas darüber, wie Menschen in anderen Ländern und Kulturen wohnen und ihre Häuser bauen. Auch verschiedene Gerichte wurden in einer Projektgruppe zubereitet und zusammen gegessen. Zum Abschluss der Projektwoche formte jedes Kind seine Hand mit Farbe auf ein großes Plakat um ein Gedicht herum, das die inhaltliche Leitschnur der Projektwoche war.


Neues Wohngebiet mit 38 Plätzen Bauplatzmangel in Heede bald behoben
(Bericht der Ems-Zeitung vom 15.05.2017)

In der Gemeinde Heede sind Bauplätze zurzeit ausverkauft. Nun soll mit dem neuen Baugebiet „Olkers Kruis“ Abhilfe geschaffen werden. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung den Bebauungsplan einstimmig als Satzung. „Wir machen nun die letzte Etappe, damit wir endlich an den Markt gehen können“, stellte Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) während der Ratssitzung fest. Das sei auch dringend nötig, denn mit Blick auf die Verfügbarkeit von Bauland in der Gemeinde stellte Pohlmann fest: „Wir sind blank“. Aktuell würden zehn Interessenten darauf warten, Bauplätze zu erhalten. In dem neuen Baugebiet rund 470 Meter nördlich der Bundesstraße (B 401) wird die Gemeinde nun 38 neue Bauplätze ausweisen. Den Preis pro Quadratmeter legte der Rat in nicht öffentlicher Sitzung fest. Pohlmann gab dazu auf Anfrage bekannt, dass der Rat den Preis auf 48,50 Euro pro Quadratmeter festgesetzt hat. Der Bürgermeister erklärte, dass die Ausschreibungen für die Erschließungsarbeiten nun erfolgen und „nach der Sommerpause“ mit den Arbeiten begonnen werden könne. Laufe alles nach Plan, könnten ab dem Herbst die ersten Häuslebauer starten. Das Baugebiet „Olkers Kruis“ wird erschlossen über die vorhandenen Straßen „Kleines Feld“ und Geeren Straße. Das geht aus der Sitzungsvorlage für den Gemeinderat hervor. Da beide Straßen in die B 401 einmünden, weist der Straßenbaubehörde des Landes in ihrer Stellungnahme zum Bebauungsplan darauf hin, dass beide Einmündungsbereiche aus Gründen der Verkehrssicherheit ausgebaut werden sollten. Für den Fall, dass es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und damit verbunden einer „Gefährdung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an den beiden Einmündungen kommen sollte, müsste die Gemeinde auf eigene Kosten, durch bauliche Maßnahmen Abhilfe schaffen.


Musikverein Heede rüstet sich für Regionalmusikfest
(Bericht der Ems-Zeitung vom 09.05.2017)

Das neue Vorstandsteam des Musikvereins Heede von links: Manfred Grimm, Holger Schaa, Engelbert Dähling, Alexander von Hebel, Peter Ahlers, Insa Koop, Marlen Dähling, Lena Meyer und Georg Flint. Foto: Anna Heidtmann
Der Musikverein Heede ist im Laufe seines fast 33-jährigen Bestehens zu einem Kulturträger in der Dorfgemeinschaft und darüber hinaus geworden. Das zeigte der Jahresrückblick während der Mitgliederversammlung. Aktuell stehen die Planungen für das Regionalmusikfest an. Der Verein ist Gastgeber für die Veranstaltung am 23. und 24. September. „Wir wollen uns von unserer besten Seite zeigen und alle örtlichen Vereine in die Planung mit einbinden“, erklärte der Vorsitzende Georg Flint. Für das musikalische Großereignis anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Regionalmusikverbandes Emsland/Grafschaft-Bentheim haben sich nach seinen Worten bereits 23 Kapellen mit insgesamt rund 500 Musikern verbindlich angemeldet. Rückblickend auf die geleisteten Auftritte dankte Flint allen, die zum Erfolg des Jahres 2016 beigetragen hätten. Darunter waren Aufführungen bei Schützenfesten, dem Heeder Oktoberfest und Weihnachtsmarkt. Ebenso zählte Flint die Mitgestaltung der Festgottesdienste an Weihnachten und Ostern sowie das alle zwei Jahre stattfindende Adventskonzert auf.
Intensive Nachwuchs- und Ausbildungsarbeit Dass sich der Musikverein nach den Worten des Dirigenten Hans-Günter Dünhöft zu einem hochkarätigen Blasorchester entwickelt hat, führte dieser neben den guten Probenbeteiligungen auf die intensive Nachwuchs- und Ausbildungsarbeit des Vereins zurück. Zehn Musiker haben im vergangenen Jahr die D1-Prüfung abgelegt. Besonders hob Dünhöft die einzige D3-Absolventin, Hanna Wegmann, hervor. Sie sei mit 14 Jahren die jüngste Teilnehmerin gewesen. „Das ist einmalig in der Geschichte des Musikvereins Heede und in der Geschichte des Kreisverbandes“, lobte der Dirigent die Schülerin. Anerkennend erwähnte er zudem die Gründung eines Saxofon-Quartetts. „Das wird unser Saxofon-Register gewaltig nach vorne bringen“, sagte Dünhöft und ermutigte auch die übrigen Register, ähnliche Gruppen zu bilden.
Wahlen im Vorstand Veränderungen gibt es indes in der Vorstandsmannschaft: Während der Vorsitzende Georg Flint und sein Stellvertreter Peter Ahlers, Kassenwart Engelbert Dähling, Aktivensprecher Christian Mauer sowie die Beisitzer Alexander von Hebel und Holger Schaa von der Versammlung einhellig in ihren Ämtern bestätigt worden sind, übernimmt die bisherige Jugendwartin Lena Meyer das Amt der Schriftführerin. Ihre Vorgängerin, Marlen Dähling, die den Schriftführerposten auf eigenen Wunsch zur Verfügung gestellt hat, unterstützt den Vorstand zukünftig als Beisitzerin. Neue Jugendwartin ist Insa Koop. Die Position des Instrumentenwartes ist auf Manfred Grimm übertragen worden, nachdem seine Vorgängerin Marilen Flint für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung stand.


BSV: Einladung zur Mitgliederversammlung

Der Bürger-Schützenverein Heede lädt alle Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein am Freitag, den 19.05.2017 um 19:30 Uhr im Vereinslokal Kanne-Hunfeld. Die Tagespunkte entnehmen Sie bitte der Einladung (PDF-Dokument).



Die Gemeinde informiert!

Im Zuge der geplanten Vollsperrung der Heeder Emsbrücke in der Zeit vom 12.05.2017 bis 15.05.2017 ist, nach Rücksprache und Auskunft mit dem Verantwortlichen der Verkehrssicherung, der Rad- und Fußweg freigegeben und somit die Nutzung uneingeschränkt möglich.


Emsbrücke an der B401 bei Heede bis Montagmorgen gesperrt
(Quelle: noz.de)


Auf der Emsbrücke bei Heede im Zuge der Bundesstraße 401 wird derzeit die Fahrbahn saniert. Die Straße ist am Wochenende voll gesperrt. Foto: Insa Pölking

Seit Freitagmorgen 9 Uhr ist die Bundesstraße 401 im Bereich der Emsbrücke Bollingerfähr bei Heede für Autos und Lkw voll gesperrt. Die Sperrung gilt noch bis Montagmorgen etwa 7 Uhr. Grund für die Sperrung ist die Sanierung der sogenannten Übergangskonstruktionen und Bewegungsfugen in der Brücke, heißt es von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lingen. Am Freitag ist Beton auf der Fahrbahn eingebracht worden, der nun bis Montag aushärten muss.
Die Vollsperrung gilt nicht für Radfahrer, sie können den seitlichen Radweg weiterhin nutzen. Eine Umleitung für alle anderen Verkehrsteilnehmer wurde ausgeschildert, sie führt aus Richtung Papenburg über Rhede und die Autobahn 31 bis zur Ausfahrt Dörpen, der Verkehr aus Richtung Lathen wird über Walchum und Dersum zurück auf die B401 geleitet. Die Straßenbaubehörde bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Behinderungen um Verständnis.
An Umleitungen im Bereich der B401 können sich Autofahrer schon einmal gewöhnen. Ab Ende Juli steht nämlich die Grunderneuerung der Bundesstraße im gesamten Abschnitt zwischen der B70 und der A31 an. Die Arbeiten werden bis Ende Oktober andauern, teilte der Leiter der Straßenbaubehörde in Lingen, Klaus Haberland, auf Anfrage mit.


Sperrung der B401 bei Heede um eine Woche verschoben
(Bericht der Ems-Zeitung vom 04.05.2017)

Die Bundesstraße (B) 401 bei Heede wird nicht vom 5. bis 8. Mai für den Verkehr vollgesperrt, sondern vom 12. bis 15. Mai. Auf diese Änderung weist nun die Straßenbaubehörde in einer Pressemitteilung hin. Derzeit werden bei der Emsbrücke Bollingerfähr im Zuge der Bundesstraße 401 bei Dörpen die Übergangskonstruktionen sowie Bewegungsfugen ausgebaut und erneuert. Zum Aushärten des Betons ist es erforderlich, die Brücke in der Zeit von Freitag, 12. Mai, ab 9 Uhr bis Montag, 15. Mai, etwa 7 Uhr vollzusperren. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Der Geschäftsbereich Lingen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die damit einhergehenden Behinderungen um Verständnis.


Stellvertretende Vorsitzende verabschiedet Domizil des Heimatvereins Heede soll erweitert werden
(Bericht der Ems-Zeitung vom 28.04.2017)


Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Liesel Hunfeld (3. v. r.) verabschiedeten die Vorstandsmitglieder (von links) Sjanie Schnieders, Hedwig Benker, Maria Behrens, Margret Brand, Johann Pieper, Klaus Frenzel und Otto Flint. Foto: Anna Heidtmann

Der Ausbau des Heimathauses sowie eine Erweiterung der Ausstellung mit historischen Gerätschaften im Kappenhaus und die Nutzung der zur Verfügung gestellten Räumlichkeit in der wiederhergestellten „Steinerbude“ gehören zu den wesentlichen Projekten, die sich der Heimat- und Verkehrsverein Heede (HVV) für die nahe Zukunft vorgenommen hat. Wie Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) auf der Jahreshauptversammlung bestätigte, sind die Planungen für die Baumaßnahme am Heimathaus abgeschlossen. Eine Baugenehmigung liegt nach seinen Worten vor, und entsprechende Mittel seien im Haushaltsplan berücksichtigt. Da die Gemeinde am Dorferneuerungsprogramm teilnimmt, soll im September ein Antrag auf entsprechende Fördergelder für das 120.000 Euro umfassende Bauprojekt gestellt werden. „Es wird nur noch der Bescheid abgewartet, und dann kann gestartet werden“, sagte Pohlmann. Mit seinen rund 260 Mitgliedern gehöre der HVV zu den größten Vereinen des Ortes, erklärte Vorsitzender Otto Flint und erinnerte an die vielfältigen Aktivitäten zur Förderung der Gemeinschaft und Heimatverbundenheit. Außer den 14-tägigen Mittwochstreffen der Mitglieder im Heimathaus sowie den gemeinsamen Radtouren gehörten unter anderem die traditionelle Maiwanderung, das Kartoffelpfannkuchenessen, der Besuch einer 60-köpfigen Gruppe vom Heimatverein Osthümmling sowie die vom Heimatchor mitgestaltete Neujahrsvisite zu den Aktivitäten des abgelaufenen Jahres. Die „Mittwochsgruppe“ arbeite mit großem Eifer an der Erweiterung der Ausstellung von historischen handwerklichen und landwirtschaftlichen Gerätschaften im Kappenhaus. „Es sind die vielen Kleinigkeiten im Hintergrund, die eine gute Gemeinschaft ausmachen“, sagte Flint, und dankte allen Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement. Seinen besonderen Dank richtete er an die stellvertretende Vorsitzende Liesel Hunfeld, die bei den anstehenden Wahlen auf eine erneute Kandidatur verzichtete. Mit tatkräftiger Unterstützung ihres Ehemannes Jan habe sie in den vergangenen Jahren die Treffen gemanagt und sei immer zur Stelle gewesen, wenn Hilfe gebraucht wurde. „Ihr wart ein tolles Gespann, auf das man sich stets verlassen konnte“, betonte Flint. Nach der einhelligen Verabschiedung einer überarbeiteten Satzung wurde der Vorstand neu gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Otto Flint, Schriftführerin Sjanie Schnieders, Kassenwart Klaus Frenzel, Gerätewart Johann Pieper sowie die Beisitzerin Maria Behrens. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung Margret Brand. Mit Hedwig Benker als Beisitzerin wurde das Vorstandsteam um eine Position erweitert.


Umwelttag der Gemeinde Heede

Am Samstag, den 08.04.2017 fand der alljährliche Umwelttag der Gemeinde Heede statt. 18 freiwillige Helferinnen und Helfer hatten sich gegen 8.30 Uhr am Bauhof eingefunden, um die Wege und Wegeseitenräume von Müll und Unrat zu befreien. Durch den tatkräftigen Einsatz für unsere Umwelt und ein sauberes Heede wurden 2 Kipperladungen voll Müll eingesammelt. Allen, die dazu beigetragen haben, herzlichen Dank für ihren freiwilligen Einsatz! Zum Abschluss der Sammelaktion wurden die freiwilligen Helfer mit einem gemeinsamen Mittagessen im Schützenhaus belohnt.


30 Jahre Regionalmusikverband Heede ist Gastgeber für mehr als 500 Musiker
(Bericht der Ems-Zeitung vom 18.04.17)


Zu einem Vorbereitungstreffen des Regionalmusikfestes in Heede trafen sich die Vorstandsmitglieder des RMV Emsland/Grafschaft Bentheim und Vertreter des Musikvereins Heede. Mit dabei waren Ulli Mönter (von links), Benjamin Dauwe, Silvio Jauck, Petra Midden, Klaus Lammers, Manfred Grimm, Frank Schmitz, Ansgar Hermeling, Alexander von Hebel, Peter Ahlers, Dieter Fehren (Vorsitzender des RMV), Hans-Günter Dünhöft und Georg Flint (Vorsitzender Musikverein Heede). Foto: Anna Heidtmann

Der Regionalmusikverband (RMV) Emsland/Grafschaft Bentheim feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet in der Gemeinde Heede am 23. und 24. September nach 20 Jahren erstmals wieder ein Regionalmusikfest statt, zu dem alle dem Verband angeschlossenen rund 60 Musikvereinigungen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim eingeladen sind.
Ausgerichtet wird das Fest in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Heede. „Heede wird zwei Tage lang zum Zentrum der Musik“, verspricht Frank Schmitz, Geschäftsführer des RMV, bei einem Vorbereitungstreffen im Haus des Bürgers in Heede. Für das musikalische Großereignis haben nach seinen Worten bereits 23 Vereine ihre Teilnahme fest zugesagt. „Das ist schon jetzt eine tolle Rückmeldung“, so der hauptverantwortliche Organisator des Festes. Noch bis zum 30. April können sich weitere Musikvereinigungen für das Regionalmusikfest anmelden. Während der beiden Festtage präsentieren die Kapellen, Blasorchester, Spielmanns- und Fanfarenzüge, Flötenensembles oder Drumbands der Öffentlichkeit ihr musikalisches Können bei Platzkonzerten, die auf dem Marktplatz sowie dem Gelände bei der 1000-jährigen Linde stattfinden. Je nach Anmeldezahl wird es laut Schmitz eventuell noch eine dritte Spielstätte geben. Darüber hinaus haben die Musikgruppen jeweils die Möglichkeit, an einem Kritikspiel teilzunehmen und sich im Anschluss einer Bewertung durch zwei Juroren der Bundesvereinigung Deutscher Musikerverbände zu unterziehen. Geplant sind den Organisatoren zufolge darüber hinaus eine Instrumenten- und Notenausstellung sowie eine Broschüre, in der jeder Mitgliedsverein die Möglichkeit hat, sich bildlich und mit einer kleinen Chronik vorzustellen. „Alles in allem wollen wir zeigen, wie vielfältig die Musik in unserer Region ist, und dass es sich lohnt, sich hierfür zu engagieren“, betonte der RMV-Geschäftsführer. Einer der Gründe, Heede als Veranstaltungsort für das Jubiläumsfest zu wählen, ist nach seiner Aussage auch das traditionelle Oktoberfest am Samstag, 23. September. „Rund 400 Musikanten haben sich bereits angemeldet und wollen das Musikfest mit einem Besuch des Oktoberfestes verbinden“, sagte Schmitz. Im Festzelt findet zudem am Sonntag ein gemeinsamer Gottesdienst statt. Der Höhepunkt des Regionalmusikfestes ist am Sonntagnachmittag ein Sternmarsch, bei dem über 500 Musiker in verschiedenen Gruppen durch die Straßen des Ortes in Richtung Marktplatz ziehen. Dort bildet ein gemeinsames Spiel aller teilnehmenden Musikvereine den krönenden Festabschluss.


Grundschule Heede wird erweitert
(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.04.2017)

Der Rat der Samtgemeinde (SG) Dörpen hat einstimmig beschlossen, dass die Grundschule in Heede erweitert werden soll. Sie soll außerdem Standort für das St. Lukas-Heim Papenburg werden. Konkrete Pläne aber liegen noch nicht vor. Wie es in der Beschlussvorlage heißt, hatte der Rektor angeregt, die Grundschule zu erweitern. Auch SG-Bürgermeister Hermann Wocken (CDU) bestätigte in der Sitzung, dass die Schülerzahlen dort steigen. Hinzu komme die Überlegung, eine Außenstelle der Tagesbildungsstätte des St. Lukas-Heims Papenburg einzurichten. Dafür werde ebenfalls Platz benötigt. Ratsherr Matthias Witte (UWG) erkundigte sich in dem Zuge nach einer Kostenbeteiligung sowie der Trägerschaft durch das St. Lukas-Heim. „Das müssen wir hier beraten“, antwortete Wocken. „Die Planung dürfen wir auf gar keinen Fall aus der Hand geben“, ergänzte er. Konkrete Planungen liegen derzeit noch nicht vor. Es soll ein Planungsbüro für die Details beauftragt werden. Im Haushaltsplan 2017, den der SG-Rat bereits beschlossen hat, sind für die Erweiterung 25.000 Euro eingeplant.

Heede muss Steuer-Millionen für Umspannwerk zurückzahlen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.04.2017)


Das Umspannwerk in Heede wirft für die Samtgemeinde Dörpen deutlich weniger Gewerbesteuer ab als von ihr erhofft. Foto: Insa Pölking
Trotz millionenschwerer Gewerbesteuerrückzahlungen will die Gemeinde Heede in diesem Jahr rund 2,1 Millionen Euro investieren. Obwohl der hierfür im Haushaltsplan vorgesehenen Neukreditaufnahme in Höhe von 550.000 Euro sollen die sich auf etwa eine Million Euro belaufenden Gesamtschulden der Kommune bis zum Jahr 2020 auf Null zurückgefahren werden. Der Gemeinderat billigte den vom Dörpener Samtgemeinde-Kämmerer Heinz-Hermann Lager vorgestellten Haushaltsplan 2017 einstimmig.
Starker Einfluss „Der Haushalt ist sehr stark beeinflusst von den Gewerbesteuerzahlungen eines einzelnen Steuerzahlers“, erklärte Lager zu Beginn seiner Ausführungen. Dessen Name nannte er aus steuerrechtlichen Gründen nicht. Dennoch ist bekannt, dass es sich hierbei um den Stromnetzbetreiber Tennet handelt, der der Kommune für das Umspannwerk an der Autobahn in den Jahren 2014 bis 2016 ungewöhnlich hohe Gewerbesteuereinnahmen im zweistelligen Millionenbereich beschert hatte. Wegen verschiedener Betriebsstätten des Unternehmens wird die Gewerbesteuer allerdings nach einem bestimmten Schlüssel verteilt. Die Folge ist, dass in 2017 knapp 10 Millionen Euro der erhaltenen Vorauszahlungen zurückerstattet werden müssen. Das Defizit im Ergebnishaushalt in Höhe von 427.000 Euro kann die Gemeinde jedoch mit einer gebildeten Überschussrücklage von rund 4,2 Millionen Euro verrechnen, sodass der Haushalt dem Kämmerer zufolge ausgeglichen ist. Als weitaus größere Herausforderung für die Gemeinde beschreibt Lager die durch Steuerrückzahlungen in Millionenhöhe und gleichzeitig anfallende Finanzausgleichszahlungen in Höhe von 6,1 Millionen Euro extrem belastete Liquidität. Aus diesem Grund wird für die Finanzierung der geplanten Investitionen in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro eine Neukreditaufnahme von 550.000 Euro erforderlich. Die Gesamtverschuldung steigt dadurch auf rund eine Million Euro an, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 450 Euro entspricht. Dieser Umstand ist laut Lager wegen der im kommenden Jahr zu erwartenden Zahlungen aus den Finanzausgleichstöpfen in Höhe von rund 7 Millionen Euro allerdings nur vorübergehend. Erklärtes Ziel ist es, den Schuldenberg bis zum Jahr 2020 komplett abzubauen. Die Haushaltslage der Gemeinde bezeichnete er trotz der ungewöhnlichen Zahlen als „sehr solide“ und betonte, wie wichtig es sei, die Finanzpolitik auch bei vorübergehenden Liquiditätsbeständen im zweistelligen Millionenbereich besonnen zu führen.
38 neue Bauplätze „Die Königsinvestition ist mit rund 630.000 Euro die Neugestaltung des Marktplatzes “, sagte Lager. Mit dem fünften und letzten Bauabschnitt wird das Projekt „Sanierung der Hauptstraße“, dessen Investitionsvolumen sich auf insgesamt 4,2 Millionen Euro beläuft, abgeschlossen sein. Hierfür hat die Gemeinde Zuschüsse von etwa 1,5 Millionen Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm erhalten. Die zweitgrößte Position bildet mit knapp 460.000 Euro der Straßenbau im Rahmen des eingeleiteten Flurbereinigungsverfahrens. Für die Neugestaltung des Schützenplatzes und der Steinerbude veranschlagt die Gemeinde in diesem Jahr 156.000 Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 250.000 Euro bei Zuschüssen von 118.700 Euro. Für die Erschließung von 38 neuen Bauplätzen im neuen Baugebiet „Olkers Kruis“ werden 2017 voraussichtlich 150.000 Euro der insgesamt 330.000 Euro entstehenden Gesamtkosten anfallen. Weitere bedeutende Investitionen in diesem Jahr sind mit rund 170.000 Euro der Ankauf von Industriegebietsflächen, die Schaffung einer Bushaltestelle an der Hauptstraße/Bereich Wagner für 105.000 Euro sowie die Beteiligung am Breitbandausbau des Landkreises mit Mitteln in Höhe von 63.200 Euro. Der Bau einer neuen Sporthalle und die Erweiterung des Heimathauses verschieben sich in das kommende Jahr, da zunächst die Bescheide über beantragte Fördermittel abgewartet werden sollen. Für beide Vorhaben werden Planungskosten bereitgestellt. Für die Sanierung und Neuerrichtung der Flutlichtanlage am Sportplatz veranschlagt die Gemeinde eine Kostenbeteiligung in Höhe von 35.000 Euro. Endgültige Details der Gesamtfinanzierung sind jedoch noch zu klären.


Rückblick auf das Jahr 2016
Heeder Feuerwehrleute leisteten 779 Einsatzstunden ab
(Bericht der Ems-Zeitung vom 31.03.2017)


Neben Bürgermeister Antonius Pohlmann (links) waren Beförderte, Gewählte und Ehrende bei der Versammlung: Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (von links), stellvertretender Ortsbrandmeister Hans Koop, Wilhelm Pelster, Clemens Soring, Winfred Haverlach, Ansgar Meyer, Andre Bergmann, Domenick Freye, Stefan Bölscher, Michael Thieben, Klaus von Hebel, Johannes Schnieders und Gerd Köbbe, Abschnitstleiter Nord. Foto: Jens Sievers Neben Bürgermeister Antonius Pohlmann (links) waren Beförderte, Gewählte und Ehrende bei der Versammlung: Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (von links), stellvertretender Ortsbrandmeister Hans Koop, Wilhelm Pelster, Clemens Soring, Winfred Haverlach, Ansgar Meyer, Andre Bergmann, Domenick Freye, Stefan Bölscher, Michael Thieben, Klaus von Hebel, Johannes Schnieders und Gerd Köbbe, Abschnitstleiter Nord. Foto: Jens Sievers

In seinem Jahresrückblick zog Ortsbrandmeister Reiner Wegmann Bilanz. Ein arbeitsreiches Jahr mit 34 Einsätzen verzeichnete die Feuerwehr Heede im Jahr 2016, bei denen 779 Einsatzstunden geleistet wurden.
Die Einsätze gliederten sich in 18 Brandeinsätze und 16 Hilfeleistungen. Zu insgesamt 11 Fehlalarmen durch eine auslösende Brandmeldeanlage im Umspannwerk wurde die Feuerwehr Heede im vergangenen Jahr alarmiert. Wegmann dankte allen Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit. Demnach leisteten die Kameraden mit den Dienstabenden und sonstigen Dienstveranstaltungen eine Gesamtzahl von 3066 Stunden ehrenamtlich zum Wohle der Bevölkerung. Zurzeit sind 59 Kameraden in der Feuerwehr tätig. Davon sind 12 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet. Der Altersdurchschnitt der aktiven Einsatzkräfte liegt bei 39,6 Jahren. Nachwuchssorgen hat die Feuerwehr Heede keine. Ein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit.

Neuwahlen im Ortskommando
Im Mittelpunkt der Versammlungen standen die Wahlen einiger Positionen im Ortskommando. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Hans Koop wurde einstimmig für eine weitere Amtsperiode von sechs Jahren gewählt. Die Funktion des Sicherheitsbeauftragten übernimmt weiterhin Clemens Soring. Als Beisitzer fungiert Klaus von Hebel. Als stellvertretender Atemschutzwart wurde Stefan Bölscher wiedergewählt. Hermann-Josef Bögemann kandidierte nicht erneut für die Funktion des Fahnenträgers. Diese Aufgabe übernimmt zukünftig Wilhelm Pelster. Im Festausschuss ersetzt Sven Burberns Bernd Bögemann.

Feuerwehrleute befördert
Nach Ablauf der entsprechenden Dienstjahre und Absolvierung der erforderlichen Lehrgänge wurden auf Beschluss des Ortskommandos die Kameraden Andre Bergmann, Ansgar Meyer und Winfred Haverlach zu Oberfeuerwehrleuten befördert. Nach erfolgreich abgeschlossener Grundausbildung wurden die Kameraden Domenick Freye, Johannes Schnieders und Michael Thieben zum Feuerwehrmann befördert und somit endgültig in die Wehr aufgenommen.


Gläubige feiern Pontifikalamt mit Weihbischof Wübbe in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 27.03.2017)


Rund 300 Gläubige feierten am Samstagabend in Heede das Pontifikalamt. Foto: Hermann-Josef Döbber

Rund 300 Gläubige haben anlässlich des Gedenktages der Verkündigung des Herrn am Samstagabend in der Heeder St.-Petrus-Kirche ein Pontifikalamt mit Weihbischof Johannes Wübbe gefeiert. Dieser Tag wird in der Emsgemeinde seit 2000 gefeiert. Damals wurde Heede von Bischof Franz-Josef Bode als Gebetsstätte anerkannt.
Wübbe stellte seine Predigt unter das Motto „Das Leben – ein Abenteuer“. Er griff damit ein Motto auf, welches sich Firmlinge im vergangenen Jahr für ihren Firmgottesdienst ausgesucht hatten. Die jungen Menschen hätten dem Weihbischof zufolge teilweise nicht gewusst, wie das Leben ausgehen wird, welche Ziele es haben soll und welchen Menschen man sich anvertrauen soll. „Wir ahnen: Das Leben kann wunderbare Schätze haben. Aber wie sie aussehen, wo sie versteckt sind und wer bei der Suche helfen kann, ist nicht so einfach herauszufinden“, so Wübbe. Die Firmbewerber hätten etwas auf den Punkt gebracht. „Mich hat dieses Motiv bewegt, weil ich den Eindruck hatte, dass hier junge Menschen über dieses Motiv eine Möglichkeit gefunden haben, Leben und Glauben zusammenzubringen.“


Weihbischof Johannes Wübbe (Vierter von links) feierte unter Konzelebration mehrerer Seelsorger in der Heeder St.-Petrus-Kirche ein Pontifikalamt anlässlich des Gedenktages der Verkündigung des Herrn. Foto: Hermann-Josef Döbber

„Gottes Wort als Schatz verstehen, der uns lockt und zieht“
In Heede würden nach seinen Worten viele Menschen während des ganzen Jahres Zeugnis davon ablegen, wie sie dieses Abenteuer verstehen und gestalten wollen. „Indem sie hier zur Gebetsstätte kommen, machen sie in besonderer Weise etwas offenkundig, worum es aus Sicht unseres Glaubens überhaupt geht: Gottes Wort als den Schatz zu verstehen, der uns lockt und zieht.“
Jeder hat seine ganz individuelle Gottesgeschichte
Als Beispiel nannte er die Lesungen zum Fest Maria Verkündigung. „Da ist zunächst Maria. Eine junge Frau, die bislang in ihrem Dorf Nazareth nicht größer aufgefallen ist. Und so hat sie auch ihre ganz individuelle, persönliche Gottesgeschichte wie jeder Mensch.“ Das Evangelium weise aber gerade dieser persönlichen Geschichte in den großen Horizont der Geschichte Gottes mit den Menschen und seiner Schöpfung einen ganz besonderen Ort zu. Es sei Gott selber, der über seinen Boten Maria sagte, dass in ihr sein Sohn menschliche Gestalt annehmen werde. Daraufhin habe Maria ihr ganzes Dasein für Gott und sein Wort geöffnet. Entscheidend sei Wübbe zufolge, dass Maria sich auf die Beziehung zu Gott einlasse, dass sie ihn hört und auf seinen Anruf antwortet.
Wie viel Raum will man Gott in seinem Leben gewähren?
Dieses Verhalten würde auch in Heede immer wieder konkret. Indem Menschen zum persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet zusammenkämen, würden sie sich gemeinschaftlich dazu bekennen, dass sie diese Gott-Bezogenheit zur Entfaltung kommen lassen wollen. „Der heutige Gottesdienst kann uns besonders eindrucksvoll in Erinnerung rufen, dass jeder sich ganz persönlich von Gott fragen lassen muss, wie viel Raum man ihm in seinem Leben gewährt“, so Wübbe.
Ein Signal ausgehend vom Gottesdienst
Gerade jetzt, wo sich so viele Verantwortliche aus der Politik, aber auch in der Kirche, in den Vordergrund spielten, anstatt sich in den Dienst der ihnen anvertrauten Menschen zu stellen, wünschte sich Wübbe, dass von einem Gottesdienst wie in Heede ein Signal ausgeht. „Mit Maria auf dem Weg zu sein, heißt: Gottes Menschenfreundlichkeit und Liebe Raum zu geben.“
Außer Weihbischof Wübbe wirkten an dem Pontifikalamt als Konzelebranten Pfarrer Johannes Hasselmann, Pastor i. R. Johannes Brinkmann, Pastor Pater Thomas CMI und Diakon Heinz Klasen mit. Mitgestaltet wurde die Messe sowie die anschließende Lichterprozession von der Schola Magnificat unter der Leitung von Magdalena Koonert. Die Orgel spielte Otto Flint. Sieben Heeder Vereine waren mit Bannerabordnungen vertreten.




Wichtige Männer hinter den Kulissen Bühnenbauer der Theatergruppe Heede konstruieren bisher aufwendigste Kulisse für neues Stück (Bericht EL-Kurier vom 19.03.2017)
Hermann Christen, Bernd Fischer, Uwe Weber und Norbert Arens (v. l.) haben den Hinterhof eines Bauernhauses für das neue Stück der Theatergruppe Heede auf die Bühne im Haus des Bürgers gebaut. Heidtmann-Fotos Die Laientheatergruppen im nördlichen Emsland haben derzeit Hochsaison und erfreuen Tausende von Zuschauern mit ihren meist plattdeutschen Theatervorstellungen. Wichtige Leute auf dem langen Weg bis zur ersten Aufführung sind die Bühnenbauer, die für das Geschehen eine passende Kulisse errichten. Bis zum Schluss haben auch die Bühnenbauer der Theatergruppe Heede an einem der aufwendigsten Bühnenbilder ihrer Geschichte gearbeitet. An diesem Samstag feierte die Spielschar mit dem Stück „Loot de Sau rut!“ im Haus des Bügers Premiere. Etwa vier Monate lang haben die fünf Hobbyhandwerker Norbert Arens, Herbert Abels, Hermann Christen, Bernd Fischer und Uwe Weber ihre Freizeit damit verbracht, das rundum erneuerte Bühnengerüst aufzubauen, Bretter aneinanderzuschrauben, Fenster und Türen einzubauen, Malerarbeiten auszuführen oder dafür zu sorgen, dass die Lichtverhältnisse sowie Ton und Technik stimmen. Spielleiterin Franzis Hunfeld hat den Plan für die Kulisse entworfen und eng mit den Bühnenbauern zusammengearbeitet. Ein ansprechendes Bühnenbild ist nach ihren Worten wichtig, damit die Handlung für den Zuschauer authentisch wirkt und auch ohne Darsteller Lust auf mehr macht. „Der erste Eindruck zählt“, so die Regisseurin. Nach Theaterkulissen wie einer gutbürgerlichen Wohnstube, einem Bürgermeisterbüro oder einer alten Hamburger Kneipe hat die engagierte Truppe mit dem Hinterhof eines bäuerlichen Anwesens auch diesmal wieder ganze Arbeit geleistet. Ein detailreich gestaltetes Bühnenbild, bei dem selbst das fließende Wasser aus einer Pumpe nicht fehlt, lassen die Spielfläche zu einem realistischen Ort des Geschehens werden. „Es ist immer wieder toll mitanzusehen, wie engagiert und kreativ unsere Bühnenbauer sind“, lobt die Regisseurin ihre Truppe. Damit die Schauspieler sich an die Umgebung gewöhnen und auf die einzelnen Laufwege einstellen können, ist es Hunfeld zufolge wichtig, dass das Gros der Bühne möglichst frühzeitig steht. „An die Details geht es nach und nach“, erklärt Hunfeld. Anders als bei großen professionellen Theaterbühnen, die über umfangreiche Equipments verfügen, ist für die Theatergruppe hierbei häufig Improvisation und Selbsthilfe angesagt. Kostüme und Requisiten werden selber besorgt, manchmal mit Unterstützung örtlicher Unternehmen. Zuschauer können sich vom Bühnenbild und natürlich vom aktuellen Stück der Theatergruppe Heede an folgenden Abendterminen mit Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Haus des Bürgers in Heede selbst überzeugen: 31. 3. (Fr.), 2. 4. (So.)l und am 8. 4. (Sa.). Die Seniorennachmittage mit Kaffee und Kuchen finden am 25. 3. (Sa.) und am 26. 3. (So.) jeweils um 15 Uhr statt. Eintrittskarten mit Platzreservierung (erstmals auch für die Seniorenvorstellungen) sind beim Hotel „Zur Linde“ (Tel. 0 49 63/ 9 16 90) erhältlich. Der Besuch einer Seniorenvorstellung ist, wie in den Vorjahren, nur in Verbindung mit einer vorherigen telefonischen Anmeldung bei der Vorverkaufsstelle möglich.


Altkleidersammlung

Die Kolpingsfamilie Heede führt am 01. April 2017 ab 09:00 Uhr eine Altkleidersammlung durch.
Die Altkleider bitte in stabile Plastikbeutel verpacken. Bitte keine gelben Säcke oder Kartons verwenden.



Event- und Hochzeitsmesse lockt Hunderte nach Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.03.2017)


Aktuelle Brautmoden präsentierten diese Models bei der Event- und Hochzeitsmesse in Heede. Foto: Anna Heidtmann

Großes Interesse hat am Wochenende die erstmals in der Emsgemeinde Heede veranstaltete „Event- und Hochzeitsmesse“ gefunden. Mehrere hundert Besucher aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern nutzten die zweitägige Veranstaltung, um sich über aktuelle Trends rund um das Thema Hochzeit und andere Feierlichkeiten zu informieren und beraten zu lassen.
Unter den Gästen waren zahlreiche heiratswillige junge Paare oder deren Eltern sowie Silber- und Goldhochzeitspaare oder Besucher, die eine andere Festlichkeit planen. Ob Hochzeitslimousine, Fotografie, Catering, aufwendig verzierte Festtagstorten, Musik sowie Ringe und Brautsträuße – mit ihren Produkten und Dienstleistungen haben die 20 Unternehmen aus Heede und Umgebung nahezu alle Themenbereiche für die Ausgestaltung einer Hochzeitsfeier abgedeckt.
Weil bei jeder Hochzeit die Braut mit ihrem Kleid im Mittelpunkt steht, wurde die aktuelle Braut- und Festtagsmode besonders von den Damen in Augenschein genommen. Nach den Worten von Anna Germer bleibt das Brautkleid für den Bräutigam üblicherweise bis zum Hochzeitstag ein Geheimnis. „In der Regel kommt daher die zukünftige Braut in Begleitung ihrer Mutter, Schwiegermutter, Schwestern oder Freundinnen“, erklärte die Inhaberin des Brautmodengeschäfts „Moments“ in Kluse. Dass die Kleidung des Bräutigams ebenso für die Braut geheim bleiben sollte, ist für sie im Zeitalter der Gleichberechtigung selbstverständlich.
Die Hochsteckfrisur, von edel-glamourös bis schlicht elegant, ist laut Elke Bloem nach wie vor ein beliebter Klassiker unter den Brautfrisuren. „Wichtig ist, dass die Frisur zum Brautkleid passt“, sagte die Friseurmeisterin aus Heede und empfiehlt jeder Braut, rechtzeitig vor der Hochzeit einen Termin für eine Probefrisur zu vereinbaren.
Auswahl von Ringen nicht immer leicht
Dass Eheringe suchen und finden gar nicht so einfach ist, weiß auch Jessika Bentlage aus Kluse. Um sich für ihre Hochzeit im Oktober schon mal einen Überblick zu verschaffen, war sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zur Hochzeitsmesse gekommen. Dort ließ sich die zukünftige Braut am Stand des Juweliergeschäftes Wacker aus Dörpen von Mitarbeiterin Viktoria Kopp beraten. „Wenn man vorher schon mal schaut und frühzeitig alles erledigt, gibt es am Ende nicht so viel Stress“, sagte die junge Frau.
Angesichts der überaus großen Besucherresonanz zeigten sich die Veranstalter und Aussteller mehr als zufrieden. „Das haben wir so nicht erwartet“, sagte Mitorganisator Wilfried Kemker und schloss eine Neuauflage der Event- und Hochzeitsmesse im kommenden Jahr nicht aus.


Premiere am 18. März
Theatergruppe Heede spielt „Loot des Sau rut!“
(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.03.2017)


Mit dem Stück „Loot de Sau rut!“ feiert die Theatergruppe Heede am Samstag, 18. März, Premiere. Foto: Theatergruppe Heede

Männer essen am liebsten jeden Tag Fleisch. Welche schwerwiegenden Folgen es haben kann, wenn plötzlich die Ernährung auf fleischlose Kost umgestellt wird, das können die Besucher beim neuen Stück der Theatergruppe Heede erfahren.
Am Samstag, 18. März 2017, um 19.30 Uhr heißt es im Haus des Bürgers in Heede erstmals „Vorhang auf und Bühne frei“ für die Komödie „Loot de Sau rut!“. Rund vier Monate lang haben sich die Darsteller unter der Leitung von Regisseurin Franzis Hunfeld auf ihren Auftritt vorbereitet. Die Bühnenbauer haben viel Zeit damit verbracht, für das Geschehen eine Kulisse zu errichten. „Das Ganze ist eine Gemeinschaftsleistung, bei der jeder alles gibt“, erklärt Spielleiterin Hunfeld.
Das mittlerweile 15. Bühnenstück
Das Thema, dem sich die Hobbytruppe mit ihrem mittlerweile 15. Bühnenstück widmet, ist in Zeiten der immer wiederkehrenden Lebensmittelskandale hochaktuell: Karin Heppner und ihre beiden Freundinnen Lotte Reischel und Trude Sulzbach haben die Nase voll von ständig neuen Schreckensmeldungen und rufen mittels einer Flugblattkampagne zum Boykott der örtlichen Fleisch- und Wursttheken auf.
Auch bei Karin zu Hause kommt ab sofort nur noch Vegetarisches auf den Tisch. Diese Rechnung hat die Hausfrau allerdings ohne ihren Ehemann Norbert und Sohn Rainer gemacht. Beide verlangen nach Fleisch. Um des lieben Friedens Willen lässt Karin sich mit Ehemann Norbert auf einen Kompromiss ein, der schon bald die Gerüchteküche zum Brodeln bringt und für ein heilloses Chaos sorgt, bei dem selbst Psychologin Anita Amaryl nichts mehr ausrichten kann.
Abendtermine und Seniorennachmittage
Neben der Premiere wird das Stück aus der Feder von Andreas Wening an folgenden Abendterminen mit Beginn jeweils um 19.30 Uhr im Haus des Bürgers in Heede aufgeführt: Freitag, 31. März, Sonntag, 2. April und Samstag 8. April. Die Seniorennachmittage mit Kaffee und Kuchen finden am Samstag, 25. März, sowie Sonntag, 26. März, jeweils um 15 Uhr statt.
Eintrittskarten mit Platzreservierung (erstmals auch für die Seniorenvorstellungen) sind im Vorverkauf beim Hotel „Zur Linde“, Telefon 0 49 63/9 16 90, in Heede erhältlich. Der Besuch einer Seniorenvorstellung ist wie in den Vorjahren nur in Verbindung mit einer vorherigen telefonischen Anmeldung bei der Vorverkaufsstelle möglich.


Rot-Weiß Heede kürt Sportler des Jahres
(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.03.2017)

Auf dem Sportlerball des SV Rot-Weiß Heede sind die Sportler des Jahres ausgezeichnet worden. Nominiert waren jeweils drei Sportler aus den sechs Mannschaften der Sparten Fußball und Tischtennis, die im vergangenen Jahr mit besonderen sportlichen Leistungen sowie Fairplay und Kameradschaft auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Wahl zum Sportler des Jahres gewannen in der Sparte Fußball: (von links) Holger Bollmann (1. Herrenmannschaft), Mathias Schade (2. Herrenmannschaft), Marius Terfehr (3. Herrenmannschaft), Christina Pieper (Damenmannschaft) sowie Jonas Kleemann (A-Jugend). Beim Tischtennis wurde für Rainer Wegmann gestimmt. Foto: Anna Heidtmann



Ehrung für Johannes Bögemann Arbeitsreiches Jahr 2016 für Feuerwehr in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.02.2017)


Eine Ehrung für langjährigen Feuerwehrarbeit und Beförderungen standen im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Heede. Das Bild zeigt Oberlöschmeister Georg Pelster (3.v.l.), Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (5.v.l.) und Jubilar Johannes Bögemann (10.v.l.) zusammen mit ihren Partnerinnen. Links im Bild SG-Bürgermeister Hermann Wocken, ganz rechts Verbandgeschäftsführer Lambert Brand. Foto: Florian Bethke

Der neue Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Heede, Reiner Wegmann blickt auf das erste „volle Amtsjahr“ mit insgesamt 34 Einsätzen zurück. Dies teilte er anlässlich des Feuerwehrfestes mit. Johannes Bögemann erhielt das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 40 Jahre Feuerwehrarbeit. Das geht aus einer Mitteilung der Feuerwehr Heede hervor. Demnach betonte Reiner Wegmann in einer Ansprache , dass er bei der Übernahme des Amtes als Ortsbrandmeisters wertvolle Unterstützung durch seinen Stellvertreter Hans Kopp und das Ortskommando erfahren habe. Seine Wehr blicke auf insgesamt 34 Einsätze im Jahr 2016 zurück, darunter alleine 18 Brandeinsätze. Die Meldungen von Brandmeldeanlagen (BMA), viele davon Fehlalarme, machen mittlerweile auch der Heeder Feuerwehr zu schaffen. Darüber hinaus beteiligte sich die Wehr an örtlichen Veranstaltungen und ist verantwortlich für den Nikolausbesuch. Nach Angaben Wegmanns gehören 59 Kameraden, darunter 12 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung, zur FF Heede. Die Ausstattung sei in Ordnung, einige Anschaffungen wie die neue Wärmebildkamera habe man über Sponsoren finanzieren können. In den nächsten Jahren müsse eine Ersatzbeschaffung für das Löschgruppenfahrzeug angedacht werden. Für dieses Jahr plane man ein Aktionswochenende mit den Familien der Feuerwehrleute. Veranstaltung für Familien „Gut zu wissen, dass es mit euch in Heede eine schlagkräftige Feuerwehr gibt“; sagte Samtgemeinde(SG)-Bürgermeister Hermann Wocken. Die SG werde die notwendigen Anschaffungen für die Ortswehren weiterhin positiv begleiten. Es sei erfreulich, dass die Wehr auch an die Familien der Kameraden denke und sich eine besondere Veranstaltung vorgenommen habe. Der stellvertretende Heeder Bürgermeisters Otto Flint schloss sich Wockens Worten an und bezeichnete die Wehr als einen „Stützpfeiler“ in der Gemeinde, der immer verlässlich sei. 


Aktuell können seitens der Gemeinde Heede weitere Auslieferungen für Brennholz sichergestellt werden.

Sofern Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Heede entsprechendes Interesse haben, bitte  umgehend beim Bürgermeister der Gemeinde melden.




Heede schaut in die Röhre Kein Platz mehr für touristische Tafeln an der A 31
(Bericht der Ems-Zeitung vom 02.02.2017)


Stolz sind die Heeder auf ihre 1000-jährige Linde. 2016 war der Baum von der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft für den Wettbewerb „Europäischer Baum des Jahres“ nominiert worden. Darüber freuten sich im vergangenen Februar Elisabeth Hunfeld und Otto Flint vom Heimatverein. Foto: Sven Korte


Mehrfach feierte der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode wie hier im März 2012 mit Pilgern in der Gebetsstätte Heede. Foto: Willy Rave


Die Gemeinde Heede ist mit einem Antrag gescheitert, touristische Hinweisschilder an der A 31 für ihre 1000-jährige Linde und ihre Gebetsstätte aufstellen zu lassen. Begründung: An der Emslandautobahn gibt es bereits zu viele touristische Hinweistafeln. „Die Beschilderung ist durch den Landkreis Emsland schon sehr in Beschlag genommen“, erklärte Cord Lüesse, Leiter des Geschäftsbereichs Osnabrück der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, am Mittwoch auf Anfrage unserer Redaktion. Lüesse verwies darauf, dass für die Zulässigkeit derartiger Schilder, die beispielsweise für einen Besuch der Gedenkstätte Esterwegen und des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth in Sögel werben, bestimmte Richtlinien und Abstände einzuhalten seien. Die derzeitige Dichte mache es nahezu unmöglich, weiteren Wünschen Rechnung zu tragen. Anders gesagt: Neue Hinweisschilder kämen grundsätzlich nur im Ersatzaustausch mit anderen infrage. In der jüngsten Sitzung des Heeder Gemeinderates wurde die ablehnende Haltung der Straßenbaubehörde mit Bedauern und Trotz registriert. „Für uns sind das fadenscheinige Argumente“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Otto Flint (CDU). Er kündigte einen neuen Anlauf in einigen Jahren an. Die Heeder hatten einen Antrag zur Aufstellung von Tafeln mit Hinweisen ihrer 1000-jährigen Linde sowie der bei Wallfahrern beliebten und bischöflich anerkannten Gebetsstätte St. Petrus in Ketten als touristisches Ziel gestellt. Die Stätte wurde durch die Erlebnisse von vier Kindern, denen dort während der NS-Zeit die Muttergottes mit dem Jesuskind erschienen sein soll, überregional bekannt. Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) gab in der Ratssitzung die Begründung für den Negativbescheid der Straßenbaubehörde wider. Demnach gibt es im Bereich der Anschlussstelle Dörpen bei Heede sowohl in Fahrtrichtung Papenburg als auch in Fahrtrichtung Meppen bereits zwei touristische Hinweistafeln. Damit sei die Maximalzahl erreicht, berichtete Pohlmann. Eine Aufstellung von weiteren Hinweistafeln werde nicht genehmigt. Wie der Bürgermeister weiter ausführte, kassierte die Behörde auch den Einwand der Heeder, dass die derzeitigen touristischen Ziele, auf die an der A 31 in dem betreffenden Abschnitt hingewiesen würde, deutlich weiter von der Autobahn entfernt liegen als die Gemeinde Heede. Geschäftsbereichsleiter Lüesse hält dem entgegen, dass beispielsweise nicht nur die Festung Bourtange, sondern auch die Gedenkstätte Esterwegen alle zur Aufstellung von touristischen Hinweisschildern benötigten Kriterien erfüllt. Die Gedenkstätte sei zwar in der Tat „eigentlich zu weit entfernt“, genieße wegen ihrer überregionalen Bedeutung als Mahnmal für ein ehemaliges Konzentrationslager aber einen besonderen Status. Wie Lüesse zudem weiter erklärte, wird dem Aufstellen von touristischen Hinweistafeln darüber hinaus nur dann zugestimmt, wenn das Ziel jährlich von rund 100.000 Besuchern angesteuert wird. Das sei bei der Festung Bourtange und dem Schloss Clemenswerth auf jeden Fall sicher, sagte Lüesse. Das Emslandmuseum hatte vor knapp vier Wochen für 2016 mit mehr als 62.000 registrierten Gästen zum achten Mal in Folge einen Besucherrekord vermeldet. Hinzu käme aber eine Vielzahl weiterer Ausflügler, so Lüesse. Die Gedenkstätte Esterwegen wurde 2016 wie im Vorjahr von knapp 25.000 Menschen besucht. Den Heedern wurde seitens der Behörde derweil auch der Wunsch, zwei touristische Ziele auf einer Hinweistafel zu benennen, verwehrt. „Pro Schild darf nur ein Ziel ausgewiesen werden“, berichtete Bürgermeister Pohlmann. Nicht nachvollziehen konnte Antje Siuts (FDP), dass auf Grundlage der genannten Kriterien beispielsweise für den Festungswall Meppen sehr wohl eine Hinweistafel an der A 31 genehmigt wurde. Ein entsprechender Antrag der Stadt wurde 2015 gebilligt. „Den Festungswall kann man ja kaum erkennen.“, meinte Siuts.


Kunst-Viehwaage und mehr Licht Heeder Marktplatz erhält neues Antlitz
(Bericht der Ems-Zeitung vom 01.02.2017)


Deutlich aufgewertet werden soll der Marktplatz vor dem Haus des Bürgers in Heede. Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Nächste Etappe im Zuge der Dorferneuerung in Heede ist die Neugestaltung des Marktplatzes. Das Antlitz soll vor allem durch ein Lichtkonzept sowie durch ein hölzernes Kunstobjekt in Form einer Viehwaage deutlich gewinnen. Der Gemeinderat votierte in seiner Sitzung am Montagabend im Haus des Bürgers einstimmig für die Planungen. Wie Peter Stelzer vom Planungsbüro Regionalplan & UVP (Freren) während der Sitzung zuvor erläutert hatte, soll im Rahmen des Konzeptes außerdem die Straße „Am Markt“ genauso ausgebaut werden wie die Hauptstraße. Um den Verkehr auf der Straße „Am Markt“ zu beruhigen, sind zudem leichte Verschwenkungen mit Inselbuchten vorgesehen. Die Bushaltestelle werde mit Platz für zwei Schulbusse ans Feuerwehrhaus verlegt. Dort würden außerdem einige Parkplätze angelegt, sagte Stelzer. Bisher liegt der Marktplatz in den späten Abend- und Nachtstunden weitgehend im Dunkeln. Das soll sich durch ein umfangreiches Beleuchtungskonzept für knapp 70.000 Euro ändern. Wie Stelzer ausführte, wird das Konzept parallel zu dem an der Hauptstraßenachse entwickelt. Beleuchtet werden soll außer dem Haus des Bürgers auch die noch zu errichtende Holzkonstruktion in Form einer Viehwaage, die auf dem Marktplatz geplant ist. Stelzer zufolge sollen dort neben einer angedeuteten Waage Holz-Skulpturen aufgestellt werden, die zwei Landwirte und drei Schweine verkörpern. Mit der Herstellung werde der Bildhauer Stefan Hempen aus Lorup beauftragt. Dessen Kunstwerke zeichneten sich durch eine rustikal-kantige Derbheit aus, erklärte Stelzer. „Das ist einzigartig“, so der Planer, der dem Rat einige Skizzen präsentierte. Wer sich einen plastischeren Eindruck von der Arbeit des Künstlers verschaffen wolle, dem empfahl Stelzer einen Besuch des Erinnerungspunktes am ehemaligen Emslandlager Börgermoor. Dafür hatte Hempen eine hölzerne Skulptur gefertigt, die an die „Moorsoldaten“ erinnert. Was den Zeitplan der Umsetzung betrifft, verwies Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) auf das Heeder Schützenfest am dritten Juliwochenende. „Dann wollen wir über den neuen Marktplatz marschieren.“, sagte er.


Grundschule braucht mehr Platz Heeder wollen schnell neue Sporthalle bauen (Bericht der Ems-Zeitung vom 01.02.2017)
Ihre sanierungsbedürftige Sporthalle bei der Grundschule will die Gemeinde Heede an die Samtgemeinde Dörpen verkaufen. Am Sportplatz soll eine neue Halle gebaut werden. Foto: Jan-Hendrik Kuntze
Am Sportgelände in Heede will die Gemeinde eine Freizeit- und Sporthalle errichten. Dafür hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend im Haus des Bürgers die Weichen gestellt. Die alte Halle an der Grundschule soll an die Samtgemeinde Dörpen verkauft werden. Unter Beifall der knapp 30 Zuschauer, darunter die meisten vom Sportverein SV Rot-Weiß als größtem Hallennutzer, fiel der Beschluss einstimmig. Wie Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) erläuterte, hat die Gemeindeverwaltung zwischenzeitlich bereits unter drei Architekturbüros einen Wettbewerb für das Projekt ausgerufen. Über deren Planvorstellungen und Kostenschätzungen wird am Mittwoch, 1. Februar 2017, in einer nichtöffentlichen Ratsbesprechung diskutiert. Pohlmann machte deutlich, dass die Zeit drängt. Denn die Gemeinde hofft, bei der Finanzierung noch in den Genuss von Fördermitteln aus dem Dorfentwicklungsprogramm zu kommen, das in Heede noch bis Ende 2018 läuft. Ein entsprechender Förderantrag müsse bis Mitte Februar 2017 beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (Geschäftsstelle Meppen) auf den Weg gebracht werden, betonte Pohlmann. Bei einer späteren Antragstellung – die nächste Gelegenheit wäre nach den Worten des Bürgermeisters erst Mitte September 2017 – sei fraglich, ob sich der Bau noch rechtzeitig bis zum Ablauf der Dorferneuerung umsetzen ließe. Geplant ist eine sogenannte Einfeld-Sporthalle mit Toiletten, Umkleiden, Duschen, Geräteräumen und einem Multifunktionsraum. Hinzu kommen ein Landjugendraum, Tischtennisraum, ein weiterer Jugendraum (Ersatz für den Jugendtreff „Memory“) sowie eine Küche. Pohlmann wies darauf hin, dass eine neue Halle im Hinblick auf die finanzielle Herausforderung für die Gemeinde und die Fördermöglichkeiten im Rahmen der Dorferneuerung neben einem reinen Turnraum mit sanitären Anlagen und Umkleiden auch über Versammlungs- und Jugendräume verfügen müsse. Errichtet werden soll sie auf dem hinter dem Flutlichtplatz liegenden Grundstück mit Anbindung an die Pfarrer-Vehmeyer-Straße. Das Grundstück gehört der Gemeinde. Die neue Halle soll die bestehende Sporthalle an der Grundschule aus mehreren Gründen ersetzen. Wie Pohlmann ausführte, weist sie seit Jahren sowohl baulich als auch energetisch erhebliche Mängel auf. Bei Schneefall wie zuletzt habe die Halle komplett gesperrt werden müssen, weil die Tragfähigkeit des Daches nicht mehr gewährleistet sei. Hinzu komme, dass die Schule mehr Platz braucht. Pohlmann berichtete nicht nur von steigenden Schülerzahlen für die Einschulung 2018, sondern auch von Planungen des Papenburger St.-Lukas-Heimes, an der Grundschule eine Zweigstelle seiner Tagesbildungsstätte einzurichten. Eine Erweiterung des Schulgebäudes sei allerdings nicht möglich. „Aus diesem Grunde werden Überlegungen angestrebt, die alte Sporthalle inklusive aller Nebenräume an die Samtgemeinde Dörpen für den Schulsport und dringend benötigter Erweiterungsmöglichkeiten zu veräußern“, sagte Pohlmann. Die Samtgemeinde ist Trägerin der Grundschule. Der Sprecher der SPD/FDP-Gruppe im Rat, Hermann Krallmann, betonte, dass die Halle aus Sicht der Opposition zu klein sei. Das Spielfeld (15 mal 27 Meter) sei nur unwesentlich größer als das der bestehenden Halle (12,5 mal 22 Meter). „Wir sind ein aufstrebender Ort mit steigenden Einwohnerzahlen.“, sagte Krallmann und brachte Überlegungen für den Bau einer Eineinhalbfeld- oder Zweifeld-Sporthalle mit mobiler Trennmöglichkeit ins Spiel, sodass zwei Gruppen parallel Sport treiben könnten. „Wir wollen nicht klotzen, sollten aber auch nicht kleckern.“, so Krallmann.


Schnell-Internet für Heede und Dersum 72-Meter-Richtfunkmast an der A31 steht
(Bericht der Ems-Zeitung vom 31.01.2017)


Über den Richtfunkmast freuen sich (von links) Sebastian Hoogland (Technischer Leiter Emsland-Tel), Andreas Schröder, Antonius Pohlmann, Hermann Coßmann und Heinz-Hermann Lager. Foto: Holl Kommunikation/N. Scholz

Der Breitbandausbau in der Samtgemeinde (SG) Dörpen schreitet voran: Im Green-Energy-Park an der A-31-Anschlussstelle Dörpen/Heede hat das Meppener Unternehmen Emsland-Tel-Net jetzt den zweiten von vier Richtfunkmasten in der SG aufgestellt und in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt, können Dersum und Heede dank Richtfunktechnik über den 72 Meter hohen Mast flächendeckend mit höchsten Bandbreiten versorgt werden. „An manchen Standorten haben die Bürger jetzt die Wahl: Glasfaser oder Richtfunk“, erklärt der Heeder Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU). Es gebe jedoch auch etliche Flecken im ländlichen Raum, die mit Glasfaser nicht erschlossen würden. „Hier können Bürger ausschließlich mit Richtfunk in den Genuss schneller und leistungsfähiger Internet- und Telefonverbindungen kommen“, so Pohlmann Emsland-Tel-Geschäftsführer Andreas Schröder zufolge kann „auf jeden Fall“ jeder Bürger in Heede und Dersum, der den Turm von seinem Grundstück aus sehen könne, das neue Angebot nutzen. „Die Bandbreite, die sie bestellen, kommt genauso bei ihnen an. Ohne versteckte Drosselung“, verspricht Schröder. Der Dersumer Bürgermeister Hermann Coßmann (CDU) hebt hervor, dass die beiden Kommunen für den Breitbandausbau via Richtfunk keinen Cent bezahlen müssen. „Im Gegenteil, Emsland-Tel zahlt uns für die Fläche, auf der der Turm steht, Pacht“, so Coßmann. Erster Dörpener SG-Rat und Wirtschaftsförderer Heinz-Hermann Lager teilte mit, dass die Samtgemeindeverwaltung beschlossen habe, die Oberschule Dörpen via Richtfunk mit schnellem Internet zu versorgen.


Wie steigern wir mit Ihrer Unterstützung die Attraktivität unserer Kirmes?
Veröffentlichung der Ergebnisse der in Auftrag gegebenen Projektarbeit zu den Heeder Markt- und Kirmestagen

Foto Heeder Kirmes 2016: Margret Schwarte

Am Mittwoch, den 18. Januar 2017 präsentierten die vier Studentinnen der Hochschule Osnabrück die Ergebnisse ihrer betriebswirtschaftlichen Projektarbeit zur "Heeder Müggenkärmse" öffentlich im Haus des Bürgers. In dieser Arbeit wurden die Antworten auf die Umfrage vom 13.11.2016 - 28.11.2016, in der die Heeder ihre Meinung zu den Markt- und Kirmestagen äußern und Verbesserungsvorschläge unterbreiten konnten, berücksichtigt.
Hier gelangen Sie zur Präsentation (PDF-Datei).
Auch weiterhin fordert die Gemeinde Heede alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, sich aktiv mit Ideen und Vorschlägen für eine attraktive Kirmes zu beteiligen. Für Ihre Anregungen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.


 

Die Heeder Turnhalle ist bis

einschließlich Dienstag, 14.02.2017

gesperrt!!!

Gemeinde Heede

Der Bürgermeister


Reparatur an Erdkabel abgeschlossen
Die Leitung DolWin2 ins Umspannwerk Heede soll am 10. Januar wieder in Betrieb gehen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.01.2017)

DOLWIN2
Seit November wird entlang der Autobahn 31 zwischen Heede und Rhede sichtbar an dem Erdkabel gearbeitet. Inzwischen sind die meisten Löcher wieder geschlossen. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Das defekte Erdkabel DolWin2, das drei Windparks vor Ostfriesland mit dem Umspannwerk Dörpen-West in Heede verbindet, soll am Dienstag wieder in Betrieb gehen.
Das hat der Netzbetreiber Tennet TSO auf Anfrage unserer Redaktion mitgeteilt. Das Erdkabel verbindet drei Windparks mit etwa 240 „Mühlen“ in der Nordsee vor Ostfriesland mit dem Umspannwerk in Heede. Wörtlich heißt es von einem Sprecher: „Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet plant, die zurzeit vom Netz genommene Offshore-Netzanbindung DolWin2 bereits am 10. Januar 2017 wieder zuzuschalten, damit die daran angeschlossenen Offshore-Windparks wieder Strom an Land übertragen können. Das wäre elf Wochen früher als das zuletzt angenommene Datum 27. März 2017.“
Die 135 Kilometer lange Gleichstromverbindung, die erst Anfang 2016 in Betrieb gegangen war, ist wie berichtet seit Juni abgeschaltet, nachdem es immer wieder zu Störungen gekommen war. Probleme machen insbesondere die Muffen, eine Art Verbindungsstück, mit dem die Teile des riesigen Kabels zusammengeführt wurden. Tennet, das von einer „technisch herausfordernden Situation“ spricht, hatte den Generalunternehmer, den Baukonzern ABB, aufgefordert, die Reparatur schnellstmöglich durchzuführen.
Seit November waren entlang der Autobahn 31 zwischen Dörpen und Papenburg an mehreren Stellen offene Baustellen erkennbar. Fast täglich wurde seitdem gearbeitet, auch zwischen den Feiertagen. Seit Anfang dieser Woche wurden die Löcher nach und nach zugeschüttet. Am Dienstag soll nun also ein Versuch unternommen werden, das Kabel wieder in Betrieb zu nehmen.
Tennet lobt jetzt die beteiligten Baufirmen. „Möglich werden könnte die starke Verkürzung der Abschaltung durch enorme Anstrengungen aller beteiligten Unternehmen sowie der beteiligten Landeigentümer und Behörden“, so der Tennet-Sprecher. ABB, beauftragte Subunternehmer und Zulieferer hätten beispielsweise die Produktion von benötigtem Material erhöht und zusätzliche Ressourcen wie Mitarbeiter und Maschinen geschaffen. „Dieses Zusammenspiel ermöglichte eine entscheidende zeitliche Verkürzung des Reparaturprozesses. Gute Witterungsbedingungen während der bisherigen Arbeiten waren ein weiterer, sehr entscheidender Faktor für die bislang erzielte Beschleunigung“, heißt es .
Profitieren von der voraussichtlich um drei Monate verkürzten Abschaltung werden alle Stromkunden. Denn die Offshore-Windparkbetreiber erhalten für jeden Tag, an dem sie nicht oder weniger Strom ins Netz einspeisen können, eine Entschädigung. Die Abgabe ist Ende 2012 eingeführt worden, um Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abzusichern. Wie hoch die jetzt fällige Zahlung sein wird, kann (oder möchte) Tennet wie bereits im Dezember nicht mitteilen. Auch die Bundesnetzagentur in Berlin, die als Aufsichtsbehörde für die Netzbetreiber fungiert, teilte auf Anfrage mit: „Die Höhe von Entschädigungszahlungen nach § 17e ff. Energiewirtschaftsgesetz hängen von den konkreten Bedingungen des Einzelfalls ab.“ Die Berechnung, die ein Leitfaden der Behörde regelt, ist sehr kompliziert. Eine Prognose hinsichtlich der Höhe von Entschädigungszahlungen erstelle die Bundesnetzagentur grundsätzlich nicht, heißt es. Offen bleibt auch, ob sich ABB an den Kosten beteiligt wird.
Klar ist: Die sind in windstarken Regionen wie der Nordsee, in denen die Anlagen besonders oft und lange Strom produzieren könnten, besonders hoch. Die Haftungsumlage, die Stromkunden derzeit zahlen, liegt derzeit zwischen 0,04 und 0,025 Cent je Kilowattstunde je nach Abnahmemenge. Klingt nicht viel, die Netzbetreiber rechnen insgesamt für 2017 allerdings bundesweit mit 243,55 Millionen Euro, die sie an Windparkbetreiber zahlen müssen, weil die Netze nicht funktionieren. 2016 waren es 162,68 Millionen Euro.




Aufgrund der Schneelast ist die Turnhalle gesperrt!!!

Gemeinde Heede

Der Bürgermeister

Die Sperrung ist automatisch aufgehoben, wenn kein Schnee mehr auf dem Dach der Turnhalle vorhanden ist!!!