Schnell-Internet für Heede und Dersum 72-Meter-Richtfunkmast an der A31 steht
(Bericht der Ems-Zeitung vom 31.01.2017)


Über den Richtfunkmast freuen sich (von links) Sebastian Hoogland (Technischer Leiter Emsland-Tel), Andreas Schröder, Antonius Pohlmann, Hermann Coßmann und Heinz-Hermann Lager. Foto: Holl Kommunikation/N. Scholz

Der Breitbandausbau in der Samtgemeinde (SG) Dörpen schreitet voran: Im Green-Energy-Park an der A-31-Anschlussstelle Dörpen/Heede hat das Meppener Unternehmen Emsland-Tel-Net jetzt den zweiten von vier Richtfunkmasten in der SG aufgestellt und in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt, können Dersum und Heede dank Richtfunktechnik über den 72 Meter hohen Mast flächendeckend mit höchsten Bandbreiten versorgt werden. „An manchen Standorten haben die Bürger jetzt die Wahl: Glasfaser oder Richtfunk“, erklärt der Heeder Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU). Es gebe jedoch auch etliche Flecken im ländlichen Raum, die mit Glasfaser nicht erschlossen würden. „Hier können Bürger ausschließlich mit Richtfunk in den Genuss schneller und leistungsfähiger Internet- und Telefonverbindungen kommen“, so Pohlmann Emsland-Tel-Geschäftsführer Andreas Schröder zufolge kann „auf jeden Fall“ jeder Bürger in Heede und Dersum, der den Turm von seinem Grundstück aus sehen könne, das neue Angebot nutzen. „Die Bandbreite, die sie bestellen, kommt genauso bei ihnen an. Ohne versteckte Drosselung“, verspricht Schröder. Der Dersumer Bürgermeister Hermann Coßmann (CDU) hebt hervor, dass die beiden Kommunen für den Breitbandausbau via Richtfunk keinen Cent bezahlen müssen. „Im Gegenteil, Emsland-Tel zahlt uns für die Fläche, auf der der Turm steht, Pacht“, so Coßmann. Erster Dörpener SG-Rat und Wirtschaftsförderer Heinz-Hermann Lager teilte mit, dass die Samtgemeindeverwaltung beschlossen habe, die Oberschule Dörpen via Richtfunk mit schnellem Internet zu versorgen.


Wie steigern wir mit Ihrer Unterstützung die Attraktivität unserer Kirmes?
Veröffentlichung der Ergebnisse der in Auftrag gegebenen Projektarbeit zu den Heeder Markt- und Kirmestagen

Foto Heeder Kirmes 2016: Margret Schwarte

Am Mittwoch, den 18. Januar 2017 präsentierten die vier Studentinnen der Hochschule Osnabrück die Ergebnisse ihrer betriebswirtschaftlichen Projektarbeit zur "Heeder Müggenkärmse" öffentlich im Haus des Bürgers. In dieser Arbeit wurden die Antworten auf die Umfrage vom 13.11.2016 - 28.11.2016, in der die Heeder ihre Meinung zu den Markt- und Kirmestagen äußern und Verbesserungsvorschläge unterbreiten konnten, berücksichtigt.
Hier gelangen Sie zur Präsentation (PDF-Datei).
Auch weiterhin fordert die Gemeinde Heede alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, sich aktiv mit Ideen und Vorschlägen für eine attraktive Kirmes zu beteiligen. Für Ihre Anregungen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.


 

Die Heeder Turnhalle ist bis

einschließlich Dienstag, 14.02.2017

gesperrt!!!

Gemeinde Heede

Der Bürgermeister


Reparatur an Erdkabel abgeschlossen
Die Leitung DolWin2 ins Umspannwerk Heede soll am 10. Januar wieder in Betrieb gehen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.01.2017)

DOLWIN2
Seit November wird entlang der Autobahn 31 zwischen Heede und Rhede sichtbar an dem Erdkabel gearbeitet. Inzwischen sind die meisten Löcher wieder geschlossen. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Das defekte Erdkabel DolWin2, das drei Windparks vor Ostfriesland mit dem Umspannwerk Dörpen-West in Heede verbindet, soll am Dienstag wieder in Betrieb gehen.
Das hat der Netzbetreiber Tennet TSO auf Anfrage unserer Redaktion mitgeteilt. Das Erdkabel verbindet drei Windparks mit etwa 240 „Mühlen“ in der Nordsee vor Ostfriesland mit dem Umspannwerk in Heede. Wörtlich heißt es von einem Sprecher: „Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet plant, die zurzeit vom Netz genommene Offshore-Netzanbindung DolWin2 bereits am 10. Januar 2017 wieder zuzuschalten, damit die daran angeschlossenen Offshore-Windparks wieder Strom an Land übertragen können. Das wäre elf Wochen früher als das zuletzt angenommene Datum 27. März 2017.“
Die 135 Kilometer lange Gleichstromverbindung, die erst Anfang 2016 in Betrieb gegangen war, ist wie berichtet seit Juni abgeschaltet, nachdem es immer wieder zu Störungen gekommen war. Probleme machen insbesondere die Muffen, eine Art Verbindungsstück, mit dem die Teile des riesigen Kabels zusammengeführt wurden. Tennet, das von einer „technisch herausfordernden Situation“ spricht, hatte den Generalunternehmer, den Baukonzern ABB, aufgefordert, die Reparatur schnellstmöglich durchzuführen.
Seit November waren entlang der Autobahn 31 zwischen Dörpen und Papenburg an mehreren Stellen offene Baustellen erkennbar. Fast täglich wurde seitdem gearbeitet, auch zwischen den Feiertagen. Seit Anfang dieser Woche wurden die Löcher nach und nach zugeschüttet. Am Dienstag soll nun also ein Versuch unternommen werden, das Kabel wieder in Betrieb zu nehmen.
Tennet lobt jetzt die beteiligten Baufirmen. „Möglich werden könnte die starke Verkürzung der Abschaltung durch enorme Anstrengungen aller beteiligten Unternehmen sowie der beteiligten Landeigentümer und Behörden“, so der Tennet-Sprecher. ABB, beauftragte Subunternehmer und Zulieferer hätten beispielsweise die Produktion von benötigtem Material erhöht und zusätzliche Ressourcen wie Mitarbeiter und Maschinen geschaffen. „Dieses Zusammenspiel ermöglichte eine entscheidende zeitliche Verkürzung des Reparaturprozesses. Gute Witterungsbedingungen während der bisherigen Arbeiten waren ein weiterer, sehr entscheidender Faktor für die bislang erzielte Beschleunigung“, heißt es .
Profitieren von der voraussichtlich um drei Monate verkürzten Abschaltung werden alle Stromkunden. Denn die Offshore-Windparkbetreiber erhalten für jeden Tag, an dem sie nicht oder weniger Strom ins Netz einspeisen können, eine Entschädigung. Die Abgabe ist Ende 2012 eingeführt worden, um Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abzusichern. Wie hoch die jetzt fällige Zahlung sein wird, kann (oder möchte) Tennet wie bereits im Dezember nicht mitteilen. Auch die Bundesnetzagentur in Berlin, die als Aufsichtsbehörde für die Netzbetreiber fungiert, teilte auf Anfrage mit: „Die Höhe von Entschädigungszahlungen nach § 17e ff. Energiewirtschaftsgesetz hängen von den konkreten Bedingungen des Einzelfalls ab.“ Die Berechnung, die ein Leitfaden der Behörde regelt, ist sehr kompliziert. Eine Prognose hinsichtlich der Höhe von Entschädigungszahlungen erstelle die Bundesnetzagentur grundsätzlich nicht, heißt es. Offen bleibt auch, ob sich ABB an den Kosten beteiligt wird.
Klar ist: Die sind in windstarken Regionen wie der Nordsee, in denen die Anlagen besonders oft und lange Strom produzieren könnten, besonders hoch. Die Haftungsumlage, die Stromkunden derzeit zahlen, liegt derzeit zwischen 0,04 und 0,025 Cent je Kilowattstunde je nach Abnahmemenge. Klingt nicht viel, die Netzbetreiber rechnen insgesamt für 2017 allerdings bundesweit mit 243,55 Millionen Euro, die sie an Windparkbetreiber zahlen müssen, weil die Netze nicht funktionieren. 2016 waren es 162,68 Millionen Euro.




Aufgrund der Schneelast ist die Turnhalle gesperrt!!!

Gemeinde Heede

Der Bürgermeister

Die Sperrung ist automatisch aufgehoben, wenn kein Schnee mehr auf dem Dach der Turnhalle vorhanden ist!!!