Aktuelles 2016 (Archiv)

Heeder Grundschüler spenden an „Helpful“
Bericht der Ems-Zeitung vom 31.12.2016

Grundschueler Spende HelpfulDie Kinder der Grundschule Heede haben auf dem Heeder Weihnachtsmarkt selbst gemachte Dinge verkauft und nun 300 Euro an den Verein „Helpful“ gespendet. Wie in jedem Jahr wurden den Besuchern des Marktes von den Kindern viele selbst gebastelte und gewerkelte Sachen angeboten. Ein Teil des Erlöses wurde nun an den Verein „Helpful“ in Papenburg gespendet. Die „Helpful“-Vorsitzende Stefanie Nee bedankte sich für die Spende und brachte eine Kleinigkeit für alle Kinder der Schule mit. Ziel des Vereins ist es, ein dauerhaftes ambulantes Kinderhospiz für das Emsland und Ostfriesland zu gründen. Foto: Grundschule

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Die aktuelle Verteilungsliste für Holz bzw. Häcksel finden Sie unter Bekanntmachungen.


Festkonzert in der Marienkirche Musikverein Heede begeistert rund 500 Zuschauer
(Bericht der Ems-Zeitung vom 21.12.2016)


Ein großer Erfolg war das Festkonzert des Musikvereins Heede am vierten Adventssonntag in der Marienkirche. Foto: Anna Heidtmann

Ein großer Erfolg für den Musikverein Heede war sein Festkonzert am vierten Adventssonntag in der mit rund 500 Besuchern nahezu voll besetzten Marienkirche. Rund 90 Minuten faszinierten die etwa 50 Akteure unter der Leitung ihres Dirigenten Hans-Günter Dünhöft ihr Publikum durch mitreißende Spielfreude auf einem hohen technischen Niveau. Beim ebenso abwechslungsreichen wie anspruchsvollen Konzertprogramm überraschte das Orchester mit vielen neu einstudierten Werken namhafter Komponisten. Einen fulminanten Auftakt machte die Blaskapelle mit dem Triumphmarsch, die wohl bekannteste Szene aus der Oper Aida von Giuseppe Verdi. Auch die Klänge der nachfolgenden Stücke „La Storia“ von Jacob de Haan, „Arrival“ von Benny Andersson und Björn Ulvaeus, den beiden Köpfen der legendären Popgruppe ABBA, „Choral and Rock out“ von Ted Huggens und die „Odilia Pop Ouvertüre“ von Jacob de Haan erfüllten den von Kerzenschein erleuchteten Kirchenraum bis in den letzten Winkel. Großzügigen Applaus erhielt auch das Saxophon-Quartett mit Elisabeth Bögemann, Andreas Arens, Sebastian Brand und Johannes Schnieders für seinen Soloauftritt mit dem Stück „Be Straight“ von Frank Wolf. Passend zur Jahreszeit wurde es in der zweiten Hälfte des Programms, durch das Moderator Peter Ahlers führte, langsam weihnachtlich. Nach „River City“ von Jacob de Haan machte das Orchester mit „Cinderella’s Dance“ von Karel Svoboda einen Ausflug in die Filmmusik. Die weltweit bekannte und gefühlvoll aufgeführte Musik aus dem Weihnachts-Klassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ animierte auch in der Marienkirche viele Zuhörer zum Mitsummen. Weiter ging es mit „Last Christmas“ von George Michael, dem wohl bekanntesten Weihnachts-Pop-Song überhaupt und „White Christmas“ von Irving Berlin. Der Aufforderung zum Mitsingen folgte das Publikum nur zu gern beim krönenden Abschlusslied „O, du fröhliche“. Hierzu waren auch die Musiker des Nachwuchsorchesters zum großen Orchester gestoßen. Den Rufen nach Zugaben folgte der Musikverein mit dem Abschiedslied „Variations on Shalom Chaverim“ von Andreas Schulte aus Papenburg. Stehende Ovationen und ein lang anhaltender Applaus waren der Dank der Besucher für ein gelungenes Konzert des Musikvereins und seines Dirigenten Dünhöft.


KLJB Heede mit neuer Führungsmannschaft Johannes Schnieders übernimmt Vorsitz – 32 Aktivitäten
(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.12.2016)


Der neue Vorstand der KLJB Heede mit (von links) Marie Baalmann, Magdalena Frye, Verena Connemann, Michael Thieben, Tobias Schütte, Lea Meemken, Stefan Kleemann und Johannes Schnieders. Foto: Anna Heidtmann

Viele neue Gesichter gibt es im Vorstandsteam der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) in Heede. Auf der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe wurden mehrere Posten neu besetzt. Beim gemeinschaftlichen Gottesdienst in der Petruskirche waren zuvor acht neue Mitglieder feierlich in die Gemeinschaft aufgenommen worden. Einstimmig zum neuen Vorsitzenden wählten die Jugendlichen Johannes Schnieders. Er tritt die Nachfolge von Christian Meemken an, der nach sechs Jahren im Vorstand – davon die letzten beiden als Vorsitzender – für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stand. Weiter im Amt bleibt Stefan Kleemann als Stellvertreter. Die Position des Kassenwartes wurde mit Tobias Schütte neu besetzt, nachdem Andrea Ahrens aus persönlichen Gründen vorzeitig ausschied. Zur neuen Schriftführerin wählten die Mitglieder Lea Meemken. Ihre Vorgängerin Verena Connemann bekleidet jetzt das bislang vom neuen Vorsitzenden ausgeübte Beisitzeramt. Nicht zur Disposition standen die von Michael Thieben, Magdalena Frye und Marie Baalmann besetzten übrigen Beisitzerposten. „Ich konnte hier viele Erfahrungen sammeln und kann nur jedem empfehlen, die Chance zu nutzen, einmal im Vorstand mitzuarbeiten“, sagte der scheidende Vorsitzende Meemken und bedankte sich bei seinen Mitstreitern für die gute Zusammenarbeit. In einem bildhaft unterlegten Jahresrückblick erinnerte sein Stellvertreter an die insgesamt 32 Aktivitäten im zurückliegenden Vereinsjahr. Hierzu gehörten neben verschiedenen gesellschaftlichen Veranstaltungen innerhalb der Gruppe und auf Dekanatsebene unter anderem eine Sträucheraktion mit der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung „Heede-Emspolder“, die Gestaltung einer Agapefeier am Gründonnerstag sowie die Beteiligung am Umwelttag. Zudem wurde bei der Durchführung der Ferienpassaktion und der örtlichen Blindensammlung geholfen, bei der die Jugendlichen von Haus zu Haus gegangen sind und eine Gesamtspende in Höhe von 800  Euro gesammelt haben. „Wahnsinn“, kommentierte der stellvertretende Bürgermeister Otto Flint das Sammelergebnis. „Wir sind froh, dass ihr so engagiert seid, und bauen auch in Zukunft auf euch.“




Die wöchentliche Sprechstunde des Bürgermeisters Antonius Pohlmann sowie seines Stellvertreters Otto Flint fällt aufgrund der aktuellen Advents- bzw. bevorstehenden Weihnachtszeit in der Zeit vom 13.12.2016 bis einschließlich dem 03.01.2017 aus.  In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Samtgemeindeverwaltung unter (Tel. 04963-402-0) in Dörpen. (Siehe Bekanntmachungen)


Bischof gratuliert Festhochamt zum Eisernen Priesterjubiläum in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.12.2016)


 
     
Das Eiserne Priesterjubiläum hat am Sonntag Pfarrer i. R. Johannes Brinkmann bei einem Festhochamt mit der ganzen Gemeinde in der Marienkirche zu Heede gefeiert. Fotos: Anna Heidtmann

65 Jahre Priester - dieses äußerst seltene Jubiläum hat am Sonntag Pfarrer i. R. Johannes Brinkmann bei einem Festhochamt mit der ganzen Gemeinde in der Marienkirche zu Heede gefeiert. Am 30. November 1951 war der heute 90-Jährige in Osnabrück vom damaligen Erzbischof Hermann Wilhelm Berning zum Priester geweiht worden. Brinkmann 65 Priesterjubilaeum 3Das Festhochamt zelebrierten (von links) Dechant Franz Bernhard Lanvermeyer, Johannes Brinkmann, Johannes Hasselmann, Alfons Thörner, Johannes Olliges und Johannes Drees.

Die Grußworte von Bischof Franz Josef Bode aus Osnabrück überbrachte Dechant Franz Bernhard Lanvermeyer. Pastor Brinkmann habe durch wechselvolle Zeiten die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes bezeugt, hieß es in dem Glückwunschschreiben. In einer Welt, in der die Zeit eines gottgeführten Lebens verloren zu gehen drohe, sei insbesondere das Lebenszeugnis eines alten Priesters ein kostbares Gut. Bis heute seien dem Geistlichen die Belegung der sakramentalen Frömmigkeit besonders in der eucharistischen Anbetung und in der Feier der Versöhnung ein Herzensanliegen. Seit 35 Jahren wirkt Pastor Brinkmann als Seelsorger in Heede. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2000 war er leitender Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Petrus in Ketten. Dass er auch heute noch zu und mit den Menschen unterwegs ist und sein Glaubenszeugnis immer noch frisch ist, betonte Pfarrer Johannes Hasselmann in seiner Predigt. Dabei hob er insbesondere die Bedeutung des Bußsakramentes hervor. "Ich wüsste nicht, welchen Beruf es geben könnte, in dem man in gleicher Weise den Menschen die verzeihende Liebe Gottes mitteilen dürfte", sagte der Jubilar, der auch Ehrenbürger in Heede ist.

Feierlich umrahmt wurde das Festhochamt von Bannerabordnungen der örtlichen Vereine sowie Liedbeiträgen der Gesangsgruppe Magnifikat und instrumentalen Stücken einer Abordnung des Musikvereins Heede. Nach dem Gottesdienst, den neben Dechant Lanvermeyer und Pfarrer Hasselmann auch die Priester Johannes Drees, Johannes Olliges und Alfons Thörner mitfeierten, hatten die Gläubigen bei einem Empfang im Haus St. Josef Gelegenheit, dem Jubilar persönlich zu gratulieren.

Heeder feiert heute eisernes Priesterjubiläum Johannes Brinkmann ist seit 65 Jahren im kirchlichen Dienst - Festhochamt am Sonntag (Bericht der Ems-Zeitung vom 30.11.2016)

Sein eisernes Priesterjubiläum feiert am 30.11.2016 Pastor Johannes Brinkmann aus Heede. Fotos: Anna Heidtmann/Familie Brinkmann

Pastor Brinkmann PrimizJohannes Brinkmann bei seiner Primizfeier am 8. Dezember 1951 in der Propsteikirche St. Vitus in Meppen. Foto: Familie Brinkmann

"Adsum" - Hier bin ich. Ich bin bereit. Mit diesem Treueversprechen hat Johannes Brinkmann sein Leben vor 65 Jahren in den priesterlichen Dienst gestellt. Heute feiert der 90-jährige Seelsorger und Ehrenbürger der Gemeinde Heede das eiserne Priesterjubiläum. "Die Nerven lagen blank, und ich konnte vor Aufregung fast nicht mehr aufrecht gehen", erinnert sich Pastor Brinkmann an den 30. November 1951. An diesem Tag, dem Fest des heiligen Andreas, wurde er mit neun weiteren Diakonen in der St.-Johannis-Kirche zu Osnabrück vom damaligen Erzbischof Hermann Wilhelm Berning zum Priester geweiht. Seine Primiz feierte der Neupriester am 8. Dezember, dem Hochfest Mariä Empfängnis, in der Propsteikirche St. Vitus in Meppen. Nach verschiedenen Aufgaben als Kaplan, als Spiritual am bischöflichen Konvikt in Meppen sowie als Pastor in der Osnabrücker Pfarrgemeinde St. Bonifatius, war der Geistliche 20 Jahre lang als Frauenseelsorger der Diözese Osnabrück tätig.

In Heede verwurzelt

Fest verwurzelt mit dem Ort Heede ist Pastor Brinkmann seit 35 Jahren. Von 1981 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000 war er leitender Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Petrus in Ketten. Ausruhen kam für den Kirchenmann, dem die Verehrung der Gottesmutter und die Gebetsstätte in Heede immer eine Herzensangelegenheit gewesen ist, jedoch auch danach nicht infrage. Bis heute unterstützt er die Hauptamtlichen, wo er kann und gebraucht wird. "Ich war noch nie so sehr Priester wie jetzt im Ruhestand",  erzählt der Jubilar, der fast täglich im Beichtstuhl anzutreffen ist. In vertrauensvollen Gesprächen erlebt er dort nach eigenen Worten den Reichtum des Priesterdaseins am meisten. Niemandem Hindernisse in den Weg legen ist beim Bußsakrament sein wichtigstes Anliegen. "Wer bin ich, dass ich über denjenigen, der Gott von Herzen sucht, richte?", sagt der Geistliche und erinnert hierbei an ein Zitat von Papst Franziskus. Brinkmann ist der einzige noch lebende Priester seines Weihekurses und der einzige Geistliche in der Diözese Osnabrück, der in diesem Jahr das eiserne Priesterjubiläum feiert. Er ist ein Zeitzeuge, der im Laufe seines priesterlichen Lebens zahlreiche Veränderungen in der Kirche miterlebt hat.

Gottesdienste auf Latein

Zu Beginn seines Wirkens wurden die Gottesdienste noch in lateinischer Sprache gehalten. Dies änderte sich in den Sechzigerjahren mit der Liturgiereform nach dem II. Vatikanischen Konzil. Später wurde aufgrund des immer rückläufigeren Priesternachwuchses die kirchliche Laienarbeit ausgeweitet. Neuerungen und Veränderungen hat Pastor Brinkmann stets offen gegenübergestanden. "Im Grunde genommen hat man es ja eingesehen", so der Geistliche, der seinen Schritt zum Priestertum zu keiner Zeit infrage gestellt hat. "Gott hat mir die Gnade geschenkt, trotz aller Umwälzungen weder an meinem Glauben, meinem Beruf noch an meiner Berufung zu zweifeln", fügt er hinzu. Den allgemeinen rückläufigen Trend bei den Zahlen der Kirchgänger kann man seiner Ansicht nach nicht an einem bestimmten Punkt festmachen. "Eine Entwicklung, mit der wir fertig werden müssen", erklärt der Seelsorger, der davon überzeugt ist, dass Gott zu jedem Menschen einen direkten Draht hat, auf dem er auch funkt. Sein Motto ist daher, nicht zurück, sondern nach vorne zu blicken. Wenn es für ihn noch eine Weile so weitergeht, hat er nichts dagegen: "Im Himmel kann ich noch lange genug sein." An seinem Ehrentag feiert Pastor Brinkmann heute um 15 Uhr die heilige Messe in der Marienkirche. Das Festhochamt mit anschließendem Empfang im Haus Sankt Josef findet am Sonntag, 4. Dezember, um 10 Uhr in der Marienkirche statt. Das schönste Geschenk, das die Heeder dem Jubilar machen können, ist "eine volle Kirche mit vielen Jugendlichen und Kindern unter den Mitfeiernden".

Untersuchung von Studentinnen der Hochschule Osnabrück - Teilnahme noch bis Montag möglich (Bericht der Ems-Zeitung vom 26.11.2016)

Die Studentinnen der Hochschule Osnabrück haben mit Vertretern des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe sowie einigen Mitgliedern des Gemeinderates über die Heeder Kirmes gesprochen. Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Bürger können noch bis zum Montag an einer Bürgerbefragung zur Zukunft der alljährlichen Kirmes in der Gemeinde teilnehmen. Auswerten werden diese Studentinnen der Hochschule Osnabrück. Herauskommen könnte dabei ein neues Konzept für die "Heeder Müggenkärmse", wie die Kirmes in der 2.200-Seelen-Gemeinde auch genannt wird. Mancherorts kämpfen Dörfer mit Festen dieser Art. In Heede hat sich das auch darin gezeigt, dass sich niemand mehr fand, der einen Teil des Festzeltes mit einer Ausstellung belegen möchte. Die Gemeinde Heede reagiert nun mit der Umfrage unter den Bürgern darauf. Dabei wollen die vier Studentinnen im Alter zwischen 21 und 23 Jahren, die alle im fünften Semester Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Marketing studieren, von den Teilnehmern wissen, ob die derzeitige Verteilung der Kirmestage von Samstag bis Montag noch attraktiv ist. Auch über das angebotene Unterhaltungspogramm und die Fahrgeschäfte wird die Meinung der Bevölkerung eingeholt. "Die Landjugend hat die Umfrage an alle 920 Haushalte in Papierform verteilt", berichtet Bürgermeister Antonius Pohlmann im Gespräch mit unserer Redaktion. Doch auch online kann jeder über einen Link auf der Website der Gemeinde Heede seine Stimme abgeben. Mehr als 200 Rückmeldungen habe es bereits sowohl digital als auch auf Papier gegeben, so Pohlmann. Drei der vier angehenden Betriebswirtinnen sind selbst in einer dörflichen Umgebung groß geworden, verrät Jana Riekmann. Und ihre Kollegin Laureen Vossmeyer ergänzt: "Bei uns in der Heimat ist Einiges kaputtgegangen. Vielleicht können wir hier einen Beitrag dazu leisten, dass es nicht so weit kommt." Die vier Studentinnen haben die Vertreter des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe sowie einige Mitglieder des Gemeinderates eingeladen, um ein Meinungsbild derjenigen einzufangen, die sich mit der Organisation der Müggenkärmse hauptsächlich befassen. Dabei wurde kontrovers diskutiert. Zur Debatte stand vor allem, wie der Samstagabend wieder belebt werden kann und ob die traditionsreiche Montagsveranstaltung weiterhin Bestand haben soll. Die Studentinnen nahmen die unterschiedlichen Meinungen zu Protokoll und lassen sie in ihre Arbeit mit einfließen. Die Vorstellung der Ergebnisse aus der Umfrage soll Anfang Februar in einer Bürgerversammlung stattfinden. Dann wollen die Studentinnen auch ein neues Konzept für die Heeder Kirmes präsentieren, das auf den Umfragen fußt. Ob die Gemeinde Heede dieses Konzept umsetzt oder nicht, bleibt aber ihr überlassen.

(Siehe Bürgerinformation)

Holz- und Häckselverkauf Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Heede haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich für die Brennholz- oder die Häckselausgabe registrieren zu lassen. Alle Informationen hierzu finden Sie unter Bekanntmachungen.


Antonius Pohlmann einstimmig wiedergewählt Heedes Bürgermeister bleibt im Amt
(Bericht der Ems-Zeitung vom 19.11.2016)

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intracht im Heeder Gemeinderat: </em>Das Foto zeigt (von links) Antonius Pohlmann, Daniel Blodkamp, Barbara Sobietzki, Marvin Schulte, Otto Flint, Hermann Wocken und Alexander von Hebel. Foto: Jennifer Kemker

Einstimmig hat der Gemeinderat in Heede auf seiner konstituierenden Sitzung Antonius Pohlmann (CDU) wieder zum Bürgermeister gewählt. „Die Gemeinde liegt mir sehr am Herzen“, sagte Pohlmann nach der Wiederwahl. „Auch zukünftig möchte ich die Entwicklung und das Potenzial Heedes erkennen und gestalten.“ Nach seinen Worten benötigt ein Bürgermeister eine klare und feste Linie, an die auch er sich weiterhin halten will. „Das, was wir bereits erreicht haben, und was noch vor uns liegt, klappt aber niemals nur alleine“, so Pohlmann. Nur gemeinsam mit allen Ratmitgliedern könnten die Geschicke der Gemeinde geleitet und die Probleme angegangen werden. „Ich bin dazu bereit“, betonte der Bürgermeister. Zum ersten Stellvertreter wählte der Gemeinderat Otto Flint (CDU). Die zweite Stellvertreterposition wird sein Parteikollege Alexander von Hebel übernehmen. Erstmals wurde auch eine Frauenbeauftragte aus den Reihen der Ratsmitglieder gewählt. Barbara Sobietzki (CDU) kümmert sich nach Angaben Pohlmanns zukünftig als Ansprechpartnerin um die Probleme und Angelegenheiten der Frauen. Als Beispiele nannte er Gewalt in der Familie und Situationen sexueller und psychischer Belästigung. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Belange von geflüchteten Frauen gehören außerdem zu ihren Aufgaben“, so der Bürgermeister. Dazu soll zudem ein separater Bereich auf der Homepage der Gemeinde eingerichtet werden. Dort können sich Frauen über das Angebot informieren und den Kontakt aufnehmen. Auch die Jugend will Pohlmann zufolge betreut werden. Marvin Schulte (CDU) wurde einstimmig zum Jugendbeauftragten gewählt und steht zukünftig als Ansprechpartner für die jungen Heeder zur Verfügung. „Er wird die Jugendlichen etwa dabei unterstützen, verschiedene Projekte zu entwickeln und umzusetzen“, skizzierte Pohlmann das Aufgabengebiet. Für den Marktmeister des Marktausschusses, Bernhard Bögemann, wurde Daniel Blodkamp (CDU) zum Stellvertreter gewählt. Der Ausschuss kümmere sich nach Aussage des Bürgermeisters nicht nur um den Heeder Markt, sondern auch um die Kirmestage

 


 


Sonntag ist Weihnachtsmarkt in Heede

Weihnachtsmarkt 2015Am Sonntag, 04.12.2016 ist Weihnachtsmarkt in Heede. In adventlich geschmückten Buden wird auf dem Schützenplatz bei der Tausendjährigen Linde dekorative Handwerkskunst und allerlei Selbstgemachtes angeboten. Diverse Köstlichkeiten laden zum Kaufen und Probieren ein. Hier kommen Jung und Alt auf ihre Kosten. Aus seinem reichhaltigen Repertoire wird der Heeder Musikverein Einiges zum Besten geben. Der Besuch des Nikolauses, der auch die Preise für die Gewinner des Luftballonwettwerbes der Heeder Kirmes übergibt, wird von den Kindern natürlich mit Spannung erwartet. Die große Verlosung des Musikvereins beginnt um 17.00 Uhr. Außerdem gibt es wieder Gelegenheit zum Aufwärmen bzw. gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen. Die Gemeinde und die Heeder Vereine laden herzlich ein.
Klicken Sie auf die obenstehende Collage, um einen kleinen Eindruck vom Heeder Weihnachtsmarkt 2015 zu erhalten. Fotos: Margret Schwarte



Dörpener Straße in Heede ist fertig
Vierter Bauabschnitt im Zuge der Dorferneuerung nun ebenfalls abgeschlossen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 14.11.2016)


Einst ein Grundstück mit Pferdetränke, nun eine Sitzgelegenheit an einer frisch sanierten Straße: Zur Abnahme des Projekts kamen die Planer des Projekts, Vertreter der Baufirma, des Heimatvereins und der örtlichen Politik auf Gemeinde- und Samtgemeindeebene. Foto: Maike Plaggenborg

Abgeschlossen und bereits abgenommen ist der Ausbau der Hauptstraße/Dörpener Straße in Heede. Der vierte Bauabschnitt als Teil eines 750 000-Euro-Projekts ist damit beendet.
Als wahre „Prachtstraße“ bezeichnet Antonius Pohlmann (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Heede, das letzte, circa 500 Meter lange sanierte Stück der Dörpener Straße. Rund 750 000 Euro hat der Ausbau der Hauptstraße und der Dörpener Straße gekostet – die Hälfte davon hat das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) mit der Fördersumme von 393 240 Euro beigesteuert. Den übrigen Betrag bringt die Kommune selbst auf.
Die Sanierung diene auch der Verkehrsberuhigung, so Pohlmann. Wegen des neuen Kreisels auf Höhe der Tulpenstraße wird der Verkehr laut Pohlmann „merklich abgebremst“. Hinzu kommen Ausbuchtungen in der Tempo-30-Straße. Neben neuer Beleuchtung und Optik des Straßenabschnitts ist außerdem eine neue Sitzgelegenheit mit Namen Behnen-Poggenpohl am Kreisel geschaffen worden. Vor Jahrzehnten verlief parallel zur Straße eine Pferdebewegungslinie, die an dieser Stelle entlang führte, wie Pohlmann sagte. Dort, wo heute ein Tisch und Bänke stehen, befand sich einst eine Tränke für die Tiere – auf dem früheren Grundstück der Familie Behnen. Die Tränke war ein Teich mit vielen Fröschen darin – auf Plattdeutsch Poggenpohl genannt. „Das war das Ansinnen des örtlichen Heimatvereins“, erklärte der Bürgermeister weiter. Die Pflasterung an der Raststelle ist noch original. Die roten Klinkersteine seien bei der Straßensanierung im Boden gefunden und wiederverwendet worden. „Ausgezeichnet“, kommentierte diese Umsetzung Syliva Backers vom ArL. Sie lobte, dass Altes mit Neuem verbunden werde. Bakkers, die Bewilligungsbescheide für die Dorferneuerung einst persönlich im Ort überreichte, sprach von „einer der größten Bewilligungen von uns“.
Mit dem Abschluss der Sanierung der Hauptstraße und der anschließenden Dörpener Straße ist die Dorferneuerung weiter vorangeschritten, allerdings noch nicht abgeschlossen. Bereits im April 2016 überbrachte Backers die Zusage für weitere Mittel zur Erneuerung des Marktplatzes und der Steinerbude, die derzeit in Arbeit ist und bis spätestens Ende Dezember fertig wird. Sie dient dem Schützenverein als Lagerstätte. Das Projekt unterstützt das Amt mit weiteren 119 000 Euro. Den Restbetrag von 105 000 Euro trägt die Gemeinde selbst. Bis Oktober 2017, rechtzeitig zur Heeder Kirmes, sollen die Arbeiten am Marktplatz beendet sein, so Pohlmann.


Preise vom Kirmes-Quiz an Gewinner übergeben
(Quelle: EL-Kurier vom 09.11.2016)

Insgesamt 180 Besucher der Kirmes haben beim Quiz des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) teilgenommen. Aus den eingesendeten richtigen Lösungsbögen wurden die Gewinner jetzt per Losentscheid vom Vorsitzenden Hermann Jossen (r.) und seinen Vereinskollegen Ralf Kückelmann und Hermann-Josef Schwarte (1. u. 2. v. l.) ermittelt. Der erste Preis, ein in allen Mitgliedsbetrieben des HHG einlösbarer Warengutschein im Wert von 50 Euro, ging an Maria Kleemann (4. v. l.). Als zweiter Sieger freute sich Bernhard Terfehr (5. v. l.) über einen Warengutschein in Höhe von 30 Euro. Der dritte Preis, ein Gutschein im Wert von 20 Euro, fiel auf Heiner Wegmann (3. v. l.). Daneben erhielten alle drei Gewinner ein Exemplar des neuen Heeder Adventskalenders, den der Handel-, Handwerk- und Gewerbeverein bereits zum achten Mal in Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde herausgegeben hat. Hinter den jeweiligen Türchen, die ab dem ersten Advent täglich geöffnet werden, verbergen sich wertvolle Sachpreise und Gutscheine. Der Adventskalender ist ab sofort zu einem Preis von vier Euro in allen Geschäften der Emsgemeinde erhältlich. Heidtmann-Foto


Gruseliges Ende der Wassersportsaison in Heede (Bericht der Ems-Zeitung vom 02.11.2016)



Auf dem Heeder See hatten die Betreiber der Wasserski-Anlage Blue Bay zum Halloween-Boarding geladen, und 63 Monster folgten. Über das Wasser flitzten zum Abschied Vampire, Geister und andere dunkle Gestalten. „Wir haben Glück mit dem Wetter gehabt“, fand Inhaberin Monika Brünjes. Mit Temperaturen um 15 Grad war es für die herbstliche Veranstaltung vergleichsweise warm und sonnig. Neben Unfallopfern, Skeletten und Vogelscheuchen hatte auch einer der berüchtigten Horror-Clowns teilgenommen. Am Samstag vor dem 1. Advent steht das „Nikolausboarden“ in der Zeit von 14 bis 17 Uhr bevor. Foto: Dirk Hellmers


Dank für langjährige Ratstätigkeit in Heede Letzte Sitzung der Legislaturperiode – Studenten erarbeiten neues Kirmeskonzept (Bericht der Ems-Zeitung vom 28.10.2016)


Auf der letzten Sitzung der Legislaturperiode des Gemeinderates Heede sind die scheidenden Ratsmitglieder verabschiedet worden. Ebenfalls geehrt wurde Bürgermeister Antonius Pohlmann für seine 20-jährige Ratsmitgliedschaft.

Bei den sechs scheidenden Ratsmitgliedern, von denen eines nicht anwesend war, bedankte sich Pohlmann im Namen der Gemeinde Heede und überreichte Urkunden und Präsente. „Die Bereitschaft zum Engagement ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.“ Die meisten Mitgliedsjahre hatte dabei Heiner Brand zu verbuchen, der ein Vierteljahrhundert lang dem Gremium angehörte, davon 15 Jahre als stellvertretender Bürgermeister. „Zählen wir die Mitgliedsjahre aller scheidenden Ratsmitglieder zusammen, kommen wir auf 83 Jahre und drei Monate Ratserfahrung“, so Pohlmann. Mit dem Verweis auf diesen Erfahrungsschatz tat er die Hoffnung kund, dass der Abschied aus dem Rat nicht ein Ende des Engagements für Heede bedeute. Auch Pohlmann selbst wurde eine Ehrung zuteil, auch wenn seine Amtszeit noch nicht zu Ende ist. So überreichte ihm Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken eine Urkunde des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes als Dank für 20 Jahre Ratstätigkeit und bezeichnete Pohlmanns Einsatz als „gelebte Demokratie“. Die Dorferneuerung und die verbesserte Infrastruktur seien untrennbar mit dem Bürgermeister verbunden. Dieser habe sich in hohem Maße um die Gemeinde verdient gemacht. Neuigkeiten gab es auch bezüglich der Kirmes 2017. Pohlmann berichtete, dass sich eine Gruppe von Studentinnen der Universität Osnabrück um ein neues Konzept für das alljährliche Fest bemühe. Die jungen Frauen, die am Campus Lingen im Werbe- und Marketingbereich tätig sind, seien von der Gemeinde umfassend mit Informationen ausgestattet worden. Es gelte zu klären, ob das bisherige Konzept inklusive Viehauftrieb sowie die Veranstaltungsdauer von Samstags bis einschließlich Montags noch zukunftsfähig sei und es möglicherweise verbessert werden könne. Brand ergänzte, dass das voraussichtlich im Februar 2017 vorliegende Konzept zunächst ein Vorschlag sei. „Damit ist noch nichts entschieden. Wir werden uns das Konzept ansehen und gemeinsam entscheiden, was wir davon umsetzen wollen“, so der stellvertretende Bürgermeister.


Drei Hauptgewinne in Heede vergeben Verlosung zum Abschluss des 638. Hanse- und Kornmarktes
(Bericht der Ems-Zeitung vom 21.10.2016)


Auf dem Hanse- und Kornmarkt hat der HHG Heede zahlreiche Preise verlost. Das Bild zeigt (von links) Hermann Bölscher, Andrea Laubur, Hermann-Josef Schwarte, Hermann von Hebel, Ralf Kückelmann, Hans Bögemann, Maria Krallmann und Hermann-Josef von Hebel. Foto: Anna Heidtmann

Mit dem traditionellen Viehmarkt und Frühschoppen ist am Montag der dreitägige 638. Hanse- und Kornmarkt auf dem Marktplatz in Heede ausgeklungen. Neben dem Viehauftrieb in den frühen Morgenstunden war die Gewinnziehung der Kirmesverlosung des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) Heede eine der Hauptattraktionen des letzten Festtages. Als Glücksbringer fungierte Hermann Bölscher unter der Aufsicht der HHG-Vorstandsmitglieder. Den Hauptpreis, einen Warengutschein im Wert von 500 Euro, nahm Hermann von Hebel stellvertretend für die Gewinnerin, Elisabeth Schulte, entgegen. Über den zweiten Preis, einen Verzehrgutschein im Wert von 175 Euro, freute sich Hans Bögemann. Der dritte Preis beinhaltete einen mit Waren gefüllten Einkaufstrolley und ging an Andrea Laubur. Die noch nicht in Empfang genommenen Preise können ab sofort in der Bäckerei/Lebensmittel H. Jossen in Heede abgeholt werden.

Folgende weitere Losnummern haben gewonnen:

10265          33658          34584         35738
10276          33685          34651         35762
10385          33926          34845 
32221          33933          34857 
32240          34005          34900 
32280          34012          35168 
33210          34041          35201 
33278          34304          35364 
33304          34309          35367 
33376          34312          35376 
33454          34523          35660

Die Preise können bei der Bäckerei/Lebensmittel H. Jossen, Hauptstr. 17, 26892 Heede abgeholt werden.


Ergebnisse der Kommunalwahl vom 11.09.2016

Kreiswahl in der Samtgemeinde

  Gemeindewahlen:

Jungkolping Heede spendet an Zeltlager
Autowaschaktion für guten Zweck
(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.10.2016)


Ein Geschenk gab es für Alexaner von Hebel (4. von links) von (von links) Alina Bruns, Ulrike Mauer, Lena von Ohr (alle Vorstand Jungkolping), Marion Coßmann sowie Patrick Hunfeld (beide Jugendzeltlager). Foto: Anna Heidtmann

Die Jungkolpinggruppe Heede hat einen Geldbetrag in Höhe von 385 Euro an die Jugendzeltlagergruppe Heede-Dersum-Neudersum-Kluse-Ahlen-Steinbild-Walchum gespendet. Die Summe stammt aus dem Erlös der Autowaschaktion.
Die Autowaschaktion ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender des Heeder Jungkolpings. Unterstützt werden die Jugendlichen dabei durch den Kfz-Betrieb von Hebel, der seine Waschstraße inklusive Wasser und Strom kostenlos zur Verfügung stellt. Insgesamt 55 Fahrzeuge haben die mit Lappen, Eimern und Wischern bewaffneten Jugendlichen an einem Samstag auf Hochglanz gebracht. Die Autobesitzer konnten sich die Wartezeit bei Grillwürstchen, Kaffee und Kuchen verkürzen. Gemäß der Devise „Eine Hand hilft der anderen“ haben erstmals auch einige Vertreter der Jugendzeltlagergruppe kräftig mit angepackt. Der Erlös der Aktion, der regelmäßig für einen guten Zweck bestimmt ist, kommt ihnen in diesem Jahr zugute. „Wir überlegen, ein neues Zelt anzuschaffen, daher können wir das Geld gut gebrauchen“, sagte Marion Coßmann bei der Spendenübergabe und bedankte sich im Namen der Zeltlagergruppe für die Unterstützung. Für die Nutzung der Autowaschanlage bedankten sich die Jungkolpinger bei der Firma von Hebel mit einem Präsent. Dass es auch im nächsten Jahr wieder eine Autowaschaktion geben wird, steht sowohl für die Jugendlichen als auch für den Unternehmer Alexander von Hebel außer Frage. „Da, wo wir unterstützen können, sind wir immer gern bereit“, so von Hebel.
In der Jungkolpinggruppe Heede mit ihrem frisch gewählten neuen Vorstand unter dem Vorsitz von Lena von Ohr sind derzeit etwa 30 Jugendliche und junge Erwachsene aktiv. Zu ihren Aktionen gehören neben den Gruppentreffen außerdem eine Altkleidersammlung (nächster Termin ist am Samstag, 8. Oktober), das Tannenbaumeinsammeln, eine Kinderkarnevalsveranstaltung und die Organisation des Fastenmarsch-Haltepunktes im Haus St. Josef in Heede


Verlegung Bushaltestelle „Am Markt“ in Heede

Aufgrund der stattfindenden Kirmes in Heede und dadurch bedingter Behinderungen, steigen die Buskinder zur Schule nach Dörpen und Papenburg ab Montag, 17.10.2016 bis zum Mittwoch, 19.10.2016 an der Grundschule Heede gegenüber dem Bauhof ein.



Frauengemeinschaft Heede feiert 40-jähriges Bestehen Führungswechsel bei Generalversammlung (Bericht der Ems-Zeitung vom 29.09.2016)
Die Katholische Frauengemeinschaft Heede (KFD) kann in diesem Jahr auf eine 40-jährige Geschichte zurückblicken. Den runden Geburtstag haben die Mitglieder mit einem festlichen Gottesdienst in der Marienkirche und einem gemütlichen Beisammensein im Haus des Bürgers gefeiert.



Bei der sich anschließenden Generalversammlung war die Wahl einer neuen Führungsmannschaft eines der vorherrschenden Themen. Gegründet wurde die KFD in Heede am 3. September 1976. In der damaligen konstituierenden Sitzung wurden Maria Behrens als Vorsitzende, Thekla Specker als ihre Stellvertreterin, Renate Fugel als Schriftführerin und Leni Göbel als Kassenwartin gewählt. Bereits ein Jahr nach ihrer Gründung zählte die Vereinigung 292 Mitglieder. Von den 25 Frauen, die sich damals zusammenfanden, um den Führungskreis zu unterstützen, sind Maria Funke und Elisabeth Schade bis heute als Bezirkshelferinnen tätig. Für ihr jahrzehntelanges Engagement wurden sie in besonderer Weise geehrt. „In unserer Pfarrei ist die KFD eine verlässliche Gemeinschaft, die das Gemeindeleben durch ihre verschiedenen Gruppen und Programmangebote bereichert“, sagte die Vorsitzende Hedwig Krallmann. Neben den regelmäßigen Gemeinschaftsmessen, Maiandachten, Wortgottesdiensten und Begegnungsabenden finden sich ihren Worten nach auch gesellige Zusammenkünfte wie ein Grillabend, gemeinsames Frühstücken, Tagesfahrten, eine Adventsfeier und mehr auf dem Jahresprogramm. Als politisch aktiver Frauenverband mit einer halben Million Mitgliedern vertritt die KFD nach Aussage von Maria Cloppenburg, Dekanatsvorsitzende für den Bereich Emsland-Nord, die Interessen von Frauen in Kirche, Gesellschaft und Politik. „Je größer unsere Gemeinschaft ist, desto mehr kann unser christlicher und sozialer Anspruch in der Gesellschaft Gehör finden“, betonte sie und freute sich über sieben Neuaufnahmen. Als ein wesentliches Element für die Kirchengemeinde und darüber hinaus bezeichnete Präses Pfarrer Johannes Hasselmann die KFD. „Gerade im Zeitalter der Globalisierung ist es wichtig, dass wir überschaubare und kleine Räume haben, wo man sich austauschen und weiter entwickeln kann“, betonte der Geistliche, der sich Heede „als Heimat ohne die KFD nicht vorstellen kann“. Da der bisherige Vorstand nach achtjähriger Amtszeit laut Satzung nicht wieder kandidieren durfte, standen neben den Feierlichkeiten Neuwahlen auf dem Programm. In den Vorstand wurden Walburga Mauer als stellvertretende Vorsitzende, Marion Schulte als Kassenwartin und Melanie Dettmer als Schriftführerin gewählt. Sie bilden zusammen das Führungsgremium. Keine Vorsitzende Das Amt der Vorsitzenden blieb vakant, da keine Kandidatin gefunden werden konnte. Ganz weg ist die alte Mannschaft dennoch nicht. Die scheidende Vorsitzende Krallmann, die auch weiterhin für die geistliche Begleitung zuständig ist, unterstützt das Gremium künftig zusammen mit ihren ebenfalls ausscheidenden Amtskolleginnen Margret Terfehr, Angela Hunfeld und Kerstin Runde weiter. Das Team löst damit die bisherigen Amtsinhaberinnen Gaby Behrens, Astrid Connemann, Claudia Kremer und Wilma Kässens ab. Sie wiederum kümmern sich künftig um die Organisation der Tagesfahrten. Präses bleibt Pfarrer Johannes Hasselmann


Mehr als 500 Besucher feiern Oktoberfest in Heede Musikverein will 2017 Regionalmusiktage mit 60 Orchestern in die Gaudi einbinden
(Bericht der Ems-Zeitung vom 26.09.2016)


In bayerischem Traditions-Outfit stießen die Gäste auf das Heeder Oktoberfest an. Foto: Dirk Hellmers

Auf den Tischen getanzt wurde beim sechsten Heeder Oktoberfest auf dem Schützenplatz. Mehr als 500 Gäste kamen zu der Gaudi. Karohemd, Dirndl und jede Menge Maß Bier prägten das Bild im Heeder Festzelt. Der Musikverein der Emsgemeinde hatte gemeinsam mit den Zeltbetrieben Kemker zum Oktoberfest geladen. Und damit die Sause in Schwung kam, standen die Heeder Musikanten zuerst selbst auf der Bühne. „Wir haben extra neue Stücke dafür eingeübt“, berichtete Vorsitzender Georg Flint. 50 Musiker, ebenfalls im bayerischen Fest-Outfit, teilten sich die Bühne, bevor die Formation „Die Gaudi-Profis“ am späten Abend übernahm. Bereits im Vorverkauf hatten die Heeder 500 Tickets verkauft. „Wir sind zufrieden“, sagte Zeltwirt Wilfried Kemker. Im nächsten Jahr soll die Sause noch einmal wachsen, versprach Flint. Der Grund: An dem letzten Samstag im September soll nicht nur traditionell im Dirndl und Karohemd geschunkelt und auf die Tische gestiegen werden, sondern die Heeder wollen am selben Wochenende auch die Regionalmusiktage Emsland/Grafschaft Bentheim ausrichten. „Wir erwarten 60 Orchester.“ Dann soll an zwei Tagen gefeiert werden.


Feststimmung in Heede Musikverein lädt zum 5. Oktoberfest im Schatten der Linde ein
(Bericht der Ems-Zeitung vom 19.09.2016)


Auf sein fünftes Oktoberfest freuen sich der Musikverein Heede mit seinem Vorsitzenden Georg Flint (vordere Reihe zweiter von links) und und Festwirt Wilfried Kemker (vorne dritter von links). Foto: Anna Heidtmann

Der Musikverein Heede veranstaltet am Samstag, 24. September, zum fünften Mal ein Oktoberfest auf dem Schützenplatz im Schatten der 1000-jährigen Linde. „Wir gehen davon aus, dass es im Festzelt wieder rappelvoll wird“, sind sich der Musikvereinsvorsitzende Georg Flint und Festwirt Wilfried Kemker einig. Damit die Gäste von der ersten Minute an in Stimmung kommen, haben die rund 50 Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Hans-Günter Dünhöft ein buntes Musikprogramm zusammengestellt. Einige Stücke wurden eigens für das Oktoberfest einstudiert. Nach dem Konzert des Musikvereins übernimmt die original bayerische Kapelle „Die Gaudiprofis“ das Zepter im blau-weiß geschmückten Festzelt. Die Gäste können sich auf Weißwürste, Haxen, Semmeln und original bayerisches Bier freuen. Der Einlass beginnt ab 19 Uhr. Die Eintrittskarten für jeweils acht Euro sind im Vorverkauf erhältlich bei allen Musikern des Heeder Musikvereins, in den Heeder Geschäften Bäckerei Flint, Lebensmittel/Bäckerei Jossen, der Avia Tankstelle von Hebel sowie in Dörpen bei der Sparkasse Emsland und der Firma Zeltbetriebe Kemker. Auch im Internet sind Karten mittels Buchungsanfrage unter www.oktoberfest-heede.de erhältlich.



Emsschipper Heede feiern Shanty-Festival mit fünf Chören
(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.09.2016)

Der maritime Chor Emsschipper Heede hat sein einjähriges Bestehen mit einem Shanty-Festival gefeiert. Foto: Anna Heidtmann
Ein Shanty-Festival im Schatten der 1000-jährigen Linde hat der maritime Chor Emsschipper Heede am Sonntag gefeiert. Insgesamt fünf Chöre aus dem In- und benachbarten Ausland haben die Zuschauer unterhalten. Mit dem Festival feierten die Emsschipper ihr einjähriges Bestehen. Zu hören waren Lieder von Fernweh und Meer, Sehnsucht, Heimat und Liebe. Der Mitbegründer und Vorsitzende des Heeder Shantychores, Hermann Gudat, konnte neben den befreundeten Gastchören, die „Maritima’s – Shanties und mehr“ aus West overledingen, der Shanty-Chor Loxstedt sowie die beiden niederländischen Chöre „Zeemannsvrouven“ aus Zuidbroelk und „Raaitvinken“ aus Harkstede, auch zahlreiche Zuschauer begrüßen. Sie hatten trotz des wechselhaften Wetters den Weg zum Schützenplatz gefunden. „So ein Wetter darf schließlich echte Seemänner nicht erschrecken“, sagte Samtgemeinde-Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung, Hermann Wocken. Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann freute sich, dass der Chor das kulturelle Angebot in der Gemeinde bereichert. Musikalisch bot das Shanty-Festival einen bunten Mix aus maritimen Liedern. Ob „An der Nordseeküste“, „Rum aus Jamaika“ oder „La Paloma“, kaum ein Klassiker fehlte. Im Rahmenprogramm stellten der Oldtimer-Club Heede und der Motor Cross Club (MCC) Rhede eine Auswahl ihrer Fahrzeuge aus. Der Heeder Schützenverein sorgte für das leibliche Wohl.


Hund ist Liebling in Heeder Kita Erzieher der Einrichtung St. Michael beschreiten pädagogisch neue Wege
(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.09.2016)

In Geduld üben und warten, bis sie an der Reihe sind, müssen die Kinder der Kindertagesstätte St. Michael in Heede, wenn es darum geht, Bonny ein Leckerli zu geben. Foto: Anna Heidtmann

Die Kindertagesstätte St. Michael in Heede geht bei ihrer pädagogischen Arbeit neue Wege. Seit etwa einem Jahr besucht die Golden-Retriever-Hündin „Bonny“ regelmäßig die Einrichtung. Ziel ist die Motivation der Kinder bei der Erfüllung von Aufgaben und dem Überwinden von Schwierigkeiten. „Bonny von den Meller Bergen“, so lautet sein im Züchterbuch eingetragener Name, ist gut zwei Jahre alt und ein für die tiergestützte Pädagogik ausgebildeter Therapiehund. Sein Frauchen, die Erzieherin und Heilpädagogin Bernadette Schulte, nimmt ihn an drei Tagen in der Woche mit in die Kita, wo er auf unterschiedliche Weise zum Einsatz kommt. „Unser erstes Ziel ist es, Kindern ihre Ängste beim Umgang mit Tieren zu nehmen, sie zu motivieren und ihr Selbstwertgefühl zu stärken“, erzählt die Pädagogin und berichtet von vielen positiven Effekten ihrer Arbeit. Ein Hund habe keine Vorurteile und nehme jedes Kind so, wie es sei. Das motiviere auch Kinder, ohne Vorbehalte aufeinander zuzugehen. Beim Morgenkreis sei Bonny stets dabei, mal in der Mitte, mal am Rand. Die Kinder übten Pfötchen geben, machten Ballspiele mit ihrem vierbeinigen Gegenüber oder dürften Leckerlis verstecken. „Dabei müssen sie sich untereinander absprechen und geduldig warten, bis sie an der Reihe sind“, erklärt die zweifache Mutter. Das fördere die Konzentrationsfähigkeit und die sozialen Kompetenzen. Es gibt nach Bernadette Schultes Worten natürlich auch Kinder, die anfangs Angst vor dem Hund gehabt haben. Im Intensivraum oder in der Gruppe werden sie nach und nach an das Tier herangeführt. Sie dürfen Bonny streicheln oder ihm ein Leckerli zuwerfen. „Irgendwann sind sie dann so weit, dass sie sich ein Stück aus der Hand fressen lassen“, so die Erzieherin, die mit dem Tier regelmäßig in den verschiedenen Gruppen ist. Dass sie ihn dabei nicht aus den Augen lässt, versteht sich von selbst.
Kinder lieben Bonny
Die Kindergartenleiterin, Schwester Regina Maria, berichtet: „Die Kinder lieben Bonny und begrüßen ihn immer als Erstes, danach kommen die Erzieherinnen.“ Bei gemeinsamen Spaziergängen in der Natur zu sein, bezeichnet sie als ein Highlight für alle Beteiligten, das obendrein die ausdauernde Bewegung fördert. Auch von den Eltern werde der Therapiehund durchweg positiv aufgenommen. Vor etwa drei Jahren hatte Bernadette Schulte die Idee, einen Familienhund, der zusätzlich als Therapiehund im Heeder Kindergarten eingesetzt werden könnte, anzuschaffen. Pfarrer Hasselmann befürwortete das Vorhaben, und nachdem der Kindergarten von der Kirchengemeinde grünes Licht für die finanzielle Unterstützung der Therapieausbildung bekommen hatte, ging es im Hause Schulte auf die Suche. „Das Wesen muss stimmen“, betont die 45-jährige Hundebesitzerin. Ein Golden Retriever gelte als freundlich, kinderlieb, geduldig und anpassungsfähig, sodass mit Bonny der richtige Hund gefunden worden sei. Am 25. September veranstaltet die Kita anlässlich der Fertigstellung des Krippenneubauses und der Einweihung des neuen Spielplatzes von 14.30 bis 17.30 Uhr einen Tag der offenen Tür. Auch Bonny wird da sein.


Tag der Ehe und Familie in Heede

Ein „Tag der Ehe und Familie“ findet am Sonntag, 11. September, von 15 bis 18 Uhr in der Marienkirche in Heede statt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Mit Gottes Hilfe die Liebe leben – Geistliche Impulse für das Zusammenleben in Ehe und Familie – ein Zeugnis von Eva Maria und Norbert Pooth“. Eingeladen sind dazu alle Ehepaare, Familien und Interessierten. Parallel zum Vortrag werden für Kinder und Jugendliche Arbeitsgruppen angeboten, unter anderem gibt es eine „Geschichte aus der Kiste“. Nach dem Kaffee besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Gebetsstättenführung. Infos unter www.sankt-petrus-heede.de


Seniorenfahrt der Gemeinde Heede

Sehr geehrte Damen und Herren, zur Teilnahme an der diesjährigen Seniorenfahrt am Donnerstag, den 08. September 2016 lädt die Gemeinde Heede herzlich ein. Die Einladung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die in diesem Jahr 65 Jahre alt werden oder älter sind, sowie deren Ehegatten bzw. Ehefrauen. Programmablauf und weitere Informationen finden Sie hier! (PDF)



35000 Schritte bis zum Ziel - 240 Gläubige pilgern zu Fuß von Fehndorf nach Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 29.08.2016)

Rund 240 Pilger haben sich am Wochenende an einer Fußwallfahrt von Fehndorf nach Heede beteiligt. (Hermann-Josef Döbber)

Die Wallfahrt des Gemeindeverbundes Haren-Altenberge, Erika, Fehndorf und Rütenbrock fand zum 15. Mal statt. Diesmal stand sie unter dem Leitwort „Der Mächtige hat Großes an mir getan“ aus dem Lukas-Evangelium (Lk1, 49a), entnommen aus dem Magnificat. Um 6 Uhr am Samstag hatte die Wallfahrt mit dem von Pater Joseph Mundanchrayil in der katholischen St.Gerhard-Majella-Kirche zu Fehndorf erteilten Reisesegen begonnen. Unterwegs schlossen sich auf dem 36 Kilometer langen Weg weitere Reisegruppen – in Rütenbrock, Altenberge, Erika und Sustrum – an. Zielstrebig setzte die Pilgergruppe den Weg durch die Emswiesen fort. An der Marien-Erscheinungsstätte angekommen, sprach Hauptorganisatorin Anna Mensen einige Dankesworte: „Heilige Maria, zum 15. Male haben uns unsere Füße 35 000 Schritte hierher getragen, um Gott zu loben, zu danken und zu bitten. In großer Glaubensgemeinschaft wenden wir uns vertrauensvoll und dankbar an Dich, unsere treu sorgende Mutter und Königin, weil wir sicher sind, du führst uns zu dem, der Großes an uns getan hat und täglich tut.“ Mensen dankte zudem Pater Joseph für viele Jahre der geistlichen Begleitung, den Pilgern, die singend und betend in Gemeinschaft unterwegs waren, sowie Domkapitular Alfons Strodt, der gekommen war, um die Teilnehmer zu ermutigen, diesen Weg weiterzugehen. Anschließend feierte der Osnabrücker mit vielen Gläubigen in der Marienkirche die Vorabendmesse. Sie wurde vom Kirchenchor Fehndorf mitgestaltet. Die Wallfahrt wurde nach Angaben der Veranstalter von mehr als 50 ehrenamtlichen Helfern unterstützt. 


Tausende besuchen „Heeder See in Flammen“ Acht Bühnen am Strand
(Bericht der Ems-Zeitung vom 08.08.2016)



Tausende Besucher haben am Samstag auf der nach Angaben der Veranstalter längsten Strandpromenade des Emslandes in Heede gefeiert. Musik auf acht Bühnen und ein Feuerwerk begeisterten die Menge beim „Heeder See in Flammen“. Mit den Besucherzahlen war der Veranstalter Kemker Zeltbetriebe aus Dörpen nach Angaben von Wilfried Kemker sehr zufrieden. Partybusse aus Nordhorn, Dithmarschen, dem Ammerland, Cloppenburg oder Leer fuhren in diesem Jahr zur Strandfete. „Unser Einzugsgebiet wird jedes Jahr größer. Ich war erstaunt.“, freute sich Kemker. Erstmalig konnte in den Partyzelten beim Fest nur noch in Form von Wertmarken gezahlt werden. Im vergangenen Jahr habe es Probleme mit Falschgeld und Diebstahl gegeben, heißt es vonseiten des Veranstalters. Dem soll durch die Marken entgegengewirkt werden. „Außerdem hat der Kunde so eine bessere Übersicht, wieviel Geld er ausgegeben hat“, erklärte Kemker. Auch eine Cocktailbar gab es in diesem Jahr erstmalig beim Heeder See in Flammen. Alle Neuerungen seien von den Gästen gut angenommen worden. „Es ist super gelaufen, das Wetter war wunderbar und wir freuen uns aufs nächste Jahr“, bilanzierte Kemker den Abend in Heede. „Für 2017 haben wir schon gute Ideen und ein paar Neuerungen vorgesehen“, kündigte er an. Die Polizei in Papenburg beschrieb die Veranstaltung auf Anfrage unserer Redaktion rückblickend als „ziemlich ruhig“. Es seien zwei Betäubungsmittelverstöße und eine einfache Körperverletzung von den Beamten bearbeitet worden.

Heeder See in Flammen am 06.08.2016

(Für weitere Informationen in das Bild klicken)


Bunter Spielenachmittag in Heede begeistert Kinder
(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.08.2016)


Bei strahlendem Sonnenschein hatten die Kinder einen tollen Nachmittag mit der Feuerwehr auf dem Gelände des Campingparks Eden. Foto: Jens Sievers

In Zusammenarbeit mit der KLJB Heede und dem Betreiber des Campingparks Eden hat die Feuerwehr Heede einen bunten Spielnachmittag im Zuge des Ferienpasses veranstaltet.
Dabei konnten die rund 70 Kinder selbst „Hand am Strahlrohr anlegen“, um ihr Geschick bei Wasserspielen mit Luftballons oder Wasserschaukeln unter Beweis zu stellen.
Außerdem standen Sackhüpfen, Tauziehen, Spiele mit Schwungtuch und eine Hüpfburg auf dem Programm. Natürlich weckten auch die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr das Interesse der Kinder, weswegen eine Rundfahrt damit nicht fehlen durfte. Bei einer Stärkung am Grill konnten die Kleinen wieder Kraft tanken.


Fanta Spielplatz-Initiative

Ab Montag, den 11. Juli 2016 (im Laufe des Vormittages) bis Sonntag, den 7. August 2016 (23.59 Uhr) kann pro Person einmal je Kalendertag für einen Spielplatz abgestimmt werden. Das ist für alle ganz einfach online möglich:

·                    auf dem Fanta Spielspaß Profil bei Facebook: http://www.facebook.com/fantaspielspass

·                    oder auf unserem Blog der Fanta Spielplatz-Initiative:  http://spielplatzinitiative.fanta.de

Alle Interessierten können ihren Spielplatz in diesem Jahr ganz einfach über unsere integrierte Suchfunktion in der Karte finden und dort natürlich auch direkt abstimmen.

Ab dem 8. August 2016 steht fest, welche 100 Spielplätze sich über eine Förderung freuen dürfen. Zum 5. Geburtstag hat die Fanta Spielplatz-Initiative die Gesamtgewinnsumme nochmals aufgestockt: Für den 1. Platz gibt es in diesem Jahr 20.000 Euro zu gewinnen. Der Platz 2 darf sich über 10.000 Euro freuen. Den Plätzen 3 - 10 winken jeweils 5.000 Euro. Neu in 2016: Die Plätze 11 - 39 können sich über eine Förderung in Höhe von 2.000 Euro freuen. Die Plätze 40 - 100 werden mit jeweils 1.000 Euro unterstützt.

Aktuelle Zwischenstände veröffentlichen wir mit Beginn der Abstimmung dreimal wöchentlich (montags, mittwochs und freitags) auf Facebook und auf unserem Blog.

Bitte stimmen Sie für den Spielplatz Hohen Esch in Heede ab.


Finalrunde in Heede um den Tecis-Cup
(Bericht der Ems-Zeitung vom 29.07.2016)

Im sechsten Anlauf will Gastgeber RW Heede erstmals den Tecis-Fußball-Cup gewinnen. Im Laufe der Woche haben sich insgesamt sechs Fußballteams für die Endrunde qualifiziert. Am heutigen Freitag wird in Heede ab 19 Uhr allerdings weiter ausgesiebt. In drei Duellen treffen die Sieger aus den Partien der Heeder Sportwoche aufeinander, um einen Platz in der finalen Gruppenphase zu bekommen. Dabei trifft RW Heede (1. Kreisklasse) auf Eintracht Brual (2. Kreisklasse), Viktoria Ahlen (1. Kreisklasse) auf den SV Herbrum (2. Kreisklasse) und der SV Neubörger (1. Kreisklasse) misst sich mit dem Turnierfavoriten BW Dörpen (Bezirksliga). Nach jeweils 30 Minuten Spielzeit kämpfen die drei Siegerteams in einer Dreiergruppe ab 20.15 Uhr um die Trophäe. Die Heeder Sportwoche endet am Sonntag mit einem „Spiel ohne Grenzen“. Ab 14 Uhr sollen sich dabei mehrere Gruppen diversen Prüfungen auf dem Sportplatz stellen.



Heiner und Hildegard Rehnen sind das neue Königspaar in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 20.07.2016)



In Heede sind Heiner Rehnen und seine Frau Hildegard auf dem Platz vor der 1000-jährigen Linde zum neuen Königspaar proklamiert worden. Heiner Rehnen setzte sich im Stechen gegen seine Mitstreiter durch. Zum Thron gehören (von links): Werner und Erika Kleemann, Gerd und Agnes Mauer, Friedhelm und Margret Hilgeforth, Heinrich und Maria Krallmann, Dieter und Anna Heidtmann, Hermann und Angela Grotegeers, Jasber und Tineke van der Burgh, Jakobus und Laurentia Kos, das Königspaar Heiner und Hildegard Rehnen, Georg und Monika Niemeyer, Alfons und Karin Kröhling, Heinz und Angela Hunfeld, Alfons und Anette Andrees, Marcel Wimker und Imke Pohlmann, Norbert und Martina Pieper, Robert und Marita Bruns, Ludger und Anette Pott, Jacek und Ulla Kurowski sowie Wilfried und Gela Kemker. Auf dem Thron-Foto fehlen Frank Rehen und Carina Brunsen sowie Julia und Andreas Dähling. Foto: Henrik Schulte


Heede will Dorfalter bestimmen lassen Gründung um 800 oder später? Bürgermeister Antonius Pohlmann für Klarheit
(Bericht der Ems-Zeitung vom 14.07.2016)

Eine Skizze wo der Burgstall gestanden haben könnte, halten Peter Stelzer (links) und Antonius Pohlmann vor die mögliche Stelle hinter dem Schützenplatz. Foto: Dirk Hellmers
Die Gemeinde Heede will Jubiläum feiern. Offen ist aber die Frage welches. Daher will Bürgermeister Antonius Pohlmann dem wahren Alter seines Dorfes auf den Grund gehen. Hinweise auf das wirkliche Alter gibt es einige. Die Linde am Dorfrand ist zumindest dem Namen nach eine tausendjährige. Die frühste urkundliche Erwähnung der Gemeinde stammt aus dem Jahr 1177. Damals schenkte der Edelmann Sigwin dem Domkapitel das Lehnswesen zu Heithe. Bei seinen Ausführungen stellt Pohlmann klar, er sei kein Historiker, sondern ein Interessierter. Darum möchte er nun mit Geschichtsstudenten angehende Profis ins Boot holen. Sie sollen einen Grund für Ausgrabungen finden. Gab es einen Burgstall? Die Neugierde wurde vor etwa sieben Jahren im Zuge der Dorferneuerung geweckt. „Die Nachforschung war ein zurückgestelltes Nebenprojekt und wäre nun ein krönender Abschluss“, findet der Politiker. Ihm zur Seite steht Regionalplaner Peter Stelzer aus Freren. Ihre Indizien klingen für sie schlüssig. Dort, wo nun das Schützenhaus, das Anglerheim und die tausendjährige Linde stehen, haben Satelliten-Aufnahmen einen dunklen Fleck gezeigt. Das könne ein Burgstall sein, sagt Stelzer. In der einfachsten Form wäre das ein Graben mit einem Aussichtsturm. Mit Probebohrungen könnten im Umfeld des heutigen Schützenhauses alte Spuren gefunden werden. Dass dort am Ortsrand gesucht werden soll, hat einen Grund. „Heede könnte von dem Wort Heide abgeleitet werden“, erklärt Stelzer. Da-raus und durch die Bodenbeschaffenheit könne geschlossen werden, dass sich dieser Platz im Moor auf der Handelsroute in die Niederlande zum Besiedeln geeignet haben könnte. Später stand in unmittelbarer Nähe auch die Schärpenburg. Eines von zwei Gründungszentren des heutigen Heedes. „Wir wissen nur, dass hier überhaupt eine Burg stand“, erklärt Pohlmann. Wie groß die gewesen sei und wie sie aussah, ist nicht überliefert. Dafür spricht nicht nur ein Teil des Grabens um die Linde, die mal ein Burggraben gewesen sein soll, sondern auch der Baum selbst. „Linden stehen meist für Gerichtsbarkeit“, erklärt der Bürgermeister. Trotz DNA-Untersuchungen ist das genaue Alter des Baumes ebenfalls unbekannt. Immerhin: Von alten Bauarbeiten im Dorf sei zumindest ein möglicher Standort für das Fundament bekannt. „Damals hat man beim Anlegen eines Teiches und beim Bau der Bank Steine gefunden“, weiß der Heeder vom Hörensagen. Das könnte die Scharpenburg gewesen sein. Hilfe von Studenten Einen weiteren Hinweis auf das Alter sieht Pohlmann in dem Wirken des Heiligen Ludgers, Bischof von Münster. In seiner Amtszeit von 791 bis 801 soll er mehrfach in der Region des heutigen Heede unterwegs gewesen sein. Und immerhin in der Petruskirche, dem zweiten historischen Zentrum des Ortes, hängt eine Holztafel, die berichtet, dass um das Jahr 900 eine Kapelle auf dem „Huis tho Hede“ errichtet wurde. Aus den gesammelten Indizien sollen Fakten entstehen. Pohlmann hofft, eine Gruppe Geschichtsstudenten für erste Nachforschungen zu finden. Sollten sie fündig werden, dann sollen weitere archäologische Arbeiten gestartet werden. Ihm gehe es dabei nicht darum, die alte Burg wiederaufzubauen oder Ähnliches. Das Ziel sei, das Wissen um die Ortsgeschichte zu erweitern und bestenfalls ein Ortsjubiläum zu feiern.


Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gäste und Besucher,

die wöchentliche Sprechstunde des Bürgermeisters Antonius Pohlmann, sowie seines Stellv. Otto Flint fällt aufgrund der aktuellen Sommerferien in der Zeit vom 26.07.2016 bis einschließlich dem 30.08.2016 aus.  Ab dem 06.09.2016 stehen wir Ihnen ab 16:00Uhr wieder für entsprechende Anfragen und Wünsche zur Verfügung. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Samtgemeindeverwaltung unter (Tel. 04963-402-0) in Dörpen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien einen schönen Sommerurlaub.

Mit freundlichen Grüßen

Antonius Pohlmann                                    Otto Flint
Bürgermeister                                           Stellv. Bürgermeister Gemeinde Heede                                      
 Gemeinde Heede


„Das ist ein Prachtstück“ Baumkönigin besucht Heeder Linde
(Bericht der Ems-Zeitung vom 01.07.2016)


Einen Blick auf die tausendjährige Linde warfen (von links) Lil Wendeler, Gitta Connemann, Antonius Pohlmann, Hermann Wocken und Otto Flint. Foto: Dirk Hellmer

Einen guten Zustand hat Baumkönigin Lil Wendeler der tausendjährigen Linde in Heede bescheinigt. „Das ist ein Prachtstück“, sagte die 25-Jährige beim Anblick des Baumes. Wendeler war auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann (CDU) in die Emsgemeinde gekommen. „Ich habe im Internet oft nach großen Linden gesucht und schließlich die in Heede gefunden“, berichtet Forstwirtschaftsstudentin Wendeler. Mit 18 Meter Umfang gehört der Baum zu den breitesten seiner Art in Europa. „Der Zustand des Baumes ist nicht immer so gut gewesen“, erklärte Heedes stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des Heimatvereins, Otto Flint. Vor 30 Jahren habe es weitaus schlechter um die dicke Linde gestanden. Heute würden sich die Gemeinde sowie der Schützen- und Heimatverein um den Baum kümmern. Ob die tausendjährige Linde, die auch das Ortswappen ziert, ihrem Namen gerecht wird, ist ebenfalls unklar. „900 Jahre ist sie aber bestimmt“, erklärt Flint. Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) berichtet zu den Untersuchungen der Linde aus dem Jahr 2014: „Es wird immer erzählt, dass hier mehrere Linden dicht zusammengepflanzt wurden.“ Die seien dann zu dem dicken Stamm zusammengewachsen. Mit DNA-Untersuchungen am Stamm wurde die Legende allerdings wiederlegt, so Pohlmann. Dabei sei aber nicht grundlegend geklärt worden, um welche Lindenart es sich handelt. Nach Angaben von Wendeler seien die Winter- und die Sommerlinde nur durch wenige Merkmale voneinander zu unterschieden. Die „Dicke Linde“ sei einzigartig in Deutschland. Connemann ist Schirmherrin für den Baum des Jahres 2016, die Winterlinde.


Radweg entlang des Kanals bei Heede freigegeben 4,4 Kilometer langes Stück ist Teil eines 4,6-Millionen-Programms – Strecke wurde verbreitert und asphaltiert
(Bericht der Ems-Zeitung vom 01.07.2016)


Begutachteten mit einer kleinen Fahrradtour das neue Teilstück des Radweges bei Heede: (v.l.) Landrat Reinhard Winter, Fachbereichsleiter Detlev Thieke, Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann, Walchums Bürgermeister Hermann Schweers, Dörpens Erster Samtgemeinderat Heinz-Hermann Lager und WSA-Dienststellenleiter Holger Giest. Foto: Jürgen Eden

Das Emsland zählt laut ADFC zu den zehn beliebtesten Radregionen Deutschlands. Damit das so bleibt, baut der Landkreis mit Partnern die Radwanderroute entlang des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) weiter aus. Bei der Freigabe eines 4,4 Kilometer langen Teilabschnittes bei Heede machte Landrat Reinhard Winter deutlich, dass bis Jahresende 40 Kilometer Premiumqualität erlangen sollen. Bis zum Jahr 2020 werden insgesamt 4,6 Millionen Euro ausgegeben, um die insgesamt 112 Kilometer lange DEK-Route im Emsland mit einem einheitlichen Standard zu versehen, sagte Winter. Beim aktuell freigegebenen Abschnitt handelt es sich um die Herrichtung des Betriebsweges entlang des DEK zwischen der B-401-Brücke bei Heede und dem Walchumer Schloot in der Samtgemeinde (SG) Dörpen. Insgesamt 270 000 Euro kostete die Maßnahme, an der sich nicht nur der Kreis, sondern auch die Anrainergemeinden der SG Dörpen beteiligt haben. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) stellte über Bundesmittel rund 90 000 Euro zur Verfügung. Landrat Reinhard Winter kündigte an, dass bis zum Jahresende noch drei weitere Teilabschnitte im Nordkreis instand gesetzt werden sollen. Dabei handelt es sich nach seinen Worten um den etwa sechs Kilometer langen Bereich von der Landesstraße 53 bis zur Schleuse Hilter (SG Lathen) und ein rund fünf Kilometer langes Teilstück zwischen der Schleuse Bollingerfähr bei Heede bis Herbrum. Am letzteren Standort wird den aktuellen Planungen zufolge bis zum Jahresende zudem ein 1000 Meter langes Teilstück zwischen der Herbrumer Brücke und der Schleuse saniert. „Es gibt im Moment etwa acht bis zehn Premium-Radwege in Deutschland, zum Beispiel der Main- oder Donauradweg, oder eine ganze Reihe von Wegen an der Weser. Wir stehen im ständigen Wettbewerb und möchten da ganz vorne sein, um uns diesem Wettbewerb stellen zu können“, sagte Winter. Der Ausbau komme aber auch der hiesigen Bevölkerung zugute und trage dazu bei, die Lebensqualität im Emsland zu erhöhen. Die Radwege entlang des DEK im Emsland erhalten mit diesem Programm eine Breite von bis zu drei Meter und werden fahrradtauglich mit Asphalt befestigt, erklärte Detlev Thieke, Fachbereichsleiter Straßenbau beim Landkreis. Dienststellenleiter des WSA Meppen, Holger Gies, sagte: „Wir freuen uns, wenn Touristen unsere Wege nutzen können. Wir geben ihnen dabei jedoch auch Einblicke in unsere Arbeit und zeigen ihnen die Bedeutung der Wasserstraßen. Aber die Wege dienen auch für die Erfüllung unserer Aufgaben, wie beispielsweise der Streckenkontrolle.“ Gies erinnerte an die Anfänge der DEK-Radwanderroute. So wurden die Wirtschaftswege des WSA anlässlich des 100. Geburtstags des DEK im Jahr 1999 erstmals durchgängig mit relativ einfachen Mitteln hergerichtet und für den Radtourismus erschlossen. „Das war sicherlich der Grundstein für das, was wir heute verbessern“, sagte der Dienststellenleiter. D er Erste Dörpener Samtgemeinderat Heinz-Hermann Lager lobte, dass die Finanzierung über einen Pool erfolgt sei, in den neben dem Kreis auch die Anrainergemeinden gezahlt haben. Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann freute sich, dass der DEK-Radwanderweg in seiner Gemeinde bei Gastronomen Impulse für Investitionen ausgelöst hat. So habe eine Familie ein Hotel errichtet. Ein Kiosk soll folgen.


YFU Jugendaustausch

Die Welt in Heede entdecken
Bürgermeister Pohlmann unterstützt die Suche nach Gastfamilien für Austauschschüler in Heede.
Lesen Sie hier einen Pressebericht (PDF).


Vollsperrung im Kreuzungsbereich Abfahrt Hohen Esch und Tulpenstraße

Im Zuge des 4. Bauabschnitts der Dorferneuerung wird der Kreuzungsbereich Abfahrt Hohen Esch und Tulpenstraße ab Montag, den 20. Juni voll gesperrt. Lesen Sie hierzu folgende Bekanntmachung der Gemeinde:
Vollsperrung >


Sorgen wegen Rissen und Beben Planer des Geothermiekraftwerkes in Heede entkräften Bedenken von Bürgern
(Bericht der Ems-Zeitung vom 11.06.2016)

Geothermie Infoveranstaltung
Rede und Antwort standen (v. l.) Herbert Achilles, Jochen Schneider, Oliver Kugland, Antonius Pohlmann, Heinz-Hermann Lager und Hermann Coßmann. Foto: M.Plaggenborg

Viele Fragen zu möglichen Erdbeben, der Wirtschaftlichkeit und den Risiken durch das Fracken sind auf einer Informationsveranstaltung zum geplanten Geothermie-Kraftwerk im Green-Energy-Park in Heede/Dersum aufgekommen.
Geothermie LageplanMehr als 50 Besucher kamen ins Haus des Bürgers in Heede. Nur etwa eine Handvoll von ihnen stellte Fragen, dafür dann aber immer wieder während der mehr als drei Stunden dauernden Veranstaltung rund um die „Fragen und Ängste, die Sie berühren“, leitete Oliver Kugland, Leiter des Geothermieprojekts, seinen Vortrag ein. Allerdings wurde er noch vor dessen Beginn durch Kritik am Veranstaltungstermin unterbrochen. 19 Uhr sei nicht familienfreundlich. 20 Uhr wäre passender gewesen, sagte ein Bürger. Auch sei der Termin auf der Webseite des Green-Energy-Parks, wo das Geothermiekraftwerk einmal verortet sein soll, nicht gut zu finden gewesen, bemängelte die Heeder Ratsfrau Marietta Wegmann (CDU). Ein anderer warf Kugland deshalb direkt Vertuschungspolitik vor, obwohl die Veranstaltung auch in unserer Zeitung angekündigt worden war. Nach der Kritik an der Informationspolitik forderte ein weiterer Bürger eine Volksabstimmung hinsichtlich des Kraftwerksbaus – so wie in der Schweiz. Noch bevor es an die Inhalte ging, zeigte sich damit: Die Sorge in der Bevölkerung rund um das Kraftwerk ist da. Derzeit befindet sich das 50-Millionen-Euro-Projekt Kugland zufolge in der Explorationsphase, in der es um das Genehmigungsverfahren durch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover geht, bei dem ein Antrag für Erkundungsbohrungen nach dessen Aussage noch nicht vorliegt. Zunächst brauche das Projekt eine Fündigkeitsversicherung zum Schutz der Geldgeber, sagte Jochen Schneider, der Pressesprecher des Projekts ist, im Anschluss an die Veranstaltung. „Das fordern die Investoren“, von denen es bisher bereits mehrere potenzielle gibt. Denkbar bei der weiteren Risikoabsicherung sei eine Bürgschaft des Landes. Unsicherheit löste das Thema Fracking aus, was den Vortrag Kuglands immer wieder unterbrach. Die fünf Kilometer tiefen Bohrungen, bei denen über die eine Wasser eingelassen und über eine zweite heißes Wasser gefördert wird, kommen nicht ohne das Prinzip Fracking aus, allerdings ohne Chemie. Es handelt sich in diesem Fall um einen „Wasserfrac“, wie Torsten Tischner von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erklärte. Mit hohem Druck wird dabei Wasser, das mit einem zähmachenden Stoff – ähnlich Tapetenkleister, wie Herbert Achilles vom Ingenieurbüro Achilles ergänzt – versetzt ist, in die Erde gepumpt, damit das Gestein in der Tiefe aufbricht. Zwischen den beiden Bohrungen zirkuliert dann das Wasser, das sich im 160 Grad heißen Boden aufwärmt. Das Wasser verbleibt Achilles zufolge zudem in einem Kreislauf. In dem oberirdischen Kraftwerk soll dem Wasser die Wärme entzogen und elektrisch genutzt werden. Weiter werde beim Gasfracking Material entnommen, – nicht so beim „Wasserfrac“. Angst vor Häuserschäden Auch die Gefahr von Beben sei bei dem Projekt, das ein Besucher als „interessant“ bezeichnete, nicht zu erwarten. „Es gibt mehr als 300 Frackoperationen im norddeutschen Raum. Davon merken Sie nichts“, sagte Tischner. „Es gibt keine natürlichen Seismiken hier, wir haben also auch nicht mit Seismiken bei den Bohrungen zu rechnen“, so Kugland. Und weiter: „Wir wollen auch nichts machen, was die Leute gefährdet“. Geothermie BohrungEiner der Besucher äußerte seine Angst über Schäden an Häusern. Der Projektleiter erklärte dazu, dass eine Haftpflichtversicherung für solche eventuellen Schäden aufkommen würde. Dabei solle es eine Beweislastumkehr geben, das heißt: „Nicht Sie müssen nachweisen, dass wir den Schaden verursacht haben, sondern wir müssen zeigen, dass wir es nicht waren“, so Kugland. Für das Fracking werden nach Worten des Projektleiters 3270 Kubikmeter Wasser benötigt – aus der Ems, deren Wasserspiegel dadurch nicht abgesenkt werde, und auch der Grundwasserspiegel nicht, so Kugland. Damit beantwortete er eine weitere der rund zwölf zuvor an die Gemeinde herangetragenen Fragen der Bürger. „Aktuell sind wir mit dem Zeitplan an der Grenze. Der Start der ersten Bohrung wird sich wohl noch etwas nach hinten verschieben“, so Kugland – geplant war sie noch für dieses Jahr. Steht das Projekt, sollen sich Bürger finanziell beteiligen können. Kugland rechnet mit einer Rendite von knapp sechs Prozent.


Dorferneuerung Bauabschnitt IV

Die ersten Fotos vom aktuellen Bauabschnitt der Dorferneuerung finden Sie unter:
http://www.heede-ems.de/index.php/wirtschaft-politik/aktuelle-baumassnahmen/dorferneuerung/bauabschnitt-iv-2016.html
Weitere Fotos folgen im Zuge der Umsetzung.


Heeder weihen Ärztehaus am Marktplatz ein Gemeinde investiert 670 000 Euro in „langfristige medizinische Grundversorgung“
(Bericht der Ems-Zeitung vom 02.06.2016)

Einweihung Aertztehaus
Das neue Ärztehaus direkt am Marktplatz in Heede ist feierlich eingeweiht worden. Dem Team der Gemeinschaftspraxis um Dr. Hans-Peter Leemhuis mit drei Allgemeinmedizinern bietet das Gesundheitszentrum nach Angaben der Gemeinde beste Bedingungen. Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) sprach einer Pressemitteilung zufolge von einer richtungweisenden und zukunftsorientierten Entscheidung des Rates, die zahlreichen Bürgern eine ärztliche Grundversorgung langfristig sichere. Die Gemeinde Heede hatte den Bau mit einem Volumen von rund 670 000 Euro ohne Zuschüsse allein aus Eigenmitteln gestemmt. Pohlmann dankte dem Ärzteteam für die Mitwirkung an der Entwicklung des Ärztehauses. In einem sehr umfangreichen Prozess sei eine Praxis geschaffen worden, die modernsten Anforderungen gerecht werde. Die medizinischen Räume seien multifunktional nutzbar und in der Größe nahezu verdoppelt worden. In seiner Rede ging Pohlmann auch darauf ein, welch große Herausforderung die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung derzeit für den ländlichen Raum darstelle. Umso erfreulicher sei, dass dies in Heede in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emsland und der Samtgemeinde Dörpen gelungen sei. Leemhuis lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Speziell hob er den Einsatz von Bürgermeister Pohlmann hervor, ohne den das Projekt nicht hätte umgesetzt werden können. Zudem erinnerte Leemhuis an die Übergangszeit im Container und dankte dem Praxisteam für die Leistung, die auch in dieser Zeit immer erbracht worden sei.


Tag der Architektur am 26. Juni 2016

Am 26. Juni 2016 ist Tag der Architektur. 116 Objekte in 55 Orten sind an diesem letzten Sonntag im Juni in ganz Niedersachsen und Bremen geöffnet. Zusammen mit ihren Bauherren bieten Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten sowie Stadtplaner zwischen 11 und 17 Uhr Führungen durch Gebäude und Gärten an und stehen für Gespräche über die Bauvorhaben und Prozesse bei der Realisierung bereit. Interessierte Besucher können die Chance nutzen, um Fragen zu stellen und sich von zeitgenössischer Architektur inspirieren zu lassen.
Im Entwicklungszentrum Green Energy Park wurde in Heede an der A 31 im November 2015 ein neues Verwaltungsgebäude mit Büroräumen, Restaurant und eigener grüner Rösterei eröffnet. Das kubische Gebäude besticht durch rustikale Verblendflächen und großzügige Fensterfronten. Im Erdgeschoss gelangt der Gast in einen modernen, lichtdurchfluteten Restaurant- und Kaffeebereich. Panoramascheiben geben den Blick frei in die Küche und die Privatrösterei. Im Obergeschoss sind lichtdurchflutete Büros mit herrlichem Blick nach außen untergebracht.

Kanneloni aussenVerwaltung mit Restaurant und Cafe
Green Energy Park 1 - 26892 Heede

Treffpunkt: Haupteingang
Führungen: 12, 14, 16 Uhr

Bauherrin: Kanne Immobilien GmbH & Co. KG
Architekten/Innenarchitektin: Christiane Schomaker, Berthold Henschel, Andreas Schwerdt (schomaker + henschel architekten PartG mbB)
Foto: Schöning Fotodesign
Fertigstellung: 11.2015 Barrierefrei zugänglich

Quelle: Pressemitteilung Tag der Architektur 2016

 


Kolping Autowaschaktion 2016


Buergerinformation Geothermiekraftwerk


Heede erneuert seine Mitte im letzten Stück Weitere Projekte – Ende der Dorferneuerung in Sicht (Bericht der Ems-Zeitung vom 29.04.2016)
Sieben Jahre liege der Start der Dorferneuerung in Heede zurück, sagt Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU). Damals sei ein eigens gegründeter Arbeitskreis mit der Planung gestartet. Derzeit zeichnet sich die Endphase der Dorferneuerung ab. Innerhalb der nächsten 14 Tage soll der letzte Teil der Hauptstraßensanierung angegangen werden, die in Heede seit März 2011 in vier Abschnitten umgesetzt wird.
Die Gemeinde Heede nimmt nun die Erneuerung des vierten und letzten Bauabschnitts zur Sanierung der Hauptstraße in Angriff. Für die weiteren Projekte Marktplatz und Steinerbude ist nun eine weitere Förderzusage eingegangen, die das Ende der Dorferneuerung einläuten soll.

Kosten: 740 000 Euro
Im Dezember des vergangenen Jahres hatte die Gemeinde die Bewilligung für die Förderung vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) bekommen. Die gesamten Kosten für die Erneuerung betragen 740 000 Euro, 393 000 Euro davon übernehmen Bund und Länder – übergeben durch das ArL. Den übrigen Betrag in Höhe von 349 000 Euro trägt die Kommune selbst. Endgültig abgeschlossen sein soll die Ortsdurchfahrt dann spätestens bis zum Schützenfest am 17. Juli. „Das ist ein strammer Zeitplan“, hieß es seitens der zuständigen Baufirma, sei aber machbar. Die Sanierung erstreckte sich seit 2011 über eine Gesamtlänge von 1,3 Kilometern und kostet insgesamt rund 2,6 Millionen Euro.
Zwei weitere Projekte
Im Zuge der Dorferneuerung sollen zwei weitere Projekte umgesetzt werden. Zum Pressetermin in Heede brachte Sylvia Backers, Dezernatsteilleiterin des ArL, die Bewilligungsbescheide für die Neugestaltung des Marktplatzes einschließlich der zugehörenden Seitenbereiche sowie den Bescheid zur Erhaltung und Gestaltung der „Steinerbude“, bei der auch das Umfeld neu gestaltet werden soll. Aktuell ist die Umsetzung dafür Pohlmann zufolge noch in der Planung, aber „spätestens in sechs Wochen wollen wir starten“. Das Ende der Arbeiten müsse bis zum 31. Oktober erfolgen. Das sei die Vorgabe durch das ArL, die zu den Gesamtkosten des Projekts 119 000 Euro beisteuert. Den Restbetrag von 105 000 Euro muss die Gemeinde selbst aufbringen.
Marktplatz 2017 fertig
Die Arbeiten am Marktplatz sind erst für 2017 vorgesehen – aus Rücksicht auf die Bevölkerung, so Pohlmann. Es gebe ansonsten zu viele Sperrungen im Ort. Die Maßnahme dort, die der Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse und der Aufenthaltsqualität dienen soll, schlägt mit 630 000 Euro zu Buche. Das ArL unterstützt das Projekt mit Bundes- und EU-Mitteln in Höhe von 334 000 Euro, 296 000 Euro zahlt die Gemeinde. Das offizielle Ende der Dorferneuerung ist auf den 31. Dezember 2017 terminiert, so Backers.


Weiterführung der B 401 im Bundesverkehrswegeplan 2030
Strecke von 2,3 Kilometern
 
Die Weiterführung der Bundesstraße 401 in Heede bis an die niederländische Grenze ist erstmalig im Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgesehen. Das gab Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) in einer Pressemitteilung bekannt. Schon vor rund vier Jahren war der Fortlauf der B 401 ab der Autobahn in Heede bis zur niederländischen Grenze ein Thema. Der damalige niedersächsische Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) war 2012 zusammen mit Busemann, der zu der Zeit Justizminister in Hannover war, in Heede zu Gast und von Antonius Pohlmann (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Heede, auf das Thema gestoßen worden.
Bereits 1961 sollte die Verlängerung im Zehnjahresplan aufgenommen werden, wie in einem Zeitungsbericht vom 18. Februrar 1961 zu lesen ist:
 
 

Infos zum schnellen Internet in Heede

Die Deutsche Telekom hat in Heede das schnelle Internet mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde ausgebaut. Mit der Gemeinde Heede und Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) informiert das Unternehmen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 24. und 25. Mai, jeweils von 16 bis 19 Uhr, über die neuen Tarife und Vertragsstrukturen. Die Infoveranstaltung findet statt im Haus des Bürgerschützenvereins, Pinnincksallee. Experten der Telekom beantworten Fragen rund um das schnelle Internet, zur Verfügbarkeit, zu den Tarifen und zu den Bestellmöglichkeiten. In Einzelberatungen könne spezielles Anliegen vorgetragen werden.


(Für eine Stimmabgabe bitte auf das Bild klicken. Im Neuen Fenster "Heede" wählen und auf abstimmen klicken!)


Nachlese / Umwelttag 2016

Am Samstag, den 02.04.2016 trafen sich ehrenamtliche und freiwillige Umweltfreunde der Gemeinde Heede, um unseren Ort Heede von Unrat und Müll zu säubern.

Dank der Unterstützung der freiwilligen Helferinnen und Helfer konnte reichlich Müll und Unrat gesammelt werden. Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Landjugend Heede und unseren Flüchtlingen und Gästen, die auch gekommen waren und fleißig gesammelt haben.


Ehrung für Ernst Rilk im HVV Heede
Ausstellung im Kappen-Haus
(Bericht der Ems-Zeitung vom 11.04.2016)


Der Vorstand des HVV Heede: Klaus Frenzel, Maria Behrens, Elisabeth Hunfeld, Sjanie Schnieders, Johann Pieper, Ehrenvorsitzender Ernst Rilk und Otto Flint (von links). Foto: Anna Heidtmann

„Wenn Ernst Rilk nicht gewesen wäre, stünde der Heimat- und Verkehrsverein heute nicht so gut da“, lobte der Vereinsvorsitzende Otto Flint seinen Vorgänger, dessen Amt er vor zwei Jahren übernommen hatte. In Anerkennung seiner Verdienste ist Rilk zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden.
Im Jahr 1972 wurde der Heimat- und Verkehrsverein (HVV) gegründet. Der Geehrte war von Anfang an dabei und gehörte seit 1973 dem erweiterten Vorstand an. Von 2001 bis 2014 leitete er 13 Jahre lang als Vorsitzender die Geschicke des Vereins. „Ihr habt damals Neuland betreten und viel geleistet, damit der Verein überhaupt in Gang kommen konnte“, lobte Flint die einstigen Gründungsmitglieder. Rilk habe sowohl bei der Erweiterung des Heimathauses und dem Bau des Backhauses, das 2002 fertiggestellt wurde, als auch bei der Errichtung des Kappen-Hauses an verantwortlicher Stelle mitgewirkt. Daneben sei er jahrelang der Vorsitzende der Basisgruppe im einstigen Gemeindezentrum Don Bosco gewesen und habe mit der Organisation unzähliger Veranstaltungen dafür gesorgt, das Haus mit Leben zu füllen. In seinem ersten Rechenschaftsbericht nach der Amtsübernahme vor zwei Jahren erinnerte der Vorsitzende Flint an die seither vielfältigen Vereinsaktivitäten. Hierzu gehörten die Renovierung des Heimathauses und die dortigen wöchentlichen Treffen der Mitglieder zum gemütlichen Beisammensein beziehungsweise bei günstiger Witterung, zu Fahrradtouren in der Umgebung. Ein erstmals veranstalteter Seniorennachmittag, die Teilnahme am Weihnachtsmarkt, das traditionelle Fischessen vor der Fastenzeit und das Weihnachtsessen sowie die vom Heimatchor mitgestaltete Neujahrsvisite standen ebenfalls auf dem Programm. Im Kappen-Haus wurde neben zahlreichen historischen landwirtschaftlichen Geräten und Einrichtungsgegenständen aus alter Schulzeit die ehemalige Schusterwerkstatt des verstorbenen Schustermeisters Albert Terfehr ausgestellt. „Unsere nächste Hauptaufgabe ist es, die Ausstellung noch zu erweitern und so darzustellen, dass sie möglichst viele Einblicke in die Zeit unserer Vorfahren gewährt“, sagte Flint.


Pontifikalamt mit Bischof Franz-Josef Bode in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.04.2016)

Pontifikalamt 2016 Beim Pontifikalamt in Heede trat Bischof Bode in Begleitung von Diakon Heinz Klasen und Pfarrer Johannes Brinkmann zum Altar der Marienkirche. Foto: Ann-Kathrin Schweers
In der Marienkirche in Heede waren alle Plätze besetzt, als Bischof Franz-Josef Bode hier das Pontifikalamt zum Hochfest der „Verkündigung des Herrn“ mit der Gemeinde feierte. In seiner Predigt forderte Bode die Gläubigen zum Innehalten und Reflektieren auf. Bereits im Jahr 2000 wurde Heede von Bode offiziell als Gebetsstätte anerkannt. Seitdem ist es zur Tradition geworden, dass jährlich entweder der Bischof selbst oder einer seiner Vertreter die Kirchengemeinde zum Hochfest der „Verkündigung des Herrn“ besucht. Bode hielt seine Predigt zum Thema „Maria bewahrte alles in ihrem Herzen – Innehalten mit der Gottesmutter“. Für Maria sei die Begegnung mit Gott ein kostbarer Schatz gewesen. Sie habe sich die Erinnerung an Gott bewahrt und erkannt, wie sie Gottes Zeichen zu deuten habe.
Geschehenes reflektieren Wir alle würden es kennen, so Bode, verschiedene Erlebnisse würden uns widerfahren, die wir nicht verstehen könnten, genau wie es Maria bei ihrer ersten Begegnung mit dem Engel Gabriel ergangen sei. Erst im Nachhinein würden wir den roten Faden und den tieferen Sinn erkennen können. Um diese Einsicht zu gewinnen, sei es notwendig, innezuhalten und Geschehenes zu reflektieren. Dabei sei es außerdem wichtig, Gott für das „Schöne, Gute und Gelungene am Tag“ zu danken, so Bode.
Innehalten nicht gleich Tatenlosigkeit Doch dieses Innehalten setze er nicht mit einer Schläfrigkeit oder Tatenlosigkeit gleich. Das Aufbrechen und der Einsatz für die Mitmenschen stünden in keinem Gegensatz zum Innehalten. Gerade die Auseinandersetzung mit der harten Wirklichkeit, momentan führte Bode vor allem die Flüchtlingssituation an, sollte zum Aufbrechen animieren. Schon vor seiner Predigt fand Bode klare Worte „gegen das Potenzial des Hasses“, indem er für ein „Potenzial des Friedens“ in dieser „schweren Zeit“ appellierte. Wer in so einer Zeit innehalte, ohne Taten folgen zu lassen, dem fehlten „offene Augen und Herzen“, so Bode. Auch im Zusammenhang mit dem „Jahr des Aufatmens“ im Bistum Osnabrück erinnerte Bode daran, an das Innehalten von Maria zurückzudenken. Nur mit dieser Fähigkeit sei es möglich, die „Zukunft des Glaubens und der Kirche wirklich zu prägen“, so Bode, der im „Jahr des Aufatmens“ auf das 25-jährige Jubiläum seiner Bischofsweihe zurückblicken kann. Im Anschluss an die Messe zog die Kirchengemeinde zusammen mit Bode, Diakon Heinz Klasen und Pfarrer Johannes Brinkmann, der sich mittlerweile im Ruhestand befindet, im Zusammenhang mit einer Lichterprozession zur Erscheinungsstelle der Mutter Gottes in Heede.


48 aktive Mitglieder Feuerwehr Heede musste zu 34 Einsätzen ausrücken
(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.04.2016)

Feuerwehr Heede 2016 Das Ortskommando der Freiwilligen Feuerwehr Heede mit Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (Mitte), den beförderten Andreas Haverkorn (links) und Ralf Schlömer (Dritter von links) sowie Bürgermeister Antonius Pohlmann (Zweiter von rechts). Foto: Jens Sievers
Zum ersten Mal hat der neue Ortsbrandmeister von Heede, Reiner Wegmann, die Jahresbilanz 2015 der Freiwilligen Feuerwehr vorgestellt. Zu 34 Einsätzen musste ausgerückt werden, bei denen 1045 Einsatzstunden geleistet wurden. Die Alarmierungen gliederten sich in zehn Brandeinsätze und 24 Hilfeleistungen. Wegmann dankte allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit. An Dienstabenden und in sonstigen Veranstaltungen kamen 3579 Stunden zusammen. Zurzeit sind 60 Mitglieder in der Feuerwehr tätig, wovon zwölf der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet sind. Der Altersdurchschnitt der aktiven Einsatzkräfte liegt laut Wegmann bei 38,2 Jahren. Nachwuchssorgen habe die Feuerwehr Heede nicht. Im vergangenen Jahr seien drei junge Heeder für die Mitarbeit in der Wehr gewonnen worden, so Wegmann. Sein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit. 2015 wurde ein mobiler Defibrillator angeschafft, um im Notfall schnell reagieren zu können. Nach Ablauf der entsprechenden Dienstjahre und der Teilnahme an den erforderlichen Lehrgängen wurden Andreas Haverkorn, Ralf Schlömer und Hans Hermann Ahrens zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. Das Ortskommando der Feuerwehr Heede setzt sich nach den anstehenden Wahlen zusammen aus Gruppenführer Heinz von Hebel, Schriftführer Georg Pelster, seinem Stellvertreter Hans-Hermann Ahrens, Atemschutzwart Wolfgang Soring, den Beisitzern Stefan Bölscher und Daniel Bölscher sowie den stellvertretenden Gruppenführern Georg Pelster und Stefan Bölscher und dem stellvertretenden Gerätewart Joachim Soring. Die Funktion der Fahnenträger übernehmen Heinrich Brand und Bernd Bögemann. Als Ersatz steht Wilhelm Terhorst zur Verfügung. Hans-Hermann Ahrens löste Klaus von Hebel im Festausschuss ab. Getränkewart bleibt Bernd Ganseforth. Bürgermeister Antonius Pohlmann dankte allen Feuerwehrmitgliedern für den Einsatz. Er überreichte Ortsbrandmeister Reiner Wegmann eine Tasche für den neuen Defibrillator.


Schadstoffentsorgung - Schadstoffmobil unterwegs

Das Schadstoffmobil ist im Frühjahr wieder in der Samtgemeinde Dörpen unterwegs.
Die genauen Termine sind:

Dörpen Busbahnhof Schule 18.04.2016 16.00 - 17.30 Uhr
Heede Marktplatz 20.04.2016 13.00 - 14.00 Uhr
Kluse Jugendheim Ahlen 06.04.2016 13.00 - 13.45 Uhr
Walchum Parkplatz Schützenhaus 18.04.2016 14.30 - 15.30 Uhr


Angenommen werden am Schadstoffmobil:

Autopflegemittel, Chemikalien, Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Farben und Lacke, Holzschutzmittel, Fotochemikalien, verunreinigte Kunststoffbehälter, Verdünner, Medikamente, PU-Schaumdosen, ölverschmutzte Dosen und Lappen, Tinten- und Tonerkartuschen aus Druckern, Kopierern und Faxgeräten und quecksilberhaltige Abfalle in haushaltsüblichen Mengen,
Haushaltskleingeräte, wie z.B. Kaffeemaschine, Bügeleisen, Fön, Handy, Mixer, Rasierer, Taschenrechner, Toaster, Wecker, Photoapparat, Autoradio, Babyphon, außerdem Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Armbanduhren, Fernbedienungen, Kopfhörer, elektrische Zahnbürsten, Rauchmelder und Hörgeräte.


Bürgerschützenverein Heede

Der Bürgerschützenverein Heede/Ems e. V. lädt am Samstag, den 16. April 2016 alle Einwohner von Heede zum Glücks - Vergleichsschießen der Kompanien um 19.30 Uhr in´s Schützenhaus ein. (Quelle: http://www.bsv-heede.de)


Bischof Bode in Heede

Bischof Dr. Franz Josef Bode feiert am Montag, 4. April, um 19 Uhr in der Marienkirche in Heede das Pontifikalamt zum Hochfest der Verkündigung des Herrn und spricht zum Thema: „Maria bewahrte alles in ihrem Herzen (Lk 2,19) – Innehalten mit der Gottesmutter“. Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine Lichterprozession statt.


Umwelttag der Gemeinde Heede am 02. April 2016

Unter dem diesjährigen Motto „Wir räumen gemeinsam auf!" hofft die Gemeinde Heede auf die rege Beteiligung am Umwelttag der Gemeinde Heede. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Vereine sind aufgefordert, sich aktiv an diesem Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen.
Siehe PDF-Dokument: Bürgerinformation "Heede - aktuell"


Gewerbesteuer in Heede bricht ein
Neuer Verteilungsschlüssel – Verhandlungen mit Tennet – Finanzielle Lage stabil
(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.03.2016)


Zwei 475 Tonnen schwere Transformatoren wurden Ende 2015 zum Umspannwerk in Heede gebracht. Foto: Dirk Hellmers

Nach Gewerbesteuereinnahmen im zweistelligen Millionenbereich im Jahr 2015 muss die Gemeinde Heede künftig mit deutlich weniger Geld rechnen.
Der Stromnetzbetreiber Tennet hatte noch im Herbst eine Vorauszahlung von sieben Millionen Euro geleistet, die 2016 wohl bis auf 460 000 Euro erstattet werden muss. In der Ratssitzung erläuterte der Kämmerer der Samtgemeinde Dörpen, Heinz-Hermann Lager, die Gründe. Da das Unternehmen verschiedene Betriebsstätten habe, werde die zu zahlende Gewerbesteuer nach einem bestimmten Schlüssel verteilt. Bisher standen Heede 45 Prozent des Aufkommens zu, künftig sollen es laut Lager nur noch 3,5 Prozent sein. Deshalb müsse die Vorauszahlung zum Großteil zurückerstattet werden.
Obwohl bisher weder ein Bescheid des Finanzamtes noch eine Steuererklärung vom Betreiber des Umspannwerkes vorliege, werde die Gemeinde diese Information bei der Haushaltsplanung vollständig berücksichtigen.
Die Gemeinde habe zwar damit gerechnet, dass die Einnahmen nicht weiter so sprudeln würden wie 2015, es zeichne sich jedoch ab, dass der „erwartete Rückgang deutlich früher und heftiger“ eintrete, als bisher abzusehen gewesen sei.
Im Übrigen sei noch nicht klar, ob die Steuerausfälle tatsächlich so drastisch ausfielen. „Wir werden versuchen, in Verhandlungen bessere Konditionen zu erreichen“, erklärte Lager am Freitag auf Anfrage unserer Redaktion. Schließlich sei auch der Rechtsweg eine Alternative.
Weniger zu verteilen
Auswirkungen wird der Einbruch bei den Steuern auf das Finanzausgleichssystem der Samtgemeinde (SG) haben. „Es gibt künftig schlicht weniger zu verteilen“, so der Kämmerer. Dennoch habe sich das neue System bewährt und werde auch beibehalten. Wie mehrfach berichtet, hat die SG den Hebesatz der von den Mitgliedskommunen zu zahlenden Umlage deutlich von 20 auf 29 Prozent erhöht. Als Ausgleich werden in Dörpen 22 Prozent der Schlüsselzuweisungen des Landes, die normalerweise der SG allein zustehen, anteilig an die Gemeinden weitergegeben.
Trotz der zu erwartenden Mindereinnahmen bleibt die finanzielle Lage Heedes Lager zufolge aufgrund des vorhandenen Liquiditätsbestandes sehr stabil. So werde mit 3,8 Millionen Euro die in der Geschichte bisher höchste Summe in Projekte investiert. Wie Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) mitteilte, wird für 660 000 Euro in diesem Jahr das Ärztehaus erweitert. Rund 230 000 Euro fließen in die Erneuerung des Schützenplatzes. In die Um- und Anbauten am Heimathaus sollen etwa 100 000 Euro investiert werden.
Als weitere Spitzeninvestition nannte Pohlmann den Ausbau der Hauptstraße im vierten Bauabschnitt mit rund 700 000 Euro. Im nächsten Jahr soll das Projekt mit einem letzten Bauabschnitt und einer Investitionssumme von 680 000 Euro abgeschlossen werden.


Heede bekommt eine neue Ärztin
(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.03.2016)

Ab April wird Dr. Renate Willoh-Angenendt aus Lehe die Gemeinschaftspraxis Leemhuis/Fokken im Ärztehaus in Heede unterstützen: Das wurde auf der Ratssitzung der Gemeinde bekannt gegeben. „Das ist eine tolle Nachricht für unsere Gemeinde“, sagte Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU). Gerade in Zeiten, wo die ärztliche Versorgung auf dem Land nicht immer gesichert sei, sei eine dritte ärztliche Kraft in Heede eine erfreuliche Entwicklung für alle Bürger.


Jagdgenossen Heede
Die Jagdgenossenschaftsversammlung findet am Mittwoch, den 30.03.2016 um 19.00 Uhr im Landhaus Kanne-Hunfeld statt. (Einladung als PDF-Datei hier klicken)


In der ersten Ratssitzung des Jahres 2016 hat der Rat beschlossen, die Bürgerinnen und Bürger durch ein Informationsblatt „Heede - aktuell“ regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Rat zu informieren. Nach jeder abgehaltenen Ratssitzung werden Sie auf diesem Wege schnellstmöglich über wichtige Beschlüsse und anderweitige Nachrichten / Mitteilungen des Rates in Kenntnis gesetzt. Es besteht für Sie die Möglichkeit, dieses Informationsblatt downzuloaden bzw. auszudrucken.
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Der internationale Wettbewerb „Europäischer Baum des Jahres“ bzw. "European Tree of the Year (ETY)" wurde im Jahr 2011 von dem Europäischen Konsortium EPA, einem Netzwerk der Umweltämter europäischer Staaten, initiiert. Inzwischen nehmen 15 Länder Europas an diesem Wettbewerb teil.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Wichtigkeit alter Bäume für unsere Natur und unser Kulturerbe darzustellen und ihnen entsprechend Fürsorge und Schutz zukommen zu lassen. Der Fokus dieses Wettbewerbs liegt jedoch nicht im Alter, der Schönheit oder der Grösse der Bäume, sondern in der besonderen Geschichte dieser bemerkenswerten Bäume, insbesondere auch in der Verbindung zu den dort lebenden Menschen.

In der Europäischen Wettbewerbsendrunde wird der "Europäische Baum des Jahres" öffentlich aus den nominierten Kandidaten der nationalen Wettbewerbe ermittelt. Vom 1. bis zum 29. Februar 2016 findet die öffentliche Abstimmung zum Europäischen Baum des Jahres 2016 auf der Website des Veranstalters statt. Die Ergebnisse werden am 7. März veröffentlicht. Am 20. April 2016 wird der Baum, der die meisten Stimmen erhielt, während einer feierlichen Veranstaltung in Brüssel ausgezeichnet.

Für Deutschland wurde die „Tausendjährige Linde von Heede“ nominiert. Diese sehr beeindruckende Linde wurde bereits am Tag des Baumes (25. April) unter Teilnahme von offiziellen Vertretern und Bürgern aus dem Landkreis Emsland und der Gemeinde Heede, Mitgliedern der DDG und GDA sowie Gästen aus den Niederlanden und Belgien zum deutschen Rekordbaum/Champion Tree des Jahres 2014 gekürt.
Da Deutschland in 2016 zum ersten Mal an diesem Wettbewerb teilnimmt, ist es umso erfreulicher, dass unsere Dicke Linde nominiert wurde.

Klicken Sie unten auf Abstimmen, um die E-Mail für die Abgabe Ihrer Stimme zu erhalten:

Abstimmen 


1000-jährige Linde bei Europameisterschaft Baum in Heede vertritt Deutschland in Wettbewerb – Gewinner steht am 7. März fest (Bericht der Ems-Zeitung vom 09.02.2016)
Euro Baum Linde Die 1000-jährige Linde in Heede vertritt Deutschland auf Wunsch der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft (DDL) beim Wettbewerb „Europäischer Baum des Jahres“. 14 weitere hölzerne Kolosse sind im Rennen.

NDR Mediathek Video LindeDer Preis wird seit 2011 jährlich von der „Environmental Partnership Association“ (EPA) ausgeschrieben, um historische Bäume, die eng mit den Menschen ihrer Gegend verbunden sind, zu ehren. Vereine aus insgesamt 15 Ländern nominieren jeweils einen Baum. Für Deutschland übernimmt dies die DDL. Die Abstimmung erfolgt öffentlich. Jeder kann vom 1. bis zum 29. Februar 2016 für seinen Favoriten im Internet abstimmen. Möglich ist das auf der Webseite von treeoftheyear.de (Baum des Jahres). Mit Stand vom Montagnachmittag, 8. Februar, haben bereits 146 Menschen ihre Stimme für die tausendjährige Linde von Heede abgegeben. Auf der Webseite heißt es weiter, dass die Abstimmung in der letzten Februarwoche (vom 23. bis 29. Februar) geheim ist und die Stimmenzahl nicht mehr angezeigt wird. Mit einem Umfang von 18 und einer Höhe von 35 Metern ist die rund 900 Jahre alte Sommer-Linde in Heede einer der dicksten, vollholzigen Bäume Deutschlands. Dies hat die DDL, ein Zusammenschluss von Experten und Baumliebhabern, bereits 2014 bemerkt. Damals wurde die Sommer-Linde zum „Champion Tree“ (Rekordbaum) gekürt. Der Verein möchte so historische Bäume wieder ins Gedächtnis der Öffentlichkeit rücken, um sie vor der Abholzung zu schützen. „Das ist ein großes Problem. Viele alte Bäume werden aus Sicherheitsgründen gefällt“, so der Öffentlichkeitsbeauftragte der DDL, Herbert Franz Gruber. „Wir wollen die Wertschätzung der Bäume in der Bevölkerung erhöhen, um sie vor der Abholzung zu bewahren.“ Für die DDL ist die Linde in Heede ein „Hammer-Baum“. „Sie ist die stärkste Linde in ganz Deutschland, und wir schätzen ihre Gewinnchancen als sehr hoch ein. Der ganze Verein freut sich, die Linde ins Rennen zu schicken“, so der Sprecher der DDL. Der Heeder Heimatverein um den Vorsitzenden Otto Flint hofft dabei auf viele Stimmen. Für die Heeder spielt die „Dicke Linde“, wie der Baum in der Gemeinde genannt wird, eine ganz besondere Rolle. „Die Leute identifizieren sich mit dem Baum. Egal, ob im Ortswappen, zum Krönen neuer Schützenkönige oder als Startpunkt der Fronleichnam-Prozession: Die Linde hat einen festen Platz in der Gemeinde“, so Flint. Und das soll noch möglichst lange weitergehen: „Vor circa fünf Jahren hat der Landkreis Emsland die Linde untersucht. Es stellte sich heraus, dass die Linde keine morschen Stellen aufweist und noch voll im Saft ist“, freut sich Otto Flint. Der Gewinner des Wettbewerbs wird am Montag, 7. März 2016, bekannt gegeben und am 20. April in Brüssel ausgezeichnet. Gemessen an den aktuellen Zahlen der Baum-des-Jahres-Webseite muss die Heeder Linde im Vergleich noch aufholen: Unter den 15 Finalisten  ist sie auf Platz 13, auf Platz eins ist eine ebenfalls tausendjährige Linde, allerdings steht sie in Tschechien und hat 9170 Stimmen.


Werbestationen für Plakatwerbung
In unserer Gemeinde wird eine Vielzahl von Plakaten für Veranstaltungen in allen Größen und Formen ausgehängt. Da das Ortsbild dadurch nachteilig beeinflusst wird und viele alte Plakate nicht wieder eingesammelt werden, wird folgende neue Regelung getroffen:
Im Ortsbereich und am Heeder See sind insgesamt 5 Werbestationen errichtet worden. Dort können Werbeplakate in einer Größe von max. DIN A 3 nach vorheriger Genehmigung durch den Bürgermeister längstens für 14 Tage ausgehängt werden. Für die Nutzung der Werbestationen entstehen geringfügige Kosten; für örtliche Vereine ist die Nutzung kostenlos.
Der Anmeldeantrag für Plakatwerbung kann hier auf der Internetseite unter der Rubrik "Bürgerservice" aufgerufen werden oder ist beim Bürgermeister erhältlich.
Es wird darauf hingewiesen, dass nicht genehmigte Plakate vom Bauhof sofort entfernt werden und eine Verwaltungsgebühr in Rechnung gestellt wird.
Wir hoffen, mit diesen Werbestationen eine gute Lösung gefunden zu haben, die das Plakatieren im Grundsatz und in der Anzahl regelt und überschaubar macht.


Volksbank bleibt in Heede, will aber umziehen
Filiale soll weiter in die Dorfmitte – Pläne vorgestellt
(Bericht der Ems-Zeitung vom 02.03.2016)

Volksbank bleibt Heede erhalten
So soll es aussehen: Die Pläne für die neue Filiale haben Frank Thiel (von links), Antonius Pohlmann, Annelen Hunfeld, Anne Larysz, Hermann Wocken und Heinz Siemer offiziell vorgestellt. Foto: Dirk Hellmers

Die Neugestaltung der Emsländischen Volksbank (EVB) in Heede nimmt Formen an – zumindest auf dem Papier. Die Filiale, deren Zukunft bis vor wenigen Monaten noch zur Disposition gestanden hatte, soll weiter in die Ortsmitte ziehen. Die Pläne hat Vorstandsvorsitzender Frank Thiel der Kommune vorgestellt.
Nun werden Investoren gesucht. Und die werden gefunden, da ist sich Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann sicher. „Wir haben schon Gespräche geführt.“ Eine Fläche, wo die Bank bald zur Miete einziehen wird, hat der Christdemokrat ebenfalls im Auge: gegenüber der Bäckerei Flint im Ortkern. In dem Gebäude, womöglich mit weiteren Mietern, sollen nach nun gezeigten Plänen moderne Geschäftsräume mit drei Beratungszimmern und einem Servicepunkt entstehen. „Wir wollen uns dem geänderten Kundenverhalten anpassen“, sagt Thiel. Dort werde mittlerweile mehr Wert auf Beratung statt auf Service am Schalter gelegt. Bürgermeister Pohlmann ist überzeugt, dass der Plan mit Investoren umgesetzt wird. 
Wider allen Erwartungen war er auch überzeugt, dass die Bank im Ort bleibt. Vor einem Jahr hatte die EVB angekündigt, Heede und vor allem das veraltete Gebäude am Ortsrand aufzugeben. Damit wäre dem Dorf zehn Jahre nach dem Wegzug der Sparkasse nur noch jeweils ein Geldautomat geblieben. „Das ist sensationell, wie er dafür gekämpft hat“, zollt Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken seinem Kollegen Respekt. Im Dialog mit dem Finanzunternehmen hatte Pohlmann ausgehandelt, welche Bedingungen für die Standortsicherung nötig seien. Die Antwort: Mit 250 Neukunden würden sich ein Umzug und der Betrieb rechnen. Die Bank startete im März 2015 in einer Bürgerversammlung einen Aufruf, mit dem sie Neukunden animieren wollte. Derzeit habe sie nun insgesamt 1700 Kunden bei 2800 Einwohnern. Die Zielvorgabe sei damit erreicht.
Dass Heede ein schwieriger Standort für Banken sei, begründet Thiel mit der Nähe zur nächsten und größeren Geschäftsstelle in Dörpen. „Das sind keine fünf Kilometer.“ Weiter erschwere es die direkte Nachbarschaft zu den Niederlanden, Kunden aus dem Umland zu gewinnen. Zum Beispiel hätte Neubörger mit gut der Hälfte an Bewohnern ein wesentlich größeres Einzugsgebiet.
Für das neue Gebäude will die EVB nun gleich einen langfristigen Mietvertrag unterschreiben. „Dabei handelt es sich meist um zehn bis 15 Jahre“, erklärt Thiel. Für Pohlmann ein klares Bekenntnis zu Heede. Bis zur Eröffnung soll die alte Filiale weiterhin geöffnet bleiben, sichert Thiel zu. Ebenso sollen die drei Angestellten und ein Auszubildender weiter im neuen Gebäude beschäftigt werden.


Theater Vorstellungen


Hermann Bölscher seit 40 Jahren dabei Treue Mitglieder der Feuerwehr Heede geehrt – Einsatzkräfte rücken 34-mal aus
(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.02.2016)


Ehrungen und Beförderungen haben im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Heede gestanden. Die freiwilligen Einsatzkräfte rückten im vergangenen Jahr 34-mal aus. Der neue Ortsbrandmeister Reiner Wegmann sprach von einem einsatzreichen Jahr mit 1045 Stunden. Die Einsätze gliederten sich in 10 Brandeinsätze und 24 Hilfeleistungen. Wegmann zufolge leisteten die Kameraden mit den Dienstabenden und sonstigen Dienstereignissen eine Gesamtzahl von 3579 Stunden. Zurzeit sind 60 Kameraden in der Feuerwehr tätig. Davon sind zwölf der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet. Nachwuchssorgen hat die Feuerwehr Heede keine. Im vergangenen Jahr konnten drei junge Heeder für das Feuerwehramt gewonnen werden, so Wegmann. Ein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die Zusammenarbeit. 2015 wurde ein mobiler Defibrillator angeschafft. Wegmann hob in seiner Ansprache besonders Bernd Bögemann für seine langjährige Tätigkeit als Ortsbrandmeister hervor. „Leider sieht das Niedersächsische Brandschutzgesetz eine Altersgrenze von 63 Jahren vor. Wenn es nach ihm gegangen wäre, wäre Bernd Bögemann noch 20 Jahre Ortsbrandmeister“, führte Wegmann weiter fort. Bögemann war im Dezember feierlich verabschiedet und zum Ehrenbrandmeister ernannt worden. Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Reinhard Frye und Hermann-Josef Bögemann durch den stellvertretenden Brandabschnittsleiter Nord, Hans-Bernd Ahlers, mit dem Niedersächsischen Ehrenabzeichen in Silber ausgezeichnet. Für 40 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen wurde Hermann Bölscher geehrt. Zum Oberlöschmeister wurde Ortsbrandmeister Wegmann nach Abschluss der geforderten Lehrgänge und Dienstzeit durch Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg befördert. Bürgermeister und stellvertretender Dörpener Samtgemeindebürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) dankte den Wehrmännern im Namen des Rates und der Verwaltung für die geleistete Arbeit.  Mithilfe von gewerblichen Unterstützern wurde eine neue Internetpräsenz ins Leben gerufen. Sie soll in den nächsten Wochen „online“ geschaltet werden.


Keine Erdbeben in Heede erwartet Geologe geht von „keiner spürbaren Seismizität“ bei Erdwärmekraftwerk aus – Machbarkeit offiziell
(Bericht der Ems-Zeitung vom 20.02.2016)


Beim Geothermiekraftwerk, das für Anfang 2018 im Green Energy Park in Heede/Dersum geplant ist, sollen keine Erdbeben durch Fracking entstehen. Die Aussage ist Teil der Ergebnisse der nun offiziell feststehenden Machbarkeit des Projekts. „In Norddeutschland ist keine spürbare Seismizität zu erwarten“, sagte Dr. Ralf Fritschen von der DMT-Fachstelle für Erschütterungsmessungen, die eine Tochtergesellschaft der Tüv Nord Group ist. Der Geologe erklärt: Erdbeben sind bei Bohrungen für das Erdwärmekraftwerk in diesem Teil Deutschlands noch nie beobachtet worden, etwa in Groß Schönebeck (Brandenburg), Horstberg (Niedersachsen), Hannover oder Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern). Auch natürliche Beben gebe es dort nicht. Laut Fritschen sieht das in Teilen Süddeutschlands und im benachbarten Ausland anders aus. Im französischen Soultz, in Basel (Schweiz) sowie in Landau (Rheinland-Pfalz) und Unterhaching bei München gebe es Geothermieprojekte mit spürbaren Beben. Um Erdwärme zu fördern, muss gefrackt werden. Allerdings unterscheidet sich das Vorgehen zu dem bei der Gasförderung, weil dort Fritschen zufolge extrahiert, der Erde also Material entnommen wird. Beim Fracking-Prinzip der Geothermie dagegen handele es sich um einen Wasserkreislauf. Über eine Einlassbohrung soll Wasser in rund 5500 Meter Tiefe geleitet werden. Unten angekommen, soll es sich über ein Risssystem ins Erdreich verteilen und durch die dort vorhandene Wärme auf rund 160 Grad erhitzt werden. Über eine Auslassbohrung, eine zweite Bohrung, soll das erhitzte Wasser wieder nach oben geleitet werden und dessen Energie oberirdisch in einem Kraftwerk abgefangen werden. Beim Bau des Risssystems wirkt das Wasser Junge zufolge wie ein Messer. Rund 40 Risse sollen in einem Abstand von 25 Metern angelegt werden – jeder mit einer Höhe von 500 Metern. Rund 100 Tage sollen dafür eingeplant werden, zweieinhalb bis drei Tage pro Spalt. Beim Fracking oder auch „hydraulischen Spalten“, wie Jung es nennt, wird hinsichtlich der Geothermiebohrungen keine Chemie wie bei der Gasförderung, sondern lediglich Wasser und Sole, also eine Salzlösung, verwendet. Fritschen erklärte weiter bei der Veranstaltung im Green Energy Park, dass grundsätzlich dort, wo das Spannungsfeld im Untergrund verändert werde, „seismische Ereignisse“, also Bruchvorgänge im Untergrund, auftreten können. Um exakte Erkenntnisse während der Bohrungen zu erhalten, ist ein seismisches Monitoring geplant. Dazu sollen mehrere Sensoren in Heede aufgestellt werden. Ziel der Messungen ist Fritschen zufolge die Beobachtung des Rissverlaufs im Untergrund, die Untersuchung von Erschütterungen und die Beweissicherung bei aufgetretenen Schäden. Jung bezeichnete das Bohrprojekt als „Pioniertat“. Laut Oliver Kugland, der Projektleiter und Mitglied der Hanrath-Gruppe ist, liegen die Temperaturwerte des geförderten Wassers zwischen 12 und 18 Prozent über dem Wert, der in der Vorstudie berechnet worden war. Das stehe jetzt nach formeller Feststellung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit fest. Auch die Menge des geförderten Wassers betrage nach der Neuberechnung 70 bis 100 Liter pro Sekunde gegenüber den zuvor ermittelten 50 Litern. Die Rendite liege bei rund sechs Prozent. In diesem Jahr steht der Darstellung Kuglands zufolge die Erstellung des Investorenkonzepts auf dem Plan. Im kommenden Jahr solle das Konzept mit einem Umfang von 48 Millionen Euro umgesetzt werden, möglichst mit Investoren aus der Region. Ab dem ersten Quartal 2018 soll die inzwischen gegründete Geo-Energy Emsland GmbH in eine neue Betreibergesellschaft übergehen.

Ein Video zum Thema finden Sie unter noz.de.


Heeder Heimatchor ehrt Alfons Kröhling 30-jährige Vereinstreue gewürdigt – Erinnerung an erfolgreiche Auftritte
(Berichte der Ems-Zeitung vom 19.02.2016)

Heimatchor 2016
Alfons Kröhling ist auf der Mitgliederversammlung des Heimatchores Heede für seine 30-jährige Vereinstreue geehrt worden. Bei der Veranstaltung hat Liedervater Hans Schaa außerdem auf das vergangene Jahr geblickt. „Gemeinsames Musizieren und Singen verbindet die Menschen“, sagte Schaa. In einer Zeit voller Veränderungen und leicht konsumierbarer Massenmusik seien Gesangsvereine wichtige Stabilisatoren in den Gemeinden. Der Heimatchor habe im vergangenen Jahr zahlreiche Auftritte bestritten. Schaa erinnerte unter anderem an ein Ständchen für den Musikverein bei der Verleihung des Gütesiegels „Nimbus“ sowie an den Gedenkgottesdienst der Kolpingfamilie zum 150. Todestag von Adolf Kolping. Für diesen hätte Dirigentin Viola Schmidt eigens einen vierstimmigen Notensatz verfasst. Beim Pontifikalamt zum Hochfest der Verkündigung des Herrn mit Bischof Jan Liesen aus dem niederländischen Breda hätten alle drei Chöre der Pfarreiengemeinschaft Dörpen-Dersum-Heede als Projektchor unter der Leitung der Dirigentin Schmidt mit etwa 70 Sängern mitgewirkt. Der Einführungsgottesdienst von Pastor Johannes Drees sei ebenfalls gemeinsam musikalisch begleitet worden. Im Projektchor bei der Himmelfahrts-Wallfahrt mit Bischof Franz-Josef Bode auf dem Schlossplatz Clemenswerth in Sögel seien 12 Mitglieder des Chores vertreten gewesen.


Flüchtlinge berichten in Heede von ihrem Weg ins Emsland „Treffpunkt Flüchtlingshilfe“ informiert im Haus des Bürgers
(Bericht der Ems-Zeitung vom 19.02.2016)

Treffpunkt Fluechtlinge 2016
Bei einem Treffen im Haus des Bürgers haben die in Heede untergebrachten Flüchtlinge von ihrem Weg nach Deutschland berichtet. Interessierte Bürger hatten bei der Veranstaltung die Möglichkeit, die neuen Dorfbewohner kennenzulernen. Das teilte der „Treffpunkt Flüchtlingshilfe Heede“ mit. Ein junger Mann aus Syrien hat laut der Mitteilung über die Gründe seiner Flucht gesprochen und die gefährliche Reise aus seiner Heimat bis zur Ankunft in Heede beschrieben. Auch die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln seien Thema gewesen: Ein Flüchtling aus Aleppo (Syrien) habe sich zu Wort gemeldet und gesagt, wie sehr alle Heeder Flüchtlinge die Ereignisse bedauerten. Er habe außerdem allen Helfern für die gute Aufnahme in der Gemeinde gedankt. Martin Haverkorn von der Gruppe Treffpunkt stellte bei dem Treffen Ayham Younes vor, der vor 18 Jahren aus Syrien nach Deutschland gekommen sei und hier studiert habe. Younes habe sich angeboten, seinen Landsleuten als Dolmetscher zur Verfügung zu stehen. Dadurch sei er eine große Hilfe für den „Treffpunkt Flüchtlingshilfe“. Die ehrenamtliche Arbeit des Treffpunkts, der sich jeden Montag um 17 Uhr zu einem Deutsch- und Integrationskurs mit Flüchtlingen im St.-Josef-Haus treffe, stellte Haverkorn im Verlauf der Veranstaltung vor. Der Treffpunkt stelle, wenn gewünscht, jedem Flüchtlingshaushalt in Heede einen Paten zur Seite. Außerdem helfe er den Flüchtlingen bei Behördengängen, technischen und Transportproblemen und stelle den Kontakt zu weiteren Flüchtlingshilfen, dem DRK, den Kleiderkammern und der Tafel her. Wegen der wachsenden Zahl von Flüchtlingen seien weitere Helfer beim Treffpunkt herzlich willkommen. Die Resonanz der Heeder auf die Veranstaltung war laut Mitteilung so groß, dass der Saal voll besetzt war. Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) habe berichtet, dass mittlerweile 36 Flüchtlinge aus den Ländern Syrien, Irak, Albanien und Montenegro in der Gemeinde untergebracht seien. Bis Ende März würden weitere erwartet.


Pastor Brinkmann feiert Geburtstag Heeder Geistlicher ist nun 90 Jahre alt – Erster Ehrenbürger der Gemeinde
(Bericht der Ems-Zeitung vom 16.02.2016)

Es gab eine Zeit, da kannte er jedes Haus in Heede, und er hätte nach eigenen Worten ein Buch mit zwei bis drei Seiten über jede Familie schreiben können. Pastor Johannes Brinkmann lebt und wirkt seit 35 Jahren als Seelsorger in der Emsgemeinde. Am 12. Februar feierte er seinen 90. Geburtstag.
Vieles hat sich in Dörfern verändert, und längst kennt nicht mehr jeder jeden, doch die große Schar der Gratulanten zeigte, dass Pastor Brinkmann auch heute noch mit den Einwohnern und den Besuchern der Gebetsstätte eng verbunden ist. „Was ich vor allem im Herzen trage, ist Dankbarkeit für die Heeder, die mich so gut aufgenommen haben und mich als einen von ihnen sehen“, sagte der Jubilar, der 2007 zum ersten Ehrenbürger der Gemeinde ernannt worden ist. Geboren wurde Johannes Brinkmann 1926 als Sohn eines Lehrerehepaares in Lingen an der Ems. Seine Schul- und Jugendzeit verbrachte er im westfälischen Münster. Der Gedanke, Priester zu werden, verfestigte sich kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Wie alle jungen Männer seiner Generation war auch der heute Neunzigjährige 1943 für kurze Zeit an die Front berufen worden. „Ich war froh, dass ich heil aus dem Krieg herausgekommen war und auch vor Gefangenschaft bewahrt wurde“, erzählt Brinkmann. Am 30. November 1951 wurde er im Dom zu Osnabrück zum Priester geweiht. Es folgten verschiedene Wirkungsstätten als Kaplan, als Spiritual am bischöflichen Konvikt in Meppen und als Pastor in der Osnabrücker Pfarrgemeinde St. Bonifatius. Nach einer 20-jährigen Aufgabe als Diözesan-Frauenseelsorger versetzte ihn Bischof Helmut Hermann Wittler 1981 nach Heede, wo er 19 Jahre lang Pfarrer war und Generationen von Gläubigen aus seiner Gemeinde bei Taufen, Erstkommunionen, Hochzeiten und auf dem Weg zur letzten Ruhe begleitet hat. Untätig gewesen ist Pastor Brinkmann jedoch auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2000 nicht. Viele Jahre lang half er als „Pastor in Rufweite“ bei allen Belangen der Kirchengemeinde aus, und auch heute noch verbringt der rüstige Kirchenmann viel Zeit im Beichtstuhl und feiert regelmäßig als Konzelebrant die heilige Messe mit. „Der Ruhestand ist absolut keine Leerlaufphase und für mich mindestens genauso wertvoll wie die Zeit als hauptamtlicher Pfarrer“, erzählt der Priester, der Heede zu seiner Wahlheimat gemacht hat und maßgeblich zur Verehrung der Gottesmutter und der Entwicklung der Gebetsstätte in Heede beigetragen hat. Spaziergänge an der Ems oder durch den Ort gehören, soweit das Wetter es erlaubt, ebenso zum täglichen Programm wie die Feier der heiligen Messe und die priesterlichen Gebetsrituale zu bestimmten Tageszeiten. „Meistens bin ich mit dem Beten schon im Voraus“, erzählt der Jubilar, der vor allem die Begegnungen mit den vielen Menschen zu schätzen weiß. Angesichts dessen, was andere im Leben durchmachen müssten, habe Gott ihm ein schönes und erfülltes Leben geschenkt, resümiert der Seelsorger dankbar.


Heeder Bankfiliale wird neu gestaltet Fazit aus Bürgerbeteiligung
(Bericht der Ems-Zeitung vom 16.02.2016)


Nach einer Bürgerbeteiligung der Emsländischen Volksbank (EVB) hat die Anzahl der Neukunden darüber entschieden, dass die Filiale in Heede personalbesetzt bleibt und neugestaltet wird. An die Beteiligung gekoppelt war ein Gewinnspiel: Sechs Heeder konnten sich über Preise im Gesamtwert von 2750 Euro freuen. Anfang 2015 hatte die EVB die Bürger in Heede zu einer Bürgerbeteiligung aufgerufen, um über die zukünftige Ausgestaltung der Filiale im Ort mitzuentscheiden. Die Anzahl der Neukunden in 2015 sollte demnach über den künftigen Umfang des Bankschalters in Heede entscheiden. Derzeit werde in enger Zusammenarbeit mit den Vertretern der Gemeinde über die konkrete Umsetzung der Neugestaltung am Heeder Standort gesprochen. Frank Thiel, Vorstandsvorsitzender der Emsländischen Volksbank, gehe davon aus, dass zum Pressetermin Ende Februar bereits erste konkrete Details feststehen. Die Aktion, die über das gesamte Jahr 2015 lief, stand unter dem Motto „Ich steh zu Heede“. Im Rahmen der Aktion seien den Neukunden der Volksbank in Heede nicht nur kostenlose EC-Karten mit dem Motiv „alte Linde“ angeboten worden, sie hätten auch die Gelegenheit zu einem Gewinnspiel gehabt mit der Chance auf Gutscheine für ortsansässige Firmen und Einzelhändler. Mit der Auswahl der Gewinne soll auch den örtlichen Händlern gedankt werden, die die Aktion „Ich steh zu Heede“ mitgetragen haben. Mitarbeiter der Bank sowie der Bürgermeister der Gemeinde Heede, Antonius Pohlmann, überreichten Gutscheine im Gesamtwert von 2750 Euro an sechs Gewinner. Gutscheine im Wert von je 250 Euro erhielten Elisabeth Soring, Tina Carolin Buhr und Stephanie Hennig. Über Gutscheine in Höhe von jeweils 500 Euro durften sich Rolf Thesing, dessen Mutter stellvertretend an der Übergabe teilnahm, und Ursula Joksch freuen. Der Hauptpreis, ein Reisegutschein im Wert von 1000 Euro ging an das Ehepaar Herfs.


Heeder Kaffeerösterei prüft Anbau in Uganda Papenburger Stiftung wirbt um Unterstützung
(Bericht der Ems-Zeitung vom 15.02.2016)

Das Rösten von Kaffeebohnen erklärt Henrik Kanne-Hunfeld (links) den Besuchern des Informationstreffens.
Das Papenburger Projekt in Uganda „Wir pflanzen Bäume und helfen Waisen“ der Stiftung „Klima schützen – damit Kinder leben können“ bekommt demnächst möglicherweise gleich von zwei Stellen Unterstützung.
Während die Bingo-Umweltstiftung alsbald über einen vorliegenden Förderantrag entscheiden will, denkt die Kanne-Group mit ihrer kürzlich in Betrieb genommenen „Grünen Rösterei“ in Heede über einen eigenen Kaffeeanbau in Uganda nach. Überzeugungsarbeit leisteten der Stiftungsvorstand Heinrich Hövelmann und sein Mitstreiter Lars Johannson bei einem Treffen im Restaurant Kanneloni mit der Vorstandsvorsitzenden der Bingo-Stiftung, Sigrid Rakow, und Vertretern aus Wirtschaft und Politik, indem sie über das Projekt in Uganda informierten.  „Wir wollen eine rentabel arbeitende Farm und einen nachhaltig wirtschaftlichen forst- und landwirtschaftlichen Betrieb mit Beteiligung der vor Ort verantwortlichen Personen aufbauen“, erklärte Johannson. Geplant sei,  mithilfe der Bingo-Umweltstiftung von einer 85 Hektar großen Zukunftsfläche rund 30 Hektar mit traditioneller Unterpflanzung aufzuforsten.  Schnell wachsende Bananen liefern hierbei zunächst den nötigen Schatten für untergepflanzte einheimische Bäume. Nach sieben bis acht Jahren sind diese dann groß genug, um für ausreichenden Schatten der am Boden wachsenden Kaffeesträucher zu sorgen. Ein weiteres Ziel des Projektes sei, den Menschen vor Ort Zukunftsperspektiven zu geben, indem ihnen die Schaffung von Eigentum ermöglicht werde, für das sie selber Verantwortung tragen müssten, ergänzte Hövelmann. Klimawandel und Entwicklungsarbeit gehören auch nach Ansicht der Bingo-Stiftung zusammen. „Vor dem Hintergrund bleibt uns nichts anderes, als die Welt im Auge zu haben und Verantwortung zu übernehmen“, sagte Vorstandsvorsitzende Rakow und stellte eine positive Prüfung des vorliegenden Förderantrags unter Einhaltung der „Spielregeln“ in Aussicht. „Ich streng mich an, dass das alles funktioniert“, so Rakow. Beim Aufbau einer Kaffeeplantage von Anfang an mitzuwirken sieht indes Henrik Kanne-Hunfeld, Assistent der Geschäftsführung und selbst Röster und Barista im Restaurant Kannelloni, als einmalige Chance, zumal er seit geraumer Zeit den Traum von einer eigenen Plantage hegt und schon erste Kontakte in Brasilien geknüpft hat.  Seit August letzten Jahres werden ihm zufolge in der Rösterei in Heede täglich rund 220 Kilo Bio-Kaffee geröstet, langfristig sind sogar 250 Tonnen pro Jahr geplant. Das Unternehmen verwendet dabei eine Mischung von Bohnen aus Peru, Mexiko, Indonesien, Sumatra und Papua-Neuguinea und legt laut eigenen Angaben großen Wert auf Nachhaltigkeit und fairen Handel. „Unser Ansinnen in dem Projekt mit Uganda und der Kanne-Rösterei ist, dass wir dann eine Funktionalität erfüllen, indem wir von Anfang an eine Transparenz über Herkunft und Anbau des Kaffees schaffen“, so Kanne-Hunfeld. Ob das Ganze in Uganda machbar ist, soll ihm zufolge im März mit Experten vor Ort geprüft werden. Erste Kaffeebohnen könnten dann nach etwa drei Jahren geerntet werden.


Weg für Geothermie ist frei Genehmigungsverfahren für Bohrungen läuft – Kraftwerkbau 2017
(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.02.2016)

Nach fünfeinhalb Jahren der Planung steht das Geothermie-Projekt vor dem Abschluss. Wie Projektentwickler Oliver Kugland mitteilte, sei die Machbarkeitsstudie erfolgreich abgeschlossen worden.
Der erste Schritt für das geplante Evolutionszentrum im interkommunalen Gewerbegebiet von Heede und Dersum ist getan. Die Büros der neuen Geo-Energy Emsland GmbH im Obergeschoss des Restaurants Kanneloni sind fertig. Bei der gestrigen Eröffnung teilte Kugland, der Mitglied der Geschäftsführung der Papenburger Hanrath-Gruppe ist, weiter mit, dass neben der technischen Machbarkeit auch die wirtschaftliche Machbarkeit festgestellt worden sei. Ein Zusammenschluss mehrerer Investoren soll das mit 48 Millionen Euro veranschlagte Projekt finanziell auf die Beine stellen. Man habe zahlreiche Anfragen von ausländischen Investoren, wolle das Projekt aber mit heimischen Geldgebern angehen, sagte der Ingenieur. Die Machbarkeitsstudie habe aufgrund weiterer Prüfungen länger gedauert als erwartet. Dennoch sei man im Zeitplan. Die Bohrungen bis 5500 Meter ins Erdinnere sollen im Herbst beginnen. Der Genehmigungsprozess laufe und werde im Idealfall, so Kugland, etwa acht Monate dauern. Das Kraftwerk soll dann bis Ende 2017 fertig sein. Auf 5000 Quadratmeter Fläche soll es gegenüber des Restaurants errichtet werden. Bei der Geothermie wird eine Flüssigkeit durch die Erdwärme auf 180 Grad erhitzt und wieder an die Oberfläche gepumpt. Dort wird es dann thermisch genutzt oder in einem Kraftwerk daraus Strom erzeugt. Doch gehe es nicht allein um das Kraftwerk. Laut Kugland sei ein weiteres Hauptanliegen, Entwicklungs- und Forschungsstandort zu werden. Er strebt eine feste Zusammenarbeit mit der Hochschule Bochum an. Das Kraftwerk soll „die verlängerte Werkbank“ der Hochschule sein. Denn in Nordrhein-Westfalen gebe es zwar einen Lehrstuhl für Geothermie mit 14 Professorenstellen, aber kein Kraftwerk. Aufgrund der Fracking-Verordnung des Landes dürfe man nicht tiefer als 1500 Meter in die Erde bohren, so Kugland. Studierende sollen deshalb im Green Energy Park lernen. Weitere Kooperationen mit dem Energieforschungszentrum Niedersachsen, dem Kompetenzzentrum Energie Osnabrück, GeoEnergy in Celle und der Universität Groningen laufen zudem. Besonders für die Niederländer sei Geothermie eine wichtige Technologie. „In zehn Jahren gibt es dort kein Erdgas mehr“, sagte Kugland. Wie der Geschäftsführer der Hanrath-Gruppe, Herbert Hanrath, ausführte, werde man im Gewerbegebiet auch die Unternehmensgruppe Security ansiedeln. Vom strategisch wichtigen Punkt aus wolle man im südlichen Emsland mehr Präsenz zeigen. Unterstützung gab es vom Ersten Kreisrat des Landkreises, Martin Gerenkamp, dem Dörpener Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken sowie dem Bürgermeister aus Dersum, Hermann Coßmann, und seinem Kollegen aus Heede, Antonius Pohlmann. Dieser betonte, dass der Begriff Geothermie vor fünf Jahren für ihn „nur böhmische Dörfer“ waren. Heute sei ihm das Potenzial der Technologie sehr wohl bekannt.


Gewässerpflege ist Hauptthema bei Heeder Anglern 24 erfolgreiche Teilnehmer bei Fischerprüfung – Zahlreiche geehrte Mitglieder
(Bericht der Ems-Zeitung vom 11.02.2016)


Die Hege und Pflege von Gewässern stehen derzeit beim Sportfischereiverein (SFV) Heede im Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Bei der Mitgliederversammlung berichtete der Vorsitzende Aloys Terhorst über den Stand der Maßnahmen. Hauptthema der Sportfischer war im abgelaufenen Vereinsjahr die Renaturierung der Gräfte in unmittelbarer Nähe des Vereinsheims. „Die Arbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr oder Sommer zum Abschluss kommen“, erklärte Terhorst. Seinen Dank richtete er an alle, die das Projekt durch Geldspenden oder Arbeitskraft unterstützt haben. Man könne jetzt schon sagen, dass die Maßnahme sowohl für den Verein als auch für die Gemeinde ein Gewinn sei. Bürgermeister Antonius Pohlmann hob in diesem Kontext die Bedeutung des SFV hervor und bedankte sich für die Leistungen der Mitglieder, um die Gewässer natürlich, sauber und artenreich zu erhalten. Mit der Zusage der Gemeinde zur Teilnahme am aktuellen Flurbereinigungsverfahren eröffneten sich darüber hinaus neue Chancen und Möglichkeiten für den Verein. So ist nach den Worten von Pohlmann geplant, das Gewässer „Ems-Schloot“ durch eine Vergrößerung des vorgelagerten Entwässerungsgrabens in Richtung K 156 zu erweitern. Neben der Pflege der übrigen Gewässer hat der SFV einen Fischbesatz im Wert von rund 4000 Euro vorgenommen. Unter anderem auch beim Regenrückhaltebecken am Kindergarten, das die Gemeinde den Sportfischern 2015 als neues Vereinsgewässer übergeben hat. Im kommenden Jahr soll es zur Befischung freigegeben werden. Als weitere Aktivitäten nannte Terhorst die Teilnahme am Weihnachtsmarkt, verschiedene Arbeitseinsätze außerhalb der Maßnahme an der Gräfte, einen Umwelttag sowie die Durchführung eines Fischereilehrgangs, bei dem insgesamt 24 Teilnehmer die Fischerprüfung erfolgreich abgelegt haben. Ein Höhepunkt sei wie immer das traditionelle Familienangeln mit seinem erstmaligen Abschluss im neuen Vereinsheim gewesen, so Terhorst. Als Tagessieger mit dem höchsten Fanggewicht ging Aron Mauer hervor. Während Helmut Santen beim Königsangeln und Bernd Terfehr beim Raubfischangeln die schwersten Fische aus dem Wasser zogen, erwies sich Timo Ganseforth sowohl beim An-, Ab- und Nachtangeln als erfolgreichster Petrijünger. Damit noch mehr jugendliche Mitglieder an den verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen, soll bei den traditionellen Angelterminen künftig zusätzlich zur Siegerprämie für den erfolgreichsten erwachsenen Angler auch ein Preis für den besten jugendlichen Teilnehmer ausgelobt werden. Der Pokal für den größten Fisch des Jahres, zu dem die Sportfischer im vergangenen Jahr den Barsch gekürt hatten, ging an Bernd Andrees. Zum Zielfisch des Jahres 2016 bestimmten die Anwesenden mehrheitlich den Wels. Frank Nikolai, Norbert Pieper, Alfred Mauer, Ralf Wilkens, Christian Tiaden, Thorsten von Hebel, Daniel Bölscher und Aron Gellmers wurden zudem für ihre zehnjährige Vereinstreue ausgezeichnet.


Rot-Weiß Heede lädt zum Laufduell

Sportlicher Wettkampf statt Testspiel-Absage: Der Verein Rot-Weiß Heede lädt für den kommenden Samstag, 13. Februar, Fußball-Herrenteams und ältere Juniorenmannschaften zu einem Fitness-Test sein. „Wie fit ist deine Mannschaft?“, fragt Trainer Hans-Hermann Andrees seine Kollegen und legt eine Herausforderung nach: Auf die komplette Mannschaft gesehen, sei sein Team eines der fittesten in der Liga. Aufgrund der Witterung müssten verabredete Testspiele häufig abgesagt werden. Daher lädt er nun Mannschaften zu einem Lauf über neun Kilometer ein. Gewertet werden die zehn besten Einzelleistungen pro Team. Trainer könnten sich auch kurzfristig am Samstag beim ihm melden unter Telefon 01 73/5 12 62 40. Sollte die Aktion gut ankommen, plant Andrees nach eigenen Angaben im kommenden Jahr einen „fußballerischen Biathlon“ und erweitert die Aufgabe um Schießübungen. Diese werden natürlich mit dem Lederball durchgeführt. Der Beginn des Fitness-Tests ist um 14 Uhr.


Mehr Platz für 27 Kleinkinder
Krippe in Heede eingeweiht

(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.01.2016)


Über den großen Augen der Kleinen weihte Pfarrer Johannes Hasselmann (Mitte) die neuen Räume und den Anbau des Heeder Kindergartens ein. Foto: Maike Plaggenborg

Der katholische Kindergarten St. Michael in Heede hat nun mehr Platz für Krippenkinder im Alter von bis zu drei Jahren. Rund 400 Quadratmeter an bebauter Fläche sind laut Architekt Bernd Springfeld hinzugekommen. Alle neuen und sanierten Räume sind nun von Pastor Johannes Hasselmann eingeweiht worden.
Vor allem der Bedarf an Krippenplätzen sei gestiegen, sagte Engelbert Dähling, stellvertretender Vorsitzender im Kirchenvorstand, bei der offiziellen Einweihung. Mit der Erweiterung gebe es bessere Möglichkeiten für Familien, in denen beide Elternteile arbeiten wollen oder müssen, oder auch für Alleinerziehende. 27 Krippenkinder hätten nun Platz in Heede. Träger ist die Kirchengemeinde.
Drei Räume seien neu hinzugekommen, sagt Einrichtungsleiterin Schwester Regina Maria. Es seien aber auch Teile saniert und Gruppen innerhalb des Kindergartens umgezogen. Aktuell gebe es zwei Integrationsgruppen mit sieben integrativen Kindern. Auch ein Autist besuche den Hort derzeit.
Die Veränderungen innerhalb des Gebäudes seien auch der seit 2003 in der Heeder Einrichtung ansässigen Gruppe des Heilpädagogischen Kindergartens des St.-Lukas-Heims zugutegekommen. Aus ihrem früheren Raum ist Schwester Regina Maria zufolge nun einer heller Essensraum geworden, die St.-Lukas-Gruppe für „Kinder mit besonderem Förderbedarf“, so sagte es der Geschäftsführer des St.-Lukas-Heims, Heinz-Bernhard Mäsker, habe nun einen anderen Raum, an den auch ein Ruheraum angegliedert sei. „Der bietet eine entsprechende Hilfe für unsere Kinder“.
Laut Kostenaufstellung des Bürgermeisters der Gemeinde Heede, Antonius Pohlmann (CDU), schlagen Umbau und Erweiterung mit 825 000 Euro zu Buche. Beteiligt haben sich daran der Landkreis Emsland mit rund 118 000 Euro, das Land Niedersachsen mit 180 000 Euro, das Bistum Osnabrück bezuschusste die Neugestaltung mit 120 000 Euro, und die Gemeinde Heede zahlte rund 400 000 Euro.
Möglich gemacht hatte die Erweiterung in dieser Form laut Pohlmann ein Nachbar des Kindergartens, der entsprechendes Grundstück zur Verfügung gestellt hatte. Er könne nun als „Opa aller Kinder“ bezeichnet werden, sagte Pohlmann weiter in seiner Rede.


RED and White Party


GZ Karnevalsparty


Treffpunkt Fluechtlinge


Blechbläser-AG an Heeder Grundschule Zusammenarbeit mit dem Musikverein – Elf Jungen und Mädchen angemeldet
(Bericht der Ems-Zeitung vom 20.01.2016)

Blechbläser AG
Mit großer Begeisterung musizieren die Jungen und Mädchen der Grundschule in Heede in der neuen Blechbläser-AG. Über die Kooperation von Schule und Musikverein freuen sich (von links) Hans-Günter Dünhöft, Georg Flint, Anne Larysz, Bürgermeister Antonius Pohlmann, Peter Ahlers und Markus Haverkorn. Foto: Jennifer Kemker
 
Eine Blechbläser-Arbeitsgemeinschaft (AG) für die dritten und vierten Klassen hat die Grundschule in Heede ins Leben gerufen. In Kooperation mit dem Heeder Musikverein sollen die Kinder für Musik begeistert werden. „Die Idee kam uns bereits vor zwei Jahren“, sagte Schulleiter Markus Haverkorn. „Wir sind froh, dass wir als kompetenten Partner den örtlichen Musikverein mit ins Boot holen konnten.“ Jeden Dienstag üben die elf angemeldeten Jungen und Mädchen rund 90 Minuten mit den neuen Instrumenten. Im Rahmen der Ganztagsschule haben sich die Schüler laut Haverkorn verpflichtet, für ein Jahr an der AG teilzunehmen. „Wir wollen nicht nur einen theoretischen Musikunterricht geben, sondern auch die Möglichkeit bieten, ein Instrument zu erlernen und in der Gemeinschaft mit anderen zu musizieren“, so Haverkorn. Ziel ist es nach Angaben des Schulleiters, auch Kinder aus musikfernen Familien für das Musizieren zu gewinnen. „Die Einbindung in das Ganztagsangebot der Grundschule ermögliche einen erleichterten und niedrigschwelligen Zugang für alle Kinder aus Heede“, so Haverkorn. Auch dem Musikverein liegt nach den Worten des stellvertretenden Vorsitzenden, Peter Ahlers, der Nachwuchs sehr am Herzen. Die Arbeit mündete dann schließlich in der Verleihung der Auszeichnung „Nimbus“ im Juni. „Das ist ein Gütesiegel für eine hervorragende instrumentale Bildung an Blas- und Schlaginstrumenten“, erklärte Ahlers. Mit der AG sei auch gleichzeitig die Hoffnung verbunden, dass die jungen Musiker ihre Freude am Musizieren behalten und später in den Orchestern und Spielmannszügen das kulturelle Leben in den Gemeinden bereichern könnten. Finanzielle Unterstützung erhielt die neue AG von der Samtgemeinde Dörpen, die die Anschaffung von Instrumenten mit einem Betrag von rund 2500 Euro bezuschusste. Darüber hinaus beteiligten sich auch der Landkreis Emsland und die Emsländische Volksbank aus Heede. Aus den Reinerträgen des Gewinnsparens überreichte Filialleiterin Anne Larysz einen Scheck über 3000 Euro an die Grundschule.

Jährlich 50 Tonnen Röstkaffee aus Heede
Kanne-Group betreibt eigene Anlage im Green Energy Park – Produktion soll bis 250 Tonnen gehen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.01.2016)
 
Bis zu 250 Tonnen Kaffee wollen die Röster und Baristas Daniel van Zadel (links) und Henrik Kanne langfristig in Heede produzieren. Foto: Maike Plaggenborg
 
Kaffee verkauft die Kanne-Gruppe bereits seit 25 Jahren, seit August 2015 röstet sie ihn zudem selbst. Das Unternehmen hat eine eigene Anlage im Kannelloni in Heede aufgestellt, mit der sie deutschlandweit Kaffee für die Kanne-Cafés in mehr als 50 Krankenhäusern herstellt.
Die Heeder Kaffeerösterei produziere ihre eigene Mischung aus Bohnen aus Peru, Mexiko, Indonesien, Papua Neuguinea und Brasilien, sagt Henrik Kanne, Assistent der Geschäftsführung und selbst Röster und Barista im Restaurant Kannelloni. Dass das Endprodukt eine Mischung ist, begründet Kanne auch mit eventuellen Ausfällen. Für den Fall, dass die Ernte aus einem der Länder ausfalle, könne man auf andere zurückgreifen. Die Kanne-Gruppe, zu der die Anlage gehört, setze dabei ausschließlich auf Bio-Kaffee. Eine entsprechende Zertifizierung liege vor – daher der Name grüne Rösterei.
Das Kanne-Konzept setze damit vor allem auf Nachhaltigkeit, die das Fairtrade-Siegel allerdings derzeit nicht beinhalte. Fairtrade International ist ein Verein, der sich – zu Deutsch – für fairen Handel einsetzt. Der Verein hat nach eigenen Angaben auf der Webseite „das Ziel, das Ungleichgewicht im weltweiten Handel abzubauen, indem Bauern und Arbeiter gestärkt werden“. Die Armut im globalen Süden solle dadurch abgebaut werden. Laut Kanne soll Fairtrade-Kaffee mit ins Programm genommen werden, allerdings nicht flächendeckend, weil es in dem Bereich deutlich weniger Sorten gebe. Preislich schlage fair gehandelter Kaffee mit 15 Cent pro Kilo extra zu Buche.
Ein weiterer Nachhaltigkeitsaspekt ist die energetische Versorgung. Mit dem Standort im Green Energy Park in Heede/Dersum hätte die Rösterei eine direkte Anbindung an das für Ende 2017 geplante Geothermie-Kraftwerk. Mit der dadurch erzeugten Erdwärme soll die Anlage betrieben werden.
Die Kanne-Hausmarke, von der pro Jahr rund 50 Tonnen produziert werden sollen, wird derzeit in Kanne-Cafés in Krankenhäusern bundesweit angeboten, darunter etwa im Marienhospital Gelsenkirchen oder im Klinikum Heidenheim zwischen Stuttgart und Münche
n. Neben den zwei Hausmarken – Kaffee Crema und Espresso – sollen fünf weitere Sorten packungsweise in den Cafés verkauft werden. Der Vertrieb über einen Online-Shop soll zusätzlich erfolgen. Der Pfundpreis des Kanne-Kaffees liege bei 9,98 Euro, so Kanne, der ergänzt, dass es nicht bei dem jährlichen 50-Tonnen-Pensum bleiben soll. Langfristig soll die Produktion eine Menge von 250 Tonnen hervorbringen. Die Rösterei müsse dafür entsprechend erweitert und der Kaffee in Silos gelagert werden. Dafür sei ein eigenes Gebäude geplant.
Die Kanne-Hausmarke, von der pro Jahr rund 50 Tonnen produziert werden sollen, wird derzeit in Kanne-Cafés in Krankenhäusern bundesweit angeboten, darunter etwa im Marienhospital Gelsenkirchen oder im Klinikum Heidenheim zwischen Stuttgart und München. Neben den zwei Hausmarken – Kaffee Crema und Espresso – sollen fünf weitere Sorten packungsweise in den Cafés verkauft werden. Der Vertrieb über einen Online-Shop soll zusätzlich erfolgen. Der Pfundpreis des Kanne-Kaffees liege bei 9,98 Euro, so Kanne, der ergänzt, dass es nicht bei dem jährlichen 50-Tonnen-Pensum bleiben soll. Langfristig soll die Produktion eine Menge von 250 Tonnen hervorbringen. Die Rösterei müsse dafür entsprechend erweitert und der Kaffee in Silos gelagert werden. Dafür sei ein eigenes Gebäude geplant.
Nach der Erweiterung könnten dann die vorgesehenen Besichtigungstouren zur Rösterei losgehen. Laut Kanne könnten die bereits Mitte des Jahres 2016 starten. Und der 23-Jährige hat weitere Expansionswünsche: „Ich habe den langfristigen Traum von eigenen Plantagen in Brasilien.“ Schon im vergangenen Jahr 2015 sei er dort zu Besuch gewesen, und er werde auch in diesem Jahr hinfahren. Kontakte seien bereits geknüpft.
Neben Kanne steht Röstmeister und Barista Daniel van Zadel an der Anlage. Er kümmert sich um den täglichen rund Neun-Stunden-Betrieb der Anlage und Abläufe jenseits der Maschine: Bestellungen, jährliche Zollbesuche und Qualitätskontrollen etwa. Van Zadel ist ausgebildeter Koch sowie Absolvent einer Hotelfachschule und hat zudem Weinschulungen besucht. „Eine trainierte Zunge und Nase sind wichtig“, sagt der 39-Jährige.

Unter der Rubrik Bekanntmachungen finden Sie eine Veröffentlichung über die Räum- und Streupflicht auf den Geh- und Radwegen gemäß der Verordnung der Samtgemeinde Dörpen vom 14.10.2014.


Die aktuelle Verteilungsliste für Holz bzw. Häcksel finden Sie unter Bekanntmachungen.


Sperrung der Turnhalle

Die Turnhalle in Heede ist aufgrund der Schneelast bis auf weiteres gesperrt.


BSV Winterfest 2016


Geothermie „ein ordentlicher Brocken“
Projekt-Ideengeber informierte CDU-Ortsverband Heede, Dersum/Neudersum

(Bericht der Ems-Zeitung vom 08.01.2015)

Geothermie 2016 01 08Der CDU-Ortsverband besichtigte die Büroräume im Kannelloni mit Inhaber Hermann Kanne (l.) und der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann (r.). Foto: M. Plaggenborg

Die technische und die wirtschaftliche Machbarkeitsstudie machen den Bau des Geothermiekraftwerks im Green Energy Park in Heede/Dersum realistisch. Wann Bohrungen starten können, entscheidet das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG).

Die Baufreigaben durch das LBEG könnten sich bis zu zwei Jahre verzögern, sagte Oliver Kugland, Ideengeber des Geothermieprojekts in Heede/Dersum und Mitglied der Geschäftsführung der Hanrath-Gruppe, beim Neujahrstreffen des CDU Ortsverbands Heede, Dersum/Neudersum. „Das wäre schade, aber wir haben da keinen Einfluss drauf“, so Kugland weiter. Die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU), die zum Treffen eingeladen war, fügte hinzu: „Das LBEG kann durchaus sperrig sein“ und bot ihre Unterstützung an. Sie wolle sich um eine Einladung des Präsidenten der Landesbehörde zum Green Energy Park bemühen. Start der Bohrungen ist für den Sommer vorgesehen.

Die technische Machbarkeit ist laut Kugland „acht bis zwölf Prozent besser als gedacht“, die Stromgewinnung soll eine Rendite von sechs Prozent abwerfen. Alles laufe bisher nach Plan. Aktuell würden die Investorenkonzepte festgelegt, berichtete Kugland beim Treffen. „Parallel laufen die Gespräche mit Forschungseinrichtungen“, sagte der Ideengeber. Kooperationen mit der Hochschule Bochum seien fix. Kürzlich ist eine weitere Zusammenarbeit mit der Reichsuniversität Groningen zustande gekommen, die sich am Geothermieprojekt in den auf erneuerbare Energien spezialisierten Bereichen Vertragsrecht, Tiefengeothermie und Psychologie beteiligt, außerdem der Bereich Kommunikation, für die am Campus Lingen Kugland zufolge ein spezieller Studiengang mit Ausrichtung auf erneuerbare Energien eingerichtet wird. Von der Kooperation im Bereich Psychologie profitiere vor allem die Hanrath-Gruppe. Experten sollen die Auswirkungen auf Testfahrer untersuchen, die in autonom fahrenden Autos sitzen. Die Uni Groningen habe für diesen Bereich einen eigenen Lehrstuhl.

Die Einrichtungen werden in Büros im Verwaltungsgebäude des Green Energy Park ansässig sein. „Wir wollen alle Bereiche der erneuerbaren Energien abdecken“, sagte Kugland – darunter auch Energiekonzepte für Privatleute. „Von der Idee bis zur Einspeisung wollen wir alles abfahren können“, sagte Kugland und fasste das Projekt samt seiner Kooperationen mit „Das ist ein ordentlicher Brocken“ zusammen.


Jan Kieseling mit Michelin-Auszeichnung – Kanne-Gruppe deutschlandweit auf Expansionskurs
(Bericht der Ems-Zeitung vom 08.01.2016)

Kanneloni
Das Kannelloni in Heede bietet gehobene italienische Küche an. Neuer Koch und auch Geschäftsführer wird voraussichtlich ab Februar Jan Kieseling (kleines Bild) sein, der derzeit noch den Ratskeller in Lingen leitet. Fotos: Wilfried Roggendorf/Maike Plaggenborg

Neuer Koch im Kannelloni im Green Energy Park in Heede wird Jan Kieseling, der zusätzlich den Posten als Geschäftsführer übernehmen wird. Das am 12. Dezember eingeweihte Restaurant gehört zur Dersumer Kanne-Group, die in Sachen Gastronomie in diesem Jahr expandieren will.

Bis zu 14 Neueröffnungen plant Hermann Kanne, Geschäftsführer der Kanne Gruppe, in diesem Jahr – zuletzt in Frankfurt, in circa sechs Wochen in Bremen, ein Café gebe es bereits in Kassel. Das teilte Kanne beim Neujahrstreffen der CDU Heede, Dersum/Neudersum im Kannelloni mit. Bei den Neueröffnungen handele es sich um Express-Kannelloni, bei dem weniger Service durch Personal vorhanden sei. Kaffee zum Mitnehmen und Hauptgerichte zwischen sieben und acht Euro entsprechen dem Konzept der Einrichtungen, die überwiegend in öffentlichen Gebäuden und in Shops in Krankenhäusern angesiedelt sein werden, so Kanne auf Nachfrage. In dem Bereich sei der Dersumer Unternehmer Marktführer.

Weitere 18 von Kanne gebaute Läden betreibt der international tätige Franchisepartner Sodexo, der Dienstleister im Bereich Systemgastronomie ist. Über diese Filialen sind 250 Mitarbeiter beschäftigt, Kanne selbst hat rund 200 Mitarbeiter. Weiterer Partner des Kanne-Unternehmens, das zusätzlich im Immobilienbereich tätig ist, könnte in Kürze die britische Compass-Group „als Lizenznehmer im Kaffeebereich“ werden, so Kanne.

Auch das Kannelloni in Heede, das bisher in dieser Form einzigartig ist, soll weiter vorangebracht werden. Kanne strebt an, den Fährverkehr abzufangen. „An die Reisenden sollen punktuell Gutscheine für Kaffee verteilt werden“, so Kanne. Das Angebot richte sich vor allem an Touristen aus Nordrhein-Westfalen auf der Rückreise. Weiter solle eine große Werbetafel an der Autobahn Gäste locken. Derzeit kämen viele Gäste aus Bunde und Weener etwa. Langfristig würden rund 25 Prozent niederländische Gäste erwartet. Weiterer Magnet solle die Möglichkeit der Besichtigung der hauseigenen Kaffeerösterei sein.

KieselingAktuelle Neuerung im Heeder Kannelloni und Teil des Kanner Expansionsplans soll eine neue Personalie sein. Der Koch Jan Kieseling wird voraussichtlich ab Februar dort tätig sein, auch als Geschäftsführer.

„Das war meine Entscheidung. Ich wollte mich verändern“, erklärt Kieseling, der vom Guide Michelin erst im November 2015 die Auszeichnung „Bib Gourmand“ für sorgfältig zubereitete und preiswerte Mahlzeiten erhalten hat. Derzeit ist er noch Geschäftsführer des Ratskellers in Lingen. Er habe zwei Monate über die Entscheidung nachgedacht und sie mit der Familie besprochen. „Aber die Zukunftsmusik dort ist eine andere als hier in Lingen“, begründet Kieseling seinen Schritt. Eine Restaurantkette selbst mit aufzubauen sei eine große Chance.

Angebot an Angestellte

Seinen fünf Festangestellten habe er angeboten, mit ihm nach Heede zu gehen. Seine beiden Koch-Auszubildenden hätten ein Übernahmeangebot eines anderen Lingener Gastronomen. „Ich habe allen zum 31. März gekündigt“, sagt Kieseling. Ihm sei wichtig, dass sein Personal neue Stellen erhalte. „Daher halten wir definitiv bis zum 31. Januar den Ratskeller offen.“ Gutscheine seien noch bis dahin gültig. Ob der Betrieb darüber hinaus noch laufe, hänge davon ab, wie das Personal neue Stellen finde. „Wir sind vernünftig angefangen und möchten auch vernünftig aufhören.“


Pohlmann Dank EVB


Weihnachtsbaumsammlung 2016


Schützenverein Heede

Plakettenschießen im Schützenhaus jeweils von 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr:

Von Samstag, den 2.01.2016  bis Donnerstag 7.01.2016.

Am Freitag, den 8.01.2016 nur die Schützenkompanie in Uniform.