Aktuelles 2015 (Archiv)

Weihnachtsgruss 2015


Deicharbeiten bei Heede abgeschlossen 2,1 Millionen Euro in Hochwasserschutz investiert
(Bericht der Ems-Zeitung vom 21.12.2015)


Die fast 2,1 Millionen Euro teuren Bauarbeiten am linksemsischen Hochwasserdeich bei Heede sind abgeschlossen. Vom Erfolg des vorläufig letzten, rund 800 Meter langen Teilstücks überzeugten sich jetzt Verbands- und Behördenvertreter bei der offiziellen Bauabnahme. Im vergangenen Jahr war mit dem insgesamt 2250 Meter langen Abschnitt begonnen worden. Nur auf der Deichbefestigungsstraße zwischen Dersum und Heede deuten noch Spuren auf die Bautätigkeiten des zurückliegenden Frühjahrs und Sommers hin. Dabei waren die Maßnahmen nach Worten von Leo Hegemann vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit der Bewegung von erheblichen Bodenmassen verbunden. So wurden rund 22 000 Kubikmeter Mutter- und Sandboden abgetragen. Teilweise wurde das Material erneut in den profilierten Deich eingebaut oder aber abgefahren. Zudem lieferten Sattelzüge und Traktoren rund 20 800 Kubikmeter aus dem Rheiderland und Cloppenburger Raum an. Die Planung und Bauleitung erfolgte durch die Betriebsstelle Meppen des NLWKN. Die Bauausführung lag Hegemann zufolge in den Händen der Bietergemeinschaft Bunte (Papenburg) und Matthäi (Westerstede). Für die Baumaßnahme wurden im Bauabschnitt 2014 insgesamt etwa 879 000 Euro und in diesem Jahr für den zweiten Bauabschnitt knapp 1,5 Millionen Euro ausgegeben. Durch die Beteiligung des Bundes erreichte die Förderquote 100 Prozent. Außerdem wurde deutlich, dass durch Tiere künftig weniger Deichschäden zu befürchten sind. „Sie fallen mit diesen Materialien in den erneuerten Bereichen deutlich niedriger aus“, sagte Heiner Niehaus, Geschäftsführer des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände Aschendorf-Hümmling. Zu den Deichschädlingen gehören nach seinen Worten beispielsweise Füchse und Wühlmäuse, die bisher in den Schutzbauwerken ihre Höhlen errichten konnten. „Wir danken Bund und Land für die Bereitstellung der Mittel“, sagte der Deichverbandsvorsitzende Bernhard Dickebohm aus Herbrum. Seit 2007 wurden insgesamt 6,2 Millionen Euro für den Hochwasserschutz und die Erneuerung von 5,7    Kilometer Deichstrecke ausgegeben. Für den Küstenschutz flossen seither 29,6 Millionen Euro. Die Hauptdeiche im Tidebereich wurden saniert, linksemsisch von Borsum bis Brual und rechtsemsisch von Herbrum bis Papenburg.


Ein geschätzter Brückenbauer Pastor Johannes Hasselmann feiert silbernes Priesterjubiläum
(Bericht der Ems-Zeitung vom 21.12.2015)

Priesterjubiläum Pastor Hasselmann
Mit einem Dankgottesdienst hat Pastor Johannes Hasselmann sein 25-jähriges Priesterjubiläum gefeiert. Im Anschluss nahm er die Glückwünsche der zahlreichen Gläubigen entgegen. Foto: Anna Heidtmann

Sein silbernes Priesterjubiläum hat Pastor Johannes Hasselmann am Sonntag während eines feierlichen Hochamtes in der voll besetzten St.-Vitus-Kirche in Dörpen gefeiert. Am 15. Dezember 1990 wurde er zusammen mit neun weiteren Mitbrüdern im Dom zu Osnabrück zum Priester geweiht. Seit fünf Jahren ist er Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Dörpen-Dersum/Neudersum und Heede. „Die Begegnungen, die wir immer wieder miteinander haben, sind das Entscheidende. Ich bin gerne hier als Priester“, sagte Pastor Hasselmann am Ende des von zahlreichen Bannerabordnungen und verschiedenen Chören begleiteten Dankgottesdienstes, zu dem Familienangehörige, Freunde sowie zahlreiche Gläubige aus allen drei Pfarrgemeinden und auch aus früheren Gemeinden gekommen waren. Anstelle von Geschenken hatte Hasselmann im Vorfeld der Feier um Unterstützung für die Flüchtlingshilfe in der Pfarreiengemeinschaft gebeten. Die Vertreter der Gremien dankten dem Jubilar für die gute Zusammenarbeit. Sie überreichten ihm als Zeichen ihrer Wertschätzung und Verbundenheit eine Tanne, an der sie und viele weitere Gottesdienstbesucher leuchtend gelbe Sterne mit guten Wünschen für die Zukunft aufhängten. Pastor Hasselmann wurde 1962 in Twistringen geboren. Nach seiner Priesterweihe vor 25 Jahren war er als Kaplan in Osnabrück, Haren-Altenberge und Werlte, wo er auch Dekanatsjugendseelsorger war, tätig. Bevor der Geistliche im Jahr 2010 zum Pfarrer der neu gegründeten Pfarreiengemeinschaft Dörpen-Dersum/Neudersum und Heede ernannt wurde, wirkte er zehn Jahre lang als Pfarrer des Gemeindeverbundes Rütenbrock-Fehndorf-Altenberge und Erika. Nah bei den Menschen Bischof Franz-Josef Bode bezeichnete den Jubilar in seinem von Gemeindereferentin Maria Freitag vorgetragenen Grußwort als einen „wertvollen guten Hirten und geschätzten Brückenbauer“ mit theologischer Klarheit. In seinem bescheidenen Lebensstil und seiner pastoralen Weite sei er stets nahe bei den Menschen mit ihren Freuden, Sorgen und Nöten. „Es ist nicht nur eine Zeit der Erinnerung, sondern auch der Vergewisserung, dass Gott am Wirken ist“, sagte Pastor Hasselmann rückblickend. „Die leichteste Strecke habe ich hinter mir. Das Schwierige kommt noch, wenn man schaut, wie es in der Welt aussieht“, so der Seelsorger. Ob als Priester, in der Ehe und sonst wo – um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, bräuchten Menschen nicht nur alle 25 Jahre, sondern immer wieder einen Ort der Vergewisserung. Das tägliche Gebet, der sonntägliche Gottesdienst und auch die Diakonie seien Orte, um sich über das Wirken Gottes zu vergewissern.


Abfall-Sortierhilfe in neun Sprachen
Mülltrennung ist manchmal gar nicht so einfach: Was gehört in den Restmüll, was in die Biotonne, den gelben Sack oder in die Papiertonne? Antworten darauf gibt der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland mit einer "Abfall-Sortierhilfe", die aktuell in neun verschiedenen Sprachen als Download unter http://www.awb-emsland.de/319.html zur Verfügung steht. Informieren kann man sich in deutscher, arabischer, englischer, französischer, kroatischer, niederländischer, polnischer, russischer und türkischer Sprache.


Kolping Winterfest 2015


Heilige Pforte in Marienkirche geöffnet
Beichtkapelle in Heede nach päpstlichem Wunsch ein Ort der Barmherzigkeit
(Bericht der Ems-Zeitung vom 15.12.2015)

Heilige Pforte
Bis zum 20. November 2016 ist der Außeneingang zur Beichtkapelle in der Marienkirche eine heilige Pforte. Aufgrund des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres wurde sie am dritten Adventssonntag in Anwesenheit von zahlreichen Gläubigen durch Pfarrer Johannes Hasselmann (rechts) feierlich geöffnet. Foto Anna Heidtmann

Als heilige Pforte hat Pfarrer Johannes Hasselmann am dritten Adventssonntag die unscheinbare Eingangstür zur Beichtkapelle neben dem Hauptportal der Marienkirche geöffnet. Damit folgt die katholische Kirchengemeinde dem Wunsch von Papst Franziskus, das von ihm ausgerufene heilige Jahr des Jubiläums der Barmherzigkeit an möglichst vielen Orten der Welt zu leben.
Eigentlich wäre das nächste heilige Jahr, das seit 1470 alle 25 Jahre begangen wird, erst 2025 gewesen. Mit einer Bulle, einer feierlichen Urkunde, hat der Papst ein außerordentliches heiliges Jahr ausgerufen, das noch bis zum 20. November 2016 andauert. Eröffnet wurde es am 8. Dezember, indem der Papst die seit fast 15 Jahren verschlossene Pforte des Petersdoms in Rom als heilige Pforte aufgestoßen hat. Der Eröffnungsritus soll den Gläubigen symbolisieren, dass ihnen in dem Jahr ein beson derer Weg zum Heil offen steht.
Auf Wunsch des römischen Kirchenoberhauptes gibt es in diesem Jahr erstmals auch weltweit in den Bistümern an Orten mit geistigen Zentren heilige Pforten. Das Bistum Osnabrück beteiligt sich mit einer Pforte im Dom. Daneben hat Bischof Franz-Josef Bode Pforten in den Wallfahrtskirchen Wietmarschen, Lage und Rulle sowie in der Kapelle des St.-Josef-Stiftes in Bremen, in der Leeraner St.-Michael-Kirche und in der Marienkirche in Heede bestimmt.

Menschen Kraft geben

Die heilige Pforte in Heede führt durch die Beichtkapelle in die Marienkirche. Als sichtbares Zeichen ist neben dem Eingang ein Bild vom Barmherzigen Vater, der seinen verlorenen Sohn in die Arme nimmt, zu erkennen.
„Die Beichtkapelle ist ein Ort, wo wir durch die Vergebung der Sünden die Barmherzigkeit Gottes erfahren dürfen“, sagte Pfarrer Hasselmann bei der Eröffnungszeremonie. Hierdurch wolle Gott den Menschen Kraft geben, selber barmherzig zu sein.
Einander Barmherzigkeit zu erweisen, besonders in der Zuwendung zu den Armen, den Flüchtlingen und den Verwundeten an Leib und Seele, sei auch das Anliegen des Papstes. „Ein ganzes Jahr lädt die Tür dazu ein, die Barmherzigkeit durch das Sakrament der Buße tiefer zu verstehen“, so der Priester. Nach der Segnung folgten die zahlreich versammelten Gläubigen dem Pfarrer und seinen Mitzelebranten durch die kleine Tür zur anschließenden Feier der heiligen Messe.


Haus mit Schmiedewerkstatt in Heede vor dem Abriss
Unternehmerfamilie plant Neubau am Ortseingang
(Bericht der Ems-Zeitung vom 15.12.2015)

Die Aufräumarbeiten mit schwerem Gerät kündigen es bereits seit Tagen an: Das seit kurzer Zeit leer stehende Wohn- und Geschäftshaus mit ehemaliger Schmiede auf dem Grundstück an der Kreuzung Dersumer Straße/Ecke Hauptstraße in Heede steht kurz vor dem Abriss, um Platz für Veränderungen zu machen.
Eine Heeder Unternehmerfamilie hat das rund 6000 Quadratmeter große Grundstück am Ortseingang der Emsgemeinde gekauft und beabsichtigt in Kürze eine Neubebauung. Wie diese aussehen wird, steht noch nicht im Detail fest.
Mit dem bevorstehenden Abriss geht aber auch die Ära eines Gebäudes zu Ende, die bis in die Zwanzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts zurückreicht. Damals eröffnete Schmiedemeister Robert Jansen in einem Nebengebäude einen Schmiedebetrieb. Ehefrau Anna Jansen unterhielt daneben einen im Wohnhaus integrierten Porzellanwarenladen und verkaufte so ziemlich alles, was in einem Haushalt benötigt wurde.

Ein Stück Geschichte

In den Fünfzigerjahren ging die Unternehmensleitung des Familienbetriebes auf Angela Wagner, die Tochter der Eheleute Jansen, und deren Ehemann, Richard Wagner, über. Durch die Mechanisierung der Landwirtschaft erlebte das Schmiedehandwerk nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs einen gravierenden Wandel, sodass zu den herkömmlichen Tätigkeiten des jahrhundertealten Handwerks in der Heeder Schmiede immer mehr der Handel mit Traktoren und anderen Landmaschinen sowie deren Reparaturen kamen. Sowohl die Schmiedewerkstatt als auch das Porzellanfachgeschäft wurden in den Sechziger- und Siebzigerjahren mehrfach umgebaut und erweitert. In den Achtzigerjahren hat Richard Wagner seinen Betrieb aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Er starb 1989.
Nachdem auch Ehefrau Angela ihr Fachgeschäft aufgegeben hatte, folgten unter anderem Anmietungen der Firma Landmaschinen Krone aus Werlte und des Rheder Unternehmens Stubbe Haushaltswaren und Landwirtschaft. Bis vor einigen Monaten hatte die Firma Elektro Radtke aus Neulehe in dem Geschäftshaus einen zweiten Standort.
Im wiederaufgebauten „Kappen Haus“ auf dem historischen Gelände der 1000-jährigen Linde halten die dort ausgestellten Meisterbriefe der Schmiedemeister Robert Jansen und Richard Wagner ein Stück Handwerksgeschichte in Ehren. Daneben erinnern noch heute zahlreiche Gewerke wie zum Beispiel die handgefertigten Kerzenhalter bei der Erscheinungsstelle an die Arbeiten des in Oberschlesien geborenen Schmiedemeisters Richard Wagner, der von den Heedern allseits nur „Robert’s Richard“ genannt wurde.


Schwertransport macht Überstunden
Überführung von zwei Transformatoren von Herbrum nach Heede verzögert sich
(Bericht der Ems-Zeitung vom 14.12.2015)

Trafo Transport

Der Transport der zwei jeweils 475 Tonnen schweren Transformatoren von Herbrum nach Heede hat sich gestern schwieriger gestaltet als angenommen. Die Fahrt zum Umspannwerk verzögerte sich deutlich, da viele Bäume an der Borsumer Straße für ein Nadelöhr sorgten und gefällt werden mussten. Ursprünglich sollten die zwei Giganten um 19 Uhr am Einsatzort sein.

Ein langer Fußmarsch mit zwei Schwergewichten liegt hinter den Mitarbeitern vom Transportunternehmen Viktor Baumann. Das Team hat gestern die Trafos vom Emsanleger in Herbrum zum Umspannwerk nach Heede transportiert. Die ersten zehn Meter waren die schwierigsten, schließlich musste der Ponton das Gleichgewicht halten.
Etliche Schaulustige zog der Landgang an, der um 10 Uhr morgens begann. Doch der große Kran, der auf die mehr als containergroßen Trafos zu warten schien, kam nicht zum Einsatz. „Langweilig“, kommentierte ein kleiner Junge, der kurze Zeit später mit seinem Vater wieder aufbrach. Andere harrten mit ihrem Kameras aus.
Auch die Mitarbeiter der am Transport beteiligten Firmen zückten bei manchem Fortschritt ihre Mobiltelefone, um das Spektakel festzuhalten. Auf den ersten Blick geschah relativ wenig. Doch das Wenige verlangte allerdings höchste Konzentration. Damit die Fähre nicht kenterte und sank, wenn das erste der beiden Schwergewichte an Land gefahren wurde, musste immer wieder rangiert werden, um das Schiff zu stabilisieren. Dabei kam auch der große Lastkran indirekt zum Einsatz, der – mit seinem eigenen Gewicht an einem Seil befestigt – das Schiff in der Bahn hielt.
Weiter wurde Wasser aus dem Schiff sowie in das Schiff gepumpt, um den Gewichtsverlust von zusammen immerhin 950 Tonnen auszugleichen. „Um den Ponton zu verlassen, muss das perfekt ausgeglichen sein“, sagte Reinhard Treutler, Projektleiter der Firma Baumann. Wenn beide Teile an Land sind, sei das Schwerste geschafft, erklärte Treutler.
Doch im Nachgang kam es zu weiteren Behinderungen. Auf der Borsumer Straße in Richtung der Kreisstraße 155, die nach Heede führt, waren Bäume im Weg, die gefällt werden mussten. Die Trailer mit der sperrigen Ladung hätten sich sonst darin verfangen können. So war es schon deutlich nach 19 Uhr, als sich der Konvoi in Richtung K 155 aufmachte.
 Auf der Strecke über die Kreisstraße sei mit keinen größeren Behinderungen zu rechnen, hoffte der Projektleiter noch am Mittag. Um keine Beschädigungen an den Straßen und den Bermen zu verursachen, wurden vorsichtshalber 800 Metallplatten entlang der Kreisstraße ausgelegt, damit die Speziallastwagen sicherer unterwegs sind und nicht abrutschen. Jede der Metallplatten ist gut drei Meter lang.  
Die Fahrzeuge, die den ganzen Weg über per Joystick gesteuert wurden, haben jeweils 1000 PS. Der „Fahrer“ lief die komplette Strecke hinter den Trafos her. Kurz vor dem Erreichen der Kreisstraße am Abend zeigte sich Treutler optimistisch, die größten Hürden, abgesehen von ein paar Leitungen, welche angehoben werden mussten, hinter sich und seinem Team gelassen zu haben. Ohnehin habe die „Lieferung“ auch die schweren Passagen gut überstanden.
Probleme erwartete er für die letzten neun Kilometer bis zum Umspannwerk nicht mehr. Die Ankunft erwartete er in einem Gespräch gegen 19.30 Uhr für den späten Abend. „Ich denke, dass wir gegen 22 Uhr in Heede ankommen werden“, sagte Treutler.



Sonntag Transport der Schwergewichte – Trafos nehmen die letzte Etappe nach Heede.

Am Wochenende ist es soweit: Zwei je 475 Tonnen schwere Transformatoren begeben sich auf die letzte Etappe zu ihrem Ziel in Heede.
Eine Pressemitteilung lesen Sie hier: DolWin3 Trafotransport.


KLJB Heede spendet 1000 Euro
45 Veranstaltungen – Drei neue Mitglieder – Vorstandswahlen

(Bericht der Ems-Zeitung vom 04.12.2015)


Das neue Vorstandsteam der KLJB Heede (von links): Marie Baalmann, Johannes Schnieders, Andrea Ahrens, Michael Thieben, Maria Freitag, Magdalena Frye, Verena Connemann, Stefan Kleemann und Christian Meemken. Foto: Anna Heidtmann

Bei der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) in Heede kommt keine Langeweile auf. Das hat der Jahresrückblick mit Fotoshow bei der Mitgliederversammlung im Haus Sankt Josef gezeigt. Zuvor begrüßte der Vorsitzende Christian Meemken drei neue Mitglieder, die in der Marienkirche in die Gemeinschaft aufgenommen worden waren.
45 Veranstaltungen sowohl im kirchlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich standen bei den Jugendlichen im vergangenen Jahr auf dem Programm. Hierzu gehörten unter anderem eine Anbetungsstunde am Gründonnerstag, die Teilnahme am Jugendkreuzweg, eine Fahrt mit den Firmlingen zur Eissporthalle Grafschaft Bentheim, ein Besuch des Weihnachtsmarktes in Münster, die Durchführung der Ferienpassaktion beim Camping Park Eden sowie ein Ortsgruppenwichteln mit der KLJB Hollenstede und eine Vorstandsschulung in Oesede. Rund 1000 Euro hat die Gruppe im vergangenen Jahr gesammelt und gespendet. Der Erlös aus dem Verkauf von selbst gebackenen Osterkränzen nach dem Festhochamt am Ostersonntag in Höhe von 400 Euro ging an das Kinderhospiz Löwenherz. Bei der von den Jugendlichen durchgeführten Blindenaktion kamen laut Aussage des Vorsitzenden 720 Euro zusammen.
Als großes Thema des zurückliegenden Jahres bezeichnete Meemken die Einrichtung eines Gruppenraumes im Gemeindezentrum Memory. Im Juni konnte er nach monatelanger eigenverantwortlicher Renovierung eingeweiht werden. Seinen besonderen Dank richtete er an die Mitglieder für ihren Einsatz bei der Gestaltung des Raumes, den die politische Gemeinde zur Verfügung gestellt hat.
Absolutes Highlight des Jahres war nach einhelliger Meinung der Jugendlichen die Teilnahme am KLJB-Bundestreffen in Lastrup. „So schnell wird es dieses Treffen in unserer Nähe nicht wieder geben. Toll, dass ihr als einzige Gruppe aus dem Dekanat Aschendorf dabei wart“, lobte Stefanie Loth, Vertreterin des Dekanatsvorstands Aschendorf, die Motivation der KLJB Heede. „Ihr seid eine sehr aktive Gruppe und könnt stolz darauf sein, dass ihr in der Gemeinde so akzeptiert und eingebunden werdet. Das hat längst nicht jede Landjugend.“
Veränderungen gibt es innerhalb des Vorstandsteams. Bei den turnusmäßigen Wahlen stand Kassenwartin Ilona Wegmann nach fünfjähriger Vorstandsarbeit für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung. Ihre Position übernimmt Andrea Ahrens, die dem Vorstand bisher als Beisitzerin angehörte.
Aus dem Vorstand ausgeschieden sind die Beisitzer Dominik Frye und Steffen Dettmer. Neben dem wiedergewählten Johannes Schnieders übernehmen Michael Thieben, Magdalena Frye und Marie Baalmann nunmehr das Beisitzeramt. Präses Maria Freitag wurde einstimmig wiedergewählt. Dem Führungsgremium
gehören außerdem an der Vorsitzende Christian Meemken, sein Stellvertreter Stefan Kleemann und Verena Connemann als Schriftführerin.


Heeder Ärzte ziehen in Container um
Umbau des Ärztehauses läuft an

(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.11.2015)

Noch gehen im Heeder Ärztehaus an der Vinkestraße die Patienten ein und aus, um ihren Allgemeinmediziner oder Internisten zu konsultieren. Doch schon bald ziehen die beiden Ärzte und ihre Mitarbeiter in ein kleines Containerdorf am Wendehammer. Denn umfangreiche Baumaßnahmen bestimmen die nächsten vier Monate das Bild. Geplant ist, die Grundfläche der Praxis für rund 650.000 Euro auf 300 Quadratmeter zu verdoppeln.
Dazu wird das 1991 errichtete kommunale Haus mit seinem Praxisteil im wahrsten Sinne des Wortes mit der Entkernung einmal auf Links gezogen. Südöstlich des vorhandenen Baukörpers wird auf der freien Fläche die Erweiterung von rund 150 Quadratmetern vorgenommen.
„Wir erhoffen uns nach Fertigstellung strukturierte und auch entspanntere Praxisabläufe“, sagt der Allgemeinmediziner Dr. Hans-Peter Leemhuis. Als er im Jahr 2004 die Praxis bezog, war er der einzige praktizierende Arzt im Haus. Doch seitdem sein Berufskollege, der Internist Hartmut Fokken, ebenfalls dort tätig ist, müssen die Behandlungen aufgrund der knappen räumlichen Ressourcen minutiös geplant werden. Auch das Wartezimmer wurde manch einem Patienten schon zu eng, sodass er auch schon mal aufstand, um sich vor der Tür die Beine zu vertreten.
Wie der Architekt Sven Bünting vom Büro „3ing Freimuth – Steinhoff“ aus Heede ausführte, erhält das Haus künftig vier Sprechzimmer, zwei Behandlungsräume, einen EKG-Raum und ein Labor. Außerdem wird das Wartezimmer mit dem Eingangsbereich sowie dem Empfang deutlich vergrößert. Für die Mitarbeiter sind zudem Sozialräume vorgesehen.
Bevor es allerdings deutlich komfortabler sein dürfte, wird noch einmal allen Beteiligten Rücksichtnahme und Verständnis abverlangt. Denn nach Praxisschluss am Montag, 14. Dezember 2015, zieht das Team in sechs Container um, die in den kommenden Tagen aufgestellt werden. Ab Freitag, 18. Dezember 2015, wird von dort aus praktiziert, bis voraussichtlich Mitte April der Umzug in die neuen Räume erfolgen kann.
„Ich bin froh, dass wir hier heute stehen und nach einer längeren Zeit der Vorbereitung mit dem Projekt starten können“, sagte Bürgermeister Antonius Pohlmann, als er gemeinsam mit seinem Stellvertreter Otto Flint, dem Architekten Sven Bünting und dem Ehepaar Dr. Hans-Peter und Eva Leemhuis die Erweiterungspläne vorstellte. Die Investitionssumme wird komplett von der Gemeinde getragen.

Meilenstein wird gesetzt
Pohlmann zeigte sich überzeugt, dass mit der Baumaßnahme vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wichtige Meilensteine für die ärztliche Versorgung gesetzt werden. Leemhuis machte deutlich, dass nach der Baumaßnahme eine weitere Arbeit bis zum Ruhestand in rund 20 Jahren durchaus möglich sei.


Holz- und Häckselverkauf

Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Heede haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich für die Brennholz- oder die Häckselausgabe registrieren zu lassen.

Alle Informationen hierzu finden Sie unter Bekanntmachungen.


Grundschule und Kita in Heede wollen enger kooperieren
Vertrag unterzeichnet – Gemeinsamen Flyer für den ersten Elternabend entwickelt

(Bericht der Ems-Zeitung vom 25.11.2015)


Den Kooperationsvertrag unterzeichneten Markus Haverkorn und die Leiterin der Kindertagesstätte St. Michael, Sr. Regina Maria. Hinten, von links: Anna Cordes, Melanie Kleene, Sigrun Theile (HÖB) und Eva Buten. Foto: Anna Heidtmann

Die Grundschule Heede und die Kindertagesstätte (Kita) St. Michael wollen in Zukunft noch stärker als bisher zusammenarbeiten. Um Jungen und Mädchen den Übergang vom Kindergarten in die Schule zu erleichtern, haben die beiden Einrichtungen jetzt einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet.
Der Vereinbarung vorausgegangen ist ein 40 Unterrichtsstunden umfassendes Projekt des Niedersächsischen Institutes für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) zur Sprachförderung und Sprachbildung. Gemeinsam mit Projektleiterin Sigrun Theile von der Historisch Ökologischen Bildungsstätte Papenburg (HÖB) haben Lehrkräfte und Erzieherinnen Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation ausgearbeitet.
Teilgenommen haben für die Grundschule deren Leiter Markus Haverkorn und Lehrerin Anna Cordes. Die Kindertagesstätte war mit den Erzieherinnen Melanie Kleene und Eva Buten vertreten. Ebenso dabei war Gabriele Liesen, Fachkraft des Landkreises Emsland für Sprachbildung und -förderung. „Es sollte nichts für die Schublade entstehen, sondern etwas, das gelebt wird“, erklärte Theile. Daher habe man dort angesetzt, wo bereits eine Zusammenarbeit bestehe, und darauf aufgebaut.
Ziel des hieraus entstandenen Kooperationsvertrages sei es, den Übergang zwischen Kindergarten und Schule so zu gestalten, dass die Kinder möglichst sanft und ohne Verunsicherung von einer Institution in die andere wechseln könnten. Regelmäßige Treffen und andere gemeinsame Aktionen zwischen der Grundschule und dem Kindergarten habe es für die Vorschulkinder schon immer gegeben, sagte Schulleiter Haverkorn. „Jetzt haben wir alles noch einmal überdacht und schriftlich festgehalten. Somit wird es für beide Seiten verbindlich.“
Damit die Zusammenarbeit zwischen Schule und Kindergarten auch für die Eltern der Vorschulkinder transparent ist, erhalten sie einen ebenfalls neu entwickelten Kooperationskalender mit den monatsweise geplanten Aktionen. Diese reichen von der Schulanmeldung über eine Sprachuntersuchung und -förderung, Entwicklungsgespräche und Elternabende sowie zahlreiche andere Themen bis hin zur Einschulungsfeier.
Als erstes „greifbares“ Ergebnis der verstärkten Zusammenarbeit haben die Einrichtungen für den ersten Elternabend einen gemeinsamen Flyer entwickelt. Er gibt Eltern und Erziehungsberechtigten Anregungen, wie sie ihre Kinder im täglichen Miteinander fördern und auf ein erfolgreiches Lernen in der Schule vorbereiten können..


Holz- und Häckselverkauf

Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Heede haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich für die Brennholz- oder die Häckselausgabe registrieren zu lassen.

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Flurbereinigungsverfahren in Heede vor dem Start
(Bericht der Ems-Zeitung vom 23.11.2015)


Eine Urkunde über den Beginn des Flurbereinigungsverfahrens überreichte Dezernatsleiterin Anita Schleper Bürgermeister Antonius Pohlmann sowie dem Vorsitzenden des Arbeitskreises, Gerd Brand. Fotos: Birgit Waterloh

In Heede wird es ein neues Flurbereinigungsverfahren geben. Der 2011 ins Leben gerufene Arbeitskreis hat dazu in den vergangenen Jahren Pläne erarbeitet. Ende August erfolgte die Zusage des Landwirtschaftsministeriums in Hannover, 75 Prozent der anfallenden Kosten zu übernehmen. Damit trägt das Land rund zwei Millionen Euro, den Hauptteil der verbleibenden gut 600000 Euro übernimmt die Gemeinde Heede.
Von den 200 Teilnehmern des Verfahrens sind demnach nur noch etwa 70000 Euro zu zahlen. Am Donnerstag wurden die voraussichtlich beteiligten Grundstückseigentümer über die Details der Planungen informiert.
Das 1500 Hektar umfassende Gebiet der Flurbereinigung ist nicht mit dem Gemeindegebiet identisch, sondern gliedert sich vielmehr in mehrere Teile, die sich vor allem nordwestlich von Heede bis über die A31 hinweg erstrecken.
Anita Schleper, Dezernatsleiterin für Flurbereinigung beim Amt für regionale Landesentwicklung in Meppen, erläuterte die Ziele des Verfahrens. Mit über 17 Kilometer Wegebau liegt ein Schwerpunkt auf der Erschließung der Flächen sowie der Stärkung der Leistungsfähigkeit des Wegenetzes. Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) wertete dies als „herausragende Leistung“. Dabei sollen die Wege generell auf eine Breite von drei Metern erneuert werden. Die Kosten für eine in Teilen breitere Fahrbahn übernimmt die Gemeinde, wie Pohlmann zusicherte. Verbaut werden dann vor allem Betonspurbahnen oder Schotterstraßen mit bituminöser Befestigung. Entsprechende Umweltmaßnahmen sollen die Eingriffe durch den Wegebau ausgleichen. „Das ist auf den vorhandenen Flächen möglich“, erklärte Schleper. Land wird demzufolge dafür nicht in Abzug gebracht werden müssen.
Als Ausgleichsmaßnahme wird vor allem das Anlegen von Baumreihen dienen. Weitere gestalterische Maßnahmen werden das Anlegen einer Feldhecke mit Wildschutzzaun in einem Winderosionsgebiet sein sowie das Anlegen von Gewässerrandstreifen.
Auf einer Fläche von insgesamt 1,8 Hektar soll zudem die spätblühende Traubenkirsche entfernt und verschiedene Douglasien-, Kiefern- und Fichtenbestände (insgesamt 2,6 Hektar) mit heimischer Arten aufgewertet werden.
Auf einer knapp zwei Hektar großen Fläche am Schukenbrockgraben soll den Plänen zufolge auch eine historische Wasserfläche mit einer Größe von 7500 Quadratmetern wiederhergestellt werden.
Wichtigstes Element des nun anlaufenden Flurbereinigungsverfahrens wird aber die Flächenzusammenlegung sowie außerdem die Flächenbereitstellung für öffentliche Zwecke sein. Nach Aussagen Schlepers sollen sich die Kosten für die Beteiligten auf höchstens 60 Europro Hektar belaufen.
Nach der Vorstandswahl im kommenden Jahr rechnet Schleper damit, die ersten Maßnahmen im Wegebau 2017 starten können. Gleichzeitig soll die Wertermittlung der Flächen erfolgen. Schleper geht weiterhin davon aus, dass das Verfahren nach einer für 2018/19 geplanten vorläufigen Besitzeinweisung 2024 zum Abschluss gebracht werden kann.
Angedacht ist, wie Bürgermeister Pohlmann erklärte, im Anschluss an das Flurbereinigungsverfahren einen Realverband zu gründen und gleichzeitig die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Heede-Emspolder aufzulösen. Die Beiträge der Mitglieder sollen dann zur Finanzierung weiteren Wegebaus genutzt werden, der im ersten Schritt nicht umgesetzt werden kann.
Eine Karte mit der Gebietsabgrenzung sowie den einzelnen Maßnahmen finden Sie unter nachfolgendem Link:

Geplante Flurbereinigung Heede

(Hinweis: Der Link wird am 04.12.2015 von der Homepage entfernt.)


Uni Groningen jetzt auch im Green Energy Park Heede
Unterstützung für Geothermieprojekt – Bohrungen für Bodenproben

(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.11.2015)

Die Reichsuniversität Groningen (RUG) streckt ihre Fühler weiter aus in Richtung Emsland: Die Zweigstelle der RUG im Marienkrankenhaus Papenburg Aschendorf bekommt einen weiteren Standort im Green Energy Park in Heede/Dersum. Das Thema hier: Geothermie.
Vorweg eine weitere Neuerung: Die RUG-Niederlassung im Papenburger Krankenhaus bildet ab sofort zusammen mit den Standorten Medizinisches Versorungszentrum (MVZ) Dörpen und nun auch dem Green Energy Park die University of Groningen North West Germany (UGNWG). Sie ist eine einhundertprozentige Tochter der RUG und wurde eigens für diese Standorte in Papenburg und der Samtgemeinde (SG) Dörpen gegründet. Harald Orfgen ist der Leiter der deutsch-niederländischen Einrichtung und sagt, dass die Grenze allerdings teilweise noch da sei und meint die „in den Köpfen“. „Wir werden versuchen, das zueinander zu bringen.“
Ende 2013 hatte die RUG zunächst die Papenburger Außenstelle inklusive Dörpen eingerichtet. Sie dient der Ausbildung von Ärzten. Nun solle es laut SG-Bürgermeister Hermann Wocken (CDU) „von der Medizin zur Wirtschaft“ weitergehen – beim Thema Geothermie. Bis Ende 2017 soll das Erdwärmeprojekt im Green Energy Park stehen und im Betrieb sein. Für die Niederlande sei das Projekt interessant, weil die Erdgasvorkommen dort schätzungsweise in zehn Jahren aufgebraucht seien, so Orfgen. Jährlich verdienen sie aktuell 14 Milliarden Euro daran. Wenn vom fossilen Rohstoff nichts mehr übrig ist, müsse das Nachbarland auf die Einnahmen verzichten und obendrein Energie von außen einkaufen. „Die Niederlande blicken dann in ein 28 Milliarden Euro tiefes Loch“, sagt der UGNWG-Leiter. Der wirtschaftliche Druck sei demnach sehr hoch.
Das Geothermieprojekt hingegen profitiert von der Expertise der universitären Kräfte. Zum wissenschaftlichen Team solle demnach Rien Herber von der Fakultät für Mathe und Naturwissenschaften gehören. Der frühere Chefgeologe des Mineral- und Erdölkonzerns Shell sowie Martha Roggenkamp beschreibt Orfgen als international anerkannte Kapazitäten. Roggenkamp kommt aus der juristischen Fakultät und ist Energierechtsexpertin und für die rechtlichen Fragen beim Geothermieprojekt zuständig. In den Niederlanden gehören die Bodenschätze dem Staat, in Deutschland demjenigen, der die Konzessionen für die entsprechenden Areale bekommt, erklärt Orfgen. Weil das Geothermiekraftwerk nahe der niederländischen Grenze entsteht und es auch Erdwärme aus dem Nachbarland nutze, stelle sich die Frage: „Wem gehört sie?“ Außerdem müssten eventuelle Haftungsgründe bedacht werden, falls Schäden entstehen.
Die dritte wissenschaftliche Unterstützung komme aus dem Bereich Sozialpsychologie: Dabei gehe es um die Kommunikation mit der Bevölkerung bei möglichen Bedenken. Wichtig sei beim Erdwärmeprojekt die Akzeptanz in der Bevölkerung. Auch die Vermarktung spiele eine Rolle. Die Fakultät solle laut Oliver Kugland, Geothermie-Projektleiter und Mitglied der Hanrath-Gruppe Geschäftsführung das Unternehmen bei der Weiterentwicklung von Elektromobilität unterstützen. Das Thema dort: Fahrpsychologie.
In Richtung Kraftwerk geht es indes ebenfalls weiter. In Kürze sollen laut Kugland erste Bohrungen vorgenommen werden, um Bodenproben zu bekommen und den Bauplatz für die Anlage konkret festlegen zu können.
Eine Präsentation zum Geothermieprojekt finden Sie unter greenenergypark.de




Vorbestellung von Neujahrskuchen zum Heeder Weihnachtsmarkt

Die Damengymnastikgruppe des Sportvereins Rot-Weiß Heede ist wieder mit einer Verkaufsbude auf dem Heeder Weihnachtsmarkt am 06.12.2015 vertreten.
Aufgrund des tollen Zuspruchs / der regen Nachfrage in den Vorjahren können Sie auch in diesem Jahr wieder „leckere Neujahrskuchen“ kaufen.
Die „Eimer / Neujahrskuchen“ können bereits im Vorfeld bestellt werden.
Backaufträge bitte an Maria Pohlmann (Tel. 04963-1460).


Weihnachtsmarkt 2015


Bekanntmachung der Gemeinde Heede...

Lt. Information der Bauleitung „Tennet“ wird der nächste Generator für die Ausbaustufe III am 09.12.2015 via Schubschiff über die Ems angelandet.
Im Anschluss daran erfolgt dann per Schwerlasttransport die Überführung des Generators zum Umspannwerk nach Heede.

Sobald die Details des Transportes bekannt sind, werden wir Sie unter der Rubrik "Aktuelles" informieren.


Pastor Johannes Drees feierlich in Heede in sein Amt eingeführt
Pastor zur Mitarbeit und Seelsorger für Besucher der Gebetsstätte

(Bericht der Ems-Zeitung vom 10.11.2015)


Über die Verstärkung durch Pastor Johannes Drees (Dritter von links) freuen sich (von links) Gemeindereferentin Sr. Maria Dominik, Diakon Heinz Klasen, Pfarrer Johannes Hasselmann, Pastor i. R. Johannes Brinkmann sowie Gemeindereferentin Maria Freitag. Foto: Anna Heidtmann

Das pastorale Team der Pfarreiengemeinschaft St. Vitus Dörpen, St. Antonius Dersum/Neudersum und St. Petrus in Ketten Heede hat mit Pastor Johannes Drees nun Verstärkung bekommen. In einer feierlichen heiligen Messe mit Bannerabordnungen und zahlreichen Gläubigen aus allen drei Gemeinden ist der 50-jährige Priester am Sonntag in der Marienkirche zu Heede offiziell in seinen Dienst als Pastor zur Mitarbeit eingeführt worden.
Seine seelsorgerische Aufgabe nimmt der Geistliche, der seinen Wohnsitz in Heede hat, künftig in allen drei Kirchengemeinden wahr. Daneben steht er gemäß dem Auftrag des Osnabrücker Bischofs Franz-Josef Bode in besonderer Weise als Seelsorger für die Besucher der Gebetsstätte zur Verfügung. „Ich freue mich darauf, dass ich hier als Priester und Seelsorger tätig sein darf“, erklärte der in Wettrup geborene Kirchendiener, der vor seinem priesterlichen Werdegang mehrere Jahre als examinierter Altenpfleger gearbeitet hat.

Priesterweihe 1998

Im Jahr 1998 ist Pastor Drees nach seinem Theologiestudium in Lantershofen bei Ahrweiler im Osnabrücker Dom zum Priester geweiht worden und hat anschließend als Diakon in Osnabrück und bis 2002 als Kaplan in Emden und Meppen gewirkt. Nach einer zehnjährigen Aufgabe im Bistum Osnabrück ist er bis zu seinem Wechsel nach Heede in der Pfarreiengemeinschaft St. Marien und St. Elisabeth/Nordhorn sowie Unbefleckte Empfängnis Mariens/Nordhorn-Brandlecht als Pastor zur Mitarbeit tätig gewesen.
Pfarrer Hasselmann begrüßte seinen Mitbruder im Namen der ganzen Gemeinde und freute sich über dessen Unterstützung bei den vielfältigen Aufgaben in der Pfarreiengemeinschaft. „Eine lebendige Seelsorge ist nicht allein durch Priester möglich. Sie ist eine Aufgabe, die wir alle als Getaufte zusammen mit dem hauptamtlichen Team versuchen, in unseren Gemeinden zu verwirklichen“, so Pfarrer Hasselmann. Dies sei sicherlich durch die vielen verschiedenen Aufgaben und Entwicklungen in der Gesellschaft nicht immer einfach. Um auch angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise ein Zeugnis abzulegen, von einem Gott, der keinen ausschließe, bedürfe es vieler ehrenamtlicher Helfer, die in den Gemeinden dafür wirkten.
Im Anschluss an den Gottesdienst, der durch gemeinsame Liedbeiträge der drei Chöre aus den Gemeinden Dörpen, Dersum und Heede musikalisch umrahmt wurde, hatten die Gemeindemitglieder bei einem Empfang im Haus St. Josef Gelegenheit zu einem ersten Kennenlernen des neuen Priesters.


Einleitung der Flurbereinigung in Heede

Das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Geschäftstelle Meppen lädt alle beteiligten Grundeigentümer am künftigen Flurbereinigungsverfahren zu einem Aufklärungstermin am Donnerstag, den 19. November 2015 um 19 Uhr in´s Haus des Bürgers ein.
(Siehe Bekanntmachungen).


Geothermie wirtschaftlich machbar
Positives Signal für Kraftwerk in Heede – Zahlen sollen aber neu berechnet werden
(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.11.2015)

Bis Ende August sollten die Ergebnisse der wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie für das für Ende 2017 geplante Geothermiekraftwerk im GreenEnergyPark in Heede/Dersum feststehen. Aktuell steht als Resultat aber nur das Signal „positiv“ fest, denn die Zahlen müssen neu berechnet werden, weil die Anlagen deutschlandweit mehr Eigenverbrauch haben als gedacht.
Rund drei Monate später als geplant werden die Ergebnisse der wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie vorliegen. „Spätestens Ende November werden wir konkrete Zahlen haben“, sagte Oliver Kugland, Mitglied der Geschäftsführung der Hanrath-Gruppe, die zum Investorenkreis des Projekts gehört. Auf Anraten des Anwaltes der GeoDienste GmbH, die die Studie vornimmt, hatte sich der Ideengeber des Geothermie-Projekts zur Neuberechnung der Zahlen entschieden. Es solle nun genauer geprüft werden, ob und inwieweit der Eigenverbrauch der Anlage vom Standardwert, der ein Drittel beträgt, abweiche, so Kugland.
In einem knappen Jahr sollen die Bohrungen für das Geothermie-Kraftwerk im Green Energy Park in Heede/Dersum starten.
Spätestens Ende 2017 soll die Anlage zur Förderung von Erdwärme fertig sein. Die ersten Bohrungen sollen wie geplant zwischen Juli und September 2016 beginnen. Einen Strich durch die Rechnung könne allerdings noch das Land Niedersachsen machen. Wegen der stetigen Diskussionen zum Thema Fracking werde bei solchen Projekten genauer hingeschaut. Härtere Auflagen könnten den Bohrungsstart verzögern. Laut Kugland habe Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) allerdings seine Unterstützung signalisiert.
Die Anlage soll vor allem als Entwicklungs- und Forschungsstandort für die Technologie dienen. Wie berichtet, sind die Hochschule Bochum, das Energieforschungszentrum Niedersachsen, die Universität Groningen, das Kompetenzzentrum Energie Osnabrück und der Verein GeoEnergy Celle Partner des Projekts. Nun soll Kugland zufolge zusätzlich in die Agentur Enerchange aus Freiburg sowie die Hydrosion GmbH aus München einsteigen.
Die Agentur solle sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern, die Firma Hydrosion kümmere sich um die Untersuchung von Grundwasser auf seine Nutzbarkeit, auch hinsichtlich weiterverwertbarer Rohstoffe wie Mineralien. Das teilte Dr. Jochen Schneider mit, der Geschäftsführer der beiden Firmen ist. „Da haben wir einen weiteren finanziellen Gewinnungsprozess“, sagte Kugland.
Welche Investoren sich finanziell am Erdwärme-Projekt beteiligen, steht nach Angaben Kuglands offiziell noch nicht fest. „Die Investoren werden bekannt gegeben, sobald die Zahlen da sind.“ Inzwischen sei auch das Interesse im Emsland am 48-Millionen-Euro-Projekt gewachsen, darunter auch bei „gut betuchten Firmen und Einzelpersonen“.


Bürgerschützen Heede spenden 925 Euro
Geld für Kindergarten St. Michael

(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.11.2015)


Über eine Spende des Bürgerschützenvereins Heede in Höhe von 925 Euro freuen sich die Jungen und Mädchen im Kindergarten St. Michael. Foto: Anna Heidtmann

Der Bürgerschützenverein Heede hat einen Geldbetrag in Höhe von 925,17 Euro an den örtlichen Kindergarten St. Michael gespendet.
Der amtierende Schützenkönig Aloys Kleemann sowie Schriftführer Gerhard Wegmann und Marlen Soring überreichten jetzt der Kindergartenleiterin Schwester Maria Regina den symbolischen Scheck. Das Geld stammt aus der traditionellen Sammlung während des diesjährigen Schützenfestes und soll laut Aussage der Kindergartenleiterin für eine Anschaffung im Zusammenhang mit dem Neu- bzw. Umbau des Hauses und der damit einhergehenden Umlegung und Erweiterung des Krippenspielplatzes verwendet werden.
„Wir legen das Geld erst einmal zurück und schauen, wo die Summe am Ende der Baumaßnahme am sinnvollsten eingesetzt werden kann“, erklärte Schwester Maria Regina und dankte dem Schützenverein für die großzügige Spende, die „alle Erwartungen übertroffen“ habe.


Hier finden Sie einige Bilder vom Kirmesmontag, 19.10.2015:




Bald schnelleres Internet in der Gemeinde Heede
VDSL-Netzausbau der Telekom – Angebot für rund 350 Haushalte

(Bericht der Ems-Zeitung vom 31.10.2015)


Verbesserte Internetanbindung in Heede: auf dem Foto (von links) Klaus Karneth (Deutsche Telekom), Wilfried Kleemann (Vorsitzender des Bürgerschützenvereins), Bürgermeister Antonius Pohlmann und Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken. Foto: Anna Heidtmann

Rund 350 Haushalte der Gemeinde Heede können ab Januar 2016 auf deutlich schnellere Internetverbindungen zugreifen. Grund dafür ist der derzeitige VDSL-Netzausbau mit Vectoring-Technik des Anbieters Deutsche Telekom.
Der Ausbau findet aufgrund einer Vorvermarktungsaktion durch den örtlichen Bürgerschützenverein statt, bei der sich insgesamt 125 Haushalte für das schnelle Internet entschieden hatten.
Für den Netzausbau hat die Deutsche Telekom gut drei Kilometer Glasfaserkabel verlegt und zwei Multifunktionsgehäuse neu aufgestellt. Diese befinden sich an der Ecke Marktplatz/ Marschstraße und im Bereich Emsbrücke/Dörpener Straße. „Jetzt muss nur noch die Technik eingebaut werden“, erläuterte der Vertriebsbeauftragte der Telekom, Klaus Karneth, den Stand der Baumaßnahme während eines Baustellenbesuchs mit Vertretern der Kommune.
Etwa Ende Dezember sollen die Ausbauarbeiten zum Ende kommen, sodass die neue Vectoring-Technologie Anfang nächsten Jahres freigeschaltet werden kann. Hierdurch werden die Übertragungsraten laut Angaben der Telekom deutlich gesteigert. Das Unternehmen nennt Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) beim Download und bis zu 40 Mbit/s beim Upload. „Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind“, erklärte Karneth.
Über den zügigeren Datentransfer freut sich auch Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU). „Eine schnelle Internetanbindung ist sowohl für Unternehmen als auch für Privathaushalte ein enormer Standortvorteil.“ Voraussetzung hierfür ist laut Karneth jedoch, dass die Kunden ihre Verträge anpassen.


Verlosung zum Ausklang der Kirmes
Hauptgewinner in Heede gezogen – Viehmarkt und Frühschoppen

(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.10.2015)


Die Hauptgewinne der Verlosung wurden am letzten Tag der Heeder Kirmes gezogen. Auf dem Foto (von links) die HHG-Vorstandsmitglieder Maria Krallmann, Hermann-Josef Schwarte und Annette Köster, Pfarrer i. R. Johannes Brinkmann, Bernd Rademaker, Laura Bögemann, Edith Soring und Hermann-Josef von Hebel (HHG). Foto: Anna Heidtmann

Mit dem traditionellen Viehmarkt und Frühschoppen ist am Montag der dreitägige Hanse- und Kornmarkt auf dem Marktplatz in Heede ausgeklungen.
Bereits am frühen Morgen hatte der Viehauftrieb unter der Aufsicht von Marktmeister Gerhard Mauer begonnen. Zum Verkauf standen überwiegend Rinder und Ponys sowie einige Kleintiere. „Es hat alles gut geklappt“,erklärte Mauer. Der Auftrieb sei ähnlich wie in den Vorjahren gewesen.
Dichtes Gedränge herrschte im Kirmeszelt, als gegen 11 Uhr die Hauptziehung der Verlosung des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) mit Pfarrer im Ruhestand Johannes Brinkmann als Glücksbringer auf dem Programm stand. Als Hauptpreis bescherte er Laura Bögemann einen Warengutschein im Wert von 500 Euro. Über den zweiten Preis, einen Verzehrgutschein im Wert von 175 Euro, freute sich Bernd Rademaker. Der dritte Preis beinhaltete einen Gesundheitskorb und ging an Edith Soring.



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Auf viele neue reale und virtuelle Gäste freut sich die

Gemeinde Heede


Bekanntmachung

In der Zeit vom 13.10.2015 bis einschließlich 27.10.2015 fällt die wöchentliche Sprechstunde des Bürgermeisters Antonius Pohlmann sowie seines Stellvertreters Otto Flint aus.

(Siehe Bekanntmachungen)


Haus brennt nach Staubexplosion
Jahresübung der Feuerwehr Heede – Fünf Menschen gerettet

(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.10.2015)


Zu ihrer Jahresübung war die Feuerwehr Heede mit 28 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen ausgerückt. Fotos: br

Den Schwerpunkt der Jahresübung der Freiwilligen Feuerwehr Heede bildete die Menschenrettung aus einem total verqualmten und für den Abriss vorgesehenen leer stehenden Haus.
Folgendes Einsatzszenario hatte sich das Vorbereitungsteam um den künftigen Ortsbrandmeister Reiner Wegmann ausgedacht: Bei den Abrissarbeiten ereignet sich eine heftige Staubexplosion im Scheunenbereich des Resthofes. Es kommt sofort zu einem Brandausbruch mit starker Rauchentwicklung. Fünf Menschen ist der Weg ins Freie versperrt.

28 Einsatzkräfte
Als die Feuerwehr Heede mit 28 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen sowie einem Anhänger eintrifft, rüsten sich mehrere Trupps mit schwerem Atemschutz aus und dringen zur Menschenrettung in das Wohnhaus ein. „Dank“ einer leistungsfähigen Nebelmaschine können die Feuerwehrleute nichts sehen und müssen sich durch das Gebäude tasten. Die ersten Vermissten und durch den Rauchgaseinfluss schwer verletzten Menschen werden ins Freie gebracht.
Mittlerweile haben weiteren Trupps die Wasserversorgung von einem Unterflurhydranten hergestellt und für eine ausreichende Beleuchtung der Einsatzstelle mit Strahlern auf den Fahrzeugen und den sogenannten „Powermoons“ gesorgt. Da das Haus zeitweise ganz in den starken Nebel eingehüllt ist, ergibt sich ein gespenstisches Bild, das noch von dem nervtötenden Schrillen des funktionstüchtigen Rauchwarnmelders in der Wohnung ergänzt wird.

Realitätsnahes Szenario
Einsatzleiter Rainer Wegmann: „Um möglichst vielen und insbesondere den jüngeren Atemschutzgeräteträgern ein realitätsnahes Ernstfallszenario zu bieten, haben wir die Nebelmaschine noch länger laufen lassen und zunächst auf eine Überdruckbelüftung verzichtet.“ Als dann noch die Meldung „Treppenhaus eingestürzt“ kommt, müssen die letzten Vermissten aus dem Obergeschoss über die vierteilige Steckleiter durch ein Fenster gerettet werden – ein schwieriges Unterfangen. Auch die weitere Übungseinlage – ein alter Löschschlauch wird zum Platzen gebracht – meistern die Feuerwehrleute schnell und gekonnt. In Windeseile wird der defekte Schlauch ausgewechselt, und die Brandbekämpfung kann nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen werden.


Versorgung einer verletzten bewusstlosen Person. Foto: br

„Die Übung ist gut verlaufen“, resümierten der noch amtierende Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann und sein Vertreter Hans Koop. Die beiden Übungsbeobachter sind mit den Leistungen der jungen Truppe sehr zufrieden.




Verlegung Bushaltestelle „Am Markt“ in Heede

„Aufgrund der Kirmes in Heede und dadurch bedingter Behinderungen steigen die Buskinder zur Schule nach Dörpen und Papenburg ab Montag, 12.10.2015 bis zu den Herbstferien an der Grundschule Heede gegenüber dem Bauhof ein.“


 

Pläne für Marktplatz in Heede - Neue Beleuchtung vorgesehen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.10.2015)

Noch stehen die Pläne für die Umgestaltung des Heeder Marktplatzes nicht im Detail fest. Wünsche und Anregungen der Bürger sollen einbezogen werden. Das teilte die Gemeinde bei ihrer Ratssitzung mit. Auch die Steinerbude im Umfeld der Schärpenburg soll erneuert werden.
Vor endgültiger Beschlussfassung der Planvorlage zum Ausbau des Marktplatzbereiches sollen die direkten Anwohner des Gebietes zu einem gesonderten Vorstellungs- und Beratungstermin geladen werden, heißt es in der Vorlage zur Ratssitzung der Gemeinde Heede. Deren Wünsche, Anregungen und Problemstellungen sollen mitberücksichtigt werden. Geplant sind eine Verkehrsberuhigung, die die Sicherheit auf dem Marktplatz erhöhen soll. „Die Anwohner sollen in diesem Jahr noch einbezogen werden“, sagte Bürgermeister Antonius Pohlmann. Grundsätzlich solle die Nutzung zur traditionellen Kirmes nicht mit den Änderungen im Widerspruch stehen, heißt es weiter.
Vorgesehen sei laut der Gemeinde Heede außerdem eine „präsentationsreiche Beleuchtung“. Seitens der Lichttechnik müsse dazu ein Beleuchtungsplan erstellt und ausgearbeitet werden. Ein genauer Planentwurf soll in einer nächsten Sitzung vorgestellt werden, auch hinsichtlich der Neugestaltung der Steinerbude. Das Gebäude soll um einen 20-Quadratmeter-Anbau erweitert werden und laut Vorlage des Rates als reiner Werkstatt- und Arbeitsbereich dienen. Bei der Umgestaltung sollen die Nutzer Bürgerschützenverein, Arbeitsgruppe Handwerker und die Kanonengruppe berücksichtigt werden. „Die Detailplanung soll bis Jahresende stehen“, so Pohlmann.
Die Neuerungen am Marktplatz und der Steinerbude seien Teil des Dorferneuerungsprogramms, ebenso wie die Sanierung der Dörpener Straße. „Eigentlich wären wir in der Umsetzung schon zwei Jahre weiter.“ Aktuell warte die Gemeinde laut Pohlmann auf die Zusage weiterer Mittel aus dem Programm. „Wir gehen davon aus, dass wir im Winter Bescheid haben.“ Dann könne die Straße ab März 2016 weiter ausgebaut werden.


Ärztehaus in Heede wird aufs Doppelte vergrößert
Baustart soll im November sein – Neueröffnung ist für Mitte April 2016 geplant

(Bericht der Ems-Zeitung vom 10.10.2015)


Das Bild zeigt den Entwurf des fertigen Ärztehauses in Heede samt neuem Anbau (links). Foto: 3ing Architektur

Die Gemeinde Heede will die Größe ihres Ärztehauses durch einen Anbau nahezu verdoppeln. Der neue Trakt soll bis Mitte April 2016 fertig sein. Der Baustart ist für Mitte November geplant.
Die Fläche des Ärztehauses werde nach Angaben des Planungsbüros inklusive des Anbaus 300 Quadratmeter betragen. Über die genauen Pläne informierte die Gemeinde in ihrer Ratssitzung am Mittwochabend, jedoch noch nicht über die Kosten des Anbaus.
Die Erweiterung und Modernisierung seien „zwingend notwendig“, erklärte Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU). Der Umbau sei eine zukunftsweisende Entscheidung, die die ärztliche Versorgung am Standort Heede und auch im Umfeld der Samtgemeinde Dörpen langfristig sichere.
Die durch die Gemeinde zu Jahresanfang beauftragten Heeder Architekten stellten die Planungen bei der Sitzung vor. Aufwendig werden Architekt Sven Bünting zufolge die „massiven Abbrucharbeiten“. Viele der bestehenden Wände müssten entfernt werden, um das Raumkonzept großzügiger gestalten zu können. Alle dafür ausgewählten Wände seien allerdings tragend und müssten demnach durch Stahlträger ersetzt werden.
Im Innenbereich des Hauses werde außerdem die Diskretion erhöht. Im Empfangsbereich sowie in den Ärztezimmern sollen Rasterdecken eingesetzt werden, die entsprechend schalldämmend wirken. Auf Anfrage von Marietta Wegmann (CDU) teilte Bünting weiter mit, dass das Wartezimmer zwar durch eine Glastür einsehbar, aber hinsichtlich der Akustik vom Rest der Praxis abgetrennt sein werde. Am Ärztehaus sollen zehn Parkplätze bereitgestellt werden.
Hinsichtlich der Versorgung hatte die Gemeinde zunächst einen Anschluss an das Blockheizkraftwerk im Ortskern vorgesehen, was seitens des Planungsbüros als schwierig angesehen wurde. Nach Gemeindeangaben müsste dafür eine neue Leitung durch die Gemeinde verlegt werden. Die Umsetzung sei laut Pohlmann jedoch nicht wirtschaftlich. Für vorige Projekte wie das Jugendzentrum Memory oder die Schule habe es Fördermöglichkeiten und Zuschüsse durch die Samtgemeinde Dörpen gegeben: Diese Möglichkeiten bestehen nun nicht mehr, so Pohlmann. Es sei daher eine komplett neue Heizungsanlage vorgesehen, weil die jetzige 25 Jahre alt und abgängig sei. Sie entspreche nicht mehr den geltenden Bestimmungen, hieß es in der Vorlage der Gemeinde für die Ratssitzung.
Über die Kosten des Anbaus wollte Bürgermeister Pohlmann auf Anfrage unserer Redaktion derzeit keine Angaben machen. Die Posten, die die Gemeinde zu tragen hat, erstrecken sich nach Auskunft Pohlmanns über die Fertigstellung der Gebäudehülle, den Bodenbelag, die Wände sowie die Elektrik. Für die Ausstattung der Innenräume komme der Nutzer des Hauses, Dr. Hans-Peter Leemhuis, auf. Für die Phase des Umbaus werde der ärztliche Betrieb in einer leer stehenden Praxis in Dörpen fortgeführt. Planmäßig solle der Umzug zurück nach Heede am 16. April sein. Neben Leemhuis wird auch Hartmut Fokken weiterhin im Ärztehaus praktizieren.


 

32 Tablet-Computer für Heeder Grundschule
Samtgemeinde Dörpen schafft Medien für 20 000 Euro an

(Bericht der Ems-Zeitung vom 10.10.2015)


Die jungen Schüler versuchen sich an den neuen Tablets. Präsentiert haben die Geräte Markus Santen, Hermann Wocken, Antonius Pohlmann, Markus Haverkorn und Andreas Hövelmann.Foto: Anna Heidtmann

In der Max-und- Moritz-Grundschule in Heede ist das digitale Zeitalter angebrochen. 32 neue Tablet-Computer werden dort künftig in den Unterricht integriert und machen eine neue Art des Lehrens und Lernens möglich. Angeschafft wurden die Medien im Wert von rund 20 000 Euro von der Samtgemeinde (SG) Dörpen, die als Schulträger samtgemeindeweit ein Medienentwicklungskonzept zur Aktualisierung der technischen Standards auf den Weg gebracht hat.
Mit 32 Tablet-Computern habe man anstelle des bisher mit 10 bis 12 Laptops ausgestatteten Computerraums einen kompletten Klassensatz an Geräten, der noch dazu im gesamten Schulgebäude flexibel einsetzbar sei, so Andreas Hövelmann, Leiter des Fachbereichs Bildung der SG Dörpen. Die technischen Voraussetzungen, nämlich ein leistungsfähiger Internetanschluss und eine komplette WLAN-Versorgung, seien laut Hövelmann hierfür vorhanden. Die mobile Einsatzmöglichkeit erachtet auch Schulrektor Markus Haverkorn als großen Vorteil gegenüber einer stationären Lösung. „Dass alle Kinder jetzt im Klassenraum bleiben können, erhöht die Effizienz von Lehr- und Lernprozessen“, erklärte er. Die Medien motivierten die Schüler nicht nur zum selbst organisierten Lernen, sondern es könne mithilfe der tragbaren Geräte auch auf das individuelle Lerntempo der jeweiligen Schüler besser Rücksicht genommen werden. „Wir haben hierdurch, gerade auch im Hinblick auf das Thema Inklusion, deutlich mehr Möglichkeiten im Unterricht für eine differenzierte und individuelle Förderung“, betonte Haverkorn. Zum Einsatz kommen sollen die Medien, die alle mit einer zusätzlichen Tastatur ausgestattet sind, mit der Zeit in allen Klassen und nahezu allen Fächern. Bücher und Hefte sowie die Schreibschrift sollen sie jedoch nicht vollkommen ersetzen. „Wir wollen mit der Zeit gehen, und die ist nun mal digital. Die Eltern unterstützen das“, so der Schulleiter.
Auf die sich verändernde Art des Unterrichtens bereiten sich derzeit die Lehrer, die geschlossen hinter der Entscheidung für die Anschaffung der Tablets stehen, in einer Reihe von Fortbildungen mit dem Mediencenter Papenburg vor. SG-Bürgermeister Hermann Wocken bezeichnete den Schritt zur neuen Technik als eine Verbesserung der Bildungsqualität.


Seniorenfahrt der Gemeinde Heede am 24.09.2015



Im Rahmen der diesjährigen Seniorenfahrt der Gemeinde Heede ging die Reise in das Golddorf Oberlangen. Auf dem Hof Jänen wurden die Teilnehmer vom örtlichen Heimatverein in Originaltracht erwartet und mit einem „säuten Köppken“ begrüßt.
Auf der Hofdiele wurde eine Vespertafel mit frischem Brot aus dem Backhaus gereicht, zusätzlich gab es frische Mettwurst, geräucherten Landschinken und vieles mehr.
Nach einer tollen Präsentation und Vorstellung, sowie Begleitung der Heimatfreunde Oberlangen durch die Historie und die Gegenwart der verschiedenen Gebäude und des Gartens, waren alle Gäste hellauf begeistert.
Den Abschluss des Tages bildete dann das gemeinsame Abendessen, bei dem der neue Verein „Emsschipper Heede“ für die musikalische Unterhaltung sorgte.


 

Wegmann folgt auf Bögemann
Neuer Ortsbrandmeister in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 29.09.2015)


Der alte und der neue Ortsbrandmeister mit den Ehrengästen (von links): Gerd Köbbe, Hermann Wocken, Reiner Wegmann, Horst Kloppenburg, Bernd Bögemann, Antonius Pohlmann, Hans Koop und Hans-Bernd Ahlers. Foto: Jens Sievers

Mit einem eindeutigen Wahlergebnis ist Reiner Wegmann während einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum neuen Ortsbrandmeister der Feuerwehr Heede gewählt worden. Der 38-Jährige übernimmt das Amt von dem scheidenden Ortsbrandmeister Bernd Bögemann, der diese Funktion elf Jahre innehatte.
Mit dem Erreichen der Altersgrenze von 63 Jahren endete für Bögemann der aktive Dienst. Mit Wehmut, aber auch mit Stolz werde er sein Amt zum 1. Dezember an seinen Nachfolger übergeben. In seiner letzten offiziellen Ansprache ergänzte Bögemann, wie sehr ihm die Arbeit und vor allem die gute Zusammenarbeit mit der gesamten Mannschaft gefallen habe. Er blickte auf eine ereignisreiche Zeit zurück. Besonders das 200-jährige Jubiläum im Jahr 2012 sei ein herausragender Höhepunkt gewesen.
Reiner Wegmann, der durch seinen feuerwehrtechnischen Beruf höchstqualifiziert ist, stellt laut Bögemann die perfekte Person für diesen Posten dar. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken und der Heeder Bürgermeister Antonius Pohlmann dankten dem scheidenden Ortsbrandmeister für seinen langen ehrenamtlichen Dienst und für die gute Unterstützung im Gemeindeleben. Beide wünschten seinem Nachfolger alles Gute in seiner neuen Funktion.
Zu den weiteren Gratulanten zählten Abschnittsleiter Gerd Köbbe, stellvertretender Abschnittsleiter Hans-Bernd Ahlers sowie Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg. Reiner Wegmann betonte, dass Feuerwehr Teamarbeit sei. „Und wir haben ein gutes Team.“


Über 500 Besucher strömen zu Oktoberfest in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 28.09.2015)



Die wartende Menschentraube vor dem Festzelt kündigte es bereits an: Auf dem Oktoberfest in Heede sollte es wieder brechend voll werden. Ob zu zweit, als Nachbarschafts-, Cliquen- oder Vereinsgruppe – mehr als 500 Besucher strömten zur Party im Festzelt auf dem Schützenplatz, um in geselliger Runde nach bayerischer Manier zu feiern. Ehrensache für die meisten, in Dirndl oder Karohemd und krachender Lederhose zu erscheinen.
Doch nicht nur die passende Garderobe, sondern die Musik macht eine Party aus. Von Beginn an heizten der Musikverein Heede, der das Fest zum vierten Mal in Folge zusammen mit den Zeltbetrieben Kemker veranstaltet hat, und die Partyband „Die Schluchtenkracher“, den Gästen ein und animierten zum Mitsingen, Klatschen, Schunkeln und Tanzen. Von der traditionellen Volksmusik bis zum Alpenrock, vom deutschen Schlager bis hin zum Oldie – nichts, was Feierlaune macht, wurde ausgelassen.
Die Stimmung im Festzelt war grandios. Dabei hat der Musikverein Heede einmal mehr seinen Facettenreichtum gezeigt, und sich als echter Stimmungsmacher erwiesen. Als Engelbert Dähling und Marie Baalmann bei Liedern wie „Im Wagen vor mir“, „Es gibt nur Wasser“ oder „Aloha Heja He“ das Orchester schließlich noch mit ihren Gesangskünsten bereicherten, tobte die Menge, und es gab kein Halten mehr auf den Bänken.
Alle Hände voll zu tun hatte auch das Servicepersonal, das unentwegt mit Maßkrügen bepackt von Tisch zu Tisch balancierte. „Was für ein tolles Fest“, stellte Ed aus Holland fest. Es sei einfach fantastisch, dass so viele Menschen unterschiedlichen Alters so vergnügt zusammen feiern könnten.


Das Schadstoffmobil ist im Herbst wieder in der Samtgemeinde Dörpen unterwegs.
Die genauen Termine sind:

Dörpen Busbahnhof Schule 12.10.2015 16.00 - 17.30 Uhr
Heede Marktplatz 14.10.2015 13.00 - 14.00 Uhr
Kluse Jugendheim Ahlen 30.09.2015 13.00 - 13.45 Uhr
Walchum Parkplatz Schützenhaus 12.10.2015 14.30 - 15.30 Uhr

Angenommen werden am Schadstoffmobil:
Autopflegemittel, Chemikalien, Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Farben und Lacke, Holzschutzmittel, Fotochemikalien, verunreinigte Kunststoffbehälter, Verdünner, Medikamente, PU-Schaumdosen, ölverschmutzte Dosen und Lappen, Tinten- und Tonerkartuschen aus Druckern, Kopierern und Faxgeräten und quecksilberhaltige Abfalle in haushaltsüblichen Mengen, Haushaltskleingeräte, wie z.B. Kaffeemaschine, Bügeleisen, Fön, Handy, Mixer, Rasierer, Taschenrechner, Toaster, Wecker, Photoapparat, Autoradio, Babyphon außerdem Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Armbanduhren, Fernbedienung, Kopfhörer, elektrische Zahnbürste, Rauchmelder und Hörgeräte.


Männerchor „Emsschipper Heede“ gegründet
Seemanns-, Heimat- und Weihnachtslieder im Repertoire – Hermann Godat zum Vorsitzenden gewählt
(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.09.2015)


Männerchor mit weiblicher Akkordeonbegleitung: die „Emsschipper Heede“. Foto: Anna Heidtmann

Vier Männer hatten im Februar dieses Jahres in Heede die Idee zum gemeinschaftlichen Singen. Die mittlerweile auf rund 20 Mitglieder angewachsene Männergesangsgruppe hat jetzt im Haus des Bürgers den Verein „Emsschipper Heede“ gegründet.
Die Sänger, die aus Heede und den umliegenden Dörfern kommen, haben in den vergangenen Monaten unter der Leitung von Hermann Godat bereits ein ansehnliches Spektrum an Liedern einstudiert und das Gemeindeleben durch erste erfolgreiche Auftritte bereichert. Zum Repertoire gehören laut Satzung insbesondere seemännisches Liedgut sowie norddeutsche, plattdeutsche Heimatlieder und auch Weihnachtslieder.
Die zuvor entworfene Satzung wurde während der Gründungsversammlung von allen 17 Gründungsmitgliedern unterzeichnet. In das erste Vorstandsteam der „Emsschipper Heede“ wurden einstimmig Hermann Godat als Vorsitzender und Hermann-Josef Krange als dessen Stellvertreter gewählt. Das Amt des Kassenwarts bekleidet Herbert Abels. Bernd Bögemann übernimmt die Funktion des Beisitzers/Notenwartes. Zur Schriftführerin wurde Angelika Godat ernannt. Sie begleitet als bislang einziges weibliches Mitglied den Gesang mit dem Akkordeon.
Wahlleiter und Bürgermeister Antonius Pohlmann gratulierte den Mitgliedern zum feierlichen Akt der Vereinsgründung. „Wir als Gemeinde freuen uns außerordentlich, dass unser Ort durch eine weitere Attraktivität dieser Ausrichtung bereichert wird“, sagte Pohlmann und freute sich über eine gesangliche Kostprobe des frisch gebackenen Vereins zum Abschluss der Versammlung.
Derzeit stecken die „Emsschipper“ mitten in den Vorbereitungen für die Weihnachtszeit. Um einen gewissen Bekanntheitsgrad auch über die Grenzen Heedes hinaus zu erlangen, sind unter dem Thema „Weihnachten an der Ems“ Konzerte bei verschiedenen Weihnachtsmärkten, in Seniorenheimen sowie Pflegeeinrichtungen vorgesehen. Für das kommende Jahr sind weitere Auftritte bei diversen Veranstaltungen und Anlässen geplant.
Zur Verstärkung des männlichen Gesangs und der instrumentalen Begleitung, die auch von Frauen übernommen werden kann, sind neue Mitglieder immer willkommen. Die Proben finden immer dienstags in der Zeit von 19 bis 21 Uhr in Heede, Schuckenbrock 16, statt.


Neues Buch zur Heeder Geschichte
Hermann Bölscher recherchierte mehr als zwei Jahre in Archiven

(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.09.2015)

Da seine Sehkraft bei nur noch 20 Prozent liegt, nahm Hermann Bölscher seine Lupe zur Hand, um sich auf die Spuren suche nach der Geschichte seines Heimatortes zu begeben. Foto: Jürgen Eden

Trotz starker Beeinträchtigungen seiner Sehkraft hat der Heeder Hermann Bölscher rund zwei Jahre in Archiven recherchiert, um mehr über seinen Heimatort zu erfahren. Mit Spannung wartet er nun auf sein 158-seitiges Buch, das in Kürze unter dem Titel „Heithe – Heede im Mittelalter“ erscheint und viele historische Aufzeichnungen enthält.
Die Sehstärke des 87-Jährigen liegt nach seinen Angaben bei nur noch 20 Prozent. Folglich nahm er eine Taschenlampe mit Lupe zur Hand, um in den Archiven von Münster, Osnabrück, Meppen und Heede sowie einem Unternehmen nach allem zu forschen, was seine Gemeinde betrifft. Heede lag demnach einst an der linksemsischen Heerstraße, die von Westfalen nach Ostfriesland sowie in die Niederlande zur Festung Bourtange führte. „Aufgrund der Lage kam es häufig zu Überfällen, Plünderungen und Tötungen, verbunden mit Elend und Armut“, sagt Bölscher. Neben eigenen Recherchen stellte er auch Beiträge einiger Autoren, Gedichte, aber vor allem Aufzeichnungen und Übersetzungen historischer Unterlagen zusammen.
So wird die Geschichte der politischen Gemeinde, der Heeder Kirche und der Häuser Heede sowie Scharpenborg ein Stück erfahrbarer. Eine Zeichnung der letzteren Burg, die sich im Bereich der alten Linde befunden haben soll, wurde anhand alter Briefe rekonstruiert. So gehörten zu dem alten Herrenhaus ein Brauhaus, Scheunen und ein Nutzgarten mit Apfelbäumen. Das Gelände war von Gräben umschlossen.
Kriegerische Ereignisse
Entstanden war das Gut aufgrund einer Erbteilung des alten Rittersitzes Heede. „Ich bin auf Aufzeichnungen gestoßen, die belegen, dass einer der beiden Erben um 1470 als Richter in Aschendorf amtierte und Leibeigene den Hof bewirtschafteten“, so Bölscher. Doch auch kriegerische Ereignisse, die Geschichte der Post sowie der Fähre bei Herbrum werden dokumentiert. Bemerkenswert ist sicherlich auch die Zeit vom Kulturkampf zwischen dem Königreich Preußen sowie später dem Deutschen Kaiserreich und der katholischen Kirche. Aufgrund der Streitigkeiten waren viele Bischöfe inhaftiert oder ins Exil ausgewichen. Ein holländischer Erzbischof aus Utrecht spendete im August 1881 das Sakrament der Firmung. Dazu begaben sich rund 3000 Katholiken nach Enschede. Darunter waren auch viele Emsländer.

300 Exemplare
In dem Buch werden zahlreiche historische Ereignisse beleuchtet. Zurzeit wird es in einer Auflage von 300 Exemplaren gedruckt und gebunden. Gleichwohl sollte der Leser wissen, dass sein im Eingenverlag erstelltes Werk ohne journalistische Vorkenntnisse zusammengetragen wurde, und etwas Geduld bei der Lektüre mitbringen. Aus gesundheitlichen Gründen musste Bölscher seine Recherchen jetzt einstellen. Er gehörte 28 Jahre dem Rat der Gemeinde Heede an, war zwölf Jahre stellvertretender Bürgermeister und 16 Jahre als Schiedsmann tätig. Elf weitere Ehrenämter fühlte er aus.
Sein Buch soll ab 18. September zum Preis von 17,50 Euro bei der Bäckerei Jossen in Heede sowie bei Bölscher zum Kauf angeboten werden.


Gottesdienst in Heede mit dem Kreuzbund
Feier zum 25-jährigen Jubiläum der Frauenwallfahrt

(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.09.2015)


Abordnungen von Selbsthilfegruppen des Kreuzbundes waren zur Wallfahrt mit Kreuzweg nach Heede gekommen. Foto: Hildegard Albert

Zum 25-jährigen Jubiläum der Frauenwallfahrt in Heede waren zum Kreuzweg mit anschließender Lichterprozession zahlreiche Vertreter von Selbsthilfegruppen des Kreuzbundes zur St.-Petrus-Kirche gekommen.
Sie waren lange vor Beginn des Gottesdienstes aus dem gesamten Diözesanverband Osnabrück mit ihren Bannern angereist. Bei Orgelklängen zogen sie zum Gottesdienst in die voll besetzte Kirche in Heede ein. Begrüßt wurden sie von Waltraud Grotjohann.
In der Predigt ging Kaplan Ralf Wellbrock auf die Suchtproblematik ein. Einen Weg aus der Sucht zu finden bedeute für Abhängige und auch für den Partner, sich komplett neu zu orientieren. Hierbei sei die Selbsthilfegruppe des Kreuzbundes eine große und hilfreiche Stütze für ein abstinentes Leben.
Während der Lichterprozession des Kreuzweges waren die Fürbitten auf die Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und deren Angehörige abgestimmt. Zum Abschluss versammelten sich alle Teilnehmer an der Mariengrotte zu Instrumentalmusik und zum Schlussgebet. Christa Stroer-Poel, die diese Wallfahrt vor 25 Jahren ins Leben gerufen hatte, bedankte sich bei allen Beteiligten.




 



Frauenwallfahrt: Gruppe startet zum 25. Mal
Organisatorinnen der jährlichen Lichterprozession des Kreuzbundes suchen Nachfolgerinnen ab 2016

(Bericht der Ems-Zeitung vom 04.09.2015)


Mit voller Vorfreude organisieren Waltraud Grotjohann (links) und Christa Stroer das Jubiläumstreffen. Foto: Anna Schulte


Dieses Foto ist von der Frauenwallfahrt aus dem Jahr 2005.
Damals fand die Prozession – anders als in diesem Jahr – ohne
Partner statt. Fraglich ist die Nachfolge der Organisatorinnen
Waltraud Grotjohann (oberes Bild, links) und Christa Stroer (rechts).
Foto: Hildegard Albers

In diesem Jahr jährt sich die Frauenwallfahrt mit Lichterprozession der Arbeitsgemeinschaft (AG) Emsland-Nord des Kreuzbundes im Diözesanverband Osnabrück zum 25. Mal. Wie in jedem Jahr ist das Ziel der Marien-Wallfahrtsort Heede. Die AG lädt alle Frauengruppen samt Partner aus der Diözese dazu ein. Der Kreuzbund besteht aus sechs Arbeitsgemein-schaften und ist eine Selbsthilfe- und Helfer-gemeinschaft für Suchtkranke und deren Angehörige.
Den Betroffenen wird besondere Hilfe angeboten, um aus der Sucht auszusteigen. In Selbsthilfegruppen werden durch Gespräche und Gruppenarbeiten Wege in einen suchtfreien Alltag gesucht, um eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen. Die Frauengruppen aus Papenburg, Berßen, Esterwegen, Breddenberg und Sögel bilden aktuell die AG Emsland-Nord.

Neben dem Emsland sind auch das Osnabrücker Land und Bersenbrück vertreten.
An der ersten Wallfahrt in Heede vor 25 Jahren waren noch 82 Frauen beteiligt. Seitdem sind auch Christa Stroer, Waltraud Grotjohann und Margret Wichert, Organisatorinnen der Wallfahrten in Heede, dabei. „Heute ist die Beteiligung leider nicht mehr so groß wie in den anfänglichen Jahren“, so Stroer. In den letzten Jahren haben immer rund 60 bis 80 Frauen an der Wallfahrt in Heede teilgenommen.
Das Treffen am Sonntag beginnt um 16 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Petrus in Ketten in Heede. Anschließend führt die Lichterprozession über den Heeder Friedhof bis zur Mariengrotte. Alle Frauengruppen aus dem Diözesanverband Osnabrück sind herzlichst dazu eingeladen, ihr Banner mitzubringen. „Für das 25. Mal wollen wir das gerne feierlicher gestalten“, bemerken Grotjohann und Stroer. Zudem sind, anders als in den vergangenen Jahren, die Frauen das erste Mal zusammen mit ihren Partnern eingeladen. „Wallfahrt ist offen, da wollen wir uns nicht einkapseln, Beten ist für alle da“, betont Stroer, die zudem Leiterin der Frauengruppe in Papenburg ist.
Das Jubiläumstreffen ist gleichzeitig auch das letzte Treffen, an dem das Organisationsteam aktiv mitwirkt. „Wenn wir keine Nachfolgerinnen finden, wird in Heede leider keine Wallfahrt mehr stattfinden“, bemerken die beiden Frauen, die auch dieses Jahr mit voller Begeisterung den Kreuzweg gestalteten.
Die Gruppenstunden der Frauengruppe in Papenburg finden jeden dritten Mittwoch im Monat um 20 Uhr im Kreuzbundheim an der Marktkirche statt. Ansprechpartner der Gruppe ist Ludwig Watermann, der unter der Telefonnummer 0 49 62/ 58 57 erreichbar ist.


Gläubige pilgern von Haren nach Heede
Katholiken ziehen nach elf Stunden Fußmarsch feierlich in die Emsgemeinde ein
(Bericht der Ems-Zeitung vom 31.08.2015)



In Begleitung mehrerer Bannerabordnungen zogen die Pilger feierlich in Heede ein. Fotos: Anna Heidtman

Zum 14. Mal fand am Wochenende die traditionelle Heeder Fußwallfahrt statt. Etwa 180 Katholiken aus dem Emsland und der näheren Umgebung hatten sich am frühen Samstagmorgen in der St.-Gerhard-Majella-Kirche in Haren-Fehndorf versammelt, um auf dem 36 Kilometer langen Fußweg zur Gebetsstätte in Heede den Glauben Schritt für Schritt gemeinschaftlich zu erfahren.
Das Leitwort der diesjährigen Wallfahrt war an das Tagesevangelium nach Markus (7,21) angelehnt und lautete „Gebt Acht auf eure Gedanken, denn sie kommen von innen, aus dem Herzen der Menschen“.
Singend, betend und manchmal auch schweigend zog die Glaubensgemeinschaft nach dem Erteilen des Reisesegens durch den geistlichen Begleiter, Pater Joseph Mundanchirayil, von Fehndorf über Erika, Altenberge, Neu-Sustrum, Sustrum, entlang der Emswiesen nach Heede. Unterwegs schlossen sich immer wieder neue Pilger an. Die Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Rütenbrock-Fehndorf-Erika-Altenberge nahmen an der letzten Etappe der Fußwallfahrt von Sustrum entlang der Ems teil.
Nach rund elf Stunden erreichten die mittlerweile etwa 250 Pilger den Ortseingang von Heede, wo sie von Domkapitular Monsignore Reinhard Molitor empfangen wurden und in Begleitung von mehreren Bannerabordnungen unter Glockengeläut feierlich in die Emsgemeinde einzogen.
Bei der Erscheinungsstelle „Maria, Königin des Weltalls und der Armen Seelen“ begrüßte der Heeder Pfarrer i. R. Johannes Brinkmann die erschöpfte, aber dennoch froh gestimmte Pilgerschar. Domkapitular Molitor segnete und entzündete die Wallfahrtskerze und feierte zum Abschluss der Wallfahrt mit den Pilgern und zahlreichen Gläubigen in der Marienkirche eine Heilige Messe.

 


 


Die Gemeinde Heede informiert:

Die Straße „Zum Siel“ wird auf Grund einer Fahrbahndeckenerneuerung am 10. und 11. September vollgesperrt.
Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert sein.


Vier Meter hohe Torte aus Stroh in Heede
Anlass ist das 25-jährige Jubiläum des Straßenfestes
(Bericht der Ems-Zeitung vom 20.08.2015)


Eine Torte, die unübersehbar ist. Foto: A. Heidtmann

Eine knapp vier Meter hohe Torte aus Strohballen zieht seit Kurzem die Blicke der Auto- und Radfahrer auf der Kreisstraße (K) 156 auf sich.
Das nicht alltägliche „Backwerk“, das mit Sahne rein gar nichts zu tun hat, steht auf einer Rinderweide in Höhe des Heeder Ortsteils Schuckenbrock. Anwohner haben die Torte aus Strohballen zum 25-jährigen Bestehen ihres Straßenfestes kreiert und mit der Nachricht „Schuckenbrock lässt grüßen“ versehen. Alle fünf Jahre im August feiern die Schuckenbrocker das Fest. „Es fördert das Miteinander zwischen Jung und Alt und stärkt die Gemeinschaft unter den alteingesessenen und neu zugezogenen Einwohnern“, erklärt der Schuckenbrocker Gerd Brand.
Wie es sich für eine echte Jubiläumstorte gehört, zieren 25 rote Kerzen mit solarbetriebenen LED-Leuchten das dreistöckige Kunstwerk und lassen es auch bei Dunkelheit erstrahlen.


 

Kugelbombeneffekte beim „Heeder See in Flammen“
Spektakel mit fünf Festzelten und acht Bühnen – Mehrere Tausend Besucher
(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.08.2015)


Wasservergnügen und ein beeindruckendes Feuerwerk wurden wieder beim schon traditionellen „Heeder See in Flammen“ geboten. Fotos Anna Heidtmann

Das alljährliche Fest „Heeder See in Flammen“ hat am ersten Augustsamstag wieder mehrere Tausend Besucher aus dem gesamten Emsland und der näheren Umgebung an die längste Strandpromenade des Emslands gelockt. Es wurde bis in den Sonntag
hinein gefeiert.
Eines der Glanzlichter auf der etwa einen Kilometer langen Promenade mit fünf Festzelten und acht Bühnen war das Musikfeuerwerk mit großkalibrigen Kugelbombeneffekten. „Dieses Feuerwerk, das nur von geschulten Experten und mit behördlicher Genehmigung gezündet werden darf, gibt es aufgrund der erforderlichen hohen Sicherheitsabstände nur sehr selten in Deutschland“, erklärte Pyrotechniker Karl-Gideon Lüke aus Bielefeld und überprüfte ein letztes Mal die Programmierung des Zündcomputers. Um Punkt 23 Uhr schaltet er scharf und drückt auf „Fire“. Etwa zwölf Minuten lang tauchte das von fünf Positionen gleichzeitig gezündete Lichterspektakel am Himmel den See in unterschiedlichste Farben.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees standen die Zuschauer, darunter viele Familien mit Kindern, dicht gedrängt am Ufer und bestaunten einen beeindruckenden Moment nach dem anderen. Nach einer langen Partynacht ging es für die Ordnungskräfte um 6 Uhr in der Frühe ans Aufräumen, sodass Strand und See bereits am Vormittag wieder von Badegästen bevölkert werden konnten.
Nicht völlig reibungslos verlief die Veranstaltung für die Polizei Papenburg. Sie wurde laut Aussage eines Sprechers zu fünf Einsätzen gerufen, bei denen es sich um Streitereien mit leichter Körperverletzung und Sachbeschädigungen handelte.


Aufklärung über Geothermieprojekt in Heede
Bedenken der Bürger konnten ausgeschlossen werden

(Bericht der Ems-Zeitung vom 01.08.2015)


Ideengeber und Mitgeschäftsfüher der Hanrath-Gruppe Oliver Kugland erklärte alle Details außerhalb der Bohrungen. Foto: Maike Plaggenborg

2017 soll das Geothermiekraftwerk im Green Energy Park in Heede an den Start gehen. In der Gemeinde Dersum, die Mitbetreiber des Parks ist, informierten Oliver Kugland, Mitglied der Hanrath-Gruppe-Geschäftsführung und Ideengeber des Projekts, und der Geologe Prof. Dr. Dieter Michalzik, der die Umsetzung als Geschäftsführer der Geodienste Garbsen begleitet, rund 60 Bürger über Vorgehensweise und mögliche Schwierigkeiten.
Kugland machte gleich zu Beginn der Veranstaltung klar: „Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen“, großer Vorteil der Idee sei aber: „Uns steht rund um die Uhr Energie zur Verfügung. Wir brauchen keinen Speicher.“ Man wolle die Energie nutzen, aber auch die Verfahrens- und Prozesstechnik weiterentwickeln.
Circa fünf Kilometer tief soll gebohrt werden, um mit heißem Wasser nach dem Durchlauferhitzerprinzip Energie über einen Wärmetauscher erzeugen zu können. Vorteilhaft für die Bohrungen in Heede sei vor allem die Datenlage. „Wir haben hier eine Fülle von Daten, wie nirgendwo anders“, sagte Michalzik, und deshalb „können wir auf zehn Meter genau sagen, auf welche Erdschicht wir treffen.“ Insgesamt sei das Gestein in Heede relativ homogen.

Risse und Erdbeben?
Dennoch haben Bürger Bedenken geäußert. So seien durch Tiefenbohrungen im baden-württembergischen Staufen Risse in Häusern entstanden, die der Geologe aus Garbsen durch Anhydridvorkommen dort erklärt. Kommt das Mineral mit Wasser in Kontakt, entstehe Gips und der Boden quelle. Die Folge: Risse. Auch die Sorge bezüglich Erdbeben, wie sie bei Bohrungen in Landau, Rheinland-Pfalz, auftraten, konnte der Wissenschaftler nehmen. „In Landau gibt es ganz andere Spannungen im Untergrund“, sagte er. Die würden gelöst, wenn Wasser mit hohem Druck in die Bohrung eingelassen werde. „Hier in Norddeutschland gibt es diese Spannungen nicht.“ Abgesehen davon liege die Anlage nicht in einer Ortschaft. „Ich sehe das Risiko überhaupt nicht.“ Wegen des Standorts sei auch Lärmbelästigung kein Thema.

Bürgerbeteiligung am Projekt möglich
Ob und welche Komplikationen auftreten, zeigt sich, wenn es losgeht, aber: „Wir haben alles im schlechtesten Fall berechnet. Ich lasse mich lieber positiv überraschen als negativ“, sagte Kugland über das Projekt, an dem sich laut Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann auch Bürger – „auch mit kleinem Portemonnaie“ – beteiligen können sollen.
Die Veranstalter des Info-Abends warben abschließend mit Transparenz. „Wir werden auch in Zukunft über alle Schritte informieren“, sagte Firmenchef Herbert Hanrath. Die Präsentationen des Abends werden Kugland zufolge innerhalb der nächsten zwei Wochen auf den Webseiten des Green Energy Parks sowie der Gemeinden Heede und Dersum abrufbar sein.


Stromumschlag in Heede steigt
Tennet aktiviert neuen Anschluss

(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.07.2015)

Im Umspannwerk Dörpen-West in Heede landet nun bis 800 Megawatt Gleichstrom aus Windkonvertern in der Nordsee zusätzlich an. Wie der Übertragungsnetzbetreiber Tennet mitteilte, ist das Projekt DolWin1 nun in Betrieb genommen worden.
DolWin1 ist laut Mitteilung von Tennet eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) mit einer Kapazität von 800 Megawatt. Die Leitung verläuft von der Konverterstation DolWin alpha zunächst 75 Kilometer als Seekabel bis zum Anlandepunkt in Hilgenriedersiel und von dort 90 Kilometer als Erdkabel bis zur Konverstation Dörpen-West in Heede.
Der auf See produzierte Windstrom wird als Drehstrom auf die Konverterplattform von Tennet geleitet, dort in Gleichstrom umgewandelt und per Gleichstromkabel bis nach Heede transportiert. Im dortigen Umspannwerk Dörpen-West wird der Strom wieder in Drehstrom umgewandelt und anschließend ins Höchstspannungsnetz eingespeist.
„Wir sind stolz darauf, ein weiteres unserer technologisch anspruchsvollen Offshore-Projekte fertiggestellt zu haben und dem Ausbauziel der Bundesregierung wieder einen großen Schritt näher gekommen zu sein“, sagt Wilfried Breuer, Mitglied der Tennet-Geschäftsführung. Mit dem Projekt DolWin1 nimmt Tennet in diesem Jahr bereits das fünfte Offshore-Netzanbindungssystem in Betrieb. Damit erreichen die Offshore-Netzanschlüsse in der Nordsee eine Übertragungskapazität von rund 4300 Megawatt.
„Tennet erfüllt damit bereits zwei Drittel der Ausbauziele der Bundesregierung, die bei 6500 Megawatt bis 2020 liegen“, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Vier weitere Netzanschlusssysteme zur Übertragung von Windenergie von See an Land befinden sich im Bau.
Die Unterkonstruktion der Offshore-Plattform DolWin alpha, das sogenannte Jacket, wurde 2012 in Nordsee installiert. 2013 fand dann die Installation des aus dem Wasser ragenden Teils, der sogenannten Topside, statt. Dabei wurde die Plattform, deren Größe etwa einem Fußballfeld auf fünf Etagen entspricht, mit dem größten Schwimmkran der Welt auf die Konstruktion gesetzt.


Die Party mit Mallorcafeeling für alle: Heeder See in Flammen am 1. August 2015

 


 


Geothermie-Kraftwerk ab 2017
Bohrungen in Heede sollen ab Mitte 2016 starten – Informationsveranstaltung am 30. Juli

(Bericht der Ems-Zeitung vom 28.07.2015)

In gut einem Jahr sollen die Bohrungen für das Geothermiekraftwerk im Green Energy Park in Heede starten. Spätestens Ende 2017 soll die Anlage fertig sein, die vor allem als Entwicklungs- und Forschungsstandort für die Technologie dienen soll. Bisher läuft im 48-Millionen-Projekt alles nach Plan.
In Sachen Geothermiekraftwerk im Green Energy Park in Heede deuten bisher alle Zeichen auf ein „Ja“. Es ist davon auszugehen, dass die Machbarkeitsstudie, die mit einer 250 000-Euro-Förderung durch das Land Niedersachsen bewilligt wurde, positiv ausfällt. „Bis jetzt sind die Prognosen super“, sagt Oliver Kugland. Er ist Mitglied der Geschäftsführung der Hanrath-Gruppe, die sich zusammen mit weiteren Investoren am Projekt beteiligen wird. Mit den Bohrungen könne es zwischen Juli und September 2016 losgehen, das Kraftwerk würde dann spätestens Ende 2017 in den Betrieb genommen werden. „Wir sind auf jeden Fall im Plan“, sagt Kugland. Die technische Machbarkeit ist bereits bescheinigt, aktuell hängen Bohrstart und Werk davon ab, ob das Kraftwerk wirtschaftlich machbar ist. Ende August werden diese Ergebnisse bekannt sein.
Und das ist geplant: Kugland und die Projektgesellschaft, die aus vier bis fünf Investoren gegründet werden soll, wollen ein Evolutionszentrum für erneuerbare Energien. Dabei geht es nicht alleinig um das Kraftwerk. „Entwicklungs- und Forschungsstandort zu werden ist das Hauptanliegen“, sagt Kugland, der außerdem Dozent am Campus Lingen der Hochschule (HS) Osnabrück ist. Er strebt eine feste Zusammenarbeit mit der Hochschule Bochum an. Das Kraftwerk soll laut Kugland „die verlängerte Werkbank“ der Hochschule sein. Studierende sollen direkt vor Ort lernen. Kooperationen mit dem Energieforschungszentrum Niedersachsen, der Universität Groningen, dem Kompetenzzentrum Energie Osnabrück und GeoEnergy in Celle laufen bereits. Ein Lehr-, Beratungs- und Informationszentrum befindet sich derzeit bereits im Bau.
So funktioniert Geothermie: Durch die Einlassbohrung wird ein Sand-Wasser-Gemisch geleitet, durch die Auslassbohrung wird es wieder abgeführt. Beide Röhren benötigen eine Tiefe von rund fünfeinhalb Kilometern. Dazwischen wird die Flüssigkeit durch die Erdwärme auf circa 160 Grad erhitzt, die der thermischen Nutzung dient oder – je nach Saison – Strom im Kraftwerk erzeugt. Beides soll möglich sein. Die Grafik oben zeigt, wie die Abläufe für die Stromerzeugung prinzipiell sind. Unabdingbar für diese Prozedur sind Risse im Gestein, damit die Materie durchlässig wird. Im Prinzip entspreche das Vorgehen dem Fracking. „Wir benutzen aber keine aggressiven Chemikalien wie beim Fracking bei der Öl- und Gasförderung“, sagt Kugland. Auch das Erdbebenrisiko oder Auswirkungen durch Risse sind offenbar kein Thema. „Man kann es nie ausschließen, aber wir sind uns zu 99,99 Prozent sicher“, sagt der Entwicklungsingenieur. Dabei greife er zurück auf einen Erfahrungsschatz von 40 Jahren, in denen in der Region bereits unterirdische Förderung betrieben werde. „Hier gab es bisher 36 000 Bohrungen. Die Region ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse.“ Ihm sei kein Fall bekannt, dass Häuser Schaden genommen hätten.
Nicht nur Kugland, auch die Politik ist auf vielen Ebenen überzeugt vom Geothermie-Kraftwerk, darunter der Lingener Europaabgeordnete Jens Gieseke (CDU), Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) und Wirtschaftsminister Olaf Lies sowie die „kommunale Familie“, wie Hermann Wocken (CDU), Samtgemeindebürgermeister Dörpen, sie nennt, inklusive der Gemeinden Heede und Dersum. Laut Wocken seien alle Unterstützer des Projekts.
Am kommenden Donnerstag wird in einer öffentlichen Veranstaltung über den aktuellen Stand rund um die Bohrungen und den Bau des Geothermie-Kraftwerkes informiert. Beginn ist um 19 Uhr in der Gaststätte Ganseforth in Dersum.


Aloys Kleemann und Adele Schoo neue Regenten des Heeder Schützenvolkes
(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.07.2015)



Die Königswürde beim Schützenfest in Heede errang Aloys Kleemann. In einem spannenden Stechen um die Königskette setzte er sich gegen seine Kontrahenten durch und führt nun gemeinsam mit seiner Königin Adele Schoo ein Jahr lang das Heeder Schützenvolk an. In den Hofstaat beriefen sie Georg und Gesine Eilers, Stephan und Petra Tiaden, Heinz und Alina Mauer, Hermann und Hedwig Krallmann, Klaus und Maria Frenzel, Heinz und Christina Onken, Bernhard und Elisabeth Buten, Werner und Erika Kleemann, Wilfried und Mechthild Kleemann, Hermann und Katharina Kleemann, Hermann Schnieders und Anna Santen, Wilhelm und Hedwig Specker, Josef und Elisabeth von Hebel, Bernd und Thea Abeln, Maria Christen und Alex Ganseforth, Hermann und Dorothea Nintemann, Benedikt und Johanna Koop, Werner und Maria Depeweg, Hans Hermann und Claudia Kleemann, Johannes Schade und Christine von Seggern. Foto Anna Heidtmann


Heeder ist unterwegs in veganer Mission
Christian Kuper verkauft in Hamburg Fast Food ohne tierische Zusätze

(Bericht der Ems-Zeitung vom 09.07.2015)


Pommes, Burger, Wurst: Christian Kuper (Mitte) und sein Team locken mit ihrem ausschließlich veganen Angebot vor allem auch Fleischesser an. Alle Produkte von den Soßen bis zum Brötchen bestehen aus pflanzlichen Produkten. Fotos: Topias Rohde, Birgit von Bally

Seit einem Jahr macht Christian Kuper mit seinen Imbisswagen halt, unter anderem auf Wochenmärkten in Hamburg und auf Festivals. Zwei Trucks, mit denen er und sein Team als „Vincent Vegan“ veganes Fast Food verkaufen, haben der Heeder und sein Partner zurzeit, der dritte startet demnächst in Berlin. Und dann auch noch der Sieg in der Kabel1-Sendung „Restaurant Start-up“ vor rund drei Monaten. Der Gewinn dort: ein zahlungskräftiger Investor.
Christian Kuper hat einen Auftrag von sich selbst bekommen. Er ist unterwegs in veganer Mission. Und Geschäftsmann. Beides kombiniert der 34-Jährige mit seiner Firma Vincent Vegan. Zusammen mit seinem Partner Topias Rohde und zehn weiteren Mitarbeitern verkauft er veganes Fast Food, Fritten und Burger zum Beispiel, alles zu einhundert Prozent pflanzlich. Warum muss das so sein? „Ich bin ein außerordentlicher Tierfreund. Schon immer gewesen.“ Nun habe er sich seiner Ideologie entsprechend umorientiert. Vor fünf Jahren entschließt er sich zunächst, Vegetarier zu werden, aber das reichte ihm nicht. Er hat seine Idee weiterentwickelt und lebt deshalb seit anderthalb Jahren vegan.
Kuper ist einer, der nicht lange fackelt, wenn er Feuer gefangen hat. Noch bis Ende 2013 hat er einen sicheren Job. Der studierte Ökonom arbeitet als Unternehmensberater in Hamburg. Drei Jahre hält er das durch, bis ihn die Sinnfrage einholt. „Ich war nicht so glücklich im Job, habe meine Arbeit und viele Dinge in meinem Leben infrage gestellt.“ Den ganzen Tag am Laptop zu hängen habe nicht mehr so viel Spaß gebracht. Kuper packt es an, kündigt und beschließt, ein Unternehmen zu gründen. Er lässt sich in Süddeutschland einen Foodtruck von einem Imbisswagenhersteller bauen, der überzeugt ist von seiner Idee. Im Norden traut dem Braten erst einmal nahezu niemand. „90 Prozent haben sich an den Kopf gefasst, und es gab nur sehr wenige Menschen, die mich befeuert haben“. Doch Kuper hat einen Auftrag zu erfüllen: „Ich mache das nicht, um Millionen zu scheffeln, sondern ich möchte etwas Großes schaffen und eine Veränderung bewirken.“ Mit seinen Wagen möchte er alle Leute erreichen, nicht nur Veganer. Deswegen lehnt er ein Öko-Image in Grün ab, deswegen auch die schwarz-gelben Foodtrucks: „Da ist die Barriere nicht so groß, weil man sich nicht in ein Restaurant setzen muss, sondern weitergehen könnte.“ Funktioniert. „80 bis 90 Prozent der Vincent-Vegan-Kunden leben weder dauerhaft vegan noch vegetarisch“, sagt Kuper.
Im Angebot sind zum Beispiel Süßkartoffelpommes. Wo ein herkömmlicher Burger Rindfleisch beherbergt, steckt bei Vincent Vegan ein Seitan-Patty, also ein Bratling aus Weizeneiweiß.
Um seine Idee weiter zu pushen, macht er zusammen mit zwei Kollegen vor gut drei Monaten bei der Kabel1- Sendung „Restaurant Start-up“ mit. Sie gewinnen, und Carsten Gerlach, Gründer von Joey’s Pizza, Deutschlands erstem Pizza-Lieferservice, wird Investor in der veganen Sache. Seitdem wird tatsächlich alles größer. Inzwischen hat der Heeder zehn Mitarbeiter, zwei Foodtrucks in Hamburg, der dritte ist in der Mache und wird demnächst in Berlin unterwegs sein. Feste Orte für die Foodtrucks sind zurzeit der Spritzenplatz in Ottensen und der Nachtmarkt in St. Pauli, zusätzlich bei allen Heimspielen vor dem Stadion des FC St. Pauli und demnächst auch darin.
Und wenn Kuper nicht dort missioniert, tut er es woanders. „Die Leute sollen mich gerne kontaktieren und buchen.“ Für Vorträge. Neulich war er in einer Hamburger Schule, demnächst auf einem Kongress. Kuper bleibt auf Expansionskurs.



Heeder See hat beste Badequalität
Strandfläche saniert

(Bericht der Ems-Zeitung vom 09.07.2015)

Die Strandfläche am Heeder See wurde bereits saniert. Wasserproben bestätigen beste Qualität. Das gab der Gemeinderat auf seiner Sitzung bekannt. Außerdem wurde über den Sachstand hinsichtlich Dorferneuerung und die Teilnahme an einem Bundeswettbewerb informiert.
Der Strand am Heeder See ist bereit für den Sommer. Die Fläche sei wiederhergestellt, hieß es bei der Gemeinderatssitzung. Je nach Wellenschlag im Herbst seien am Strand verschiedene Sandabbrüche zu verzeichnen. Im Zuge der Sanierung seien auch bereits Wasserproben genommen und mitgeteilt worden. „Wir haben beste Badequalität, das Wasser ist gut“, sagte Bürgermeister Antonius Pohlmann. Befragungen zufolge seien die Leute mit dem See sehr zufrieden.
Weiter teilte der Rat mit, dass ab Herbst wieder „mit Mitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm gerechnet werden kann“. Geplant sei laut Pohlmann der vierte Bauabschnitt an der Dörpener Straße bis zum Kreisel am Baugebiet Hohenesch. Im Frühjahr solle mit den Arbeiten begonnen werden und die Hauptstraßensanierung damit beendet sein.
Die Gemeinde Heede informierte außerdem über ihre Bewerbung beim Bundeswettbewerb „Kerniges Dorf! – Umbau gestalten“. „Dabei geht es um Innenortsgestaltung“, sagte Pohlmann. Das Landwirtschaftsministerium rief Gemeinden und Ortsteile zur Teilnahme auf. „Die Landwirtschaftliche Rentenbank stiftet Preisgelder in Höhe von insgesamt 10 000 Euro“, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

Schützenfest in Heede im Schatten der Tausendjährigen Linde am 19. und 20. Juli 2015



Der Bürgerschützenverein lädt ein zum Heeder Schützenfest am 19. und 20. Juli 2015. Antreten für das noch amtierende Königspaar Otto und Marlene Schulte samt Throngefolge ist am Sonntag um 14.00 Uhr auf dem Marktplatz. Am Abend beginnt um 20.00 Uhr im Festzelt der Königsball. Der neue König wird am Montag ab 11.00 Uhr ermittelt. Die Proklamation des Königspaares ist um 16.00 Uhr bei der "Dicken Linde". Der Krönungsball beginnt montags um 20.00 Uhr im Festzelt.


Reflektoren sollen Wild schützen
Jagdgenossenschaft und Oldtimerclub aus Heede waren aktiv

(Bericht der Ems-Zeitung vom 08.07.2015)

Wildwarnreflektoren befestigen (von links) Johannes Schnieders und Johannes von Ohr vom Heeder Oldtimerclub. Foto: Margret Schwarte

Wechselndes Wild stellt für Auto- und Motorradfahrer insbesondere in der Morgen- und Abenddämmerung sowie nachts eine ernst zu nehmende Gefahr dar. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr hat die Jagdgenossenschaft Heede jetzt in Zusammenarbeit mit dem Heeder Oldtimerclub 200 Wildwarnreflektoren an die Straßenleitpfosten entlang der Bundesstraße 401 im Streckenbereich Emsbrücke bis zur Nord-Süd-Straße angebracht. Die Reflektoren lenken das auftreffende Scheinwerferlicht der Fahrzeuge in den Seitenraum. Es entsteht eine sich scheinbar bewegende Lichtbarriere, die das Wild zum Stoppen oder Umkehren veranlassen und dadurch Kollisionen verhindern soll. Rehwild ist im nördlichen Emsland mit großem Abstand am häufigsten an Wildunfällen beteiligt.
Extrem hoch ist die Wildunfallgefahr zur Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst und vor allem während der Paarungszeit von Juli bis etwa Mitte August. Dann muss zu jeder Tageszeit mit liebestollen Rehen gerechnet werden, die mit hoher Geschwindigkeit und ohne Wahrnehmung anderer Einflüsse die Straßen kreuzen. Finanzielle Unterstützung erhielten die Organisatoren von den angrenzenden Jagdrevierpächtern.

 



Schnelleres Internet für die Gemeinde Heede
Auch Blitzschutzanlage des Rathauses soll nachgerüstet werden

(Bericht der Ems-Zeitung vom 08.07.2015)

Die Gemeinde Heede möchte ein „Höchstmaß an Internetversorgung“, heißt es aus der Ratssitzung. Der Betreiber EmslandTel.Net aus Meppen ermögliche eine weitere Versorgung – auch für die komplette Samtgemeinde (SG) Dörpen.
Für ein schnelleres Internet sollen drei Richtfunkmasten mit jeweils 60 Meter Höhe im SG-Gebiet aufgestellt werden. Die Firma habe bereits drei Standorte ausgewählt und „als sehr positiv bewertet“. Ein Standort werde demnach in Dörpen-Haar auf dem Gelände der Kreisstraßenmeisterei sein, ein weiterer im Green Energy Park in Heede/Dersum, der dritte Mast werde in Kluse platziert. „Sie bilden damit ein gleichschenkliges Dreieck, dadurch bekommt man eine großflächige Abdeckung“, sagte Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU). Wegen ihrer Höhe „können die Masten punktgenau angesteuert werden und erhalten dadurch eine spätere Internetversorgung im Bereich von circa 120 Mbit“, teilte die Gemeinde Heede mit. Der Standard liege Pohlmann zufolge bei 30 bis 50 Mbit. Mit Internet per Glasfaserkabel bekomme man 100 Mbit. Der Gemeinde entstehen durch die Errichtung der Masten laut Rat keine Kosten. Sie bekomme eine jährliche Pacht vom Betreiber für einen sieben mal sieben Meter großen Standort.
Außerdem wurde in Absprache mit dem Betreiber besprochen, die Masten zur Werbung „sowohl in nördlicher als auch in südlicher Ausrichtung für den Autobahnverkehr positiv zu nutzen“. In 30 Meter Höhe möchte Heede den „Green Energy Park als Markenzeichen bewerben“, sagte Pohlmann. EmslandTel.Net prüft diese Möglichkeit derzeit hinsichtlich „Statik, Höhe und Gesamtausrichtung“. Der Gemeinderat hat beschlossen, einen Mast mit Richtfunk im Green Energy Park zu errichten und die Werbemöglichkeit zu nutzen. Entsprechende finanzielle Mittel dafür sollen bereitgestellt werden.
Weiter sprach sich der Rat dafür aus, eine Blitzschutzanlage auf dem alten Gebäudeteil des Rathauses zu installieren. Das Gebäude wurde 2003 errichtet, jedoch sei damals in der Baugenehmigung keine Blitzschutzanlage gefordert worden. Bei einer Prüfung wurde festgestellt, dass diese Einrichtung jedoch „dringend erforderlich“ sei, hieß es seitens des Rates. Der Auftrag wurde bereits vergeben. Mit den Arbeiten könne in Kürze begonnen werden, sagte Bürgermeister Pohlmann. Die Kosten für die Einrichtung betragen 3736 Euro brutto.


Pastor Drees wechselt nach Heede
Gebetsstätte ein Schwerpunkt

(Bericht der Ems-Zeitung vom 02.07.2015)

Pastor Johannes Drees wird ab November besonders für die Seelsorge der Besucher der Gebetsstätte zur Verfügung stehen. Foto: Archiv/Werner Scholz

Die Pfarreiengemeinschaft Dörpen, Dersum, Heede erhält einen weiteren Priester zur Mithilfe. Zum 1. November wird Pastor Johannes Drees von Nordhorn nach Heede wechseln. Das erklärte der Pressesprecher des Bistums Osnabrück, Hermann Haarmann, auf Anfrage.
Nach Auskunft von Haarmann wird Drees seinen Wohnsitz in Heede haben und hier „besonders als Seelsorger für Besucher der Gebetsstätte zur Verfügung stehen“. Diesen Auftrag habe ihm der Bischof neben seiner künftigen Tätigkeit als Pastor zur Mithilfe in der Pfarreiengemeinschaft gegeben.
Drees ist bislang Pastor zur Mithilfe in der Pfarreiengemeinschaft St. Marien, St. Elisabeth und St. Marien Brandlecht im Süden Nordhorns. Geleitet wird der Verbund zurzeit von dem gebürtig aus Rhede-Brual stammenden Pfarrer Clemens Loth.
Pastor Johannes Drees ist 49 Jahre alt und stammt gebürtig aus Wettrup. 1998 ist er im Osnabrücker Dom zum Priester geweiht worden und übernahm danach bis 2002 die Aufgaben eines Kaplans in Emden. Für einige Monate war Drees dann Kaplan in der Kirchengemeinde St. Paulus in Meppen, bevor er im Sommer 2002 eine neue Aufgabe im Bistum Münster übernahm. Von dort kam er 2011 zurück in das Bistum Osnabrück, wo er bis jetzt als Pastor in Nordhorn tätig ist.

 




Kindergarten in Heede feiert Richtfest
Anbau für 660 000 Euro: Tagesstätte wird um zweite Krippengruppe erweitert

(Bericht der Ems-Zeitung vom 27.06.2015)


Über den Baufortschritt freuen sich Kinder des Kindergartens Heede sowie Vertreter der politischen Gemeinde und der Kirche. Foto: Jürgen Eden

Richtfest beim Kindergarten Heede: Nach den bislang letzten Bautätigkeiten für eine Krippe vor fünf Jahren wurde Anfang Juni mit der Errichtung eines weiteren Anbaus begonnen. Am heutigen Samstag feiern Eltern, Kinder, Erzieher und Handwerker das Richtfest. Bis zum 1. November soll die mit rund 660 000 Euro veranschlagte Baumaßnahme fertiggestellt werden.
„Mit dem Anbau wird die Aufnahme einer zweiten Krippengruppe möglich“, erklärt die Leiterin der Kindertagesstätte, Schwester Regina Maria. Bauherr und Betreiber der Einrichtung ist die katholische Kirchengemeinde. In dem Neubau finden künftig beide Krippengruppen mit bis zu 30 unter dreijährigen Kindern Platz. Dort entstehen zwei Gruppenräume, zwei Ruheräume, zwei Sanitärräume, eine Halle mit Garderobe sowie ein Intensivraum. Der bisherige Krippenbereich ist für die Integrationsgruppe vorgesehen.
Für Architekt Bernd Springfeld stellen die Planungen bereits den zweiten Anlauf dar. Denn kurz nach Fertigstellung der ersten Zeichnungen ergab sich mit einem Angebot über den Erwerb eines Nachbargrundstücks eine völlig neue Sachlage. So konnten die ursprünglichen Pläne, an anderer Stelle einen Neubau zu errichten, beiseitegeräumt werden.

Bauland gefragt
Bereits zu September sollen eine neue Küche und ein Speiseraum ihren Betrieb aufnehmen. Damit soll die Verpflegung der Kinder für den Ganztagsbetrieb von 7.15 bis 15.45 Uhr gewährleistet werden.
Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) wertet den zusätzlichen Bedarf an Krippenplätzen als Zeichen einer zukunftsorientierten Familienpolitik durch die Ausweisung von ausreichend Bauland. Pro Jahr werden in der Emsgemeinde nach seinen Worten zwischen 18 und 20 Parzellen verkauft. „Die günstige Lage in der Nähe zu Dörpen und zur Autobahn und die niedrigen Preise sorgen für das große Interesse der Bauwilligen“, so Pohlmann. Voll erschlossen kostet ein Baugrundstück in der Regel 34 Euro abzüglich von Vergünstigungen für Eltern mit Kindern. Pro Kind werden 500 Euro und maximal 2000 Euro je Familie als Nachlass gewährt.
Das wurde im vergangenen Jahr reichlich in Anspruch genommen: Die durchschnittliche Zahl der Geburten in Heede liegt Pohlmann zufolge bei 18. Im vergangenen Jahr waren es 38. „Auch in diesem Jahr zeichnet sich eine überdurchschnittliche Rate ab“, freut sich der Bürgermeister vor dem Hintergrund andernorts geführter Diskussionen um den demografischen Wandel.


„Nimbus“-Siegel für Heeder Musiker
Verein für nachhaltige und qualifizierte Ausbildungsarbeit ausgezeichnet
(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.06.2015)


Stolz präsentiert Dirigent Hans-Günter Dünhöft (links) mit Karl-Heinz Ast und dem Vereinsvorsitzenden Georg Flint das Gütesiegel. Foto: Anna Heidtmann

Die Förderung des Nachwuchses steht beim Musikverein Heede seit mehr als 30 Jahren an oberster Stelle. Für seine nachhaltige und qualifizierte Ausbildungsarbeit ist das Orchester mit dem „Nimbus“-Gütesiegel des Niedersächsischen Musikverbandes ausgezeichnet worden.
Bei einem musikalischen Frühschoppen überreichte Karl-Heinz Ast vom Niedersächsischen Musikverband dem Musikverein die Urkunde „für hervorragende Leistungen und besonderes Engagement in der Musikförderung von Kindern und Jugendlichen“. Eine Verdienstplakette mit der Aufschrift „Hier spielt die Musik“ ziert nun den Eingangsbereich vom Haus des Bürgers. Was das Thema Nachwuchsarbeit betreffe, gehöre Heede zu den Pionieren, bestätigte Ast.
Niedersachsenweit hat der Musikverband erst zehn Schulen und Vereine, die sich in besonderer Weise um die instrumentale Bildung an Blas- und Schlaginstrumenten verdient machen, mit dem für drei Jahre gültigen „Nimbus“ ausgezeichnet. Im Landkreis Emsland ist Heede nach Lathen die zweite Gemeinde, die sich über diese Prämierung freuen darf. Ein für die Zertifizierung vorausgegangenes Audit vor Ort kam zu dem Ergebnis, dass der Musikverein alle Anforderungskriterien erfüllt. Hierzu zählen unter anderem ein nachhaltiges Ausbildungskonzept mit theoretischem Unterricht durch qualifizierte Musiklehrkräfte und einer praktischen Ausbildung in Zusammenarbeit mit der Musikschule Huckelmann sowie die Vorbereitung und das Ablegen von E und D-Prüfungen. Im Nachwuchs- und späteren Jugendorchester finden regelmäßige Proben sowie Konzerte im weltlichen und kirchlichen Bereich – zum Teil auch gemeinsam mit dem Hauptorchester – statt.
„Alle diese Kriterien kann man nur erfüllen, wenn man ein gemeinschaftliches Ziel hat und alle an einem Strang ziehen“, sagte Vereinsvorsitzender Georg Flint und dankte insbesondere dem Dirigenten Hans-Günter Dünhöft und der Nachwuchsausbilderin Heike Borghorst für ihr großes Engagement. Er bezeichnete das Gütesiegel als Motivation für die Zukunft des Vereins. Geplant sei eine stärkere Zusammenarbeit mit der Grundschule Heede in Form einer Nachmittags-AG, die den Aufbau einer Bläserklasse zum Ziel habe. Bürgermeister Antonius Pohlmann überbrachte die Glückwünsche des Landkreises, der Samtgemeinde Dörpen und der Gemeinde Heede.
„Das Gütesiegel ist mehr als nur eine einfache Auszeichnung“, erklärte Dieter Fehren, Vorsitzender des regionalen Musikverbandes Emsland-Grafschaft Bentheim. Es spiegele die hervorragende Jugendausbildung aller Dirigenten und Ausbilder der vergangenen Jahre in einmaliger Form wieder und bescheinige eine von großer Weitsichtigkeit geprägte Vereinsführung.
Ihr musikalisches Können stellten sowohl die jungen Nachwuchsmusiker als auch das Hauptorchester während der Veranstaltung mit einem abwechslungsreichen Programm unter Beweis.



 

Starkstrom entlang der Autobahn bis Heede
Netzbetreiber verlegt entlang der A 31 unterirdische Kabel für Windenergie aus der Nordsee

(Bericht der Ems-Zeitung vom 18. Juni 2015)



Umfangreiche Erdarbeiten bestimmen zurzeit das Bild an der Autobahn 31 zwischen Bunde und Heede. Der Netzbetreiber Tennet verlegt dort bis zum November Erdkabel. Über diese „Energieautobahn“ soll demnächst Windstrom von der Nordsee ab dem Anlandungspunkt Hamswehrum in der Krummhörn zum dritten Konverter im Umspannwerk nach Heede transportiert werden.

Das Motorengeräusch einer starken Winde wird lauter und übertönt die Fahrzeuge, die nur wenige 100 Meter von der neuen Kabeltrasse über die A 31 brausen. Aus einem etwa 1,60 Meter tiefen Graben tauchen zwei Männer mit Warnwesten und Helmen auf. Sie laufen neben einem dicken Kabel. Es ist mit einer schwarzen Kunststoffschicht ummantelt. Darunter befinden sich eine dünne Metallschicht sowie eine weitere, mehrere Zentimeter dicke Kunststoffschicht zur Abschirmung des etwa sechs Zentimeter starken Innenleiters.
Das Kabel wird zum Sohlenanfang gezogen. Einer der beiden Männer führt es über jeden der einzeln aufgestellten Rollenböcke. Sein Kollege korrigiert mit einem Kunststoffstab den Verlauf. Ein schwieriges Unterfangen, denn das Kabel mit dem dicken Metallkern hat immerhin einen Durchmesser von zwölf Zentimetern und lässt sich nicht ohne Mühen anheben. „Wir haben für die Landkabelverlegung von der Küste bis nach Heede rund 100 Sektionen vorgesehen“, sagt Tennet-Teilprojektleiter Rolf Köhler. Die Arbeiten begannen im März 2014 und werden an mehreren Stellen parallel durchgeführt. Im November sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein. Jeder Abschnitt ist rund 900 Meter lang und entspricht somit der Länge eines Kabels. Spezialanhänger verbringen das Material an die einzelnen Abschnittsanfangspunkte.
Dafür wurden eigens Routen geschaffen, die entsprechend der unterschiedlichen Bodenverhältnisse zum Teil mit Metallplatten oder schweren Holzbohlen ausgelegt werden mussten. Bagger hatten die Trasse etwa 1,60 Meter tief ausgekoffert und das Kabelbett vorbereitet. Es besteht aus Drainagerohren, die sicherstellen, dass Wasser ablaufen kann. Zusätzlich sind die Kabel in eine 20 Zentimeter dicke Schicht mit weißem feinkörnigen Sand eingebettet. So soll nach Köhlers Worten sichergestellt werden, dass die Erde in unmittelbarer Nähe der Kabel gesteinsfrei ist, um dauerhafte Anstauungen zu verhindern.

Datenkabel in Leerrohr
Bevor die Kabelgräben verschlossen werden, verbinden Monteure die Kabel der einzelnen Sektionen mit sogenannten Muffen, die als Achillesfersen der Stromverbindung gelten. Die dazu notwendigen Schweißarbeiten nehmen die Monteure in eigens aufgestellten Containern vor.
Den Abschluss der Verlegung bilden sogenannte Manteltests. „Auf den metallischen Mantelschirm wird dazu eine Spannung gegeben“, erklärt Köhler. Neben den insgesamt zwei Stromkabeln wird zusätzlich ein Leerrohr verlegt, in dem ein Lichtwellenleiter als Datenkabel eingezogen wird. Dann legen Monteure vor dem Verschließen mit Sand rote Kunststoffplatten auf die oberste Feinkornsandschicht. Eine Schicht darüber folgen gelbe Trassenwarnbänder mit der Aufschrift „Hochspannung“. Im November soll es so weit sein.


 

130 Biker fahren von Sögel nach Heede
15. Motorradwallfahrt zur Gedenkstätte – Spende für Flüchtlinge in der Region
(Bericht der Ems-Zeitung vom 15. Juni 2015)


Die 15. Motorradwallfahrt führte von Sögel über Werpeloh, Börger, Surwold und Neubörger nach Heede. Fotos: Anna Heidtmann

Etwa 180 Biker und Motorradfans haben sich am Samstagnachmittag auf dem Marktplatz in Sögel eingefunden, um an der 15. Motorradwallfahrt (Mowa) zur Gebetsstätte in Heede teilzunehmen. In diesem Jahr lautete das Motto „Aus Fremden werden Freunde“.
Bevor sich die Kolonne mit rund 130 Maschinen von Sögel über Werpeloh, Börger, Surwold und Neubörger zum Zielort Heede in Bewegung gesetzt hat, spendete Pater Lukas aus Esterwegen den Teilnehmern und ihren Fahrzeugen den kirchlichen Segen. „Toll, dass sich so viele Biker nicht vom schlechten Wetter haben beeindrucken lassen“, sagte Hermann Krallmann vom Heeder Motorradclub.
Ein Großteil der Motorradwallfahrer sei seit der im Jahr 2001 von seinem Namensvetter und damaligen Pfarrer der Kirchengemeinde Heede, Hermann Krallmann, initiierten Mowa von Anfang an dabei. Die Biker schätzten die Atmosphäre der Gebetsstätte und die Gemeinschaft unter den Gleichgesinnten. Mit dabei war auch Johann Büter aus Rastdorf, der mit seinen 82 Jahren auch dieses Mal wieder der älteste Teilnehmer war. Dank der guten Organisation und Unterstützung durch die Polizei, der Freiwilligen Feuerwehren und des Deutschen Roten Kreuzes ist es laut Aussage des Mowa-Teams in den vergangenen 15 Jahren zu keinem Unfall gekommen.
In der Marienkirche feierten die Biker einen Gottesdienst, den die Musikgruppe „Magnificat“ begleitete. Der Erlös der Helmkollekte kommt Flüchtlingskindern in der Region zugute. „Wir wollen damit einen Beitrag dazu leisten, dass Flüchtlinge sich bei uns willkommen fühlen“, sagte Krallmann. Nach dem Gottesdienst erfolgte der traditionelle Gang zur Erscheinungsstelle, wo die Biker Kerzenlichter vor der Statue der Gottesmutter niederlegten.


 

  


 


 


Bürgermeister werben bei Minister Wenzel
Pohlmann und Wocken überreichen Präsentation
(Bericht der Ems-Zeitung vom 02.06.2015)

Am Rande des Besuchs des Vizepräsidenten der EU-Kommission, Maros Sefcovic, im Umspannwerk in Heede haben Bürgermeister Antonius Pohlmann und der Dörpener Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (beide CDU) dem niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) die aktuelle Sachstandspräsentation für das Geothermie-Projekt überreicht.
In einem Gespräch dankten die Bürgermeister Wenzel für die Unterstützung des Geothermieprojektes, das die Papenburger Hanrath Gruppe im Industrie- und Gewerbegebiet Green-Energy-Park Heede-Dersum plant, und überreichten die Präsentation. Der Minister hatte die Förderung der Machbarkeitsstudie mit einem Betrag von 250 000 Euro bewilligt.
Inzwischen liegen die Ergebnisse der technischen Machbarkeit vor, die dem Bau eines Referenzkraftwerkes für Tiefengeothermie im Green-Energy-Park gute Realisierungschancen attestieren.

 


 


Heede eine Schaltzentrale der Energiewende
Vizepräsident der EU-Kommission erkennt bei Besuch im Umspannwerk „beeindruckende Fortschritte“

(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.05.2015)



So hochkarätigen politischen Besuch erlebt das nördliche Emsland selten. Am Freitag war der für Energie zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Maros Sefcovic, auf Stippvisite im Umspannwerk Heede. Dabei bescheinigte er dem Übertragungsnetzbetreiber Tennet „beeindruckende Fortschritte bei der Energiewende“.
Im Schlepptau hatte Sefcovic unter anderem den niedersächsischen Umweltminister und Vize-Ministerpräsidenten Stefan Wenzel (Grüne), die hiesigen Europa-Abgeordneten Jens Gieseke (CDU) und Matthias Groote (SPD) sowie den scheidenden Vorstandsvorsitzenden des regionalen Energieversorgers EWE, Werner Brinker. Unter dem Motto „Energie in Europa“ war der Tross am Freitag in mehreren Bullis in Niedersachsen unterwegs.

Eine Milliarde Euro
Beim Etappenziel Heede ging es konkret um die Anbindung der Offshore-Windenergie aus der Nordsee ans deutsche Stromnetz. Die Konverterstation in Heede ist Teil eines Netzanbindungssystems, mit dem im niedersächsischen Bereich der Nordsee erzeugter Windstrom an Land transportiert und in das Übertragungsnetz eingespeist wird. Zurzeit wird in Heede der dritte und voraussichtlich letzte Konverter gebaut. Er soll bis Jahresende fertig sein und ans Netz gehen. Der Konverter ist Teil des Projekts „DolWin3“, mit dem eine 900-Megawatt-Netzanbindung für weitere Nordsee-Windparks geschaffen wird. Allein die Investition für dieses Vorhaben beläuft sich Tennet zufolge auf etwa eine Milliarde Euro.
Die EU will die Nutzung erneuerbarer Energien ausbauen. Auch deshalb zeigte sich Sefcovic „beeindruckt von den Fortschritten der Energiewende in der Nordsee“. Es sei nun Aufgabe „und Priorität der Europäischen Kommission, solche Projekte der grenzüberschreitenden Energieversorgung noch einfacher zu gestalten“.
Der auf See produzierte Windstrom wird als Drehstrom auf große, grellgelbe Offshore-Konverterplattformen geleitet. Dort wird er in Gleichstrom umgewandelt und per Kabel bis zu den Konverterstationen an Land wie in Heede transportiert. Für die 135 Kilometer lange Verbindung zum zweiten Konverter in Heede von hoher See sind beispielsweise 45 Kilometer See- und 90 Kilometer Landkabel notwendig.
In dem von der A 31 aus weithin sichtbaren Umspannwerk wird der Gleichstrom wieder in Drehstrom umgewandelt und anschließend ins Höchstspannungsnetz eingespeist. Die drei Konverterstationen in Heede sind Tennet zufolge wichtige Anbindungspunkte, um die auf hoher See erzeugte Windenergie ins Stromnetz einspeisen zu können. Damit bildet Heede sozusagen eine Schaltzentrale der Energiewende.
Minister Wenzel sprach von einer in technologischer Hinsicht großen Herausforderung und nannte es „hochanspruchsvoll, was hier geleistet wird“. Die Umstellung der Energieerzeugung auf erneuerbare Quellen stelle eine gesamteuropäische Herausforderung dar. Das Land Niedersachsen und seine Partner wie Tennet leisteten dafür wichtige Pionierarbeit, so Wenzel.

3000 Mitarbeiter
Empfangen wurden die Spitzenpolitiker vom Vorstandsvorsitzenden der Tennet-Holding, Mel Kroon. Er kündigte an, dass der Netzbetreiber bis Jahresende 5200 Megawatt Anbindungskapazität in der deutschen Nordsee fertiggestellt haben werde. „Tennet leistet damit einen wesentlichen Beitrag für die Entwicklung eines nachhaltigen und integrierten europäischen Strommarktes“, betonte Kroon. Heede sei dabei ein extrem wichtiger Standort. Der Netzbetreiber realisiert nach eigenen Angaben insgesamt ein Dutzend Netzanbindungsprojekte auf See. Sechs davon seien in Betrieb, zwei weitere würden bis Jahresende folgen. Die übrigen vier sollen bis 2019 fertiggestellt sein.
Mit 41 Millionen Endverbrauchern, 21 000 Kilometern Hoch- und Höchstspannungsleitungen in den Niederlanden und Deutschland sowie rund 3000 Mitarbeitern bezeichnet sich Tennet selbst als einen der führenden Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Sitze des Unternehmens sind Arnheim und Bayreuth.
Führende Vertreter des Landkreises Emsland, der Samtgemeinde (SG) und der Gemeinde Heede zeigten sich über den hochrangigen Besuch höchsterfreut. „Darauf können wir stolz sein“, sagte Erster Kreisrat Martin Gerenkamp. Der Besuch zeige, von welch außergewöhnlich großer Bedeutung das Umspannwerk als Faktor der Energiewende sei. Zudem unterstreiche es einmal mehr den Stellenwert der wirtschaftlichen Entwicklung des Emslandes. SG-Bürgermeister Hermann Wocken (CDU) sprach von einer außergewöhnlichen Situation, dass ein Vizepräsident der EU-Kommission im Emsland zu Gast sei. Und Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) betonte, dass Heede zu einem „Zentrum der Energiewende mit entscheidender Wirkung“ geworden sei.


 


 

 


 


Humor als Schutzschild gegen die Übel des Alltag
150 Frauen bei Vortrag von Maike Carls in Heede

(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.05.2015)

Viel gelacht wurde beim humoristischen Vortrag zum Thema „Der Ton macht die Musik“ in Heede. Foto: Anna Heidtmann r Ton die Musik macht, jedoch noch eine ganze Menge mehr zu einer positiven Ausstrahlung und einem sicheren Auftreten auch bei „absoluter Ahnungslosigkeit“ gehört, darüber referierte die Diplom-Pädagogin für Erwachsenenbildung Maike Carls auf Einladung der KFD Heede im Haus des Bürgers in Heede.
Mit viel Humor und gestenreicher Mimik gab sie den rund 150 Zuschauerinnen einen Einblick in die Welt der Körpersprache und deren Bedeutung im Umgang mit Menschen. Bevor sie ihr Leben nach einer überstandenen Krebserkrankung vor etwa 20 Jahren noch einmal komplett verändert habe, sei sie selbst mit einem „Essig-Abschmecker-Gesicht“ und „50-Euro-Gang“, also mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern, durchs Leben gegangen, erklärte die Rednerin aus dem ostfriesischen Reepsholt.
Menschen werden von anderen zuallererst nach ihrem Aussehen und Auftreten beurteilt. Die Ausstrahlung eines Einzelnen habe dabei wesentlich mehr Bedeutung als sein Wissen. Lediglich sieben Prozent entfallen der Rednerin zufolge auf den Inhalt eines Auftritts, wohingegen sich die Körpersprache mit 55 und die Stimme mit 38 Prozent behaupten. „Wir lesen in der Körperhaltung anderer Menschen“, sagte Carls. Ein aufrechter Gang wirke nicht nur der Schwerkraft des Körpers entgegen, sondern vermittle Selbstbewusstsein.
„Vieles, was wir machen gerade in Bezug auf unsere Körpersprache, ist Gewohnheit. Wichtig ist laut Aussage der Referentin eine positive Einstellung zu sich selbst und seinem Körper. Der Ton mache daher nicht nur die Musik für andere, sondern auch für einen jeden selbst. Sie verglich das menschliche Gehirn mit einem Rechenzentrum. „Wenn wir immer nur Negatives eingeben, müssen wir uns nicht wundern, wenn nur Negatives dabei herauskommt.“ Besser sei es daher, nett zu sich selbst zu sein und dem Leben mit Humor als eine Art Schutzschild gegen die Übel des Alltags zu begegnen. Man solle nicht darauf warten, dass andere sich ändern. „Die einzige Person, die ich ändern kann, das bin ich selbst.“


 

 


Dritter Konverter in Heede bis Jahresende fertig
400 Besucher nutzen Tag der offenen Tür im Umspannwerk – Nordsee-Windstrom bis nach Süddeutschland

(Bericht der Ems-Zeitung vom 26.05.2015)


Ein Tag der offenen Tür fand im Umspannwerk in Heede statt. Archivfoto: Robert Heinze

Bei einem Tag der offenen Tür am vergangenen Wochenende im Umspannwerk in Heede haben rund 400 Besucher die Möglichkeit genutzt, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet wird demnächst den Bau des Offshore-Projekts „DolWin3“ abschließen, sodass die letzte der drei Konverterstationen in Heede ans Netz gehen wird. Ob eventuell noch eine vierte Station in der Emsgemeinde gebaut wird, ist weiterhin offen.
Der Netzbetreiber und die am Bau beteiligten Firmen, der Anlagenbauer Alstom und das Bauunternehmen Matthäi, hatten den Tag vorbereitet. Per Bustransfer wurden die Gäste vom provisorisch eingerichteten Parkplatz in der Nähe des westlichen Autobahnverlaufs zum rund 900 Meter entfernten Umspannwerk gefahren. Neben Infoständen stand vor allem der gesicherte Zutritt auf das Baustellengelände sowie die Besichtigung des noch nicht in Betrieb befindlichen Gleichrichters vom „DolWin2“, eine rund 135 Kilometer lange Gleichstromverbindung, im Mittelpunkt.


Tennet-Mitarbeiter Jan Heinrich (Siebter von links) und sein Kollege Heribert Hohaus (Dritter von rechts) informierten die Besuchergruppen über den Baufortschritt. Foto: Jürgen Eden

Die Tennet-Mitarbeiter Herbert Hohaus und Jan Heinrich berichteten über diese insgesamt drei Projekte „Energie von See an Land“, die den Windstrom der Offshore-Anlagen von der Nordsee bis nach Heede transportieren. Denn Tennet sei der erste Übertragungsnetzbetreiber für ein derartiges Vorhaben. „Sie müssen sich vorstellen, dass nahezu baugleiche Konverterstationen nochmals offshore, also auf Wasserplattformen, stehen“, erklärte Hohaus. Der Strom der Konverterstation „DolWin1“ werde von zwölf Windkrafträdern etwa 60 Kilometer vor Borkum produziert. Da sich laut Tennet für den Transport eine Gleichstromverbindung als besonders geeignet erwies, wird er von Dreh- und Gleichstrom, in Heede erneut in Drehstrom konvertiert und dann ins Netz eingespeist.
Zu den Stromabnehmern sagte Claudia Junge, Pressesprecherin des Netzbetreibers: „Grundsätzlich kennt Strom erst einmal keine Richtung. Aber die Verbraucher befinden sich überwiegend in West- und Süddeutschland.“ „DolWin2“ werde Anfang 2016 den Betrieb aufnehmen, „DolWin3“ voraussichtlich Ende 2017. Dann werde eine Kapazität von rund 2600 Megawatt erreicht. Die See- und Landkabel für „DolWin3“ würden zurzeit bis nach Dörpen verlegt. Dass die Kabelverlegung zeitversetzt erfolgt war, hing Junge zufolge mit den unterschiedlichen Planfeststellungsverfahren sowie der Trennung der einzelnen Projekte zusammen, für die verschiedene Budgets gelten würden.
Zurzeit sind rund 40 Mitarbeiter auf der Baustelle beschäftigt. Wenngleich die Gemeinde Heede und damit die Samtgemeinde Dörpen sowie der Landkreis Emsland derzeit aufgrund der Konverterstationen von hohen Gewerbesteuereinnahmen profitieren, ein Jobmotor wird mit der Anlage nicht in Bewegung kommen. Denn sie wird fernüberwacht. Nur bei Störungen werden Mitarbeiter nach Heede entsandt. Zudem sind gelegentlich zur Pflege der Außenanlage einige wenige Kräfte im Einsatz.


 

Musikverein Heede bekommt Gütesiegel
Vorsitzender Georg Flint wiedergewählt – Langjährige Mitglieder ausgezeichnet
(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.05.2015)


Neugewählter Vorstand und geehrte Mitglieder: (von links) Marlen Dähling, Insa Koop, Margret Schnieders, Julia Connemann, Christian Mauer, Laura Kleemann, Manfred Grimm, Barbara Heidtmann, Peter Ahlers, Lena Meyer, Alexander von Hebel, Marilen Flint, Markus Ahrens, Holger Schaa, Engelbert Dähling und Georg Flint.

Mit Georg Flint haben die Mitglieder des Musikvereins Heede/Ems ihren ersten Vorsitzenden auf der Generalversammlung wiedergewählt. Außerdem wurde bekannt gegeben, dass der Verein die Verleihung des Nimbus – ein Gütesiegel des Niedersächsischen Musikverband (NMV) für vorbildliche Jugendarbeit – am 21. Juni erhält.
Bürgermeister Antonius Pohlmann bedankte sich vor den Wahlen beim Musikverein für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Er habe die Entwicklung des Vereins als ehemaliges aktives Mitglied stets im Auge und kann nur sagen, dass man bei der Gründung des Vereins diese Entwicklung sicherlich nicht erwartet hätte. „Die Verleihung des Nimbus zeige, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.“
Bei den Wahlen wurden Peter Ahlers zum zweiten Vorsitzenden, Engelbert Dähling zum Kassenwart, Marlen Dähling zur Schriftführerin, Christian Mauer zum Aktivensprecher, Marilen Flint und Manfred Grimm zu Instrumentenwarte, Lena Meyer zur Jugendwartin, sowie Holger Schaa und Alexander von Hebel zu Beisitzern gewählt.
Für ihre 10-jährige aktive Zugehörigkeit zum Verein wurden Markus Ahrens, Manuela Bollmann, Karina Brand, Tobias Brand, Julia Connemann, Patrick Depeweg, Marilen Flint, Babara Heidtmann, Laura Kleemann, Insa Koop, Henning Meyer, Lena Meyer, Christina Pieper, Margret Schnieders und Monika Specker ausgezeichnet.
Außerdem gab Flint einen Rückblick auf das vergangenen 30-jährige Jubiläumsjahr. Ein gelungener Auftakt erfolgte mit dem gemeinsamen Konzert in Thuine. Dort war die Turnhalle bis auf den letzten Platz gefüllt. Zudem wurde das 30-jährige Bestehen beim Hotel „Zur Linde“ in Heede mit einem Konzertabend unter freiem Himmel weiter gefeiert. Das Orchester zeigte sich in Bestform und präsentierte vor rund 300 begeisterten Gästen unter dem Motto „Lampionfest“ die gesamte Bandbreite ihres musikalischen Könnens. Außerdem veranstaltete der Verein beim dritten Heeder Oktoberfest mit dem Festwirt Kemker zum dritten Mal das Oktoberfest in Heede. Das Pfarrfest des Kirchenverbundes Heede-Dörpen-Dersum, sowie die Nachtanbetung zu Allerheiligen wurden wie zahlreich Schützenfestumzüge musikalisch mitgestaltet.
Den Abschluss des Jubiläumsjahres feierte der Musikverein mit einem „Festkonzert mit weihnachtlichen Akzenten“ am 4. Adventssonntag. Die Marienkirche war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Zuhörer waren begeistert und spendeten lang anhaltenden Applaus. Mit der Auswahl der Musik – so das Publikum – wurde man nochmals besonders auf die kommenden Weihnachtsfeiertage eingestimmt.


Schützenverein: Generalversammlung 2015

Die diesjährige 37. ordentliche Generalversammlung des Schützenvereins findet statt am Freitag, den 29.05.2015 um 19:30 Uhr im Vereinslokal Kanne-Hunfeld.
Hierzu sind alle Mitglieder recht herzlich eingeladen.

(Einladung als PDF-Datei)


 

 


 

 


Landjugend spendet für Kinderhospiz
(Bericht EL-Kurier am 10.05.15)



Die katholische Landjugend in Heede hat eine Aktion für sterbenskranke Kinder organisiert. Nach dem Festhochamt am Ostersonntag hatte der Verein frisch gebackene Osterkränze gegen eine freiwillige Spende angeboten. Den Erlös in Höhe von 400 Euro spenden die Jugendlichen dem an Kinderhospiz Löwenherz.


Heeder Deich wird modernisiert
Rund 800 Meter langer Teilbereich an der B 401 wird mit Kleie verstärkt und erhöht

(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.05.2015)



Die Bauarbeiten am linksemsischen Hochwasserdeich bei Heede werden fortgesetzt. Im vergangenen Jahr war mit dem insgesamt 2250 Meter langen Abschnitt begonnen worden. Zurzeit verstärken und erhöhen Bauarbeiter mit schwerem Gerät einen rund 800 Meter langen Teilbereich von der Emsbrücke an der B 401 in südliche Richtung.

„Wir liegen gut im Zeitplan, sodass bis Ende Mai bereits Kleie angeliefert werden kann“, sagt Leo Hegemann vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Bis zum 15. September müssen nach Aussage des Planers die Arbeiten am Deich abgeschlossen sein.
Die Maßnahmen werden von der Arbeitsgemeinschaft Bunte-Matthäi durchgeführt. Hauptziel der Arbeiten ist nach Hegemanns Worten die Sanierung und Modernisierung der bisherigen Sanddeiche entsprechend der aktuellen bautechnischen Möglichkeiten und Vorgaben des Hochwasserschutzes. So werden in den kommenden Wochen rund 20 000 Kubikmeter Kleie und Aueböden per Lastwagen oder mit großen Traktorgespannen ins nördliche Emsland transportiert.
„Die Deichschäden durch Tiere fallen mit diesen Materialien in den erneuerten Bereichen deutlich niedriger aus“, sagt Heiner Niehaus, Geschäftsführer des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände Aschendorf-Hümmling. Zu den Deichschädlingen gehören nach seinen Worten beispielsweise Füchse und Wühlmäuse, die bisher in den Schutzbauwerken ihre Höhlen errichten konnten. Einher mit den Arbeiten geht auch die Erneuerung der Deichverteidigungsstraße sowie der Deichrampen. „Wir danken Bund und Land für die Bereitstellung der Mittel“, sagt der Deichverbandsvorsitzende Bernhard Dickebohm aus Herbrum. Die Förderquote aus öffentlichen Finanzmitteln liegt nach seinen Worten für diese Maßnahmen bei 100 Prozent. Der Bund beteiligt sich mit 60 Prozent und das Land mit 40 Prozent über das Programm „Gemeinschaftsaufgabe für die Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes mit der Förderung von wasserwirtschaftlichen und kulturbautechnischen Maßnahmen“.
Seit 2007 wurden insgesamt 6,2 Millionen Euro für den Hochwasserschutz und die Erneuerung von 5,7 Kilometer Deichstrecke ausgegeben. Für den Küstenschutz flossen seither 29,6 Millionen. Die Hauptdeiche im Tidebereich wurden saniert, linksemsisch von Borsum bis Brual und rechtsemsisch von Herbrum bis Papenburg.


Heede hält Gedenken an Bürgermeister Connemann wach
Von deutschen Soldaten am 18. April 1945 im Ortsteil Schuckenbrock erschossen – Gottesdienst und Kranzniederlegung


Im Anschluss an den Gedenkgottesdienst zum 70. Todestag des von deutschen Soldaten erschossenen früheren Heeder Bürgermeisters Hermann Connemann legten Bürgermeister Antonius Pohlmann (rechts) und dessen Stellvertreter Otto Flint im Beisein der Familie Connemann und zahlreicher Gemeindemitglieder einen Kranz nieder. Fotos: Anna Heidtmann

„Jeder Mord ist natürlich völlig sinnlos, doch in manchen Situationen erscheint die Tat noch unfassbarer und sinnloser.“ Mit diesen Worten eröffnete Pater Helmut Funke vom Maristenkloster in Meppen in der Heeder Marienkirche den Gedenkgottesdienst für den ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Hermann Connemann.
Dieser wurde in der Nacht des 18. April 1945 in der Nähe seines Wohnhauses im Ortsteil Schuckenbrock von deutschen Soldaten erschossen. Es waren die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs. Wie viele andere Orte in der Umgebung war auch die Gemeinde Heede von alliierten Truppen besetzt worden. Weil der Bürgermeister seine Gemeinde vor blutigen Gräueltaten und Zerstörungen bewahren wollte, hatte Connemann den Ort an die Polen übergeben und zur Kapitulation aufgerufen.
Die weiße Fahne zu hissen und sich dem Feind zu ergeben galt in den Augen der deutschen Wehrmacht als Verrat. In der Nacht vom 17. auf den 18. April holten drei deutsche Soldaten den damals 51-jährigen Bürgermeister unter einem Vorwand aus seinem Haus und erschossen ihn auf einer nahe gelegenen Wiese.


Der 83-jährige Bernhard Abeln (Zweiter von rechts) richtete seinen Dank an Bürgermeister Antonius Pohlmann (Mitte) für die Unterstützung und Mahnung der Gemeinde Heede gegen das Vergessen des gewaltsamen Todes seines Verwandten Hermann Connemann.

Der heute 83-jährige Bernhard Abeln, ein Verwandter der Familie Connemann, beschrieb die Mordnacht als eine Nacht, in der eine „nachdenkliche, fast unheimliche Stille“ herrschte. Einzig das traurige Lied einer Nachtigall sei zu hören gewesen, während von Weitem die brennenden Bauernhöfe der Nachbargemeinde Lehe zu sehen gewesen seien. Die Familienangehörigen fanden den toten Bürgermeister in den frühen Morgenstunden auf einer Wiese nahe der heutigen Bürgermeister-Connemann-Straße. Zum Gedächtnis und in mahnender Erinnerung wurde an dieser Stelle ein Denkmal in Form eines Wegekreuzes errichtet. Dieses trägt die Inschrift „Seid wachsam, denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde“.
Den Gedenkgottesdienst feierte die Gemeinde zusammen mit der Familie Connemann unter musikalischer Begleitung des Heimatchores Heede. Im Anschluss erfolgte im Beisein der Familie und zahlreicher Gemeindemitglieder eine Kranzniederlegung durch Bürgermeister Antonius Pohlmann und dessen Stellvertreter Otto Flint. „Wir sind hier zusammengekommen, um des gewaltsamen Todes Hermann Connemanns zu gedenken und mahnend an eine böse Zeit der Vergangenheit zu erinnern“, sagte Pohlmann. Frieden sei angesichts der vorherrschenden Unruhen in der Welt längst nicht mehr so sicher, wie er vor einigen Jahren noch erschien.

Große Fürsorge gezeigt
Bernhard Abeln dankte der Gemeinde für ihre Unterstützung im Gedenken an das brutale Verbrechen. Der ehrenamtliche Bürgermeister Connemann habe sich mit großer Fürsorge für die Gemeinde eingesetzt und in seinem Handeln zu einem harmonischen Miteinander der Bürger beigetragen, erklärte Abeln. Um die Harmonie und Einheit der damaligen Zeit in den Gemeinden wieder stärker zu fördern, forderte er eine Rückbesinnung auf das Ehrenamt als unverzichtbares Bindeglied in der Gesellschaft.


Schüler zu Gast bei der Heeder Feuerwehr
(Bericht der Ems-Zeitung vom 08.04.2015)



14 Schüler der dritten Klasse der Grundschule Heede haben die örtliche Feuerwehr besucht. Drei Kameraden der Heeder Wehr stellten ihre Freizeit zur Verfügung, um den Heranwachsenden den richtigen Umgang mit dem Feuer zu zeigen. Weiter wurde ihnen die Arbeit der Feuerwehr und die Gerätschaften erklärt. Klassenlehrerin Anna Cordes dankte den Feuerwehrmännern für die geopferte Freizeit. Im Anschluss an den Vormittag bekamen die Schulkinder ein kleines Geschenk von den Feuerwehrmännern. Foto: Jens Sievers


Mehrere Hundert Osterfeuer im nördlichen Emsland entzündet
An vielen Orten sorgten Feuerwehren für Sicherheit – 200 Zuschauer in Heede

(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.04.2015)


Das Osterfeuer in Heede entzündete Bürgermeister Antonius Pohlmann. Fotos: Dirk Hellmers

Mehrere Hundert Osterfeuer sind während der Osterfeiertage im nördlichen Emsland entzündet worden. Bei vielen Veranstaltungen waren die freiwilligen Feuerwehren vor Ort, um das Abbrennen zu beaufsichtigen.
In Heede organisierte die Gemeinde gemeinsam mit dem Bürgerschützenverein bei der tausendjährigen Linde das traditionelle Osterfeuer. Wie in den Jahren zuvor entzündete der Bürgermeister Antonius Pohlmann gemeinsam mit Ehrenbürger Pastor Johannes Brinkmann das Feuer. Zuvor eröffnete der Musikverein das Fest. Mit den rund 200 Gästen ist Pohlmann zufrieden.


 

Defibrillator für die Feuerwehr Heede
Gerät kann bei Herzrhythmusstörungen Leben retten – 20 Brandeinsätze und 16 Hilfeleistungen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 04.04.2015)


Ein neuer Defibrillator steht jetzt der Feuerwehr Heede zur Verfügung. Bürgermeister Toni Pohlmann überreichte das Gerät an Ortsbrandmeister Bernd Bögemann (3. und 4. von links). Auf dem Foto außerdem die gewählten und beförderten Feuerwehrmänner mit den Gästen der Mitgliederversammlung. Foto: Brand

Mit einem „lebensrettenden“ Gerät wartete Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) bei der Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heede auf: Er überreichte Ortsbrandmeister Bernd Bögemann einen nagelneuen Defibrillator. Mit diesem Gerät können durch gezielte Stromstöße zum Beispiel lebensbedrohende Herzrhythmusstörungen beendet werden.
Die Gemeinde Heede hatte im Rahmen des Projekts „Unser Dorf hat Zukunft“ einen Sonderpreis in Höhe von 1000 Euro für das Thema „Klimaschutz und Energie“ erhalten. Laut Ratsbeschluss wurde für diesen Betrag der sogenannte „Defi“ angeschafft, um einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit der Bürger zu leisten. Das Gerät sollte der örtlichen Feuerwehr zur Verfügung gestellt werden, da sie im Ortskern untergebracht und schnell einsatzbereit sei. Laut Pohlmann ist mit der Übergabe des Defibrillators auch eine kostenlose Anwendungsschulung für 15 Feuerwehrleute verbunden.
In seinem Jahresrückblick wies Ortsbrandmeister Bögemann auf ein erhöhtes Einsatzaufkommen in 2014 hin. Die Wehr fuhr 20 Brand- und 16 Hilfeleistungseinsätze. Insgesamt wendeten die Heeder Feuerwehrleute rund 3300 Stunden für Einsätze, Übungsdienste und Lehrgänge auf.
In einem groß angelegten Rahmen übten die Feuerwehren in der Samtgemeinde Dörpen und auch die „Schnell-Einsatz-Gruppen“ (SEG) der Malteser und des Roten Kreuzes beim Umspannwerk der Tennet. Neben dem Einsatz- und Übungsdienst übernahm die Feuerwehr wiederum zahlreiche Aufgaben im gemeindlichen Leben. Insgesamt gehören zurzeit 48 aktive Einsatzkräfte und neun Alterskameraden zur Wehr. Man sei der Samtgemeinde und der Gemeinde dankbar für die gute Unterstützung. Mit der Beschaffung eines neuen Anhängers, der von der Firma Tennet finanziert worden war, werde die Schlagkraft der Feuerwehr erhöht. In dem Anhänger sind zusätzliche Sicherungs-, Beleuchtungs- und Rettungsgeräte sowie eine tragbare Pumpe mit Schlauchmaterial untergebracht.
Anerkennende Worte für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr Heede fand der scheidende Abschnittsleiter Anton Lüken. „Eure Feuerwehr ist bestens aufgestellt“, meinte Lüken und wies auf die gute Nachwuchsarbeit hin. Ebenso wie Bürgermeister Pohlmann, der auch die Samtgemeinde vertrat, betonte Lüken, dass Feuerwehrleute nicht nur im Ernstfall für die Bürger zur Verfügung stünden.
Da Ortsbrandmeister Bernd Bögemann Ende 2015 die Altersgrenze von 63 Jahren erreicht, wird im Laufe des Jahres eine weitere Mitgliederversammlung stattfinden, um der Samtgemeinde einen Nachfolger vorzuschlagen.
Folgende Mitglieder des Ortskommandos wurde neu gewählt, beziehungsweise in ihren Amtern bestätigt: Wilhelm Pelster (Gruppenführer), Ralf Schlömer (Gerätewarte) und Ansgar Meyer (Festausschuss).
Nach Absolvierung der notwendigen Lehrgänge und Einhaltung der Mindestdienstzeit konnten Ansgar Meyer, Andre Bergmann (Feuerwehrmänner), Tobias Brand, Henning Meyer, Christoph Nintemann (Oberfeuerwehrmänner), Thomas Lüken, Michael von Hebel (Hauptfeuerwehmänner) sowie Bernd Schnieders und Hermann Bölscher (Erste Hauptfeuerwehrmänner) befördert werden.


 

In Heede sprudeln die Steuereinnahmen
Gemeinde profitiert von neuem großen Steuerzahler – Haushalt 2015 beschlossen

(Bericht der Ems-Zeitung vom 02.04.2015)

Die Gemeinde Heede hat im vergangenen Jahr erstmalig finanziell von der Ansiedlung des Tennet-Umspannwerks in der Gemeinde profitiert. Die Gewerbesteuereinnahmen stiegen kräftig an. Foto: Jürgen Eden

„Solche Zahlen hat die Gemeinde Heede in ihrer 1500-jährigen Geschichte noch nicht erlebt.“ CDU-Fraktionssprecher Otto Flint sparte während der Ratssitzung am Dienstagabend nicht am Superlativ, um die Finanzlage der Gemeinde auf den Punkt zu bringen. Die hat sich im vergangenen Jahr tatsächlich grundlegend gewandelt. Erstmalig hat in 2014 die Gemeindekasse von Gewerbesteuereinnahmen durch das Tennet-Umspannwerk an der A 31 profitiert.
Statt der geplanten bescheidenen 42 000 Euro fanden sich Ende Dezember stolze 1,9 Millionen Euro auf dem laufenden Konto der Gemeinde. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer waren von kalkulierten eine Million Euro auf tatsächlich gut 3,6 Millionen Euro angewachsen. In diesem und den kommenden Jahren erwartet die Gemeinde erneut Einnahmen von jährlich rund 3,5 Millionen Euro aus der Gewerbesteuer.
Die Verfügbarkeit von Geld macht sich im Investitionsplan für dieses Jahr deutlich bemerkbar. Knapp drei Millionen Euro sollen ausgegeben werden. Davon stemmt die Gemeinde abzüglich von Zuschüssen gut 1,8 Millionen Euro aus eigener Kraft. Größter Einzelposten ist der vierte Bauabschnitt der Hauptstraße im Zuge der Dorferneuerung. Hierfür sind 670 000 Euro veranschlagt, wie Kämmerer Heinz-Hermann Lager dem Rat bei der Vorstellung des Zahlenwerks erläuterte. Nächstgrößter Posten ist der Kauf von Bauland und weiteren Flächen im Wert von zusammen 520 000 Euro. „Es wird auch in Werte investiert“, kommentierte Lager diesen Haushaltsansatz. Weitere 370 000 Euro werden als Zuschuss für den Bau einer weiteren Krippengruppe für rund 750 000 Euro in Regie der Kirchengemeinde bereitgestellt. Laut Kämmerer Lager sind zudem „vorsorglich“ 400 000 Euro für eine Erweiterung des Ärztehauses eingeplant.
Die Gemeinde hat sich angesichts der Finanzlage zudem vorgenommen, sich bis Ende 2018 sämtlicher Schulden ledig gemacht zu haben. Anfang des Jahres betrugen diese noch 600 000 Euro. Ein Wert, der deutlich über dem Landesdurchschnitt lag. Das Abtragen des Schuldenbergs kann aber erst im kommenden Jahr richtig beginnen, da laut Kämmerer Lager dann wieder Sondertilgungen möglich sind.
Mit den sprudelnden Steuereinnahmen steigen in diesem Jahr aber auch die Umlagen an den Landkreis und die Samtgemeinde deutlich. Statt wie bisher gut 400 000 Euro erhält der Landkreis in 2015 gut 1,4 Millionen Euro von der Gemeinde Heede. Die Überweisung an die Samtgemeinde steigt von knapp 200 000 Euro in 2014 auf fast eine Million Euro.
„Das sind Zahlen, an die man sich erst gewöhnen muss“, sagte Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) mit Blick auf die radikal veränderte Finanzlage der Gemeinde. Diese Entwicklung sei einer „guten zukunftsorientierten und wegweisenden Kommunalpolitik geschuldet“. Jetzt gelte es zudem, das „Tal der Verschuldung in den nächsten drei Jahren zu überbrücken“. Faktisch sei man aber bereits jetzt schuldenfrei.
CDU-Sprecher Otto Flint trat bei aller Freude aber auch auf die Bremse: „Nun gilt es, nicht euphorisch zu sein, sondern die Gemeinde weiterzuentwickeln.“ Dazu zählte er insbesondere den Bau einer weiteren Krippengruppe und die Erweiterung des Ärztehauses, um den „Ärztestandort Heede“ zu sichern.
CDU-Sprecher Otto Flint trat bei aller Freude aber auch auf die Bremse: „Nun gilt es, nicht euphorisch zu sein, sondern die Gemeinde weiterzuentwickeln.“ Dazu zählte er insbesondere den Bau einer weiteren Krippengruppe und die Erweiterung des Ärztehauses, um den „Ärztestandort Heede“ zu sichern.
Auch der SPD-Ratsherr Hermann Krallmann mahnte dazu, weiterhin die Ausgaben der Gemeinde mit Sorgfalt zu planen. Auch für ihn stellen sich die geplanten Investitionen wie Dorferneuerung, Kindergarten und Ärztehaus als „angebracht und realistisch“ dar. Er drang indes auch darauf, jetzt alle Bestrebungen darauf zu richten, für das privat geplante Geothermieprojekt im Green-Energy-Park weitere Investoren zu finden.
Ab dem Jahr 2016 steigen auch die Einnahmen der Gemeinde aus den Grundsteuern A und B. Der Rat beschloss einstimmig, den Hebesatz von 320 auf 340 Prozent anzuheben. Damit folgte der Rat einem Vorschlag der Verwaltung, die Hebesätze samtgemeindeweit anzugleichen. Der Hintergrund dafür ist, sich dem sogenannten Nivellierungssatz des Landes deutlich anzunähern, denn dieser liegt bei 340 Prozent. Für die Gemeinde bedeutet das, dass sie bei der Berechnung der Umlagen schon jetzt so behandelt wird, als hätte sie diesen Hebesatz bereits.
Bürgermeister Pohlmann begründete den Beschluss auf Nachfrage mit der gewollten Vereinheitlichung der Hebesätze und der ungewissen Zukunft bei den Steuereinnahmen. Die Gemeinde Dörpen sei ein mahnendes Beispiel dafür, wie schnell sich das Blatt wenden könne.


400 Gläubige feiern Hochfest in Heede
Heilige Messe zur Verkündung des Herrn mit niederländischem Bischof Jan Liesen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 31.03.2015)


Feierlicher Einzug mit Bischof Jan Liesen zum Festhochamt in der Marienkirche in Heede. Foto: Anna Heidtmann

Rund 400 Gläubige aus dem Emsland, Ostfriesland und den Niederlanden haben am Mittwochabend in der Marienkirche zu Heede mit Bischof Jan Liesen aus dem Bistum Breda (Niederlande) in einer feierlichen heiligen Messe das Hochfest der Verkündigung des Herrn gefeiert.
Die katholische Kirche feiert das Fest der Verkündigung der Geburt Jesu an Maria durch den Erzengel Gabriel wie viele andere christliche Konfessionen am 25. März – neun Monate vor Weihnachten, dem Fest der Geburt des Herrn. Seit dem Jahr 2000 findet an diesem Tag traditionell an der Gebetsstätte in Heede ein Festhochamt mit anschließender Lichterprozession über den Friedhof statt.
Nachdem Bischof Liesen bereits am Nachmittag vor zahlreichen Gläubigen einen Vortrag zum Thema „Die Stunde Jesu“ gehalten hatte, lenkte er in seiner Predigt den Blick auf die Liebe Gottes und seine Suche nach den Menschen. Darin habe Gott den Engel zu Maria gesandt. Obwohl diese nicht mit Josef, ihrem Verlobten, zusammenlebte, habe sie keine Zweifel an der Botschaft des Engels über die bevorstehende Geburt des Gottessohnes gehabt. Mit ihrer Frage „Wie soll das geschehen?“ wolle sie wissen, was Gott von ihr wolle und was sie zu tun habe. Dabei habe sie voll und ganz auf die Allmacht Gottes vertraut. Diese ehrliche und offene Art Mariens zeige den Menschen einen Weg, den auch sie gehen könnten. „Fragen, so wie Maria fragt, heißt Mitdenken mit Gott“, sagte der Bischof. Auch Jesus habe in seinem Leben und Sterben immer auf die Allmacht seines Vaters vertraut und daher seinen Jüngern zu beten gelehrt: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.“ Jeder Einzelne sei von Gott angesprochen und zu einem Leben mit ihm berufen. „Gott sucht uns. Lassen Sie sich finden in der Eucharistiefeier, im Alltag. Dann kommt zur Vollendung, wofür er uns geschaffen hat – die Gemeinschaft mit ihm in Liebe“, schloss der Prediger.
Feierlich umrahmt wurde das Pontifikalamt von zahlreichen Bannerträgern der örtlichen Vereine und Gruppen. Beeindruckend war zudem der gemeinsame Auftritt aller drei Chöre der Pfarreiengemeinschaft Dörpen-Dersum-Heede. Unter der Leitung der Dirigentin des Heimatchores Heede, Viola Schmidt, untermalten die Liedbeiträge der rund 80 Sängerinnen und Sänger die Festlichkeit des Gottesdienstes.
Den Abschluss bildete eine lange Lichterprozession über das Friedhofsgelände bis zur Erscheinungsstelle auf dem alten Friedhof.


Bekanntmachung

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

aufgrund der aktuellen Osterferien fällt die Sprechstunde des Bürgermeisters Antonius Pohlmann bzw. seines Stellvertreters Otto Flint vom 31.03.2015 bis zum 14.04.2015 aus.

Am Dienstag, den 21.04.2015 stehen wir Ihnen wieder wie gewohnt ab 16:00 Uhr im Haus des Bürgers zur Verfügung. In dringenden Angelegenheiten wenden Sie sich bitte an die Samtgemeindeverwaltung in Dörpen (Tel. 04963-402-0).

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest und ein paar erholsame Tage im Kreise Ihrer Familien.

Mit freundlichen Grüßen

Antonius Pohlmann
Bürgermeister
Gemeinde Heede
Otto Flint
Stellv. Bürgermeister
Gemeinde Heede

Bauarbeiten für dritte Konverterstation beim Umspannwerk in Heede
Fertigstellung 2017 – Tag der offenen Tür geplant – Kapazität von 2,6 Gigawatt Strom

(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.03.2015)


Auf Hochtouren laufen die Arbeiten beim Heeder Umspannwerk. Derzeit wird dort die dritte und letzte Konverterstation errichtet. Foto: Jürgen Eden

Die Arbeiten für die dritte und letzte Konverterstation „DolWin3“ beim Heeder Umspannwerk kommen voran. Um das Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen, will der Netzbetreiber und Auftraggeber Tennet zu einem Termin einladen, der zurzeit allerdings noch nicht feststeht. Die Inbetriebnahme ist 2017 vorgesehen. Dann ist das Werk in der Lage, Windstrom von den Nordsee-Anlagen ins Netz einzuspeisen.
„Im Frühsommer, also in jedem Fall vor den Sommerferien, möchten wir zu einer Besichtigung des Geländes einladen“, sagte Tennet-Sprecher Mathias Fischer auf Anfrage. Im Anschluss soll das Equipment für die 900 Megawatt Konverterstation in der Halle installiert werden. Dann sei aus Sicherheitsgründen keine Besichtigung mehr möglich, so Fischer.
Im Juni 2012 hatten rund 800 Besucher Gelegenheit, das streng abgeschirmte Areal zu betreten und sich über DolWin1, die erste Konverterstation, zu informieren. Der Zeitraum für einen weiteren Schwertransport eines rund 280 Tonnen schweren Trafos ist derzeit ebenfalls noch offen. Zwei dieser Komponenten wurden bereits im August und September 2013 für die beiden ersten Stationen über den Dortmund-Ems-Kanal bis Herbrum und per Spezialtieflader zum Umspannwerk geliefert.
Fortschritte gibt es laut Fischer auch bei den Konverterstationen, die auf See installiert werden sollen. So erfolgten in Wismar und Stralsund bereits die Docklegungen für die Stationen, die den in den Offshore-Windparks produzierten Strom in Gleichstrom umwandeln. Dazu werden 82 Kilometer Seekabel von den Windparks und 79 Kilometer Erdkabel bis zum Umspannwerk an die Heeder Deichstraße verlegt.
Dort befinden sich bereits die beiden Stationen DolWin 1 und DolWin2, die ab dem Jahr 2011 in zwei Abschnitten errichtet wurden. In Summe sind nach Fertigstellung der gesamten Anlage ab 2017 die drei Stationen in der Lage, Strom in einer Größenordnung von 2,6 Gigawatt abzugeben.


 

„Meilenstein“ für Kraftwerk in Heede
Initiatoren: Geothermie-Projekt machbar

(Bericht der Ems-Zeitung vom 21.03.2015)


Eine emsländische Delegation aus Unternehmensvertretern und Kommunalpolitikern überreichte Olaf Lies (5. v. l.) die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie. Foto: Hanrath Gruppe

Besser als erwartet sind nach Angaben der Initiatoren die Voraussetzungen für den Bau eines geplanten Geothermie-Kraftwerkes in Heede. Bis Jahresende soll nun ein Investorenkonzept für das 48-Millionen-Euro-Projekt vorgestellt werden. Die Investoren sollen in eine Beteiligungsgesellschaft zusammengeführt werden.
„Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die Realisation des Projektes erreicht“, erklärte Oliver Kugland von der Hanrath Gruppe aus Papenburg am Freitag im Anschluss an einen Besuch im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium in Hannover. Dort hatten die Initiatoren des Projektes Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) die Ergebnisse einer von Hanrath in Auftrag gegebenen und vom Land mit rund 250 000 Euro finanziell maßgeblich geförderten Machbarkeitsstudie präsentiert. Hanrath ist Ideengeber des Projektes.
Mit dem Bau des Kraftwerkes im Green-Energy-Park an der A 31 soll Erdwärme aus fast 5000 Metern gefördert und in Form von thermischer und elektrischer Energie genutzt werden. Das Kraftwerk soll Kugland zufolge den Grundstein für einen niedersächsischen Pilotstandort sowie für ein Evolutionszentrum für erneuerbare Energien mit Hochschul- und Forschungsbeteiligung bilden. Mehrere hochrangige Forschungszentren und Hochschulen hätten bereits eine Zusammenarbeit angekündigt. Kugland: „Wenn alles klappt, haben wir ein in Niedersachsen einzigartiges Vorzeigeprojekt, bei dem Hochschulen, Institutionen und Unternehmen interdisziplinär eingebunden sind.“


 

Heeder Schüler verzichten auf Lesebuch
Viertklässler greifen lieber zur Zeitung – Nächste Klassenarbeit basiert auf lokalem Nachrichtentext
(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.03.2015)



Heeder Schüler verzichten auf Lesebuch
Viertklässler greifen lieber zur Zeitung – Nächste Klassenarbeit basiert auf lokalem Nachrichtentext


Nach Auslaufen des Projektes, in denen die 24 Mädchen und Jungen um Klassenlehrerin Anna Cordes die Tageszeitung über einen Zeitraum von 14 Tagen frei Haus im Klassensatz zugestellt bekamen, hat die Heeder Rehapraxis Rüve zwei Patenschaftsabos übernommen. „Damit können wir weiterlesen“, sagt Cordes.
Das Projekt werde sehr gut angenommen, so die Pädagogin weiter. Nachdem zunächst alle Schüler täglich in den Genuss einer Printaus gabe der Ems-Zeitung gekommen waren, lesen nun in alphabetischer Reihenfolge jeden Tag zwei Schüler ihren Klassenkameraden ihre Lieblingsartikel aus der Zeitung vor. „Das ist hoch motivierend“, hat Anna Cordes festgestellt. „Wir haben fast vier Jahre nur mit dem Lesebuch gearbeitet. Das haben wir jetzt an die Seite gelegt und lesen stattdessen Zeitung.“ Die Schüler lernen dabei nach Auffassung der Pädagogin eine andere Sprache kennen und erweitern ihren Horizont – nicht zuletzt, weil sie dabei auch viele neue Wörter lernen würden.
Und für welche Themen interessieren sich die Viertklässler besonders? „Es sind weniger die Themen, sondern mehr die Orte aus ihrer Umgebung, mit denen sie etwas verbinden“, erklärt Cordes. Demnach schafft die Zeitung vor allem lokale Identität.
Die Lehrerin hat sich durch die Zeitung auch für die nächste Klassenarbeit im Fach Deutsch inspirieren lassen. Dort steht an diesem Dienstag das Aufsatzthema „Bericht“ an. In Anlehnung an unsere Berichterstattung über den Heeder Tankstelleneinbruch, bei dem ein maskierter Räuber Anfang März nach Angaben der Polizei einen Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro angerichtet hatte, bevor er sich in einem Auto ohne Kennzeichen aus dem Staub machte, müssen ihre Schüler einen Bericht über einen fiktiven Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft ihres Heimatortes verfassen. Cordes gibt für den Aufsatz lediglich ein paar Stichpunkte vor.
Dass man die Zeitung aber auch für entspanntere Tätigkeiten als eine Klassenarbeit nutzen kann, haben die Schüler im Kunstunterricht bewiesen. Die „ausgelesenen“ Ausgaben verwendeten sie für ein Pappmaschee-Projekt, dessen Ergebnis dickbäuchige Osterhühner sind.
Teil der inhaltlichen Arbeit der Schüler mit der Zeitung war am Montag ein Besuch von EZ-Redakteur Gerd Schade in der Grundschule. Der 42-Jährige erklärte den Viertklässlern, dass die Redaktion ihre Inhalte längst nicht mehr nur auf bedrucktem Papier verbreitet, sondern auch auf allen digitalen Kanälen unterwegs ist. So landen beispielsweise viele Artikel, die erst am nächsten Tag in der Zeitung stehen, auf der Internetseite www.noz.de, in der Smartphone-App oder in der iPad-Ausgabe. Ganz begeistert waren die Schüler über Schades Ankündigung, dass zu diesem Artikel online auch ein Video zu sehen sein wird.


Wir räumen gemeinsam auf!
Umwelttag der Gemeinde Heede 2015

Samstag, den 28.03.2015, Beginn 08.30 Uhr
Treffpunkt: Bauhof Heede

Unter dem diesjährigen Motto „Wir räumen gemeinsam auf!“ hoffen wir auf die rege Beteiligung am Umwelttag der Gemeinde Heede. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Vereine sind aufgefordert, sich aktiv an diesem Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen.

Finanzielle Vergünstigungen für die Teilnehmer können wir nicht gewähren, aber zum Abschluss der Umweltaktion steht ein gemütlicher Ausklang mit einem gemeinsamen Mittagessen an.

Wir würden uns freuen, wenn wieder viele Kinder und Erwachsene diesen treuen und freiwilligen Dienst für eine saubere Umwelt leisten und unsere schöne Gemeinde und Heimat von Unrat und Müll befreien.

Nur wenn ihr euch einbringt und mitmacht, können wir gemeinsam etwas erreichen!
Allen Vereinen, Sammlern und Helfern schon jetzt meinen herzlichen Dank für eine aktive Mitarbeit und Unterstützung.


 

Pflegedienst Heede dehnt Angebot aus
Samstagsbetreuung ab April
(Bericht der Ems-Zeitung vom 04.03.2015)


Stippvisite: Gitta Connemann (Bildmitte) mit Gästen der Tagespflegeeinrichtung sowie (von links) Markus Schütte, Anita Wilken, Otto Flint, Reinhard Wilkens, Heiner Brand und Antonius Pohlmann. Foto: Anna Heidtmann

Einen „Verwöhn-Ort voller Licht, Wärme und Herzlichkeit“ hat die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU) die Tagespflege St. Barbara in Heede genannt. In Begleitung von Vertretern der örtlichen CDU-Ratsfraktion hat die Politikerin der Pflegeeinrichtung jetzt einen Besuch abgestattet und sich mit Mitarbeitern und Gästen ausgetauscht.
„Die Menschen werden immer älter und sind infolge von körperlichen Gebrechen oder Demenz vermehrt auf fremde Hilfe angewiesen“, erklärte Markus Schütte, Leiter des ambulanten Pflegedienstes St. Barbara und Heimleiter der ihr angehörenden Tagespflege St. Barbara. Der Pflegedienst versorge seit über 20 Jahren regelmäßig mehr als 300 Patienten in der Region und gehöre mit rund 80 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern in der Samtgemeinde Dörpen. Zur Entlastung von Angehörigen bei der häuslichen Pflege und als Abwechslung für Pflegebedürftige bietet die Tagespflegeeinrichtung seit Juli 2013 von montags bis freitags eine Ganztagsbetreuung für insgesamt zwölf Personen an.
Die Senioren, die aus Heede sowie den umliegenden Orten der Samtgemeinde kommen, erleben den Tag außerhalb des Familienkreises und verbringen gemeinsame Stunden mit Klönen, Basteln, Musizieren oder Gesellschaftsspielen und mehr. Dabei gibt es nach den Worten von Pflegedienstleiterin Anita Wilken eine feste Tagesstruktur bei den Mahlzeiten, die in der hauseigenen Küche frisch zubereitet werden, sowie bei den mittäglichen Ruhepausen. Gedächtnistraining und Bewegungsspiele im großzügigen Wintergarten oder auf der Terrasse sorgen ebenso für Abwechslung wie regelmäßige Besuche durch den Heeder Kindergarten. Eine Vernetzung mit Schule und Kirche besteht durch die Möglichkeit eines Schulpraktikums oder die regelmäßige Zusammenarbeit mit Firmlingen.
Connemann zeigte sich während ihres Rundgangs beeindruckt von der warmen Atmosphäre des Hauses und den sichtlich zufriedenen Senioren. „Einfach schön“, so das Resümee der Politikerin.
Angesichts des demografischen Wandels ist das Thema Pflege Connemann zufolge eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft und stelle für das Gesundheits- und Sozialwesen eine große Herausforderung dar. In diesem Zusammenhang verwies die Politikerin auf das Anfang des Jahres in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetz I mit nach ihrer Auffassung spürbaren Verbesserungen für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte.
„Eine Ausweitung der Leistungen und kombinierbare Inanspruchnahmen eröffnen den Pflegebedürftigen sowie deren Angehörigen viele neue, auf den Einzelfall zugeschnittene Möglichkeiten“, bestätigte Schütte. „Diese Verbesserungen sind immer mehr zu spüren.“
Aufgrund einer stetig steigenden Nachfrage erweitert die Tagespflegeeinrichtung daher ab April dieses Jahres ihr Angebot auf 14 Pflegeplätze und bietet zudem einmal im Monat eine Samstagsbetreuung an.


 

Auf Hinnerk Nölkers Hof hat niemand Zeit
Theatergruppe Heede studiert lustigen Dreiakter „Kien Tiet! Kien Tiet!“ ein –
Premiere am 1. März

(Bericht der Ems-Zeitung vom 20.02.2015)


Seit November studiert die Theatergruppe Heede ihr neues Stück ein. Foto: Heidtmann

„Kien Tiet! Kien Tiet!“ heißt der lustige Dreiakter von Wilhelm Loth, den die Theatergruppe Heede seit November 2014 einstudiert. Die Proben sind inzwischen in der heißen Phase angekommen. Premiere ist am 1. März ab 19.30 Uhr im Haus des Bürgers.

„Das Bühnenbild steht zum größten Teil, und der Text sitzt“, sagt Regisseurin Franzis Hunfeld. „Bis zur Premiere geht es jetzt nur noch um den Feinschliff im Spiel.“ Freuen dürfen sich die Zuschauer dabei auf vier neue Gesichter in den Reihen der Schauspieler. Erstmals auf der Bühne stehen Agnes Abels, Maria Frye, Anneke Pohlmann und Henning Meyer. Die Theatergruppe verspricht mit ihrem neuen Stück ein paar kurzweilige, unterhaltsame Stunden, bei denen der wohl am häufigsten gesagte Ausspruch in unserer heutigen Gesellschaft im Blickpunkt steht: „Keine Zeit!“
Zum Inhalt: Auf dem Hof von Hinnerk Nölker herrscht Dauerstress. Niemand hat Zeit – weder für den Knecht Jan, der dringend eine helfende Hand im Stall benötigt, noch für Oma Nölker und ihr abenteuerliches Vorhaben, mit 73 Jahren noch den Führerschein machen zu wollen.
Für den größten Stress jedoch sorgt der hektische Bauer selbst. Ein kleines Missgeschick der Nachbarin Liesbeth Bolte führt zum Zerwürfnis mit schwerwiegenden Folgen für Hinnerk – ein Unfall. Sein Bauerndünkel und Sparsamkeit am falschen Ende bringen ihn dabei in eine peinliche Lage. Als er zu allem Übel auch noch auf häusliche Pflege angewiesen ist, steht der ganze Hof kopf. Nur durch eine Täuschung gelingt es, den miesepetrigen und ebenso wehleidigen Kranken in Schach zu halten. Es beginnt ein turbulentes Lügen- und Versteckspiel, bei dem Nachbarin Liesbeth alle Hände voll zu tun hat.
Nicht gerade hilfreich erweist sich hierbei der mysteriöse Computervertreter, der noch dazu ein Auge auf die flegelhafte Tochter des Hauses geworfen hat. In dem heiteren Dreiakter von Wilhelm Loth bewahrheitet sich einmal mehr, dass nicht nur Lügen kurze Beine haben, sondern auf jeden Pott auch ein Deckel passt – wenn denn die Zeit dazu ist.
Die Kindervorstellung und gleichzeitig Generalprobe ist am 27. Februar um 16 Uhr. Für Kinder ist der Eintritt frei. Neben der Premiere am 1. März um 19.30 Uhr finden weitere Abendvorstellungen am Samstag, 14. März, Freitag, 20. März, und Samstag, 21. März, um 20 Uhr statt. Seniorenvorstellungen sind am Samstag, 7. März und am Sonntag, 8. März, jeweils um 15 Uhr. Für alle Vorstellungen sind Karten im Vorverkauf bei den Bäckereien Flint und Jossen sowie an der Abendkasse erhältlich. Besucher der Seniorenvorstellungen werden um eine Vorabanmeldung unter Tel. 0 49 63/83 60 gebeten. Alle Aufführungen finden im Haus des Bürgers in Heede statt.

Die Aufführungen finden an folgenden Tagen im Haus des Bürgers in Heede statt:

Kindervorstellung:
Freitag, 27. Februar 2015, 16.00 Uhr
(der Eintritt ist für Kinder kostenlos)
Premiere:
Sonntag, 01. März 2015, 19.30 Uhr
Seniorenvorstellung:
Samstag, 07. März 2015, 15.00 Uhr
Seniorenvorstellung:
Sonntag, 08. März 2015, 15.00 Uhr
Abendvorstellung:
Samstag, 14. März 2015, 20.00 Uhr
Abendvorstellung:
Freitag, 20. März 2015, 20.00 Uhr
Abendvorstellung:
Samstag, 21. März 2015, 20.00 Uhr

Eintrittskarten zu einem Preis von 5 Euro sind im Vorverkauf bei den Bäckereien Flint und Jossen sowie an der Abendkasse erhältlich.
Aus organisatorischen Gründen wird für den Besuch der Seniorenvorstellungen zudem um eine telefonische Voranmeldung bei Anna Heidtmann nachmittags ab 15.00 Uhr unter Tel. 04963-8360 gebeten.

 


 



Einladung zur Jagdgenossenschaftsversammlung

Die Jahresjagdgenossenschaftsversammlung findet am Montag, den 16.03.2015 um 19:30 Uhr im Landhaus Kanne-Hunfeld in Heede statt.
Weitere Informationen und Tagesordnungspunkte lesen Sie unter Bekanntmachungen.


Heeder seit 50 Jahren in der Feuerwehr
Johann Wilkens geehrt – Ortsbrandmeister blickt auf einsatzreiches Jahr zurück
(Bericht der Ems-Zeitung vom 16.02.2015)


Gastgeber, Geehrte und Beförderte auf dem Feuerwehrfest in Heede. Mit Abstand am längsten dabei ist Johann Wilkens (2. von rechts). Foto: Jens Sievers

Ehrungen und Beförderungen haben im Mittelpunkt des Festes der Freiwilligen Feuerwehr Heede gestanden.

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Johann Wilkens ausgezeichnet. Die Ehrung nahm unter besonderem Applaus Brandabschnittsleiter Nord Anton Lüken vor. Für 40 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen wurde Ortsbrandmeister Bernd Bögemann ausgezeichnet. Für 25- jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ehrte Lüken Wilhelm Pelster mit dem Niedersächsischen Ehrenabzeichen in Silber. Aufgrund der geleisteten Dienstzeit und erfolgreich abgeschlossenen Lehrgänge wurde Reiner Wegmann zum Löschmeister durch Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg befördert.
Ortsbrandmeister Bögemann zog zudem Bilanz eines arbeitsreichen Jahres mit 36 Einsätzen. Nach seinen Worten wurden bei den Einsätzen im vergangenen Jahr exakt 864 Arbeitsstunden geleistet. Die Einsätze gliederten sich in 20 Brandeinsätze und 16 Hilfeleistungen. Im Jahr 2013 war die Heeder Feuerwehr 32-mal ausgerückt. Bögemann dankte allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Demnach leisteten die Kameraden mit den Dienstabenden und sonstigen Dienstveranstaltungen eine Gesamtzahl von 3316 Stunden ehrenamtlich zum Wohle der Bevölkerung.


Heeder bekommen schnelleres Internet
Schützen rekrutieren Neukunden für Netzanbieter
(Bericht der Ems-Zeitung vom 12.02.2015)


Beim Internetausbau in Heede arbeiten die Bürgerschützen um (von links) Gerhard Mauer, Wilfried Kleemann und Antonius Pohlmann (rechts) mit Klaus Karneth von der Deutschen Telekom zusammen. Foto: Anna Heidtmann

In Heede wird es bald deutlich schnellere Internetverbindungen geben. Nach einer erfolgreich durchgeführten Vorvermarktungsaktion durch den Bürgerschützenverein Heede hat der Netzanbieter Deutsche Telekom nunmehr den Ausbau des Breitbandnetzes in der Gemeinde bekannt gegeben.
Etwa 244 Haushalte können dann Breitband-Anschlüsse mit Hochgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) für gleichzeitiges Telefonieren, Fernsehen und Surfen im Internet nutzen, verspricht die Telekom. Hierfür wird das Unternehmen eigenen Angaben zufolge über drei Kilometer Glasfaser verlegen und zwei Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Der Bürgerschützenverein und die Telekom hatten zuvor einen Vertrag über eine Vorvermarktung geschlossen, bei der insgesamt 121 Haushalte als potenzielle Neukunden für die Nutzung der schnelleren Internetverbindung gewonnen werden konnte
Schnelles Internet bedeute heutzutage ein Stück Lebensqualität und stärke den Ort als Wohn- und Gewerbestandort, erklärte Schützenvereinsvorsitzender Wilfried Kleemann, der maßgeblich am Zustandekommen des Vertrages beteiligt war. Eine höhere Internetgeschwindigkeit biete nicht nur für Arbeitnehmer mit Home Office und Unternehmen enorme Vorteile, sondern wirke sich letztendlich auch positiv auf den Wert einer Immobilie aus. „Wir versorgen Heede mit der neuesten Internet-Technik und machen die Gemeinde damit zukunftssicher“, bestätigte Klaus Karneth, Beauftragter für den Breitband-Ausbau der Deutschen Telekom in Niedersachsen, und versicherte gleichzeitig, das Projekt zügig umzusetzen.
Die Telekom ist laut eigenem Bekunden bereits in der Feinplanung für den Ausbau, der nach Einholung aller Genehmigungen und Vergabe der Tiefbauarbeiten in Kürze beginnen soll. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, soll der Anschluss ans Netz erfolgen.


Gemeinsame Infoveranstaltung der Gemeinde Heede und der Emsländischen Volksbank eG

Unter dem Motto "Ich steh zur Emsländischen Volksbank eG in Heede" lädt die Volksbank gemeinsam mit der Gemeinde Heede zu einer Infoveranstaltung im Haus des Bürgers ein.
Termin: Mittwoch, den 25.02.2015, um 19:30 Uhr.

Weiter lesen unter Bekanntmachungen.


Neues Gewässer für Sportfischer aus Heede
Verein erweitert Vorstand um vier Mitglieder
(Bericht der Ems-Zeitung vom 10.02.2015)


Der neue Vorstand des Sportfischereivereins Heede: (von links) Aloys Terhorst, Christoph Andrees, Ludger Pott, Christian Mauer, Barbara Heidtmann, Holger Schreck, Otto Terfehr und Helmut Santen. Foto: Anna Heidtmann

Über ein neues, vereinseigenes Gewässer mit zusätzlichen Angelmöglichkeiten freuen sich die Petri-Jünger des Sportfischereivereins Heede. Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung, zu der erstmals in die neu erbaute Fischerhütte geladen worden war, übergab Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) das im Zuge der Dorfsanierung beim Kindergarten entstandene Regenrückhaltebecken in die Obhut des Vereins.
„Die Aufgabe, das Gewässer mit Fischen zu besiedeln und den Angelfreunden naturgetreu vorzuhalten, übernehmen wir gern“, versprach Vereinsvorsitzender Aloys Terhorst und richtete seinen Dank an die Gemeinde. Ein Name für das Areal solle noch gefunden werden.
Das zurückliegende Vereinsjahr war laut Terhorst neben gemeinschaftlichen Angelaktionen wie dem Familien-, Königs-, Jugend- oder Raubfischangeln im Wesentlichen durch zahlreiche Arbeitseinsätze am Bau des neuen „rundum gelungenen“ Vereinsheims geprägt. In diesem Jahr stehen Gewässerarbeiten im Vordergrund. Geplant ist die Renaturierung der in unmittelbarer Nähe der Fischerhütte befindlichen Burggräfte mit Integrierung des angrenzenden Ententeichs. „Sobald das schriftliche Genehmigungsverfahren beim Landkreis Emsland abgeschlossen ist, fangen wir an“, kündigte Terhorst an.
Dass die Vorstandsmannschaft ihre bisherige Arbeit gut gemacht hat, bestätigte das Ergebnis der turnusmäßigen Wahlen. Sowohl der Vereinsvorsitzende Terhorst als auch der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Mauer, Schriftführer Otto Terfehr, Gewässerwart Holger Schreck und Jugendwart Christian Mauer wurden von der Versammlung einhellig für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt. Aufgrund der umfangreicher gewordenen Arbeiten wurde zudem eine Erweiterung des Vorstandsteams beschlossen. Das neu geschaffene Amt des dritten Vorsitzenden bekleidet der bisherige Kassenwart Ludger Pott. Neu ins Team berufen wurden Barbara Heidtmann als Kassenwartin, Helmut Santen als zweiter Gewässerwart und Christoph Andrees als zweiter Jugendwart .
Eine Ehrennadel für ihre zehnjährige Treue zum Verein erhielten die Mitglieder Sven Hunfeld, Rainer Röder, Otto Terfehr, Helmut Schulte, Christoph Andrees, Detlef Püschel, Thomas Rösing, Christian Mauer, Andreas Arens, Stefan Rademaker und Rainer Andrees.
Für den im Vorjahr größten gefangenen Zander wurde Frank Schaa mit dem Wanderpokal „Fisch des Jahres“ ausgezeichnet. Zum Zielfisch 2015 wählten die Anwesenden mit großer Mehrheit den Barsch.


 

Heede wird Röststandort für „grünen“ Kaffee
Dersumer Firmengruppe will ab April zunächst 50 Tonnen pro Jahr verarbeiten – Minister beeindruckt

(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.01.2015)


Vor dem Rohbau empfingen Investor Hermann Kanne (l.) und Landrat Reinhard Winter (r.) Minister Olaf Lies. Fotos: Gerd Schade

Der Green Energy Park an der A 31 in Heede soll nicht nur ein Stützpunkt für Forschung und Entwicklung in Sachen erneuerbare Energien, allen voran Geothermie, werden, sondern voraussichtlich bereits ab April auch Standort einer „grünen“ Kaffeerösterei sein. Das haben Vertreter der Dersumer Unternehmensgruppe Kanne am Freitag bei einem Besuch des niedersächsischen Wirtschaftsministers Olaf Lies (SPD) deutlich gemacht.
Die Rösterei wird Teil des sich zurzeit noch im Rohbau befindenden Entwicklungszentrums im Green Energy Park und als ein Unternehmen der Firmengruppe in Betrieb gehen. Wie Timo Kösters, Assistent der Kanne-Geschäftsführung, erläuterte, sollen in Heede zunächst 50 Tonnen Kaffee aus biologischem Anbau in Mittel- und Südamerika sowie Asien pro Jahr verarbeitet werden – und zwar mithilfe erneuerbarer Energien, wie es das Ansiedlungskonzept für das interkommunale Industriegebiet von Heede und Dersum vorsieht. Mittelfristiges Ziel ist die Röstung von jährlich 250 Tonnen Bio-Rohkaffee. Die seit 1990 existierende Kanne-Gruppe zählt sich zu den führenden deutschen Unternehmen für die Umsetzung gastronomischer Servicekonzepte unter anderem in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Einkaufscentern. Die Gruppe betreibt Kösters zufolge bundesweit zurzeit mehr als 50 Cafés, viele davon in Großstädten wie Hamburg und München.
Kösters hob die Bedeutung von Qualität, Nachhaltigkeit und Transparenz in der Wertschöpfungskette hervor. In Heede soll der Bio-Rohkaffee im Trommelröstverfahren „in schonender Langzeitröstung“ bei 160 bis 220 Grad geröstet und deutschlandweit vermarktet werden.


Das Zentralgebäude soll im September eingeweiht werden. Dort soll auch die Kaffeerösterei eingerichtet werden.

Parallel dazu baut Investor Hermann Kanne einen weiteren jungen Unternehmenszweig, das italienische Gastronomiekonzept „Kannelloni“ mit Pizza, Pasta und Kaffeespezialitäten, weiter aus. Zuletzt eröffnete die Firmengruppe ein solches Bistro mit italienischem Flair sowie ein Café, ein Eiscafé und einen Shop im Klinikum Kassel. Im Zuge des Rösterei-Betriebs in Heede soll im Übrigen ein Schulungszentrum für den Bereich Gastronomie entstehen.
Der Projektleiter für den geplanten Bau des Geothermie-Kraftwerkes, Oliver Kugland von der Hanrath-Gruppe aus Papenburg, kündigte die Ergebnisse der vom Land mit rund 250 000 Euro finanziell maßgeblich geförderten Machbarkeitsstudie für Ende Februar an. Von den Resultaten der Studie hängt ab, ob die Bodenverhältnisse den Bau des geplanten Kraftwerkes zulassen. Die Beteiligten zeigten sich diesbezüglich durchweg optimistisch. Das Kraftwerk soll aus einer Tiefe von knapp sechs Kilometern 180 Grad warmes Wasser fördern und damit Turbinen für die Energieerzeugung antreiben. Das geplante Investitionsvolumen für das Kraftwerk umfasst mehr als 48 Millionen Euro. Bei dessen Betrieb steht Kugland zufolge gleichwohl weniger die Wirtschaftlichkeit als vielmehr der Forschungscharakter im Vordergrund. „Wir wollen niedersächsischer Know-how-Standort für erneuerbare Energien werden“, betonte Kugland. Dazu gehört nach seinen Worten auch der Aufbau eines Hochschul- und Forschungsstandortes, insbesondere sozusagen als „verlängerte Werkbank“ des internationalen Geothermie-Zentrums der Ruhr-Universität Bochum.
„Eine große Chance“
Das Zentralgebäude soll im September feierlich eingeweiht werden. Das Kraftwerk soll bis zum Jahr 2017 stehen. Ziel des geplanten Referenzobjektes ist es Kugland zufolge auch, Vorbehalten gegen Tiefengeothermie entgegenzuwirken und das Thema erneuerbare Energien salonfähig zu machen.
Minister Lies zeigte sich von dem bisherigen Projektverlauf beeindruckt und zollte den Beteiligten seine Hochachtung. „Wir brauchen solche Projekte, aus denen ohne mutige Investoren nie etwas werden würde“, sagte Lies. Dann müssten Bund und Land klare rechtliche Rahmenbedingungen schaffen, ohne sich in der Debatte um Zukunftsperspektiven voreilig den Garaus zu machen. Das Geothermieprojekt in Heede sei ein gewaltiger Schritt und eine große Chance, den Menschen die Vorteile dieser Technologie näherzubringen.
.Landrat Reinhard Winter lobte die investierenden Unternehmensgruppen als die Motoren des Projekts, forderte für die weitere Entwicklung aber die Unterstützung des Landes und des Bundes ein.


Ins gemeinsame Goldene Buch der Gemeinden Dersum und Heede trug sich Olaf Lies (Vierter von links) ein. Unser Foto zeigt ihn zusammen mit (von links) dem Dörpener Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann, dem emsländischen CDU-Landtagsabgeordneten Bernd-Carsten Hiebing, SPD-Bundestagsmitglied Markus Paschke und Dersums Bürgermeister Hermann Coßmann.


 

Schnelleres Internet in Heede
(Quelle: EL-Kurier vom 08.02.2015)

Die Deutsche Telekom wird in der Gemeinde Heede für schnellere Internetgeschwindigkeiten sorgen. Das teilte das Unternehmen in der vergangenen Woche mit. Demnach können rund 244 Haushalte Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit pro Sekunde nutzen. Die Telekom wird dafür in der Emsgemeinde über drei Kilometer Glasfaserkabel verlegen und zwei Multifunktionsgehäuse neu aufstellen. Das neue Netz werde ab dann so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich seien, so der Konzern in seiner Mitteilung. Die Telekom ist nach eigenen Angaben bereits in der Feinplanung für den Ausbau. Gleichzeitig werden eine Firma für die Tiefbaumaßnahmen ausgesucht, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss an´s Netz der Telekom. In der Regel vergehen zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse nur zwölf Monate.


Deutsche Telekom baut Glasfaser-Netz in Heede aus!


Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

110 Absichterklärungen waren gefordert. >> Ziel erreicht! >> Wir sind spitze!

Im Rahmen der durchgeführten Gemeinschaftsaktion zwischen dem Bürgerschützenverein Heede und der Telekom, die Erweiterung des Glasfaserausbaus in Heede voranzutreiben, hat die Telekom am heutigen Tag den Ausbau bestätigt und erklärt.

Weitere Details der Umsetzung werden in Kürze innerhalb eines gemeinsamen Pressetermins erläutert und erklärt.

Meinen herzlichen Dank richte ich an dieser Stelle an den Bürgerschützenverein, an die Helferinnen und Helfer bei der Einwerbung der Absichtserklärungen sowie an alle, die diesen Weg positiv und konstruktiv begleitet haben.

Mit freundlichen Grüßen

GEMEINDE HEEDE

Antonius Pohlmann
- Bürgermeister -


Aufgrund der hohen Schneelast ist die Turnhalle gesperrt!!!

Die Sperrung ist automatisch aufgehoben, wenn kein Schnee mehr auf dem Dach der Turnhalle vorhanden ist!!!

Gemeinde Heede

Der Bürgermeister

Heede erhöhte Hebesatz für Gewerbesteuer
Gemeinde rechnet mit jährlichen Nettomehreinnahmen von rund 200.000 Euro
(Bericht der Ems-Zeitung vom 12.01.2015)

Als neues Ratsmitglied der Gemeinde Heede wurde Heinz-Hermann Korte (links) von Bürgermeister Antonius Pohlmann verpflichtet. Foto Anna Heidtmann

Der Hebesatz für die Gewerbesteuer in der Gemeinde Heede steigt ab dem 1. Januar 2015 von derzeit 320 Prozent auf 340 Prozent. Das haben die Ratsmitglieder auf ihrer öffentlichen Sitzung einstimmig beschlossen.
Die Anhebung des seit 2011 konstant gebliebenen Steuerhebesatzes um 20 Prozentpunkte bringe der Gemeindekasse ein jährliches Plus von rund 200 000 Euro an Netto-Steuereinnahmen, erklärte Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, der bei der ersten Ratssitzung des neuen Jahres in Heede zu Gast war. Mit diesem Schritt bewege sich die Gemeinde in Richtung des aktuell gültigen Nivellierungssatzes von 337 Prozent. Dieser wird für die abzuführenden Umlagen zugrunde gelegt und ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Angesichts auch in Zukunft zu erwartender Steigerungen führt laut Wocken eine Beibehaltung des derzeitigen Steuerhebesatzes binnen kurzer Zeit zu einem Negativsaldo aus Steuereinnahmen und Umlagen. „Schon aus dieser Betrachtung heraus ist es erforderlich, die Hebesätze mindestens auf das Niveau der mittelfristig zu erwartenden Nivellierungssätze anzupassen.“
Unmittelbar benachbarte Gemeinden weisen laut Wocken höhere Hebesätze als Heede auf. Daneben bewege sich die Gemeinde auch weiterhin deutlich unter dem Durchschnittssatz von 350 Prozent im Weser-Ems-Raum und dem Landesdurchschnitt von aktuell 363 Prozent.
Derzeit wird auf Antrag des Energieversorgungsunternehmens Tennet ein Planfeststellungsverfahren für den Neubau der 380-kV-Leitung ab dem Umspannwerk Dörpen-West in Heede bis zum Niederrhein durchgeführt. Entgegen den ursprünglichen Forderungen der Samtgemeinde im Raumordnungsverfahren auf Erdverkabelung ist die gesamte Trasse jetzt als Freileitung vorgesehen. In einer Stellungnahme, der sich die Gemeinde Heede laut einstimmigem Beschluss anschließen will, wird die Samtgemeinde Dörpen die Notwendigkeit des Leitungsbaus anerkennen und befürworten.
Wegen seiner häufigen Frequenz und zur Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern wird die in Richtung Sportplatz führende Pfarrer-Vehmeyer-Straße gemäß Ratsbeschluss ab der Anschlussstelle Parkplatz gegenüber dem Kindergarten bis zum Sportplatz mit Straßenleuchten ausgestattet.
Als neues Mitglied in den Reihen des Gemeinderates war Heinz Hermann Korte aus dem Ortsteil Neuheede zu Beginn der Sitzung von Bürgermeister Antonius Pohlmann begrüßt und per Handschlag auf seine Aufgaben verpflichtet worden. Korte ist für den im vergangenen Herbst verstorbenen Johann Dähling in die CDU-Fraktion nachgerückt.


Die aktuelle Verteilungsliste für Holz bzw. Häcksel finden Sie unter Bekanntmachungen.


 

RW Heede entthront Dauersieger Dörpen
Bojer organisiert letztmals Hallenfußballturnier

(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.01.2015)



Seriensieger BW Dörpen ist bei seinem eigenen Hallenfußballturnier entthront worden. Bei der 16. Auflage des Neujahrswettbewerbes wurden die Gastgeber von RW Heede abgelöst. Bei dem dreitägigen Turnierreigen mit mehr als 50 Mannschaften gewannen die Rot-Weißen den Samtgemeinde-Pokal unter dem Hallendach. Blau-Weiß wurde durch die 2. Herren vertreten.
Statt der Bezirksliga-Elf trat also die Reserve aus der 1. Kreisklasse an und traf mit RW Heede, dem SV Wippingen und dem SV Neubörger auf Liga-Konkurrenten. „Das hat dem Turnier gutgetan“, sagt Organisator Johnny Bojer, der auch Trainer des Bezirksliga-Teams ist. Ohne klaren Favoriten sei das Turnier offener gewesen. Dörpen hatte das Turnier zuletzt fünfmal in Folge gewonnen.
Spannend war es bis zum Ende: Erst im Neunmeterschießen bezwang RW Heede im Finale den SuS Lehe (2. Kreisklasse). Das entscheidende Tor erzielte Holger Bollmann. „Das hat er sich auch verdient“, findet Trainer Hans-Hermann Andrees. Bollmann war der wohl fleißigste Spieler des Turniers und an allen drei Tagen im Einsatz. Beim Firmen- und Behördenwettbewerb am Freitag musste der Verteidiger allerdings bei den Halbfinals sowie dem Endspiel zwischen dem Landkreis Emsland und der Sparkasse Emsland (1:0) zuschauen.
Im zweiten Anlauf ging es bereits aufs Treppchen. Mit der Heeder Reserve siegte Bollmann, für die er im Tor stand, im Spiel um Platz drei gegen den SV Wippingen II. Sieger des Zweite-Herren-Turniers wurde das Trainer-Team. In der Mannschaft traten mehrere aktuelle und ehemalige Übungsleiter der Fußballvereine aus der Samtgemeinde wie Vitali Malsam, Manfred Plock, Helmut Bojer, Günter Cassens und Bernd Kässens an. Letzterer wurde zum besten Torwart des Turniers gewählt.
In seinem dritten Anlauf zu einem Turniersieg war es dann Bollmann, der mit dem entscheidenden Elfmeter den Schlusspunkt setzte. „Wir haben durch Willenskraft und nicht durch spielerische Überlegenheit gewonnen“, sagt RW-Trainer Andrees. Im ausgeglichenen Teilnehmerfeld hatte sein Team bereits auf dem Weg ins Finale mehrere Spiele in der Schlussphase umgebogen. „So ein Sieg gibt uns Aufwind“, hofft Andrees, in der Punktspielrückrunde mit seinem Team wieder durchzustarten. Bester Torwart des Turniers wurde Heedes Schlussmann Stephan Bahns. „Er hat mit allen Körperteilen Bälle gehalten“, lobt Stadionsprecher Sven Lüken den Keeper. In den Augen von Andrees war Finalgegner Bene Grafe vom SuS Lehe ärgster Konkurrent um die Torwart-Auszeichnung.
Zum besten Feldspieler wurde Daniel Ahlers von GW Dersum (2. Kreisklasse) gekürt, der zudem mit seinem Team den dritten Platz belegt. „Mit beidem habe ich heute Morgen nicht gerechnet“, sagt der Mittelfeldmann zufrieden. Im Penalty-Schießen setzte sich sein Team gegen den SV Wippingen durch.
Für Turnier-Organisator Bojer ist die 16. Auflage die letzte an forderster Front. Wer im kommenden Jahr die Leitung übernimmt, steht noch nicht fest. „Wir werden das intern auf mehrere Schultern verteilen.“ Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU) bezeichnete den Turnierreigen als „ein Stück Samtgemeinde. Wo sonst hat man alle neun Vereine zusammen?“ (Foto Dirk Hellmers)



Kolpinger sammeln Altkleider

Am 10. 1. (Sa.) sammeln sieben Kolpingsfamilien im nördlichen Altkreis Altkleider ein. In Papenburg sammeln St. Antonius und St. Marien flächendeckend im gesamten Stadtgebiet einschließlich Bokel und Aschendorfermoor, darüber hinaus ist St. Amandus in Aschendorf, Herbrum, Tunxdorf und Nenndorf im Einsatz. Die Helfer in Rhede kommen ebenfalls in alle Gemeindeteile. Gleichzeitig terminiert haben die Kolpingsfamilien in Börgermoor, Dersum und jetzt neu auch Heede ihre Altkleider- und Schuhsammlungen. Nach Angaben der Kolpinger werden sich die Abholtermine im Frühjahr und Herbst 2015 wegen der Osterfeiertage und dem Tag der Einheit um eine Woche verschieben. Auf die Januar-Sammlung folgen Sammlungen am 28. März und 4. Juli. Im Oktober wird wegen des Feiertags am zweiten Samstag (10. Oktober) abgeholt.


Anmeldetermine im Kindergarten Heede

Für den Kindergarten und die Krippe in der St.-Michael-Tagesstätte in Heede werden vom 5. bis zum 16. Januar Anmeldungen für das neue Kindergartenjahr ab August 2015 entgegengenommen. In einer Kindergarten- sowie in der Krippengruppe besteht die Möglichkeit, Kinder mit Behinderungen beziehungsweise mit Entwicklungsverzögerungen aufzunehmen, die durch eine zusätzliche heilpädagogische Fachkraft unterstützt werden. Interessierte Eltern werden nach telefonischer Terminabsprache unter 0 49 63/84 52 zu einem ausführlichen Anmeldegespräch eingeladen.


Neues Ratsmitglied in Heede

In der nächsten Sitzung des Gemeinderates in Heede wird das nach einem Todesfall nachgerückte Ratsmitglied Heinz Hermann Korte offiziell aufgenommen. Der Rat tagt am Donnerstag, 8. Januar, im Haus des Bürgers. Beginn ist um 19.30 Uhr.