Aktuelles 2014 (Archiv)




Spitzenkonzert in Heede
Musikverein begeistert rund 500 Zuhörer in der Marienkirche
(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.12.2014)


Rund 60 Bläserinnen und Bläser des Musikvereins Heede begeisterten bei ihrem Abschlusskonzert zum 30-jährigen Vereinsjubiläums die Zuhörer in einer bis auf den letzten Platz besetzten Heeder Marienkirche. Foto Anna Heidtmann

Zum Abschluss der Feiern zum 30-jährigen Jubiläum hat der Musikverein Heede noch einmal alle Register seines musikalischen Könnens gezogen. In einem gelungenen Konzert begeisterte das Orchester am vierten Advent rund 500 Gäste in der Heeder Marienkirche mit einem Mix aus klassischen Werken bis hin zu neuzeitlichen Stücken.
Eröffnet wurde der Abend mit dem Hit „Music“ von John Miles. Da es die Bedeutung von alter und neuer Musik in besonderer Weise zum Ausdruck bringe, habe man bewusst dieses Stück der Popszene ausgewählt. „Wir lieben Musik und wollen zeigen, dass nicht nur Schützenfest- und Oktoberfestmusik, sondern auch ältere Stücke berühmter Komponisten eine unserer ganz großen Stärken ist“, erklärte Dirigent Hans-Günter Dünhöft.
Mit den gewaltigen Klängen aus Händels „Feuerwerksmusik“ oder der Komposition „Free World Fantasy“ von Jacob de Haan brachten die Musiker das Gotteshaus förmlich zum Beben. Das Werk „Commitment to Courage“ von Hayato Hirose hatte der Musikverein zuvor erstmals anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr zur Aufführung gebracht. Es ist eine Hommage an die Arbeit der Feuerwehrleute auf der ganzen Welt, die täglich ihr Leben für die Sicherheit der Bevölkerung riskieren und das nur selten hören.
Passend zur Jahreszeit wurden die Stücke im Verlauf des Abends allmählich etwas besinnlicher. „Jingle Bells“ von den Egerländer Musikanten, die „Petersburger Schlittenfahrt“ des deutschen Komponisten Richard Eilenberg und ein Medley aus Melodien zur Weihnachtszeit mit „Tochter Zion“, „Little Drummer Boy“ oder „Nun freut euch ihr Christen“ stimmten die Gäste auf das Weihnachtsfest ein.
Nachdem auch die jungen Musiker des Jugendorchesters und des Nachwuchsorchesters ihr Können mit verschiedenen Weihnachtsliedern unter Beweis gestellt hatten, kam es schließlich mit dem Lied „Oh, du Fröhliche“ zum großen Finale aller rund 60 Akteure des Orchesters, bei dem die Zuhörer der Einladung zum Mitsingen gern folgten. Der lang anhaltende Applaus des Publikums wurde mit „I’m dreaming of a white Christmas“ als Zugabe belohnt.



Heeder helfen in Polen
EZ-Adventskalender: Eine Ladefläche voller Weihnachtspakete

(Bericht der Ems-Zeitung vom 11.12.2014)


Am Vortag der Reise nach Polen bepackten Johann Pieper (Bildmitte), seine Ehefrau Elisabeth und Helmut Wilmes einen Kleinbus mit Hilfsgütern für zwei Kinderheime und ein Obdachlosenheim. Foto: Anna Heidtmann

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit organisiert Johann Pieper aus Heede einen privaten Hilfsgütertransport für bedürftige Menschen im polnischen Tschenstochau – und das seit mittlerweile 30 Jahren. Für die Adventskalenderaktion der Ems-Zeitung hat der 74-Jährige die Türen des voll bepackten Bullis geöffnet.
In aller Frühe ist Pieper vorgestern mit seinem Fahrer Helmut Wilmes aufgebrochen und hat sich auf die Reise gemacht. Im Gepäck haben sie Süßigkeiten, die Kindergarten- und Grundschulkinder aus verschiedenen umliegenden Orten beim Laternesingen gesammelt haben. Auch von Privatpersonen gespendete Lebensmittel, Kleidung, jede Menge Windeln und Geldspenden liegen auf der Ladefläche. Den Kleinbus hat das Fahrzeugunternehmen von Hebel aus Heede kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die etwa 1000 Kilometer legen die beiden Heeder je nach Wetterlage in zehn bis zwölf Stunden zurück. Ihr Ziel ist das Priesterseminar in Tschenstochau. Dort erwartet sie der Hausherr, Pater Arek. Gemeinsam mit ihm verteilen sie die mitgebrachten Spenden an zwei Kinderheime und ein Obdachlosenheim.
Johann Pieper freut sich über die große Spendenbereitschaft. Hin und wieder sei er schon gefragt worden, ob sich die Mühen und Strapazen überhaupt lohnen würden. „Jeder Schokoladenriegel kommt an. Die leuchtenden Kinderaugen, die Freude und unsagbare Dankbarkeit der Menschen ist für uns der größte Lohn“, erzählt Johann Pieper. Am vierten Tag der Reise, wenn alles verteilt ist, fahren zwei ebenso glückliche Menschen wieder in ihre Heimat, in der sie dann immer viel zu berichten haben.



Samtgemeinde ist stolz auf Sportler Jan Brünjes
Ehrung für Europameister aus Heede – Erfolg im Figurenlaufen Wasserski

(Bericht der Ems-Zeitung vom 10.12.2014)


Stolz auf Europameister Jan Brünjes (Dritter von links) sind Otto Flint, Hermann Wocken und Antonius Pohlmann (von links). Foto: Anna Heidtmann

Bei den Seilbahnwasserski-Europameisterschaften der Junioren und Senioren auf dem Dankern See in Haren hat der Heeder Jan Brünjes im Sommer den Titel Europameister im Figurenlaufen Wasserski gewonnen. Jetzt wurde er von seiner Heimatgemeinde für den Erfolg offiziell geehrt.
Mit einem Präsent und dem Ehrenteller der Samtgemeinde Dörpen zollten Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann und sein Stellvertreter Otto Flint dem Wassersportler ihre Anerkennung.
„Einen Europameister unter uns zu haben, ist etwas ganz Besonderes. Wir freuen uns über ihren großartigen sportlichen Erfolg, auf den die ganze Samtgemeinde stolz ist“, brachte Wocken seine Freude über das sportliche Aushängeschild der Kommune zum Ausdruck.
Der 38-jährige Sportmanager der Wasserski- und Wakeboardanlage „Blue Bay“ in Heede bedankte sich für die Glückwünsche. Ausruhen wolle er sich auf seinen Lorbeeren jedoch nicht. Im nächsten Jahr strebt Brünjes nach eigenem Bekunden nicht nur die Titelverteidigung an. Ein Platz unter die Top acht in der Weltrangliste gehört ebenfalls zu den Zielen, die der ehrgeizige Sportler sich gesetzt hat.



Adventliches unter der Linde
Liebevoll dekorierter Weihnachtsmarkt in Heede

(Bericht der Ems-Zeitung vom 08.12.2014)


Jede Menge Selbstgemachtes gab es in den gemütlichen Verkaufsständen in Heede. Fotos: Anna Heidtmann

Es gab sogar geräucherten Fisch auf dem Markt.

Auch der Weihnachtsmarkt in Heede stimmte gestern zahlreiche Besucher besinnlich und fröhlich auf die Adventszeit ein.
Dabei zeigte sich der historische Platz im Schatten der 1000-jährigen Linde mit dem liebevoll dekorierten Holzbudendorf und einer riesigen Weihnachtstanne von seiner schönsten Seite. Die örtlichen Vereine und Gruppen präsentierten den Gästen ein vielseitiges Weihnachtsangebot, das zum Bummeln und Verweilen einlud.
Dieses reichte von selbst gebastelten Dekorationen und Kerzen über Honig in verschiedenen Variationen bis hin zu Marmeladen, Likören, frischem Lindenbrot, heißen Waffeln und natürlich duftendem Glühwein und Punsch. Spaß am Spiel hatten die Besucher beim Knobeln, Schätzen, A-Laufen oder Losen. Neben dem adventlichen Budenzauber durfte natürlich einer nicht fehlen: der Nikolaus. Zusammen mit seinem Gesellen Knecht Ruprecht und in Begleitung der Freiwilligen Feuerwehr erfreute er mit seinem Besuch vor allem die kleinen Gäste. Der Musikverein Heede unterstrich die vorweihnachtliche Idylle mit seinen stimmungsvollen musikalischen Beiträgen. Die Gäste schienen diese Atmosphäre sehr zu genießen.



Mit Rauschebart und Zipfelmütze auf dem Heeder See
(Bericht der Ems-Zeitung vom 08.12.2014)

Jede Menge Nikoläuse rauschten am vergangenen Samstag beim traditionellen Nikolauslauf auf der Wasserski- und Wakeboardanlage „Blue Bay“ über den Heeder See. Bei
Wassertemperaturen von nur knapp fünf Grad haben sich rund 40 hartgesottene Wakeboarder auf ihre Bretter gewagt und in stilechten weihnachtlichen Kostümen ihre letzten Runden dieses Jahres auf dem See gedreht. Ob als verkleideter Nikolaus mit Zipfelmütze und Rauschebart, Engel oder Elch – die echten Könner ließen sich trotz Kostümierung nicht von luftigen Rampensprüngen, Salti und akrobatischen Drehungen abhalten. Bereits seit 15 Jahren findet der Nikolauslauf als Saisonabschlussveranstaltung auf der Wasserskianlage am Heeder See statt. Während der nun beginnenden Winterpause wird die Anlage nach Angaben von Sportmanager Jan Brünjes winterfest gemacht und für die neue Saison von Grund auf überholt. Foto: Anna Heidtmann






Hochbetrieb in Heeder Backstube
EZ-Adventskalender: Ein Blick hinter die Kulissen der Bäckerei Jossen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.12.2014)

Nur einmal im Jahr gibt es in der Bäckerei Jossen die Nikolausbrötchen, die der Bäckergeselle Ralf van Deest gerade aus dem Ofen geholt hat. Foto Anna Heidtmann

Ein Nikolaustag ohne Stutenkerle, Martinsgänse oder Nikolausbrötchen ist für viele undenkbar. Tausende von ihnen gehen in diesen Tagen über die Tresen der Bäckerläden.
Bäckermeister Hermann Jossen aus Heede hat für die Adventskalenderaktion der Ems-Zeitung die Tür zu seiner Backstube geöffnet. In der seit 1884 bestehenden und nunmehr in vierter Generation geführten Bäckerei herrscht Hochbetrieb, denn die großen Mengen an Spekulatius, Stollen, Stutenkerle oder Nikolausbrötchen werden zusätzlich zum Tagesgeschäft hergestellt. Die Backstube wird von einer wohligen Wärme und dem Duft nach frisch gebackenem Brot und allerhand Gewürzen durchströmt. Seit vier Uhr früh werden von einem eingespielten Mitarbeiterteam Zutaten gewogen, Teige geknetet und geformt und schließlich in den Backofen schoben.
Dabei geht es nicht nur um Fingerspitzengefühl, sondern auch um Fachwissen. So zum Beispiel wie die Zutaten bei veränderten Temperaturen reagieren. „Bei uns wird alles noch von Hand gemacht“, erzählt Bäckermeister Hermann Jossen, der den Familienbetrieb seit nunmehr 20 Jahren führt. Hin und wieder hilft auch Vater Heinrich Jossen mit seinen fast 89 Jahren noch aus.
Die rund 4000 mit Korinthen gebackenen Nikolausbrötchen und 2000 süßen, weichen Stutenkerle, ob mit oder ohne Pfeife, oder Martinsgänse gibt es laut Bäckermeister Jossen nur in der Nikolauswoche. Hergestellt werden sie von Alters her nach traditionellen Familienrezepten, die selbstverständlich ein streng gehütetes Geheimnis bleiben.



Hinter der Tür kommen 20 000 Volt an
EZ-Adventskalender: Neue Trafostation in der Bernhardstraße in Heede

(Bericht der Ems-Zeitung vom 04.12.2014)

Eine neue Ortsnetzstation haben (von links) Matthias Wilken, Gerd Langen und Arno Gellmers montiert. Foto: Heidtmann

In Heede erhalten die Anwohner der Bernhardstraße und Umgebung ihren Strom ab sofort von einer neuen Ortsnetzstation des Energieversorgers Weser-Ems (EWE). Für die Adventskalenderaktion der Ems-Zeitung hat uns der Projektleiter der EWE, Gerd Langen, einen Blick hinter die sonst verschlossenen Türen des grünen Trafohäuschens gewährt.
Dort regelt ein Transformator die Eingangsspannung von 20 000 Volt für die abgehenden Niederspannungskabel auf 400 bis 230 Volt herunter. Alle anfallenden Arbeiten von der Demontage und dem Abtransport der alten Anlage, der Anlieferung der neuen Station über Erdarbeiten und Verkabelung bis hin zur Inbetriebnahme der neuen Station sind genauestens geplant und erfolgen laut Projektleiter Langen „just in time“. Nur für kurze Zeit seien daher einige Haushalte von der Stromversorgung getrennt gewesen.
Mit 2,8 Tonnen Gewicht ist die neue Station gut sechs Tonnen leichter und deutlich kleiner als ihre Vorgängerin, die rund 30 Jahre auf dem Buckel hat. Ihre Einzelteile landen jedoch nicht einfach auf dem Schrott. Während der alte Betonsockel recycelt wird, findet das Gehäuse eine Weiterverwendung beim örtlichen Bauhof. Der Trafo wird im Transformatorenlager überprüft. „Die meisten werden nach der Prüfung noch wieder im Netz eingebaut“, erklärt Langen.



Adventskalender: Erstes Los gezogen
Nummer 575 gewinnt Anfängerkursus im Wasserski für zwei
(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.12.2014)


Glücksfee Steffi Rothlübbers hat unter Aufsicht der beiden HHG-Vorstandsmitglieder Annette Köster und Hermann-Josef von Hebel das erste Los gezogen. Foto: Anna Heidtmann

Das erste Glückslos für den Heeder Adventskalender ist gezogen. Der Handel-, Handwerk- und Gewerbeverein (HHG) Heede hatte bereits zum siebten Mal in Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde diesen Kalender herausgegeben. Glücksfee Steffi Roth lübbers zog im Beisein der HHG-Vorstandsmitglieder Annette Köster und Hermann-Josef von Hebel die Nummer 575. Der Besitzer darf sich über einen Anfängerkursus für zwei Personen bei der Wasserski- und Freizeitanlage „Blue Bay“ freuen.
Bis zum 24. Dezember wird täglich in Anwesenheit eines HHG-Mitgliedes ein weiteres Glückslos gezogen. Die Gewinnziehung am 7. Dezember findet auf dem Heeder Weihnachtsmarkt statt. Hinter den jeweiligen Türchen verbergen sich wertvolle Sachpreise und Gutscheine, die von den Mitgliedsbetrieben des HHG gesponsert werden. Darüber hinaus werden in einer Sonderziehung am 24. Dezember zehn Trostpreise verlost. Jeder Kalender besitzt eine eigene Gewinnnummer und kann demzufolge nur einmal gezogen werden. Die Gewinnziehungen werden täglich in der Bäckerei Jossen und im Internet unter www.heede-ems.de bekannt gegeben. An den darauffolgenden Tagen können die Preise bei den betreffenden Betrieben abgeholt werden. Erhältlich ist der Adventskalender auch weiterhin zu einem Preis von vier Euro in der Bäckerei Jossen.



Heedes Landjugend hat neuen Vorstand
Christian Meemken nun Vorsitzender – Ersehnter Gruppenraum zugesagt

(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.12.2014)


Stellen sich ihren neuen Aufgaben: die Vorstandsmitglieder (von links) Dominik Frye, Präses Maria Freitag, Johannes Schnieders, Andrea Ahrens, Stefan Kleemann, Verena Connemann, Ilona Wegmann und Christian Meemken. Foto: Heidtmann

Mit einer veränderten Führungsmannschaft startet die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) von Heede in die kommenden zwei Jahre.
Christian Meemken wurde von den Mitgliedern bei der diesjährigen Generalversammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige zweite Vorsitzende tritt somit in die Fußstapfen seiner Amtsvorgängerin Kerstin Menke, die die Geschicke der Gruppe seit der Gründung im Jahr 2009 gelenkt hat und auf eine erneute Kandidatur verzichtete. Neuer zweiter Vorsitzender ist Stefan Kleemann. Seine Position als Beisitzer übernimmt Andrea Ahrens. Schriftführer Yuriy Lindemann wurde von Verena Connemann abgelöst. Weiterhin im Amt bleiben Kassenwartin Ilona Wegmann sowie die Beisitzer Dominik Frye, Johannes Schnieders und Steffen Dettmer.
Während der Versammlung blickte Meemken auf das vergangene Jahr zurück. Die KLJB habe sich am Weihnachtsmarkt und am Pfarrfest beteiligt, habe Sträucher für das Osterfeuer zusammengetragen und eine Ferienpassaktion durchgeführt. Zu Jahresanfang habe der Verein zudem einheitliche Landjugend-Pullover anschaffen und einen lang ersehnten Gruppenraum beziehen wollen. Beide Ziele wurden erreicht. Die Pullover werden schon getragen und den Raum, stellt die Gemeinde im Gemeindezentrum „Memory“ zur Verfügung.
Zuwachs gab es auch: Neun Jugendliche wurden in die Gruppe aufgenommen.



Für die Heeder Grundschüler gibt es dreimal pro Woche Schulobst
(Bericht vom 24.11.2014)



An drei Tagen in der Woche gibt es auch an der Grundschule Heede für die Kinder kostenlos Obst. Möglich macht das das EU-Schulobst- und gemüseprogramm, das vom niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz angeboten wird. Laut Mitteilung der Schule ist die Begeisterung der Kinder groß. Die Zubereitung der Obst- und Gemüsesorten übernehmen die Eltern. Die Einteilung erfolgt über die Elternpflegschaftsvorsitzenden. „Für dieses große Engagement der Eltern sind wir sehr dankbar“, so Schulleiter Markus Haverkorn. Verbunden wird das Projekt mit pädagogischen Begleitprogrammen, zu denen sich die Schule verpflichtet hat. Neben einer Koch-AG zählen dazu auch die Fahrt zum Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) in Papenburg und das Thema „Gesunde Ernährung“ im Sachunterricht. Beliefert wird die Schule vom „Sozialen Ökohof St. Josef“ aus Papenburg. Foto: Grundschule






Nikoläuse auf dem Heeder See

Nikoläuse fahren Samstag, 6. Dezember, wieder auf Wakeboards über den Heeder See. Von 14 bis 17 Uhr heißt es dann zum 15. Mal auf dem Wasser durchzuhalten und die letzten Wasserskistunden dieses Jahres auszunutzen. Auch Weihnachtsengel und Elche, die leichtfüßig über den Heeder See gleiten, wird es zu sehen geben. Anlass des kalten Wasserspaßes ist der 15. emsländische Nikolauslauf auf der Wasserski & Freizeitanlage Heeder See. Hierzu sind alle Sportler und Interessierten eingeladen.






Machbarkeitsstudie erst im Februar fertig
Geothermieprojekt in Heede aber nicht gefährdet
(Bericht der Ems-Zeitung vom 14.11.2014)

Der Ideengeber für das Geothermie-Kraftwerk, Oliver Kugland.Foto: Jürgen Eden
Lassen die Bodenverhältnisse in Heede den Bau eines Geothermie-Kraftwerkes zu? Diese Frage sollte eigentlich noch vor Weihnachten beantwortet werden. Ideengeber Oliver Kugland von der Handrath-Gruppe aus Papenburg ist weiterhin optimistisch. Doch die Ergebnisse einer vom Land geförderten Machbarkeitsstudie werden nun erst im Februar präsentiert.


„Ja, es gibt zwar leichte Verzögerungen, die unseren Zeitplan nach einer Investitionsentscheidung jedoch nicht gefährden“, sagte Kugland auf Nachfrage. Ursächlich für die Verspätung der Ergebnisse sind nach seinen Worten mündliche Vereinbarungen mit einem Rohstoffförderer. Der hatte offenkundig zunächst Informationen über die Bodenverhältnisse zugesagt. Später wollte man sich daran allerdings nicht mehr erinnern.
Mehrere Unternehmen sammelten aber in den vergangenen Jahrzehnten bereits umfassendes Datenmaterial in der Region, um Felder für die Förderung von Gas- und Erdöl zu suchen. Mehr als 30 000 Bohrungen hatte es in der Vergangenheit zur Untersuchung der Böden in den vergangenen 30 bis 40 Jahren gegeben. „Also gibt es auch entsprechendes Datenmaterial, sprich Informationen, die wir nicht mit unnötigen Bohrungen und entsprechenden Kosten erneut sammeln müssen“, so Kugland. Mit Wintershall wurde nach seinen Worten relativ schnell ein neuer Partner gewonnen, der nun diese Informationen zur Verfügung stellt. Derzeit werten Mitarbeiter des Garbsener Unternehmens „Geo Dienste“ die Daten aus.

Skizze rechts: Natürlicher Durchlauferhitzer: Nur etwa fünf Kilometer von uns entfernt gibt es eine Energiequelle, die noch kaum angezapft wird: die rund 200 Grad heiße Erdwärme im kristallinen Gestein. Im Hot-Dry-Rock-Verfahren wird Wasser in die Risse und Spalten dieses Gesteins gepresst, als heißes Wasser über Bohrungen wieder zutage gefördert und dann in Strom und Wärme verwandelt.

Drei Megawatt Strom

Eine spannende Frage wird sich aus der Bohrtiefe ergeben. Unter guten Bedingungen könnte die Erdwärme aus einer Tiefe von rund 5000 Metern gefördert werden. Doch auch bei einer Tiefe von 7500 Metern sei das Projekt realisierbar, so Kugland. Strom mit einer Dauerlast von drei Megawatt und verlässliche Wärme mit einer Leistung von 21 Megawatt sollen auf dem rund 12 000 Quadratmeter großen Kraftwerksgelände dann erzeugt werden. 20 Jahre blieben dann Zeit, die Prozesse so zu optimieren, dass der Betrieb auch ohne EEG-Umlage wirtschaftlich darstellbar sei, ist Kugland überzeugt.
Unterstützung kommt dazu von der Wissenschaft. So planen das Internationale Geothermie-Zentrum Bochum, aber auch die Hochschulen Osnabrück und Groningen, in einen derzeit im Bau befindlichen Gebäude der Kanne-Group Forschungsräume und Büros einzurichten. Außerdem soll die Heeder-Geothermie-Anlage als Pilotprojekt für weitere weltweite Vorhaben dienen. Das Land Niedersachsen hatte sich zu 90 Prozent an der rund 250 000 Euro teuren Machbarkeitsstudie für ein Geothermie-Kraftwerk beteiligt. Projektentwickler für das Geothermiekraftwerk sind die Hanrath-Gruppe und die Kanne-Group aus Dersum. Die Investitionssumme wird mit rund 48 Millionen Euro beziffert.
Zum Hintergrund: Das geplante Heeder Referenzkraftwerk für Geothermie soll aus einer Tiefe von etwa 5,8 Kilometern 180 Grad warmes Wasser fördern und damit Turbinen für die Energieerzeugung antreiben. Der gewonnene Strom soll zur Nahversorgung von Industrie- und Gewerbebetrieben, aber auch zur dezentralen Versorgung von Wohngebieten verwendet werden. Die Wärme könnte zudem für energieintensive Unternehmen eingesetzt werden. Aber auch ein Zentrum für erneuerbare Energien mit Forschungs-, Entwicklungs- und Informationsmöglichkeiten soll langfristig betrieben werden. Angedacht ist, Investoren aus der ganzen Welt individuelle, aber schlüsselfertige Konzepte für Geothermie-Kraftwerke zu präsentieren. Denn in dem Zentrum werden Experten aus allen Bereichen der erneuerbaren Energien wie Solar, Wind, Biomasse und Geothermie angesiedelt, um einerseits die Bevölkerung über den neuesten Stand der Technik in Kenntnis zu setzen, aber auch um an den Projekten künftiger Investoren mitzuwirken.
Hilfreich für den ersten Projektschritt war Kuglands Lehrauftrag an der Hochschule Osnabrück-Lingen. Zehn Studenten hatten bereits an einer Fallstudie mitgewirkt, in der Heede als Standort für ein Geothermie-Kraftwerk untersucht wurde.
Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2015 sollen die Bauarbeiten für das Kraftwerk anlaufen. Mitte bis Ende 2017 könnte dort Energie erzeugt werden.



Schützen sammeln für Kindergarten
(Bericht EL-Kurier vom 12.11.2014)



Bei der Sammlung während des Schützenfestes wurden 667 Euro für den Kindergarten St. Michael gespendet. Schützenkönig Otto Schulte mit Königin Marlene und Vereins-Schriftführer Gerhard Wegmann überreichten der Kindergarten-Leiterin Schwester Maria Regina einen symbolischen Scheck. Privat-Foto



Gewinner des Preisrätsels der Gewerbeschau des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe
anläßlich der Heeder Markt- und Kirmestage 2014 ermittelt.

Unser Bild zeigt von links: Ralf Kückelmann (HHG Heede), Margret Kuper (2. Preis: Warengutschein 30 Euro), Karl-Heinz Schulte (1. Preis: Warengutschein 50 Euro), Annegret Kremer (3. Preis: Warengutschein 20 Euro) und Hermann Jossen (HHG Heede).
Neben dem Warengutschein erhielten die Preisträger den Heeder Adventskalender 2014.



Einen Eindruck von der Heeder Müggenkärmse 2014 vermittelt Ihnen unsere Bildergalerie.
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Holz- und Häckselverkauf

Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Heede haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich für die Brennholz- oder die Häckselausgabe registrieren zu lassen.

Alle Informationen hierzu finden Sie unter Bekanntmachungen.



27 neue Trainer im nördlichen Emsland
Rekordbeteiligung an Übungsleiterlehrgang in Heede

(Bericht der Ems-Zeitung vom 04.11.2014)


Die neuen Trainer mit ihren Ausbildern nach der bestandenen Prüfung. Foto: Dirk Hellmers

Erfolgreich absolviert haben 27 Trainer jetzt die Prüfung zur C-Lizenz im Breitenfußball. „Das ist ein neuer Rekord“, freute sich Lehrgangsleiter Hans-Hermann Andrees.
Insgesamt haben die 27 neuen Übungsleiter dreieinhalb Monate im Heeder Vereinsheim und auf den Plätzen für ihre Ausbildung gelernt. Dabei standen 120 Unterrichtseinheiten zu Buche. Dazu gehörte auch ein Abend mit Stefan Wessels, Ex-Profi von Bayern München, zum Thema Torwarttraining.
Mit neun Lehrlingen stellten die Heeder dabei selbst die meisten Teilnehmer. Der am stärksten vertretene Gastverein war GW Dersum mit fünf neuen Trainern. Andrees bescheinigt allen Teilnehmern „hohe Motivation und eine große Leistungsbereitschaft“.
Die theoretische und praktische Prüfung bestanden haben damit Christopher Ahrens, Dr. Hans-Peter Leemhuis, Jan Hunfeld, Reinhard Schade, Laura Bögemann, Lena Blüschke, Siegfried Czapla, Marius Terfehr, Jannik Ahrens (alle Rot-Weiß Heede), Wolfgang Oelsner, Marvin Kohnen, Alois Ruberg (alle BW Dörpen), Stephan Celten, Sören Schmitz, Christoph Kuper, Heiner Wiemker, Jonas Kässens (alle GW Dersum), Christian Wiards, Tanja Telgen, Johannes Wiels (alle SV Herbrum), Peter Kässens, Jens Uhlen (beide SG Walchum-Hasselbrock), Thomas Jansen, Daniel Ruberg (beide SV Esterwegen), Joachim Rehnen (SuS Lehe), Johannes Kirchner (Eintracht Brual) und Christian Hirsch (BW Papenburg).



Bislang über 250.000 Aufrufe der Internetseiten der Gemeinde Heede (Ems)!

250.000 !!!

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir danken Ihnen für Ihr großes Interesse am Geschehen in unserem Ort.

Ihnen, unseren Nutzerinnen und Nutzern, möchten wir auch künftig aktuelle und wichtige Inhalte auf dieser Homepage bieten.

Alle Vereine und Gruppen in Heede bitten wir, uns frühzeitig die Einladungen für Veranstaltungen zukommen zu lassen, damit wir diese Informationen rechtzeitig auf unserer Internetseite veröffentlichen können.

Wir arbeiten im Interesse aller Heeder und Gäste stetig an der Verbesserung unseres Internetauftritts und sind dankbar für Ihre Anregungen und Tipps.

Empfehlen Sie unsere Website auch Ihren Freunden und Bekannten. Das ist aktive Werbung für unseren schönen Ort!

Auf viele neue reale und virtuelle Gäste freut sich die

Gemeinde Heede



Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gäste und Besucher,

die wöchentliche Sprechstunde des Bürgermeisters Antonius Pohlmann sowie seines Stellvertreters Otto Flint fällt aufgrund der aktuellen Herbstferien in der Zeit vom 04.11.2014 bis einschließlich dem 18.11.2014 aus.

Ab dem 25.11.2014 stehen wir Ihnen ab 16:00 Uhr wieder für entsprechende Anfragen und Wünsche
zur Verfügung.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Samtgemeindeverwaltung unter Telefon 04963/402-0
in Dörpen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien schöne Herbstferien.

Mit freundlichen Grüßen
Antonius Pohlmann
Bürgermeister
Gemeinde Heede

Otto Flint
Stellvertretender Bürgermeister
Gemeinde Heede



„Danke, dass du mein Leben gerettet hast“
Heederin schließt nach Stammzellspende tiefe Freundschaft mit Blutkrebs-Patientin aus Hessen

(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.11.2014)

„Blutsverwandte“: Melanie Schaa (links) und Stefanie Röder. Foto: privat

Heede. Der Augenblick ist Emotion pur. Noch bevor Stefanie Röder den Klingelknopf an der Haustür von Familie Schaa in Heede drückt, kullern ihr die Tränen über die Wangen. Als Melanie Schaa öffnet, gibt es kein Halten mehr. Schluchzend fallen sich die Emsländerin und ihre Besucherin aus Hessen in die Arme. Die beiden Frauen sehen sich zum ersten Mal. Und doch haben sie eine ganz besondere Bindung zueinander. Melanie Schaa hat Stammzellen gespendet, ohne die die an Leukämie erkrankte Stefanie Röder wohl nicht mehr am Leben wäre.

„Sie ist eine Heldin“, sagt die 37-Jährige aus Rodheim vor der Höhe im Wetteraukreis über ihre sechs Jahre jüngere Spenderin. Die zweifache Mutter von Söhnen im Alter von drei- und eineinhalb Jahren wehrt jedoch bescheiden ab. „Ich habe doch gar nichts Besonderes getan“, meint Schaa. Seit ihrer Stammzellspende sind inzwischen fast drei Jahre vergangen.
Lange wusste die Heederin nichts über ihre Empfängerin. Umgekehrt war es genauso. Die Anonymität zwischen Spender und Empfänger ist von Organisationen wie der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) oder der Deutschen Stammzellspenderdatei zum Schutz beider Seiten gewollt. Richtlinien zufolge dürfen sich Spender und Patient erst zwei Jahre nach der Spende persönlich kennenlernen. Über die Hilfsorganisationen ist aber bereits zu einem früheren Zeitpunkt eine anonyme Kontaktaufnahme möglich.

Den gesamten Zeitungsbericht als PDF-Dokument lesen Sie hier!



Planfeststellung von Heede bis Meppen startet
Unterlagen für Windstrom-Höchstspannungsleitung ab heute in den Rathäusern der beteiligten Gemeinden einsehbar

(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.11.2014)


Für die geplante Windstrom-Höchstspannungsleitung vom neuen Umspannwerk in Heede an den Niederrhein startet heute das Planfeststellungsverfahren für den Teilabschnitt bis Meppen.

Für die geplante Windstrom-Höchstspannungsleitung vom neuen Umspannwerk in Heede an den Niederrhein startet heute das Planfeststellungsverfahren für den Teilabschnitt bis Meppen.
Wie der Übertragungsnetzbetreiber Tennet mitteilt, haben alle Interessierten Gelegenheit, die Unterlagen bis zum 2. Dezember in den Rathäusern der beteiligten Gemeinden einzusehen und sich danach bis zum 16. Dezember im Rahmen des behördlichen Verfahrens zu äußern. Online sind die Unterlagen auf www.tennet.eu/de/netz-und-projekte/onshore-projekte/doerpen-west-niederrhein/verfahrensstand/planfeststellungsunterlagen.html einsehbar. Genehmigungsbehörde ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
Dem Startschuss für das Genehmigungsverfahren ist Tennet zufolge eine zweijährige Dialog- und Planungsphase vorausgegangen, die der Netzbetreiber gemeinsam mit Bürgern, Verbänden, Kommunen und Behörden durchgeführt habe. „Wir haben die Vorbereitung der Unterlagen intensiv genutzt und in über 500 Einzelgesprächen vor Ort die Bürger, Verbände und die Lokalpolitik an der Planung direkt beteiligt“, sagt Tennet-Geschäftsführer Lex Hartman. „Weit mehr als die Hälfte der daraus resultierenden Anregungen und Hinweise konnten wir schon vor Beginn des formellen Verfahrens berücksichtigen und dadurch eine echte Planungsbeteiligung der Bürger erreichen.“
Die insgesamt 165 Kilometer lange Leitung wird Tennet zufolge an Land und auf See erzeugten Windstrom in die Verbrauchszentren Nordrhein-Westfalens transportieren. Auf dem 31 Kilometer langen Tennet-Abschnitt bis Meppen plant der Netzbetreiber nach eigenen Angaben, in Haren rund drei Kilometer der 380-kV-Leitung zu Erprobungszwecken zu verkabeln. Von Meppen bis zum Umspannwerk Niederrhein in der Nähe von Wesel ist der Netzbetreiber Amprion verantwortlich.



Die Geister sind los auf dem Heeder See
Geisterstunde auf dem Heeder See: Mit dem „Halloween-Boarding“ ist die Wasserski- und Wakeboardsaison beendet worden.

(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.11.2014)

Zum Abschluss rasten etwa 30 Wassersportler in gruseligen Kostümen über das Wasser. „Die haben sich mit den Kostümen richtig Mühe gegeben“, sagte Christina Hecht, stellvertretende Geschäftsführerin des Anlagenbetreibers „Blue Bay“, begeistert. Mit 14 Grad Wassertemperatur sei selbst das Wetter „genial“ gewesen. Zufrieden ist Hecht auch mit dem Sommer. „Wir hatten eine tolle Vor- und Nachsaison vom Wetter her“. Trotz der durchwachsenen Sommerferien sei es besser gelaufen als 2013. Die letzte Möglichkeit, über den See zu flitzen, ist das Nikolauslaufen am 6. Dezember. Foto: Dirk Hellmers










Tankstelle in Heede baut an
Investition von 1,2 Millionen Euro – Neue Tanksäulen und Sprittanks

(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.10.2014)



Die Avia-Tankstelle von Hebel an der B 401 in Heede wird größer. Durch Investitionen von 1,2 Millionen Euro werden zusätzliche Sprittanks sowie Zapfsäulen errichtet. Außerdem wird ein Neubau geschaffen, in dem neben einem Bistro zukünftig auch die Zahlstation für Tankkunden eingerichtet sein wird. Ostern 2015 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Der Grund für die Erweiterung sei zu einem nicht geringen Teil bei den gestiegenen Spritpreisen in den Niederlanden zu suchen, sagte Josef von Hebel anlässlich des Besuches von Landtagspräsident Bernd Busemann. Viele holländische Kunden tankten nun in Deutschland. Seitdem habe sich der Umsatz nahezu verdoppelt, so der Inhaber des Unternehmens, das auch eine Autowerkstatt sowie einen Busbetrieb besitzt. In die neuen Zapfanlagen wird auch eine Autogasstation integriert.
Bereits heute kann Autogas bei von Hebel getankt werden, jedoch in einem separat auf dem Gelände stehenden Tank. Dieser wird nun unter die Erde verlegt und die LPG-Zapfsäule in die Reihe der übrigen Tanksäulen integriert.
Zurzeit noch nicht entschieden ist, wann eine Ladestation für Elektroautos auf dem Gelände errichtet wird. Das gilt auch für den Betrieb des Bistros. Laut von Hebel ist noch unklar, ob die Familie das Bistro selbst betreiben wird oder einen Fremdanbieter in die neuen Räume einziehen lassen wird. Angebote gebe es bereits einige, betonte von Hebel. Die Tankstelle ist von den 110 Avia-Vertragspartnern im Großraum Oldenburg diejenige mit dem zweitgrößten Umsatz.





Hauptgewinner der Verlosung anlässlich der Heeder Markt- und Kirmestage 2014 ermittelt.
So sehen glückliche Gewinner aus:



Die Sach- und Gutscheinpreise für folgende Losnummern wurden bislang noch nicht ausgegeben:

29101 30025 30401 32047 34189 35500
29110 30052 30700 32053 34300 35537
29119 30150 30771 32100 34440 35538
29399 30239 30839 32561 35401 35539
29511 30300 30863 32700 35440  
29904 30398 30972 34102 35496  


Sie können die Gewinne gegen Vorlage der Lose im Laden der Bäckerei Jossen, Hauptstr. 17, 26892 Heede abholen.

 

 

 


 


Drei Tage Müggenkärmse in Heede

Markt- und Kirmestage in Heede starten am Samstag, 18.10.2014 mit dem Faßanstich

Motto des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe in diesem Jahr: "Feste feiern"

Am Montag beginnt der Markttag mit dem großen Frühstück im Festzelt


Unser Bild zeigt einen Teil des Viehauftriebs in 2013. Die ersten Besucher des Viehmarktes werden vom Marktmeister frühmorgens traditionell mit einem Korn begrüßt.



 


 


 


Heeder Sportfischer nehmen neue Hütte feierlich in Besitz
Domizil bei 1000-jähriger Linde eingeweiht

(Bericht der Ems-Zeitung vom 14.10.2014)


Den symbolischen Schlüssel für die neue Fischerhütte überreichte Bürgermeister Antonius Pohlmann (Dritter von links) an Aloys Terhorst. Foto: Anna Heidtmann

Der Sportfischereiverein (SFV) Heede hat sein neues Vereinsheim bezogen. Zahlreiche Gäste, Vertreter der politischen Gemeinde und der örtlichen Vereine feierten die offizielle Einweihung der neu erbauten Fischerhütte bei der 1000-jährigen Linde im Bereich Schärpenburg.
Nach Spendung des kirchlichen Segens durch Pater Thomas übergab Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) mit dem symbolischen Schlüssel offiziell die Verantwortung für das Gebäude in die Hände des Vereinsvorsitzenden Aloys Terhost. Pohlmann zeigte sich hinsichtlich des Gemeinschaftsprojektes „Fischerhütte“ erfreut über die gute Zusammenarbeit zwischen Kommune und Verein. „Das zeigt einmal mehr, dass hier in Heede viele Dinge umgesetzt werden können, weil die Leute bereit sind, entsprechend mitanzupacken“, so Pohlmann.
Neben einer finanziellen Eigenbeteiligung hatten die Petrijünger in rund 500 geleisteten ehrenamtlichen Arbeitsstunden den Innenausbau sowie die Außenanlagen in Eigenregie gemeistert.
Für musikalische Unterhaltung während der Einweihungsfeierlichkeiten sorgte der Musikverein Heede mit einem Ständchen. SFV-Vorsitzender Terhorst zeigte sich überwältigt von der großen Anzahl an interessierten Besuchern und richtete seinen Dank insbesondere an die politische Gemeinde sowie die vielen tatkräftigen Helfer.
Während des anschließenden Tages der offenen Tür konnten die Gäste das neue Vereinsheim in Augenschein nehmen. In einer Fotoshow informierten die Anglerfreunde über die Entstehung des Gebäudes sowie die Aktivitäten des Vereins.



Kreisstraße in Heede wird saniert
(Bericht der Ems-Zeitung vom 14.10.2014)


Die Straße muss abgefräst und neu gedeckt werden. Symbolfoto: dpa

Die Kreisstraße 165 in Heede wird bis zur Bundesstraße 401 auf einer Länge von etwa einem Kilometer saniert. Für die Erneuerung wird laut einer Mitteilung des Landkreises Emsland die Deckschicht abgefräst, Schadstellen werden beseitigt und es wird abschließend eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht.

Während der Bauarbeiten ist der Streckenabschnitt von Dienstag, 14. Oktober, bis voraussichtlich Freitag, 17. Oktober, voll gesperrt. Witterungsbedingt könne es zu Verzögerungen kommen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Baukosten in Höhe von rund 130.000 Euro trage der Landkreis. Durchgeführt werden die Arbeiten von der Firma Jansen aus Aschendorf. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet.



Holz- und Häckselverkauf

Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Heede haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich für die Brennholz- oder die Häckselausgabe registrieren zu lassen.

Alle Informationen hierzu finden Sie unter Bekanntmachungen.



Stromtrasse von Heede bis nach Haren nur oberirdisch
Netzbetreiber stellt überarbeitete Pläne vor – Bürgersprechzeit
(Bericht der Ems-Zeitung vom 08.10.2014)

Anhand eines Leiterseiles erklärt Tennet-Mitarbeiterin Inga Wilken Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann den Leitungsaufbau. Foto: dhe

Sehr zögerlich kamen die Besucher in das „Haus des Bürgers“ in Heede. Dort hatte der Netzbetreiber Tennet am Dienstag zu Bürgergesprächen für den Bau der 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung „Dörpen-West– Niederrhein“ geladen. Die vorgestellten Pläne für den Trassenverlauf für den Weitertransport von Nordseewindstrom aus dem Umspannwerk Heede sollen ab November in den betroffenen Gemeinden für das Genehmigungsverfahren ausliegen.
„Wir haben rund 70 Prozent der Bürgerideen berücksichtigt“, sagt Gesamtprojektleiter Lars Holze-Lentas stolz. In mehreren Bürgersprechstunden hatten Grundstücksbesitzer Gelegenheit, ihre Einwände vorzubringen. „Oft kann man mit kleinen Verschiebungen viel erreichen“, sagt Holze-Lentas. Auf der 31 Kilometer langen Strecke zwischen Heede und Meppen, für deren Ausbau Tennet verantwortlich ist, sollen 68 Strommasten errichtet werden. Die geplante Trasse verläuft überwiegend durch Ackerland über Walchum und Oberlangen nach Haren.
„Ich wollte eben gucken, wie sich die Strecke geändert hat“, sagt einer der Besucher. Seinen Namen will er nicht in der Zeitung lesen. Eine Frage, die der Walchumer abseits von den Standorten für die Masten auf dem Herzen hat, ist die nach einer Entschädigung – die wohl häufigste Frage an diesem Tag. Eine klare Antwort bekommt er nicht. „Wir befinden uns zurzeit in Verhandlungen mit dem Landvolk“, sagt Cathe rine Krukenmeyer, Referentin für Bürgerbetreuung bei Tennet. Davon hänge die Höhe der Einmalzahlung, die sämtliche zukünftige Aufwendungen umfassen soll, ab.
Die größte Änderung zu den ursprünglichen, im September 2013 vorgestellten Plänen, ist, dass es in Walchum keine unterirdische Leitung geben wird, sondern wie auf dem Rest der Strecke lediglich Hochspannungsleitungen. Nur in Haren wird ein Teilstück in die Erde verlegt. Der Grund für die Änderung: „Die Landwirte finden es einfacher, einen Mast zu umfahren, weil sie den sehen können“, erklärt Projektleiter Holze-Lentas. Die meisten Vorschläge seien konstruktiv gewesen. „Wir wollen ja alle Strom haben“, meint ein Dersumer. Gefallen tun ihm die Masten aber nicht.
Dass Tennet vor dem Genehmigungsverfahren den Dialog mit den Bürgern sucht, begrüßt der emsländische Kreisbaurat Dirk Kopmeyer. „Es ist in der Öffentlichkeit relativ ruhig“, sagt Kopmeyer. Er finde diesen Weg richtig. Baubeginn wäre nach den Planungen von Tennet frühestens Anfang 2016.
Weitere Bürgersprechstunden sind am Mittwoch in der Gaststätte Weymann in Oberlangen und Donnerstag im Ferienhof Meutstege in Haren, jeweils von 14 bis 20 Uhr.



Neuer Vereinsmittelpunkt fertig
Sportfischer aus Heede bauen mit viel Eigenleistung neue Fischerhütte
(Bericht EL-Kurier vom 06.10.2014)

Erstes Proberäuchern - die Vorstandsmitglieder des Sportfischereivereins Heede (von links)
Holger Schreck, Wolfgang Mauer, Aloys Terhorst und Ludger Pott freuen sich auf die Einweihung ihres neuen Vereinsheimes. Heidtmann-Foto


Es ist geschafft. Stolz stehen die Vorstandsmitglieder des Sportfischereivereins Heede vor ihrem neuen Vereinsheim, das am 12. Oktober offiziell eingeweiht wird.

 

Als Gemeinschaftsprojekt der politischen Gemeinde Heede und des Sportfischereivereines wurde die neue Fischerhütte bei der 1000-jährigen Linde im Bereich Schärpenburg in rund neun Monaten erbaut. Dabei haben sich die Angelfreunde nicht nur mit eigenen Geldmitteln teilweise an den Baukosten beteiligt, sondern auch bei den Bauarbeiten tatkräftig mit angepackt. Nachdem der Rohbau stand, meisterten die Sportfischer in unzähligen Arbeitsstunden den Innenausbau und die Pflasterarbeiten in Eigenregie. „Dies alles wäre ohne die tatkräftige Unterstützung unserer handwerklich geschickten Vereinsmitglieder nicht realisierbar gewesen“, sagt der Vereinsvorsitzende Aloys Terhorst. Finanziell unterstützt wurde die Baumaßnahme zudem im Rahmen der Dorferneuerung mit Fördermitteln des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Niedersachsen (LGLN).

Auch in Sachen Naturschutz und Gewässerpflege ist der rund 200 Mitglieder zählende Angelverein überaus aktiv. Nach aufwendigen Gewässerarbeiten an „Krallmann´s Kuhle“ und „Ferber´s Kuhle“ im Vorjahr soll nun die Renaturierung der in unmittelbarer Nähe des Vereinsheims befindlichen Burggräfte in Angriff genommen werden, berichtet Terhorst.

Zur offiziellen Einweihung und Besichtigung der Fischerhütte lädt der Sportfischereiverein die ganze Gemeinde und alle Interessierten am kommenden Sonntag (12.10.) in der Zeit von 11 bis 18 Uhr im Rahmen eines Tages der offenen Tür ein. Nach dem Hochamt – etwa gegen 12 Uhr - spendet Pfarrer Johannes Hasselmann den kirchlichen Segen für das neue Gebäude. Bei einem Rundgang können die Besucher das neue Vereinsheim in Augenschein nehmen und sich gleichzeitig über die vielfältigen Aktivitäten des 1992 gegründeten Vereins informieren. Es werden frisch geräucherte Forellen angeboten. Vorbestellungen hierfür können ab sofort unter Tel. 01 51/ 14 80 42 01 aufgegeben werden. Daneben laden die Angelfreunde am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen ein.



TenneT lädt ein

Die TenneT TSO GmbH lädt zu einer Informationsveranstaltung über den aktuellen Planungsstand der 380-kV-Leitung von Heede bis zum Niederrhein am Dienstag, 07. Oktober 2014 in das "Haus des Bürgers", Am Markt 6 in Heede ein. (Einladung als PDF-Datei)

 


Heedes Oktoberfest eine große „Gaudi“
Gäste feiern in Dirndl und Lederhosen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 29.09.2014)

Stilecht feierten diese Frauen im Dirndl. Foto: Anna Heidtmann

„O’zapft is!“ hieß es am Samstagabend beim Oktoberfest in Heede. Der Musikverein veranstaltete den Abend zum dritten Mal in Folge.
Von der ersten Minute an schlug die Stimmung bei der „Gaudi“ im vollen Festzelt hohe Wellen. Maßgeblich dazu bei trugen der Musikverein Heede, der aus über 750 Kilometer Entfernung angereiste befreundete Musikverein Aßmannshardt sowie die alpenländische Band „Kochertal Fetzer“.
Welch großer Beliebtheit sich das Fest erfreute, wurde schon vor Veranstaltungsbeginn deutlich: Viele Hundert Gäste hatten vor dem Festzelt auf dem Gelände bei der 1.000-jährigen Linde auf den Einlass gewartet – darunter auch zahlreiche Urlauber und Gruppen, die zum Teil von weither angereist waren. Bis in die frühen Morgenstunden schunkelten sie später gemeinsam, tanzten oder klatschten stehend auf den Bänken – und das stilecht in bayrischen Outfits mit Dirndl und Lederhosen.

Friedlicher Abend
Festwirt Wilfried Kemker zeigte sich mit dem Ablauf der Veranstaltung zufrieden: „Das Oktoberfest war eine super Veranstaltung mit einem tollen Publikum, bei dem die Post so richtig abging.“ Er freute sich zudem über einen insgesamt friedlichen Ablauf des Festes.



Auf dem Dankernsee in Haren: Jan Brünjes holt EM-Titel im Wasserski mit Ansage
(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.09.2014)


Archivfoto: Scholz

Eine faustdicke Überraschung war der Titel nicht. Schließlich hatte Jan Brünjes bereits im Vorjahr in Polen Einzel- und Mannschaftsgold in der Disziplin Trickski gewonnen. Trotzdem herrschte am Samstag bei dem 38-jährigen Heeder große Freude über den Sieg bei den Seilbahnwasserski-Europameisterschaften der Junioren und Senioren auf dem Dankernsee in Haren.
Zumal sich Brünjes’ Vorbereitung schwierig gestaltet hatte. „Das Training fiel nicht ganz so üppig aus, aber hat ja am Ende gereicht“, spielte er auf die letzten Wochen vor der Europameisterschaft an. Zum einen habe ihn eine Grippe geschwächt, zum anderen musste Brünjes sein wöchentliches Pensum herunterschrauben, weil er vor zwei Wochen die deutschen Meisterschaften auf dem Idasee ausrichtete. Brünjes betreibt dort sowie in Heede und Veendam die Wasserskianlagen.
Nichtsdestotrotz habe er mit dem Titel geliebäugelt, gesteht Brünjes. Im Trickski beziehungsweise Figurenlaufen haben die Sportler zweimal 20 Sekunden Zeit, um verschiedene Figuren wie Drehungen oder Saltos zu zeigen, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade beinhalten. „Ein Durchlauf wird gefahren mit zwei Händen an der Hantel und der zweite Durchlauf mit dem Fuß an der Hantel“, erklärt Brünjes.



O´zapft is heißt es auch dieses Jahr wieder
Oktoberfest am 27.09.2014 im großen Festzelt auf dem Schützenplatz in der Nähe der 1.000-jährigen
Linde in Heede, Einlass um 19.00 Uhr



Betend und singend bis nach Heede
36 Kilometer von Haren zu Fuß zur Gebetsstätte – Wallfahrer trotzten dem Regen

(Bericht der Ems-Zeitung vom 01.09.2014)


Etwa 300 Fußwallfahrer machten sich am frühen Samstagmorgen auf den Weg nach Heede. Foto: Gerd Mecklenborg

Das regnerische Wetter hat fast 300 Pilger nicht davon abhalten können, am frühen Samstagmorgen die 36 Kilometer lange 13. Fußwallfahrt von Fehndorf nach Heede anzutreten.
Bereits um 6 Uhr trafen sich die ersten Pilger an der St.-Gerhard-Majella-Kirche in Fehndorf und machten sich von dort auf den Weg nach Haren-Erika, wo sich ihnen gegen 8.30 Uhr Gruppen aus den Pfarrgemeinden Rütenbrock, Altenberge und Erika sowie einzelne Pilger anschlossen, die aus ganz Deutschland angereist waren. Begleitet wurden die Wallfahrer von Pater Joseph Mundanchirayl, der auch den Reisesegen spendete.
Nach einer Frühstückspause beim Forsthaus Roll-Freese in Oberlangen-Moor ging es weiter bis zur Mittagspause in Neusustrum. Dort wurde die Gruppe von Generalvikar Theo Paul aus Osnabrück und weiteren Pilgern – unter ihnen viele Jugendliche – empfangen.

Kinder gesegnet
Während mehrerer Pausen wurde auf Emswiesen gebetet. Außerdem wurden die Kinder gesegnet, die die Fußwallfahrer auf ihrer letzten Etappe begleiteten.
Am späten Nachmittag erreichten die Wallfahrer ihr Ziel: die Gebetstätte in Heede. Dort wurde ein Blumenensemble zu Ehren der Gottesmutter Maria aufgestellt und die Wallfahrtskerze, das Wallfahrtskreuz und die Marienstatue der Pilger gesegnet. Nach der festlichen Eucharistiefeier und einem gemeinsamen Abendessen machten sich die Fußwallfahrer „erschöpft, aber glücklich“ mit Bussen wieder auf den Heimweg.
Ehrenamtliche Männer und Frauen aus den Pfarreiengemeinschaften Erika, Altenberge, Rütenbrock und Fehndorf hatten die Wallfahrt im Vorfeld vorbereitet.
Mitorganisatorin Anna Mensen beschrieb die Eindrücke der Fußwallfahrer wie folgt: „Überall erlebten wir Gastfreundschaft und eine zutiefst christliche Haltung, die von uns Pilgern dankend angenommen wurde. Betend und singend gemeinsam unterwegs zu sein eröffnete uns die Erfahrung, von Gott geliebt und angenommen zu werden.“



Flyer informiert über die Landwirtschaft in der Samtgemeinde

Landwirtschaft einer der größten Arbeitgeber in der Samtgemeinde

Die Samtgemeinde informiert in einem neuen Flyer über die Landwirtschaft in der Samtgemeinde Dörpen. Er wurde am Mittwochvormittag der Presse vorgestellt. Die Flyer werden Ende dieser Woche in allen Haushalten der Samtgemeinde Dörpen verteilt.

Den beidseitigen Flyer über die Landwirtschaft in der Samtgemeinde Dörpen finden Sie hier.



3. Oktoberfest in Heede am 27.09.2014 mit den "Kochertal Fetzer", Karten bereits jetzt erhältlich

 



Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr verehrte Gäste, Urlauber und Tagesbesucher,

aufgrund zahlreicher Beschwerden der Badegäste und Urlauber verweist die Gemeinde Heede im Rahmen ihrer gültigen Benutzerordnung für das Naherholungsgebiet "Heeder See" noch einmal ganz speziell auf den § 2 Absatz 3.

>>> Hunde sind an der Leine zu führen. Im eingezäunten Bereich des Sees ist die Mitnahme von Hunden während der Badesaison von Ostern bis zum 30. September nicht zulässig. <<<

Entsprechend dieser durch den Landkreis Emsland genehmigten Benutzungsordnung wurden zudem alle Zugangsbereiche zum Badesee mit ausreichenden Beschilderungen versehen.

"Zuwiderhandlungen ziehen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich!"

Wir bitte um entsprechende Beachtung und wünschen allen Urlaubern, Gästen und Besuchern eine schöne und entspannte Zeit am Heeder See.

>> Der Bürgermeister <<

Mit freundlichen Grüßen

Antonius Pohlmann
Bürgermeister
Gemeinde Heede



Bekanntmachung zur Vollsperrung

Im Zuge der Deichbaumaßnahmen des Deichverbandes Heede- Aschendorf- Papenburg
wurde seitens des NLWKN GB Meppen beim Landkreis Emsland die Vollsperrung der
Straße „Auf der Marsch“ / ehemalige Hofstelle Schulte vom 11.08.2014 bis 30.09.2014

beantragt und genehmigt.

Die Straße „Auf der Marsch“ wird im Zuge der Baumaßnahme „Hochwasserschutz Heede“
vollständig aufgenommen und neu hergestellt.

Heede, den 29.07.2014

Mit freundlichen Grüßen

Antonius Pohlmann





 



Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gäste und Besucher,

die wöchentliche Sprechstunde des Bürgermeisters Antonius Pohlmann, sowie seines Stellv. Otto Flint
fällt aufgrund der aktuellen Sommerferien in der Zeit vom 05.08.2014 bis einschließlich dem
09.09.2014 aus
. Die aktuelle Sprechstunde am heutigen 29.07.2014 findet aufgrund terminlicher
Überschneidungen nur in der Zeit von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt.

Ab dem 16.09.2014 stehen wir Ihnen ab 16:00 Uhr wieder für entsprechende Anfragen und Wünsche zur Verfügung.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Samtgemeindeverwaltung unter (Tel. 04963-402-0)
in Dörpen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien einen schönen Sommerurlaub.

Mit freundlichen Grüßen

Antonius Pohlmann
Bürgermeister
Gemeinde Heede
Otto Flint
Stellv. Bürgermeister
Gemeinde Heede




Musikverein Heede zeigt sich zum Jubiläum in Bestform
30-jähriges Bestehen mit Konzert gefeiert – Gesamte musikalische Bandbreite präsentiert
(Bericht der Ems-Zeitung vom 11.08.2014)


Der Musikverein Heede feierte sein 30-jähriges Bestehen mit einem Konzertabend. Zahlreiche Zuhörer kamen dazu in das Hotel „Zur Linde“ in Heede. Foto: Anna Heidtmann

Mit einem Konzertabend unter freiem Himmel hat der Musikverein Heede sein 30-jähriges Bestehen beim Hotel „Zur Linde“ in Heede gefeiert. Das Orchester präsentierte vor rund 300 Gästen unter dem Motto „Lampionfest“ die gesamte Bandbreite ihres musikalischen Könnens.
Den Auftakt des dreistündigen Jubiläumskonzertes unter der Stabführung von Hans-Günter Dünhöft bildeten moderne sinfonische Konzertstücke wie „Arsenal“ von Jan van der Roost, „Ross Roy“ von Jacob de Haan oder „Introduction and modern beat“ von Dizzy Stratford. Während die Stücke „Pirates of the Caribbean“ und „Moment for Morricone“ die Zuhörer in die Welt des Films entführten, steigerten Medleys aus Pop und Schlager wie beispielsweise „Let me entertain you“ von Robbie Williams oder „Abba Gold“ die Stimmung. Einen Hörgenuss bildeten zudem die von Marie Baalmann gesungenen aktuellen Helene-Fischer-Schlager, bei denen die Zuhörer mit einstimmten.
Ebenfalls zum Programm gehörte sinfonische Marschmusik mit traditionellen Stücken wie dem „Radetzki Marsch“, „Alte Kameraden“ oder „Aus alter Zeit“. Ein Höhepunkt des Abends und sichtlicher Spaß für alle Beteiligten war der gemeinsame Auftritt des Orchesters mit zahlreichen ehemaligen Musikern.
Dass sich der Verein über die Zukunft keine Sorgen machen muss, stellten indes die jungen Nachwuchsmusiker mit ihren Darbietungen unter Beweis.
„Ich bin fasziniert von der Entwicklung des Musikvereins“, sagte Ernst-Ingo Lind und überbrachte die Glückwünsche des Niedersächsischen Musikverbandes. Dieser Meinung waren auch die übrigen Festredner. Mit seinen vielseitigen Darbietungen bereichere der Musikverein das kulturelle Leben weit über die Grenzen Heedes hinweg, betonte der Vertreter des emsländischen Kreistages, Hermann Schweers (CDU). „Musikbegeisterte Menschen in Heede haben den Verein nach und nach zu einem festen Baustein in unserer Kulturlandschaft gemacht“, so Schweers weiter. Zu den zahlreichen Gratulanten gehörte auch der Heimatchor Heede, der mit einem Ständchen aufwartete.
Maßgeblich zur Erfolgsgeschichte des Vereins beigetragen haben laut Aussage des Vorsitzenden Georg Flint sowohl der ehemalige langjährige Vorsitzende Josef Kreuter als auch der ebenfalls langjährige Dirigent Hans-Günter Dünhöft. Für ihr mittlerweile 30-jähriges musikalisches Engagement besonders geehrt wurden Engelbert und Marlen Dähling sowie Manfred Grimm. Eine Ehrung für ihre 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Thomas Connemann, Silvia Ahlers, Holger Schaa und Heike Borghorst.
Am Ende des Konzertes spendete das Publikum lange Applaus und wurde mit einer großzügigen Zugabe belohnt.

 



Tausende feiern am Heeder See
(Bericht der Ems-Zeitung vom 04.08.2014)



Die 20. Auflage der Ufer-Party „Heeder See in Flammen“ lockte am Samstag mehrere Tausend Besucher in die Emsgemeinde. „Ich bin sehr zufrieden“, resümierte Wilfried Kemker, der das Fest gemeinsam mit der Gemeinde Heede seit 1994 organisiert. Genaue Angaben zur Besucherzahl konnte der Dörpener noch nicht machen. Nachdem bis in die frühen Morgenstunden gefeiert worden war, standen am Sonntag statt eines Kassensturzes erst einmal Aufräumarbeiten an. Denn um zehn Uhr musste der Strand wieder „badetauglich“ sein. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren sei die Besucherzahl aber ähnlich geblieben, meint Kemker. Auf rund einem Kilometer Länge hatten die Besucher am Samstag am Ufer vor mehreren Bühnen sowie in Festzelten gefeiert. Dabei ist es nach Angaben der Polizei zu mindestens zwei Körperverletzungen sowie zu Diebstählen gekommen. „Es war aber nicht außergewöhnlich viel“, bilanzierte ein Polizeisprecher am Sonntag auf Nachfrage unserer Zeitung die Einsatznacht.



Otto Schulte ist neuer König des Bürgerschützenvereins Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 23.07.2014)



Der neue Schützenkönig des Bürgerschützenvereins Heede heißt Otto Schulte. Wie vor 60 Jahren sein Großvater Otto Schulte, setzte sich sein gleichnamiger Enkelsohn an gleicher Stelle während eines spannenden Wettkampfes um die begehrte Königswürde gegen seine Kontrahenten durch. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Marlene, die er zu seiner Königin erwählt hat, wird Schulte nun ein Jahr lang das Schützenvolk in der Emsgemeinde Heede anführen. Zum Hofstaat der neuen Majestäten (in der Bildmitte) gehören von links: Gisela und Holger Schreck, Rita und Bernhard Terfehr, Elke und Heinz Burberns, Annette und Siewert Ahrens, Marlen und Heinz Soring, Monika und Bernhard Fischer, Katharina und Hermann Kleemann, Johanna und Benedikt Koop, Anita und Gerhard Bahns, Kathi und Alois Soring, Karina und Georg Scheel, Annelen und Wilhelm Terhorst, Ingrid und Benedikt Bögemann, Annegret und Aloys Krallmann, Birgit und Christian Clemens sowie Dorothea und Hermann Nintemann. Außerdem zum Throngefolge der neuen Majestäten gehören Anni und Hermann Soring sowie Angelika und Bernhard Behrens (nicht auf dem Foto). Flankiert wird der neue Hofstaat auf dem Foto von Friedhelm Hilgeforth (links) und Franz Lücken (rechts). Foto: Anna Heidtmann



Heede entfacht Begeisterung
Gute Leistungen der RW-Fußballer lassen Zuschauerzahlen steigen

(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.07.2014)


Die Führungsriege des SV Rot-Weiß Heede bilden (stehend, von links) Jens Eilers, Andreas Nüsse, Hermann-Josef Kässens, Stephan Bahns, Friedhelm Hilgefort, Hans-Hermann Mauer, Christina Soring, Stefan Runde und Heinz Specker sowie (sitzend, v. l.) der engere Vorstand mit dem Vorsitzenden Günter Bruns, Helmut Schulte, Ansgar Andrees, Detlef Püschel, Günter Kremer und Margret Bögemann. Foto: Hermann-Josef Döbber

Die guten Leistungen der ersten Fußballmannschaft des SV Rot-Weiß Heede haben zu höheren Zuschauerzahlen und damit zu einem Anstieg der Einnahmen geführt.
Darauf hat der Vorsitzende Günter Bruns während der Generalversammlung im Vereinslokal Kanne-Hunfeld verwiesen. Um die in Heede neu entfachte Begeisterung zu erhalten, gelte es weiter in den Sport und hier vor allem in die Ausbildung junger Sportler zu investieren. Auch wegen höherer Kosten werde man 2015 wohl nicht um eine Beitragserhöhung herumkommen.
Mittelfristig hofft die Vereinsführung nach kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Umbaumaßnahmen auf den weiteren Ausbau des dritten Sportplatzes mit einer Flutlichtanlage, um gegenüber anderen Vereinen nicht ins Hintertreffen zu geraten. Bruns appellierte an die Versammlungsteilnehmer, sich wie bisher bei der Pflege der Sportanlage einzubringen.
Rückblickend auf einen Berichtszeitraum von sechs Monaten, das Vereinsjahr ist jetzt das Spieljahr statt wie bisher das Kalenderjahr, beklagte der Vorsitzende, dass der Besuch des Sportlerballes hätte besser sein können. Auch sei für 2014/15 keine 3. Herrenfußballmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet worden.
Hans-Hermann Andrees, Trainer der ersten Fußballmannschaft, sagte, nach dem dritten Platz im letzten Spieljahr gelte es in der 1. Kreisklasse wieder anzugreifen, ohne eine Platzierung vorzugeben. Personelle Engpässe gibt es nach den Worten von Christina Soring in der Damenfußballmannschaft, die mit Blau-Weiß Dörpen eine Spielgemeinschaft bildet. Nach einer Krisensitzung hoffe man auf wieder bessere Zeiten. Aushängeschild der Jugendabteilung sind nach den Worten von Jugendwart Detlef Püschel die B-Junioren, die in einer Spielgemeinschaft mit SuS Lehe zu Meisterehren kamen.
Die Tischtennisabteilung der Rot-Weißen war unter anderem mit drei Herrenmannschaften im Spielbetrieb. Nach den Worten von Abteilungsleiter Hermann-Josef Kässens gelang der „Ersten“ der Aufstieg in die Bezirksklasse, die zweite Mannschaft scheiterte in der Relegation. Erstmals habe Rot-Weiß wieder einen Kreismeister gestellt.
Bei den Wahlen zum Vorstand gab es mehrere Veränderungen. Nachfolger von Helmut Schwarte, der nach 22 Jahren als 2. Vorsitzender für eine Kandidatur nicht wieder zur Verfügung stand, wurde Helmut Schulte. Günter Kremer hat das Amt des Geschäftsführers von Andreas Nüsse übernommen. Bestätigt in ihren Funktionen im engeren Vorstand wurden Günter Bruns (1. Vorsitzender), Ansgar Andrees (3. Vorsitzender), Margret Bögemann (Kassenwart), Friedhelm Hilgefort (Fußballobmann), Detlef Püschel (Jugendwart), Heinz Specker (stellvertretender Jugendwart), Christina Soring (Damenwart), Hermann-Josef Kässens (Tischtennisobmann), Thomas Flint (Redaktion Sportecho) und Jens Eilers (Werbewart). Stephan Bahns, Hans-Hermann Mauer, Stefan Runde und Andreas Nüsse (für Clemens Pott) geben das Quartett für besondere Aufgaben.



Ehrenamtliche helfen bei Dorferneuerung in Heede
Dritter Bauabschnitt fertiggestellt – Vierter Teil folgt wohl 2015

(Bericht der Ems-Zeitung vom 19.07.2014)


Am Ortseingang von Heede werden die Menschen nun von einem Segelboot empfangen. Foto: Jürgen Eden

Besucher werden in Heede künftig von einem gemauerten Boot empfangen: Rechtzeitig zum Schützenfest wurde der dritte Bauabschnitt der Hauptstraßensanierung fertiggestellt. Dabei ist der Asphalt durch Pflastersteine ersetzt worden. Auch ein neuer Bürgersteig ist angelegt und die Kanalisation erneuert worden. Die Maßnahmen sind Teil der Dorferneuerung, die voraussichtlich bis Ende 2016 gänzlich abgeschlossen sein wird.
Mit einem Schriftzug auf dem Segel werden die Menschen am Ortseingang auf der Kreisstraße nun begrüßt beziehungsweise verabschiedet. Die Idee für das Schiff stamme aus der Geschichte, wie Bürgermeister Antonius Pohlmann erklärte. So belegten historische Unterlagen, dass 1848 ein Kanal zwischen Heede und Groningen geplant war, auf dem Schiffe Torf aus den Mooren zur Vermarktung transportieren sollten.
Die gegenwärtige Baumaßnahme hätte ohne ehrenamtliches Engagement nicht umgesetzt werden können, wie Pohlmanns Stellvertreter, Otto Flint, schilderte. Das zugesprochene Fördergeld habe nicht für ein rund 200 Meter langes Teilstück des Weges von der Hauptstraße zur 1000-jährigen Linde und dem Schützenhaus sowie dem Heimathaus aufgewendet werden können. Mithilfe des Oldtimerclubs Heede sowie Mitgliedern des Heimat- und Schützenvereins sei der Weg aber schließlich doch erneuert worden, so Flint. Das Material für die Pflasterung habe die Gemeinde beigesteuert.
Seit 2011 wird die Hauptstraße im Zuge der Dorferneuerung auf einer Gesamtlänge von 1,3 Kilometern saniert. Insgesamt sind vier Bauabschnitte geplant. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Großbaustelle im Herzen der Emsgemeinde umfasst etwa 2,6 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen in Meppen, von der Gemeinde Heede sowie durch Anliegerbeiträge.
Nach der Sommerpause sollen die Unterlagen für den vierten und letzten Teilabschnitt vorbereitet werden, der in Richtung der Dörpener Straße liegen wird. Sobald der Bewilligungsbescheid vorliege, könne im kommenden Jahr dieser letzte Teil der Hauptstraße saniert werden. 2016 soll als letzter Erneuerungsschritt die Sanierung des Markplatzes folgen, teilen die Verantwortlichen mit.



20 Jahre Heeder See in Flammen - Jubiläum am 02.08.2014

Erstmalig die Niedersachsen Arena mit N-Joy in Heede





Schützenfest in Heede am 20. und 21. Juli 2014



Auch 2014 sollen wieder bei strahlendem Sonnenschein im Schatten der Tausendjährigen Linde, der dicksten Linde Europas, die Heeder Majestäten gekrönt werden.
Weitere Informationen unter
http://www.bsv-heede.de

 


 


Kooperation in Heede besiegelt
Pfarreien rücken zusammen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.06.2014)


Auf dem Altar unterzeichnete Johannes Hasselmann im Beisein von Diakon Heinz Klasen, Klaus Bergmann und Dieter Kamp (v. l.) die Kooperationsvereinbarung. Foto: Anna Heidtmann

Gut 500 Gläubige waren am gestrigen Hochfest Peter und Paul in Heede zugegen, als Vertreter der Pfarreiengemeinschaft Dörpen-Dersum/Neudersum-Heede im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes auf dem Außengelände der Marienkirche eine gemeinschaftlich entworfene Kooperationsvereinbarung unterzeichneten.
Die Kirchengemeinden arbeiten bereits seit knapp vier Jahren zusammen. In Anlehnung an den Perspektivplan 2015 des Bistums Osnabrück haben Vertreter der Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte die Grundlagen der Vereinbarung in mehreren gemeinsamen Sitzungen entworfen und ausformuliert. Dieses sind zum Beispiel konkrete Schritte für eine enge Zusammenarbeit im Bereich der Seelsorge, Katechese und des Gemeindeaufbaus. Mit der Unterzeichnung ist nun zu Papier gebracht, was zum Großteil bereits seit einiger Zeit praktiziert wird.
„Mit der Kooperationsvereinbarung wird sichtbar, dass wir zusammengehören“, erklärte Pfarrer Johannes Hasselmann in seiner Predigt während des Gottesdienstes unter freiem Him mel. Obwohl jede Gemeinde verschieden sei und es durch den Erhalt der Selbstständigkeit auch bleibe, sei die Kooperation notwendig. „Wir brauchen gerade in der heutigen Zeit, wo die Wege des Glaubens sehr holprig werden, die Gemeinschaft, um den Glauben zu verkünden“, so Hasselmann weiter. Es herrsche derzeit nicht nur eine Glaubenskrise, sondern auch eine Kirchenkrise, dessen sichtbarer Ausdruck immer weniger Berufungen seien. Die Vereinbarung sei daher auch eine Chance, um etwas Neues zu entdecken. Jeder könne sich dabei nach seinen Fähigkeiten einbringen.
Unterzeichnet wurde die Vereinbarung in Anwesenheit des seitens des Bistums Osnabrück benannten Moderators für die Zusammenführung der Gemeinden im Dekanat Emsland Nord, Dieter Kamp. Neben Johannes Hasselmann, dem verantwortlichen Pfarrer des Gemeindeverbundes, wurde das Vertragswerk von den Vorsitzenden der jeweiligen Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte unterzeichnet. Diese sind für Dörpen Klaus Bergmann und Agnes Schnieders, für Dersum/Neudersum Wilhelm Kuper und Josefa Stefens sowie für Heede Engelbert Dähling und Thekla Brand.



Großübung am Umspannwerk
(Bericht der Ems-Zeitung vom 27.06.2014)

Rund 160 Einsatzkräfte von Feuerwehren und des Deutschen Roten Kreuzes haben eine Großübung im Umspannwerk Heede erfolgreich gemeistert. Dem Einsatzszenario zufolge galt es, nach einem Brand auf der normalerweise unter Hochspannung stehenden Anlage Verletzte zu bergen. Der Ablauf sieht auch im Ernstfall vor, dass die Anlage vor einem Rettungseinsatz erst von Fachleuten des Betreibers abgeschaltet werden muss.
Den Bericht in voller Länge lesen Sie hier (PDF).



Biker-Wallfahrt nach Heede
150 Teilnehmer starteten in Sögel – Ziel St.-Petrus-Kirche

(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.06.2014)


Ein nicht alltägliches Bild auf dem Parkplatz vor der Heeder Gebetsstätte: Rund 150 Kräder waren dort am Sonnabend abgestellt. Die Biker nahmen an der alljährlichen Motorradwallfahrt teil. Foto: Jürgen Eden

Meistens geht es im Wallfahrtsort Heede recht beschaulich zu. Nur einmal im Jahr ist die Gebetsstätte Ziel von einem Kradkonvoi. So auch am Sonnabend, als nach Polizeiangaben über 150 Biker mit zahlreichen Mitfahrern zur katholischen Kirche St. Petrus fuhren.
Gestartet war der Konvoi eine Stunde zuvor in Sögel, wo die Fahrzeuge zunächst geweiht wurden. Von Anfang an dabei ist der 60-jährige Jacobus Kos, der wie etwa zehn weitere Motorradkollegen zum Organisationsteam gehört.
„Die Idee zu Wallfahrt hatte unserer damaliger Pastor Hermann Krallmann, der über mehrere Jahre die Heeder Kirchengemeinde betreute“, erinnert sich Kos. Krallmann wurde nach Freren versetzt, an seiner Idee halten die Biker allerdings fest. Mit einem Unterschied: Früher formierten sich die Biker in Heede. Vor vier Jahren jedoch wurde Sögel als neuer Treffpunkt einbezogen, um so eine echte Wallfahrt in Formation nach Heede unternehmen zu können.
Der älteste Teilnehmer ist übrigens Johann Büter, der im stolzen Alter von 80 Jahren immer noch im Konvoi mitfährt. Unfälle hat es in den 14 Jahren noch nicht gegeben. Wahrscheinlich tragen dazu die Sicherungsposten sowie Polizei und Feuerwehr mit bei.



Schützen in Heede bilden Kompanien
Kleemann weiter Vorsitzender

(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.06.2014)


Eine positive Bilanz zogen die Heeder Bürgerschützen während ihrer Versammlung. Das Bild zeigt (von links) Katharina Kleemann, Frank Kleemann, Birgit Clemens, Bernhard Eden, Hermann Brand, Bernhard Behrens, Bernhard Bögemann und Wilfried Kleemann. Foto: Anna Heidtmann

Wilfried Kleemann steht weiterhin an der Spitze des Bürgerschützenvereins (BSV) Heede. Die anwesenden Mitglieder der Generalversammlung haben ihren Vorsitzenden einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls einhellig wiedergewählt wurde die stellvertretende Kassenwartin Birgit Clemens.
In seinem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende an die zahlreichen Aktivitäten des Vereins wie das Osterfeuer, das Winterfest, das Plakettenschießen und die Teilnahme an den Schützenfesten der Nachbargemeinden Dersum und Neurhede. Höhepunkt des Vereinsjahres sei wie immer das traditionelle und gut besuchte Schützenfest gewesen. Erstmals habe der neue Oberst Antonius Pohlmann das Schützenvolk angeführt. Die Proklamation der neuen Majestäten indes sei nach 30 Jahren in Folge letztmalig durch den Ehrenpräsidenten Johann Wilkens erfolgt. Für sein jahrzehntelanges Engagement gebühre dem Ehrenpräsidenten Dank und Anerkennung, betonte Kleemann.
Die derzeit im Rahmen der Dorfsanierung laufenden Baumaßnahmen an der Hauptstraße seien bis zum Schützenfest im Juli abgeschlossen, versprach Bürgermeister Antonius Pohlmann. In diesem Jahr dürften sich also nicht nur das amtierende Königspaar und dessen Gefolge, sondern auch die ganze Gemeinde auf einen ersten großen Festumzug durch die neue „Prachtstraße“ freuen.
Der Vorsitzende Kleemann stellte der Versammlung die vorgenommene Einteilung des Schützenvereins in vier Ortskompanien vor. „Um die alte Tradition der Schützenbruderschaft zu pflegen und zu bewahren, wollen wir in Zukunft neue Wege gehen“, erklärte der Vorsitzende. Die Gründung von Kompanien sei ein erster Schritt, um noch näher an der Bevölkerung zu sein und dadurch die Gemeinschaft und den Zusammenhalt im Ort besser zu fördern. Als zusätzliche Ansprechpartner seien die Kompanieführer der jeweiligen Straßenbezirke laut Aussage von Kleemann ein wichtiges Bindeglied zur Vereinsführung.
Ehrungen standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Für seine 25-jährige Vereinstreue wurde Johannes Esbach ausgezeichnet. Heinrich Dähling, Ägidius Schulte und Hermann Terfehr (Kleines Feld) wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Der Präsident des Kreisschützenverbandes Aschendorf, Bernhard Bögemann, zeichnete Hermann Brand für dessen Verdienste um das heimatliche Schützenwesen mit der goldenen Verdienstnadel des Bezirkes Emsland-Grafschaft Bentheim aus.



Anwohner sanieren den Spielplatz „Hohen Esch“ in Eigenleistung



Eltern und Helfer im Dienst für die gute Sache!

Im Rahmen verschiedener Arbeitseinsätze und unter Beteiligung zahlreicher ehrenamtlicher Helfer und Eltern aus dem Baugebiet Hohen Esch wurde der dortige Spielplatz überprüft, in Teilen renoviert und für den anstehenden Spielbetrieb der Kinder wieder auf Vordermann gebracht.


Gelebte Gemeinschaft. Ein Baugebiet packt an!

Durch die Unterstützung der Gemeinde Heede konnte notwendiges Material angeschafft und fehlender Spielsand bereitgestellt werden.
Allen Helferinnen und Helfern sowie Unterstützern dieser Maßnahme ein herzlicher Dank für die großartige Umsetzung und Durchführung des Projektes.

Herzlichen Dank!



Bauabschnitt III der Dorferneuerung: Die Gemeinde Heede kündigt Vollsperrungen einzelner Teilabschnitte entlang der Hauptstraße an. Welche Straßenzüge davon betroffen sind, lesen Sie unter Bekanntmachungen.



Motorradwallfahrt nach Heede
Motto „Durchstarten mit Gott“ – Segnung von Fahrzeugen und Fahrern

(Bericht EL-Kurier vom 04.06.14)


Das Organisatorenteam der Wallfahrt. Privat-Fotomontage

Am 14. 6. (Sa.) startet um 14 Uhr die 14. Auflage der Motorradwallfahrt nach vom Sögeler Marktplatz nach Heede. Nach der Segnung der Motorradfahrer und ihrer Maschinen setzt sich der Konvoi in Richtung Heede in Bewegung.

Um 16 Uhr beginnt in der Heeder Marienkirche ein Gottesdienst. Die Messe steht inhaltlich unter dem Motto „Durchstarten mit Gott“. Damit sei nicht nur der Gasgriff des Motorrades gemeint, sondern auch das Leben jedes Einzelnen.

Die Organisatoren der Motorradwallfahrt laden jeden ein, darüber nachzudenken und nach den persönlichen Möglichkeiten zu suchen, um „mit Gott durchzustarten.“







Tennet rüstet Umspannwerk weiter auf
Spatenstich für dritte Konverterstation in Heede – Milliarden-Projekt „DolWin3“

(Bericht der Ems-Zeitung vom 16.05.2014)


Beim ersten Spatenstich gab es Unterstützung vom Bagger, in den sich Alstom-Projektleiter Edgar Scholz gesetzt hatte. Die Aktion verfolgten (von links) Michiel Cadenau (Tennet), Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, Bürgermeister Antonius Pohlmann und Diakon Heinz Klasen von der Kirchengemeinde St. Vitus in Dörpen. Foto: Aloys Schulte

Auf dem Gelände des Umspannwerks in Heede an der A 31 ist am Donnerstag der Startschuss für den Bau einer dritten Konverterstation gefallen. Sie ist Teil des Projektes „DolWin3“, das vom Netzbetreiber Tennet und dem Alstom-Konzern als Generalunternehmer umgesetzt wird. Die Inbetriebnahme ist für 2017 geplant.

Wie Tennet-Sprecher Mathias Fischer mitteilte, beläuft sich die Investition für das gesamte Vorhaben auf „knapp über eine Milliarde Euro“. Mit „DolWin3“ werde eine 900-Megawatt-Netzanbindung für Offshorewindparks im südwestlichen Teil des deutschen Nordseegebietes geschaffen.

Dazu wird nach Angaben von Projektleiter Antony Humeniuk auf der Konverterplattform „DolWin gamma“ der auf See mit Windkraftanlagen erzeugte Wechselstrom in Gleichstrom gewandelt. Über ein 82 Kilometer langes Seekabel und eine anschließende Verbindung an Land mit einer Länge von 79 Kilometern gelangt der Strom nach Heede zur Konverterstation Dörpen West. Hier wird aus dem Gleich- wieder Wechselstrom, der in die Netze eingespeist werden kann.

In Heede an der Deichstraße stehen bereits zwei Konverterstationen für die Projekte „DolWin1“ und „DolWin2“. Laut Humeniuk gehen die Arbeiten gut voran. Für „DolWin1“ wird der Betrieb wahrscheinlich im September oder Oktober dieses Jahres anlaufen, „DolWin2“ soll 2015 folgen.

Für „DolWin3“ arbeitet Tennet erstmals mit Alstom Deutschland bei der Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) zusammen. Projektleiter Edgar Scholz erläuterte den Gästen beim ersten Spatenstich einige technische Details und den Grund für die mehrmalige Wandlung vom Wechsel- zum Gleichstrom und wieder zurück. „Das hört sich unnötig kompliziert an, ist aber nötig, weil große Leistungen wirtschaftlich nur mit Gleichstrom übertragen werden können“, so Scholz.

Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU) bezeichnete den Baubeginn für die dritte Konverterstation als „Meilenstein“ für Dörpen und Heede sowie für die Energiewende insgesamt. Es entstehe ein „zentraler Ort eines Mammutprojektes“, das wegen des Green Energy Parks und der Pläne für die Nutzung von Geothermie gut in die Samtgemeinde passe. Es zeige sich wieder einmal, so Wocken, dass „hier und im Landkreis Emsland insgesamt auch schwierige Projekte verwirklicht werden können“.

Der Bürgermeister der Gemeinde Heede, Antonius Pohlmann (CDU), wertete die neue Konverterstation als weiteren wichtigen Fortschritt für die Großbaustelle Umspannwerk Heede. „Damit wird unsere Gemeinde zur Drehscheibe der künftigen Stromversorgung unseres Landes.“

 



In Heede wird für Senioren gebaut
Zwölf Wohneinheiten im Ortskern
(Bericht der Ems-Zeitung vom 08.05.2014)


Einen Blick auf den Bauplan vor der Baustelle in Heede werfen (von links) Andreas Kruse, Antonius Pohlmann und Bauleiter Helmut Münster. Foto: Gerd Schade

In Heede haben die Arbeiten für den Neubau einer Seniorenwohnanlage begonnen. Auf dem früheren Raiffeisengelände im Ortskern werden zunächst zwölf Wohneinheiten errichtet. Sie sollen bis zum kommenden Frühjahr bezugsfertig sein. Das Investitionsvolumen umfasst rund 1,7 Millionen Euro.

„Die Nachfrage nach den Wohnungen ist da“, sagt Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU). Nach Angaben des Planers und Investors Andreas Kruse aus Haselünne sind bereits sechs Wohnungen verkauft. Die Wohneinheiten, die zwischen 55 und 101 Quadratmeter groß sind, werden auf zwei Stockwerken (mit Aufzug) errichtet. Bei den Einheiten handelt es sich um Eigentumswohnungen mit Nahwärmeanschluss, die entweder für den Eigenbedarf gekauft oder von Kapitalanlegern vermietet werden können. Voraussetzung ist, dass mindestens einer der Bewohner 60 Jahre oder älter ist. Die Anlage solle schließlich nicht zweckentfremdet werden, erklärt Pohlmann.

Teil des Konzeptes ist außerdem ein Kooperationsvertrag mit dem emsländischen Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Das DRK wird Betreuungsleistungen für die Bewohner übernehmen und hilft auch bei der Vermarktung der Wohnungen. So ist beispielsweise auch eine Vermietung über das DRK möglich. Ziel ist es, dass die Bewohner so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben können. Die Betreuungspalette der Rotkreuzler reicht vom Hausnotruf über die Mithilfe bei Behördengängen und Beratung in finanziellen (Versicherungs-) Angelegenheiten bis hin zur Reinigung der Wohnungen. Bei Bedarf kann in einem zweiten Bauabschnitt ein weiteres Dutzend Wohneinheiten errichtet werden.

Bürgermeister Pohlmann spricht angesichts der Bautätigkeit auf dem früheren Gelände der Raiffeisen- und Warengenossenschaft von einem regelrechten „Hype“ in der Bevölkerung. Der Grund für die gegenwärtige Freude liegt in der Vergangenheit. Denn nach mittlerweile mehr als zehn bewegten Jahren rund um das Gelände wird betreutes Wohnen für Senioren in der Emsgemeinde nun tatsächlich sichtbar. „Das war immer unser Ziel“, sagt Pohlmann. Ein erstes Projekt mit einer Investorengruppe aus örtlichen Handwerksbetrieben scheiterte, nachdem Altlasten auf dem Gelände gefunden worden waren. Auf den Entsorgungskosten in Höhe von rund 150 000 Euro blieb die Gemeinde sitzen. Pohlmanns Vorgänger Alois Soring war nach langwierigen Querelen im Rat rund um die Verantwortung dafür 2007 entnervt von seinem Amt zurückgetreten.

In den folgenden Jahren verhandelte die Gemeinde mit der Firma Bunte. Aber auch das Bauunternehmen aus Papenburg zog sich letztlich trotz überarbeiteten und neuen Konzeptes von dem Projekt zurück. „Aber jetzt tut sich was“, blickt Pohlmann nur noch nach vorn.

 



Führungsriege des Heimatvereins Heede komplett neu
Mitglieder wählen Otto Flint an die Spitze
(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.05.2014)


Den neuen Vorstand des Heimat-und Verkehrsvereins Heede bilden (von links) Elisabeth Hunfeld, Maria Behrens, Elisabeth Plogmann, Klaus Frenzel, Sjanie Schnieders, Johann Pieper und Otto Flint. Foto: Anna Heidtmann

Einen komplett neuen Vorstand haben die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins Heede bei ihrer außerordentlichen Generalversammlung im Heimathaus gewählt. Otto Flint, der vor rund einem halben Jahr die Vereinsführung kommissarisch übernommen hatte, wurde nun von der Versammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Weiterhin in den Vorstand berufen wurde Elisabeth Hunfeld als stellvertretende Vorsitzende. Das Amt der Schriftführerin übt fortan Sjanie Schnieders aus, während Klaus Frenzel als Kassenwart für die finanziellen Belange des Vereins zuständig ist. Zu den neuen Beisitzern des Führungsteams gehören Maria Behrens, Elisabeth Plogmann und Johann Pieper.
„Wenn Leute zufrieden sind, soll man an den Gegebenheiten auch nichts ändern“, erklärte Bürgermeister und Wahlleiter Antonius Pohlmann mit Blick auf die bisherige gute Arbeit des kommissarischen Vereinschefs Flint. Nachdem der ehemalige Vorstand im vergangenen Jahr vollständig zurückgetreten sei und keine neuen Kandidaten gefunden werden konnten, hätten die Mitglieder für die Suche nach einer neuen Führungsmannschaft den Weg der kommissarischen Übergabe gewählt.
Seinen ausdrücklichen Dank richtete Flint an den ehemaligen Vorstand, insbesondere an seinen Vorgänger Ernst Rilk. Er habe den Verein über Jahre hinweg vorbildlich geführt und durch sein ehrenamtliches Engagement einen wesentlichen Beitrag zu einer lebendigen Gemeinde geleistet.
„Heimat ist da, wo man sich wohl fühlt“, erklärte Flint. Mit seinem vielfältigen Angebot wie beispielsweise regelmäßige Spieleabende, Fahrradtouren oder auch das gemeinsame Singen im Heimatchor biete der Heimatverein zahlreiche Möglichkeiten, sich in einer Gruppe zu engagieren.

 



Jungkolping Heede hilft Zehnjährigem
450-Euro-Spende für Therapie-Fahrrad

(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.05.2014)


Über das Fahrrad freuen sich (von links) Elisabeth Runde, Jan Assies, Helga Geißler, Daniel Bölscher, Niko Geißler, Matthias Schwarte und Günther Geißler. Foto: Anna Heidtmann

Handfestes soziales Engagement hat die Jungkolpinggruppe Heede bewiesen. Mit einem Geldbetrag in Höhe von 450 Euro unterstützte sie Familie Geißler aus Heede bei der Anschaffung eines Tandem-Therapiefahrrades für ihren geistig behinderten Sohn Niko.
Der Zehnjährige sei „ein äußerst aktives und lebhaftes Kind“, erklärt sein Vater Günther Geißler. Wegen seines Handicaps erkenne der Junge keine Gefahren und sei daher auch nicht in der Lage, sich eigenständig auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Zu groß sei somit die Unfallgefahr. Das Therapietandem, dessen Neupreis Geißler mit rund 3000 Euro bezifferte, ist so konstruiert, dass ausschließlich die hinten sitzende Person lenkt und dadurch die alleinige Kontrolle über das Fahrzeug besitzt. „Wir fahren gern mit dem Rad und können nun endlich auch gemeinsame Touren unternehmen“, sagt Geißler und dankt im Namen seiner ganzen Familie dem Jungkolping für die Unterstützung.
„Unsere Gruppe ist nicht auf Profit aus“, bekundet Elisabeth Runde, die Vorsitzende des etwa 25 Mitglieder zählenden Jungkolpings. Die Einnahmen aus Autowasch- und Weihnachtsbaumsammelaktionen sowie dem Kinderkarneval seien ein Ansporn gewesen, erstmals einen Betrag für einen guten Zweck „vor der eigenen Haustür“ zu spenden. Die Idee sei in der Bevölkerung so positiv aufgenommen worden, dass ein anonymer Spender den Betrag spontan aufgerundet habe.

 



Tausendjährige Linde in Heede ein Rekordbaum
Mit mehr als 18 Metern größter Stammumfang in Deutschland – Kür zum „Champion Tree“
(Bericht der Ems-Zeitung vom 26.04.2014)



Sie ist ein Baumdenkmal mit besonderer Ausdruckskraft und Wirkung: die Tausendjährige Linde in Heede. Am Freitag wurde das Wahrzeichen der Emsgemeinde zum „Champion Tree“ (Rekordbaum) gekürt.
„Die Auszeichnung ist eine große Ehre für unsere Gemeinde“, sagte Bürgermeister Antonius Pohlmann. Für die Bürger in Heede sei die „Dicke Linde“, wie der Baum auch im Volksmund genannt wird, untrennbar mit der Geschichte des Ortes verbunden. „Er steht mitten im Leben unserer Gemeinde“, unterstrich Pohlmann unter anderem mit Verweis darauf, dass unter den Ästen der Linde alljährlich der Schützenkönig proklamiert werde.
Darüber hinaus ist die Tausendjährige Linde nach den Worten von Pohlmann ein touristischer Anziehungspunkt. Viele Radwanderer würden Heede ansteuern, allein um das Baumdenkmal zu bewundern und dort eine kleine Rast einzulegen. Mit der offiziellen Anerkennung als „Champion Tree“ erfahre das Heeder Wahrzeichen eine zusätzliche Aufwertung.
Dass die Linde tatsächlich ein Rekordbaum ist, bekräftigte Professor Peter Schmidt, Präsident der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft (DDG). Nach Erkenntnissen des Vereins der Baumkundler ist die Linde mit ihrem Stammumfang von mehr als 18 Metern der dickste vollholzige Baum in Deutschland. Europaweit dürfte er in dieser Kategorie zu den fünf umfangstärksten Bäumen zählen.

Genetische Untersuchung

Und noch eine neue Erkenntnis hatte Schmidt mitgebracht: „Die Linde ist unbestreitbar ein einziger Baum.“ Das hätten jüngste forstgenetische Untersuchungen ergeben. Vor dem Hintergrund, dass aus dem mächtigen Grundstamm sechs weitere Stämme emporragen, hätte die „Dicke Linde“ durchaus auch aus einer Ringpflanzung entstehen können. Dem sei allerdings nicht so. Schmidt: „Alle sechs Stämme sind genetisch identisch.“
Fest stehe zudem, dass es sich bei dem markanten Baum um eine Sommer-Linde handele. Offen ist nach Darstellung von Schmidt allerdings deren genaues Alter. Die Bezeichnung Tausendjährige Linde sei wohl treffend gewählt, wenn man bedenke, dass manche Bäume bis zu 4000 Jahre alt werden können.
Die Initiative „Champion Trees“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft und der Gesellschaft Deutsches Arboretum (botanischer Baumpark). Rekordbäume werden anhand ihres Stammumfangs bewertet und seit fünf Jahren alljährlich zum „Tag des Baumes“ am 25. April gekürt. Dieser geht auf eine Initiative aus den USA Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Im Jahr 1951 riefen die Vereinten Nationen weltweit den „Tag des Baumes“ aus. In Deutschland fand er erstmals 1952 statt.

 



Bauarbeiten in Heede ihrer Zeit voraus
Dorferneuerung schreitet voran

(Bericht der Ems-Zeitung vom 25.04.2014)

Muskelkraft und starke Maschinen sind derzeit an der Heeder Hauptstraße erforderlich: Im dritten Bauabschnitt wird zurzeit der Bereich zwischen der Kreisstraße und der Kolpingstraße im Zuge der Dorferneuerung umgestaltet. Ein Großteil der Regenwasserkanalisation wurde bereits neu erstellt. Foto: Jürgen Eden

Die Arbeiten für die Dorferneuerung an der Heeder Hauptstraße schreiten voran. Seit Mitte März wird im dritten Bauabschnitt der Bereich zwischen der Kreisstraße und der Kolpingstraße neu gestaltet.

 

 

Hektische Betriebsamkeit herrscht in diesen Tagen in der Ortsmitte. Die Regenwasserkanalisation wurde bereits zum Großteil erneuert. Zurzeit werden Bordsteinkanten gesetzt, um neue Befestigungen für die Gehwege zu erhalten. Auch die Tragschicht für die Straße konnte bereits zwischen der Kreisstraße und der Burgstiege angelegt werden.

In den kommenden Tagen beginnen die Pflasterarbeiten. So ist angedacht, anstelle der Teerdecke Pflastersteine in Diagonalbauweise zu setzen. „Wir sind aufgrund des guten Wetters um einige Tage im Plus beim Zeitplan“, sagt Bürgermeister Antonius Pohlmann.

Seit 2011 wird die Hauptstraße auf einer Länge von 1,3 Kilometern saniert. Insgesamt sind dafür vier Bauabschnitte vorgesehen. Mitte März wurde zunächst die jahrzehntealte Teerdecke entfernt und durch Pflastersteine in Diagonalbauweise ersetzt.

Einher mit der Straßensanierung geht auch die Neugestaltung der Zufahrt zur 1000-jährigen Linde sowie die Neugestaltung des Platzes mit zwei Maueransätzen und einem Schiff. Die sollen an jene Zeit im 18. Jahrhundert erinnern, als die Niederländer einen Kanal bis Heede planten. Bis Ende Juni soll der dritte Bauabschnitt fertiggestellt werden. Der vierte und letzte Teil soll im kommenden Jahr in Richtung Dörpener Straße neu gestaltet werden. Im letzten Schritt soll der Marktplatz voraussichtlich im Jahr 2016 ein neues Erscheinungsbild erhalten.

 



Termine / Ausbildung zur „Ersten Hilfe“ im Haus des Bürgers in Heede

Die schon angekündigte Ausbildung „Erste Hilfe“ des Deutschen Roten Kreuzes findet am Freitag, den 16.05.2014 ab 16:00 Uhr und am Samstag, den 17.05.2014 ab 08:00 Uhr im Haus des Bürgers statt.

Die schon vorliegenden Anmeldungen werden hiermit bestätigt.

Wer zusätzlich noch Interesse hat, den Lehrgang zu belegen, kann sich noch bei Bürgermeister Antonius Pohlmann anmelden.

 



Kühe und Kälber erobern saftig-grüne Weide in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 26.04.2014)



Der Weideauftrieb im nördlichen Emsland kann in diesem Jahr bereits frühzeitig erfolgen, da das Wetter im April bislang schon recht warm war und das Weidegras bestens gewachsen ist. Während in früheren Jahren Kühe und Rinder üblicherweise ab dem Frühjahr im Freien gehalten wurden, ist dieser Anblick heute eher selten. Die Kühe mit ihren Saugkälbern auf dieser Weide in Heede scheinen sich über das sonnige Wetter und das saftige Gras zu freuen. Die Kälber ernähren sich von der Muttermilch. Foto: br



HHG-Vorstandsmitglieder verabschiedet
(Bericht EL-Kurier am 20.04.2014)



Der Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) Heede startet in leicht veränderter Besetzung in das neue Vereinsjahr. Im Zuge der Generalversammlung wurden die Beisitzer Anne Weber, Bernd Springfeld und Gerd Meyer aus dem Führungsgremium verabschiedet. Ihre Nachfolge treten nach Wahl durch die Versammlung Ralf Kückelmann, Rainer Wilkens, Hermann-Josef Schwarte und Bernd Mauer an, die weiterhin den Kirmesausschuss des Vereins besetzen. Unser Foto zeigt die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Gerd Meyer (4. v. l.) und Anne Weber (5. v. l.) zusammen mit (v. l.) Hermann-Josef von Hebel (zweiter Vorsitzender), Kassenwartin Annette Köster, Schriftführerin Maria Krallmann und Vereinschef Hermann Jossen. Kröger- Foto

 



Tennet zahlt 70 000 Euro für Brandschutz
Betreiber des Umspannwerks in Heede beteiligt sich an Kosten – Versammlung der Feuerwehr Heede

(Bericht der Ems-Zeitung vom 10.04.2014)


Viel Vertrauen hat Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (links) in die Freiwillige Feuerwehr Heede, aus deren Reihen nun einige Feuerwehrleute befördert worden sind. Foto: Jens Sievers

Der Betreiber des Umspannwerks in Heede, Tennet, beteiligt sich mit 70 000 Euro an den Brandschutzkosten der Samtgemeinde Dörpen. Das teilte Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heede mit.
Schaum und Schaumwerfer müssten beispielsweise angeschafft werden, erklärte Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann auf Nachfrage. Seine Truppe besitze zwar selbst Vorräte, für das Umspannwerk müssten jedoch größere Mengen vorgehalten werden. Personell sieht Bögemann seine Feuerwehrleute für einen möglichen Einsatz am Umspannwerk gut gerüstet: Alle Kameraden seien ausreichend geschult. Zudem seien Übungen auf dem Gelände geplant.
Wocken erklärte auf Nachfrage, dass durch das Umspannwerk für den Brandschutz in Dörpen eine neue Situation entstanden sei. Entsprechend freue er sich darüber, dass Tennet „sich seiner Verantwortung bewusst ist und sich auch finanziell an den Kosten beteiligt“.
Während der Versammlung blickte Ortsbrandmeister Bögemann auf das vergangene Feuerwehrjahr zurück – ein in seinen Augen eher ruhiges Jahr: Zu 32 Einsätzen sei die Wehr ausgerückt, darunter neun Brandeinsätze mit 223 Einsatzstunden und 23 technische Hilfeleistungen mit 270 Einsatzstunden. Die regelmäßigen Dienstabende hinzugerechnet, komme die Feuerwehr so auf eine große Summe an Stunden, die ehrenamtlich für die Gemeinde Heede geleistet worden seien. Dafür dankte Bögemann seinen Feuerwehrkollegen.
Ortsbürgermeister Antonius Pohlmann würdigte zusätzlich, dass die Feuerwehrleute auch im Gemeindeleben aktiv seien. So veranstalten sie beispielsweise den Nikolausumzug und den Luftballonwettbewerb. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken zeigte sich aufgrund der hohen Einsatz- und Alarmbereitschaft beeindruckt. Es sei nicht selbstverständlich, 365 Tage im Jahr bereit zu sein, ehrenamtlich Menschen zu helfen.
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Besetzung von Posten im Ortskommando. Clemens Soring übernahm die Funktion des Sicherheitsbeauftragten von Heinz von Hebel. Als Beisitzer wurde Klaus von Hebel wiedergewählt. Neuer stellvertretender Atemschutzgerätewart ist Stefan Bölscher. Er beerbt Hermann-Josef Bögemann, der den Posten nach nunmehr zwölf Jahren aufgab. Bögemann übernimmt von nun an die Position des Fahnenträgers. Bernd Bögemann ist jetzt Kopf des Fest ausschusses.
Nach erfolgreich abgeschlossenen Lehrgängen und der Ableistung der erforderlichen Dienstzeit wurde Andre Deepeweg zum Oberfeuerwehrmann befördert. Markus Brand ist von nun an Hauptfeuerwehrmann. Zum ersten Hauptfeuerwehrmann wurden Stefan Bölscher sowie Norbert Potts befördert.



„Green Energy Park“ als Forschungsstandort
Dersumer Investor vor Baustart für Zentralgebäude – Geothermiezentrum zieht nach Heede

(Bericht der Ems-Zeitung vom 09.04.2014)


Hat große Pläne: Investor Hermann Kanne (4. v. l.) präsentierte seine Planungen für das geplante Zentralgebäude im „Green Energy Park“. Unser Foto zeigt (von links) Dörpens Ersten Samtgemeinderat Hans-Hermann Lager, Jens Gieseke, Bürgermeister Antonius Pohlmann, Hermann Kanne, Bürgermeister Hermann Coßmann und Hermann Wocken. Foto: Jürgen Eden

Es kommt Bewegung in das interkommunale Gewerbegebiet „Green Energy Park“ der Gemeinden Heede und Dersum. Nachdem im November letzten Jahres der erste Spatenstich für das neue Zentralgebäude gesetzt wurde, will der Dersumer Investor Hermann Kanne nun mit dem Bau beginnen.
Bei einem Besuch des CDU-Europaparlamentskandidaten Jens Gieseke stellte Kanne sein Projekt vor. Gemeinsam mit der Hanrath-Gruppe aus Papenburg will Kanne das zentrale Gebäude auf dem Areal errichten.
Ab dem 1. Dezember sollen dort Kanne zufolge verschiedene Mieter wie beispielsweise das internationale Geothermiezentrum aus Bochum ihre Büros beziehen. Heede wird damit Forschungsstandort für die Energieerzeugung mit Erdwärme. Aber auch die Energiespeicherung, das Kommunikationsmanagement und die Effizienzsteigerung von Dampfturbinen sollen künftig im Emsland von Universitäten aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den benachbarten Niederlanden erforscht werden. „Es gibt vielversprechende Kontakte mit der Hochschule Groningen“, sagt Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU).
Maßgeblich an dem Gesamtprojekt beteiligt ist die Papenburger Firma Hanrath mit Projektleiter Oliver Kugland. Er hat einen Lehrauftrag an der Hochschule Osnabrück-Lingen und mit Studenten bereits im Vorfeld eine Fallstudie für Heede als Geothermie-Standort erstellt.
Offen ist unterdessen weiterhin, ob in dem Gewerbegebiet an der Autobahn 31 ein Geothermie-Kraftwerk gebaut wird. Das entscheidet sich Wocken zufolge in etwa sechs Monaten. Dann wird eine derzeit laufende Machbarkeitsstudie vorlegt.
Bei dem Vorhaben hat Wocken das Land Niedersachsen im Rücken. Denn rund 250 000 Euro, also 90 Prozent der Kosten, kommen für die Erstellung der Machbarkeitsstudie aus dem Landeshaushalt.
Fasziniert von den Ideen zeigte sich CDU-Europaparlamentskandidat Gieseke bei seinem Besuch in der Emsgemeinde. Die Geothermie sei bisher eher stiefmütterlich behandelt worden. „Umso mehr freut es mich, dass hier im Emsland nun Meilensteine in der Forschung gesetzt werden sollen“, so Gieseke im Gespräch mit dem Investor und Gemeindevertretern.



600 Gläubige feiern Hochfest
Pontifikalamt in Heede mit Weihbischof Johannes Wübbe

(Bericht der Ems-Zeitung vom 28.03.2014)


Zum Hochfest „Verkündigung des Herrn“ feierte Weihbischof Johannes Wübbe in Heede zusammen mit 600 Gläubigen ein Pontifikalamt. Foto: Anna Heidtmann

Zum Thema seiner Predigt machte der im vergangenen Jahr zum Weihbischof ernannte Geistliche seinen Wahlspruch „Voll Hoffnung glauben“ (Römer 4,18). Er lenkte dabei seinen Blick auf die Gottesmutter Maria, die sich trotz großer Ungewissheit für den von Gott gewollten Weg geöffnet habe. Selbst in größter Not vertraute Maria ebenso wie ihr Sohn Jesus darauf, dass Gott sie nicht allein ließe und sein Wille letztlich zum Guten führen würde. Dieses uneingeschränkte Vertrauen könne auch in heutiger Zeit Vorbild für die Menschen sein. Gott sei nicht nur solidarisch im Leid, erklärte Wübbe. Er trage mit den Menschen die Not und führe sie wieder zu besseren Zeiten.
Ein weiteres Beispiel dafür, im Leben sensibel für die Anwesenheit Gottes zu sein, sei Abraham, der selbst in schweren Zeiten immer wieder zukunftsverheißende Zeichen Gottes gefunden und dadurch „gegen alle Hoffnung voll Hoffnung geglaubt“ habe. „Gott lässt diejenigen, die glauben, in vielen – gerade auch schweren – Erfahrungen seine Nähe spüren, damit sie selbst zu Botinnen und Boten seiner Liebe und Güte zu werden vermögen“, sagte Wübbe.
Das Festhochamt konzelebrierten Pfarrer Johannes Hasselmann, Pater Thomas, Pfarrer i. R. Johannes Brinkmann, Diakon Heinz Klasen und Pfarrer Karlheinz Fischer. Bannerabordnungen der örtlichen Vereine sowie Liedbeiträge der Gruppe „Magnifikat“ gaben dem Gottesdienst einen feierlichen Rahmen. Zum Abschluss zogen die Gläubigen in einer Lichterprozession zur Erscheinungsstelle, wo der Weihbischof den Gläubigen seinen Segen erteilte.



Heeder Linde wird „Championstree“
Morgen internationaler „Tag des Baumes“
(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.04.2014)

In Heede wird die Riesenlinde zum „Championstree/Rekordbaum“ ernannt. Dazu begrüßt Bürgermeister Antonius Pohlmann am Freitag, 25. April um 11 Uhr Delegationen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft (Baumkunde) und der Gesellschaft Deutsches Arboretum (Botanischer Baumpark).
Die Linde in Heede ist mit fast 16 Meter Umfang der mit Abstand dickste Baum seiner Art in der Bundesrepublik. Die Initiative „Championstree/Rekordbaum“ gibt es in Deutschland seit dem Jahr 2010. Jeweils zum „Tag des Baumes“ wird das bemerkenswerteste Exemplar seiner Art durch eine Feierstunde gewürdigt. Interessierte sind zu der Veranstaltung am Baum eingeladen und können sich über die Aktion „Rekordbäume“ sowie den „Tag des Baumes“ informieren.



Vier Neue im Vorstand der Heeder Kaufmannschaft
HHG beschließt, Osteraktion ruhen zu lassen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.03.2014)


Der neue Vorstand des HHG Heede mit (von links) Ralf Kückelmann, Annette Köster, Maria Krallmann, Hermann-Josef von Hebel, Hermann-Josef Schwarte, Hermann Jossen, Rainer Wilkens und Bernd Mauer. Foto: Anna Kröger

Frischer Wind im Vorstand des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) Heede: Mit Ralf Kückelmann, Rainer Wilkens, Hermann-Josef Schwarte und Bernd Mauer sind im Zuge der Generalversammlung gleich vier neue Mitglieder in die Führungsmannschaft gewählt worden.
Die vier neuen Beisitzer, die auch weiterhin den Kirmesausschuss des Vereins besetzen, treten die Nachfolge von Anne Weber, Bernd Springfeld und Gerd Meyer an, die aus dem Vorstand ausgeschieden sind. Ihre nächste Amtszeit treten indes Vereinschef Hermann Jossen, der zweite Vorsitzende Hermann-Josef von Hebel, Schriftführerin Maria Krallmann und Kassenwartin Annette Kösters an. Sie wurden von der Versammlung einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Jossen erinnerte an die Aktivitäten der Kaufmannschaft im vergangenen Jahr. Als Erfolg wertete er die Beteiligung an der Verlosung zum Schützenfest, die sechste Auflage des Adventskalenders, der wieder sehr gut angenommen worden sei, sowie den Weihnachtsmarkt. Höhepunkt sei erneut die Kirmes gewesen, bei der sich der Verein unter dem Motto „Heede – ein Ort mit Perspektive“ im Ausstellungszelt präsentiert hatte. „Wir konnten in unserem Zelt herausstellen, dass es sich auch in Zukunft für alle Generationen lohnt, hier zu wohnen und in Heede zu investieren“, so der Vorsitzende. Zufrieden zeigte er sich auch mit dem Losverkauf und der hohen Anzahl an Luftballon-Karten, die mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr unter den Marktbesuchern verteilt worden seien. „Vielen Dank noch einmal an alle Beteiligten für den guten Ablauf. Ohne die vielen fleißigen Hände wäre das nicht machbar“, so Jossen.
Enttäuscht zeigte sich der HHG_Vorsitzende indessen über den Verlauf der Osteraktion. „Wir haben gemerkt, dass das mehr oder weniger aus der Mode gekommen ist“, kommentierte er die mangelnde Resonanz. Als Konsequenz beschloss die Versammlung, die Aktion in diesem Jahr ruhen zu lassen und 2015 gegebenenfalls mit einer neuen Aktion aufzuwarten. Der Adventskalender, die Verlosung zum Schützenfest und der Weihnachtsmarkt seien dagegen auch 2014 wieder fest eingeplant. Auch die Vorbereitungen für die Kirmes seien bereits in vollem Gange. Geplant seien außerdem eine Fahrradtour mit Firmenbesichtigung sowie ein Ausflug mit bislang unbekanntem Ziel.



Erste-Hilfe-Kurs

Bei ausreichender Teilnehmerzahl soll im Haus des Bürgers ein Erste-Hilfe-Kurs abgehalten werden. Nähere Informationen finden Sie unter Bekanntmachungen.



Heede investiert in diesem Jahr fast 1,6 Millionen Euro
Löwenanteil fließt in Sanierung der Hauptstraße

(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.03.2014)

Fast drei Millionen Euro will die Gemeinde bis zum Jahr 2017 investieren, ohne sich neu zu verschulden. Symbolfoto: djd

Die Gemeinde Heede steht aktuell mit mehr als 600 000 Euro in der Kreide. Und doch kann sich die Kommune nach Auffassung des Kämmerers der Samtgemeinde Dörpen, Heinz-Hermann Lager, angesichts millionenschwerer Investitionen in Gegenwart und Zukunft sehen lassen – trotz ihres Schuldenstandes. Der Heeder Gemeinderat billigte den Haushalt für das laufende Jahr einstimmig.
Wie Lager ausführte, wird der 2350-Einwohner-Ort bis zum Jahr 2017 voraussichtlich drei Millionen Euro investieren und kommt dabei ohne Neuverschuldung aus. „Das ist eine hervorragende Leistung“, sagte der Kämmerer. Ein Zeichen für einen gesunden Haushalt sei auch das vorläufige Jahresergebnis für 2013, das einen Überschuss von fast 400 000 Euro aus den laufenden Verwaltungstätigkeiten ausweist. In fast gleicher Größenordnung sprudelte im abgelaufenen Jahr die Gewerbesteuerquelle und damit um mehr als 60 000 Euro kräftiger als 2012.
Für das laufende Jahr hat Lager die Gewerbesteuereinnahmen niedriger angesetzt. Er kalkuliert laut Plan mit rund 275 000 Euro. Als wichtigste Steuerquelle bezeichnete Lager ohnehin die Einkommensteuer, die für 2014 mit 444 000 Euro veranschlagt ist und von der dem Kämmerer zufolge im Hinblick auf abzuführende Umlagen übergeordneter Verwaltungsebenen prozentual ein höherer Anteil in der Gemeinde verbleibe als bei der Gewerbesteuer.
Der Investitionsplan für dieses Jahr umfasst knapp 1,6 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte davon ist für die Finanzierung des dritten Bauabschnitts zur Sanierung der Hauptstraße im Zuge der Dorferneuerung vorgesehen. Die Arbeiten laufen zurzeit und sind laut Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) voll im Zeitplan. Die Gemeinde selbst steuert zur Finanzierung knapp 300 000 Euro bei. Über das Dorferneuerungsprogramm fließen fast 360 000 Euro aus Landesmitteln. Rund 160 000 Euro werden über Anliegerbeiträge erhoben.
Die Sanierung der Hauptstraße, die seit 2011 läuft, umfasst inklusive der für 2016 anvisierten Neugestaltung des Marktplatzes insgesamt fünf Bauabschnitte mit einem Finanzvolumen von fast 3,2 Millionen Euro. Davon schultert die Gemeinde selbst 1,7 Millionen Euro. 1,2 Millionen kommen aus der Dorferneuerung. „Das allein zeigt, dass die Dorferneuerung ein Segen für die Gemeinde ist“, sagte Lager.
Größere Einzelposten neben der Finanzierung der Hauptstraßensanierung sind Erschließungskosten im interkommunalen Gewerbegebiet GreenEnergyPark an der A 31 sowie für das umstrittene Baugebiet „Östlich Raiffeisenstraße“ (siehe Bericht oben), der Ankauf von Wohnbauflächen, die Finanzierung der Fischerhütte bei der 1000-jährigen Linde und der Bau zweier Bushaltestellen an der Hauptstraße und am Marktplatz. Zudem wurden 50 000 Euro für die Einrichtung einer dritten Krippegruppe im Kindergarten St. Michael in den Haushalt eingestellt. Konkrete Planungen gebe es aber noch nicht, betonte Lager.
Nach den Worten des Kämmerers wird die Verschuldung der Gemeinde trotz der hohen Investitionen bis 2017 leicht zurückgehen. Derzeit liegt sie bei 263 Euro pro Kopf. Der Landesdurchschnitt beträgt laut Lager 141 Euro. Otto Flint (CDU) zeigte sich davon überzeugt, „dass sich die Vorhaben rentieren werden“. Hermann Krallmann (SPD) sprach von he-rausfordernden und zukunftsweisenden Investitionen, mahnte aber, den Schuldenstand durch Tilgung zu senken.



Pferdefreunde in Heede bangen um Reiterhof
Gemeinde erschließt Teil des Geländes für Bauplätze – Bürgermeister bereit für Gespräche

(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.03.2014)


Zuschauerandrang im Haus des Bürgers: So groß wie am Donnerstagabend war das Interesse an einer Gemeinderatssitzung in Heede seit Jahren nicht. Ein Teil der rund 60 Besucher reihte sich hinter (sitzend, von links) Bürgermeister Antonius Pohlmann, den Ratsherren Otto Flint, Heiner Brand, Gerhard Mauer, Wilhelm Tellmann (alle CDU) und Hermann Krallmann (SPD) auf. Die CDU verfügt im Rat über 13, die SPD über 2 Sitze. Foto: Gerd Schade

Weil die Gemeinde Heede ein Dutzend neuer Bauplätze in ihrer Ortsmitte plant, bangen Betreiber und Nutzer eines Reiterhofes um die Existenz der Einrichtung. Das wurde in der Ratssitzung am Donnerstagabend im Haus des Bürgers deutlich, in der eine teils emotionale Debatte um die Zukunft des Reit- und Zuchtbetriebes entbrannte. Im Verlauf der Diskussion signalisierte Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) mehrfach Gesprächsbereitschaft mit den Hofbesitzern für eine gemeinsame Lösung. Die Unterredung soll kurzfristig stattfinden.
Auf ein derart großes Zuschauerinteresse ist in Heede seit Jahren keine Gemeinderatssitzung gestoßen. Schon gar nicht, wenn es wie am Donnerstagabend hauptsächlich um den Haushalt der Kommune geht (siehe weiteren Bericht auf dieser Seite). Wegen des Zahlenwerkes waren die rund 60 Besucher, fast ausschließlich Reitfreunde und darunter zahlreiche Kinder, aber auch nicht gekommen. Sie bewegte vielmehr ein Punkt, der gar nicht auf der Tagesordnung stand.
In der obligatorischen Einwohnerfragestunde machten sie ihrem Unmut über die derzeit laufenden Planungen der Gemeinde für das Baugebiet „Östlich Raiffeisenstraße“ Luft. Denn wie eine Sprecherin der Reitfreunde erklärte, muss für die Erschließung des Baulandes ein Teil des Reitplatzes weichen, auf dem derzeit allein 66 Kinder und Jugendliche unterrichtet würden. Das müsse doch zu retten sein. „Denn ohne den Reitplatz ist die Existenz des ganzen Hofes gefährdet. Wir haben das Gefühl, den Betreibern wird die Luft zum Atmen genommen“, sagte die Sprecherin. Sie betonte, dass sie und ihre Mitstreiter keineswegs die Entwicklung des Ortes blockieren wollten. Die Frau stellte aber auch klar, dass die Reitfreunde mit der „Art und Weise“, wie das Ganze bisher gelaufen sei, nicht einverstanden seien.
Pohlmann räumte durchaus ein, dass „es besser hätte laufen können“. Sekundiert von mehreren Ratsmitgliedern, machte er aber auch deutlich, dass Rat und Verwaltung im Prinzip nicht die richtigen Adressaten für die Kritik seien. Denn wie der Bürgermeister im Beisein der Betreiber unwidersprochen weiter ausführte, hätten diese den Reitplatz und weitere Flächen für ihren Betrieb lediglich gepachtet. Der Grundstückseigentümer habe die Pachtverträge gekündigt, um sein Land an die Gemeinde zu verkaufen. Bis hierhin sei das Ganze eine reine Privatangelegenheit, betonte Pohlmann. „Wenn aber eine Kommune die Gelegenheit bekommt, Bauflächen in zentraler Lage zu bekommen, dann muss sie sie auch nutzen“, so der Bürgermeister weiter. „Die Gemeinde muss so handeln“, pflichtete ihm SPD-Ratsherr Hermann Krallmann bei.
Das bedeute aber nicht, dass die Kommune nicht bereit sei, im Dialog mit den Betreibern gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten und eine langfristige Perspektive zu erörtern – im Gegenteil, sagte Pohlmann. „Wir haben auch schon versucht, ein Gespräch zu führen.“ Die Reiterhof-Betreiber hätten jedoch gleich mit einem Rechtsbeistand aufgewartet, woraufhin auch die Gemeinde juristische Unterstützung in Anspruch genommen habe. „Und dann sind wir nicht mehr weitergekommen“, so der Bürgermeister.
Wie die Betreiber mit Unterstützung ihrer Mitstreiter im Verlauf der Debatte deutlich machten, sahen sie sich vor allem in der privatrechtlichen Auseinandersetzung mit dem Verpächter gezwungen, einen Anwalt zu engagieren. Pohlmann empfahl nun, die avisierten Gespräche zwischen Betreibern und Gemeinde zunächst ohne Rechtsbeistand zu führen – offen und auf der Vier-Augen-Schiene. „Diesen Weg wollten wir von Anfang an“, betonte der Bürgermeister.


 


 


Eine Veröffentlichung über die Förderung von Privatmaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung Heede finden Sie unter Bekanntmachungen!


 


Teil der Hauptstraße in Heede voll gesperrt
Emsgemeinde nimmt nach einjähriger Pause dritte Etappe zur Sanierung in Angriff

(Bericht der Ems-Zeitung vom 10.03.2014)


Den Plan für das nächste Teilstück präsentieren Bürgermeister Antonius Pohlmann (rechts) und sein Stellvertreter Otto Flint auf der Verkehrsinsel an der Einmündung von der Kreisstraße in die Hauptstraße. Foto: Gerd Schade

Die Halbzeitpause hat länger gedauert als geplant. Nach einjähriger Unterbrechung steht Heede nun aber in den Startlöchern für den dritten Bauabschnitt zur Sanierung der Hauptstraße im Zuge der Dorferneuerung. Dafür wird die Hauptstraße ab heute zwischen der Ortseinfahrt von der Kreisstraße und Burgstiege voll gesperrt – und zwar voraussichtlich bis Ende April.
„Die Anwohner wissen Bescheid, und Umleitungen sind ausgeschildert“, sagt Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU). Er versichert, dass die Anwohner ihre Häuser auch während der Bauphase jederzeit erreichen könnten. Die Zweigstelle der Emsländischen Volksbank bleibe für Kunden ebenfalls zugänglich. Der Verkehr wird unter anderem über die Bernhardstraße, die Raiffeisenstraße und die Kolping straße umgeleitet. Pohlmann betont, dass trotz der Unannehmlichkeiten auch die bisherigen Maßnahmen im Einvernehmen mit allen Beteiligten hätten umgesetzt werden können. „Wir gehen davon aus, dass das diesmal nicht anders ist“, so der Bürgermeister.
Seit 2011 wird die Hauptstraße auf einer Länge von 1,3 Kilometern saniert. Insgesamt sind vier Bauabschnitte geplant. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Großbaustelle im Herzen der Emsgemeinde umfasst etwa 2,6 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen in Meppen, von der Gemeinde Heede sowie durch Anliegerbeiträge.
Bei der Sanierung wird im Kern die jahrzehntealte Teerdecke entfernt und durch Pflastersteine in Diagonalbauweise ersetzt. Außerdem werden Bordsteine und Fußweg erneuert sowie neue Rohre für die Regenwasserkanalisation verlegt. Bauausführende Firma ist das Unternehmen Jansen aus Aschendorf.

Pro Jahr sollte ursprünglich ein Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Doch bereits im vergangenen Sommer hatte sich eine längere Pause abgezeichnet. Wie Pohlmann seinerzeit auf einer Ratssitzung mitteilte, lag der Bewilligungsbescheid des Landes für den jetzt anstehenden Bauabschnitt trotz mehrfacher Anfragen nicht vor. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Der Plan liegt in der Schublade“, sagte der Bürgermeister damals. Er stellte aber auch infrage, ob es angesichts der komplex angelegten Arbeiten sinnvoll sei, noch 2013 anzufangen.

Schiff aus Stein
Schließlich umfasst der dritte Bauabschnitt nicht nur die Straßensanierung, sondern auch eine neu gestaltete Zufahrt zur 1000-jährigen Linde sowie zwei Mauerwerke, die zusammen im Bereich der alten Burggräfte ein Schiff andeuten sollen. Letzteres soll an Planungen aus dem 18. Jahrhundert erinnern, nach denen von Heede ein schiffbarer Kanal bis in die Niederlande gegraben werden sollte. Zwischen den Mauerwerken soll ein Ruhebereich entstehen. Außerdem ist ein Mast mit Segel geplant, auf dem ein Begrüßungstext vorgesehen ist. Analog zu historischen Vorlagen soll auch eine Kombination aus Mauer- und Zaunelementen vor dem Zugang zum ehemaligen Burggelände errichtet werden. Dafür wird die Bushaltestelle für Schüler an die Kreisstraße verlegt.
Der anstehende Bauabschnitt an der Hauptstraße ist in zwei Teile unterteilt. Nach Fertigstellung der Etappe zwischen Kreisstraße und Burgstiege geht es voraussichtlich ab Ende April zwischen Burgstiege und Kolpingstraße weiter. Dort müssen Verkehrsteilnehmer und Anwohner dann mit einer Vollsperrung bis Ende Juni rechnen.
Der vierte und letzte Bauabschnitt in Richtung Dörpener Straße ist für 2015 vorgesehen, die Neugestaltung des Marktplatzes soll 2016 in Angriff genommen werden. Das ist nach den Worten Pohlmanns die letzte große Maßnahme im Zuge der Dorferneuerung.



Wir räumen gemeinsam auf!
Umwelttag der Gemeinde Heede 2014

Samstag, den 04.04.2014, Beginn 08.30 Uhr
Treffpunkt: Bauhof Heede


Unter dem diesjährigen Motto „Wir räumen gemeinsam auf!“ hoffen wir auf die rege Beteiligung am Umwelttag der Gemeinde Heede. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Vereine sind aufgefordert, sich aktiv an diesem Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen.
Finanzielle Vergünstigungen für die Teilnehmer können wir nicht gewähren, aber zum Abschluss der Umweltaktion steht ein gemütlicher Ausklang mit einem gemeinsamen Mittagessen an.
Wir würden uns freuen, wenn wieder viele Kinder und Erwachsene diesen treuen und freiwilligen Dienst für eine saubere Umwelt leisten und unsere schöne Gemeinde und Heimat von Unrat und Müll befreien.
Allen Vereinen, Sammlern und Helfern schon jetzt meinen herzlichen Dank für eine aktive Mitarbeit und Unterstützung.



Plattdeutsches Theater in Heede
Ensemble entführt Zuschauer in Hamburger Hafenkneipe der 1950er-Jahre

(Bericht der Ems-Zeitung vom 28.02.2014)


„Mien Mann, de föhrt to See“ heißt das Stück, dass die Theatergruppe Heede zurzeit einstudiert. Foto: heidt

Einen Ohnsorg-Klassiker bringt die Theatergruppe Heede mit dem plattdeutschen Stück „Mien Mann, de föhrt to See“ von Wilfried Wroost im März auf die Bühne.
Um dem Stück den letzten Schliff zu geben, laufen die Vorbereitungen für die Premiere des lustigen Dreiakters derzeit auf Hochtouren. „Für eine gelungene Aufführung sind nicht nur Textsicherheit, Bewegungsabläufe, Mimik und Gestik wichtig, sondern auch das Bühnenbild muss passen“, erklärt Regisseurin Franzis Hunfeld. Mit großem Engagement und handwerklichem Geschick hätten die oftmals im Hintergrund stehenden Bühnenbauer dazu beigetragen, dass das Spiel der Akteure und die eigens dafür geschaffene Kulisse bestens aufeinander abgestimmt seien.
Freuen dürfen sich die Zuschauer in diesem Jahr auf eine alte Hamburger Hafenkneipe der 1950er-Jahre als Handlungsort. Schiffskoch Kuddl Brammer führt zusammen mit seiner Frau Rosi die Gaststätte „Zum Blauen Peter“. Kuddl hat Mist gebaut und muss für einige Monate ins Gefängnis. Hiervon soll natürlich niemand etwas erfahren, sodass Rosi den Verwandten und Gästen erzählt, ihr Mann habe wieder als Schiffskoch angeheuert und sei auf hoher See.
Als wenige Tage später die Nachricht vom Untergang des Schiffes samt seiner kompletten Besatzung eintrifft, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Nicht nur die raffgierige Verwandtschaft, sondern auch die plötzlich auftretenden Verehrer wundern sich: Warum trauert Kuddls Witwe nicht? Und was hat es mit dem frechen Kellner auf sich?
Des Rätsels Lösung erfahren die Zuschauer bei den Aufführungen im Haus des Bürgers in Heede. Neben der Premiere am 8. März um 20 Uhr finden weitere Abendvorstellungen am Freitag, 21.März, um 20 Uhr, Sonntag, 23.März, um 19.30 Uhr sowie am Samstag, 29.März, um 20 Uhr statt. Seniorenvorstellungen sind am Samstag, 15. März, und am Sonntag, 16. März, jeweils um 15 Uhr.
Für alle Vorstellungen sind Karten im Vorverkauf bei den Bäckereien Flint und Jossen sowie an der Abendkasse erhältlich. Besucher der Seniorenvorstellungen werden um eine Vorabanmeldung bei Angela Wagner, Telefon 0 49 63/44 27, gebeten.



Sportler des Jahres geehrt



Auf dem Sportlerball am 01.03.2014 wurden vom 1. Vorsitzenden Günter Bruns (links) und vom Fußballobmann Friedhelm Hilgefort (rechts) folgende Sportler des Jahres geehrt: Norbert Brand (Tischtennis), Marco Dierich (1. Herren), Jan Assies (2. Herren), Markus Dähling (3. Herren) und Marilen Flint (Frauenmannschaft).



Vorbereitung auf Auftritt in Holland
Versammlung des Heimatchors Heede

(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.03.2014)


Aktive Sänger: Unser Bild zeigt (von links) Liedervater Hans Schaa sowie Maria Weber, Annegret Dettmer, Sjanie Schnieders, die mit ihren Alt-Stimmen den Heimatchor Heede verstärken, und Chorleiterin Viola Schmidt. Foto Anna Heidtmann

Auf der Mitgliederversammlung des Heimatchores Heede ließ Liedervater Hans Schaa die zahlreichen Auftritte und Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren.
Neben der Mitgestaltung von verschiedenen Gottesdiensten wie beispielsweise am Weihnachts- und Osterfest oder in verschiedenen Nachtanbetungen hatte der Chor sein musikalisches Können auch auf dem Frühlingsfest des Musikvereins und dem Pfarrfest der Pfar reiengemeinschaft Dörpen-Dersum-Heede sowie bei Ehe- und Geburtstagsjubiläen unter Beweis gestellt.
Für das kommende Jahr hat der Chor sich abermals viel vorgenommen. Die Vorbereitungen für einen Auftritt bei einem Konzert im benachbarten Holland laufen laut Aussage von Chorleiterin Viola Schmidt bereits auf Hochtouren.
Erfreut zeigte sich Liedervater Schaa indessen über gesangliche Unterstützung in den Stimmen Alt, Sopran und Tenor, die den Chor in die glückliche Lage versetze, wieder vierstimmig singen zu können. Als Verstärkung hieß der Chor Maria Weber, Annegret Dettmer, Sjanie Schnieders, Gesine Eilers und Reinhold Thomaschewski mit einem Blumenstrauß willkommen.



Feuerwehr Heede fährt 32 Einsätze
Ehrungen und Beförderungen – Abzeichen in Gold für Heinrich Krallmann
(Bericht der Ems-Zeitung vom 25.02.2014)


Ehrungen und Beförderungen: Unser Bild zeigt (von links) Abschnittsleiter Nord Anton Lüken, Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann, Heinrich Krallmann mit Frau, Bürgermeister Antonius Pohlmann, Bernd Bögemann mit Frau, Heinz von Hebel sowie den stellvertretenden Ortsbrandmeister Hans Koop. Foto: privat

Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann hat anlässlich des Feuerwehrfestes der Feuerwehr Heede in der Gaststätte Kanne-Hunfeld Bilanz gezogen. Die Wehr sei zu insgesamt 32 Einsätzen, darunter 23 Hilfeleistungen und neun Brandeinsätze gerufen worden. Insgesamt seien die Feuerwehrleute dabei gut 503 Stunden im Einsatz gewesen.
In seiner Begrüßung dankte Bögemann allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Eine Gesamtzahl von 2654 Stunden einschließlich der Dienstabende hätten die Kameraden ehrenamtlich geleistet. Auch im vergangenen Jahr unterstützte die Wehr Veranstaltungen in der Gemeinde. So hätten beispielsweise 50 Haushalte Besuch vom Nikolaus erhalten, der bereits seit vielen Jahren von der Feuerwehr in der Emsgemeinde gestellt werde.
Bögemanns besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit und die finanzielle Unterstützung bei Neuanschaffungen. Bürgermeister Antonius Pohlmann dankte in seinen Grußworten allen Angehörigen der Wehr für deren unermüdlichen Einsatz. Er sowie die ganze Gemeinde Heede seien froh, eine so schlagkräftige Feuerwehr im Rücken zu haben. Auch Pohlmann verwies darauf, dass Feuerwehrleute bei der Gestaltung zahlreicher öffentlicher Veranstaltungen in der Gemeinde mitwirkten.
Aufgrund der erfolgreich abgeschlossenen Lehrgänge und der erforderlichen Dienstzeit wurde Heinz von Hebel zum Hauptlöschmeister befördert. Abschnittsleiter Nord Anton Lüken verlieh zudem Bernd Bögemann für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Heede das Niedersächsische Ehrenzeichen in Silber. Für 40-jährige Dienstzeit wurde Heinrich Krallmann mit dem goldenen Ehrenzeichen bedacht.



Sportlerball am 1. März 2014 im Landhaus Kanne-Hunfeld

 

 



Heeder Angler dürfen wieder an der Ems fischen
Einigung mit Nachbarvereinen erzielt – Vereinshütte bald fertig
(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.02.2014)


Ein arbeitsreiches Jahr hat der Sportfischerverein Heede hinter sich. Das Bild zeigt (von links) Aloys Terhorst, Gerhard Brand, Bernhard Eden, Frank Schaa, Gerd Meyer und Egon Mioschka. Foto: Anna Heidtmann

Von einem „arbeitsreichen, aber für den Verein außerordentlich erfolgreichen Jahr“ berichtete Vereinsvorsitzender Aloys Terhorst während der Mitgliederversammlung des Sportfischereivereins (SFV) Heede/Ems.
In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende an die Aktivitäten des 1992 gegründeten und mittlerweile knapp 200 Mitglieder zählenden Vereins. Neben Veranstaltungen wie dem Königs-, Familien- und Jugendnachtangeln verwies Terhorst auf die umfangreichen Arbeitseinsätze zur Renaturierung und Pflege der vereinseigenen Gewässer. Hierdurch hätten insbesondere die Gewässer „Krallmanns Kuhle“ und „Ferbers Kuhle“ eine deutliche Aufwertung erfahren.
Sehr erfreut ist man laut Terhorst über die freundschaftlich erzielte Einigung mit den Nachbarvereinen Aschendorf und Dörpen hinsichtlich der Emsbefischung. Als direkter „Anlieger“ der Ems hätten die Mitglieder des SFV Heede nach vielen Jahren nun wieder die Möglichkeit, eine festgelegte Strecke linksseitig der Ems zu beangeln.
Bürgermeister Antonius Pohlmann gratulierte dem Verein zu diesem Verhandlungsergebnis und berichtete daneben über die fortschreitenden Bauarbeiten an der auf dem Schützenplatzgelände entstehenden Fischerhütte. Die Gebäudehülle sei in Kürze fertiggestellt, sodass das neue Vereinsdomizil mit- hilfe der Vereinsmitglieder in wenigen Monaten zur Vollendung kommen werde. „Es freut mich, dass wir den Anglern bald ein neues und schönes Zuhause geben können“, erklärte Pohlmann. Er stellte den Petrijüngern mit dem im Zuge der Dorferneuerung entstehenden Regenrückhaltebecken ein weiteres Vereinsgewässer in Aussicht.
Vereinsvorsitzender Terhorst verwies indes auf die anstehende Renaturierung der Burggräfte, die sich in unmittelbarer Nähe der Fischerhütte befindet. „Hier entsteht etwas, worauf wir als Verein und die Gemeinde stolz sein können“, erklärte Terhorst.
Seinen besonderen Dank richtete der Vorsitzende an Frank Schaa. Der hatte durch seine Teilnahme an dem Projekt „Aktiv-Pass“ der Dörpener Unternehmen UPM Nordland Papier, UPM Sales und UPM nortrans dem SFV Heede einen unerwarteten Geldsegen in Höhe von 500 Euro beschert. Für ihre zehnjährige Treue zum Verein wurden Gerhard Brand und Egon Mioschka geehrt.



Pater Thomas verstärkt das Seelsorgeteam in Heede
Leidenschaftlicher Gitarrist ist in drei Pfarrgemeinden tätig

(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.02.2014)


Zu den ersten Dingen, die Pater Thomas im Heeder Pfarrhaus auspackte, gehört seine Gitarre. Die möchte er künftig gelegentlich bei Krankenbesuchen einsetzen. Im Hintergrund hängt sein handgeschnitztes Kreuz, das er in München als Geschenk erhielt. Foto: Jürgen Eden

Vor rund vier Wochen hat Pater Thomas seine Umzugskartons im Heeder Pfarrhaus ausgepackt. Viel Zeit blieb ihm nicht, um sich auf seine neuen Aufgaben und sein neues Umfeld einzustellen. Längst ist er im seelsorgerischen Alltag der Pfarrgemeinden Dörpen, Heede und Dersum integriert. Mit der Gebetsstätte Heede sind die Aufgaben noch breiter gefächert als in anderen Gemeinden.
Seine Bibel in der indischen Malayalam-Schrift, die Gitarre und sein holzgeschnitztes Kreuz waren die ersten Gegenstände, die er aus den Umzugskartons holte. Die Bibel steht in seinem Büro, und das Kreuz hängt dort an der Wand. Zu seiner Gitarre greift er gelegentlich am späten Abend, um dann Kirchenlieder zu spielen. „Ich hoffe, dass ich Gelegenheit bekommen werde, hin und wieder während der Messfeier oder bei Krankenbesuchen ein oder zwei Lieder zu spielen“, sagt der 43-jährige Pater.
Im Jahr 2010 kam er nach Deutschland. Sprachliche Weiterbildungen, aber auch Kurse in Kultur und Geschichte standen zunächst im Mittelpunkt. Dann lernte er in einem Monat die Republik und einige Kirchengemeinden kennen. Zuerst München, dann Augsburg, Limburg, Köln und schließlich Münster, bis er in Haren seine Arbeit aufnahm. Als 16-Jähriger folgte er dem Ruf Gottes und trat der Kongregation der Karmeliter der Unbefleckten Empfängnis Mariens (CMI, Carmelites of Mary Immaculate) bei. Der Orden hat seinen apostolischen Ursprung in der Mission des Jüngers Thomas, der einer Überlieferung zufolge im Jahr 53 nach Christus als Missionar im südindischen Kerala seine erste Mission im Land vornahm.
Pater Thomas konnte sich 15 Jahre auf sein Priesteramt intensiv vorbereiten. Denn auf die allgemeinbildende Schule folgten zwei Vorbereitungsjahre auf die Hochschule, wo er unter anderem Soziologie und Psychologie studierte, bevor er das Priesterseminar besuchte.

Zugang zu den Menschen
Dass mehrere Familienmitglieder wie beispielsweise sein älterer Bruder und sein Onkel im gleichen Orden tätig sind, ist kein Zufall. Tägliche abendliche Rosenkranzgebete, wöchentliche Kirchgänge und Katecheten-Unterricht am Sonntag waren in Indien nicht nur in seiner Familie normal. „Das wird sich sicherlich in den kommenden Jahren ändern, weil auch dort Einflüsse wie Fernsehen, Computer und Internet stark zunehmen“, sagt er. Dennoch will er sich den Neuen Medien nicht verschließen: „Das soziale Netzwerk Facebook ist auch eine Möglichkeit, Zugang zu Menschen zu bekommen“, sagt der stets freundlich wirkende Geistliche. Aber er will auch noch die plattdeutsche Sprache erlernen, um einen besseren Zugang zu den Menschen zu bekommen. Doch dafür hat er nur nach „Feierabend“ Zeit. Denn an seiner neuen Wirkungsstätte gibt es einen straffen Tagesablauf. Gemeinsam mit Pfarrer Johannes Hasselmann betreut er in Dörpen, Heede, Dersum und Neudersum rund 6000 Gläubige sowie eine Vielzahl an Pilgern, die das ganze Jahr die Gebetsstätte Heede aufsuchen. Mindestens eine Messe wird jeden Tag gefeiert. Es gilt, Predigten vorzubereiten und Trauergespräche zu führen.
Beeindruckend ist in Heede sicherlich auch die hohe Anzahl an Beichten, die Hasselmann mit bis zu 1500 pro Jahr angibt. Hier unterstützt im besonderen Maße der Pfarrer in Ruhe Hans Brinkmann. Aber auch der regelmäßig erteilte sakramentale Segen am Nachmittag ist eine weitere Besonderheit.



Heimathausensemble wächst weiter
Fischerhütte in Heede Teil der Dorferneuerung
(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.02.2014)


Im Bau: die Fischerhütte in Heede.Foto: Jürgen Eden

Das Gebäudeensemble im Bereich der Heeder Schützenhalle und des Heimathauses wird größer. Derzeit entsteht dort eine Fischerhütte. Das Projekt wird auch mit Dorferneuerungsmitteln gefördert.
Im Dezember wurden die Fundamente und die ersten Mauerarbeiten vorgenommen. Inzwischen konnte gerichtet werden. Die Ziegel für das Eindecken des Daches liegen bereit. Auch die Klinker wurden bereits angeliefert. „Hierbei handelt es sich um ein Projekt, das in unmittelbarer Zusammenarbeit mit dem örtlichen Fischereiverein erstellt wird“, sagt Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU). Das Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung Niedersachsen (LGLN) beteiligt sich mit Dorferneuerungsmitteln. Denn im Rahmen der Dorferneuerung Heede wurde diese Maßnahme zur Erhaltung ehemals landwirtschaftlich – oder genauer gesagt fischereilich – genutzter Bausubstanz mit ortsbildprägendem Charakter anerkannt. Das Fischereihaus diene der dorftypischen Entwicklung Heedes und trage nachhaltig dazu bei, das Dorfbild zu verändern. Zudem seien positive Auswirkungen auf das dörfliche Zusammenleben zu erwarten.
Die Fischerhütte entsteht im Bereich Schärpenburg, westlich des Zentrums Pinninck. Anfängliche Planungen sahen zur Realisierung nur ein Holzhaus mit Terrasse und Steg vor. Zwischenzeitlich wurden die Pläne allerdings geändert, sodass nun ein schlichtes Gebäude in Massivbauweiße errichtet wird, das mit seitlich angrenzender Schleppe gebaut wird. Im Zusammenhang mit dem bereits bestehenden Backhaus, dem noch zu restaurierenden „Steinerhaus“ und dem im Jahr 2012 errichteten „Landarbeiterhaus Kappen“ soll hier der sogenannte „Picknickplatz“ entstehen. Wie Pohlmann auf Anfrage weiter mitteilte, wird sich der Fischereiverein Heede nicht nur finanziell, sondern auch tatkräftig an den Arbeiten beteiligen. Voraussichtlich im April wird die Fischerhütte fertiggestellt.



 



Chef einer „lebendigen Bildungseinrichtung“
Markus Haverkorn offiziell als neuer Leiter der Grundschule Heede feierlich ins Amt eingeführt

(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.01.2014)


Zur Amtseinführung gratulierten Markus Haverkorn (hinten, Dritter von links) neben Schülern und Lehrern der Heeder Bürgermeister Antonius Pohlmann (links), Karen Mull, und der Dörpener Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken. Foto: Anna Heidtmann


Der neue Rektor der Grundschule Heede, Markus Haverkorn (28), ist nun auch offiziell und feierlich in sein neues Amt eingeführt worden.
„Willkommen in der Schule“, sangen die rund 80 Schüler zu Beginn einer Feierstunde. Damit brachten sie die Freude aller anwesenden Gäste zum Ausdruck. „Wir wünschen einen guten Start und spenden dir Applaus“, hieß es weiter.
Haverkorn, der bereits seit dem 1. August 2013 die Geschicke der Grundschule lenkt, trat die Nachfolge der langjährigen Rektorin Maria Kampa an. Neben seiner Ehefrau Christina und den Eltern Siegfried und Renate Haverkorn waren zahlreiche Vertreter der politischen Gemeinde, der Samtgemeinde Dörpen und der Kirche sowie Leiter der umliegenden Schulen mit guten Wünschen zur Amtseinführung erschienen.
Karen Mull, schulfachliche Dezernentin der Meppener Außenstelle, überbrachte die besten Wünsche der niedersächsischen Landesschulbehörde und erinnerte in ihrer Grußrede an das Lebensmotto des erfolgreichen tschechischen Marathon-Läufers Emil Zàtopek (1922–2000): „Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft.“ Es sei nicht in erster Linie wichtig zu gewinnen, sondern bis zum Schluss im Rennen zu bleiben, sagte Mull. Auch der Schuldienst sei angesichts der anhaltenden Konjunkturschwäche eine Art Marathon. Mit Blick auf die Einsatzbereitschaft, Kreativität und Professionalität des gesamten Lehrerkollegiums sei sie zuversichtlich, dass man in Heede auch in Zukunft sagen könne „Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Schule läuft“.
Die zahlreichen Grußworte der übrigen Redner wurden immer wieder durch musikalische Beiträge der Grundschulkinder aufgelockert. Großen Beifall gab es für einen Sketch über die elterliche Unter stützung bei den Mathe matikhausaufgaben. „Wenn es mit dem Einmaleins auch noch nicht so recht klappt, Theaterspielen können sie“, ermunterte Lehrerin Elisabeth Lammers ihren neuen Kollegen.
Haverkorn hat es mit seiner neuen Aufgabe in seinen Heimatort zurück verschlagen, worüber sich nicht nur die Eltern, sondern auch die Gemeinde sehr erfreut zeigten. Zuvor war der 28-Jährige nach einem Lehramtsstudium in Münster in den Fächern Deutsch und Religion an nordrheinwestfälischen Grundschulen in Hamm, Schwerte und Lünen als Lehrer tätig.
Haverkorn bedankte sich für das Vertrauen und die Wertschätzung, die ihm von Anfang an allseits entgegengebracht worden seien und ihm den Einstieg in seine neue Aufgabe sehr leicht gemacht hätten. „Ich gehe jeden Tag gern in die Schule, wozu das Kollegium und nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise beitragen“, erklärte Haverkorn. Das Miteinander von Lehrern, Eltern und Schülern machten die Grundschule Heede zu einer guten und lebendigen Bildungseinrichtung



Die aktuelle Verteilungsliste für Holz bzw. Häcksel finden Sie unter Bekanntmachungen.