Aktuelles 2013 (Archiv)

Alle Adventstürchen in Heede gelüftet
Preise können noch bis zum 10. Januar abgeholt werden
(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.01.2014)


Bürgermeister Antonius Pohlmann (2. v. l.) zog die Lose im Beisein des Vorsitzenden des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe, Hermann Jossen, und dessen Vorstandskolleginnen Anne Weber (3. v. l.) und Maria Krallmann.

Noch bis einschließlich 10. Januar können in der Bäckerei Jossen in Heede die Gewinne des 6. Heeder Adventskalenders eingelöst werden. Dabei gab es hinter den 24 Türchen Sachpreise im Gesamtwert von rund 2000 Euro zu gewinnen. Bürgermeister Antonius Pohlmann zog folgende Losnummern: 0345, 0301, 0669, 0343, 0228, 0181, 0361, 0136, 0950, 0511, 0140 0319, 0185, 0841, 0028, 0050, 0792, 0824, 0271, 0365 0880 0919 0614 und 0072. Die Gewinnnummern der Sonderziehung: 0605, 0788, 0813, 0180, 0497, 0223, 0897, 0530, 0910 und 0687.



Anmeldungen im Kindergarten Heede

Die Kindertagesstätte (Kita) St. Michael in Heede nimmt in der kommenden Woche Anmeldungen für August 2014 entgegen. Vom 6. bis zum 10. Januar können Kinder für die Regelgruppen und die Krippe (unter drei Jahre) angemeldet werden. Sowohl in einer der Kindergartengruppen als auch in der Krippe besteht die Möglichkeit, Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen aufzunehmen, die durch eine heilpädagogische Fachkraft unterstützt werden.

Interessierte Eltern lädt die Kita-Leitung nach telefonischer Terminabsprache unter 0 49 63/84 52 zu einem Anmeldegespräch in den Kindergarten ein.



RW Heede sagt der Konkurrenz den Kampf an
Trainer Andrees: Wir wollen Meister werden – Vorstand einstimmig wiedergewählt
(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.12.2013)



Die wiedergewählte Führungsriege des SV Rot-Weiß Heede. Von links: Helmut Schwarte, Margret Bögemann, Hermann-Josef Kässens, Thomas Flint, Friedhelm Hilgefort, Hans-Hermann Mauer, Christina Soring, Ansgar Andrees, Günter Bruns, Stephan Bahns, Stefan Runde, Jens Eilers und Andreas Nüsse. Foto: Florian Feimann

Ein „turbulentes Jahr“ liege hinter dem SV Rot-Weiß Heede, sagte der wiedergewählte Vorsitzende Günter Bruns in seinem Jahresrückblick, dessen Höhepunkt der Kreispokalsieg der ersten Herrenfußballmannschaft war. Auf der Generalversammlung wurde der bisherige Vorstand einstimmig im Amt bestätigt sowie langjährige Mitglieder und Betreuer geehrt. Thema war auch die zukünftige Entwicklung des Vereins.
Bei den Wahlen gab es keine Überraschungen: Das 15-köpfige Gremium wurde geschlossen wiedergewählt. Günter Bruns, Helmut Schwarte und Ansgar Andrees bleiben die drei Vorsitzenden. Bruns erklärte, dass die Aufgaben des Vorstandes auf Ausschüsse verteilt seien, sodass die Führungsriege den Verein organisieren könne. Er appellierte an die Anwesenden, sich stärker am Vereinsleben zu beteiligen.
„Wirklich sensationell“ sei der Kreispokalsieg gewesen, sagte Trainer Hans-Hermann Andrees .Er gab auch das Ziel für die laufende Saison aus: „Wir wollen Meister werden.“ Der Wille dazu sei „absolut vorhanden“, da der Rückstand von drei Punkten in der 1. Kreisklasse noch aufzuholen sei. Auch Bürgermeister Antonius Pohlmann, sagte, er wolle noch einmal mit der Mannschaft auf dem Balkon stehen.
Die zweite Herrenmannschaft hat in der abgelaufenen Saison den Meistertitel errungen und spielt nun in der 3. Kreisklasse. Bei den Jugendmannschaften sind wieder alle Altersklassen von der A-Jugend bis zu den Minikickern besetzt.
Die Heeder Tischtennis-Herren erreichten den vierten Platz in der Kreisliga und sind in dieser Saison bisher ungeschlagen. Der Nachwuchs gewann den Jugendkreismeistertitel im Doppel. Im Februar wird es wieder die Tischtennisminimeisterschaft geben.
Andrees sprach auch die aus seiner Sicht benötigte Flutlichtanlage auf dem dritten Platz an. Diese sei notwendig, um im Winter Engpässe bei der Platzbelegung zu vermeiden. Er wünschte sich auch, dass im nächsten Jahr einige Mitglieder eine Trainerlizenz machen, um die Jugendarbeit weiter verbessern zu können.
Aus dem Kreis der Fußballer wurde die Heizungsanlage im Kabinentrakt angesprochen, die nicht zuverlässig arbeite. Vor der Winterpause habe man sich in „eiskalten Kabinen“ umziehen müssen. Laut Bruns versucht der Verein, das Problem bis zur Rückrunde in den Griff zu bekommen.



Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gäste und Besucher,

die wöchentliche Sprechstunde des Bürgermeisters Antonius Pohlmann sowie seines Stellvertreters Otto Flint fällt aufgrund der bevorstehenden Weihnachtsferien und des Jahreswechsels in der Zeit vom 24.12.2013 bis einschließlich dem 14.01.2014 aus.
Ab dem 21.01.2014 stehen wir Ihnen ab 16.00 Uhr wieder für entsprechende Anfragen und Wünsche zur Verfügung.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Samtgemeindeverwaltung in Dörpen unter Telefon 04963-402-0.

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes, gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest.
Für das kommende Jahr wünschen wir Ihnen viel Glück und Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen

Antonius Pohlmann
Bürgermeister
Gemeinde Heede
  Otto Flint
Stellv. Bürgermeister
Gemeinde Heede




Aktuelle Termine unserer Vereine:

SV Rot-Weiß Heede
, 27. Dezember, 19.30 Uhr, Landhaus Kanne-Hunfeld, Generalversammlung.
Kolpingfamilie, 28. Dezember, 20.00 Uhr, Hotel zur Linde, Winterfest.
Bürgerschützenverein Heede, 29. Dezember, 19.00 Uhr, Schützenhalle, öffentliches Doppelkopfturnier.





Rückblick Weihnachtsmarkt am 08.12.2013

Im Schatten der 1.000-jährigen Linde, zwischen Schützen-, Heimat- und Backhaus fand wieder einmal der prächtig besuchte Weihnachtsmarkt der Gemeinde Heede statt.
Dank der großartigen Beteiligung zahlreicher Vereine und Institutionen konnte eine bunte und schön geschmückte Budenwelt aufgebaut werden, die alle Besucher in ihren ganz besonderen Bann zog.

Unter musikalischer Begleitung des örtlichen Musikvereins und unter Mitwirkung des Nachwuchsorchesters wurden weihnachtliche Klänge über das ganze historische Gelände verteilt und wahrgenommen.

Ganz besondere Freude bescherte dann allen Anwesenden der Besuch von Sankt Nikolaus, Knecht Ruprecht und seinen Begleitern von der freiwilligen Feuerwehr Heede.
Strahlende Kinderaugen erwarteten sehnsüchtig den hl. Mann beim Besuch des Weihnachtsmarkes in Heede. Zur Freude und Überraschung wurden vom Nikolaus die mitgebrachten Süßigkeiten verteilt.

Nachdem der Handel-, Handwerk- und Gewerbeverein die Preisübergabe anlässlich des Luftballonwettbewerbs zu den Heeder Markt- und Kirmestagen 2013 vollzogen hatte, konnte der Weihnachtsmarkt im Schatten des mächtigen Tannenbaumes mit Glühwein und heißen Getränken ausklingen.

Allen, die an der Umsetzung aktiv mitgewirkt haben, sei herzlich für ihren Einsatz gedankt.



Heeder Schüler spenden Geld für ein ganzes Haus
Emsländer helfen Taifun-Opfern


Einen 300-Euro-Spendenscheck überreichten Maria Kässens und Maximilian Springfeld an Hans Musswessels. Der Emsländer zeigt mit dem Finger auf der Landkarte, wo er zuletzt humanitäre Nothilfe geleistet hat. Foto: Gerd Schade

Die Folgen von Haiyan produzieren in der großen Nachrichtenwelt keine Schlagzeilen mehr. Und doch geht die humanitäre Hilfe nach dem Taifun, der am 8. November verheerend auf den Philippinen gewütet hat, weiter. Handfeste Unterstützung kommt aus der Grundschule Heede.
Die Schülersprecher Maria Kässens (9) und Maximilian Springfeld (10) überreichten dem Vorstandsvorsitzenden der Hilfsorganisation Lands Aid, Hans Musswessels, am Dienstag einen symbolischen Scheck in Höhe von 300 Euro. Das Geld stammt aus dem Erlös des Weihnachtsmarktes der Schule.
„Das ist eine ganz tolle Summe“, sagte Musswessels, der gebürtig aus Rhede kommt und seit Jahren humanitäre Nothilfe in Krisengebieten rund um den Erdball leistet. Mit dem Geld lasse sich auf den Philippinen ein komplettes Haus für eine Familie mit bis zu fünf Kindern wieder aufbauen, sagte Musswessels. Die meisten Filipinos wohnten in einfachen Holzhäusern mit Blechdach. Der gelernte Anästhesie- und Intensivfachpfleger koordinierte einen Hilfseinsatz von LandsAid auf der von dem Taifun stark zerstörten Insel Cebu, an dem mit der Krankenschwester Gaby Breuckmann aus Meppen eine weitere Emsländerin aktiv beteiligt war. Die letzten medizinischen Helfer der Organisation kehrten am Dienstag von der südostasiatischen Inselgruppe in die Heimat zurück.
„Wir sind dorthin gefahren, wo es am schlimmsten war“, berichtete Musswessels den staunenden Schülern. Von zehn Häusern seien acht oder neun zerstört worden. Palmen seien von der Kraft des Taifuns, dessen Windgeschwindigkeiten mit bis zu 320 Stundenkilometern doppelt so stark wie die der westeuropäischen Sturmtiefs „Christian“ und „Xaver“ gewesen sei, umgeknickt wie Streichhölzer. „Viele Menschen hatten weder ein Dach über dem Kopf noch Strom und fließend Wasser“, sagte Musswessels.
Halskrause aus Pappe
In der Inselhauptstadt Bogo City übernahmen die Helfer ein aus Zelten vor einem Krankenhaus errichtetes Feldlazarett. Anfangs versorgten sie mehr als 200 Menschen pro Tag, mehr als die Hälfte davon waren Kinder. Hauptsächlich behandelt wurden Atemwegserkrankungen, infizierte Wunden und Hautkrankheiten. Bei Temperaturen von 35 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit sei es häufig zu Lungenentzündungen gekommen, sagte Musswessels. „Wunden wurden desinfiziert und gesäubert.“
Vor welche Herausforderungen die Helfer außerdem gestellt wurden, zeigt dieses Beispiel: Um den Kopf eines Mädchens zu stabilisieren, das bei einem Motorradunfall angefahren worden war, bastelten sie kurzerhand eine Halskrause aus Pappkarton.
Nach der medizinischen Nothilfe beteiligt sich Lands Aid nun am Wiederaufbau. „Das ist die Aufgabe der kommenden Wochen und Monate“, sagte Musswessels. Die Hilfsorganisation will mithilfe von Spendengeldern insgesamt rund 1000 Häuser wiedererrichten.
Schulleiter Markus Haverkorn berichtete, dass der Taifun und seine verheerenden Folgen Thema im Unterricht gewesen seien. Sofort sei die Frage aufgekommen: „Wie können wir helfen?“ Nach seinen Worten ist klar, dass man bei Hans Musswessels und seinen Mitstreitern weiß, dass das Geld auch an der richtigen Stelle ankommt.
Der Verein LandsAid arbeitet als mildtätig anerkannte Nichtregierungsorganisation mit dem Ziel, Menschen schnell und effektiv zu helfen, die durch Naturkatastrophen, bewaffnete Konflikte oder Unterdrückung in Not geraten sind. Die Betroffenen sollen möglichst Hilfe zur Selbsthilfe erhalten und Zukunftsperspektiven aufgezeigt bekommen. Der Verein wurde im Jahr 2006 in Landsberg am Lech gegründet.



25 Jahre im Einsatz für den Deutschen Wetterdienst
Hermann Bölscher aus Heede beobachtet Blüten, Blätter und Früchte im Jahresablauf

(Bericht der Ems-Zeitung vom 16.12.2013)


Eine Urkunde und Medaille hat Hermann Bölscher (Mitte) jetzt von Erwin Lachmann (Vierter von links) vom DWD für seine Tätigkeit als phänologischer Beobachter erhalten. Es gratulierten (von links) Antonius Pohlmann, Hermann Wocken und Otto Flint. Foto: Anna Kröger

Von der ersten Knospe bis zum letzten Blattfall: Seit 25 Jahren weiß Hermann Bölscher aus Heede genau, was uns blüht. Für sein ehrenamtliches Engagement als phänologischer Beobachter wurde der 85-Jährige jetzt vom Deutschen Wetterdienst (DWD) ausgezeichnet. Die Phänologie befasst sich mit den im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Entwicklungserscheinungen in der Natur.
„Die Leute schauen einen groß an und fragen sich: Was macht der da wohl?“, erzählt Bölscher von den Reaktionen, wenn er von seinem Wirken für den Wetterdienst erzählt. Dabei hat seine Tätigkeit gar nicht so einen Seltenheitswert, wie manch einer auf den ersten Blick denken mag. Neben Bölschers Wirkungskreis Heede gibt es weitere 1277 Stationen bundesweit, von denen aus ehrenamtliche Mitarbeiter die Entwicklungen von Blüten, Blättern und Früchten beobachten und ihre Ergebnisse für den DWD dokumentieren, erzählt Erwin Lachmann vom DWD. Der Arbeitseinsatz beginne mit der Blüte von Schneeglöckchen im Frühjahr und ende mit dem letzten Laubfall im Herbst, so Lachmann. Durch diesen geschärften Blick auf die Pflanzenwelt könnten nicht nur Pollenflugvorhersagen getroffen werden, auch die Agrarwirtschaft profitiere davon. Lachmann: „Aus den zusammengetragenen phänologischen Beobachtungen kann dann eine Verschiebung der Jahreszeiten oder auch der Klimazonen weltweit berechnet werden.“
Bölscher, dessen Streifzüge durch die Natur für den DWD im Januar 1988 begannen, erhielt von Lachmann als Dank die Wetterdienstplakette des Bundesverkehrsministeriums samt Urkunde. Sein Engagement würdigten auch Bürgermeister Antonius Pohlmann, dessen Stellvertreter Otto Flint und Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken.



„Ihr habt einen Raum verdient“
Gemeinde sagt Heeder KLJB Lösung zu

(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.12.2013)

Zuversichtlich startet der neue Vorstand der Heeder Landjugend in das neue Vereinsjahr. Foto: Anna Heidtmann

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Ortsgruppe Heede freut sich über acht neue Mitglieder. Diese wurden während einer heiligen Messe feierlich aufgenommen.
Während der anschließenden Jahreshauptversammlung berichtete Schriftführer Christian Meemken von einer regen Gruppenaktivität im zurückliegenden Vereinsjahr. Die Neujahrskuchenbackaktion auf dem Weihnachtsmarkt, eine Baumpflanzaktion, das Einfahren von Sträuchern für das Osterfeuer gehörten ebenso zum Programm wie gemeinsames Boßeln, Zelten und Schlittschuhfahren.
Ein besonderes Erlebnis, so waren sich alle Anwesenden einig, war das Kennenlernen der KLJB Brögbern im Zuge des Ortsgruppenwichtelns. Hierbei werden laut Aussage der Vereinsführung zwei KLJB-Gruppen einander zugelost, die sich dann gegenseitig einen Besuch schenken. „So eine Aktion muss wiederholt werden“, war der einstimmige Tenor der Versammlung.
Hinsichtlich des lang gehegten Wunsches nach einem eigenen Gruppenraum stellte der stellvertretende Bürgermeister Otto Flint den Jugendlichen einen Raum im Gemeindezentrum „Memory“ in Aussicht. Bedingung, so Flint, sei die Vorlage eines „vernünftigen Konzeptes“ für die Raumnutzung. „Anfangs war ich skeptisch, doch wenn ich euch heute Abende sehe, habt ihr den Raum verdient“, sagte Flint und lobte die vielfältigen Aktivitäten der Gruppe, von denen auch die Gemeinde profitiere.
Die Vorstandswahlen ergaben einige Änderungen im Leitungsteam. Vorsitzende ist weiterhin Kerstin Menge, deren Position nicht zur Wahl stand. Zum zweiten Vorsitzenden wählte die Gruppe den bisherigen Schriftführer Christian Meemken, sein Amt übernimmt Yuriy Lindemann. Die zweite Vorsitzende, Ilona Wegmann, hat ab sofort das Amt der Kassenwartin inne. Als Präses der KLJB Heede fungiert künftig die Gemeindeassistentin Maria Schlömer. Sie tritt die Nachfolge von Matthias Kinastowski an. Mit Johannes Schnieders, Stefan Kleemann, Dominik Frye und Steffen Dettmer als neue Beisitzer wurde das Team komplett.

 



640 Meter Deichstrecke erhöht
680 000 Euro für Hochwasserschutz an der Ems zwischen Rhede und Heede

(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.12.2013)


Die Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich des Deichverbandes Heede-Aschendorf-Papenburg haben Vertreter von beteiligten Behörden, Kommunen, Firmen und Verbänden nach Abschluss der Bauarbeiten in Augenschein genommen. Foto: Eva Kleinert

680 000 Euro wurden im Jahr 2013 in die Verstärkung und Erhöhung des linksemsischen Hochwasserdeichs im Bereich Rhede/Borsum/Heede investiert. Zur offiziellen Bauabnahme trafen sich nun Vertreter der Betriebsstelle Meppen des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN), des Deichverbandes Heede-Aschendorf-Papenburg, der Politik sowie der bauausführenden Firmen.
„Die Arbeiten haben sehr gut geklappt. Auch die Saat, die im September eingepflanzt wurde, ist üppig angekommen“, sagte NLWKN-Dezernent Leo Hegemann mit Blick auf die Deichflächen und Seitenräume. In diesem Jahr seien zudem noch einige Arbeiten beendet worden, die bereits 2012 geplant und angelaufen seien. Die Vorhaben aus dem Haushaltsjahr 2012 stünden mit 480 000 Euro zu Buche.
Schwerpunkte bei den diesjährigen Baumaßnahmen waren unter anderem die Erhöhung des Hochwasserdeichs um 40 bis 60 Zentimeter auf einer Strecke von 640 Metern. Hegemann zufolge wurde zudem die Deichbinnenböschung um ein Drittel abgeflacht. Eine neue Schotterschicht erhielten die Deichzuwegung zum Segelflugplatz sowie auch Teile der Deichverteidigungsstraße.
Gleichfalls die Deichrampe sei teilweise mit einer Betonpflasterschicht beziehungsweise mit Asphalt beschichtet worden. Die restlichen Abschnitte würden nächstes Jahr asphaltiert, kündigte Hegemann an.


In Vorbereitung auf das kommende Jahr 2014 werden alle Vereine und Gruppierungen aus Heede gebeten, ihre Jahrestermine bzw. Belegungstermine für das Haus des Bürgers schriftlich beim Bürgermeister Antonius Pohlmann einzureichen.

Zudem werden alle Heeder Gruppen und Vereine, die eine Weihnachtsbude auf dem Weihnachtsmarkt
belegen möchten, gebeten, sich umgehend zu melden.

 



Umspannwerk in Heede ist bald am Netz
Anlage Dolwin 1 verarbeitet 800 Megawatt Leistung
(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.12.2013)

Gleichstrom trifft Wechselstrom: Heribert Hohaus und Norbert Segert im Umspannwerk Heede. Foto: Eva Kleinert

Heede. Vollkommen lautlos präsentiert sich die Schaltanlage eines der größten Umspannwerke Deutschlands in Heede. „Hier raucht nichts, hier qualmt nichts – das wird auch so bleiben, wenn die komplette Anlage in Betrieb genommen wird“, verspricht Lead Engineer Heribert Hohaus vom Übertragungsnetzbetreiber Tennet, das die Anlage für den schwedischen Anlagenbauer ABB betreibt.
In zwei bis drei Monaten soll das als Dolwin 1 bezeichnete Werk laut Hohaus seine Arbeit aufnehmen. 2015 folgt dann Dolwin 2, 2016 Dolwin 3. „Dolwin steht für Dollart und Windkraft“, erklärt Hohaus und weist auf die Besonderheit der Anlagen hin. Diese steht in abgewandelter Form, jedoch mit gleicher Technologie, auf hoher See – 80 Kilometer vom Festland entfernt. Dort bündelt die Offshore-Konverterplattform Dolwin alpha, den von Windpark erzeugten Wechselstrom. „Auf hoher See erwarten wir bis zu 4000 Volllaststunden, auf dem Land sind es nur 2000 Stunden“, so Hohaus über das Potenzial der Offshore-Windparks. Der Gleichstrom wird auf der Plattform, die über die gleiche Technik wie das Heeder Pendant verfügt, in Wechselstrom umgewandelt.
Warum aber kann der Strom der Windparks nicht als Wechselstrom in das Netz fließen? „Die Verluste sind zu hoch. Wir müssen ja den Strom vom Norden auch in den Süden nach Bayern transportieren“, so Hohaus.
Erst einmal muss der Gleichstrom jedoch seinen Weg nach Heede finden – und das geschieht mittels Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ). 70 Kilometer Seekabel und 90 Kilometer Erdkabel wurden dafür verlegt. „Unsere Netzexperten haben genau berechnet, dass am Anschlusspunkt in Heede die Netzdimensionen ausreichend sind“, begründet Hohaus die Standortwahl.
Allein Dolwin 1 werde 800 Megawatt Leistung verarbeiten, zusammen mit Dolwin 2 und 3 sollen aber insgesamt 2600 Megawatt erreicht werden. Das entspräche ungefähr der Leistung dreier Kohlekraftwerke. Die Leitung in Heede nimmt laut Hohaus sogar 3200 Megawatt auf, weswegen die bereits bestehende Infrastruktur verwendet werden konnte. Mit Blick auf die Energiewende und den Wegfall von Atomkraftwerken und dem Rückgang der Kohlekraftwerke werde diese Leistung benötigt, da bis zu 5000 Megawatt in Norddeutschland wegfallen würden, so Hohaus. Deshalb geht lediglich die Hälfte der Energie über die HGÜ-Kabel Richtung Süddeutschland. Der Rest werde direkt in das europäische Netz als Wechselstrom eingespeist.
Drei Milliarden Euro
Dafür werden in der Reaktorhalle beide Halbwellen, also der Plus- und Minuspol, wieder zusammengeführt und anschließend von Transformatoren auf eine netzübliche Spannung von 380 Kilovolt reduziert.
Während am Bau und der Inbetriebnahme der insgesamt drei Milliarden Euro teuren Anlagen bis zu 100 Leute beteiligt waren, läuft der Betrieb später laut Bauleiter Norbert Segert unbemannt ab.



Holz- und Häckselverkauf

Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Heede haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich für die Brennholz- oder die Häckselausgabe registrieren zu lassen.

Alle Informationen hierzu finden Sie unter Bekanntmachungen.



Lichterglanz auf dem Weihnachtsmarkt
(Bericht der Ems-Zeitung vom 09.12.2013)

Frisch gebackenes Brot wurde im Heeder Backhaus angeboten (links).

Zahlreiche Besucher zog es zum Weihnachtsmarkt nach Heede. Das festlich geschmückte Budendorf auf dem historischen Platz der tausendjährigen Linde bot mit seinen Buden und Ständen ein abwechslungsreiches Angebot an weihnachtlichen Leckereien sowie Geschenk- und Dekorationsideen. Mit Spannung wurde von den kleinen Gästen der Besuch des Nikolaus herbeigesehnt. Er enttäuschte die Kinder nicht und erfreute sie mit kleinen Geschenken. Mit seinen besinnlichen Klängen umrahmte der Musikverein Heede das vorweihnachtliche Flair des Marktes.



 





Heede und Dersum schaufeln für Erdwärme
Spatenstich für erstes Gebäude im interkommunalen Gewerbegebiet „Green Energy Park“
(Bericht der Ems-Zeitung vom 25.11.2013)


Mit viel Schwung: Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, Kreistagsvorsitzender Hermann Schweers, Landtagspräsident Bernd Busemann, Bürgermeister Antonius Pohlmann, Dersums Bürgermeister Hermann Coßmann und die Investoren-Vertreter Herbert Hanrath, Oliver Kugland und Hermann Kanne (von links) packen kräftig an. Foto: Stefan Prinz

Der erste Spatenstich im „Green Energy Park“ Heede/Dersum ist gemacht. Am Samstag griffen in dem neuen interkommunalen Gewerbegebiet Politiker und Investoren für ein Verwaltungsgebäude zum Spaten.
In das neue Gebäude unmittelbar neben der Autobahn sollen in genau einem Jahr insgesamt 24 Mitarbeiter einziehen, die Bauherren über die Möglichkeiten von Erdwärme informieren sollen. „Interessierte können hier vorbeikommen, einen Kaffee trinken und sich über die Möglichkeiten von Geothermie beraten lassen“, so Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann. Ein Gebäude, in dem an 365 Tagen im Jahr Beratungsdienstleistungen angeboten werden sollen. In dem Gebäude sollen auch Café und Bistro eröffnet werden. „Es wird nicht bei dem einen Gebäude bleiben“, ist sich Pohlmann sicher. Der Standort soll zu einem Vorzeigeprojekt für ganz Deutschland ausgebaut werden – als Lehr- und Entwicklungszentrum für Geothermie. Bereits jetzt gebe es zahlreiche Interessenten, die sich in dem interkommunalen Gewerbegebiet niederlassen wollten. Dieses erste Verwaltungsgebäude solle jedenfalls zu einer Begegnungsstätte für Industrie und Privatpersonen ausgebaut werden. Aber das sei erst der Anfang. Denn bereits in rund fünf Jahren werde gleich nebenan ein Geothermiekraftwerk in Betrieb gehen. Das ist zumindest der Plan. Die Papenburger Hanrath-Gruppe und die Dersumer Kanne Group wollen für gut 48 Millionen Euro ein Geothermiekraftwerk errichten. Damit soll Wärme aus einer Tiefe von bis zu 5000 Metern gefördert werden.
Hanrath-Chef Herbert Hanrath hat an der Verwirklichung keine Zweifel: „Das ist keine Luftblase.“ Ob das Vorhaben umgesetzt werden kann, muss zunächst mithilfe einer 250 000 Euro teuren Machbarkeitsstudie geprüft werden. „Die Förderzusage durch das Land Niedersachsen erwarten wir stündlich“, gibt sich Oliver Kugland, Mitglied der Geschäftsführung der Hanrath-Gruppe, zuversichtlich. Bis zum Wochenende gab es aber noch kein grünes Licht aus Hannover.

Lob vom Präsidenten
Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) lobte, dass es „emsländischen Eigengewächsen gelungen ist, hier auf dem nackten Acker“ ein solches Gewerbegebiet mit bundesweitem Modellcharakter aus dem Boden zu stampfen.


 




Förderverein Halbtagsgrundschule, 26. November, 20 Uhr, Grundschule, Mitgliederversammlung.

KLJB, 29. November, 19 Uhr, Messe mit Aufnahme der neuen Mitglieder; anschließend Generalversammlung.

Musikverein, 29. November, 19.30 Uhr, Haus des Bürgers, Mitgliederversammlung.

kfd, 4. Dezember, 19 Uhr, Haus des Bürgers, Adventsfeier mit Generalversammlung; Kaffeegedeck bitte mitbringen; Anmeldung unter 17 72 oder 81 44.


Vollsperrung der K 155 Heede - Rhede

Aufgrund einer Brückensanierung ist zur Durchführung der Bauarbeiten eine Vollsperrung der K 155 notwendig.
Die Baumaßnahme beginnt am 04.11.2013 und soll am 22.11.2013 beendet sein.

Umleitungen werden ausgeschildert.



Wissen und Neugier führten beim Quiz des HHG Heede zum Erfolg
Hauptgewinn für Maria Niemann
(Bericht und Foto: Hermann Schmitz)



Den richtigen Blick in Verbindung mit einer gewissen Neugier auf die Ausstellung des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe Heede / Ems e.V. aus Anlass der diesjährigen Gewerbeschau und natürlich die Bereitschaft sich den Quizfragen des Vereins zu stellen, führten für drei Gewinner zu einem besonderen Glücksgefühl, denn sie wurden unter den knapp 300 Teilnehmern mit der richtigen Lösung gezogen. So konnte Marie Niemann den 1. Preis einen Warengutschein im Werte von 50,00 €, Jonas Werdmann den 2. Preis einen Warengutschein im Werte von 30,00 € und Hermann Hunfeld (v.l.) den 3. Preis einen Warengutschein im Werte von 20,00 € neben dem aktuellen Adventskalender vom I. Vorsitzenden Hermann Jossen (hinten Mitte) sowie den Vorstandskollegen Ralf Kückelmann (hinten rechts) und Hermann-Josef Schwarte (lhinten links) entgegen nehmen.



Schützen spenden für Kindergarten
(Bericht EL-Kurier vom 27.10.2013)



Die Heeder Schützen haben im Rahmen des Schützenfestes für den Kindergarten St. Michael gesammelt. Nun konnte eine Spende in Höhe von 731,10 Euro übergeben werden. Schützenkönig Bernd Behrens mit seiner Königin Angelika und der Vereins-Schriftführer Gerhard Wegmann überreichten der Leiterin des Kindergartens, Schwester Regina Maria, den Geldbetrag. Die Kinder freuten sich über die Spende und die Süßigkeiten, die sie vom Königspaar erhalten haben. Privat-Foto




DRK – Blutspende

Am 11. November 2013 im Haus des Bürgers in der Zeit
von 17.00 bis 20.00 Uhr.







Hauptpreis auf Kirmes gewonnen
Johannes Bögemann zieht großes Los in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.10.2013)


Organisatoren, „Losfee“ und Gewinner: Unser Foto zeigt (von links) Hermann-Josef von Hebel, Johannes Bögemann, Anne Weber, Maria Krallmann, Laura Bögemann, Johannes Brinkmann, Rainer Wilkens und Gerd Wegmann. Foto: mit

Johannes Bögemann hat den Hauptpreis der Verlosung auf dem 635. Hanse- und Kornmarkt in Heede gewonnen. Bögemann darf sich über einen Warengutschein im Wert von 500 Euro freuen.
Der zweite Preis, ein Verzehrgutschein im Wert von 175 Euro, ging an Gerd Wegmann, den dritten Preis gewann Laura Bögemann. Sie erhielt ein Fotoshooting im Wert von 100 Euro. Die Lose wurden von Pfarrer Johannes Brinkmann gezogen. Durchgeführt wird die Verlosung vom Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe. Dessen 2. Vorsitzender Hermann-Josef von Hebel überreichte die Preise zusammen mit den Vorstandskollegen Anne Weber, Maria Krallmann und Rainer Wilkens.
Neben den drei Hauptgewinnen wurden weitere 36 Sachpreise vergeben, deren Gewinner sich bislang nicht gemeldet haben. Die Besitzer folgender Losnummern werden deshalb gebeten, sich bis zum 15. November bei der Bäckerei Jossen (Hauptstraße 17) zu melden:
27.167, 27.267, 27.279, 27.280, 27.297, 27.299, 27.300, 27.595, 27.804, 27.815, 27.875, 27.978, 28.393, 28.620, 28.643, 28.796, 28.881, 28.950, 28.978, 42.663, 42.684, 42.700, 43.006, 43.075, 44.130, 44.182, 44.733, 47.087, 47.218, 47.225, 47.251, 47.353, 47.383, 47.401, 47.424, und 47.436.



Baubeginn für „Senioren-Residenz“ in Heede noch in diesem Jahr geplant
Betreutes Wohnen an der Hauptstraße – Rat stimmt für neues Baugebiet mit neun Grundstücken

(Bericht der Ems-Zeitung vom 21.10.2013)

Der Rat der Gemeinde Heede hofft, dass die Bauarbeiten für die „Senioren-Residenz“ noch in diesem Jahr beginnen können. Foto: Henning Twickler

Nach mehreren Verzögerungen, unter anderem durch den Fund von Altlasten, könnten die ersten Arbeiten für das Bauvorhaben „Senioren-Residenz Heede“ noch im Dezember anlaufen. So die Ansage von Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) in der jüngsten Ratssitzung. Voraussetzung sei eine zügige Genehmigung des Landkreises.
Wie berichtet, sollen an der Hauptstraße vom Planer und Investor Andreas Kruse aus Haselünne auf einem rund 4500 Quadratmeter großen Grundstück in einem ersten Bauabschnitt zwölf Wohneinheiten mit Größen von 65 bis 92 Quadratmetern errichtet werden. Die Investitionssumme beträgt etwa 1,5 Millionen Euro. Das als betreutes Wohnen konzipierte Projekt wird in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), Kreisverband Emsland, durchgeführt. Das DRK soll, wenn benötigt, für Pflegeleistungen sorgen und auch einen Hausnotruf unterhalten.
Ohne Gegenstimme billigte der Rat die Aufstellung des Bebauungsplans „Östlich Raiffeisenstraße“. Dort sollen laut Bürgermeister Pohlmann auf einer Fläche von 9400 Quadratmetern neun Bauplätze ausgewiesen werden. Zugelassen werden nach seinen Angaben nur einzeln stehende Häuser mit maximal zwei Wohneinheiten. Doppel- und Reihenhäuser sind nicht zugelassen.
Neue Windkraftanlagen wird es in Heede nicht geben. Die Mitglieder des Rates (CDU: 11, SPD: 2) stimmte einer entsprechenden Verwaltungsvorlage zu. Die Abstandregelungen zu Wohngebieten und Einzelhäusern lasse dies nicht zu, so der Bürgermeister. In Heede gibt es an der Autobahn 31 zwei Windparks mit zusammen neun Anlagen. Dabei wird es bleiben. Ein Repowering (Erhöhung der Leistung) ist Pohlmann zufolge allerdings möglich.
Abgelehnt wurde ein Zuschussantrag des Imkervereins Aschendorf und Umgebung. Die Bienenzüchter wollen auf der Landesgartenschau in Papenburg der Bevölkerung den Umgang mit Bienen und deren Nutzen näherbringen. Dafür baten sie um eine Spende. Da es sich „um kein gemeindliches Projekt“ handele, versagte der Rat seine Zustimmung.



Aus der Geschäftswelt

Den Schritt in die Selbstständigkeit hat die Fotografin Elisabeth Runde gemacht und das Studio „rund um’s foto“ in der Hermann-Abels-Straße 1 in Heede eröffnet. In den Geschäftsräumen bietet sie alles rund um die Fotografie, Filmentwicklung und digitale Bearbeitung.
Pass- und Bewerbungsfotos gehören ebenso zum Angebot wie Porträts aller Art.
Bei Babyshootings, Familien-, Einzel-, Paar-, Akt- und Hochzeitsfotos bietet das Studio ideale Bedingungen für kreative Aufnahmen mit modernster digitaler Kamera- und Lichttechnik.
Auf Wunsch können darüber hinaus auch Außenaufnahmen vereinbart werden. Foto Anna Heidtmann









Die Samtgemeinde Dörpen informiert über Pflichten für Hundehalter:
Hunde im Nds. Hunderegister anmelden

Neben der Pflicht, seinen Hund chippen zu lassen und eine Haftpflichtversicherung für ihn abzuschließen, muss nun jeder Hundehalter sein Tier gemäß § 6 NHundG im Hunderegister Niedersachsen registrieren. Wer am 01. Juli 2013 einen Hund hält, der älter als sechs Monate ist, ist zur Registrierung verpflichtet.

Eine Registrierung bei einem nicht amtlichen Tierregister ersetzt diese Registrierung nicht.

Das Hunderegister soll der Identifizierung eines Hundes, der Ermittlung der Hundehalterin oder des Hundehalters und der Gewinnung von Erkenntnissen über die Gefährlichkeit von Hunden in Abhängigkeit von Rasse, Geschlecht und Alter dienen.
Die Registrierung wird durch die Kommunale Systemhaus Niedersachsen GmbH (KSN) durchgeführt und ist bereits seit dem 24. Juni möglich. Für jede Online-Registrierung unter www.hunderegister-nds.de werden Kosten in Höhe von 14,50 Euro (zzgl. MwSt.) anfallen. Eine telefonische bzw. schriftliche Anmeldung kostet 23,50 Euro (zzgl. MwSt.). Die Gebühr muss nur einmalig bezahlt werden und deckt alle Änderungen für den gemeldeten Hund ab.



A 31 Anschlussstelle Dörpen/Heede gesperrt

Im Zuge der Grunderneuerung der A 31 zwischen Rhede und Dörpen muss ab Montag, 7. Oktober die Anschlussstelle Dörpen/Heede in der Fahrtrichtung Emden gesperrt werden. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lingen und Osnabrück mit.
Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 4. November an. Eine Umleitung ist örtlich ausgeschildert.



Heute Viehmarkt und Verlosung
Abschlusstag des Heeder Hanse- und Kornmarktes – Freibier zum Auftakt
Bericht der Ems-Zeitung vom 21.10.2013)


Das Fass Freibier stach Bürgermeister Antonius Pohlmann an. Foto: Schmitz

Oktoberfeststimmung herrschte am Wochenende bei der Eröffnung des 635. Hanse- und Kornmarktes in der Emsgemeinde Heede, als Bürgermeister Antonius Pohlmann den Anstich des Fasses Freibier vornahm.
Im Anschluss folgte die Ehrung der ältesten Marktbesucher. Ausgezeichnet wurden Hildegard König und Elisabeth Brand (87 Jahre) sowie Hermann Menger (91 Jahre). Zudem trug die Heeder Theatergruppe mit plattdeutschen Darbietungen zum Unterhaltungsprogramm bei.
Der Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe Heede Ems präsentierte sich in einem Ausstellungszelt unter dem Motto „Heede – ein Ort mit Perspektive“.
Seit Samstag werden der Adventskalender 2013 und die Lose für die Kirmesverlosung – Hauptziehung der Gewinner am Montag um 11 Uhr – angeboten.
Für den Luftballonwettbewerb am Sonntag zeichnete einmal mehr die Freiwillige Feuerwehr Heede verantwortlich.
Im Rahmen des Aktionsprogrammes fanden Vorführungen der Schnitzkunst mit der Kettensäge und die Präsentation der Oldtimer des in Gründung befindlichen Traktor-Oldtimerclubs Heede statt.
Heute steht der Viehmarkt mit rund 200 Stück Großvieh im Vordergrund, ebenso wie die Ausgabe der Tombolapreise an die Gewinner.







Kolpingfamilie Heede, 5. Oktober ab 9 Uhr Kleider- und Schuhsammlung




Waldjugendspiele der Grundschule in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.10.2013)



Ganz schön schwer: Mädchen und Jungen der Klassen drei und vier der Grundschule Heede beim Baumstammsägen an einer der acht Stationen bei den Waldjugendspielen der Bildungseinrichtung in der Emsgemeinde. Insgesamt 45 Schüler nahmen an der Aktion teil und hatten die Aufgabe, in Gruppen möglichst viele Punkte bei verschiedenen Aufgaben rund um das Thema Wald zu sammeln. Spielerisch sollte den Mädchen und Jungen an Stationen wie „Greifkiste“, „Tannenzapfenlauf“ oder „Baumarten“ die Funktion des Waldes nähergebracht werden. Gerd Meyer, Jäger der Gemeinschaftsjagd Heede und langjähriger Begleiter des Projekts, betonte die Bedeutung der Waldjugendspiele: „Es ist ganz wichtig, dass Kinder im frühen Alter mit der Natur und ihren Eigenschaften vertraut gemacht werden.“ Foto: Alexandra Abeln



Heeder Erstklässler ernten Kartoffeln
(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.09.2013)



Auf einem Kartoffelacker von Jan Funke in Heede haben 20 Erstklässler der Grundschule Heede von Hand Kartoffeln geerntet. Die wiederkehrende Aktion wird vom Förderverein der Schule unterstützt. Zunächst erfuhren die Schüler etwas über den Anbau und die Ernte von Kartoffeln, bevor sie die Hände in die Erde gruben, um zu ernten. Schnell füllten sich die Behälter. Besonders originelle Exemplare bewahrten die Schüler für das Kartoffelfest in der Schule auf, um damit bei der Wahl zum Kartoffelkönig und zur -königin anzutreten. Am Ende durfte jedes Kind einen Beutel Kartoffeln mit nach Hause nehmen. Foto: Schule



Grundschule Heede erhält Sicherheitswesten
(Bericht EL-Kurier vom 29.09.2013)



Rechtzeitig zu Beginn der dunklen Jahreszeit tragen die 80 Schüler der Grundschule Heede nun Sicherheitswesten, die der ADAC gestiftet hat. Gerade in der jetzt beginnenden Herbst- und Winterzeit sei die Unfallgefahr im Straßenverkehr für Kinder um ein Vielfaches höher als im Sommer, so Schulleiter Markus Haverkorn. Oftmals fehle ihnen die Übersicht und Erfahrung, gefährliche Situationen zu erkennen. Hinzu komme, dass sie in der Dämmerung und Dunkelheit von anderen Verkehrsteilnehmern zu spät erkannt würden. Mit dem Ziel, die Sicherheit auf dem Schulweg zu verbessern, macht die Grundschule daher das Tragen der reflektierenden Westen während der dunklen Jahreszeit für alle Schulkinder zur Pflicht. Die im Schulprogramm festgehaltene Regelung tritt laut Aussage der Schulleitung mit dem Ende der Herbstferien in Kraft. Dabei hofft das Lehrpersonal auf eine Unterstützung der Eltern. Die Größen der Westen mit Kapuze sind so bemessen, dass sie problemlos über eine dicke Jacke passen. Initiiert und beim ADAC beantragt wurde die Aktion vom Förderverein der Grundschule. Im Rahmen der Übergabe der Sicherheitskleidung dankte Haverkorn dem Fördervereinsvorsitzenden Horst Brunen für das Engagement. Heidtmann-Foto



Seniorenfahrt am 07.09.2013



Im Rahmen der diesjährigen Seniorenfahrt der Gemeinde Heede ging die Reise in das Dörpmuseum Münkeboe in das wunderschöne Südbrookmerland.
Unter dem Motto „Ein Dorfmuseum zum Anfassen und Erleben“ gab es Gelegenheit für alle Teilnehmer, die alte Dorfschmiede, den Klumpenmacher, den Stellmacher- bzw. Holzpumpenbauer, den Müller oder wahlweise auch den Bäcker zu besuchen.
Alle Aktionsausstellungen waren an diesem Tag mit ehrenamtlichen Personen besetzt, die ihre ganz besonderen Fähigkeiten und das jeweilige Handwerk und die dazu notwendigen Fertigkeiten präsentierten.
Vor Abfahrt und Rückreise gab es die schon bekannten Erfrischungsgetränke und das nette Gespräch zum Austausch der Erlebnisse. Am Abend bildete das gemeinsame Abendessen im Landhaus Kanne-Hunfeld den Abschluss eines tollen und erlebnisreichen Tages.



Kraftwerk für 48 Millionen Euro geplant
Im emsländischen Heede soll ab 2017 Geothermie genutzt werden – Konzept will Pilot-
standort schaffen

(Bericht der Ems-Zeitung vom 21.09.2013)


Große Pläne haben die Initiatoren für das interkommunale Gewerbegebiet Green Energy Park geschmiedet. Foto: Hinrichs

Bis zu 6000 Meter tief wird für Geothermiekraftwerke gebohrt. (Grafik: Siemens/Wikimedie Commons)

Im Gewerbegebiet „Green Energy Park“ an der A 31 im emsländischen Heede wollen die Papenburger Hanrath-Gruppe und die Dersumer Kanne Group für gut 48 Millionen Euro ein Geothermiekraftwerk mit einer Leistung von drei Megawatt elektrisch und zwölf Megawatt thermisch errichten. Verbunden mit dem Projekt ist im Nachgang der Aufbau des Green Energy Parks zu einem landesweiten „Pilotstandort“ für erneuerbare Energien.
Die Pläne stellte Oliver Kugland, Mitglied der Geschäftsführung der Hanrath-Gruppe, während einer Informationsveranstaltung in Heede vor. Kuglands Ausführungen zufolge soll das Erdwärmewerk 2017 in Betrieb gehen. Ob das der Fall sein wird, hängt aber maßgeblich vom Ausgang der bald anlaufenden, rund 250 000 Euro kostenden Machbarkeitsstudie ab. Eine Vorstudie habe dem Vorhaben aber bereits die Wirtschaftlichkeit attestiert. Und das unter den „ungünstigsten Bedingungen gerechnet“.
In jedem Fall gebaut wird zunächst durch die Kanne Group ein Verwaltungsgebäude mit Büros und Schulungsräumen. Dieses bildet sozusagen die Keimzelle des „Zentrums für Geothermie/Erneuerbare Energien“. Die Vermietung der Büros ist laut Kugland bereits unter Dach und Fach. Der Spatenstich soll noch im November erfolgen. Eine Erweiterung des Komplexes ist in den Planungen bereits enthalten.

Heißes Wasser fördern
In die Projektierung des Geothermiekraftwerkes sind die Firma Geodienste GmbH mit Sitz in Garbsen bei Hannover und das Energieforschungszentrum Niedersachsen eingebunden. Laut Professor Dieter Michalzik, Geodienste, soll die Wärme aus bis zu 5000 Meter Tiefe gefördert werden. Das Transportmittel ist Wasser. Dieses ist aufgrund zu früherer Zeit durchgeführter Erkundungsbohrungen dort nachweislich vorhanden. Erwartet werde eine Wassertemperatur von rund 165 Grad Celsius. Doch wie hoch diese tatsächlich sein werde, sei ungewiss.
Das Wasser wird durch eine Bohrung in das Kraftwerk befördert, wo die Wärme entzogen wird. Anschließend gelangt das Wasser mit einer Temperatur von nur noch etwa 60 Grad Celsius wieder in die Tiefe. Die Enden der beiden Bohrlöcher werden in der Tiefe etwa 1,5 bis 2 Kilometer auseinanderliegen. Allein für das Anlegen und Nutzbarmachen der Bohrungen kalkuliert die Hanrath-Gruppe mit Kosten von knapp 27 Millionen Euro. Taxe ist laut Kugland, dass 1000 Meter Bohrtiefe etwa zwei Millionen Euro kosten würden.
Der erzeugte Strom soll eingespeist werden, und für die anfallende Wärme sollen in dem spezialisierten Gewerbegebiet feste Abnehmer angesiedelt werden. Zudem ist angedacht, über ein Fernwärmenetz auch Gebäude zu versorgen. Befürchtungen von Bürgern, dass es zu Erschütterungen und Rissen an Häusern kommen könnte, zerstreute Michalzik mit dem Hinweis, dass die geologischen Gegebenheiten gerade mit Blick auf die Sicherheit „sehr gut“ seien.
Während bis 2017 das Kraftwerk stehen soll, ist das Bündeln vielfältiger Kompetenzen auf dem Sektor erneuerbarer Energien im Green Energy Park langfristig ausgelegt. Nach Vorstellung der Hanrath-Gruppe sollen bis zum Jahr 2025 hier Kooperationen mit mehreren Hochschulen, Fach- und Forschungszentren sowie regionalen Wirtschaftsverbänden praktisch in die Tat umgesetzt werden. Daher will man an diesem Standort möglichst viele Experten auf dem Sektor der erneuerbaren Energien ansässig werden lassen. Zudem ist der Aufbau einer internationalen Schulungsakademie zur Aus- und Weiterbildung von Fachkräften geplant.
Die beiden Gemeinderäte von Dersum und Heede haben kurz vor der Präsenta tion dem Vorhaben in dem interkommunalen Gewerbegebiet zugestimmt. Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann sprach angesichts der vielversprechenden Planungen von einem „Leuchtturmprojekt für Niedersachsen“. Frank Mattioli vom Energieforschungszentrum Niedersachsen stellte fest, dass es seines Wissens ein Projekt dieser Art in ganz Deutschland noch nicht gebe.

Einen Podcast finden Sie unter
http://www.emsvechtewelle.de



Senioren-Residenz für Heede
Investor übergibt Bauantrag an Bürgermeister Pohlmann
(Bericht der Ems-Zeitung vom 19.09.2013)



Auf dem Gelände der früheren Raiffeisen-Warengenossenschaft wird die „Senioren-Residenz Heede“ entstehen. Am Mittwoch übergab Andreas Kruse den Bauantrag an Bürgermeister Antonius Pohlmann. Das Bild zeigt (von links) Marietta Wegmann, Hermann Krallmann, Andreas Kruse, Thomas Hövelmann, Antonius Pohlmann, Heinz-Hermann Lager, Otto Flint und Gerd Mauer. Foto: Hermann Hinrichs

Das Aktenpaket für den Antrag zum Bau der „Senioren-Residenz Heede“ ist geschnürt und befindet sich seit dem gestrigen Mittwoch in Händen des Heeder Bürgermeisters Antonius Pohlmann. Auch das Bauschild steht schon auf dem früheren Raiffeisengelände an der Hauptstraße in der Ortsmitte. Möglichst noch in diesem Jahr soll mit dem Bau begonnen werden.
Planer und Investor Andreas Kruse aus Haselünne hofft darauf, dass der Landkreis seinen Bauantrag zügig bearbeitet, damit schon bald die Bagger anrollen können, um den rund 1,5 Millionen Euro kostenden ersten Bauabschnitt auf dem rund 4500 Quadratmeter großen Gelände in die Tat umzusetzen.
Zwölf Wohneinheiten von Größen zwischen 65 und 92 Quadratmeter verteilt auf zwei Stockwerke werden hier errichtet. Der zweite Bauabschnitt, der ebenfalls zwölf Wohneinheiten umfasst, „wird anschließend je nach Bedarf errichtet“, so Andreas Kruse. Bei den Wohnungen handelt es sich um Eigentumswohnungen, die von Interessierten gekauft oder auch von Kapitalanlegern vermietet werden können. Voraussetzung ist aber, dass mindestens einer der Bewohner 60 Jahre oder älter ist.
Mit im Boot ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Emsland, das die Betreuungsleistungen für die Bewohner übernehmen wird und schon bei der Vermarktung der Wohnungen unterstützend tätig ist. „Das Ziel ist es, dass die Bewohner so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben können“, so DRK-Geschäftsführer Thomas Hövelmann. Das DRK werde unter anderem für eventuell benötigte Pflegeleistungen sorgen, unterhalte den Hausnotruf und wolle Ansprechpartner für die Dinge des alltäglichen Lebens sein.
„Wir sind sehr froh, jetzt so weit zu sein, dass der Bauantrag an den Landkreis geht und das Projekt dort realisiert haben, wo wir es immer haben wollten“, freute sich Bürgermeister Pohlmann darüber, dass nach mittlerweile zehn bewegten Jahren rund um dieses Gelände betreutes Wohnen im Heeder Ortskern Realität werden kann.
In dieser Zeit war ein Konzept erstellt und eine Investorengruppe gefunden worden, aber auch Altlasten auf dem Gelände, woraufhin das Projekt scheiterte und mit ihm der damalige Bürgermeister Alois Soring. Der warf nach langwierigen Querelen im Rat rund um die Verantwortung für die an der Gemeinde hängen gebliebene Altlastenentsorgung 2007 entnervt das Handtuch.



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Ergebnisse der Bundestagswahl vom 22. September 2013 ►►►►►►►►



Oktoberfest auf dem Schützenplatz in Heede am 28.09.2013





Tag der offenen Tür bei St. Barbara

Die Tagespflege St. Barbara in Heede lädt am kommenden Sonntag, 22. September, von 11 Uhr bis 17 Uhr in die neuen Räumlichkeiten zum Tag der offenen Tür ein.





Jan Brünjes holt zwei Goldmedaillen bei Senioren-EM
Heeder Wasserskifahrer gewinnt Titel mit dem deutschen Team und im Trickski
(Bericht der Ems-Zeitung vom 19.09.2013)

Trotz einer defekten Bindung sicherte sich der Heeder Jan Brünjes bei den Senioren-Europameisterschaften im polnischen Szczecinek den Titel im Trickski. Foto: privat

Eine reiche Medaillenausbeute feierten die Heeder Wassersportler bei den Europameisterschaften im Wasserski und Wakeboard.
Mit zwei Goldmedaillen kehrte Jan Brünjes von den Seilbahn-Wasserski-Europameisterschaften der Senioren im polnischen Szczecinek zurück. Mit dem Sieg im Trickskiwettkampf der Teamwertung, der mit 1000 Punkten belohnt wurde, legte Brünjes den Grundstein für den Triumph der deutschen Mannschaft in der Teamwertung. Im Einzelwettbewerb lief es weniger glatt. Brünjes stürzte im ersten Lauf bei einer gesprungenen 360-Grad-Drehung und verlor dabei früh wichtige Punkte. Zu allem Überfluss brach bei dem Sturz die Bindungshalterung auf dem Ski.
Mit reichlich Klebeband an der Bindung und vielen aufmunternden Worten seiner Teamkollegen startete Brünjes in den zweiten Lauf. „Mein Vertrauen in das Material war gleich null. Ich fuhr wie auf rohen Eiern, es war die spannendste Runde meiner bisherigen Wettkämpfe“, berichtet der Heeder. Doch das Provisorium hielt bis kurz vor Ende des Laufes. Bis dahin hatte Brünjes mit sauber durchgeführten Tricks die fehlenden Punkte für den EM-Titel gesammelt.
Nicht weniger spannend machte es der für Heede startende Niederländer Sam de Haan bei den Seilbahn-Wakeboard-Europameisterschaften in Fagersta/Schweden. Trotz eines Sturzes im ersten Lauf gewann der 17-Jährige aber trotzdem die Silbermedaille der Junioren. Die 16-jährige Sanne Meijer startete in der offenen Klasse und wurde für ihren Mut belohnt. Nach einem verkorksten ersten Lauf bot die junge Niederländerin im weiten Durchgang eine starke Vorstellung und gewann die Silbermedaille.



282 Tonnen auf 96 Rädern
Transformator für Umspannwerk Heede in Herbrum angelandet – Ziel um Mitternacht erreicht

(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.09.2013)


Der Koloss bewegte sich auf einem „Self-Propelled Modular Transporter“ (SPMT) langsam an Land. Fotos: Anna Heidtmann

In einem groß angelegten Transportmanöver ist am Sonntag ein weiterer 282 Tonnen schwerer Transformator beim alten Fähranleger in Herbrum an Land gebracht und zum Umspannwerk nach Heede überführt worden. Ein baugleicher Transformator des Herstellers ABB hatte Heede bereits vor einer Woche erreicht.
Auf dem rund 70 Meter langen und 9,50 Meter breiten Ponton „Lasttrager 19“ hatte das Schubschiff „SB Gertruida van der Wees“ den Koloss Tage zuvor von Bad Honnef über Rotterdam nach Herbrum befördert. Allein diese Überführung dauere je nach Wasserlage ein bis zwei Wochen, sagte Einsatzleiter Ben Top von der für den Landtransport verantwortlichen niederländischen Firma Wagenport. Für den „roll on/roll off-Transport“ sei der Platz am alten Fähranleger wegen seiner Breite und der damit verbundenen Wendemöglichkeiten des Pontons am optimalsten.
Während die Landung der tonnenschweren Fracht in der vergangenen Woche problemlos verlaufen war, gestaltete sich das stundenlange Manöver diesmal schwieriger. Durch den Maschinenausfall eines von zwei Fahrwerken erforderte das Andocken des Pontons am Ufer der Ems erhebliches Geschick, Augenmaß und Geduld. „Der größte Teil unserer Arbeit besteht aus Warten“, sagte Peter Peters von der Firma Wagenborg mit einem unruhigen Blick auf die Uhr. Als der Ponton nach mehreren Anläufen und mit erheblicher Zeitverzögerung die richtige Position am Ufer erreicht hatte, errichteten die Arbeiter mithilfe eines riesigen Krans eine Verladerampe, bestehend aus acht stählernen Platten mit einem Gewicht von jeweils knapp elf Tonnen.

Anlanden ferngesteuert
Endlich konnte die von den rund 20 Einsatzkräften und zahlreichen Zuschauern mit Spannung erwartete Überführung beginnen. Unter lautem Motorendröhnen bewegte sich die gewaltige Ladung auf einem mit 96 Rädern ausgestatteten Self-Propelled Modular Transporter (SPMT) aus dem Ponton in Richtung Ufer. Bei einem SPMT handelt es sich um ein Modulfahrzeug mit eigenem Antrieb, das mithilfe einer Fernsteuerung gelenkt wird. Nach etwa dreieinhalb Stunden hatte der Transformator festen Boden unter den Rädern. Die Arbeiten für eine weitere gut vierstündige Überführungsprozedur auf der Straße konnten beginnen.
Hierfür waren nach Angaben von Top im Vorfeld erhebliche Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Angesichts einer Breite des Trailers von 5,50 Metern wurden die weitaus schmaleren Straßen vom Fähranleger bis zum Segelflugplatz mit Stahlplatten ausgekleidet. Diese sollten mögliche Schäden durch den tonnenschweren Transport vermeiden. Hierfür seien vorab innerhalb von drei Tagen insgesamt 22 Lkw-Frachten mit Fahrblechen und Holzbohlen herangeschafft worden. Etwaige Schäden seien darüber hinaus durch eine Versicherung der Transportfirma abgedeckt. Neben einer Genehmigung des Wasser- und Schifffahrtsamtes und des Straßenverkehrsamtes sei 48 Stunden vor Beginn des Überführungsmanövers eine Anmeldung bei der örtlichen Polizei für verkehrsbegleitende Sicherheitsmaßnahmen erforderlich gewesen.
Gegen 20 Uhr setzte sich der Schwertransport unter Begleitung von drei Einsatzfahrzeugen der örtlichen Polizei sowie eines FB3-Fahrzeugs des Transportsicherungsunternehmens Sommer allmählich in Bewegung. Im Schritttempo ging es durch die Dunkelheit in Richtung Heede. Dabei kümmerte sich die Polizei um die vordere Sicherung und Sperrung der Seitenstraßen. Die Wechselverkehrszeichenanlage des FB3-Fahrzeugs signalisierte dem rückwärtigen Verkehr ein absolutes Überholverbot. Etwa gegen Mitternacht erreichte der Schwertransport beim Umspannwerk sein Ziel.



Umspannwerk in Heede erhält den nächsten Generator!

Lt. aktueller Information der niederländischen Schwertransportfirma Wagenborg wird am kommenden Sonntag, den 15.09.2013 um ca. 10:00 Uhr am ehemaligen Fähranleger in Herbrum der nächste Transformator für das Umspannwerk in Heede verladen.
Die Anlandung erfolgt wieder über einen Schubverbband mit Flachponton. Danach wird der Schwerlasttransport in die Emsgemeinde Heede bis zum Umspannwerk transportiert. Die geplante Anlieferung am Umspannwerk wird zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr erwartet.
Ein weiterer Generator ist auch schon in Vorplanung zur Anlieferung.
Sobald auch diese Transportdaten vorliegen, werden wir wieder entsprechend informieren.



Spektakulärer Schwertransport: Transformator für Heede geht in Herbrum an Land
(Bericht der Ems-Zeitung vom 09.09.2013)



In einem spektakulären Transportmanöver wurde am Sonntag beim ehemaligen Fähranleger in Herbrum ein weiterer Transformator für das Umspannwerk in Heede verladen. Das 282 Tonnen schwere Bauteil des Transformatoren-Herstellers ABB war auf dem Schiffsweg von Bad Honnef nach Herbrum überführt worden. Gut zwei Stunden benötigten die Mitarbeiter des niederländischen Transportunternehmens Wagenborg, um das gewaltige Bauteil an Land zu bringen. Das Verlademanöver des Transformators vom Wasser auf ein Spezialtransportfahrzeug wurde von einem Kamerateam des Herstellers gefilmt. Etwa drei weitere Stunden benötigten die Einsatzkräfte, um den Koloss im Dauerregen per Schwertransport und unter Begleitung der Polizei zur Baustelle nach Heede zu bringen. Angesichts einer Transportbreite von mehr als fünf Metern waren die Straßenränder zum Schutz vor Schäden bereits Tage zuvor mit Stahlplatten ausgekleidet worden. Die insgesamt rund 160 Tonnen schweren Kühlaggregate waren bereits am Freitag zum Umspannwerk nach Heede gebracht worden. Der Transport eines weiteren, baugleichen Transformators ist laut Aussage von Bert Maathuis von der Firma Wagenborg für kommenden Sonntag geplant. Foto: Anna Heidtmann



Glaubensbekenntnis mit den Füßen
Zwölfte Wallfahrt von Fehndorf nach Heede – 36 Kilometer langer Pilgerweg
(Bericht der Ems-Zeitung vom 04.09.2013)


Mehrere Hundert Gläubige machten sich auf die Fußwallfahrt von Fehndorf nach Heede.
Foto: Anna Heidtmann


Rund 300 Gläubige haben an der mittlerweile zwölften Fußwallfahrt von Fehndorf nach Heede teilgenommen. Frühmorgens um 6 Uhr hatten sich zahlreiche Gläubige in der St.-Ger-hard-Majella-Kirche eingefunden, um sich nach dem Erhalt des Reisesegens durch den geistlichen Begleiter der Wallfahrt, Pater Josef, auf den 36 Kilometer langen Pilgerweg zu machen.
Die Fußwallfahrt ist laut Aussage von Hauptorganisatorin Anna Mensen zu einer festen Tradition geworden. „Viele Gläubige aus der nahen und fernen Umgebung nehmen jedes Jahr wieder teil“, sagte Mensen. Den weitesten Weg hatte eine Wallfahrerin aus Hagen im Teutoburger Wald.
Auf dem Weg nach Heede schlossen sich immer wieder neue Gruppen an. Während der letzten Etappe von Sustrum nach Heede entlang den Emswiesen nahmen auch die Kommunionkinder des Pfarrverbundes an der Wallfahrt teil. Für Stärkung bei einer Frühstückspause am Forsthaus Oberlangen-Moor und einer Mittagspause im Dorfgemeinschaftshaus Sustrum hatten Frauen aus der Pfarreiengemeinschaft Rütenbrock-Fehndorf-Erika-Altenberge gesorgt. Die Versorgung bei medizinischen Notfällen war mit einem Begleitfahrzeug des DRK gesichert. Für den Fall, dass jemand den Fußweg nicht komplett gehen konnte, gab es daneben die Möglichkeit, sich auf dem begleitenden Pferdeplanwagen auszuruhen.
Mit der einen oder anderen Blase an den Füßen hatten die froh gestimmten Pilger gegen 16.45 Uhr ihr Ziel fast erreicht. Im Ortseingang von Heede wurden sie vom örtlichen Musikverein begrüßt und bis zur Gebetsstätte begleitet. Dort empfingen mit Pfarrer i. R. Johannes Brinkmann zahlreiche Gläubige den langen Pilgerzug. Bei der Erscheinungsstelle „Maria, Königin des Weltalls und der Armen Seelen“ wurde die mitgebrachte Wallfahrtskerze entzündet.
Zum Abschluss der Wallfahrt feierte er mit den vielen Gläubigen in der Marienkirche die Vorabendmesse. Die Predigt hielt Johannes Hasselmann, Pfarrer des Pfarreienverbundes Dörpen-Dersum-Heede. Er gehörte vor zwölf Jahren neben Anna Mensen zu den Mitbegründern der Fußwallfahrt.



Bitte überzählige und gut erhaltene Schuhe für die Aktion von helping hands bei den Heimspielen im Heeder Emsstadion abgeben!

Auch an einer Kreuzung in Heede hängen Schuhe in luftiger Höhe
(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.08.2013)



Jetzt baumeln auch in Heede Schuhe von der Ampel. Wo sich die Bundesstraße 401 und die Dersumer Straße kreuzen, haben Unbekannte ihre Schuhe über einen Ampelmast geworfen. Vor kurzem wurden schon zwei Schuhpaare in Herbrum auf diese Weise zweckentfremdet. Ob die Aktionen miteinander zusammenhängen, ist ebenso unbekannt wie die Motive der Schuhwerfer. Vor allem in den USA finden sich häufiger an den Schnürsenkeln zusammengebundene Schuhe an Ampeln. Ursprünglich erinnerten Gettobewohner so an tote Gangmitglieder. Mittlerweile hat sich das Ritual zur Kunstform entwickelt, die weltweit Anklang findet. In Flensburg hängen über einer Straße rund 300 Schuhe. Der Trend scheint auch Einzug im Emsland zu halten.
ffe/Foto: Anna Heidtmann




Heeder Oldtown Cityfest am 08.09.2013









Seniorenfahrt der Gemeinde Heede

Die Gemeinde Heede lädt alle Bürgerinnen und Bürger, die 65 Jahre oder älter sind, mit ihren Ehepartnern zu einer Seniorenfahrt am Samstag, den 07. September 2013 ein.

Weitere Informationen finden Sie unter Bekanntmachungen.



Umspannwerk in Heede erhält den nächsten Generator!

Lt. aktueller Information der niederländischen Schwertransportfirma Wagenborg wird am kommenden Sonntag, den 08.09.2013 um ca. 10:00 Uhr am ehemaligen Fähranleger in Herbrum der nächste Transformator für das Umspannwerk in Heede verladen.
Die Anlandung erfolgt wieder über einen Schubverbband mit Flachponton. Danach wird der Schwerlasttransport in die Emsgemeinde Heede bis zum Umspannwerk transportiert. Die geplante Anlieferung am Umspannwerk wird zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr erwartet.
Ein weiterer Generator ist auch schon in Vorplanung zur Anlieferung.
Sobald auch diese Transportdaten vorliegen, werden wir wieder entsprechend informieren.



Heimische Wakeboarder nutzen Heimvorteil
Titel und gute Platzierungen bei Wettbewerb am Heeder See

(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.08.2013)


Spektakuläre Aktionen zeigten die Wakeboarder beim Finale der NDS-Wettkampfserie am Heeder See. Foto: Anna Heidtmann

„Gegen Abend lässt der Wind nach, und das Wasser wird immer glatter“, sagte Jan Brünjes von der Heeder Wasserski- und Wakeboardanlage „Blue Bay“. Dadurch herrschten für die Teilnehmer des Niedersachsen (NDS) Wakeboardcups 2013 beim fünften und letzten Tourenstopp der NDS-Wettkampfserie am Heeder See optimale Wettkampfbedingungen.
Nach den zuvor ausgetragenen Wettkämpfen an den Wasserski- und Wakeboardanlagen Hooksiel, Idasee, Alfsee und Nethen ging es bei dem Finale in Heede neben gute Platzierungen im Tagessieg vor allem um wertvolle Punkte beim hart umkämpften Gesamttoursieg.
Die Wassersportler fuhren auf einem hohen Niveau und spornten sich gegenseitig zu Bestleistungen an. Atemberaubende Saltos, Drehungen um die eigene Achse und viele andere spektakuläre Aktionen begeisterten die zahlreichen Zuschauer am Ufer des Sees. Für die Sicherheit war die DLRG-Ortsgruppe Papenburg vor Ort, deren Rettungskräfte jedoch keinen Einsatz verzeichneten.
Die insgesamt 36 Wakeboarder starteten in den nach Mädchen und Jungen beziehungsweise jugendlichen unterteilten Altersklassen U 14 und U 18 sowie den Open Women und Open Men. Sehr erfreut war Brünjes über die Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Heeder See, die ihren Heimvorteil für gute Leistungen und Platzierungen nutzen konnten.
Die elfjährige Charlotta Erdmann vom Heeder See wurde bei den U-14-Girls Dritte in der Gesamtwertung. Siegerin dieser Altersgruppe wurde Zoe Mack vom Alfsee. Philip Stuckenberg, ebenfalls vom Alfsee, wurde Gesamtsieger bei den Boys U 14. Während Marc Blauw vom Heeder See bei den U-18-Teilnehmern den Tagessieg der Tour einfahren konnte, ging der Gesamtsieg dieser Altersklasse mit Anna Fasthoff und Jonas Polter sowohl bei den Girls als auch bei den Boys an die Starter vom Alfsee.

Gesamtwertung
Als Gewinner der offenen Klasse ging bei den Open Men Ole Jacobs vom Idasee hervor. Angesichts der Punktgleichheit in der Gesamtwertung durften sich Lena Befeld vom Alfsee und Berber de Vries vom Heeder See beide über einen ersten Platz in der Gesamtwertung freuen. De Vries wurde gleichzeitig Tagessiegerin der Wettkampfserie.



Die Nacht der bunten Lichter in Heede
Mehrere Tausend Besucher beim „Heeder See in Flammen“
(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.08.2013)


Für bunte Lichter sorgten am Samstagabend nicht nur die Süßigkeitenbuden auf dem Festivalgelände am Heeder See. Foto: Carina Santen

Mit Tausenden Besuchern war der „Heeder See in Flammen“ am Samstag zum insgesamt 19. Mal wieder ein voller Erfolg. Zum Festbeginn am frühen Abend gab es mit einem Feuerspucker, Jetskifahren auf dem Heeder See oder Wasserfontänen genug Unterhaltung für die ganze Familie. Mit fünf großen Zelten, in denen jeweils verschiedene Musikstile von bekannten DJs und Musikern gespielt wurden, vielen kulinarischen Leckereien, Süßigkeitenwagen und einem Schießstand gab es genug Unterhaltung an der größten und längsten Strandpromenade des Emslands.

Strahler bis zum Himmel
Abgesehen davon, dass die Fete im ganzen nördlichen Emsland bekannt und beliebt ist, war sie spätestens um 22.30 Uhr kaum zu übersehen. Mit Strahlern, die bis in den Himmel reichten, machte das Strandfest, das jedes Jahr am ersten Augustwochenende stattfindet, auf sich aufmerksam.
Gegen 23 Uhr begann der Höhepunkt des Abends, der selbst den DJ, dessen Stimme über das gesamte Eingangsgelände schallte, für einen Moment verstummen ließ. Der gesamte Strand war plötzlich voll mit Zuschauern. Über den See hinweg war das traditionelle Feuerwerk zu sehen. Rund eine Viertelstunde lang spiegelten sich die Funken der Feuerwerkskörper auf dem See und ergaben einen einmaligen Anblick vor dem dunklen Nachthimmel. Und damit begann die Fete. Immer mehr Jugendliche strömten auf das Gelände. Jedoch nicht nur Jüngere, so Veranstalter Wilfried Kemker. „Wir haben ein ziemlich gutes Publikum mit einer gemischten Altersstruktur, und für diese Größe einer Veranstaltung ist die Anzahl von Unruhen und Gewalttaten absolut im Rahmen.“ Dass keine unter 16-Jährigen das Gelände betreten, war den Veranstaltern besonders wichtig.
Die zahlreichen Sicherheitskräfte und Sanitäter hatten eine ruhige Nacht, und im Morgengrauen fand die Veranstaltung ihr Ende. Bereits gegen 6 Uhr am Morgen wurden die Zelte schon wieder abgebaut, damit Badegäste den Heeder Sandstrand nutzen konnten.



Mord an Heeder Bürgermeister noch ungesühnt
NS-Verbrechen an Hermann Connemann bis heute nicht restlos aufgeklärt
(Bericht der Ems-Zeitung vom 29.07.2013)


Das Gedenk-Kreuz mit dem Hof im Hintergrund. Zwischen Kreuz und Hof wurde der Mord begangen. Foto/Repro: Lambert Brand

Er war ehrenamtlicher Bürgermeister seit 1926 und beliebt wegen seiner Hilfsbereitschaft und Korrektheit. Deutsche Soldaten haben Hermann Connemann 1945 kaltblütig ermordet, ein Racheakt von Nationalsozialisten scheint das Motiv gewesen zu sein. Die Täter sind bis heute nicht ermittelt. Die Gemeinde Heede erinnert mit der Bürgermeister-Connemann-Straße, einem Gedenkstein auf dem Friedhof und einer ausführlichen Ehrung auf ihrer Homepage an Connemann.

„Als Bauernsohn der Gemeinde Heede war er ein treuer Diener der Allgemeinheit“, schreibt Anton Busemann im Buch „Das Ende des Zweiten Weltkrieges“. Die schrecklichen Geschehnisse der Nacht vom 17. April auf den 18. April 1945 rekonstruiert er wie folgt: „Um 0.30 Uhr kam die Frau des Bürgermeisters Connemann vom Tode ihres Vaters von der elterlichen Wohnung heim. Da sich die Familie Connemann vor den Bomben der feindlichen Flugzeuge schützen wollte, schlief sie im Kartoffelkeller. Etwa eine Stunde später wurde heftig an die verschlossene Haustür gepocht. Daraufhin wurde geöffnet, und drei deutsche Soldaten mit Tarnjacken traten ins Haus.“
Man habe nicht erkennen können, ob es Offiziere oder einfache Soldaten waren, schildert Busemann. „Sie kamen unter dem Vorwand, dass der Ort Heede frei wäre von feindlichen Truppen und wieder von Deutschen besetzt würde. Als Bürgermeister müsse Connemann für Quartiere sorgen und sofort mitkommen. Der Nachbar Lambert Brand, welcher gleichzeitig auch dem Gemeinderat angehörte, war auch im Hause Connemann anwesend. Brand wurde vom Bürgermeister als Ratsmitglied aufgefordert, mit ihm zu gehen.
Die Soldaten nahmen den Bürgermeister in ihre Mitte und gingen durch die nahe gelegene Wiese von Connemann zur Straße Heede - Schuckenbrock. Der Nachbar Brand wurde unterwegs von den Soldaten abgewiesen mit den Worten: „Wir haben nur mit dem Bürgermeister zu tun!“ Bald darauf hörte der Nachbar Brand, der sich noch auf der Wiese aufhielt, einen Wortwechsel zwischen den Soldaten und dem Bürgermeister und kurz darauf zwei Schüsse fallen. Noch ehe der Tag anbrach, eilten de Nachbarn zur Wiese, um Nachschau zu halten. Sie fanden den Bürgermeister - von zwei Kugeln durchbohrt - tot in der Nähe der Straße liegen.
Am Freitagmorgen, dem 20. April, wurde der Bürgermeister Connemann von den Nachbarn und von den wenigen noch am Ort verbliebenen Einwohnern auf dem Friedhof in Heede beigesetzt. Zum Gedächtnis wurde seitens der Familie Connemann ein Denkmal gesetzt an der Stelle, wo er sein Leben opferte.“
In der Ems-Zeitung vom 11. April 1995 erinnern der Freie Mitarbeiter Lambert Brand, ein Enkel des oben erwähnten Connemann-Nachbarn und Redakteur Hermann-Josef Mammes an das Ende des Zweiten Weltkrieges und ordnen die Geschehnisse mit Hilfe von Zeitzeugen ein: Der Mord an Bürgermeister Connemann sei ein Vergeltungsakt für die Kapitulation in Heede gewesen. Die Gemeinde war am 17. April 1945 besetzt und einer polnischen Einheit übergeben worden. Die Heeder Bürger hatten weiße Fahnen gehisst, um den Besatzern zu zeigen, dass mit Widerstand nicht mehr zu rechnen sei. Damit sollte die Zerstörung des Ortes vermieden werden.
Die deutschen Truppen hatten sich zuvor in die Emsmarsch zurück gezogen und von dort aus weiterhin die Gemeinde beschossen. Zahlreiche Häuser gingen dabei in Flammen auf. Die Bevölkerung verließ größtenteils den Ortskern, um in tiefen Gräben und Feldscheunen Schutz vor den Angriffen zu suchen. Zeitzeugen berichten davon, dass Hermann Connemann die Gemeinde den alliierten Soldaten übergeben hat, um weiteren Schaden abzuwenden.
Nach der von Busemann beschriebenen nächtlichen Verhaftung hätten die Soldaten den Ratsherrn Brand heftig abgewehrt und sogar einen Warnschuss abgegeben, um ihn loszuwerden. Die dunkle und zudem noch stark neblige Nacht habe ihm die Sicht versperrt. Connemann starb im Alter von 51 Jahren. Am 20. April wurde Connemann zusammen mit seinem kurz zuvor verstorbenen Schwiegervater in aller Stille beigesetzt. Der Leichenzug musste weiträumig vorbei an den Straßensperren der Polen über Nebenwege zum Friedhof geführt werden.
In den Nachkriegsjahren haben Ermittlungen beim Papenburger Gericht stattgefunden, sie verliefen jedoch ohne Ergebnis. Die Gemeinde Heede sowie die Kirchengemeinde und der Heimatverein haben 1988 auf der Grabstätte Connemanns einen Gedenkstein errichtet.

Quellen: Archiv der Ems-Zeitung; Anton Busemann, Das Ende des Zweiten Weltkrieges (1939 - 1945) im Raume der Samtgemeinde Dörpen“.



Neues Pflegeangebot
(Bericht EL-Kurier vom 26.07.2013)



Für die Senioren in Heede und Umgebung bietet zukünftig der ambulante Pflegedienst St. Barbara mit seiner Eröffnung der Tagespflege in Heede ein neues Angebot. Für täglich bis zu 12 Senioren ist die Tagespflege von Montag bis Freitag jeweils von 9 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Damit die Senioren bequem zur Tagespflege gelangen, wurde ein eigener Hol- und Bringedienst eingerichtet. Das Angebot gilt insbesondere zur Entlastung der pflegenden Angehörigen und soll für den Tagespflegegast eine willkommene Abwechslung zum Alltag sein. Infos unter Tel. 0 49 63/85 14. PR-Foto



Bernhard und Angelika Behrens sind die neuen Regenten des Bürgerschützenvereins Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.07.2013)



Der Bürgerschützenverein Heede hat mit Bernhard und Angelika Behrens ein neues Königspaar. Exakt 100 Jahre nach seinem Urgroßvater, dem Landwirt Johann Behrens, und ein halbes Jahrhundert nach seinem Großvater Bernhard Behrens, der 1963/64 mit seiner Ehefrau Margaretha regierte, wurde Bernhard Behrens als Bernhard XXXII. zum Schützenkönig proklamiert. Auf dem Foto das neue Regentenpaar und das Throngefolge mit (von links) Helmut und Anne Cordes, Heinz und Elke Burberns, Gerd und Andrea Behrens, Michael Flint und Karina Brand, Frank und Lena Kleemann, Norbert und Martina Potts, Stefan und Stephanie Bölscher, das Königspaar Bernhard und Angelika Behrens, Gerd Werdmann und Anja Westhus, Thomas Dettmer und Cathrin Kleemann, Heinz und Monika von Hebel, Wolfgang Soring und Bianca Thole, Holger Kückelmann und Verena Fromme, Heino Jansen und Elke Kramer sowie Johannes Behrens und Elisabeth Runde. Foto: Hermann-Josef Döbber



Tricks auf dem Wasser
In Heede wird Wakeboard-Cup vergeben
(Bericht der Ems-Zeitung vom 09.08.2013)

Am Samstag, den 10.08.2013 geht es an der Wasserski- und Wakeboardanlage Blue Bay in Heede um den Gesamtsieg beim Niedersachsen Wakeboard Cup.
Ab 15.30 Uhr können sich die Wassersportler ihre Startnummer im Wettkampfbüro abholen und von 17 bis 18 Uhr die Wettkampfstrecke austesten. Um 18 Uhr geht es los mit den Wettkämpfen. Vor dem letzten Wettkampf am Heeder See sind die ersten Plätze des Gesamtsieges stark umkämpft.

Weitere Informationen gibt es unter www.blue-bay.de



Rückkehr in die Heimat
Markus Haverkorn neuer Leiter der Grundschule Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 18.07.2013)


Als neuer Schulleiter der Grundschule Heede wurde Markus Haverkorn (Mitte) von Bürgermeister Antonius Pohlmann, Karen Mull von der Landesschulbehörde, SG-Bürgermeister Hermann Wocken und Andreas Hövelmann (Verwaltung) begrüßt (von links). Foto: Anna Kröger

Markus Haverkorn ist neuer Leiter der Grundschule Heede. Für den 28-Jährigen ist seine neue Wirkungsstätte allerdings kein Neuland. Schließlich kehrt mit Haverkorn ein „Sohn der Gemeinde“ in den Schoß dieser zurück, sagte Bürgermeister Antonius Pohlmann bei der offiziellen Vorstellung des Pädagogen.
Der in Heede geborene und aufgewachsene Haverkorn tritt die Nachfolge von Maria Kampa an, die sich im Juni nach 38 Jahren Schuldienst in den Ruhestand verabschiedete. Nach seinem Abitur hatte es ihn nach Münster verschlagen, wo er von 2004 bis 2008 sein Lehramtsstudium in den Fächern Deutsch und Religion absolvierte. In seiner noch jungen Laufbahn hat er bereits berufliche Erfahrungen an drei unterschiedlichen nordrhein-westfälischen Grundschulen in Hamm, Schwerte und Lünen sammeln können.
Als Nachfolger für die langjährige Rektorin Kampa, habe Pohlmann sogleich Haverkorn ins Auge gefasst, den er noch aus der gemeinsamen Zeit im örtlichen Musikverein kennt und schätzt, erzählt der Bürgermeister. „Als ich den Anruf bekam, war ich sofort Feuer und Flamme“, erinnert sich Haverkorn. Trotz aller Freude über die neue Aufgabe sei er sich auch der großen Verantwortung bewusst, die diese mit sich bringe.
Bei der Bewältigung seiner neuen Pflichten kann sich der angehende Schulleiter nicht nur der Unterstützung der Gemeinde, sondern auch der Landesschulbehörde sicher sein, wie Karen Mull, schulfachliche Dezernentin der Meppener Außenstelle, erklärte. Sie lobte die „konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit der Gemeinde und dem Schulträger, durch die es innerhalb eines kurzen Zeitraumes gelungen sei, den beruflichen Länderwechsel zu vollziehen.
„Eine Meisterleistung“, findet auch Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken. Er versteht die Verpflichtung Haverkorns auch als ein Signal für junge Menschen, als Fach- oder Führungskräfte in ihre Heimat zurückzukehren, die ihnen vielfältige Perspektiven biete.



E I N L A D U N G

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Dörpen möchte Sie zu einer Fahrt auf der Ems mit dem Fahrgastschiff „Amisia“ am Montag, den 5. August 2013 recht herzlich einladen.

Weitere Informationen finden Sie unter Bekanntmachungen!



Keine Sprechstunden während der Sommerferien

Die wöchentliche Sprechstunde des Bürgermeisters Antonius Pohlmann sowie seines Stellvertreters Otto Flint fällt aufgrund der Sommerferien in der Zeit vom 09.07.2013 bis zum 06.08.2013 einschließlich aus.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Samtgemeindeverwaltung in Dörpen unter der Telefonnummer 04963-402-0. (PDF-Dokument)

gez.
Bürgermeister Antonius Pohlmann,
stellv. Bürgermeister Otto Flint.





Bezirkspokalderby

Am Freitag, 26.07.2013 treffen in der 1. Runde des Bezirkspokals der Kreispokalsieger SV Rot-Weiß Heede und der SV Blau-Weiß Dörpen aufeinander.

Spielbeginn ist um 19.00 Uhr im Heeder Emsstadion (Kirchstr. 22).

Der SV Rot-Weiß Heede zählt auf Eure Unterstützung!





Bonbon zum Auftakt für Sögel beim Tecis-Cup
Sigiltra gewinnt Finale gegen TuS Aschendorf mit 4:1 in Heede

(Bericht der Ems-Zeitung vom 15.07.2013)

Kaum zu stoppen war Sögels neuer Mannschaftsführer Alex Rode (in Weiß) im Finale gegen Aschendorf. Foto: Dirk Hellmers

Die Fußballer von Sigiltra Sögel haben in Heede die vierte Auflage des Tecis-Cups gewonnen. Im Finale setzte sich die Elf von Trainer Frans Blokker am Samstag gegen den TuS Aschendorf mit 4:1 durch. Dritter wurde der SV Neubörger.
„Das ist ein schönes Bonbon zum Auftakt“, freute sich Sögels Schlussmann Gianni Langen nach dem Abpfiff des Endspiels. Mit dem SV Wippingen (5:1) in der Vorrunde sowie dem SuS Lehe (2:1), dem SV Neubörger (2:1) und dem TuS Aschendorf (4:1) hatte der Vizemeister der 1. Kreisklasse gleich vier Ligakonkurrenten aus dem Weg geräumt. Finalgegner TuS Aschendorf tat sich auf dem Weg ins Finale schwerer und siegte gegen BW Dörpen und Eintracht Neulangen erst im Elfmeterschießen.
Im ersten Durchgang des Endspiels hielt der TuS gut mit und glich keine 60 Sekunden nach dem Führungstreffer von Sögels Walter Reisch aus. Nach dem Seitenwechsel entschieden Lars Hegemann und Jan-Luca Schmitt das Duell mit einem Doppelpack, bevor A-Junior Marco Lembeck den Schlusspunkt zum 4:1 setzte.
Gastgeber RW Heede hingegen musste sich mit dem siebten Rang zufrieden geben. Nach dem Aus in der ersten Runde gegen Neulangen (0:2) gab es auch im ersten Duell in der „Verlierergruppe“ gegen BW Dörpen kein Tor (0:4). In der Partie um Platz sieben erlöste Christian Kleemann die Rot-Weißen und erzielte beim 2:0 das erste Heeder Endrundentor.
Nach dem überraschenden Weiterkommen unter der Woche gegen Kreisligist VfL Emslage beim 6:1 sicherte sich der SV Neubörger den dritten Rang. Im „kleinen Finale“ bezwang die Elf von Trainer Günter Cassens Eintracht Neulangen im Elfmeterschießen mit 8:7.



Maria Kampa nimmt ihren Hut
Schulleiterin nach 38 Jahren im Dienst der Grundschule Heede verabschiedet
(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.06.2013)


Nach 38 Jahren Schuldienst wurde Maria Kampa (2. v. links) im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet. Foto: Anna Kröger

„Unsere geliebte Königin verlässt uns heute. Sie geht nach Pensonien.“ Mit diesen Worten haben gestern die Schüler der Max-und-Moritz-Grundschule in Heede ihre Schulleiterin Maria Kampa in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. 38 Jahre lang, beginnend mit ihrem Eintritt in den Schuldienst im Februar 1975, war Kampa als Lehrkraft an der Schule tätig. Mit lang anhaltendem, stehendem Beifall bedankten sich bei einer Feierstunde die zahlreichen Gäste für das langjährige und engagierte Wirken der Pädagogin.

„Traurig, ja eigentlich entsetzt“, so beschrieb Lehrerin Elisabeth Lammers die Gefühle, die Schüler und Kollegen ereilten, als sie von dem Abschied Kampas erfuhren. Sich die Grundschule ohne die Rektorin, die „alles im Kopf und im Blick hat“, vorzustellen, sei undenkbar, erklärte sie. Ein bittersüßer Abschied, denn gleichzeitig freue sie sich, dass Kampa nun endlich die Zeit habe, das zu tun, was sie jahrelang nicht konnte. Im Namen des gesamten Kollegiums dankte sie Kampa dafür, die Schule nicht nur geleitet, sondern gelebt zu haben.“

Worte der Wertschätzung und Anerkennung fand auch Andreas Hövelmann von der Verwaltung der Samtgemeinde Dörpen. Er erinnerte sich an seinen unvergesslichen ersten Besuch in der Grundschule Heede. Nicht nur ein ausgestopfter Schwan sowie Reiher, sondern auch ein dreibeiniger Hund hätten damals auf dem Schulflur seinen Weg gekreuzt. „Wo bist du hier gelandet?“, habe er sich gefragt. Näher betrachtet lasse sich allerdings schnell erkennen, dass dahinter ein System, eine Methode stecke. „Hier wird Pädagogik gelebt“, stellte Hövelmann fest und dankte Kampa im Namen der Samtgemeinde für ihre Verdienste.

Auch Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann würdigte die Arbeit der scheidenden Schulleiterin, die im Laufe der Jahre zahlreiche Kinder der Gemeinde angenommen, begleitet, geführt und auf ihren weiteren Weg vorbereitet habe. „Abschied ist nicht nur die Geburt der Erinnerung, sondern auch die eines neuen Lebensabschnittes“, mit diesem leicht abgewandelten Zitat des Künstlers Salvador Dalí übergab Karen Mull von der Niedersächsischen Landesschulbehörde Kampa ihre Entlassungsurkunde. Für die Zukunft wünschte sie Kampa Glück, Erfüllung und Zufriedenheit.

Nicht mit Worten, sondern mit rührenden Darbietungen und einem bühnenreifen Programm verabschiedeten sich die Grundschüler von ihrer Rektorin. Als Geschenk überreichten sie der Pädagogin einen mit bunten Herzen verzierten Apfelbaum. „Wirklich klasse, ich bin überwältigt“, sagte eine sichtlich gerührte Kampa am Ende des Festaktes. „Ihr ward jeden Tag mein Salz in der Suppe, meine Sahnehäubchen, meine Sonne , die aufging“, dankte sie den Kindern. In ihrer Abschiedsrede hielt Kampa Rückschau auf besondere Momente, darunter den „harten“, aber erfolglosen Kampf darum, die Grundschule Heede als volle Halbtagsschule fortzuführen. Einen speziellen Dank für ihre „grenzenlose Loyalität“ sprach sie Elisabeth Lammers aus, mit der sie vor 38 Jahren gemeinsam in Heede angefangen hatte.



Heeder Jugend im Einsatz



Liebe Gemeinde,
wir vom Zeltlager, vom Memory, von den Messdienern, vom Jungkolping und von der katholischen Landjugend möchten uns recht herzlich bei allen bedanken. Durch Eure Hilfe konnte hier in Heede in 72 Stunden viel erreicht werden.
Unter anderem haben wir am Memory eine neue Veranda errichtet sowie die angrenzende Grünanlage auf dem Vorplatz neu bepflanzt und saniert. Auch beim Kindergarten, beim St. Josef, am Sportplatz und beim Soccerplatz auf dem Schulgelände waren wir tätig.
Diese Aktion hat uns gezeigt, wie gut „Jung und Alt“ in unserer Gemeinde zusammen arbeiten.

Eure Heeder Jugend



Tecis-Cup

Die Spiele von Montag, 08.07.2013:
RW Heede - GW Dersum 5:0
BW Papenburg - Eintracht Papenburg 6:1

Die Spiele von Dienstag, 09.07.2013:
BW Dörpen - SV Surwold 3:2
TUS Aschendorf - SUS Rhede 3:0

Die Spiele von Mittwoch, 10.07.2013:
Raspo Lathen - SV Langen 4:3
SV Neulangen - Ahlen-Steinbild 6:0
VfL Emslage - SV Neubörger 1:6

Die Spiele von Donnerstag, 11.07.2013:
Sigiltra Sögel - SV Wippingen 5:1
VV Veelerveen - SuS Lehe 5:6 nach Elfmeterschiessen



Heede und Dersum eröffnen Pokal-Jagd
Fußball: Tecis-Cup beim SV Rot-Weiß geht ab Montag in die vierte Runde

(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.07.2013)

Vorrunde statt Halbfinale: BW Dörpen und Surwold treffen anders als 2012 diesmal bereits in der ersten Runde aufeinander. Foto: Dirk Hellmers

Bereits zum vierten Mal wird am kommenden Montag, 8. Juli, der Tecis-Cup in Heede angepfiffen. Mit dem SV Surwold (2010) und dem niederländischen Titelverteidiger VV Veelerveen sind zwei der drei bisherigen Sieger des Fußballturniers erneut vertreten. Zum Auftakt trifft Gastgeber Rot-Weiß (1. Kreisklasse) auf GW Dersum (2. Kreisklasse). Anpfiff ist um 19 Uhr.
Als Besonderheit des Turniers versucht RW-Trainer Hans-Hermann Andrees, die ersten 90 Minuten für jeden Verein als Derby zu gestalten. Um 20 Uhr wird auf dem Nebenplatz das Stadtduell zwischen Eintracht (1. Kreisklasse) und BW Papenburg angepfiffen. Nicht nur in dieser Partie sind die Blau-Weißen Favorit. Neben Bezirksligakonkurrent BW Dörpen ist der Landesligaabsteiger das klassenhöchste Team. Die Dörpener treffen am Dienstag auf den Kreisliga-Neuling SV Surwold und können Revanche für das letztjährige Halbfinal-Aus nehmen.
Spannung verspricht auch das Duell zwischen dem SuS Rhede und dem TuS Aschendorf (beide 1. Kreisklasse). Schließlich trifft der neue SuS-Trainer Bernd Bohse auf seinen Heimatverein. Interessant dürfte auch die Auftakt-Begegnung des zweiten Kreisliga-Absteigers neben dem TuS, Raspo Lathen, werden. Die Rasensportler treffen auf den Ligakonkurrenten SV Langen. Die Sieger nehmen am Samstag, 13. Juli, ab 16 Uhr an der Endrunde teil. Das Finale ist für 19.30 Uhr angesetzt.



Turnierreigen startet bei Rot-Weiß Heede
Fußball: Saisonvorbereitung auf einen Blick
(Bericht der Ems-Zeitung vom 29.06.2013)

Fertigmachen zum Jubeln: Mit Kreispokalsieger und Gastgeber RW Heede startet am nächsten Wochenende das erste große Saisonvorbereitungsturnier der Fußballer im nördlichen Emsland. Foto: Dirk Hellmers

Von wegen fußballfreier Sommer: In der Vorbereitungszeit gibt es fast jeden Abend Fußballkost aus den Kreisklassen.
Anpfiff für den Turnierreigen zur Vorbereitung auf die neue Punktspielsaison im nördlichen Emsland ist am 8. Juli mit der Auftaktpartie vom Tecis-Cup mit Gastgeber RW Heede gegen GW Dersum um 19 Uhr. Eine Stunde später kommt es ebenfalls in Heede zum Stadtderby zwischen Blau-Weiß und Eintracht Papenburg beim Tecis-Cup in Heede. Schlusspunkt des Turnierreigens und Überleitung zum Saisonstart am ersten Augustwochenende bildet die Sportwoche beim SV Eintracht Neulangen (siehe Übersicht auf dieser Seite).
Titelverteidiger in Heede ist der niederländische Teilnehmer VV Veelerveen, der im Finale 2012 den SV Surwold besiegte. Erster Gegner der Niederländer ist diesmal Viktoria Ahlen/Steinbild. Den besonderen Reiz des Turniers sieht Heedes Trainer Hans-Hermann Andrees darin, dass in der Qualifikationsrunde vor allem Derbys gespielt werden. So trifft seine Elf auf GW Dersum, der TuS Aschendorf auf den SuS Rhede oder eben das Papenburger Stadtduell.



Mit Kanonensalven auf den Spuren der Schärpenburg
Heeder Verein pflegt das Schwarzpulverschießen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 15.06.2013)

Vorstand der Böllerschützen mit (von links) Clemens von Ohr, Johannes Assies, Holger Schreck und Bernhard Behrens. Foto: Anna Heidtmann

Mit dem Grundgedanken, das uralte Brauchtum des Kanonenböllerns im historischen Kontext zur Schärpenburg zu erhalten und zu pflegen, war in den Reihen der Heeder Schützenbrüder vor einigen Jahren das Fundament für die Gründung des Sport- und Böllerschützenvereins Heede (SBS) gelegt worden.
Die fachlichen Voraussetzungen hierfür erwarben insgesamt acht Schützen mit der gesetzlich vorgeschriebenen Sachkundeprüfung nach dem Sprengstoffgesetz. Im vergangenen Jahr kam es zur offiziellen Vereinsgründung. Den Vorstand der Heeder Sport- und Böllerschützen bilden Vereinspräsident Johannes Assies, Vizepräsident Clemens von Ohr, Schatzmeister Holger Schreck und Schriftführer Bernhard Behrens.
„Dass wir einen eigenen Verein gegründet haben, war ein richtiger Schritt“, erläuterte Vereinspräsident Assies auf der ersten ordentlichen Hauptversammlung. Die bisherigen Aktivitäten hätten eine positive Resonanz gezeigt. Hervorzuheben seien die Präsenz auf dem Heeder Weihnachtsmarkt sowie die Kanonenweihe am Patronatsfest der Heiligen Barbara, die als Schutzheilige der Böllerschützen verehrt wird.

Böllerschützen

Der Verein befinde sich auf einem guten Weg. In Zukunft wolle man die eigenen Aktivitäten ausweiten und sich an vereinsübergreifenden Ortsveranstaltungen beteiligen. Der Heeder Sport- und Böllerschützenverein ist Mitglied im Deutschen Schützenbund und im Arbeitskreis Nordbayerischer Böllerschützen.
Zu den Vereinszielen gehören laut Assies sportliches Schwarzpulverschießen mit Vorderlader- sowie Perkussionsgewehren sowie das traditionelle Kanonenböllern wie zu Zeiten der Schärpenburg, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts auf dem heutigen Gelände der 1000-jährigen Linde stand.

Neue Mitglieder

Nächste Termine, an denen die Mitglieder des Sport- und Böllerschützenvereins die Kanonen krachen lassen, sind das Böllertreffen am 3. August in Edewecht und die 225-Jahr-Feier mit Kirmes am 31. August in Neudersum.
Neue Mitglieder auch von außerhalb der Emsgemeinde Heede seien jederzeit in den Reihen des Vereins willkommen, betonte Assies. Ein Internetauftritt des SBS sei in Vorbereitung.



Ein Schiff wird kommen – aber wann?
Heede treibt Dorferneuerung weiter voran
(Bericht der Ems-Zeitung vom 14.06.2013)

Zentrales Element des Fünf-Säulen-Denkmals ist eine Büste des Heeder Heimatforschers Hermann Abels.

Die Gemeinde Heede treibt die Dorferneuerung und den Ausbau des Nahwärmenetzes weiter voran. Offen ist allerdings, ob der dritte Bauabschnitt im Zuge der Instandsetzung der Hauptstraße noch in diesem Jahr oder erst 2014 in Angriff genommen werden kann. Das wurde während der jüngsten Ratssitzung im Haus des Bürgers deutlich.
„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Der Plan liegt in der Schublade“, sagte Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) im Hinblick auf die Arbeiten am anstehenden, etwa 750 Meter langen Teilstück der Hauptstraße von der Vinkestraße bis zur Kreisstraße. Pohlmann zufolge liegt trotz mehrfacher Anfragen der entsprechende Bewilligungsbescheid des Landes nicht vor. Ob es angesichts der komplex angelegten Arbeiten sinnvoll ist, noch in diesem Jahr anzufangen, kann nach den Worten des Bürgermeisters erst entschieden werden, wenn der Bescheid schriftlich vorliegt.
Im Detail umfasst der dritte Bauabschnitt eine neu gestaltete Zufahrt zur 1000-jährigen Linde sowie zwei Mauerwerke, die zusammen im Bereich der alten Burggräfte ein Schiff andeuten sollen. Letzteres soll laut Pohlmann an Planungen aus dem 18. Jahrhundert erinnern, nach denen von Heede ein schiffbarer Kanal bis in die Niederlande gegraben werden sollte. Zwischen den Mauerwerken soll ein Ruhebereich entstehen. Außerdem ist ein Mast mit Segel geplant, auf dem ein Begrüßungstext vorgesehen ist.
Analog historischen Vorlagen soll auch eine Kombination aus Mauer- und Zaunelementen vor dem Zugang zum ehemaligen Burggelände errichtet werden.

Gräfte entschlammen



Mit Mauer- und Zaunelementen nach historischen Vorlagen soll der Zugang zum ehemaligen Burggelände mit der 1000-jährigen Linde gestaltet werden. Foto: Gerd Schade

Im Rahmen eines Förderprogramms ganz ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinde ist eine Renaturierung der Burggräfte vorgesehen. Das Gewässer ist derzeit verkrautet und verschlammt. Die Arbeiten sind mit rund 20 000 Euro veranschlagt. Die Finanzierung umfasst Eigenleistungen des örtlichen Fischervereins, Mittel des Fischereiverbandes sowie eine Zuwendung aus der Bingo-Umweltstiftung.
Bereits fertiggestellt ist das Fünf-Säulen-Denkmal gegenüber dem Hotel „Zur Linde“. Zentrales Element ist eine Büste des Heeder Heimatforscher Hermann Abels (1855–1932). Das Denkmal soll demnächst offiziell eingeweiht werden.
Was den Ausbau des Nahwärmenetzes betrifft, lotet die Gemeinde zurzeit die Fördermöglichkeiten aus. Die Erweiterungsabsichten umfassen den Anschluss öffentlicher Gebäude der Gemeinde sowie der Samtgemeinde Dörpen an das Blockheizkraftwerk im Ortskern. Dazu zählt Pohlmann zufolge das Haus des Bürgers, das Ärztehaus, das Feuerwehr-Gebäude, das Schützenhaus, das Heimathaus sowie gegebenenfalls das Baugebiet „Burgstiege/Erlenweg/Lindenstraße“.
Bedauert hat der Rat, dass seine Sicherheitsbedenken beim geplanten Neubau eines Sammelbeckens des Unternehmens Bio-Energie Heede nicht berücksichtigt worden seien. Wie Pohlmann mitteilte, hat der Landkreis Emsland die Genehmigung für den Bau des Sammelbeckens inzwischen erteilt. Die Planungen sehen eine Folienabdeckung und Leckageerkennung durch den Betreiber vor. Weitergehende Forderungen der Gemeinde liefen ins Leere. Die Auflagen in der Genehmigung seien ausreichend, hieß es seitens der Kreisverwaltung.



„Bleib in der Spur“
500 Biker bei der 13. Motorradwallfahrt nach Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 10.06.2013)


Über die Clemens-August-Straße in Sögel setzte sich der von Polizei und DRK gesicherte lange Korso in Bewegung.

Den ältesten Teilnehmer, Johann Büter aus Rastdorf, begrüßten Pater Lukas (links) und Mitorganisator Hans Korte. Fotos: br

Ältester Teilnehmer der diesjährigen Motorradwallfahrt (MOWA) war wieder einmal der jetzt 80-jährige Johann Büter aus Rastdorf, der mit seiner BMW R 600 mit Beiwagen aus dem Jahr 1954 unterwegs war. Der Leitgedanke der diesjährigen Tour lautete „Bleib in der Spur“.
Der abgesperrte Bereich auf dem Sögeler Marktplatz platzte schon eine Stunde vor dem Beginn der Korsofahrt aus allen Nähten. Bei strahlendem Sonnenschein sammelten sich am Samstagnachmittag zahlreiche Motorrad- und Trikefreunde auf dem Weg zur Teilnahme an der 13. Wallfahrt nach Heede. Die Organisatoren vom Heeder Motorradclub zeigten sich begeistert von der Resonanz und zählten fast 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
„Heede trifft Heede“ – dieses Motto wählten acht Teilnehmer aus Heede/Diepholz, die es sich nicht nehmen ließen, an der Aktion ihrer Kollegen aus der Emsgemeinde Heede teilzunehmen.
Pater Lukas erteilte den Bikern vor der Abfahrt den kirchlichen Segen und wünschte allen Teilnehmern eine unfallfreie Fahrt. Die Wallfahrt wurde vor mehr als 13 Jahren durch den damaligen Heeder Pfarrer und begeisterten Biker Hermann Krallmann initiiert – mit Unterstützung von Hans Korte und dem Heeder Motorradclub.
Unter Begleitschutz der Polizei mit Krad und des Deutschen Roten Kreuzes fuhr die Kolonne aus Motorrädern und Trikes dann bei gemäßigtem Tempo über den nördlichen Hümmling in die Emsgemeinde, wo in der Marienkirche ein Gottesdienst gefeiert wurde.
Die Mitglieder des Heeder Motorradclubs, die den Gottesdienst vorbereitet hatten, verbinden dabei nach eigenen Angaben drei Dinge: Kurz nach Beginn der Saison bitten sie um Gottes besonderen Segen für sich und alle Verkehrsteilnehmer. Sie denken nach über Themen, die ihr Hobby und den Glauben an Gott miteinander verbinden, und sie engagieren sich für soziale Ideen, zumeist im heimischen Raum. Inhaltlich stand der Gottesdienst ebenfalls unter dem Motto „Bleib in der Spur“. Was für Motorradfahrer lebensnotwendig sei, sei auch für das ganze Leben ein guter Rat, so die Organisatoren.
Anschließend besuchten die Fahrer und ihre Begleiter noch die Gebetsstätte. Der Erlös dieser MOWA wird wieder einem guten Zweck zugeführt.



Führung rund um die Gebetsstätte Heede
Neues Angebot hat sich bewährt – „Ein Ort der Ruhe und Besinnung“
(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.06.2013)


Schwester Regina zeigte einer Gruppe die Erscheinungsstelle „Maria, Königin des Weltalls und der Armen Seelen“.


Die Gebetsstättenführer sind (von links) Pfarrer Johannes Hasselmann, Margret Connemann, Helmut Wilmes, Schwester Regina Maria, Thekla Brand, Hildegard Heidelberg, Bernd Stefens und Otto Flint. Foto: Anna Heidtmann

Die Heeder Kirchengemeinde bietet ihren Pilgern und Besuchern nun auch Führungen rund um die Gebetsstätte an.
„Die Gebetsstätte Heede ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Jedes Jahr kommen Tausende Pilger hierher, um im Gebet Trost und Stärkung für den Alltag zu erhalten oder einfach die friedliche Stille der Umgebung zu genießen“, erklärt Ordensschwester Regina Maria. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Gläubigen mehr über diesen Ort, seine Gebäude und seine Geschichte wissen möchten.“
In einem hierfür gebildeten Ausschuss haben Mitglieder des Pfarrgemeinderates unter der Leitung von Pfarrer Johannes Hasselmann einen Leitfaden mit Zahlen, Daten, Fakten und Überlieferungen für eine Führung durch die Gebetsstätte entwickelt. Neun ehrenamtlich tätige Frauen und Männer bieten seit nunmehr einem Jahr regelmäßig an Sonntagnachmittagen diese Führung an. „Bislang haben wir eine überaus positive Resonanz erfahren“, weiß Ordensschwester Regina Maria zu berichten.
Seit den Berichten über Marienerscheinungen zu Zeiten des Nationalsozialismus hat Heede sich zu einem zentralen Ort des Gebetes mit besonderer Verehrung der Gottesmutter Maria entwickelt. „Bei uns finden die Menschen durch Maria den Weg zu Jesus Christus“, unterstreicht Schwester Regina Maria.
Der etwa 90-minütige Rundgang beginnt bei der über 500 Jahre alten Kirche St. Petrus in Ketten und erstreckt sich über das gesamte weiträumige Kirchengelände. Viele Details aus der Vergangenheit und Gegenwart werden dem Besucher nahegebracht. Sie reichen von Informationen zur Geschichte und Architektur der beiden Kirchen über Berichte von Zeitzeugen und Überlieferungen aus den Jahren 1937 bis 1940 bis hin zu Motiven für die Errichtung von Gebetsplätzen.
Die Gebetsstättenführung endet mit einem Besuch in der Marienkirche. Dort kann der Zuhörer die Blutreliquie des seligen Papstes Johannes Paul II. in Augenschein nehmen.
Führungen finden regelmäßig sonntags um 16 Uhr statt. Treffpunkt ist das Eingangsportal der Petruskirche. Auf Wunsch sind für Gruppen auch separate Termine möglich. Dazu kann man sich an das Pfarrbüro, Tel. 0 49 63/5 54, wenden.
Weitere Informationen zur Gebetsstätte unter www.sankt-petrus-heede.de



BSV Heede will Brauchtum und Tradition stärker pflegen
Zusätzliche Ämter sollen Arbeitsbelastung verringern

(Bericht der Ems-Zeitung vom 28.05.2013)


Neu aufgestellt: Der Vorstand des BSV Heede mit Antonius Pohlmann, Aloys Soring, Bernhard Eden, Gerd Wegmann, Birgit Clemens, Johanna Koop, Hermann Nintemann, Johannes Assies und Wilfried Kleemann. Foto: Anna Heidtmann

Der Vorstand des Bürgerschützenvereins Heede (BSV Heede) hat sich auf seiner Generalversammlung neu aufgestellt. Eine Änderung der Geschäftsordnung hatte den Weg für eine Umverteilung der Aufgaben bei gleichzeitiger Bildung von zusätzlichen Vorstandsämtern frei gemacht.
Ziel sei es, die Arbeitsbelastung der einzelnen Vorstandsmitglieder zu verringern. Neu sind die Positionen der Frauenbeauftragten, des Traditionsbeauftragten sowie des Jugendwarts und des Obersts als eigenständiges Vorstandsamt. Bislang war diese Funktion an das Amt des zweiten Vorsitzenden gekoppelt. Die Schießsportgruppe, eine Unterabteilung des BSV, stellt mit ihrem Vorsitzenden oder dessen Vertreter ein weiteres Vorstandsmitglied.
„Wir sind ein lebendiger und aktiver Verein, und das soll auch in Zukunft so bleiben“, sagte der Vereinsvorsitzende Wilfried Kleeman und gab die Richtung für die folgenden Jahre vor: So sollen die Pflege und der Erhalt von Brauchtum und Tradition ausgeweitet werden. Ein erster Schritt dahin sei die neue Vorstandsposition des Traditionsbeauftragten. Die Bildung von Kompanien nach Ortsteilen sei ein möglicher Weg für eine stärkere Einbindung aller Vereinsmitglieder in künftige Aktivitäten.
Erfreulich sei die Entwicklung der Schießsportgruppe, die mit Titeln auf Bezirks- und Kreismeisterschaftsebene sowie mit guten Ergebnissen bei Bundeswettkämpfen aufwarten konnte. Kreiskönigin Johanna Koop wurde für ihre außerordentlichen schießsportlichen Leistungen der Vereinsorden in Bronze verliehen.
Bei den durch die neue Geschäftsordnung erforderlichen Wahlen setzte Aloys Soring sich als stellvertretender Vorsitzender durch. Oberst wurde Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann, die erste Frauenbeauftragte des Vereins ist Katharina Kleemann. Zum Jugendwart wurde Hermann Nintemann gewählt. Auf Bernhard Eden fiel die Wahl des Traditionsbeauftragten. Für seinen Einsatz als zweiter Vorsitzender und Oberst wurde er zum Ehrenoberst ernannt. Erster Vorsitzender der Schießsportgruppe, und damit auch Mitglied im Vorstand, ist Bernhard Bögemann.
Ausgeschieden aus dem Vorstand ist Johannes Assies. Für seinen Einsatz erhielt er eine besondere Ehrung. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Stefan Eilers und Werner Kleemann geehrt, Hermann Niehoff und Hermann Mauer sogar für 50 Jahre Mitgliedschaft.



Unerwarteter Kreispokalsieger 2013.

Bilder der ausgelassen auf dem Rathausbalkon feiernden Ersten Herren des SV Rot-Weiß Heede finden Sie hier.



Rot-Weiß Heede feiert auf Rathausbalkon
Außenseiter holt sich durch einen 2:0-Sieg gegen VfL Emslage erstmals den Kreispokal
(Bericht der Ems-Zeitung vom 21.05.2013)


Der Moment, in dem sich der Jubel entlädt: Heedes Kapitän Thomas Fischer präsentiert seinen Mitspielern den Pokal. Kurz darauf schwappt die Welle durch die Runde. Neben dem Pott gab es 700 Euro Prämie vom Pokalsponsor emco.Fotos: Dirk Hellmers (3)/Mirko Nordmann


Die Entscheidung: In der Nachspielzeit trifft Christian Kleemann zum 2:0 (Foto rechts)

Niederlangen. Schwer enttäuscht hockten die Spieler in den weißen Trikots auf dem Rasen, hatten sie doch soeben ein Déjà-vu erlebt. Denn wie im Vorjahr jubelte die gegnerische Mannschaft. Währenddessen lagen sich die rot gekleideten Heeder nach Spielschluss in den Armen, jubelten mit den mitgereisten Anhängern und nahmen eine Bierdusche nach der anderen.

Die Fußballer von Rot-Weiß Heede haben am Samstag zum ersten Mal in der 53-jährigen Vereinsgeschichte den Kreispokal gewonnen. Auf dem Sportplatz des SV Langen sicherte sich die Mannschaft von Hans-Hermann Andrees durch einen 2:0-Sieg gegen den favorisierten VfL Emslage den Pott. Durch einen verwandelten Foulelfmeter von Trainersohn Stefan Andrees ging Heede in der 22. Minute in Führung. Emslages Philipp Hermes hatte den Neffen des Coaches, Christoph Andrees, vor 800 Zuschauern gefoult. In der dritten Minute der Nachspielzeit sorgte der eingewechselte Christian Kleemann mit einem Schuss ins rechte Eck für den 2:0-Endstand.

Hinter den drei Kreisligisten Aschendorf, Haren und Altenlingen hatte Kreisklassist Heede in den Runden zuvor bereits einen Haken machen können – Emslage war der vierte.

Obwohl der VfL erwartungsgemäß in den 90 Minuten die größeren Spielanteile besaß, fiel dem Tabellendriten der Kreisliga vor dem Tor nicht viel ein. Die wenigen Gelegenheiten der Mannschaft von Hermann-Josef Bruns vereitelte Heedes Schlussmann Stephan Bahns. „Wir haben heute über die Außenpositionen nicht genug Druck entwickeln können“, so Bruns.

Führung von Vorteil

„Der Elfmeter spielte Heede natürlich richtig gut in die Karten. Deshalb konnten sie noch weiter tief stehen.“ Dass der Strafstoß dem Spiel des Außenseiters entgegenkam, sah auch Heedes Trainer so: „Selbstverständlich. Dafür muss man kein Fußballfachmann sein. Wenn du in so einem Spiel recht frühzeitig in Führung gehst, dann ist es immer ein Vorteil“, gestand Hans-Hermann Andrees. Man könne sich dann hinten reinstellen und den Gegner kommen lassen. „Und das haben wir auch von Anfang an vorgehabt. Es ist eigentlich so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben.“

Somit verloren die Emslager wie im Vorjahr gegen Schapen das Endspiel und verpassten den zweiten Kreispokalsieg nach 2008. „Die Köpfe hängen jetzt natürlich ein bisschen. Wir hatten uns heute sicherlich mehr versprochen“, war Bruns enttäuscht. Dass etwas bei den Spielern hängen bleibt, denkt Emslages Trainer nicht. „Ich glaube, dieses Spiel wird in der nächsten Saison keine Rolle mehr spielen. Wir haben eine gute Saison gespielt. Deshalb lassen wir uns das durch diese Niederlage nicht schlechtreden. Wir greifen wieder an.“

Noch auf dem Rasen begann für die Heeder der Feiermarathon. Danach ging es zum Marktplatz, schließlich wollte der Bürgermeister Antonius Pohlmann den neuen Pokalsieger auf dem Rathausbalkon begrüßen. „Da wird es sicherlich tierisch abgehen“, freute sich Hans-Hermann Andrees kurz nach der Pokalübergabe darauf. „Wir wurden mit Fangesängen von unseren Anhängern empfangen“, berichtete am Pfingstmontag Abwehrspieler Stefan Runde. „Ich denke, es waren rund 60 Heeder da, die dann mit uns ausgelassen gefeiert haben.



13. Motorradwallfahrt nach Heede
(Bericht EL-Kurier vom 22.05.2013)



Am 8. 6. (Samstag) startet um 14 Uhr auf dem Marktplatz in Sögel die dreizehnte Motorradwallfahrt nach Heede. In dem emsländischen Marienwallfahrtsort beginnt um 16 Uhr ein Gottesdienst in der Marienkirche. Inhaltlich steht der Gottesdienst nach Angaben des Heeder Motorradclubs unter dem Motto „Bleib in der Spur“. Im vergangenen Jahr haben viele Motorradfahrer die Idee der Motorradwallfahrt unterstützt. Mit den Erlösen habe man dem Verein Leukin helfen können, so der Motorradclub. Privat-Foto





 

 

 

Zum Finale des Kreispokals RW Heede - VFL Emslage am 18.05.2013 um 15.00 Uhr in Niederlangen setzt der Sportverein RW Heede einen Bus ein. Abfahrt ist um 14.15 Uhr vom Heeder Markplatz.
Anmeldungen bei Günter Bruns unter 04963/914983.
Kostenbeitrag: Erwachsene 5,-- Euro, Jugendliche 2,-- Euro.

Der SV Rot-Weiß Heede freut sich über Eure Unterstützung!

Näheres auf www.rwheede.de!

 


 

 


Spielplatz des Kindergartens Heede wird zum naturnahen Erlebnisraum
Tagesstätte St. Michael gestaltet Außengelände um – Einweihung Anfang Juni

(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.05.2013)


Balancieren und Klettern: Zu Bewegung und Spiel lädt das naturnah gestaltete Außengelände der Tagesstätte St. Michael in Heede Mädchen und Jungen ein. Foto: Anna Heidtmann

Die Umgestaltung des Außengeländes der Kindertagesstätte St. Michael in Heede wird in wenigen Wochen zum Abschluss kommen. Unter Beteiligung zahlreicher ehrenamtlicher Helfer sowie unter Anleitung des Naturspielraumplaners Helmut Hechbauer wird das Spielplatzgelände zu einem naturnahen Spiel- und Erlebnisraum entwickelt.
Veränderungen auf dem veralteten Spielplatz waren laut Aussage von Kindergartenleiterin Schwester Regina Maria seit Langem vorgesehen. Diese konnten jedoch erst nach Abschluss diverser Baumaßnahmen in Angriff genommen werden. So mussten einige Spielgeräte aus Platzgründen einer Gebäudeerweiterung für die Einrichtung einer Kinderkrippe weichen. Andere Geräte hätten nicht mehr den gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards entsprochen.
Die Planung des Projektes erfolgte nach Darstellung von Schwester Regina Maria unter Einbindung von Mitarbeiterinnen, Kindern und Eltern sowie des Kirchenvorstandes und Vertretern der politischen Gemeinde.
In Zeiten des Computers ist „Bewegung eine unabdingbare Voraussetzung für die körperliche Gesundheit und gesamte Entwicklung des Menschen“, so die Kindergartenleiterin. Das Spielen in der Natur spreche viele Sinne an und sei daher ein wichtiger Bestandteil der künftigen pädagogischen Arbeit. Die Kinder lernten, sich mit den Gegebenheiten und Gesetzmäßigkeiten der Natur auseinanderzusetzen. Mit heimischen Stauden und Gehölzen sollten Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen und erfahrbar gemacht werden. Pflege und Unterhaltung würden gemeinsam mit den Kindern durch die Mitarbeiterinnen erfolgen, wobei für die ersten drei Jahre eine Unterstützung durch den Planer Hechtbauer erfolge.
Finanzierbar wurde das Projekt neben einem hohen Anteil an Eigenleistungen aus Geldern im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms sowie mithilfe von Fördermitteln der Umweltlotterie Bingo und der Arenberg-Stiftung.
Die offizielle Einweihung der Spielplatzanlage erfolgt im Rahmen des Kindergartenfestes am 2. Juni anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Kindertagesstätte St. Michael. Beginn der Veranstaltung ist um 15 Uhr.



Rot-weißes Kreispokal-Endspiel
RW Heede wirft Kreisliga-Zweiten ASV Altenlingen aus dem Wettbewerb – VfL Emslage siegt in Berßen

(Bericht der Ems-Zeitung vom 10.05.2013)



Der rot-weiße Traum vom Kreispokalsieg lebt weiter: In den beiden Halbfinals haben sich der VfL Emslage und RW Heede durchgesetzt. Beide Mannschaften verbinden nicht nur die Vereinsfarben – auch ihre Trainer leiten gemeinsam das Kreisauswahltraining im Nachwuchsbereich.

„Das wird eine spannende Sache“, freut sich Emslages Coach Hermann-Josef Bruns über den zweiten Finaleinzug in Folge. „Das ist schon was Besonderes“, ist das Endspiel keine Routine für den Übungsleiter – zumal das 3:1 bei Eintracht Berßen ein schweres Stück Arbeit für den Kreisligadritten war. In der 22. Minute brachte Stefan Gerdes sogar das Team aus der Kreisklasse in Führung. Berßens Trainer Andreas Hüring witterte die Chance auf die Sensation. „Danach bekamen wir den Ausgleich zu schnell, waren aber weiter am Drücker“, resümiert der Spielertrainer. Da seine Elf die Partie lange Zeit offen gestaltet habe, sei er danach etwas enttäuscht gewesen, auch wenn das Erreichen des Halbfinales schon ein großer Erfolg sei. „Wir haben alles reingehauen“, so Hüring. Ruhe kam auch für Bruns erst nach dem 3:1 von Andre Lake in der 84. Minute in die Partie. „Das war ganz schön nervenaufreibend.“

Weitaus später als in Berßen fiel in Heede die Entscheidung erst im Elfmeterschießen beim Stand von 10:9. Dabei begann die Partie im Emsstadion wie erwartet: Altenlingen drückte, und Heede kam nur durch Konter zu Torchancen, auch wenn die Möglichkeiten der Platzherren qualitativ besser waren. „Unser Trainer hat mich als Mittelstürmer aufgestellt, statt im Mittelfeld, weil ich die Defensive des ASV noch kenne“, erklärt Doppeltorschütze Florian Andrees, der beim TuS Aschendorf gespielt hat, die Strategie der Rot-Weißen.

Doch bevor Andrees kurz vor und kurz nach der Pause die Partie vorerst drehte, erzielte Artur Ajrich (33.) die Favoriten-Führung. „Danach ist die Musik leiser geworden, und Heede resignierte schon“, sah ASV-Trainer Rüdiger Grüner zu dem Zeitpunkt seine Mannschaft im Vorteil, allerdings sei die „Überheblichkeit in der Abwehr“ bestraft worden. „Dass die mit so einem Erlebnis in die Halbzeit gehen, war für uns schon ganz schlecht“, so Grüner weiter.
Mit einem Eigentor der Heeder kam der ASV spät zurück. „Letztendlich ist das Weiterkommen durch Elfmeterschießen ein glücklicher Erfolg“, gibt RW-Trainer Hans-Hermann Andrees zu – auch wenn der Sieg dank Kampf und Leidenschaft nicht unverdient sei.

Bleibt die Frage nach dem Endspielort. Bruns würde gerne bei seinem Ex-Verein in Langen spielen. Andrees favorisiert die MEP-Arena in der Kreisstadt. Fest steht: Anpfiff ist am 18. Mai



Information der Gemeinde Heede


Lt. aktuell vorliegender schriftlicher Information von Vodafone liegt für nachfolgende Straßenbereiche des Gemeindegebietes Heede ab sofort eine LTE- Versorgung vor.

Die Straßenbereiche lauten:

>>> Auf der Marsch
>>> Brinkweg
>>> Emsstraße
>>> Hermann-Löns-Straße
>>> Kaltentange
>>> Linker Esch
>>> Schuckenbrock

Ansprechpartner für eine Verfügbarkeitsmessung und Feststellung der Geschwindigkeit ist:
Herr Rainer Geiger
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0174-6491167

Bei Rückfragen steht Ihnen auch Bürgermeister Antonius Pohlmann entsprechend zur Verfügung. (Tel. 04963-2325)



Fauvistische Ansichten in Heede
Kunstausstellung zeigt Bilder des niederländischen Malers Halbe Hageman
(Bericht der Ems-Zeitung vom 04.05.2013)


Anderer Blickwinkel, andere Farbgestaltung: Galerieeigentümer Hilbrand van der Veen und Ella Mooibroek mit Riet und Halbe Hageman bei der Eröffnung der Ausstellung in Heede. Foto: Anna Heidtmann

Rote Bäume, lila Himmel, Flächen ohne Licht und Schatten: Seit Neuestem können in einer Kunstausstellung in Heede Werke und Skulpturen im Stil des Fauvismus betrachtet werden. Besucher können die Gemälde in der Galerie Ellarte noch bis Ende September kostenlos begutachten.

Die Blicke des Betrachters werden beim Betreten der Galerie Ellarte unweigerlich auf die Ölgemälde des niederländischen Künstlers Halbe Hageman gelenkt, der mit kräftigen und leuchtenden Farben arbeitet.
Dieser Stil sei der Richtung des Fauvismus zuzuordnen, so Hageman, einer Richtung der französischen Malerei des frühen 20. Jahrhunderts. Künstler wie Henri Matisse und Andre Derain läuteten mit diesem Malstil den Beginn des Expressionismus ein. Typisch für den Fauvismus sind leuchtende, kontrastreiche und für die Motive unrealistische Farben. Dies spiegelt sich auch in Hagemans ausgesuchten Bildern wider, bei denen insbesondere die Farbe Rot eine hervorgehobene Rolle spielt. So sind bei den meist landschaftlichen Motiven rote Äste und rote Baumkronen zu erkennen. Charakteristisch sind auch große Flächen, bei deren Gestaltung auf Licht und Schatten verzichtet wird. Auf die Darstellung von genauen Details wird verzichtet. Hageman, der sich als einer der wenigen fauvistischen Maler der Gegenwart bezeichnet, wendet für seine Gemälde die Spachteltechnik an. Hierbei werden Ölfarben mithilfe eines Malermessers in Form von unzähligen kleinen Fragmenten auf Leinen aneinandergereiht.
Neben der Malerei informiert Hageman in einer eigenen Radiosendung auf Tinalo Lokal seine Zuhörer dienstags von 19 bis 20 Uhr über Themen aus der Welt der Kunst. Der 1946 in Norg (Drenthe) geborene Künstler lebt zusammen mit seiner Ehefrau und Managerin, Riet Hageman, in Zuidlaren. Dort befindet sich auch sein Atelier.


Im Skulpturgarten stehen weitere Kunstwerke. Foto: Heidtmann

International bekannt

Hagemans Gemälde wurden nach eigenen Angaben bereits auf mehreren internationalen Kunstausstellungen gezeigt, etwa in London, Paris, Barcelona. Als weiterer Termin in diesem Jahr ist er vom 19. bis 22. September bei einer Präsentation auf der „Berliner Liste“, einer Messe für zeitgenössische Kunst, mit seinen Werken vertreten.
Das Galeristenpaar Ella Mooibroek und Hilbrand van der Veen bietet Kunstinteressierten noch bis zum 28. September Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung, bei der sich auch ein Besuch im Skulpturgarten lohnt.

Galerie und Skulpturgarten sind bis Ende September samstags von 13 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen im Internet unter www.ellarte.de und unter Tel. 0 49 63/90 50 88.

 


 


 







Funkmast in Heede sendet jetzt LTE-Internet
Technische und rechtliche Probleme aufgrund der nahen Grenze ausgeräumt – Infoabend am 6. Mai
(Bericht der Ems-Zeitung vom 29.04.2013)


Hochgeschwindigkeits-Internet nach Anlaufschwierigkeiten: Die LTE-Sender am Funkmast am Heeder See wurden symbolisch in Betrieb genommen von Rhedes Bürgermeister Gerd Conens, SG-Dörpen Bürgermeister Hermann Wocken, Antonius Pohlmann, Jens Bensing (Vodafone), Gitta Connemann, Dirk Ellenbeck (Vodafone), Otto Flint (stellvertretender Bürgermeiser Heede) sowie den Vodafone-Mitarbeitern Rainer Geiger und Fadja Yassine. Foto: Karsten Frei

Es war ein langes Ringen, doch endlich ist die Samtgemeinde Dörpen mit moderner LTE-Internettechnik versorgt. Am Freitag nahmen Vertreter der Samtgemeinde und des Netzbetreibers Vodafone zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann die neue LTE-Sendestation am Funkmast beim Heeder See in Betrieb.

Dirk Ellenbeck nickt zufrieden, als er einen Blick auf sein Smartphone wirft. „Ich komme etwa auf die Geschwindigkeit von einem DSL-16 000-Anschluss“, sagt der Vodafone-Mitarbeiter. Für solch eine Aussage hat Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann lange gekämpft. Noch vor wenigen Tagen hätte Ellenbeck am Heeder See noch so gut wie gar keinen Internetempfang gehabt. Geändert wurde dies jetzt durch drei kleine, kaum 30 Zentimeter hohe Sender, die am Funkmast am Heeder See installiert worden sind. Sie bescheren Heede und der Samtgemeinde Dörpen Hochgeschwindigkeits-Internet durch LTE-Technik.

„Es ist eine besondere Sache, für die wir mehr als ein Jahr gekämpft haben“, sagte Pohlmann bei der Einweihung. An vielen Stellen Dörpens hätten noch Lücken bestanden. Zwar wäre es technisch schon früher möglich gewesen, Internet per Funktechnik in die Gemeinde zu bringen, doch in Heede ist die Situation komplizierter gewesen. „Das Problem ist die nahe Grenze zu den Niederlanden, denn die Sender strahlen natürlich auch in die Niederlande.“

Das Problem: Die 800-Megahertz-Frequenz, über welche LTE-Signale gesendet werden, wird im Nachbarland für die Verbreitung des digitalen Fernsehprogramms genutzt. Es war einiges an technischem Aufwand nötig, um sicherzustellen, dass die Signale an der Grenze enden, erklärt Ellenbeck.

Zu den technischen gesellten sich auch zwischenstaatliche Probleme, fügte CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann hinzu. Bilaterale Abkommen mit den Niederlanden waren nötig, um die rechtliche Grundlage für die Internetversorgung von Heede sicherzustellen. Das war im letzten Jahr geschehen, woraufhin es in die Verhandlungen mit den Netzanbietern ging, von denen sich Vodafone schlussendlich gegen Telefonica Deutschland und die Telekom durchsetzte.

Wie und zu welchen Konditionen die Einwohner der Samtgemeinde Dörpen an das schnelle Internet gelangen, wird bei einem Informationsabend im Haus des Bürgers am 6. Mai um 19.30 Uhr erläutert.



Heede startet mit „Tulpen aus Amsterdam“ in den Frühling
Schwungvolles Konzert mit Orchestern und Chor im Haus des Bürgers
(Bericht der Ems-Zeitung vom 24.04.2013)


Gemeinsam traten der Musikverein Heede (vorn) und der Heimatchor auf. Foto: Anna Heidtmann

Mit einem schwungvollen und abwechslungsreichen Konzert hat der Musikverein Heede im voll besetzten Haus des Bürgers den Frühling eingeläutet.
Die Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Hans-Günther Dünhöft stellten einmal mehr unter Beweis, dass neben der traditionellen Blasmusik vor allem Kompositionen aus der Pop- und Filmmusik zu ihrem bevorzugten Repertoire gehören. So die Stücke wie Little Talks, Let Me Entertain You. Mit einem schwungvollen und abwechslungsreichen Konzert hat der Musikverein Heede im voll besetzten Haus des Bürgers den Frühling eingeläutet. Free World Fantasy oder Moments For Morricone waren neben vielen anderen Darbietungen ein Ohrenschmaus.
Zu den Glanzpunkten des Konzertes zählte auch der Auftritt des Jugendorchesters. Mit eindrucksvollen Darbietungen konnten die Nachwuchsmusiker ihre Zuhörer von ihrem Können überzeugen und wurden dafür mit großem Beifall belohnt.
Als besondere Gäste des traditionellen Frühlingskonzertes wurden erstmals der Heeder Heimatchor und seine neue Dirigentin Viola Schmidt begrüßt. Mit einer bunten Mischung aus Liedern der Volksmusik stimmten die Sänger ihre Zuhörer auf den Frühling ein. Liedervater Hans Schaa bedankte sich beim Vorsitzenden des Musikvereins, Georg Flint, für die hervorragende Zusammenarbeit bei den Konzertvorbereitungen.
Der nächste große Auftritt des Musikvereins Heede, der 2014 auf sein 30-jähriges Bestehen zurückblickt, ist laut Flint das Oktoberfest am 28. September.
Als großes gemeinsames Finale beider Vereine gab es am Ende des Frühlingskonzertes „Tulpen aus Amsterdam“, und das nicht nur musikalisch. Die Musikvereinsvorsitzenden Flint und Peter Ahlers überreichten allen anwesenden Damen persönlich eine Tulpe.



Das Schwarzwild ist auf dem Vormarsch
Einzelne Reviere im Hegering Heede verzeichnen mehr Wildschweine – Seit zwei Jahren
kein Rebhuhn erlegt
(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.04.2013)


Prämiert wurden während der Hegeringsversammlung die drei besten Gehörne von erlegten Rehböcken, die (von links) Adolf Klütz, Jan Schwarte (in Vertretung des Erlegers) und Andreas Bruns vorgelegt hatten. Ihre Jungjägerbriefe nahmen Josef Pelster und Jan Schwarte vom Hegeringsleiter Alois Bruns entgegen. Foto: Bernd Krull

Eindringlich appellierte der Leiter des Hegerings Heede, Alois Bruns aus Sustrum, während der Generalversammlung an seine Jagdkollegen, die Wildtiererfassungsbögen termingerecht an den Hegeringleiter zurückzugeben.
Aus dem Jahresbericht ging hervor, dass im Jagdjahr 2011/2012 226 Rehe und im nun abgelaufenen Jagdjahr 235 Rehe erlegt wurden. Bei den Fasanen ging die Zahl des erlegten Wildes von 399 auf 256 zurück. Die Hasenstrecke verringerte sich von 203 Tieren auf nunmehr nur noch 163. Während die Zahl der erlegten Kaninchen mit 95 fast konstant blieb, wurden 15 Füchse mehr erlegt (155).
In einigen Revieren ist nach Darstellung von Hegeringleiter Bruns festzustellen, dass sich Wildschweine auf dem Vormarsch befänden. Von den insgesamt sieben erlegten Schwarzkitteln konnten zwei männliche und vier weibliche Frischlinge sowie eine junge Bache erlegt werden. Auf den Rebhuhnabschuss habe die Jägerschaft im Hegering Heede in den vergangenen zwei Jahren freiwillig verzichtet. Mit 25 Prozent Fallwild sei die durch Wildtiere verursachte Zahl an Verkehrsunfällen nach Einschätzung von Alois Bruns erheblich zu hoch.
Aus den 50 von Versammlungsteilnehmern mitgebrachten Gehörnen wurden von zwei Fachleuten drei prämiert. Den besten Abschussbock legte demnach Andreas Bruns aus Walchum vor. Den besten „Jagdbaren Abschussbock“ hatte Adolf Klütz aus Dersum vorgezeigt.
Schießwart Johann Speller berichtete, dass am Hegepokalschießen sieben Personen teilgenommen hätten. Dabei erwies sich mit insgesamt gesamt vier Pokalen Heiner Schweers als bester Schütze. Bei den Kreismeisterschaften in Werlte erreichte Schweers den fünften Platz in der Gesamtwertung und erreichte den Titel „Kreismeister B“.



Hans Wiemker und Johanna Koop Kreiskönigspaar
Kreisschützenverband Aschendorf kürt die Besten der Besten
(Bericht der Ems-Zeitung vom 12.04.2013)


Das Kreiskönigspaar Hans Wiemker (2. v. l.) und Johanna Koop (3. v. l.) mit Mechthild Eilers und Heinz Thieke vom Kreisschützenverband. Foto: Kreisschützenverband Aschendorf

Mit rund 200 Gästen hat der Kreisschützenverband Aschendorf in Dörpen sein Auflagefest mit Königsball gefeiert. Neue Kreismajestäten sind Johanna Koop vom BSV Heede und Hans Wiemker (SV Rhede).
Alle zwei Jahre schießen die Schützen aus den Reihen ihrer ehemaligen und amtierenden Vereinskönige ihre Besten aus. Die neuen Majestäten lösen Leo Jansen (BSV Dörpen) und Birgit Clemens (BSV Heede) ab. Ehrendamen sind die Zweit- bzw. Drittplatzierten Annemarie Hermes (SV Tunxdorf-Nenndorf) und Katharina Kleemann (BSV Heede). Bei den Herren landeten Clemens Leifert (SBS Neulehe) und Johann Liesen, Chef des Ausrichters BSV Dörpen. Ebenfalls geehrt wurden die Sieger des Kreispräsidenten- sowie des Auflagepokals.



Schießen mit Laser und Laptop
Heeder Bürgerschützen schaffen modernes Gewehr an
(Bericht der Ems-Zeitung vom 11.04.2013)


So gut wie keine Schussgeräusche macht das neue Lasergewehr, dessen Handhabung Nachwuchsschütze Heiko Leemhuis demonstriert. Foto: Uwe Göbel

Der Bürgerschützenverein (BSV) Heede hat ein modernes Lasergewehr angeschafft. Dank der neuen Technik dürfen nun bereits Sechsjährige mit der Ausbildung beginnen. Die Kosten für Gewehr und Laptop belaufen sich nach Angaben des Vereins auf etwa 1250 Euro.
Das Schießen damit funktioniert so: Mit einem Laser am Gewehr wird auf eine Sensorzielscheibe geschossen. Die Übertragung erfolgt dann über die Funktechnik Bluetooth. Ergebnisse können sofort eingesehen und am Laptop abgespeichert werden. Weitere Vorteile: Geringes Gewehrgewicht, gefahrloser Umgang mit dem Gerät und so gut wie keine Schussgeräusche.
Wie der Vorsitzende der Schießgruppe, Bernhard Bögemann, berichtete, legt der BSV großen Wert auf die Förderung junger Sportschützen. Bögemanns Stellvertreter, Jugendtrainer Hermann Nintemann, investiert viel Zeit in die Nachwuchsausbildung. Zurzeit stellt der Verein 15 Mannschaften. Und dass die Schießausbildung erfolgreich ist, zeigt unter anderem, dass zuletzt vier Bezirksmeister aus den Reihen des BSV kamen. Training findet montags von 17.30 bis 20 Uhr statt. Maßgeblichen Anteil am jüngsten „Aufwind“ der Schießsportgruppe wird dem Lasergewehr zugerechnet, das bei einem Schießen zu Ostern unter großer Beteiligung zum Einsatz kam. Für die Sprösslinge von Eltern, die Mitglied im Verein sind, ist die Teilnahme an den Übungsabenden kostenlos.



Die lange Leitung liegt bereits
Stromkabel durchs Rheiderland bis nach Heede
(Bericht der Emszeitung vom 11.04.2013)

Ein Stromkabel verbindet bereits Offshore-Windparks in der Nordsee mit dem Umspannwerk in Heede. Zwei weitere Kabel sollen folgen. Sie führen über Norderney nach Hilgenriedersiel bei Hage im Kreis Aurich (Bild) und werden westlich von Gandersum die Ems unterqueren. Foto: dpa

Voraussichtlich im Mai rücken Bautrupps im Rheiderland an, um ein Gleichstromkabel zu verlegen, das weitere Nordsee-Windparks an das Umspannwerk im emsländischen Heede und damit an das deutsche Hochspannungsnetz anbindet. Auf gut 27 Kilometern wird die Landtrasse durch die Gemeinden Jemgum und Bunde sowie durch Ortsteile der Stadt Weener führen.
„Den Planfeststellungsbeschluss für die Landtrasse des Projekts „DolWin2“ erwarten wir in den nächsten Wochen“, sagt Tom Wagner, Sprecher des niederländischen Stromnetzbetreibers Tennet. Wenig später würden die Arbeiten beginnen. Von einer Konverterstation in der Nordsee wird die Leitung durch das Watt unter Norderney hindurch nach Hilgenriedersiel bei Hage im Kreis Aurich verlaufen, wo sie auf das Festland trifft. Weiter geht es in Richtung Suurhusen, in der Gemeinde Ihlow wird die Autobahn A 31 unterquert, ehe die Stromleitung westlich von Gandersum im Horizontalbohrverfahren unter den beiden Deichen und der Ems hindurch geführt wird. „Die Kreuzung der Ems ist zwischen Juli und September vorgesehen“, so Wagner.
Es folgt eine 5,2 Kilometer lange Strecke in der Gemeinde Jemgum. Hier kreuzt die Trasse die Kreisstraße K 4, dann führt sie westlich des Hammerker Weges und entlang der Landesstraße L 16 in Richtung Süden. Sie quert dabei das Dwarstief und weiter südlich das Ditzum-Bunder-Sieltief. Hinter der Kreisstraße K 42 erreicht die Leitung bei Heinitzpolder die Gemeinde Bunde. Dort ist das Teilstück knapp 19 Kilometer lang. Ab Ditzumerverlaat führt das Kabel parallel zum Middeldeichtief entlang des alten Deichs durch die Polderlandschaft. Am Ende der alten Deichlinie erfolgt ein Richtungswechsel. Danach verläuft die Trasse entlang der niederländischen Grenze zum Windpark am Heerenweg auf Bunde zu. Im Westen von Bunde kreuzt sie die Eisenbahnstrecke, die Kreisstraße K 33 und – westlich der Autobahnabfahrt Bunde-West – die Autobahn A 280. Im weiteren Verlauf werden die Kreisstraße K 34, das Wymeerer Sieltief und die Landesstraße L 17 gequert, bis die Stromtrasse auf die Autobahn A 31 trifft. Ortsteile von Weener werden auf rund drei Kilometern tangiert. Anschließend verläuft die Leitung größtenteils pa-rallel zur Autobahn, die sie bis zum Umspannwerk Heede dreimal unterquert.Länge 135 Kilomter
Die 900 Megawatt starke Hochspannungsverbindung ist insgesamt 135 Kilometer lang – 45 Kilometer auf See, 90 Kilometer an Land. Die Fertigstellung des Anschlusses ist für Frühjahr 2015 vorgesehen.
Das Projekt „DolWin3“ schreitet derweil ebenfalls voran. Diese 900-Megawatt-Leitung ist 162 Kilometer lang und soll bei Hamswehrum nördlich von Emden an Land treffen. Mit Ausnahme des Abschnitts bis Emden soll sie in einem Abschnitt von fünf Metern an „DolWin2“ entlang verlaufen. Auf der Hannover-Messe hat Tennet am Montag den französischen Industriekonzern Alstom mit der Realisierung beauftragt. Der Planfeststellungsbeschluss für die Deichbohrung in Hamswehrum werde noch in diesem Jahr angestrebt, für die See- und die Landtrasse im Jahr 2014, so Wagner. Der erste Probebetrieb ist Ende 2017 geplant.
Für die beiden Projekte will Tennet jeweils mehr als eine Milliarde Euro investieren. Der auf See produzierte Windstrom wird als Drehstrom auf eine Konverterplattform geleitet, dort in Gleichstrom umgewandelt und in den Kabeln bis nach Heede transportiert. Hier wird der Strom wieder in Drehstrom umgewandelt und dann ins Höchstspannungsnetz eingespeist.



Lichterprozession in Gebetsstätte Heede
Generalvikar Theo Paul predigt zum Fest der Verkündigung vor über 500 Pilgern

(Bericht der Ems-Zeitung vom 10.04.2013)


Zum Fest der Verkündigung des Herrn predigte Generalvikar Theo Paul (links) in Heede vor über 500 Gläubigen und nahm anschließend an der Lichterprozession teil. Foto: Willy Rave

Seit Jahren findet zum Fest der Verkündigung des Herrn in Heede ein feierlicher Gottesdienst statt, in dem ein Repräsentant der Bistumsleitung die Predigt hält. In diesem Jahr feierte Generalvikar Theo Paul mit den gut 500 Pilgern, die aus dem Emsland, Ostfriesland und den Niederlanden angereist waren, ein festliches Hochamt und nahm nach dem Gottesdienst an der Lichterprozession teil.
In seiner Predigt lenkte Generalvikar Theo Paul den Blick auf das Evangelium von der Verkündigung des Herrn. In der biblischen Erzählung werde deutlich, dass Gott die Initiative ergreife und nicht der Mensch den Anfang des Heils setze. Gott lade Maria und damit alle Menschen ein, an seinem Heil mitzuwirken, damit sein Wort Fleisch werden kann und im Leben der Menschen Hand und Fuß bekomme.
In seiner Begegnung zwischen dem Engel Gabriel und Maria leuchtet ein Grundgesetz der Heilsgeschichte auf, sagte der Generalvikar. Gott sei die Hauptfigur der Heilsgeschichte. Der Glaube wachse dort, wo die frohe Botschaft mit Vertrauen auf das Wirken Gottes verkündet werde. Grade in unserer Zeit, in der viele Christen den Eindruck haben, dass das Wort Gottes seine Wirkung, seine Kraft verloren habe, komme es darauf an, die Glaubensüberzeugung des Evangeliums zeitgemäß zu vermitteln.
Theo Paul: „Die Einladung hören ist das eine. Auf sie reagieren ist ein zweiter notwendiger Schritt, wenn Gottes Initiative nicht wirkungslos bleiben soll. „Marias ,Ja“‘ komme unverzüglich. Das sei nur einem Menschen möglich, der ein tiefes Vertrauen in das Wirken Gottes hat. Auch heute handele Gott nach dem gleichen Grundsatz wie damals bei Maria. Er möchte Mensch werden in unserer Zeit, zeige sich auch heute da, wo Menschen im Alltag mit dem Wort Gottes leben, sagte Generalvikar Paul weiter.



Rot-Weiße Nacht: Gewinne abholen!

Folgende Gewinnnummern wurden im Anschluss an die Hauptverlosung auf der Rot-Weißen Nacht gezogen und die entsprechenden Preise warten auf ihre Abholung im Landhaus Kanne-Hunfeld:

3703, 3804, 3859, 3912, 3970, 3979, 4096, 4249, 4710, 4724, 4750, 4785, 4791, 4826, 4838, 4840, 4953, 4965, 5199, 5215, 5239, 5341, 5382




 

 

 


Die wichtigste Entscheidung ihres Lebens
Wie aus einer jungen Finanzbeamtin die Thuiner-Franziskanerinnen-Schwester Johanna wurde

(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.03.2013)

Selten geworden: ein junges Gesicht in Ordenstracht. Die emsländische Schwester Johanna ist eine der wenigen Frauen, die es heute noch in ein Kloster zieht. Foto: Tobias

Osnabrück. Das ganze Wochenende lang hatte die junge Frau aus dem nördlichen Emsland mit sich gerungen. Den spektakulären 4:2-Erfolg der angehimmelten Dortmunder Borussia beim HSV hat sie nur beiläufig wahrgenommen. Auch Montag und Dienstag hat sie noch gegrübelt. Dann aber, am Mittwoch, 8. März 2006, trifft Britta die wichtigste Entscheidung ihres Lebens. Sie beherzigt die Worte, die ihre Tante ihr so oft nahegelegt hat: „Wirf das Herz über die Mauer. – Der Verstand kommt schon hinterher!“
Ihre Tante ist franziskanische Ordensschwester im emsländischen Thuine. Und die Nichte wird ihr Herz bald auf das Thuiner Ordensgelände schmeißen. Britta ist 25 Jahre alt, hat bis dahin als Finanzbeamtin gearbeitet, eine Mädchenfußballmannschaft trainiert und den BVB angehimmelt. Sie war unabhängig, mit eigenem Auto und eigener Wohnung. Und sie war aktiv in ihrer Kirchengemeinde. Sehr aktiv. Nun will sie Gott eine Zusage erteilen – und vielen weltlichen Dingen eine Absage.
Ehemann, vier Kinder, Haus, Garten und Hund – das war lange Zeit ihr „typisch emsländischer Traum“. Dafür wird in ihrem neuen Leben kein Platz mehr sein. Sie wird den Kontakt zu ihren Eltern, ihrer Zwillingsschwester und gleichaltrigen Freunden einschränken müssen. Stattdessen wird sie mit vielen, oft älteren Frauen zusammenleben.
Im Oktober 2006 betritt Britta das Klostergelände. Der BVB dümpelt im Mittelfeld der Tabelle. Doch Britta hegt schon längst keine großen Emotionen mehr für die Borussen. Früher hat sie in der Kurve gestanden, gesungen, gefeiert und auch getrauert. Sie wird nicht mehr ins Stadion gehen. In den vergangenen Monaten hat sie ihr bisheriges Leben abgewickelt. Sie hat ihre Wohnung aufgelöst, das Auto abgemeldet und bei den Eltern untergestellt. Sie hat ihnen die Entscheidung zu erklären versucht, dem Freundeskreis Adieu gesagt, ihrem verdutzten Chef mitgeteilt, dass sie ins Kloster geht, und ihren Abschied von der alten Gemeinde gefeiert.
In Thuine tauscht Britta ihre Alltagskleidung gegen ein Postulantenkleid und einen schwarzen Schleier ein. Bei der Einkleidung gibt sie ihren geliebten roten Kapuzenpulli ab. Und ihren bürgerlichen Namen. Sie heißt nun Schwester Johanna. Der Name ist frei geworden, nach einer Austrittswelle, die 2004 und 2005 den Orden erschütterte. Etwa 70, zumeist jüngere Schwestern brachen aus Thuine aus. Einige Schwestern wollten weitgehend autonom im Orden leben, tendierten zu der konservativen Christusgemeinschaft. Die Religiosenkongregation des Vatikans lehnte den Sonderweg ab. Eine Schwester, die an der Gründung der Christusgemeinschaft beteiligt war, wurde aus dem Orden geworfen. Viele folgten ihr. Zunächst perspektivlos. Wer aus dem Orden austritt oder ausgeschlossen wird, steht vor dem Nichts. „Nonnen auf Jobsuche“, schrieb der Stern. Die Schwestern gingen ohne Erspartes und Besitzgegenstände.
Schwester Johanna kennt diese Geschichte, obwohl sie erst später in den Orden eintrat. Sie spricht nicht gern über die Austritte. Die Vorfälle rütteln an ihrem Idealbild eines harmonischen, solidarischen Zusammenlebens in Thuine. Dort beginnt Johanna im Jahr 2006 das Postulat, die neunmonatige Probezeit im Kloster. Ein Noviziat, die „Ausbildung“, folgt, der kleine, schwarze Schleier weicht dann einem weißen. Und am 12. September 2009, dreieinhalb Jahre nachdem sie ihr Herz über die Mauer geworfen hat, wird sie unter den Augen ihrer Familie ihre Profess ablegen. Es ist ihr Ja-Wort zu einer Beziehung mit Gott und den Thuiner Franziskanerinnen, das „Gelübde der gottgeweihten Keuschheit, der Armut und des Gehorsams“.
Sie hat die letzten zehn Tage vor der Profess geschwiegen. Und sie trägt nun einen großen Schleier. Sie zieht von einem Nebengebäude in das Mutterhaus. Sie ist angekommen in einem Leben, das sie als einen Gegenentwurf beschreibt: Entschleunigung statt Hektik, Stille statt Lärm. „Ich bin aber keine Aussteigerin aus der Gesellschaft“, sagt sie entschieden.
Im Herbst 2009 arbeitet sie in der Hauptverwaltung in Thuine. Hier hatte die 1835 geborene Pauline Bopp am 25. November 1869 „die Kongregation der Franziskanerinnen vom Heiligen Märtyrer Georg zu Thuine“ gegründet. Heute gehören zu den Thuiner Franziskanerinnen etwa 700 Schwestern. Der Orden ist ein Global Player mit Niederlassungen im Ausland, beispielsweise in den Niederlanden und in Japan. Schwester Johanna möchte nicht ins Ausland, sagt sie an einem Novembersamstag im Jahr 2009.
An diesem Tag trudeln ab 11 Uhr nach und nach Ordensschwestern im Kloster in Thuine ein. Viele gehen gebeugt, schleppen sich auf die hinteren Holzbänke. Es ist kalt. Das Stöhnen einer alten Schwester, die auf eine Bank sackt, unterbricht die Stille. Eine Glocke schlägt 11.30 Uhr, Zeit für das Kreuzgebet. Etwa 50 Schwestern reißen ähnlich wie Priester die Arme nach oben, als wollten sie einen Trichter formen, der Gottes Liebe auffangen soll. Einige der ältesten Schwestern können die Arme nicht mehr strecken. Früher, da saßen sie in den ersten Reihen. Jetzt sitzen alle hinten. „Vielen ist der Weg nach vorne zu weit“, sagt Schwester Johanna.
Die Sitzordnung ist sinnbildlich für die Probleme deutscher Orden: Überalterung und Nachwuchsmangel. Nach Aussage von Arnulf Salmen, Pressesprecher der Deutschen Ordensobernkonferenz, dem Zusammenschluss der Ordensgemeinschaften, lebten hierzulande 1980 etwa 60 000 Schwestern. 30 Jahre später sind es nur 20 000, davon drei Viertel 66 Jahre und älter. Die Frauen leben in 1665 Niederlassungen – jährlich werden es weniger.
Alte Schwestern können oft weniger arbeiten. Sie haben Mühe, Rituale auszuüben und lange Wege zu gehen. Und sie dominieren das Bild in den Orden. Schwester Johanna fällt in Thuine deshalb zwangsläufig auf. Sie scheint hier nicht hinzupassen. Sie sieht das nicht so. „Alter ist nicht das entscheidende Kriterium für ein gutes Zusammenleben. Wichtig ist, dass wir alle auf ein Ziel schauen.“
Welches Ziel? „Wir leben auf Gott hin. Nach bestimmten Regeln und Konstitutionen.“ Sie merkt, dass die Beschreibung wenig griffig ist. Sie schiebt die linke Hand in den rechten Ärmel und andersrum: „Wir schauen auf den Durchbohrten und wollen seine erbarmende Liebe sichtbar machen.“ Sie kichert: „Das war jetzt aber sehr spirituell.“ Sie setzt noch einmal an: „Diese Liebe soll von jeder Schwester in das eigene Leben übersetzt werden.“ Es fällt ihr schwer zu erklären, warum sie ins Kloster gegangen ist.
Vor Jahrzehnten noch waren die Novizinnengruppen in Thuine so groß wie Schulklassen. Jetzt kommt pro Jahr mal eine, mal zwei oder manchmal gar keine. „Das Noviziat ist manchmal hart, weil Verzicht eingeübt wird“, sagt Schwester Johanna. „Ich habe anfangs mein Handy vermisst. Und auch meine Familie und meine Freunde.“ Sie lebte auf neun Quadratmetern. Nicht weit entfernt vom ordenseigenen Altenheim gibt es in Thuine eine Anbetungskapelle, in der rund um die Uhr immer mindestens zwei Schwestern sitzen und beten. Sie haben einen eigenen Friedhof. Es gibt eine Großküche, eine eigene Hostienbäckerei, eine Gärtnerei, ein Internat und eine Schule. Vor Jahrzehnten war das Gelände des Ordens wie ein eigenes Dorf. Es gab damals Werkstätten, in denen gehobelt und gesägt wurde, eine Metzgerei und eine Bäckerei, von Nonnen betrieben. Der Orden lebte überwiegend autark. Vorbei. Es fehlt der Nachwuchs.
„Im Moment geht es noch. Aber wir werden Probleme bekommen“, sagt Schwester Alma. Sie lebt seit gut zwei Jahrzehnten im Kloster, arbeitet in der Finanzverwaltung. Ihr vorgesetzt ist die Generalökonomin, die „Finanzministerin“ des Ordens. Schwester Alma erzählt von den Einnahmen des Ordens. Es gibt Verträge (Gestellungen) mit dem Bistum, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Diese überweisen dem Orden Gehälter. Aber die Zahl arbeitsfähiger Nonnen nimmt ab. Die Austrittswelle 2004 und 2005 habe auch ökonomisch geschmerzt. Für die älteren Schwestern gebe es Renteneinnahmen über ihre ehemaligen Beschäftigungen, sagt Schwester Alma. Hinzu kämen Zuschüsse für die Schulen, die der Orden betreibt.
Eigenes Geld haben die Schwestern nicht. Einzig die Oberin hat etwas, falls spontane Besorgungen anstehen. Braucht Schwester Johanna also etwas aus der Apotheke, muss sie die Oberin fragen. „Jein“, antwortet Schwester Johanna auf die Frage, ob sie sich entmündigt fühle: „Wir behalten ja unsere Rechte, haben uns aber freiwillig für ein Leben in Armut entschieden.“
Dieses Leben geht einher mit häufigen Ortswechseln. 2008 und 2009 machte Johanna ihre Filialzeit, das sogenannte außerkanonische Jahr im Noviziat, im emsländischen Lingen-Laxten. Sie arbeitete dort in einem Gymnasium ihres Ordens und lebte im Schwesternkonvent neben der Schule. Auch dort war sie mit Abstand die Jüngste.
An einem Samstag im Januar 2009 empfängt Schwester Johanna in einem kleinen Raum des Klosters zu einem Gespräch. Mit am Tisch sitzen Schwester Laetaris, Jahrgang 1934, Oberin in Lingen-Laxten, und Schwester Virginis, Jahrgang 1924, die die Oberin der heutigen Oberin war. Die beiden erzählen von den lebhaften Zeiten in den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren. „Eine tolle Zeit war das, wir nahmen ein Krankenhaus im Osnabrücker Land in Betrieb, wir fingen mit leeren Räumen an, haben alles selbst gemacht, wir haben sogar die Vorhänge genäht und anfangs in Betten ohne Bettsachen geschlafen“, plaudert Laetaris. „Es war ganz anders damals. Viele junge Frauen. Aber auch strengere Regeln“, hakt Virginis ein. „Heimatbesuch gab es nur, wenn Familienmitglieder im Sterben lagen.“
Schwester Johanna hört aufmerksam zu. Es hat sich vieles im Klosterleben verändert. Sie hat mindestens einmal im Jahr Heimatbesuch. Sie kann telefonieren und mailen. Nach einer Weile müssen die alten Schwestern aufbrechen. Johanna bleibt.
Sie lebt hier in Laxten in einem etwas größeren Zimmer. Der Tagesplan ist straff. 6 Uhr Gebet und stille Zeit. 6.45 Uhr Messe in der Kapelle. 7.15 Uhr Frühstück, das schweigend eingenommen wird. Dann der Einsatz in der Schule. 18.15 Uhr Abendbrot, anschließend Vesper. Um 20 Uhr schauen die meisten Schwestern die Tagesschau. Dann gemeinsamer Tagesabschluss. „Aber mein Schritt war richtig“, sagt Schwester Johanna. Der Orden enge sie nicht ein. Er helfe, Freiheit zu erkennen. Er gebe ein Gerüst – das aber manchen zu eng wird.
In Osnabrück lebt eine Frau, die lange dem Thuiner Orden angehört hat und ihren Namen für sich behalten möchte. „Das Geistige geriet immer weiter ins Hintertreffen“, erzählt sie. „Es gab nur noch Arbeit.“ Sie habe gefragt, ob sie einen halben Tag in der Woche frei haben dürfe. Ob sie nur an sich denke und nicht an Gott, habe es dann geheißen. Zwei Jahre brauchte sie, um sich für den Austritt zu entscheiden: „Und dann steht man zunächst vor dem Nichts, ohne Geld, ohne Besitzgegenstände.“
Schwester Johanna geht davon aus, dass es bei ihr niemals so weit kommen wird. Sie merkt, dass das Klosterleben kein leichtes ist. Doch der bedingungslose Glaube an Gott stärkt sie und verdrängt Zweifel.
Im Sommer 2012 lebt sie in Nordhorn. Nach ihren Aufgaben im Mutterhaus war sie zweieinhalb Jahre in Osnabrück. Sie machte eine Ausbildung zur Gemeindereferentin, unterrichtete in einer Schule, unterstützte eine Gemeinde. Sie wohnt nun mit zwei Mitschwestern in der ersten Etage des Pfarrhauses. Sie weiß, dass Marco Reus nun beim BVB spielt. Sie verfolgt die Ergebnisse. Sie ist in den Jahren ruhiger geworden. „Ich bin selbstsicherer“, sagt sie. Kichert aber immer noch oft. Sie hat mittlerweile stärkere Bilder und Wörter gefunden, um ihren Schritt ins Kloster zu erklären. Das Glas sei vor dem Eintritt in den Orden erst halb voll gewesen. Und sie habe es mit dem Eintritt in den Orden gefüllt.
Sie weiß, dass sie auch in Nordhorn nur eine begrenzte Zeit bleiben wird. Was dann kommt, ist offen. Sie wird dem Vorschlag des Mutterhauses folgen. Für Gott. Und für die Thuiner Schwestern.

 


 

 


 

 

 


In St. Michael sind gepunktete Eier das beliebteste Ostermotiv
(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.03.2013)

Eier auspusten und ran an die Pinsel: Für das bevorstehende Osterfest haben auch die Kinder im Kindergarten St. Michael in Heede Eier bemalt. In diesem Jahr stehen bei den Sechsjährigen Motive mit Punkten besonders hoch im Kurs. So auch bei Danielle und Emilia, die mit ihren Pinseln einen Farbpunkt nach dem anderen auf die Eier tupften. Bereits im Vorfeld hatten die Kinder zur Vorbereitung für das Einfärben die Eier ausgeblasen. Warum eigentlich? Der Hintergrund der Osterei-Tradition ist nach wie vor nicht vollständig geklärt: Oft wird das Ei als Symbol des Lebens gedeutet und damit auf die Auferstehung Jesu Christi bezogen. Eine andere Erklärung ist, dass Eier in der bis Ostern währenden Fastenzeit nicht verzehrt werden durften. Am Osterfest, wenn die Zeit des Fastens vorbei war, hatte sich daher nicht nur eine Menge Appetit angesammelt, sondern auch jede Menge Eier, da die Hühner im Frühjahr besonders viele davon legen. Seit dem Mittelalter wurden die Eier zu Ostern in den Kirchen gesegnet und als Geschenke verteilt. Foto: Penelope Friebel



2012 war in Heede das „Jahr der Feuerwehr“
Die 58 Mitglieder mussten im Jubiläumsjahr zu 25 Einsätzen ausrücken

(Bericht der Ems-Zeitung vom 26.03.2013)


Alte Feuerwehr, junge Mitglieder: Seit 200 Jahren sorgt die Feuerwehr in Heede für Sicherheit. Im Bild Bürgermeister Antonius Pohlmann (rechts) mit den neu gewählten Mitgliedern des Ortskommandos, den beförderten Feuerwehrleuten und der Feuerwehrführung.

Das Jubiläumsjahr ist für die Freiwillige Feuerwehr Heede vergleichsweise ruhig verlaufen: Nur 25-mal musste die Feuerwehr im 200 Jahr ihres Bestehens zu Einsätzen ausrücken. Das anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten von Bürgermeister Antonius Pohlmann ausgerufene „Jahr der Feuerwehr“ zeichnete sich stattdessen mehr durch die gute Zusammenarbeit mit benachbarten Feuerwehren und der Bevölkerung aus, sagte Ortsbrandmeister Bernhard Bögemann bei der Mitgliederversammlung.
Der Feuerwehr Heede gehören 48 aktive und zehn Mitglieder der Einsatzabteilung an. Dank ihres Einsatzes seien die Jubiläumfeierlichkeiten ein voller Erfolg geworden, so Bögemann. Er zeigte sich besonders erfreut über die Mitwirkung der Samtgemeinde Dörpen, der Gemeinde Heede und vieler Bürger.
Die Ostfeuerwehr war im vergangenen Jahr zu 18 Hilfeleistungen und sieben Bränden ausgerückt. Insgesamt 3090 Stunden verbrachten die Feuerwehrmänner mit Einsätzen, Übungen und Dienstabenden.
Die Gemeinde Heede sei froh, eine so aktive und personell wie technisch gut ausgestattete Feuerwehr im Ort zu haben, sagte Bürgermeister Pohlmann. Den Wert der Feuerwehr könnten vor allem diejenigen Bürger ermessen, die ihre Hilfe in Anspruch nehmen mussten. Man könne sich auch bei vielen gemeindlichen Veranstaltungen auf die Hilfe der Feuerwehr verlassen. Feuerwehrarbeit sei nur dank der Unterstützung der Partnerinnen der Feuerwehrleute denkbar, so Pohlmann, wofür den Frauen ein besonderer Dank gebühre.
Bögemann beförderte Winfried Haverlach, Tobias Brand und Henning Meyer zu Feuerwehrmännern. Sven Burberns wurde zum Oberfeuerwehrmann, Norbert Potts zum Hauptfeuerwehrmann und Heinz Hunfeld zum ersten Hauptfeuerwehrmann ernannt.
Bei den Wahlen zum Ortskommando wurden Heinz von Hebel zum Gruppenführer und Georg Pelster und Stefan Bölscher zu seinen Stellvertretern gewählt. Gerätewart ist Martin Hackmann-Terhorst, sein Stellvertreter Joachim Soring.
Als Sicherheitsbeauftragter wurde Heinz Hunfeld, als Schriftführer Georg Pelster gewählt. Sein Stellvertreter ist künftig Hans-Hermann Ahrens. Als Atemschutzwart ist Wolfgang Soring gewählt worden, als Beisitzer Stefan Bölscher und Rainer Wegmann.



Schul-Förderverein unter neuer Führung
(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.03.2013)



Mit Blumen sind die auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder des Fördervereins der Grundschule Heede, Vorsitzender Reinhard Schade und Kassenwartin Mariette Wegmann, verabschiedet worden. Zum neuen Vorsitzenden wurde Horst Brunen (rechts) gewählt. Neuer Kassenwart ist Volker Rensen. Zweiter Vorsitzender bleibt Günter Kremer (links). Reinhard Schade schilderte in seinem Arbeitsbericht die vielfältigen Bereiche, bei denen der Förderverein hilft, beispielsweise im Schulgarten oder mit Finanzspritzen, um diverse Projekte an der Schule zu ermöglichen. Foto: Schule

 


 


Heede kürt Schul-Sieger im Platt-Lesen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.03.2013)



Schulsieger des plattdeutschen Lesewettbewerbs der Sparkasse Emsland an der Grundschule Heede sind Julian Wegmann (Klasse 3) und Jule Kemker (4). Das Foto zeigt (hinten von links) Georg Niemeyer, Marion Wegmann, Maria Sonnenberg, Ulrike Connemann sowie (vorne von links) Julian Wegmann, Maike Niemeyer, Jule Kemker, Hannah Wegmann und Nils Spieß (4). Foto: Schule

 




 

 

 


Information der Gemeinde Heede

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

mit aktuellem Ratsbeschluss vom 07.03.2013 wurde die Freigabe zur Teilsanierung/Unterhaltung der „Kolpingstraße“ zwischen der Schulstraße und der Bernhardstraße gegeben.
Die oben beschriebene Maßnahme wurde in den Umsetzungsbereich der aktuellen Schulferien gelegt, damit es zu keinen unnötigen Beeinträchtigungen für die Schulkinder der Grundschule kommt.
Während der aktuellen Baumaßnahme ist der oben beschriebene Teilbereich der „Kolpingstraße“ für den Verkehr beidseitig gesperrt.

Gemeinde Heede
Der Bürgermeister

 


 

 



So gut haushaltet Heede
Trotzdem hat die Gemeinde einen hohen Schuldenstand

(Bericht der Ems-Zeitung vom 11.03.2013)

Die Gemeinde Heede investiert viel, nimmt viel Geld ein und hat vergleichsweise hohe Schulden. So lässt sich in einem Satz der Haushaltsplan für das Jahr 2013 zusammenfassen, dem die Gemeinderäte jetzt ihre Zustimmung erteilt haben. In Zukunft könnte sich die bereits gute Situation nochmals verbessern.
„Mit diesem Haushalt können wir sehr zufrieden sein“, freute sich Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann (links im Bild) während der jüngsten Gemeinderatssitzung über das Zahlenwerk, das von dem Kämmerer der Samtgemeinde Dörpen, Heinz-Hermann Lager, vorgestellt wurde.
Die wichtigsten Haushaltsposten:

Schuldenstand: Der Schuldenstand der Gemeinde Heede beträgt 632 000 Euro. Im Laufe des Jahres will die Gemeinde die Verschuldung auf 619 000 Euro abbauen. In den folgenden Jahren soll sie weiter sinken. Derzeit liegt die Pro-Kopf-Verschuldung durch hohe Investitionen der vergangenen Jahre bei 275 Euro. Zum Vergleich: Die Verschuldung vergleichbarer Kommunen in Niedersachsen beträgt 142 Euro.
Der größte Brocken des Heeder Haushaltes ist schon seit Jahren der Ausbau der Hauptstraße. Von 2011 bis Ende dieses Jahres werden 3,2 Millionen Euro in die Verschönerung des Ortes geflossen sein.
Die großen Investitionen bis 2016: Nachdem Heede den weitaus größten Teil des Ortskerns saniert hat, will die 2200-Einwohner-Gemeinde im nächsten Jahr nochmals fast 1,2 Millionen Euro investieren. Das Geld fließt im Wesentlichen in Bauvorhaben wie in den weiteren Ausbau der Hauptstraße und in den Ankauf von Flächen für das interkommunale Gewerbegebiet.

Ordentliches Ergebnis 2012: Den Haushaltsplan des vergangenen Jahres hat Heede mit einem Überschuss von 166 500 Euro abgeschlossen. „Das zeigt, dass hier gut gewirtschaftet wird“, lobt Kämmerer Lager. Damit ist das Ergebnis deutlich besser ausgefallen als erwartet.

Abgaben: Weil Heede eine Gemeinde mit satten Einnahmen ist, muss sie auch eine Umlage an den Landkreis zahlen, die sich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bemisst: in diesem Jahr 418 000 Euro.

Steuern: Die wichtigste Steuer ist für Heede die Einkommensteuer. Allein 430 000 Euro werden aus dieser Quelle in diesem Jahr erwartet. Mehr als 300 000 Euro Gewerbesteuer füllen die Gemeindekasse zusätzlich. Wesentlicher bekannter, dafür aber unbedeutender ist die Hundesteuer: Lediglich 8700 Euro erwartet der Gemeinderat in diesem Jahr aus Einnahmen durch die Vierbeiner. Übrigens: Wie vergnügt die Heeder sind, lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken. Fest steht aber, dass an Vergnügungsteuer in diesem Jahr 0 Euro im Haushalt vorgesehen sind.
Die Fraktionen im Gemeinderat sehen diese Zahlen positiv: CDU-Fraktionschef Otto Flint sah in dem Zahlenwerk das Ergebnis von „guten Entscheidungen“ und betonte die Bedeutung der Investitionen für die heimische Wirtschaft.
SPD-Sprecher Hermann Krallmann würdigte ebenfalls den Haushalt, mahnte aber, dass der Schuldenstand der Gemeinde nicht weiter steigen dürfe.


 


 

 

 


Theatergruppe Heede zeigt „Petrus gifft Urlaub“
Aufführungen im Haus des Bürgers

(Bericht der Ems-Zeitung vom 19.03.2013)


Die plattdeutsche Komödie „Petrus gifft Urlaub“ setzt die Theatergruppe Heede in Szene. Foto: privat

Da die für Anfang Februar vorgesehene Aufführung des Schwanks „Petrus gifft Urlaub“ aus der Feder von Fritz Wemper wegen eines Trauerfalls kurzfristig abgesagt werden musste, bietet die Theatergruppe Heede zwei zusätzliche Aufführungen am 22. und 23. März an. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr im Haus des Bürgers.
Zum Inhalt der plattdeutschen Komödie schreibt die Theatergruppe in einer Pressemitteilung: Um einen langen Familienstreit zu begraben, hat sich bei Bauer Knut Thomsen die Nichte von Tante Frieda angekündigt. Allerdings ist die besagte Tante schon seit geraumer Zeit verstorben, was der Bauer seiner Verwandtschaft aus finanziellen Gründen verschwiegen hat. Nun ist guter Rat teuer. Der clevere Knecht Fiete weiß einen Ausweg: Tante Frieda muss sich von „Petrus Urlaub geben lassen“.
Bisher im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten behalten laut Theatergruppe ihre Gültigkeit und können wahlweise an einem der genannten Termine in Anspruch genommen werden.



Umwelttag der Gemeinde Heede 2013

Aufgrund der derzeitig schwierigen und andauernden winterlichen Wetterbedingungen fällt der für Samstag, den 16.03.2013 angesetzte Umwelttag der Gemeinde Heede aus.

Neuer Termin: Samstag, den 23.03.2013, Treffpunkt um 08:30 Uhr am Bauhof

Wir würden uns freuen, wenn wieder viele Kinder und Erwachsene diesen treuen und freiwilligen Dienst für eine saubere Umwelt leisten und unsere schöne Gemeinde und Heimat von Unrat und Müll befreien.

Allen Vereinen, Sammlern und Helfern schon jetzt meinen herzlichen Dank für eine aktive Mitarbeit und Unterstützung.



Fischerhütte bei 1000-jähriger Linde
Heeder treiben Planungen voran – Sportfischer ziehen Bilanz

(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.03.2013)

Der Sportfischerverein Heede hat Peter Tietz, Kassenwart Ludger Pott und seinen Vorsitzenden Aloys Terhorst auf seiner Jahreshauptversammlung zu neuen Fischereiaufsehern bestellt.
Erfolgreichste Angler im abgelaufenen Vereinsjahr waren bei den Erwachsenen Bernd und Ralf Wilkens, bei den Jugendlichen waren es Mario Burberns und Timo Ganseforth. 23 Petrijünger legten die Fischerprüfung erfolgreich ab.
Die Vereinsgewässer haben nach Angaben der Heeder Sportfischer eine überdurchschnittliche Wasserqualität. Zum Fisch des Jahres 2013 wurde der Zander bestimmt.
Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) würdigte den Verein als „wichtigen Bestandteil in der Gemeinde“. Das beschränke sich nicht nur auf die Hege und Pflege der Gewässer, sondern sei auch unter touristischen Gesichtspunkten von Bedeutung. Zudem nehme der Verein aktiv am Gemeindeleben teil.
Wie Pohlmann ausführte, unterstützt die Gemeinde aktiv die Planungen für den Bau einer Fischerhütte bei der 1000-jährigen Linde. Das Bauvorhaben ist Teil des Dorferneuerungsprogramms in Heede.
Einstimmig beschlossen die Mitglieder eine vom Finanzamt geforderte Satzungsänderung hinsichtlich der Gemeinnützigkeit und der Mitgliedschaft im Sportfischerverein. Vereinschef Terhorst berichtete in seinem Jahresrückblick von sechs „durchweg gut besuchten“ Terminen zum gemeinschaftlichen Angeln, die Beteiligung am Familienangeln sei mit mehr als 100 Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern gar „sensationell“ gewesen.



Mit Katze und Zeitung auf dem Laufsteg
Grundschüler in Heede nutzen Projekt Klasse!Kids auf vielfältige Weise

(Bericht der Ems-Zeitung vom 19.02.2013)


Kunstvoller Kopfschmuck: Eine „Modenschau der Hüte“ präsentierten die Viertklässler gestern in Heede.Foto: Gerd Schade

Mit großem Applaus sind die Viertklässler der Grundschule Heede gestern von ihren Mitschülern bedacht worden. Bei einer „Modenschau der Hüte“ hatten sich die Mädchen und Jungen zu Musik auf den Laufsteg gewagt und ebenso eigenhändig wie kunstvoll gefertigten Kopfschmuck präsentiert.
Mit Zeitung hatte der Kurz-Ausflug in die Welt der Models auf den ersten Blick nichts zu tun. Und doch hätte es das bunte Projekt ohne die gedruckte Ausgabe der Ems-Zeitung kaum gegeben. Schließlich wurden die Hüte aus dem Papier „ausgelesener“ Zeitungsausgaben gebastelt.
Der im Kunstunterricht unter Anleitung von Lehrerin Elli Wilkens nach eigenem Gusto individuell gestaltete Kopfschmuck ist Teil des Klasse!Kids-Projektes des Medienhauses Neue OZ, zu dem auch diese Zeitung gehört. Kernbaustein des Projektes ist ein zweiwöchiges Freiabonnement der Tageszeitung im Klassensatz.
Klar, dass vor den kunstvollen Arbeiten für die Modenschau eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Zeitung auf dem Stundenplan stand. „Die Schüler haben jeden Morgen intensiv gelesen“, berichtet Klassenlehrerin Anna Cordes. Bei den Jungen waren vor allem die Sportseiten, insbesondere die Berichte über die Fußball-Bundesliga, gefragt.
Lesen mit Begeisterung
Im Lokalteil interessierten sich die insgesamt 19 Viertklässler vor allem für Nachrichten aus Heede, beispielsweise für den Beginn der zweiten Ausbaustufe im Umspannwerk, den geplanten Abriss des maroden Aussichtsturms und den Bericht über die Jahreshauptversammlung der Heeder Feuerwehr. Darüber hinaus weckte die Alkoholfahrt des designierten Landtagspräsidenten Bernd Busemann, ein Bericht über die Fastenmarsch-Aktion im nördlichen Emsland sowie die Nachrichten über den knapp an der Erde vorbeigerasten Asteroiden 2012 DA 14 und den fast zeitgleich erfolgten Meteoriteneinschlag in Russland das besondere Interesse der Schüler. „Sie haben wirklich mit Begeisterung gelesen“, sagt Anna Cordes.
Doch damit nicht genug: Die Pädagogin nutzte das Zeitungsprojekt auch für eine Klassenarbeit, genauer gesagt für das Aufsatzthema „Unfallbericht“. Den Stil hätten sich die Schüler anhand der Zeitung erarbeitet, erklärt Cordes. „Das hat gut geklappt“, ist die Lehrerin mit dem Ergebnis der Klassenarbeit zufrieden.
Dasselbe gilt für die Modenschau. Gleich mehrere Schüler brachten mit ihren Hüten ihre Begeisterung fürs Angeln zum Ausdruck. Besondere Aufmerksamkeit fand eine lebendige Katze auf dem Arm einer Viertklässlerin, mit der das Mädchen seine auf dem Hut dokumentierte Tierliebe unterstrich.
Infos zu Klasse!: Gerd Schade, Telefon 0 49 61/8 08 14, E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 


 

 


Wir räumen gemeinsam auf!
Umwelttag der Gemeinde Heede 2013


>> Achtung / Terminänderung!
(Aufgrund terminlicher Überschneidungen verschiebt sich der Umwelttag 2013 um eine Woche)

Neuer Termin: Samstag, den 16.03.2013, Beginn 08.30 Uhr
Treffpunkt: Bauhof Heede

Unter dem diesjährigen Motto „Wir räumen gemeinsam auf!“ hoffen wir auf die rege Beteiligung am Umwelttag der Gemeinde Heede. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Vereine sind aufgefordert, sich aktiv an diesem Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen.
Finanzielle Vergünstigungen für die Teilnehmer können wir nicht gewähren, aber zum Abschluss der Umweltaktion steht ein gemütlicher Ausklang mit einem gemeinsamen Mittagessen an.
Wir würden uns freuen, wenn wieder viele Kinder und Erwachsene diesen treuen und freiwilligen Dienst für eine saubere Umwelt leisten und unsere schöne Gemeinde und Heimat von Unrat und Müll befreien.

Allen Vereinen, Sammlern und Helfern schon jetzt meinen herzlichen Dank für eine aktive Mitarbeit und Unterstützung.



Gerd Mauer seit 50 Jahren Feuerwehrmann in Heede
Sieben Brandeinsätze und zwölf Hilfeleistungen im Jahr 2012 – Altersdurschnitt von 37,7 Jahren

(Bericht der Ems-Zeitung vom 15.02.2013)


Die Feuerwehr Heede ehrte Gerd Mauer für 50-jährige Mitgliedschaft. Das Bild zeigt (v. l.) SG-Bürgermeister Hermann Wocken, Ortsbrandmeister Bernd Bögemann, Gerd Mauer mit Frau, Bürgermeister Antonius Pohlmann, Abschnittleiter Anton Lüken, stellvertretender Ortsbrandmeister Hans Koop und SG-Brandmeister Horst Kloppenburg. Foto: Feuerwehr Heede

Das goldene Ehrenabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes hat Gerd Mauer von Abschnittsleiter Nord, Anton Lüken, während des Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr Heede erhalten.
Wie aus der Einsatzbilanz von Ortsbrandmeister Bernd Bögemann hervorging, rückte die Heeder Wehr 2012 zu sieben Brandeinsätzen aus. 18-mal waren die ehrenamtlichen Kräfte bei Hilfeleistungen gefragt. Insgesamt haben die Kameraden 641 Einsatz-Stunden geleistet. Des Weiteren berichtet der Ortsbrandmeister von 2084 Dienststunden, welche auf Lehrgänge, Dienstabende und Übungen geleistet wurden. 2012 seien insgesamt zwölf Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene mit gutem Ergebnis absolviert worden. Stolz sei man auf die junge Einsatzabteilung und den guten Nachwuchs, so Bögemann. Mit einem Altersdurschnitt von 37,7 Jahren sei man sehr gut aufgestellt. Auch im vergangenen Jahr konnten drei Feuerwehrmannanwärter gewonnen werden.
Bögemann dankte allen Kameraden für die geleistete Arbeit vor und während des Jubiläums 2012. Großen Dank richtete er auch die Samtgemeinde Dörpen und den Landkreis für die finanzielle Unterstützung des Festes sowie bei der Anschaffung von Gerätschaften.
Bürgermeister Antonius Pohlmann dankte allen Kameraden für die großartige Unterstützung zum Wohle der Gemeinde. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken dankte ebenfalls den anwesenden Feuerwehrmännern für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.



Aussichtsturm wird abgerissen
Rat Heede stimmt zu – Plattform am Neuheeder Moor ist marode

(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.02.2013)

Gesperrt wurde der Turm am Heeder Moorpfad, weil er von Pilz befallen ist, Foto: Robert Heinze

Der marode Aussichtsturm am Naturschutzgebiet Neuheeder Moor in Heede (wir berichteten) war Thema in der jüngsten Sitzung des Rates der Emsgemeinde. Die Holzkonstruktion ist verfault und muss abgerissen werden.
Das teilte Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) mit. Ein Gutachten habe ergeben, dass der Turm stark mit Holz zerstörenden Pilzen behaftet sei, so Pohlmann. Eine Sanierung komme aufgrund erwartbar hoher Kosten nicht infrage. Einhellig stimmte der Rat für den Abriss. Die Kosten belaufen sich laut Pohlmann auf 3500 Euro. Unterdessen habe die Verwaltung ein Angebot für einen neuen Turm aus Metall eingeholt. Dieser schlage mit 55 000 Euro zu Buche. Ob es zu einer Umsetzung komme, sei noch nicht geklärt. Ansprüche auf etwaige Garantien für den maroden Turm werde die Gemeinde nicht prüfen, sagte Pohlmann unserer Zeitung. Nach jetziger Kenntnis sei davon auszugehen, dass der 1999 errichtete Turm fachlich korrekt gebaut worden sei.
Ebenfalls Thema im Rat war der vom Netzbetreiber Tennet geplante Bau einer dritten Hochspannungsleitung zwischen der Nordsee und dem Umspannwerk Heede/West. Die Leitung vom Hochseewindpark DolWin gamma soll in weiten Teilen entlang der bereits geplanten Trassen für die Anlagen DolWin alpha und DolWin beta verlaufen. Der Rat begrüßte die Planungen einstimmig.
Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung erlaubte das Kommunalparlament einem Landwirt, die Wärmeleistung seiner Biogasanlage von knapp einem auf 1,6 Megawatt zu erhöhen. Möglich werde dies durch Zugabe von zusätzlichem Brennstoff. Weil dafür auch Getreide „in prozentual nicht unerheblichem“ Maße verwendet werde, stimmte Hermann Krallmann (SPD) aus „ethischen Gründen“ gegen das Vorhaben.
Einstimmig befürwortet wurde der Antrag des Landkreises zur Änderung der Bestimmungen zum Emsstau. Der Fluss soll künftig zwischen Mitte September und Ende März für maximal 52 Stunden bis auf eine Höhe von 2,70 Meter über Normalnull gestaut werden dürfen. Zuvor war dies nur bis zum 15. März erlaubt. Die Maßnahme soll Schiffsüberführungen flexibler machen.



Tennet zündet zweite Ausbaustufe
Arbeiten für nächste Konverterstation im Umspannwerk Heede angelaufen

(Bericht der Ems-Zeitung vom 01.02.2013)



Im Schatten der ersten Konverterhalle im Umspannwerk Heede haben die Arbeiten für die zweite von insgesamt drei geplanten Konverterstationen begonnen. Mit einer Kapazität von 900 Megawatt können nach Angaben des Netzbetreibers Tennet nach Fertigstellung einer rund 135 Kilometer langen unterirdischen Gleichstromverbindung weitere Windparks in der Nordsee in Heede an das Höchstspannungsnetz angeschlossen werden.
Derweil laufen die im vergangenen Herbst gestarteten Tests in der ersten Konverterhalle des Umspannwerkes „fehlerfrei und stabil“, wie Projektleiter Jan Heinrich am Mittwochabend bei einer Info-Veranstaltung im Haus des Bürgers vor rund 25 Gästen in Heede auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte. Dass die meisten der für Besucher aufgestellten Stühle leer blieben, wertete Heinrich als positives Zeichen. „Das zeigt, dass es an unserer Arbeit hier wenig Kritik gibt“, sagte er. Das sei bei der Vorstellung des Projektes Umspannwerk „Dörpen West“, wie es aus Heeder Sicht zunächst ein wenig despektierlich hieß, noch anders gewesen, erinnerte sich Heinrich an den ersten Info-Abend an gleicher Stelle vor knapp drei Jahren. Seinerzeit waren rund 150 teils durchaus kritisch Interessierte ins Haus des Bürgers geströmt, um sich das mehrere Hundert Millionen Euro schwere Projekt – allein der Bau des Umspannwerks ist mit rund 70 Millionen Euro veranschlagt – vorstellen zu lassen.
Seitdem hat sich auf dem rund 30 Hektar umfassenden Areal an der A 31 eine Menge getan. Bevor die erste Konverterhalle, deren dunkles Grün weithin sichtbar ist, samt Schaltanlage aus dem Boden gestampft werden konnte, mussten allein mehr als 100 000 Tonnen Sand aufgefahren werden. Im vergangenen Juni hatten etwa 800 Besucher einen Tag der offenen Tür für eine Stippvisite auf dem ansonsten streng abgeschirmten Werk genutzt, durch das Strom aus Offshore-Windparks in der Nordsee in die Ballungszentren nach Nordrhein-Westfalen fließen soll.
Das Windenergie-Projekt „DolWin1“, zu dem die erste Konverterstation in Heede gehört, ist nach den Worten von Jan Heinrich „so gut wie durch“. Es umfasst eine 800 Megawatt starke und 165 Kilometer lange Gleichstromverbindung von der Nordsee bis nach Heede. Zu der Verbindung gehören nicht nur 75 Kilometer See- und 90 Kilometer Landkabel, sondern auch eine Konverterplattform auf See. Allein jeder der sechs riesigen Nägel, mit dem die Plattform in den Meeresboden gerammt werden wird, ist nach den Worten von Heinrich 100 Meter lang und wiegt 100 Tonnen.
Auf der Plattform wird die Windenergie von Dreh- in Gleichstrom umgewandelt und nach Heede geleitet, wo aus Gleich- wieder Drehstrom wird. Die Umwandlung soll Verluste beim Durchleiten verringern. Ziel ist es, den Strom aus „DolWin1“ ins bestehende Höchstspannungsnetz einzuspeisen. Zudem soll eine weitere 380-Kilovolt-Leitung von Heede nach Wesel an den Niederrhein gebaut werden. Deren geplanter Trassenverlauf war in den vergangenen Monaten insbesondere im mittleren und südlichen Emsland nicht unumstritten (wir berichteten).

Ersatz für ein Kraftwerk



Davon unabhängig hat Tennet in Heede mit den Arbeiten für die zweite Konverterhalle begonnen. Sie ist Teil des Projektes „DolWin2“, eine 135 Kilometer lange 900-Megawatt-Gleichstromverbindung. Die Fertigstellung des Anschlusses ist für Frühjahr 2015 vorgesehen. Als Projektleiter für die zweite Ausbaustufe begrüßte der Heeder Bürgermeister Antonius Pohlmann die Tennet-Manager Angelique van Soest und Job de Visser aus den Niederlanden.
Nach den Worten von Tennet-Bauingenieur Anthony Humeniuk ersetzt die Leistung von „DolWin2“ ein kleines Kernkraftwerk. Die dafür vorgesehene Nordsee-Konverterplattform wird zurzeit in Dubai gebaut und ist um ein Vielfaches größer als beispielsweise das Brandenburger Tor in Berlin.
Weniger gigantisch wird ihr Pendant in Heede ausfallen. Und doch erwartet Humeniuk für die zweite Ausbaustufe im Umspannwerk zwischen 5000 und 6000 Materialladungen von 40-Tonnen-Lkw. Die Arbeiten würden so weit wie möglich wieder an regionale Firmen vergeben, versicherte er. Eine öffentliche Veranstaltung auf der Großbaustelle wird es voraussichtlich erst wieder 2014 geben.

Videobeitrag vom Bau der ersten Halle im Zeitraffer auf www.noz.de



„Green Energy Park besser vermarkten“
Studierende erkennen dringenden Handlungsbedarf

(Bericht der Ems-Zeitung vom 29.01.2013)


Mit Präsentkörbchen voller Leckereien bedankten sich die Bürgermeister von Heede und Dersum, Antonius Pohlmann (Zweiter von links) und Hermann Coßmann (rechts), bei (von links) Susanne Homann, Katharina Berger, Julia Stumf, Manuel Purk, Kristina Beisel, Tjorven Harms, Lisa Fritsch, Julia Büthkamp, Julia Lamberz und Fritjof Karnani für das Erarbeiten der Marketingstudien zum Green Energy Park.Foto: Gerd Schade

Studierende der Hochschule Osnabrück empfehlen dringend eine offensivere Vermarktung des interkommunalen Industrie- und Gewerbegebietes Green Energy Park in Dersum und Heede. Das geht aus zwei unabhängig voneinander entwickelten Marketingkonzepten hervor, die BWL-Studenten des Campus Lingen erarbeitet haben. Auftraggeber sind die Samtgemeinde (SG) Dörpen und die Mitgliedskommunen Heede und Dersum.
SG-Bürgermeister Hermann Wocken (CDU) zeigte sich beeindruckt. Die Ergebnisse seien „sehr erfrischend“, aber auch „sehr ehrlich“, sagte Wocken bei der Präsentation der Ergebnisse im Haus des Bürgers in Heede. In der Tat hatten die Studierenden um Fritjof Karnani, Professor des Departements für Management und Technik, und dessen Assistentin Julia Lamberz nicht nur die Stärken, sondern auch die Schwächen des Parks herausgearbeitet, in dem sich seit seiner feierlichen Eröffnung im Juni 2010 bislang wenig getan hat. Zunächst waren auf einer Freifläche zwischen der Nord-Süd-Straße vor Neudersum und der Autobahn insgesamt 5400 Solarmodule aufgestellt worden. Der Strom aus den Solarzellen soll die geplanten Betriebe im Green Energy Park versorgen.
Das 23 Hektar umfassende Gebiet ist speziell für Unternehmen aus der Branche der erneuerbaren Energien konzipiert. Zudem soll der Park weitgehend mit regenerativer Energie versorgt werden. Der Heeder Bürgermeister Antonius Pohlmann und sein damaliger Amtskollege aus Dersum, Hermann Schwarte (beide CDU), hatten bei der Eröffnung Investitionen von mehr als 12 Millionen Euro sowie die Beschäftigung von bis zu 80 Mitarbeitern durch drei Unternehmen aus Dersum angekündigt, darunter Hero-Glas und die Kanne-Group. Beide Firmen waren maßgeblich an der Entwicklung des Parks beteiligt. Ausgangspunkt war, dass die von den Unternehmern Ross und Kanne im Jahr 2008 gegründete Mithras Anlagenbau GmbH Interesse bekundet hatte, einen Standort für die Entwicklung und Fertigung solarthermischer Kraftwerke aufzubauen.
Mithras wurde für seine innovative Idee 2010 mit einem Sonderpreis im Rahmen des Förderpreises der Neuen Osnabrücker Zeitung, zu der auch diese Zeitung gehört, ausgezeichnet. Ein Jahr später wurde der erste Bauabschnitt des Green Energy Parks für rund 800 000 Euro erschlossen. Die Erschließung wurde mit öffentlichen Geldern gefördert.
Einzigartig in der Region
Die Studierenden bescheinigten den beteiligten Kommunen ein zu defensives Marketing. Zudem bemängelten sie, dass ein Teil der Gewerbeflächen zwar an die beteiligten Unternehmen verkauft worden sei, es bislang aber noch „keinen Baustart“ gegeben habe. Positiv hoben die Studierenden hingegen das Alleinstellungsmerkmal des Parks in der Region hervor, der sich von konventionellen Gewerbegebieten abhebe.
„Es besteht Handlungsbedarf“, fasste Manuel Purk das Ergebnis seiner Arbeitsgruppe zusammen. Die Studierenden empfehlen unter anderem das Aufstellen großflächiger Werbebanner an der A 31, das Auflegen von Flyern und Messebesuche – auch in den Niederlanden. Als Alternative zum bisherigen Konzept des Parks zeigte eine Gruppe die Möglichkeit auf, das Gewerbegebiet auch für konventionelle Betriebe zu öffnen.
Wocken fühlt sich durch die Ergebnisse der studentischen Arbeiten darin bestätigt, „dass wir auf dem richtigen Weg sind“.
Hermann Ross, Gründer von Hero-Glas, zeigte sich „optimistisch, dass wir in absehbarer Zeit Investition tätigen werden“. Durch die Finanzkrise und Änderungen in der Förderpolitik seien die Unternehmen mit ihren Vorhaben im Green Energy Park „zurückgestoßen“ worden. „Aber wir stehen zu dem Konzept und halten daran fest“, sagte Ross.

 



Der für den 7. Februar angesetzte Termin "Seniorenkarneval für Frauen und Männer ab 60 Jahre" im Haus des Bürgers fällt aus.



TenneT: Einladung zur Infoveranstaltung

Die Firma TenneT lädt ein zur Infoveranstaltung Netzanbindung DolWin1 und DolWin2 am Mittwoch, 30. Januar 2013 um 19:30 Uhr im "Haus des Bürgers", Am Markt 6, 26892 Heede.
Die Einladung hierzu finden Sie unter Bekanntmachungen!



Heeder Tannenbäume werden zu Laichplätzen für Fische
(Bericht der Ems-Zeitung vom 22.01.2013)

Mit ihrer Tannenbaumsammelaktion haben die Heeder Jungkolpinger den Sportfischerverein (SFV) Heede unterstützt. Etwa die Hälfte der 60 eingesammelten Bäume bekommt der SFV. Mitglieder des Vereins werden die alten Tannenbäume, mit Basaltsteinen beschwert, in den Gewässern versenken. Auf diesem Wege sollen mehr Laichplätze für Fische entstehen. „Das ist neben dem Aussetzen von neuen Fischen eine weitere gute Möglichkeit, den Bestand aufzustocken“, sagte Gewässerwart Holger Schreck. Außerdem bringe diese Methode einen weiteren positiven Effekt mit sich. „Die verwendeten Basaltsteine lösen sich nach einiger Zeit auf und sorgen dadurch für eine Anpassung des pH-Wertes“, so Schreck. Die restlichen Tannenbäume werden für das Osterfeuer der Gemeinde Heede verwendet. Das Bild zeigt (von links) Holger Schreck sowie Jan Assies und Marco Krallmann vom Vorstand des Jungkolpings. Foto: Elisabeth Runde

 



KFD Heede

Alle Frauen und Männer ab 60 Jahren sind am 07.02.2013 um 15.00 Uhr im Haus des Bürgers zum Seniorenkarneval eingeladen. Kosten 5,00 € / Person.

Anmeldung bis zum 2. Februar unter 04963-1772 oder 04963-8144.



<< Ergebnisse der Landtagswahl der Samtgemeinde Dörpen vom 20. Januar 2013 >>



SV Rot-Weiß Heede zieht Bilanz nach erfolgreichem Jahr
Neues Dach, neue Teams, neue Ziele

(Bericht der Ems-Zeitung vom 15.01.2013)


Das Vorstandsteam des SV Rot-Weiß Heede konnte bei der Generalversammlung stolz auf seine sportlichen Erfolge sein.

Erster Titel für die Damen der SG Dörpen-Heede, neue Überdachung für die Multifunktionsfläche sowie eine dritte Herrenmannschaft bei den Fußballern und den Tischtennisspielern: Der SV Rot-Weiß Heede hat sich bei seiner Generalversammlung zufrieden mit dem vergangenen Jahr gezeigt.
Das Vorstandsteam um den Vorsitzenden Günter Bruns hat zudem mit Margret Bögemann als Kassenwartin und Friedhelm Hilgefort als Fußballobmann zwei neue Mitglieder. Die bisherigen Amtsinhaber Hans-Hermann Brockmann und Rainer Andrees waren aus zeitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl angetreten.
Der neue Vorstand wird auch in Zukunft viel zu tun haben: Neu hinzugekommen sind nämlich im vergangenen Jahr eine Kinderturngruppe sowie jeweils eine dritte Mannschaft bei den Tischtennisspielern und den Fußballern.
Den sportlich größten Erfolg im vergangenen Jahr steuerten indes die Frauen der neu gegründeten Spielgemeinschaft Dörpen-Heede bei, wie Frauenwartin Christina Soring berichtete. Die Frauenfußballerinnen konnten mit dem Gewinn der Meisterschaft bereits in ihrem ersten Jahr den Aufstieg aus der zweiten Kreisklasse Nord feiern. Den Herren hingegen gelang der Sprung in die nächsthöhere Spielklasse nicht – die erste Mannschaft scheiterte denkbar knapp in den Relegationsspielen, und auch das zweite Herrenteam verpasste den Aufstieg gegenüber GW Dersum II in der vierten Kreisklasse Nord. Vielleicht kann Bruns schon bei der nächsten Jahresbilanz bessere Nachrichten verkünden: Derzeit belegt die zweite Mannschaft den ersten Platz und führt die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an. Die erste Mannschaft steht vor Beginn der Rückrunde auf dem sechsten Platz in der ersten Kreisklasse Nord.
Beim Tischtennis konnte sich die erste Herrenmannschaft in der Kreisliga etablieren und belegt zurzeit den vierten Platz, berichtete Tischtenniswart Hermann-Josef Kässens. Auch die zweite Herrenmannschaft konnte überzeugen und stieg durch ein Relegationsmatch in die zweite Kreisklasse Nord auf. Aktuell rangiert die Mannschaft im unteren Mittelfeld, was nach dem Aufstieg ein höchst respektables Ergebnis ist.
Auch abseits des Sportplatzes war es ein ereignisreiches Jahr. So hat die Multifunktionsfläche eine neue Überdachung. Dazu kamen Aktivitäten wie der Sportlerball, die Sanierung des Sportplatzgeländes, Neubauten und öffentliche Veranstaltungen wie die tecis-Cup-Sportwoche. Zu einem der Höhepunkte zählte das Jubiläum 25. Auflage des Heeder Damenturniers unter der Leitung von Heinz Specker.
Des Weiteren wurde Hermann Wilkens für 20 Jahre Betreuertätigkeit ausgezeichnet und für seine 25-jährige Mitgliedschaft geehrt, genau wie Georg Niemeyer. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Johann Wilkens geehrt.
Doch es gibt noch Verbesserungsbedarf, wie Bruns betonte. Er appellierte an die Mitglieder, sich an den kommenden Arbeitseinsätzen mehr zu beteiligen. Auch werden für die Jugendmannschaften noch freiwillige Betreuer und Trainer gesucht.
Bei den Wahlen für den Vorstand gab es wenig Veränderungen. Bruns wurde als Vorsitzender bestätigt, ebenso seine Stellvertreter Helmut Schwarte und Ansgar Andrees. Komplettiert wird der neue Vorstand durch Geschäftsführer Andreas Nüsse, Tischtenniswart Hermann Kässens, Frauenwartin Christina Soring, Redaktionsleiter Thomas Flint, Jugendwart Detlef Püschel, seinen Stellvertreter Heinz Specker sowie Jens Eilers, Clemens Pott, Stefan Bahns und Hans-Hermann Mauer. Neu dabei sind Kassenwartin Margret Bögemann und Fußballobmann Friedhelm Hilgefort.



Heimatchor sucht noch Sänger

Der Heimatchor Heede feiert im Mai sein 40-jähriges Bestehen und sucht dringend Verstärkung. Sopran-, Alt-, Tenor- und Bass-Stimmen werden gesucht. Chorleiterin Viola Schmidt freut sich über jeden Zuwachs. Geprobt wird jeden Dienstag von 19 bis 21 Uhr im Heimathaus in Heede. Wer mitmachen möchte, sollte einfach einmal vorbeischauen.



Die aktuelle Verteilungsliste für Holz bzw. Häcksel finden Sie unter Bekanntmachungen.



Tipp des Tages: Theater in Heede



Im Haus des Bürgers in Heede führt die Theatergruppe der Emsgemeinde das Stück „Petrus gifft Urlaub“. Los geht es mit einer Kindervorstellung am 11. Januar um 17 Uhr. Premiere ist am 12. Januar um 20 Uhr. Der lustige Dreiakter aus der Feder von Fritz Wempner dreht sich um die verstorbene Tante eines Landwirtes. Der kassiert deren Rente, obwohl die Tante schon längst verschieden ist. Als sich zum Geburtstag der Tante deren Nichte anmeldet, wird die Lage jedoch brenzlig. Kurzerhand schlüpft ein Knecht in die Rolle der verstorbenen Verwandten – und überzeugt, bis . . .
Die Aufführungstermine:



Sperrung der Turnhalle

Die Turnhalle in Heede ist aufgrund der Schneelast bis auf weiteres gesperrt.



Schützenball 2013
Samstag, den 19. Januar 2013 ab 20.00 Uhr im Landhaus Kanne-Hunfeld


Königspaar Holger und Gisela Schreck, das Throngefolge sowie der Bürgerschützenverein Heede-Ems e.V. von 1653 laden dazu alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.



Anmeldung zum Kindergarten

Vom 7. bis zum 11. Januar sind Anmeldungen für die Kindergartengruppen und die Krippengruppe in der St. Michael Kindertagesstätte in Heede möglich. In einer Kindergarten- sowie in der Krippengruppe besteht die Möglichkeit, Kinder mit Behinderungen bzw. mit Entwicklungsverzögerungen aufzunehmen, die durch eine zusätzliche heilpädagogische Fachkraft unterstützt werden. Eltern sind nach telefonischer Terminabsprache (0 49 63/ 84 52) zu einem Anmeldegespräch eingeladen.