Aktuelles in Heede



Ehrung für Johannes Bögemann
Arbeitsreiches Jahr 2016 für Feuerwehr in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.02.2017)


Eine Ehrung für langjährigen Feuerwehrarbeit und Beförderungen standen im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Heede. Das Bild zeigt Oberlöschmeister Georg Pelster (3.v.l.), Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (5.v.l.) und Jubilar Johannes Bögemann (10.v.l.) zusammen mit ihren Partnerinnen. Links im Bild SG-Bürgermeister Hermann Wocken, ganz rechts Verbandgeschäftsführer Lambert Brand. Foto: Florian Bethke

Der neue Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Heede, Reiner Wegmann blickt auf das erste „volle Amtsjahr“ mit insgesamt 34 Einsätzen zurück. Dies teilte er anlässlich des Feuerwehrfestes mit. Johannes Bögemann erhielt das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 40 Jahre Feuerwehrarbeit.
Das geht aus einer Mitteilung der Feuerwehr Heede hervor. Demnach betonte Reiner Wegmann in einer Ansprache , dass er bei der Übernahme des Amtes als Ortsbrandmeisters wertvolle Unterstützung durch seinen Stellvertreter Hans Kopp und das Ortskommando erfahren habe.
Seine Wehr blicke auf insgesamt 34 Einsätze im Jahr 2016 zurück, darunter alleine 18 Brandeinsätze. Die Meldungen von Brandmeldeanlagen (BMA), viele davon Fehlalarme, machen mittlerweile auch der Heeder Feuerwehr zu schaffen. Darüber hinaus beteiligte sich die Wehr an örtlichen Veranstaltungen und ist verantwortlich für den Nikolausbesuch. Nach Angaben Wegmanns gehören 59 Kameraden, darunter 12 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung, zur FF Heede. Die Ausstattung sei in Ordnung, einige Anschaffungen wie die neue Wärmebildkamera habe man über Sponsoren finanzieren können. In den nächsten Jahren müsse eine Ersatzbeschaffung für das Löschgruppenfahrzeug angedacht werden. Für dieses Jahr plane man ein Aktionswochenende mit den Familien der Feuerwehrleute.
Veranstaltung für Familien
„Gut zu wissen, dass es mit euch in Heede eine schlagkräftige Feuerwehr gibt“; sagte Samtgemeinde(SG)-Bürgermeister Hermann Wocken. Die SG werde die notwendigen Anschaffungen für die Ortswehren weiterhin positiv begleiten. Es sei erfreulich, dass die Wehr auch an die Familien der Kameraden denke und sich eine besondere Veranstaltung vorgenommen habe. Der stellvertretende Heeder Bürgermeisters Otto Flint schloss sich Wockens Worten an und bezeichnete die Wehr als einen „Stützpfeiler“ in der Gemeinde, der immer verlässlich sei.



Aktuell können seitens der Gemeinde Heede weitere Auslieferungen für Brennholz sichergestellt werden.

Sofern Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Heede entsprechendes Interesse haben, bitte  umgehend beim Bürgermeister der Gemeinde melden.


Heede schaut in die Röhre
Kein Platz mehr für touristische Tafeln an der A 31
(Bericht der Ems-Zeitung vom 02.02.2017)


Stolz sind die Heeder auf ihre 1000-jährige Linde. 2016 war der Baum von der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft für den Wettbewerb „Europäischer Baum des Jahres“ nominiert worden. Darüber freuten sich im vergangenen Februar Elisabeth Hunfeld und Otto Flint vom Heimatverein. Foto: Sven Korte


Mehrfach feierte der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode wie hier im März 2012 mit Pilgern in der Gebetsstätte Heede. Foto: Willy Rave


Die Gemeinde Heede ist mit einem Antrag gescheitert, touristische Hinweisschilder an der A 31 für ihre 1000-jährige Linde und ihre Gebetsstätte aufstellen zu lassen. Begründung: An der Emslandautobahn gibt es bereits zu viele touristische Hinweistafeln.
„Die Beschilderung ist durch den Landkreis Emsland schon sehr in Beschlag genommen“, erklärte Cord Lüesse, Leiter des Geschäftsbereichs Osnabrück der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, am Mittwoch auf Anfrage unserer Redaktion. Lüesse verwies darauf, dass für die Zulässigkeit derartiger Schilder, die beispielsweise für einen Besuch der Gedenkstätte Esterwegen und des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth in Sögel werben, bestimmte Richtlinien und Abstände einzuhalten seien. Die derzeitige Dichte mache es nahezu unmöglich, weiteren Wünschen Rechnung zu tragen. Anders gesagt: Neue Hinweisschilder kämen grundsätzlich nur im Ersatzaustausch mit anderen infrage.
In der jüngsten Sitzung des Heeder Gemeinderates wurde die ablehnende Haltung der Straßenbaubehörde mit Bedauern und Trotz registriert. „Für uns sind das fadenscheinige Argumente“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Otto Flint (CDU). Er kündigte einen neuen Anlauf in einigen Jahren an.
Die Heeder hatten einen Antrag zur Aufstellung von Tafeln mit Hinweisen ihrer 1000-jährigen Linde sowie der bei Wallfahrern beliebten und bischöflich anerkannten Gebetsstätte St. Petrus in Ketten als touristisches Ziel gestellt. Die Stätte wurde durch die Erlebnisse von vier Kindern, denen dort während der NS-Zeit die Muttergottes mit dem Jesuskind erschienen sein soll, überregional bekannt.
Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) gab in der Ratssitzung die Begründung für den Negativbescheid der Straßenbaubehörde wider. Demnach gibt es im Bereich der Anschlussstelle Dörpen bei Heede sowohl in Fahrtrichtung Papenburg als auch in Fahrtrichtung Meppen bereits zwei touristische Hinweistafeln. Damit sei die Maximalzahl erreicht, berichtete Pohlmann. Eine Aufstellung von weiteren Hinweistafeln werde nicht genehmigt.
Wie der Bürgermeister weiter ausführte, kassierte die Behörde auch den Einwand der Heeder, dass die derzeitigen touristischen Ziele, auf die an der A 31 in dem betreffenden Abschnitt hingewiesen würde, deutlich weiter von der Autobahn entfernt liegen als die Gemeinde Heede. Geschäftsbereichsleiter Lüesse hält dem entgegen, dass beispielsweise nicht nur die Festung Bourtange, sondern auch die Gedenkstätte Esterwegen alle zur Aufstellung von touristischen Hinweisschildern benötigten Kriterien erfüllt. Die Gedenkstätte sei zwar in der Tat „eigentlich zu weit entfernt“, genieße wegen ihrer überregionalen Bedeutung als Mahnmal für ein ehemaliges Konzentrationslager aber einen besonderen Status.
Wie Lüesse zudem weiter erklärte, wird dem Aufstellen von touristischen Hinweistafeln darüber hinaus nur dann zugestimmt, wenn das Ziel jährlich von rund 100.000 Besuchern angesteuert wird. Das sei bei der Festung Bourtange und dem Schloss Clemenswerth auf jeden Fall sicher, sagte Lüesse. Das Emslandmuseum hatte vor knapp vier Wochen für 2016 mit mehr als 62.000 registrierten Gästen zum achten Mal in Folge einen Besucherrekord vermeldet. Hinzu käme aber eine Vielzahl weiterer Ausflügler, so Lüesse. Die Gedenkstätte Esterwegen wurde 2016 wie im Vorjahr von knapp 25.000 Menschen besucht.
Den Heedern wurde seitens der Behörde derweil auch der Wunsch, zwei touristische Ziele auf einer Hinweistafel zu benennen, verwehrt. „Pro Schild darf nur ein Ziel ausgewiesen werden“, berichtete Bürgermeister Pohlmann.
Nicht nachvollziehen konnte Antje Siuts (FDP), dass auf Grundlage der genannten Kriterien beispielsweise für den Festungswall Meppen sehr wohl eine Hinweistafel an der A 31 genehmigt wurde. Ein entsprechender Antrag der Stadt wurde 2015 gebilligt. „Den Festungswall kann man ja kaum erkennen.“, meinte Siuts.


Kunst-Viehwaage und mehr Licht
Heeder Marktplatz erhält neues Antlitz
(Bericht der Ems-Zeitung vom 01.02.2017)


Deutlich aufgewertet werden soll der Marktplatz vor dem Haus des Bürgers in Heede. Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Nächste Etappe im Zuge der Dorferneuerung in Heede ist die Neugestaltung des Marktplatzes. Das Antlitz soll vor allem durch ein Lichtkonzept sowie durch ein hölzernes Kunstobjekt in Form einer Viehwaage deutlich gewinnen. Der Gemeinderat votierte in seiner Sitzung am Montagabend im Haus des Bürgers einstimmig für die Planungen.
Wie Peter Stelzer vom Planungsbüro Regionalplan & UVP (Freren) während der Sitzung zuvor erläutert hatte, soll im Rahmen des Konzeptes außerdem die Straße „Am Markt“ genauso ausgebaut werden wie die Hauptstraße. Um den Verkehr auf der Straße „Am Markt“ zu beruhigen, sind zudem leichte Verschwenkungen mit Inselbuchten vorgesehen. Die Bushaltestelle werde mit Platz für zwei Schulbusse ans Feuerwehrhaus verlegt. Dort würden außerdem einige Parkplätze angelegt, sagte Stelzer.
Bisher liegt der Marktplatz in den späten Abend- und Nachtstunden weitgehend im Dunkeln. Das soll sich durch ein umfangreiches Beleuchtungskonzept für knapp 70.000 Euro ändern. Wie Stelzer ausführte, wird das Konzept parallel zu dem an der Hauptstraßenachse entwickelt. Beleuchtet werden soll außer dem Haus des Bürgers auch die noch zu errichtende Holzkonstruktion in Form einer Viehwaage, die auf dem Marktplatz geplant ist. Stelzer zufolge sollen dort neben einer angedeuteten Waage Holz-Skulpturen aufgestellt werden, die zwei Landwirte und drei Schweine verkörpern. Mit der Herstellung werde der Bildhauer Stefan Hempen aus Lorup beauftragt. Dessen Kunstwerke zeichneten sich durch eine rustikal-kantige Derbheit aus, erklärte Stelzer. „Das ist einzigartig“, so der Planer, der dem Rat einige Skizzen präsentierte. Wer sich einen plastischeren Eindruck von der Arbeit des Künstlers verschaffen wolle, dem empfahl Stelzer einen Besuch des Erinnerungspunktes am ehemaligen Emslandlager Börgermoor. Dafür hatte Hempen eine hölzerne Skulptur gefertigt, die an die „Moorsoldaten“ erinnert.
Was den Zeitplan der Umsetzung betrifft, verwies Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) auf das Heeder Schützenfest am dritten Juliwochenende. „Dann wollen wir über den neuen Marktplatz marschieren.“, sagte er.


Grundschule braucht mehr Platz
Heeder wollen schnell neue Sporthalle bauen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 01.02.2017)


Ihre sanierungsbedürftige Sporthalle bei der Grundschule will die Gemeinde Heede an die Samtgemeinde Dörpen verkaufen. Am Sportplatz soll eine neue Halle gebaut werden. Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Am Sportgelände in Heede will die Gemeinde eine Freizeit- und Sporthalle errichten. Dafür hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend im Haus des Bürgers die Weichen gestellt. Die alte Halle an der Grundschule soll an die Samtgemeinde Dörpen verkauft werden. Unter Beifall der knapp 30 Zuschauer, darunter die meisten vom Sportverein SV Rot-Weiß als größtem Hallennutzer, fiel der Beschluss einstimmig. Wie Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) erläuterte, hat die Gemeindeverwaltung zwischenzeitlich bereits unter drei Architekturbüros einen Wettbewerb für das Projekt ausgerufen. Über deren Planvorstellungen und Kostenschätzungen wird am Mittwoch, 1. Februar 2017, in einer nichtöffentlichen Ratsbesprechung diskutiert. Pohlmann machte deutlich, dass die Zeit drängt. Denn die Gemeinde hofft, bei der Finanzierung noch in den Genuss von Fördermitteln aus dem Dorfentwicklungsprogramm zu kommen, das in Heede noch bis Ende 2018 läuft. Ein entsprechender Förderantrag müsse bis Mitte Februar 2017 beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (Geschäftsstelle Meppen) auf den Weg gebracht werden, betonte Pohlmann. Bei einer späteren Antragstellung – die nächste Gelegenheit wäre nach den Worten des Bürgermeisters erst Mitte September 2017 – sei fraglich, ob sich der Bau noch rechtzeitig bis zum Ablauf der Dorferneuerung umsetzen ließe. Geplant ist eine sogenannte Einfeld-Sporthalle mit Toiletten, Umkleiden, Duschen, Geräteräumen und einem Multifunktionsraum. Hinzu kommen ein Landjugendraum, Tischtennisraum, ein weiterer Jugendraum (Ersatz für den Jugendtreff „Memory“) sowie eine Küche. Pohlmann wies darauf hin, dass eine neue Halle im Hinblick auf die finanzielle Herausforderung für die Gemeinde und die Fördermöglichkeiten im Rahmen der Dorferneuerung neben einem reinen Turnraum mit sanitären Anlagen und Umkleiden auch über Versammlungs- und Jugendräume verfügen müsse. Errichtet werden soll sie auf dem hinter dem Flutlichtplatz liegenden Grundstück mit Anbindung an die Pfarrer-Vehmeyer-Straße. Das Grundstück gehört der Gemeinde. Die neue Halle soll die bestehende Sporthalle an der Grundschule aus mehreren Gründen ersetzen. Wie Pohlmann ausführte, weist sie seit Jahren sowohl baulich als auch energetisch erhebliche Mängel auf. Bei Schneefall wie zuletzt habe die Halle komplett gesperrt werden müssen, weil die Tragfähigkeit des Daches nicht mehr gewährleistet sei. Hinzu komme, dass die Schule mehr Platz braucht. Pohlmann berichtete nicht nur von steigenden Schülerzahlen für die Einschulung 2018, sondern auch von Planungen des Papenburger St.-Lukas-Heimes, an der Grundschule eine Zweigstelle seiner Tagesbildungsstätte einzurichten. Eine Erweiterung des Schulgebäudes sei allerdings nicht möglich. „Aus diesem Grunde werden Überlegungen angestrebt, die alte Sporthalle inklusive aller Nebenräume an die Samtgemeinde Dörpen für den Schulsport und dringend benötigter Erweiterungsmöglichkeiten zu veräußern“, sagte Pohlmann. Die Samtgemeinde ist Trägerin der Grundschule. Der Sprecher der SPD/FDP-Gruppe im Rat, Hermann Krallmann, betonte, dass die Halle aus Sicht der Opposition zu klein sei. Das Spielfeld (15 mal 27 Meter) sei nur unwesentlich größer als das der bestehenden Halle (12,5 mal 22 Meter). „Wir sind ein aufstrebender Ort mit steigenden Einwohnerzahlen.“, sagte Krallmann und brachte Überlegungen für den Bau einer Eineinhalbfeld- oder Zweifeld-Sporthalle mit mobiler Trennmöglichkeit ins Spiel, sodass zwei Gruppen parallel Sport treiben könnten. „Wir wollen nicht klotzen, sollten aber auch nicht kleckern.“, so Krallmann.


 

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