Aktuelles in Heede

Umwelttag der Gemeinde Heede

Am Samstag, den 08.04.2017 fand der alljährliche Umwelttag der Gemeinde Heede statt. 18 freiwillige Helferinnen und Helfer hatten sich gegen 8.30 Uhr am Bauhof eingefunden, um die Wege und Wegeseitenräume von Müll und Unrat zu befreien. Durch den tatkräftigen Einsatz für unsere Umwelt und ein sauberes Heede wurden 2 Kipperladungen voll Müll eingesammelt. Allen, die dazu beigetragen haben, herzlichen Dank für ihren freiwilligen Einsatz! Zum Abschluss der Sammelaktion wurden die freiwilligen Helfer mit einem gemeinsamen Mittagessen im Schützenhaus belohnt.


30 Jahre Regionalmusikverband
Heede ist Gastgeber für mehr als 500 Musiker
(Bericht der Ems-Zeitung vom 18.04.17)


Zu einem Vorbereitungstreffen des Regionalmusikfestes in Heede trafen sich die Vorstandsmitglieder des RMV Emsland/Grafschaft Bentheim und Vertreter des Musikvereins Heede. Mit dabei waren Ulli Mönter (von links), Benjamin Dauwe, Silvio Jauck, Petra Midden, Klaus Lammers, Manfred Grimm, Frank Schmitz, Ansgar Hermeling, Alexander von Hebel, Peter Ahlers, Dieter Fehren (Vorsitzender des RMV), Hans-Günter Dünhöft und Georg Flint (Vorsitzender Musikverein Heede). Foto: Anna Heidtmann

Der Regionalmusikverband (RMV) Emsland/Grafschaft Bentheim feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet in der Gemeinde Heede am 23. und 24. September nach 20 Jahren erstmals wieder ein Regionalmusikfest statt, zu dem alle dem Verband angeschlossenen rund 60 Musikvereinigungen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim eingeladen sind.
Ausgerichtet wird das Fest in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Heede. „Heede wird zwei Tage lang zum Zentrum der Musik“, verspricht Frank Schmitz, Geschäftsführer des RMV, bei einem Vorbereitungstreffen im Haus des Bürgers in Heede. Für das musikalische Großereignis haben nach seinen Worten bereits 23 Vereine ihre Teilnahme fest zugesagt. „Das ist schon jetzt eine tolle Rückmeldung“, so der hauptverantwortliche Organisator des Festes. Noch bis zum 30. April können sich weitere Musikvereinigungen für das Regionalmusikfest anmelden. Während der beiden Festtage präsentieren die Kapellen, Blasorchester, Spielmanns- und Fanfarenzüge, Flötenensembles oder Drumbands der Öffentlichkeit ihr musikalisches Können bei Platzkonzerten, die auf dem Marktplatz sowie dem Gelände bei der 1000-jährigen Linde stattfinden. Je nach Anmeldezahl wird es laut Schmitz eventuell noch eine dritte Spielstätte geben. Darüber hinaus haben die Musikgruppen jeweils die Möglichkeit, an einem Kritikspiel teilzunehmen und sich im Anschluss einer Bewertung durch zwei Juroren der Bundesvereinigung Deutscher Musikerverbände zu unterziehen. Geplant sind den Organisatoren zufolge darüber hinaus eine Instrumenten- und Notenausstellung sowie eine Broschüre, in der jeder Mitgliedsverein die Möglichkeit hat, sich bildlich und mit einer kleinen Chronik vorzustellen. „Alles in allem wollen wir zeigen, wie vielfältig die Musik in unserer Region ist, und dass es sich lohnt, sich hierfür zu engagieren“, betonte der RMV-Geschäftsführer.
Einer der Gründe, Heede als Veranstaltungsort für das Jubiläumsfest zu wählen, ist nach seiner Aussage auch das traditionelle Oktoberfest am Samstag, 23. September. „Rund 400 Musikanten haben sich bereits angemeldet und wollen das Musikfest mit einem Besuch des Oktoberfestes verbinden“, sagte Schmitz. Im Festzelt findet zudem am Sonntag ein gemeinsamer Gottesdienst statt. Der Höhepunkt des Regionalmusikfestes ist am Sonntagnachmittag ein Sternmarsch, bei dem über 500 Musiker in verschiedenen Gruppen durch die Straßen des Ortes in Richtung Marktplatz ziehen. Dort bildet ein gemeinsames Spiel aller teilnehmenden Musikvereine den krönenden Festabschluss.


Grundschule Heede wird erweitert
(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.04.2017)

Der Rat der Samtgemeinde (SG) Dörpen hat einstimmig beschlossen, dass die Grundschule in Heede erweitert werden soll. Sie soll außerdem Standort für das St. Lukas-Heim Papenburg werden. Konkrete Pläne aber liegen noch nicht vor.
Wie es in der Beschlussvorlage heißt, hatte der Rektor angeregt, die Grundschule zu erweitern. Auch SG-Bürgermeister Hermann Wocken (CDU) bestätigte in der Sitzung, dass die Schülerzahlen dort steigen. Hinzu komme die Überlegung, eine Außenstelle der Tagesbildungsstätte des St. Lukas-Heims Papenburg einzurichten. Dafür werde ebenfalls Platz benötigt.
Ratsherr Matthias Witte (UWG) erkundigte sich in dem Zuge nach einer Kostenbeteiligung sowie der Trägerschaft durch das St. Lukas-Heim. „Das müssen wir hier beraten“, antwortete Wocken. „Die Planung dürfen wir auf gar keinen Fall aus der Hand geben“, ergänzte er. Konkrete Planungen liegen derzeit noch nicht vor. Es soll ein Planungsbüro für die Details beauftragt werden.
Im Haushaltsplan 2017, den der SG-Rat bereits beschlossen hat, sind für die Erweiterung 25.000 Euro eingeplant.

Heede muss Steuer-Millionen für Umspannwerk zurückzahlen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.04.2017)


Das Umspannwerk in Heede wirft für die Samtgemeinde Dörpen deutlich weniger Gewerbesteuer ab als von ihr erhofft. Foto: Insa Pölking

Trotz millionenschwerer Gewerbesteuerrückzahlungen will die Gemeinde Heede in diesem Jahr rund 2,1 Millionen Euro investieren.
Obwohl der hierfür im Haushaltsplan vorgesehenen Neukreditaufnahme in Höhe von 550.000 Euro sollen die sich auf etwa eine Million Euro belaufenden Gesamtschulden der Kommune bis zum Jahr 2020 auf Null zurückgefahren werden. Der Gemeinderat billigte den vom Dörpener Samtgemeinde-Kämmerer Heinz-Hermann Lager vorgestellten Haushaltsplan 2017 einstimmig.

Starker Einfluss
„Der Haushalt ist sehr stark beeinflusst von den Gewerbesteuerzahlungen eines einzelnen Steuerzahlers“, erklärte Lager zu Beginn seiner Ausführungen. Dessen Name nannte er aus steuerrechtlichen Gründen nicht. Dennoch ist bekannt, dass es sich hierbei um den Stromnetzbetreiber Tennet handelt, der der Kommune für das Umspannwerk an der Autobahn in den Jahren 2014 bis 2016 ungewöhnlich hohe Gewerbesteuereinnahmen im zweistelligen Millionenbereich beschert hatte. Wegen verschiedener Betriebsstätten des Unternehmens wird die Gewerbesteuer allerdings nach einem bestimmten Schlüssel verteilt. Die Folge ist, dass in 2017 knapp 10 Millionen Euro der erhaltenen Vorauszahlungen zurückerstattet werden müssen. Das Defizit im Ergebnishaushalt in Höhe von 427.000 Euro kann die Gemeinde jedoch mit einer gebildeten Überschussrücklage von rund 4,2 Millionen Euro verrechnen, sodass der Haushalt dem Kämmerer zufolge ausgeglichen ist.
Als weitaus größere Herausforderung für die Gemeinde beschreibt Lager die durch Steuerrückzahlungen in Millionenhöhe und gleichzeitig anfallende Finanzausgleichszahlungen in Höhe von 6,1 Millionen Euro extrem belastete Liquidität. Aus diesem Grund wird für die Finanzierung der geplanten Investitionen in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro eine Neukreditaufnahme von 550.000 Euro erforderlich. Die Gesamtverschuldung steigt dadurch auf rund eine Million Euro an, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 450 Euro entspricht.
Dieser Umstand ist laut Lager wegen der im kommenden Jahr zu erwartenden Zahlungen aus den Finanzausgleichstöpfen in Höhe von rund 7 Millionen Euro allerdings nur vorübergehend. Erklärtes Ziel ist es, den Schuldenberg bis zum Jahr 2020 komplett abzubauen. Die Haushaltslage der Gemeinde bezeichnete er trotz der ungewöhnlichen Zahlen als „sehr solide“ und betonte, wie wichtig es sei, die Finanzpolitik auch bei vorübergehenden Liquiditätsbeständen im zweistelligen Millionenbereich besonnen zu führen.

38 neue Bauplätze
„Die Königsinvestition ist mit rund 630.000 Euro die Neugestaltung des Marktplatzes “, sagte Lager. Mit dem fünften und letzten Bauabschnitt wird das Projekt „Sanierung der Hauptstraße“, dessen Investitionsvolumen sich auf insgesamt 4,2 Millionen Euro beläuft, abgeschlossen sein. Hierfür hat die Gemeinde Zuschüsse von etwa 1,5 Millionen Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm erhalten. Die zweitgrößte Position bildet mit knapp 460.000 Euro der Straßenbau im Rahmen des eingeleiteten Flurbereinigungsverfahrens. Für die Neugestaltung des Schützenplatzes und der Steinerbude veranschlagt die Gemeinde in diesem Jahr 156.000 Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 250.000 Euro bei Zuschüssen von 118.700 Euro.
Für die Erschließung von 38 neuen Bauplätzen im neuen Baugebiet „Olkers Kruis“ werden 2017 voraussichtlich 150.000 Euro der insgesamt 330.000 Euro entstehenden Gesamtkosten anfallen. Weitere bedeutende Investitionen in diesem Jahr sind mit rund 170.000 Euro der Ankauf von Industriegebietsflächen, die Schaffung einer Bushaltestelle an der Hauptstraße/Bereich Wagner für 105.000 Euro sowie die Beteiligung am Breitbandausbau des Landkreises mit Mitteln in Höhe von 63.200 Euro.
Der Bau einer neuen Sporthalle und die Erweiterung des Heimathauses verschieben sich in das kommende Jahr, da zunächst die Bescheide über beantragte Fördermittel abgewartet werden sollen. Für beide Vorhaben werden Planungskosten bereitgestellt. Für die Sanierung und Neuerrichtung der Flutlichtanlage am Sportplatz veranschlagt die Gemeinde eine Kostenbeteiligung in Höhe von 35.000 Euro. Endgültige Details der Gesamtfinanzierung sind jedoch noch zu klären.


 

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